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    • Joaquin

      Wichtig: Regeln für das Kleinanzeigen-Forum   08.08.2015

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Ich suche zur sofortigen oder baldigen Ablöse ein Café/Bar/kleines Restaurant auf Lanzarote.

Gerne alles anbieten, wenn wer was weiß :)

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    • Von Joaquin
      Ein "café con hielo" in Spanien ist nicht das, was viele Ausländer mit einem Eiskaffee assoziieren. Zumindest nicht, wenn man ihn in einer Bar bestellt. Wenn es eine Eisdiele ist, kann dies durchaus ein "café granizado" sein, welchen Ausländer dann auch eher als einen Eiskaffee erkennen würden, aber das ist nicht der "café con hielo", den man sich in spanischen Bars bestellt.
      Beim "café con hielo" bekommt man einen Espresso bzw. "café sólo", ein Glas voller Eiswürfel und evtl. zum Espresso-Löffel noch einen Passenden Löffel für den großen Becher. Den Espresso süßt man dann nach Geschmack mit Zucker und rührt diesen durch (mit dem Espresso-Löffel). Dann beginnt der Teil, wo man einen wahren "café con hielo"-Trinker erkennt oder den blutigen Anfänger.
      Nun kippt man den heißen und gut gezuckerten Espresso in das große Glas mit den Eiswürfeln und rührt diesen dann gut um. Schon hat man seinen "café con hielo", einen leckeren, spanischen Eiskaffee.
      Der erfahrene, routinierte "café con hielo"-Trinker, gießt dabei den Espresso elegant und mit Stil in das Glas voller Eis. Der Anfänger dagegen, hinterlässt bei diesen Versuch, in der Regel eine wahre Seeschlacht auf dem Tisch
      In Valencia nennt man diesen Eiskaffee im übrigen auch "café del tiempo".
    • Von Joaquin
      "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" beim TV-Sender VOX ist ein Erfolgsformat unter den Reise-, bzw. den Ausreise-Doku-Soaps. Nach dem Erfolgreichen USA-Auswanderer Konny Reimann, hat nun VOX mit der 23-Jährigen, wasserstoff-blonden Daniela Katzenberger einen weiteren "Star" für ihre Auswandererserie gefunden.
      Die vermeintlich dumme Daniela Katzenberger versuchte erst ihr Glück in den USA als Modell und wollte ihren Durchbruch bei Hugh Hefner vom Playboy schaffen. Sogar bei der Operation zu ihrer Brustvergrößerung durfte sie das Publikum begleiten.
      Nun ist sie in Mallorca gelandet und hat dort ein Café eröffnet, das Café Katzenberger. Als Partner hat sie Martin Kosslick, welcher das Café Koslik in Leipzig hat und hier als Investor und damit als eigentlicher Besitzer agiert. Daniela Katzenberger gibt für das Café ihren Namen und sorgt für den so genannten Promi-Bonus, damit vor allem die Deutschen Touristen in das Lokal kommen. Dafür muss Daniela Katzenberger natürlich so ein wenig Kellnern und vor allem Autogramme geben. Immerhin kann Daniela Katzenberger Gastronomie-Erfahrungen in der Ludwigshafener Kneipe “Im Bett” von ihrer Mutter Iris Katzenberger aufweisen.
      Das Café Katzenberger findet man irgendwo in Santa Ponsa auf Mallorca und soll für etwa 100 Personen Platz bieten. Das Problem dabei ist wohl, dass derartige TV-Produktionen heutzutage oft nach einem striktem Drehbuch produziert werden. Um es kurz zu sagen, auch wenn es nach einer Dokumentation ausschaut, ist es doch nur eine genau durch strukturierte TV-Show um die Zuschauer nach bekannten Mustern zu unterhalten. So vermehren sich dann auch die Geschichten, dass das Café Katzenberger wirklich nur ein reines Show-Café ist, abgelegen, schlechter Service und natürlich ohne Daniela Katzenberger.
      Interessanter wäre hier, im welchem Maße die Produktionsfirma, Frau Katzenberger und Herr Kosslick an dem Restaurant beteiligt sind?
      Ich persönlich halte Daniela Katzenberger in gewissen Belangen zwar für leicht naiv, aber sicher nicht für dumm. Hier greift das Phänomen Verona Feldbusch bzw. Verona Pooth. Eine hübsche aber angeblich dumme Frau, die tatsächlich aber alles andere als dumm ist, einen zielstrebigen Geschäftssinn hat und dafür ihr Image gezielt einsetzt.
      War eigentlich schon jemand in diesem Café Katzenberger?
    • Von Joaquin
      Eines der schönen Bilder im urbanen Bild Spaniens, sind die zahlreichen kleinen Läden in den Straßen. Ein Bild, welches sich sicherlich bald ändern wird, denn die bald anstehenden Mieterhöhungen, werden sich viele Ladenbesitzer dann wohl nicht mehr leisten können.
      Die Sache hat wie üblich zwei Seiten und am Ende leider ein Ergebnis, welches ohne Sinn und Verstand übers Knie gebrochen wurde.
      Bis 1994, konnten Mieten über einen langen Zeitraum nicht erhöht werden. Dies änderte sich 1994, man hatte jedoch für gewerblich genutzte Räume noch eine Karenzzeit von 20 Jahren eingeräumt, welche nun Ende des Jahres abläuft. Dies wird viele Besitzer von kleinen Läden, gerade in dieser Zeit, bei einer Mieterhöhung vor ihre Existenz stellen. Man spricht von Mietpreiserhöhung um das Zehn- bis Hundertfache.
      Sicher war das alte Gesetz für Vermieter nicht optimal, aber die Ermöglichung, nun die Mietpreise derart erhöhen zu können und zu dürfen ist auch jenseits von Gut und Böse. In der spanischen Hauptstadt Madrid spricht man von 35.800 Geschäften und Lokalen. Hier wurde quasi die Ungerechtigkeit gegenüber den Immobilienbesitzern durch eine Ungerechtigkeit gegenüber den Mietern abgelöst. So wird aber aus etwas ungerechtem, nicht etwas gerechtes.
      Dies wird das Bild der Städte in Spanien schnell verändern. Bald wird man diese kleinen Lokale, Cafés usw. nicht mehr antreffen. Dann muss man den schlechten und viel zu teuren Kaffee im Starbucks ordern, weil es das kleine Café um die Ecke nicht mehr gibt. Die kleinen Modegeschäfte, Boutiquen, Souvenirläden, Krämerladen, Bars usw. alles weitestgehend weg und man darf dann wie im Ausland auch, sich auf den Weg in die großen Einkaufszentren machen um dort etwas zu finden und einzukaufen.
      Ich kenne selbst einige in Spanien, welche solche Geschäfte betreiben und jahrelang betreiben haben. Ein solches Flair mag es mal in Deutschland mit den alten Tante Emma Läden gegeben haben, aber diese Zeiten sind hier schon lange ausgestorben und werden es wohl dann auch bald in Spanien sein.
      Aber noch gibt es Hoffnung. Dem Oberhaus des spanischen Parlamentes, liegt ein Änderungsvorschlag zum Mietgesetz vor, welches noch im Dezember verabschiedet werden könnte. Doch angesichts der bisher äußerst mangelhaften  Politik der derzeitigen Regierung, sind die Hoffnungen der Mieter, wohl so etwas, wie das greifen nach dem Strohhalm.
      Es wäre in der Tat eine Schande, wenn die Städte durch ein solch radikal umgesetztes Gesetzt, ihren Charme und das traditionelle Gesicht verlieren würden.
    • Von Joaquin
      Es ist nicht leicht einem Spanier, ebenso wie einem Deutschen klar zu machen, dass in der Regel eine spanische Bar nicht mit einer deutschen Kneipe zu vergleichen sind.

