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Schönen Guten Tag,

vielen Dank für die Aufnahme in dem Forum. Ich habe mich mit dem Thema Pflege im EU-Ausland beschäftigt.
Viele hier sind Rentner, also auch solche mit Erwerbsminderung, sehen einen Grund, in das EU-Ausland auszuwandern. Oft geschieht dieses unter den Aspekt der Gesundheit. Aber auch wenn man noch nicht Rentner ist sollte man sich vorab mit dem Thema auseinandersetzen, denn es kann jeden treffen. Das man zu einem Pflegefall wird. Dann stehen diese Menschen oft vor dem Problem, wieder nach Deutschland zurück kehren zu müssen.

Der Grund ist dabei das Deutsche Recht, nachdem Pflegesachleistungen nicht in das EU-Ausland gezahlt werden. Pflege gehört zu solcher Sachleistung. Da pflegebedürftige Menschen nach der UN-Behindertenkonvention (UN-BRK) als "Menschen mit Behinderung" zählen, sind wir der Meinung, dass damit gegen die UN-BRK verstoßen wird.

Deshalb haben wir für euch eine Petition eingerichtet, nicht nur für Rentner und Erwerbsgeminderte. Es ist wichtig für jeden später abgesichert zu sein, auch wenn man jetzt vielleicht noch nicht daran denkt. Doch lieber jetzt etwas tun bevor es zu spät ist.  change.org/p/pflegeversicherung-auch-deutsche-im-eu-ausland-haben-ein-recht-auf-pflege?utm_source=embedded_petition_view . Ihr könnt euch gerne nochmal alles durchlesen und bitte unterschreiben. Jede Stimme zählt. Vielleicht noch ein Kommentar da lassen. Das wäre super, es ist wichtig im Alter für jeden.

Du kannst auch gerne die Petition teilen. Denn jeder sollte das Recht haben seinen Ort Frei zu wählen, dieses ist auch im Artikel Art. 18c UN-BRK zu finden.

Vielen Dank

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Tut mir leid, wenn ich Euch damit auf die Fuesse trete, aber ich sehe garnicht ein, warum ich mit meinen Steuern fuer etwas zahlen sollte, was hier in ES nie vom Anspruchnehmer auch nur im Mindesten gutgeschrieben wurde. Wer hier lebt und hier Steuern zahlt, hat Anspruch auf all das, wer nicht, muss in das Land zurueck, in dem er/sie Steuern zahlt. So einfach ist das.

Warum sollten Deutsche/Englaender/Italiener, etc. etc. in Spanien darauf Anspruch haben, Betonung auf dem Wort Anspruch und warum sollten die Steuerzahler hier dafuer gradestehen?

 

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/Renter die in ES leben, ihre Rente aus DE beziehen und diese auch in ES versteuern müssen.

/plus  ---Heisst mtl. Rente xxxxxx €

/ minus  ---- Anteil Krankenversicherung DE

(((auch bei Eintritt in das Saludsystem von ES, mit Nachteilen und wenigen Vorteilen.

immer noch das ausgebootete Model E121 ( von 2013) Anwendung findet.

Es wird jeweils nur ein Pauschalbetrag hierzu nach ES überwiesen.)))

/ minus  ---- Zusatzbeitrag- Krankenversicherung DE

/ minus  ---- Beitrag zur Pflegeversicherung DE

(Leistung hierfür wird aber nicht in der EU erbracht.)

/ netto  ---  Ergibt laufende Auszahlung für deutsche Rentner

sowie Auszahlung für Spanier die ihren Lebensabend hier verbringen.

 

Frage/Vermutung, welcher wird hier nun belastet --- Der Zahler (Steuerzahler??) in welchem Land ES/DE

 

Es geht immer noch um Zahlung Thema Pflegesachleistungen in meinem Betrag in der EU (DE/ES)

 

Es geht immer noch um Zahlung Thema Pflegesachleistungen in meinem Betrag IN DER EU (DE/ES)

Thema Pflege im EU-Ausland  hat hier eigentlich keine Ansprache notwendig. Ergibt für mich vorab eine Überprüfung der Web-Seite.

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Warum soll ich im Ausland keine Versicherungsleistungen bekommen, für die ich ja jeden Monat Beiträge zahlen muss? Die Leistungen werden nicht vom Steuerzahler gezahlt .

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Im Eingangsthread steht nichts von privater Versicherung.

