Gimel

Wenn ich einen Spanier heirate, wie ist das mit dem Nachnamen?

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Hallo,

ich hab mal ne dumme Frage.

Mein zukünftiger Verlobter ist Spanier inkl. dem klassischen doppelten Nachnamen. Ich möchte, wenn wir heiraten, gerne seinen Nachnamen annehmen. (Ja, das ist in Spanien unüblich; Ja, er würde sich trotzdem sehr freuen, wenn ich das machen würde und ich möchte es aus familiären Gründen auch.)

Wenn wir in Deutschland heiraten, bekomme ich dann den ersten Nachnamen oder beide oder kann ich mir das aussuchen?
Gimel Garcia Gomez oder Gimel Garcia?

Vielen Dank!

 

 

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In Deutschland kann man sich das aussuchen, soweit ich Weiss.

Hier in Spanien ist es nicht nur unueblich, sondern es existiert garnicht. Dazu kommt, wenn Ihr Kinder bekommt - welche die spanische Staatsangehoerigkeit haben warden, bedingt durch den Vater, selbige dann nach spanischem Recht auch die Nachnamen tragen - den ersten des Vaters und den ersten der Mutter - egal wie Du es drehst und wendest, Deine Kinder warden Garcia Gimel heissen.

Soll uebrigens 2mal "werden" heissen, nicht warden und weiss kleingeschrieben, nicht gross wie die Farbe - komische Autokorrektur gibt's hier manchmal.

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Vielen Dank für die Antwort.

Ich hätte natürlich erwähnen sollen, dass mein Verlobter und ich keine Kinder möchten. Diese Problematik ist deswegen untergeordnet. Wir planen, dass er permanent zu mir nach Deutschland zieht bzw. wir unseren permanenten Lebensmittelpunkt hier haben werden. Daher ist es jetzt auch nicht so wild, wenn Spanier das total  merkwürdig fänden. Der einzige Spanier, der da so richtig relevant ist, ist er. Und er würde sich freuen, wenn ich seinen Nachnamen annehmen würde.

Meine Frage war eigentlich ob ich, wenn wir in Deutschland heiraten, auch nur den ersten Nachnamen seines spanischen Doppelnamens annehmen könnte. 
Sagen wir er heißt Juan Garcia Gomez. Kann ich dann nur Gimel Garcia heißen? 

 

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Er hat keinen spanischen Doppelnamen.  Er hat 2 Nachnamen, da ist nicht dasselbe und Du waerest dann Gimel García oder Garcia Gimel, die Anordnung kannst Du Dir dann aussuchen, in DE ist das freie Wahl der Frau.

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    • Von Joaquin
      Ein Zebrastreifen ist ein Fußgängerüberweg, wo Fahrzeuge den Fußgängern das Überqueren der Straße ermöglichen sollen. So auch in Spanien. Zumindest in der Theorie, denn nur weil etwas Gesetz ist, sollte man sich nicht als Fußgänger darauf verlassen, dass sich auch der Fahrzeugführer in Spanien daran hält.

