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jaaaa B) , was willste wissen ?? Sonne gibt's ja reichlich in Spanien ... und merkwürdigerweise sogar kostenlos - aber die wenigsten nutzen sie ...

Bei meiner Badsanierung vor 3 Jahren wurden bereits alle Rohrleitungssysteme > WW & Heizung - entsprechend vorbereitet - Standorte für Schichtenspeicher und Solarpaneele, optimiert für Steilaufstellung > Heizung in den Wintermonaten,  sind bereits festgelegt ... mal sehen, wann die Lust, Zeit und der Reibungskoeffizient zwischen Daumen und Zeigefinger den Anstoss geben :whistling: ...

Saludos  --  baufred  --

bearbeitet von baufred

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Hallo Baufred,

Ich sehe Solarthermie ist die Musik in Deinen Ohren.

Ich will alles wissen, weil ich es bereits bei zwei Firmen in Spanien angesprochen habe, mit jeweils müdem Lächeln sagte man mir es sei Quatsch was ich mir da so ausgedacht habe.......

Also habe einmal 60 qm und einmal 100 qm zu beheizen und entsprechend Warmwasser.

Jetzt habe ich zwei Boiler und in jedem Zimmer Wärmewellengeräte zum Heizen.

Habe mir natürlich schon Gedanken gemacht für die Leitungen Innen und den Speicher würde ich in den Keller instalieren.

Wieviele Paneele sollte ich haben und wie groß der Speicher sein sollte, was mache ich mit der überschüssigen Wärme?

Vielleicht zu viele Fragen auf einmal.

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... mal unsere Ist-Eckdaten:
Wohnfläche ca. 70 m²
Heizung z.Zt.:
Gastherme mit 2 Radiatoren > Bad & WoZi
Kaminkassette: 7 kW im WoZi ... um mal schnell vorm TV den "culo" in der "Übergangszeit" zu wärmen
WW: Elt.Boiler 60l

Die WW-Leitung und die Vor- u. Rücklaufleitungen der WW-Heizung ebenso, sind bereits in den Trastero bei der Sanierung rausgeführt worden.
Der Trastero hat 'ne Stellfläche reserviert für 'nen 800l Schichtenspeicher ... aus den Trastero heraus ist eine bereits reservierte Grenzmauer mit 1,80m Höhe mit Ausrichtung Süden vorhanden mit Sonnenabdeckung von 11:00-15:00h für die Steilaufstellung der Solarpaneele (60° = etwa 90° Einstrahlwinkel d. Sonne von Nov.- Februar!) - die Kollektoren (ca. 4m²) erhalten zusätzlich 'ne justierbare Abschattungsmöglichkeit für Abwesenheit/Drosselung im Hochsommer, den Rest der Systemwärmeausdehnung übernimmt ein entsprechend dimensionierter Ausdehnungsbehälter aus dem Heizungsbau.

Zu euren Gegebenheiten:
Ist der Keller mind. 2m hoch und hat 'nen vernünftigen Zugang?? > der Speicher hat - je nach Fabrikat - ca. 80cm Durchmesser u. 'ne Höhe von ca. 1,80 m > bei euch mit Sicherheit für die Heizung 2 Stck., um mal 1..2 Regentage überbrücken zu können - im Sommer reicht problemlos für WW einer aus - den Rest muss man ggfs. abschatten.

Als Paneelfläche bei euch geschätzt mindestens 6-8 m² - möglicherweise auch mehr - muss aber berechnet werden und entsprechende Einstrahlungsdauer muss für Sommer und Winter gegeben sein.

... dennoch, für die einigermaßen exakte Dimensionierung muss schon ein entsprechender Fachmann ran ...

... mal auf die Schnelle als "Ideengerüst" ...

Saludos  --  baufred  --

bearbeitet von baufred

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Danke Dir für die Denkhilfe aber wo finde ich den Fachman, der darüber nicht müde lächelt, sondern  macht nicht nur ein Angebot, sondern auch die Montage.

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vor 17 Stunden schrieb Felicia:

... aber wo finde ich den Fachman, der darüber nicht müde lächelt, sondern  macht nicht nur ein Angebot, sondern auch die Montage.