Gleiche Frage andersrum: warum sollte DE bezahlen, wenn man hier in ES als Resident gemeldet ist? Der Fisch beisst sich in den Schwanz. In DE lebt man nicht mehr und in ES hat man noch nichts dafuer getan, um in den Genuss der Vorteile zu kommen.

Loesung: Privatversichern, muss man ja eh, wenn man hier leben will und keine Einkuenfte nachweisen kann folglich, keine Einzahlungen in die spanischen Kassen.

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Am 23.8.2017 um 14:45 schrieb Mica:

 

Im Eingangsthread steht nichts von privater Versicherung.

Gleiche Frage andersrum: warum sollte DE bezahlen, wenn man hier in ES als Resident gemeldet ist? Der Fisch beisst sich in den Schwanz. In DE lebt man nicht mehr und in ES hat man noch nichts dafuer getan, um in den Genuss der Vorteile zu kommen.

Loesung: Privatversichern, muss man ja eh, wenn man hier leben will und keine Einkuenfte nachweisen kann folglich, keine Einzahlungen in die spanischen Kassen.

Es geht hier um die Menschen die in Deutschland gearbeitet haben und somit in die Pflegekasse eingezahlt haben. Diese bekommen nur das Pflegegeld nicht die Pflegesachleistungen. Diese werden schlechter gestellt als Menschen die in Deutschland leben.
Hier ist nochmal der der Unterschied:  blog.eu-schwerbehinderung.eu/2017/08/pflegeleistungen-was-ist-das.html
https://www.verbraucherzentrale.de/pflegesachleistung-oder-pflegegeld 

Es geht auch um die jenigen die eine Deutsche Rente ins EU-Ausland beziehen. Diese zahlen weiter in die Pflegekasse ein und haben nicht die selben Ansprüche.
Darum die Petition wegen der schlechter stellung, obwohl man weiter in die Pflegekasse zahlt.
Hier ist nochmal ein Artikel dazu:
eu-schwerbehinderung.eu/index.php/archiv/8-pflege/1-rentner-mit-pflegebeduerftigkeit-aufgepasst 
LG
EU-Schwerbehinderung

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Ich habe mein Leben lang in D eingezahlt in die gesetzliche Versicherung. Bekomme deutsche Rente. Zahle davon in die deutsche Krankenkasse und Pflegekasse ein. Warum soll ich dann keine Leistungen bekommen? Die bekomme ich von meiner deutschen Krankenkasse und nicht von Spanien. Ich unterstütze damit sogar den spanischen Arbeitsmarkt und den Staat. 

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Allgemein: EU-Ausland oder zum weitern Verständnis  ----- Auch EU-Länder ist alles ein Topf

 

---- Bei der deutschen Pflegeversicherung gilt der Grundsatz: Leistungen können nicht in ein anderes Land "exportiert" werden. Eine Ausnahme wird nur beim kurzfristigen Auslandsaufenthalt gemacht. Wenn der pflegebedürftige Vater seine Familie im EU-Ausland für höchstens sechs Wochen besucht, zahlt die Pflegeversicherung weiter. Bleibt er aber länger dort, werden die Zahlungen eingestellt.

 

Auch europäisches Recht ändert daran nichts. Nach der im Bereich der Sozialversicherung gültigen EG-Verordnung kann ein deutscher Rentner nur die Leistungen erhalten, die im Land seines neuen Wohnsitzes vorgesehen sind. Da es in den meisten EU-Mitgliedstaaten keine Pflegeversicherung gibt, kann ein Deutscher entsprechende Hilfen auch nicht erhalten.----

 

Sie machen also einen Solidaritätsbeitrag  ///  bekommen aber auch dafür keine Spendenquittung.

 

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Ist so nicht ganz richtig. Pflegegeld wird auch im Ausland gezahlt. Unabhängig wie lange man sich dort aufhält.

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Am 23.8.2017 um 16:04 schrieb Tiza:

Corinna, OK  -- dann hab ich nachfolgende Links sicher falsch verstanden

https://www.krankenkassen.de/ausland/Leistungen-bei-Aufenthalt-im-Ausland/pflegeversicherung-ausland/

http://www.eu-info.de/sozialversicherung-eu/5874/6911/

gibt's noch was oder besseres dazu, ist Info für alle

Da steht es auch auf der Seite http://www.eu-info.de/sozialversicherung-eu/5874/6911/

"Bei der deutschen Pflegeversicherung gilt der Grundsatz: Leistungen können nicht in ein anderes Land "exportiert" werden. Eine Ausnahme wird nur beim kurzfristigen Auslandsaufenthalt gemacht. Wenn der pflegebedürftige Vater seine Familie im EU-Ausland für höchstens sechs Wochen besucht, zahlt die Pflegeversicherung weiter. Bleibt er aber länger dort, werden die Zahlungen eingestellt."