      Nun möchte ich an dieser Stelle kurz meine Landsleute in Schutz nehmen. In Spanien legt man Prioritäten ein wenig anders, als zum Beispiel in Deutschland und dazu gehört auch das Auto. Des Deutschen so genanntes liebstes Kind, wird in Spanien mehr pragmatisch betrachtet. Jeder der in Spanien verweilt hat, braucht sich nur die Stoßfänger und Türen von spanischen Autos anzuschauen und weiß sofort, hier sind Beulen nicht die Ausnahme, sondern gehören zum Alltag eines Fahrzeuges. Nicht weil man hier mit harten Bandagen kämpft, sondern weil jenes, was für einen deutschen Autohalter schon eine Katastrophe darstellt, für den Spanier etwas ist, was halt passiert.
      Also was den Umgang mit den eigenen Fahrzeugen angeht, da ist der Spanier halt etwas legerer im Umgang. Da verwundert es dann auch nicht, dass man es in der Vergangenheit in Spanien, auch nicht so genau mit den Verkehrsregeln genommen hat. Ein Auto ist zum fahren da und ein Fußgänger tut da besser gut daran, sich einer Straße nicht all zu sehr zu nähern, egal ob da Streifen auf der Fahrbahn gemalt wurden oder an einem Maßt, irgendwelche bunten Lichter blinken
      Als Spanier wusste man das und wem sein Leben lieb war, der hielt sich auch daran Ausländer die meinten hier ihre nationalen Rechtsvorstellungen auf Spanien 1:1 übertragen zu können, machten diesen Fehler wohl nur einmal. Wenn sie Glück hatten, überstanden sie dies mit viel Gehupe und einer Nahetoterfahrung nebst Herzinfarkt. Anschließend haben sie diesen Fehler in Spanien, kein zweites mal begangen
      Ein anderer Grund ist, dass die Straßen in Spanien, nicht überall gleich gut sind. Einige scheinen eher betoniert oder gekachelt zu sein, anstatt Asphalttier. Dies gepaart mit Staub und Sand, verlängert einen Bremsweg bis ins nächste Dorf hienen. Selbst ein Autofahrer der Willens ist, hier spontan zu bremsen, wird ein rechtzeitiges Anhalten einfach nicht hinbekommen, außer er fuhr schon in Schrittgeschwindigkeit. Aber warum sollte man Auto fahren um sich in Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen? Dann könnte man ja auch gleich zu Fuß gehen
      Dann gibt es ja auch solche Abstandregeln, wonach man Dinge und Fahrzeuge weder unmittelbar vor noch nach einem Zebrastreifen stellen sollte, damit man als Fahrer und als Fußgänger eine gute Sicht hat. Wer schon mal gesehen hat, wie in Spanien geparkt wird oder wie wo Container, Baugut usw. abgestellt wird, der wird wissen, dass auch dies alles nur graue Theorie ist. Die Praxis schaut anders aus und wer an einem, so die Sicht verdeckendem Zebrastreifen steht, sollte sich mehrfach überlegen, ob er an dieser Stelle wirklich die Straße überqueren will oder sich dafür nicht besser eine andere Stelle dafür aussucht, auch wenn diese einige hundert Meter in der entgegengesetzten Richtung liegt. Alternativ kann man natürlich auch drei mal das Vater-Unser aufsagen, sich bekreutzigen und die Straße überqueren
      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7310-zebrastreifen-mit-nachthimmel-und-straße/
      Nun muss ich aber auch sagen, dass in den letzten Jahren dem Gesetz im spanischen Straßenverkehr, durch sehr stark angezogene Strafen, diesem auch ordentlich Nachdruck verliehen wurde. Dies macht sich auch durchaus im alltäglichen Straßenverkehr bemerkbar. Die Spanier fahren langsamer und besonnener als früher. Und auch das Überqueren eines Zebrastreifens, ist mittlerweile fast so sicher geworden wie in Deutschland. Na gut, vielleicht nicht fast so sicher, aber doch erheblich besser als früher
      Egal wie, manchmal ist es besser vorsichtig am Straßenrand vor einem Zebrastreifen zu warten, um zu sehen ob das Auto, der Bus oder der LKW anhalten, anstatt zu erfahren wie ungleich ein paar lächerliche Kilogramm Lebendgewicht, zum Spielball von ein paar Tonnen Stahl und Polimerwerkstoffen werden
    • Von Joaquin
      Einschränkung der Demonstrationsfreiheit, Verbot des Fotografieren und Filmens von Polizisten, auch wenn sie auf Demonstranten einschlagen usw., haben dafür gesorgt, dass nicht nur die Rechte von einfachen Bürgern beschnitten wurden, sondern auch die Presse in Spanien in wesentlichen Punkten tangiert wurde. Nicht zuletzt gilt die Pressefreiheit als ein wesentlicher Punkt, für die Bewertung eines Landes und seiner Demokratie.
      Reporter ohne Grenzen haben nun die Weltkarte der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht. Unklar ist, inwieweit nun diese zuletzt angesprochenen Veränderung in das Ergebnis für Spanien mit eingeflossen sind. Um es gleich vorweg zu nehmen, Spanien wird in der Rangliste auf Platz 33 geführt. Ein Platz vor Großbritannien und ein Platz hinter Andorra.