      Zumal die Wörter Bar und Kneipe hier gerne in einen Topf geworfen werden bei Übersetzungen. Tatsächlich ergeben sich doch große Unterschiede. Abweichungen mag es geben aber ich versuche hier mal die übliche Lokalität zu beschreiben.

      Eine deutsche Kneipe dient in der Regel nur dem Getränkeausschank und hier insbesondere dem Bier. Daher gibt es auch den Begriff der Schankwirtschaft. Weil hier hauptsächlich nur alkoholische Getränke serviert werden sind Kneipen eher ungeeignet für Kinder und teils auch für Jugendliche oder Damen.

      Eine spanische Bar ist dagegen so etwas wie eine Mischung aus Café und Gaststätte. Dort werden gleichermaßen alkoholische wie nichtalkoholische Getränke angeboten und ebenso kleinere Gerichte, die Tapas. In einer spanischen Bar stellt es in der Regel auch kein Problem dar, diese mit Frau und Kindern zu besuchen.

      Der deutschen Kneipe haftet nicht selten ein gewisser, anrüchiger Ruf nach. Da die spanische Bar eher dem allgemeinem Publikum geöffnet ist, hat sie keinen solchen Ruf.

      Ein Spanier, der eine Bar sucht und in Deutschland in eine Kneipe geht wird daher wohl eher eine unangenehme Überraschung erleben als ein Deutscher, der auf der Suche nach einer Kneipe, zu einer Bar geht.

      Ich versuche immer vorab, die jeweils andere Seite darüber zu informieren, denn viele sind sich der Unterschiede nicht bewußt, da sie ja laut Wörterbuch doch gleichgestellt werden. Oftmals ist mein deutscher Gast von den spanischen Bars angenehmer überrascht, als mein spanischer Besuch über die deutschen Kneipen. Mag aber wohl auch an meinem Umgang liegen, der nicht unbedingt bei den Kampftrinkern verwurzelt ist
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