 

Hier nochmal ein interessanter Artikel dazu:

blog.eu-schwerbehinderung.eu/2017/08/pflegeleistungen-was-ist-das.html 

Hier nochmal eine Website für Informationen Pflege

eu-schwerbehinderung.eu

 

 

 

Zitat

 

 

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Der Europäische Gerichtshof hat vor einigen Jahren diesem Grundsatz jedoch widersprochen. Danach müssen alle Geldleistungen im Krankheitsfall auch im EU-Ausland gezahlt werden. Geldleistungen aus der Pflegeversicherung fallen nach diesem Urteil unter die EU-Verordnung 1408/71 zum Export von Sozialleistungen. So kann auch bei einem Umzug in ein anderes EU-Land die Selbständigkeit des Pflegebedürftigen gefördert und der Verbleib in der Familie gewährleistet werden.

Nach einem Umzug ins EU-Ausland hat man grundsätzlich Anspruch auf alle Leistungen, die im Sozialsystem des Gastlandes vorgesehen sind. Für alle Sachleistungen – zum Beispiel die Betreuung durch Pflegepersonal in einer medizinischen Einrichtung – kommt der dortige Sozialversicherungsträger auf, sofern diese in seinem nationalen System vorgesehen sind. So übernimmt die Sozialversicherung zum Beispiel in Frankreich bei Pflegebedürftigkeit bestimmte, eng eingegrenzte Leistungen, die Pflegebedürtigen nach einem Wohnsitzwechsel zustehen würden.

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@corinna  .....die Sozialversicherung zum Beispiel in Frankreich bei Pflegebedürftigkeit ...

FÜR DE ------ Die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 wirkt wie ein großes Sozialversicherungsabkommen zwischen allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie der Schweiz. Eben Jahrgang 1971 und in der Zwischenzeit mit zahlreichen Änderungen

Auslandsaufenthalt bis zu sechs Wochen

Bei einem Auslandsaufenthalt bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr werden die Leistungen der Pflegekasse weitergewährt. Dabei ist es unwichtig, ob Sie sich im europäischen Ausland oder Übersee aufhalten. Sie können alle Leistungen, also Pflegegeld, Sachleistungen oder Kombinationsleistungen beanspruchen.  Bei Inanspruchnahme von Sachleistungen ist zu beachten, dass Sie von einer Pflegekraft begleitet werden müssen, die bei einem Pflegedienst angestellt ist oder ein Vertragsverhältnis mit der Pflegekasse hat.

Auslandsaufenthalt von über sechs Wochen

Bei einem Auslandsaufenthalt von über sechs Wochen besteht ein Leistungsanspruch in Europa nur dann, wenn eine entsprechende Regelung zwischen den Staaten besteht. Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshof fallen Geldleistungen aus der Pflegeversicherung unter die EU-Verordnung 1408/71, die den Export von Sozialleistungen beschreibt. Wenn man im Gastland allerdings die dort üblichen Sachleistungen in Anspruch nimmt, dann wird kein Pflegegeld mehr von der deutschen Pflegekasse bezahlt. Das liegt daran, dass die EU-Verordnung explizit zwischen Geld- und Sachleistungen unterscheidet und eine Kombination nicht zulässt.

Verlegung des Wohnsitz innerhalb der EU

Die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) oder die freiwillige Mitgliedschaft in einer deutschen Krankenkasse bleibt bei einem Wechsel des Wohnortes in einen EWR-Staat (Europäischer Wirtschaftsraum) bestehen. Dies gilt nur, wenn Sie nur eine Rente von der deutschen Rentenversicherung erhalten und im neuen Wohnort keinen eigenen Leistungsanspruch, z.B. aufgrund einer Beschäftigung haben.
Bei den Leistungen ist jedoch zwischen Sachleistungen der Krankenkasse und Geldleistungen der Pflegeversicherung zu unterscheiden. Der Versicherte muss sich zwischen beiden Leistungsformen entscheiden, eine Kombination wie in Deutschland gibt es nicht.