      (Bildquelle:  Reporter ohne Grenzen)
      Frankreich liegt auf Platz 38 und Portugal auf Platz 26. Länder die als zufriedenstellend eingestuft werden. Italien dagegen wird mit Platz 73 als ein Land mit erkennbaren Problemen eingestuft, was die Pressefreiheit bedeutet. Deutschland gehört mit Platz 12 zu den Ländern mit guter Lage und auf den ersten Plätzen findet man wie zu erwarten die Skandinavischen Länder, aber ebenso auch die Niederlande und Österreich liegt ebenfalls auf einen sehr guten siebten Platz. Die Schweiz hat ebenfalls einen guten 20ten Platz.
      Zu Spanien selbst berichtet Reporter ohne Grenzen das Folgende:
      Es wird sich zeigen, wie sehr sich hier das Bild in Spanien verändern wird und ob Spanien angesichts der letzten und mehr als fragwürdige Gesetzesänderungen, weiter diese Position halten kann. Aber evtl. können die anstehenden Wahlen hier ja auch einen Wendepunkt nach oben bedeuten, wenn es um Menschenrechte und Pressefreiheit geht.
    • Von Joaquin
      Die deutsche Nationalmannschaft ist Weltmeister 2014 geworden. Gerade hier zeigt sich, wie sehr Deutschland multikulturell ist. Man kann zu Recht sagen, dass die Fußballnationalmannschaft ein kleiner Spiegel für die deutsche Gesellschaft ist. Und trotzdem scheint man in den Behörden dies noch nicht überall so ganz verstanden zu haben.
      Mein Name lautet "Joaquin Enriquez Beltran". Nun bin ich gerade dabei umzuziehen und es ist doch erstaunlich, wie sehr mein Name immer noch falsch geschrieben bzw. falsch abgeschrieben wird.
      Zum Beispiel habe ich da einen Nachsendeauftrag in Arbeit gegeben und alles ausführlich in Großbuchstaben ausgefüllt und der Deutschen Post zugeschickt. Zurück bekomme ich die Bestätigung für Enriquez Beltran - Joachin. Also "Joachin" anstatt "Joaquin". Warum das Q und das U, bei Enriquez korrekt übernommen wurden, aber man bei meinem Vornamen einen Mischmasch aus "Joaquin" und "Joachim" macht, weiß wohl nur der jeweilige Beamte.
      Ist ja nicht so, dass die Leute bei der Post die einzige wären, welche solche Fehler mit meinem Namen begehen. Unitymedia macht, aus "Enriquez" ein "Enriques". Auch Handschriftlich vermerkt haben S und Z zwei verschiedene Richtungen in der Schreibweise, so das selbst, wenn das Z etwas runder geschrieben wird, man es als solches erkennen kann.
      Schlimmere Fehler werden dann schon bei dem Nachnamen gemacht, welcher bei uns Spaniern ja aus zwei Namen besteht. Da kommen deutsche Behörden nicht ohne ein Verbindungszeichen aus (Enriquez-Beltran) oder lassen den ersten Teil weg und so heiße ich dann "Joaquin Beltran". Ich werde im übrigen sehr oft, auch wen beide Nachnamen dort stehen, mit Herr "Beltran" angesprochen. Nicht so aufmerksame Leser nenne mich auch einfach Herr "Betram".
      Ich bin es ja schon gewohnt, aber wenn die Adresse wichtig ist, dann kann es schon ärgerlich werden, wenn solche Fehler gemacht werden und Post nicht korrekt zugestellt wird oder es in der Kommunikation mit den Behörden hapert, weil jede meinen Namen anders interpretiert und notiert hat.
      Den Gipfel schießt aber die GEZ ab, heute auch bekannt als ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice. Bei denen bin ich ganz normal und ordentlich registriert und wie es sich für einen ordentlichen Bürger gehört, zahle ich da auch regelmäßig meine Beiträge. Nun ist die GEZ auch dafür bekannt, sich aus sonstigen Quellen, Adressen heraus zu suchen um potentielle Zahlungsverweigerer aufzuspüren. Da ich mit meiner Band The Big Easy auch im Netz vertreten bin, bin ich wohl in dieser Form wohl in eine solche Adressliste gekommen. So bekomme ich nun seit einiger Zeit Mahnungen an meine Adresse geschickt welche an einen "Joachim Enrique TheBigEasy" adressiert sind.
      Ich weiß nicht, wer dort bei der GEZ arbeitet, aber hätte man geschaut wer dort tatsächlich wohnt und zahlt und von wem man da nun Geld haben möchte, dann hätte sich das wohl von alleine erledigt. Aber die automatisierung solcher Prozesse ohne nachzudenken, bringt dann auch solch dumme Schreiben hervor. Ich für meinen Teil, trage nicht den Namen "Joachim Enrique TheBigEasy", kene so einen nicht und zudem zahle ich ja schon, also wandern diese Schreiben in den Müll.
      Aber der Name hat auch Vorteile in Deutschland, welche ich dann aber evtl. mal an anderer Stelle erwähnen werde
    • Von Joaquin
      184 Abgeordnete stimmten für ein Vorhaben ab, welches dem Ex-König Juan Carlos und seiner Frau Sofia, der neue Königin Letizia und der acht Jahre alte Thronfolgerin Leonor Straffreiheit zugesteht. Dabei enthielten sich 109 Abgeordnete der Stimme und 32 stimmten dagegen.