... keine Ahnung, da sehe ich auf dem Lande schwarz, zumal solche "Verbundanlagen" soooo erstmal in Spanien kaum zu finden sind. Entweder sie machen alles elektrisch oder sie "werfen" sich für WW nur eine Kompaktanlage > Solarpaneel mit "aufgesatteltem" Speicher auf die Dachfläche - so der Standard.

Tipp > 2 Schritte:

> 1. Suche Fachplaner für die Konzeptplanung und Erstellung der Angebotsanfrageunterlagen > oficina técnica instalaciones eléctricas y energía solar und > 2. von dort die Empfehlung für 'ne kompetente Firma bzw. Preisanfrage bei mehreren Firmen ... dürfte ja im Großraum Valencia nicht das große Problem sein ...

... die kleinen "Orts"klempner in der Nachbarschaft dürften mit dem Einkauf, Zusammenstellung, Installation und Justierung der Anlage vermutlich überfordert sein ... obgleich sie immer wieder behaupten, alles zu können ...

 

bearbeitet von baufred

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... falls du mit dem "technischen" Spanisch Probleme haben solltest .... ¡dame un toque! La jerga técnica no me causa(ra) problemas ... :whistling:

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Hallo Baufred,

auch ich möchte mit Solarthermie heizen - mir wurde jedoch gesagt, dass es hierfür sehr hohe Gebühren gibt, da noch Schulden bei den Stromversorgern abbezahlt werden müssen. Ich würde mich für eine Wärmepumpe entscheiden.

Gruss Carola

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... bitte nicht verwechseln:

Photovoltaik (energía solar fotovoltaica) > Stromerzeugung per Sonneneinstrahlung > hier hat man in Spanien per Regelung auf Initiative der Stromerzeuger (> Iberdrola) weitestgehend den Riegel vorgeschoben und für den priv. Verbraucher/Investor durch "kappen" von Fördermitteln bzw. starke Restriktionen bei Wechselwirkung > Einspeisung/Eigennutzung uninteressant gemacht.

Solarthermie (energía solar térmica) > Wärmeerzeugung für Heizung/WW-Bereitung > eine andere Baustelle und ist m.M.n. nicht mit der Stromerzeugung gekoppelt!! ... und nach wie vor interessant ...

.... um mal ein wenig mit den spanischen technischen Begriffen zu "spielen" 'ne technische Übesicht:

http://instalacionesyeficienciaenergetica.com/como-funciona-la-energia-solar-termica/

http://www.idae.es/index.php/id.28/relmenu.326/mod.pags/mem.detalle

... vielleicht hilft's ja ;) ...

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... Ergänzung:

sollte das Grundstück/Haus im Winter durch Nachbarbebauung/Nordhanglage bei Sonnentiefstand "abgeschattet" sein, ist natürlich die Wärmepumpe die einzig machbare Lösung - ansonsten ist Solarthermie m.M.n. reparaturfreundlicher wg. mehr "kleinteiliger" nicht unbedingt herstellergebundener Systembestandteile - bei der Wärmepumpe ist u.U. nach Jahren 'ne Reparatur wg. nicht verfügbarer Ersatzteile nicht mehr möglich und ein Kompletttausch nötig > teuer!

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Hallo Baufred,

auch ich möchte mit Solarthermie heizen - mir wurde jedoch gesagt, dass es hierfür sehr hohe Gebühren gibt, da noch Schulden bei den Stromversorgern abbezahlt werden müssen. Ich würde mich für eine Wärmepumpe entscheiden.

Gruss Carola

Hallo Baufred,

 

vielen, vielen Dank für diese tolle Antwort - mit meinen Infos war ich noch nicht so weit gekommen ;) Man hat mir immer von der Wärmepumpe vorgeschwärmt.

Noch habe ich kein Haus, und bin auf der Suche - ab ich möchte dich etwas fragen, da Du technisch versiert bist -

was ist hier im Süden von einem "Bauhaus" mit viel Glas zu halten ?? Ich habe die Sorge, dass die getönten Scheiben die Sonne nicht abhalten. Stimmt das ? Warum werden dann so viele Häuser in dieser Richtung gebaut ?