Sachleistungen

Welche Sachleistungen Sie im Einzelnen erhalten können, in welchem Umfang und für welchen Zeitraum, richtet sich nach dem Recht des neuen Wohnstaats.

Geldleistungen

Es besteht die Möglichkeit, Pflegegeld der deutschen Pflegeversicherung zu beantragen. Sie bekommen dann die Geldleistungen direkt überwiesen.
Sollten Sie sich für Sachleistungen entscheiden, müssen Sie sich an Ihre Krankenversicherung wenden. Von dieser erhalten Sie dann einen Anspruchsnachweis (E 121), der bei dem für Ihren Wohnort im Ausland zuständigen Krankenversicherungsträger vorgelegt werden muss.
Überprüfen Sie also vor einen Wohnortwechsel genau, welche Leistungen für Sie günstiger sind. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

 

Weiteres zum klicken

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:62007CC0228&from=DE

https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EWG)_Nr._1408/71

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=LEGISSUM:c10516&from=DE

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=LEGISSUM:c10516&from=DE

http://www.umsorgt-wohnen.de/Pflegeversicherung/Pflege-im-Ausland

bearbeitet von Tiza

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Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Sie können auch nochmal hier etwas lesen allgemein zum Thema Pflege  eu-schwerbehinderung.eu dort beschreiben wir auch das Thema Verhinderungspflege im Ausland z.B. bei einem Urlaub.

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Ihr Beitrag hier läuft unter Pflege im EU-Ausland, beschäftigen sie sich damit.

Leistungen aus Deutschland zu erhalten hat so seine Tücken. Man kann sie aber auch nicht erhalten mit Mixtur, das ist Augenwischerei.

 

Beim Aufruf sehe ich einen Beitrag mit eingefügtem Zitat, weitere Werbung zur Webseite.

Nichts von Verhinderung und so. War gerade beim Antwortschreiben unterbrochen worden.

Erneuter Aufruf des Beitrags. Das kam dann als Rest zur Ansicht:

///Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Sie können auch nochmal hier etwas lesen allgemein zum Thema Pflege eu-schwerbehinderung.eu dort beschreiben wir auch das Thema Verhinderungspflege im Ausland z.B. bei einem Urlaub.////

 

@eu-schwerbehinderung  -- Besten Dank für ihre Bewertung meines Beitrag

Dieser hätte schon längst in Ihrer Webseite klar erscheinen müssen

 

Die Einbeziehung von Verhinderungspflege: Auszeiten für pflegende Angehörige

Siehe https://www.pflege.de/altenpflege/verhinderungspflege/  betrifft klar DE

 

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Gibt es Fortschritte zum Erhalt der „…..““einkassierten Beiträge für die allgem. Leistung an Alle

Es geht ja bei Einigen auch um einen ständigen Wohnsitz im EU-Ausland.

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    • Von Cornelia
      Farm Haus in traumhafter Alleinlage zwischen Yecla und Pinoso zu verkaufen. 80 km im Landesinneren. Ideall für Hundepension als Verdienstmöglichkeit .
      Reitgelände man fühlt sich wie ein Cowboy  in Neu Mexiko .