      Dieses Gesetzesvorhaben wurde von der regierenden Volkspartei PP eingebracht und muss noch vom Senat bestätigt werden. Eine absolute Straffreiheit stellt das Gesetz jedoch nicht dar, denn der Oberste Gerichtshof kann hier immer noch den EX-König zu Rechenschaft ziehen.

      Dabei ist zu beachten, dass der jeweils regierende König per Verfassung, als immun gilt.
    • Von Joaquin
      Spanisch ist eine Weltsprache und als solche ist man als international agierendes Unternehmen gut beraten, wenn man die zahlreichen spanischen Muttersprachler als Kunden ernst nimmt. Dies bedeutet vor allem auch, dass man ihre Sprache berücksichtigt und beachtet. Ein Fehler den der japanische Automobilhersteller Mitsubishi, sicher nicht noch einmal begehen wird.
      Markenmannen sind ein heikles Thema. Da müssen grenzüberschreitend Markenrechte beachtet werden und diese ebenso international beantragt werden. Am Anfang mögen sich einige bei der Rechtsabteilung von Mitsubishi gefreut haben als sie feststellten, dass der Markenname Pajero für ihr damaliges Automodell, auf so wenig Widerstand stieß. Dabei hätte dies wohl eher ein Alarmzeichen für Mitsubishi sein sollen, denn nach der Markteinführung 1983 stellte man schnell fest, dass der Wagen in der Spanisch sprechenden Presse eher auf Belustigung stieß und auch die Verkäufe in den Spanisch Sprechenden Ländern etwas mau ausfielen.
      Kein Wunder, denn der Name Pajero ist im spanischen ein Vulgärausdruck und ist gleichbedeutend für "Wichser".
      Spanien ist evtl. als Automarkt für Geländefahrzeuge nicht ganz so wichtig, aber Südamerika, Mittelamerika und ebenso auch Nordamerika, sind schon ein signifikanter Absatzmarkt für derartige Fahrzeuge. Wer möchte schon zum Spott der Leute werden, wenn er ein Fahrzug mit diesem Namen und Namens-Attribut fährt?
      Der Fehler blieb natürlich auch nicht ganz unbemerkt bei Mitsubishi und so wird der Mitsubishi Pajero in diesen Ländern, unter den Namen Mitsubishi Montero vertrieben, was im Spanischen "Jäger" heißt.
      Man muss hier aber auch bei all der Fahrlässigkeit, die Japan ein wenig in Schutz nehmen. Es ist nicht so, dass sie auf gut Glück sich irgendeinen Namen ausgesucht hätten, sondern sie sich schon etwas dabei gedacht hatten. Als Namensvorbild, orientierten sie sich an einer südamerikanischen Katzenart, welche im Osten Südamerikas beheimatet ist und dort in den Ländern Chile, Argentinien, Ecuador und Bolivien vorkommt, der Leopardus pajeros. Vielleicht weil sie auch in den Anden vorkommt, immerhin nach dem Himalaya die zweithöchste Gebirgskette der Erde, dachte man sich in Japan, dass der Name einer solchen Katze ganz gut zu einem Geländewagen passen würde. Angesichts dieser Namensgeschichte, passt auch der neue Name Montero, ganz gut zu dem Fahrzeug.
      Im übrigen wird dieser Geländewagen, im Vereinigten Königreich unter den Namen Shogun vertreiben. Den Hintergrund hierzu jedoch, kenne ich nicht
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