Danke u. Gruss, 

Carola

@ baufred,

es sind diese Häuser - z.B. -

 

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... na ja, den "Bauhaus"-Stil muss man mögen ... oder nicht ...

Als Einzelhaus in einer geschlossenen Ortschaft/Urbanisation mit "pseudo"spanischer Bebauung wirkt er wie ein Fremdkörper ...

Aber generell zählen - egal welcher Stil - die technischen Werte > Baustoffe, Installationen, Einhaltung der aktuellen Bauvorschriften und Normen >> Stichwort CTE = "Código Técnico de Edificación" und das entsprechende "Certificado Energético" > Energiepass. Aber das sind nur die Rahmenbedingungen, die techn. Details im Einzelnen und deren Erweiterungsoptionen/-reserven sind noch wichtiger, weil sie Auswirkungen haben auf zukünftige Wünsche, Verbrauchs-/Betriebskosten und später auch beim Wiederverkauf ... hierunter fällt z.B. auch die eingebaute Isoglasqualität unter vielen anderen Detailpunkten - letztlich sollte alles "stimmig" sein ... ist aber auch 'ne Preisfrage!

Achtung: viele Objekte sind auch "Blender", da die Optik stimmt, aber auch hier gilt: nach der Schlacht werden die Toten gezählt ... denn oft stellen sich nach Einzug und den ersten Monaten danach über die Jahreszeiten"effekte" die Defizite und Mankos heraus ...

Hier kann wirklich nur ein gestandener Fachmann helfen, der die Örtlichkeiten kennt und die verfügbaren Infoquellen abklopfen kann > Ayuntamiento "Urbanismo"/"Oficina técnica" etc. pp....

... aber hier kommen wir vom "Hundertste" ins "Tausendste" ...

bearbeitet von baufred

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vor 16 Minuten schrieb baufred:

... na ja, den "Bauhaus"-Stil muss man mögen ... oder nicht ...

Als Einzelhaus in einer geschlossenen Ortschaft/Urbanisation mit "pseudo"spanischer Bebauung wirkt er wie ein Fremdkörper ...

Aber generell zählen - egal welcher Stil - die technischen Werte > Baustoffe, Installationen, Einhaltung der aktuellen Bauvorschriften und Normen >> Stichwort CTE = "Código Técnico de Edificación" und das entsprechende "Certificado Energético" > Energiepass. Aber das sind nur die Rahmenbedingungen, die techn. Details im Einzelnen und deren Erweiterungsoptionen/-reserven sind noch wichtiger, weil sie Auswirkungen haben auf zukünftige Wünsche, Verbrauchs-/Betriebskosten und später auch beim Wiederverkauf ... hierunter fällt z.B. auch die eingebaute Isoglasqualität unter vielen anderen Detailpunkten - letztlich sollte alles "stimmig" sein ... ist aber auch 'ne Preisfrage!

Achtung: viele Objekte sind auch "Blender", da die Optik stimmt, aber auch hier gilt: nach der Schlacht werden die Toten gezählt ... denn oft stellen sich nach Einzug und den ersten Monaten danach über die Jahreszeiten"effekte" die Defizite und Mankos heraus ...

Hier kann wirklich nur ein gestandener Fachmann helfen, der die Örtlichkeiten kennt und die verfügbaren Infoquellen abklopfen kann > Ayuntamiento "Urbanismo"/"Oficina técnica" etc. pp....

... aber hier kommen wir vom "Hundertste" ins "Tausendste" ...

Hallo baufred,

danke für die Infos - Bekannte die nach Spanien kommen möchten, interessieren sich für diese Bauform. Mir sind die Häuser zu "kalt" und unpersönlich. Ich bevorzuge den hiesigen Baustil ;) u. ich habe die Befürchtung, dass soviel Glas hier in Andalusien nicht vorteilhaft ist - egal mit welcher Beschichtung ;)

Nochmals danken u. Gruss, 

Carola

bearbeitet von Carola

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