    • Von Gfeliz
      Hallo ihr lieben,
      ich habe vor in der nächsten Zeit nach Spanien auszuwandern. Wäre zwar erst im März 2021 Rentner, aber meine Firma will die alten los werden. Daher bin ich in der konfortablen Situation, dass ich ab 1.1.2020 freigestellt bin und bis zur Rente voll weiter bezahlt werde. Sogar meinen Firmenwagen darf ich noch (bis zum 30.6.2020) weiter fahren.
      Mein Haus hier steht zum Verkauf und spätestens am 31.3.2020 werde ich hier raus müssen. Wir wollen ein Haus in der Gegend zwischen Barcelona und Tarragona kaufen. Die Sprache ist dank meiner Frau kein Problem. Sie hat den Spanischen Pass und zu Hause sprechen wir überwiegend Spanisch. Sie würde in Spanien gern wieder in ihrem Beruf als Altenpflegerin arbeiten, aber das macht leider keinen Sinn. Dann würde die beschränkte Steuerpflicht gelten und das wenige was sie verdient, würden wir an Steuern zahlen müssen. Ich werde beim Finanzamt Neubrandenburg die unbeschränkte Steuerpflicht beantragen. Aber ich mache mir Sorgen wegen der Steuer. Nur dieses eine Finanzamt ist für ALLE Auslandsdeutschen zuständig. Bis zum 31. Mai muss ich auch in Spanien die Steuererklärung abgeben. Wenn ich bis dahin keinen Deutschen Steuerbescheid habe, muss ich in Spanien noch einmal zahlen. Wie ist eure Erfahrung?
      Kranken- und Pflegeversicherung: Sollte man sich von der Deutschen Versicherung abmelden und sich besser in Spanien versichern? Ich habe nicht vor zurück zu kommen! Was kostet die Versicherung in Spanien? Ich weiß, theoretisch ist man durch die Deutsche Versicherung auch im EU Ausland versichert. Nach meiner Erfahrung sieht die Praxis anders aus: Bar zahlen und dann das Geld von der Deutschen Versicherung zurück holen. Nur habe ich keine Lust deswegen zwischen Spanien und Deustchland zu pendeln!
      Thema Auto: Wir möchten uns einen Dacia Jahreswagen im April nächsten Jahres kaufen. Mit Klima und ein paar Extras haben wir 9.000€ einkalkuliert. Damit wird man hier fündig. Wie sieht es in Spanien mit so einem Auto aus? Macht es vielleicht Sinn das gleiche Auto besser in Spanien zu kaufen?
      Und nochmal Auto: Für den Umzug haben wir uns einen alten Ducato gekauft. Mit einem großen Kofferaufbau (2,3m * 2,1m * 5,8m). Das sollte für die Möbel, die wir behalten wollen, ausreichen. Den Rest werden wir verschenken bzw in den Container werfen. Der Transporter ist von 4 auf 3,5 Tonnen abgelastet. Damit kann er mit Führerschein B gefahren werden. Ende 2020 ist er 30 Jahre alt und kann als historisches Fahrzeug umgemeldet werden. Dann sind Umweltzonen auch kein Problem mehr. Ich denke, dass ich ihn in Spanien verkaufen kann (morgen geht er in die Werkstatt, bekommt einen neuen Zahnriemensatz, eine neue Wasserpumpe und neue Kupplung). Nicht grad preiswert, aber ich will niemandem Schrott andrehen. Wie schaut es in Spanien mit dem H-Kennzeichen aus?
      LG,
      Gerd
       
    • Von smutje243
      Hallo alle zusammen. Ich weiss garnicht ob ich hier richtig bin.
      Mein Mann und ich möchten nach Spanien auswandern sobald mein Mann in Rente geht.
      Es dauert zwar noch ein wenig aber wir möchten uns vorher sehr genau darauf vorbereiten und nun hoffe ich das ihr hier uns mit Rat beiseite stehen könnt.
      Also meine wichtigsten Fragen.. 
      1. Wir möchten Spanisch anfangen Zuhause zu lernen. Welcher Sprachkurs bzw Bücher sind gut.
      2. Ich möchte in Spanien wieder Ehrenamtlich arbeiten denn das ist mir sehr wichtig. Hier arbeite ich Ehrenamtlich beim DRK und bei der Stadt. Für mich ist es wichtig alte Menschen die nicht mehr alleine können zu helfen oder auch bei der Tafel... und noch mehr.
      Gibt es das auch in Spanien?
      So das wäre der Anfang meiner Fragerei...
    • Von Kipperlenny
      Moin Moin
      Ja man hat länger nichts von uns gehört - der Alltag halt
      Jetzt stehen bei uns wichtige Entscheidungen an - die Auswanderung war ja für Mitte 2015 angedacht - insofern müssten wir jetzt loslegen mit allem Möglichen.
      Nun.... die Leichtigkeit über die Auswanderung nachzudenken ist verflogen und Panik gewichen Vor allem weil wir ja 2 Kinder haben (gerade 1 und fast 4). Hier ein paar Fakten:
       - Meine Frau hat Ihren ersten Job als Tierarzt (also in Ihrem Beruf) ab 1.3. (erst mal 450€ Basis)
       - Mein Azubi ist am 31.7. fertig
       - Mein Pilotenschein ist wohl erst Ende 2015 fertig
       - Meine Tochter fühlt sich in Ihrem Kindergarten etc. sehr wohl
       - Finanziell ist alles in Ordnung
       - Mein Job erlaubt mir auch weiterhin von Überall auf der Welt zu arbeiten (sofern Internet und Strom gegeben sind)
      Wir haben dummerweise auch schon nen Haus zum Kauf in Deutschland angeschaut (von 1949 Preis mit Renovierung und neuem Dach wohl ~100.000€) was bei den heutigen Zinsen in 10 Jahren komplett getilgt wäre. Denn in Spanien können wir wohl nichts kaufen (?!) ohne in Deutschland Eigentum zu besitzen. Und ewig zur Miete wohnen wollen wir halt nicht - aber so schnell wie möglich hier aus der Wohnung raus.
      Also bei uns braucht es jetzt bis Ende Januar eine endgültige Entscheidung, folgendes steht zur Auswahl:
      A) Auswanderung (zur Miete) nach Spanien sobald Azubi und Pilotenschein fertig
      Hauskauf und die nächsten 2-10 Jahre in Deutschland bleiben
      C) in der Wohnung in Deutschland bleiben, bis genug Eigenkapital da ist (50-60% ?!) für einen Hauskauf in Spanien
      vor A) haben wir halt gerade riesen Angst - vielleicht haben wir dann nie nen eigenes Haus, meine Frau findet nie in ihren Job und unsere Tochter wird total unglücklich?
      bei habe wir Angst hier in Deutschland den absoluten Rappel zu kriegen (deswegen wollen wir ja weg )
      und C) will vor allem meine Frau auf gar keinen Fall, die will hier raus und unseren Kindern nen Garten bieten.
      Tjoar.... Ihr kennt mich ja schon ein wenig, deswegen schreib ich das hier jetzt einfach mal und höre mir Eure Profi Ratschläge an
      lenny
    • Von PapaJoe
      Hallo Leute,
      ich möchte euch mal das Problem meiner Schwiegermutter und ihres Lebenspartners auf Ibiza schildern und fragen, ob jemand ähnliches kennt und weiss wie man hier weiter kommt.
      Vor 35 Jahren, meine Frau war gerade 19, ist die Schwiegermutter nach dem Verkauf des Familienbetriebs (Firma und Wohnhauses) mit viel Gerld nach Ibiza augewandert. Dort hat sie, wie so viele, Ferienhäuser verwaltet und zeitweise einen Kiosk betrieben, aber vermutlich ohne dies korrekt anzumelden, also keine Solzialversicherungskarte.
      Sie und ihr holländische Lebenspartner haben in den 35 jahren gut gelebt und ihr Geld komplett durchgebracht, bis auf die kleine Eigentumswohnung auf Ibiza. Seit mehreren Jahren überweist meine Frau Geld, obwohl das Verhältnis zur Mutter eher distanziert ist.
      Beide sind privat über eine deutsche Versicherung krankenversichert (Residentenversicherung oder so), diese erlischt aber, sobald sie nach Deutschland kommen oder eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird.
      Beide haben weder eine spanische Sozialversicherungskarte, noch gültige Papiere (deutscher Perso abgelaufen, holländische Papiere verloren). Auf Ibiza können die Papiere nicht beantragt werden, nur auf Mallorca.
      Seit etwa zwei Jahren geht es nun mit beiden rapite bergab (Demenz/Alsheimer).  Das Haus ist vermüllt, die beiden schwer verwarlost und angeblich halb verhungert. Es stinkt wohl bis auf die Strasse. Laut Hausarzt, schon mehrer Schlaganfälle bei Ihm. 
      Wie kommt man auf Ibiza an Ausweisdokumente, wenn man nicht reisetauglich ist und dazu angeblich persönlich auf dem Konsulat in Mallorca erscheinen muß?
      Gibt es eine Organisation, die sich um die Leute kümmern würde, der 'soziale Dienst' hat es wohl abgelehnt, da sie keine Sozialversicherungskarte haben?
      Das Konsulat fühlt sich nicht zuständig, die Nachbarn haben keine Lust mehr zu helfen, sind genervt und schreiben ständig vorwurfsvolle EMails an meine Frau.
      Gegen die Rückholung nach Deutschland spricht:
      keine Krankenversicherung in Deutschland,
      keine Pflegeversicherung (nie gehabt), aber voraussichtlich beide pflegebedürftig (natürlich noch ohne Gutachten),
      keine Reisedokumente, er Holländer sie Deutsche, beide warscheinlich nicht transportfähig,
      keine Ersparnisse mehr, daher in Deutschland Sozialfall,
      keinen Betreuungsplatz in Deutschland.
      Wir sind ratlos. Wie kann es sein, dass in einem Land der EU die alten Leute verrecken und keiner sich kümmern will, auch wenn sie natürlich selber schuld sind?
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