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Da sind mal wieder die Sozialisten und die Linken am Werk.

Der Kauf eines Elektroautos soll nun in Spanien mit 4.000 € subventioniert werden.

Aber dabei wird vergessen, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht in der Lage sein wird,  einen Akku des Elektroautos aufzuladen, obwohl gerade die ländlich  wohnende Bevölkerung lange Wege fahren muss.

Die große Frage ist nämlich: Wo sollen wir auf dem Land ein Elektroauto laden?

Maximal stehen uns hier für unser ganzes Grundstück (mit zwei Ferienwohnungen) 28  Ampere zur Verfügung, das sind 6,4 KW/Std.

Über den Daumen benötigen wir also um einen 100 KW Akku des Elektroautos zu laden, 16 Stunden; aber auch nur dann, wenn wir alle anderen elektrischen Verbraucher abschalten.

Würden wir die Hälfte des Stromes nehmen, der uns zur Verfügung steht, würden wir für das Laden des Akkus 32 Stunden benötigen.

Wenn nur ein Feriengast sich als Leihwagen auch ein Elektroauto  anmietet, dann….

Ganz zu schweigen davon, was mit den maroden Freileitungen und unterdimensionierten Trafos passiert, wenn nur jeder 5. sich zu dem Kauf eines Elektroautos entscheiden würde.

Das ist wieder die typische Planung, die in Ländern vorkommt, wo Sozialisten und Linke meinen, etwas mit Subventionen steuern zu können, aber die marode und unterdimensionierte Infrastruktur das überhaupt nicht hergibt.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

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... und, für "Ökofuzzies" mal zum Nachdenken:

der "ökologische Fussabdruck" eines eMobils - je nach Akku-/Leistungsgröße und Preiskategorie - kehrt sich erst irgendwo im Bereich von 100-150.000 km ins Positive um - alles andere ist mehr als umweltschädlich und dient nur dem Kommerz ...

 

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Zumal in Spanien nur 18 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen kommen. Also pustet ein Elektroauto 82 Prozent der Abgase über den Schornstein der Kraftwerke in die Umwelt. Und dafür den etwa doppelten Preis zahlen?

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Ich denke diese Broschüre vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zeigt noch ein paar Aspekte dazu auf: https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf

Bei der Betrachtung muss man natürlich auch einen Blick darauf werfen wie man die Zukunft gestalten will, wodurch ein gesamtheitliches Umdenken erfolgen kann und mit welchen Mitteln passende Technologien vorangetrieben werden können. 

Bedenkt man wie wertvoll und endlich Erdöl als Rohstoff ist, dann ist jede Investition welches Erdöl direkt und indirekt zum einfachen Verbrennen ablöst, eine sinnvolle Investition. Auch der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Investitionen in eine Wasserstoffindustrie, lob ich mir da.  

Interessant ist bei den Elektroautos sicher Tesla, denn bis dahin wurde bei Elektroautos oft nur an die umgebauten Liegefahrräder mit Solarpannels auf dem Dach gedacht. Weiterhin kam auch von Regierungen und Industrie, Ladinfrastruktur geht nicht und kostet zu viel Geld. Tesla hat ihre eigenen Ladeinfrastruktur aufgebaut und siehe da Elektroautos geht, auch in schnell und schön (relativ), haben Reichweite und setzt die alte Autobranche wie auch Regierungen in Zugzwang. 

Leider ist es so, dass bisher i.d.R. ordentliche Elektroautos eher etwas für Gutbetuchte sind/war. Aber mittlerweile kommen auch preiswerte und alltagstaugliche Elektrofahrzeuge auf dem Markt und wenn dieser expandiert, dann wird sich auch die Ladeinfrastruktur dem anpassen. Ferner muss sich natürlich auch das Transportwesen an sich ändern, wenn uns etwas an der Umwelt liegt und wir es gut meinen mit unseren Kindern.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Peter01:

Zumal in Spanien nur 18 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen kommen. Also pustet ein Elektroauto 82 Prozent der Abgase über den Schornstein der Kraftwerke in die Umwelt. Und dafür den etwa doppelten Preis zahlen?

Sie siehmal auf deine Stromrechnung --- Renovable  ------Mescla de Production sistema electrico espanol --- ergibt ein anders Bild

bearbeitet von Tiza

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vor 1 Stunde schrieb Joaquin:

Bei der Betrachtung muss man natürlich auch einen Blick darauf werfen wie man die Zukunft gestalten will, wodurch ein gesamtheitliches Umdenken erfolgen kann und mit welchen Mitteln passende Technologien vorangetrieben werden können. 

Alles gut und schön ---- was einem dazu fehlen könnte sein  --- die Entsorgung. Das kommt später wie bei ……..  Notfalldienste haben doch schon einige  Probleme. 

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Entsorgung sollte in Recycling bzw. Aufbereitung gehen, gerade was die Akkus betrifft. Aber das gehört eben auch zu den Dingen die ich beschrieben habe, dass sich die Technologie noch entwickeln, bzw. mann in diese Entwicklung investieren muss um bestehende Defizite zu beseitigen.

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... alles schön und gut - prinzipiell traue ich mittlerweile politisch gesteuerte Bürgerinfos (durch teure externe Berater produziert ... möglicherweise auch lobbygesteuert ??? :whistling:) nicht mehr über den Weg!
Ein PKW ist für mich als Rentner ein reines Nutzfahrzeug > fahrende Einkaufstasche und Transportmittel zum Airport mit 6-8 Wochen Standzeit (mehrmals/a) ... hier ist bei fehlender Ladeinfrastruktur für Langzeitparkhäuser in Flughafennähe das "eMobil" völlig untauglich ... und, nach den Zahlen der letzten Jahren werden wir noch mindestens 1 Jahrzehnt für eine zufriedenstellende öffentlich zugängliche Flächendeckung noch brauchen - private Initiativen mal nicht betrachtet ...

Als Rentner habe ich völlig meine "Profilierungsneurose Auto" zur Meinungsbildung > Umfeld/Nachbarn komplett "ausgeheilt" - heisst, so lange das "eMobil" nicht in der Preisgestaltung und Leistung in Umfeldnähe eines Benziners für den "kleinen Mannn" angesiegelt ist, schone ich lieber mein Bankkonto  - sollen doch zur Erfüllung der Ökobilanz der Automobilindustrie erst mal die tonnenschweren SUV's und Verwandte (Benzin/Diesel) in der Produktpalette runtergefahren werden ... aber bekanntlich ist ja in diesem "ertragsreichen" Preissegment der Kundenkreis zwar mit steigenden Käuferzahlen "gesegnet", ist aber dennoch schon limitiert und damit sind die dort angesiedelten ePKW's für den flächendeckenden "Otto Normalverbraucher" völlig uninteressant - bedeutet, die Automobilindustrie navigiert sich hier politisch gesteuert selbst in die Zwickmühle ... und die "Carola-Delle" tut sein übriges ...

... y, al final: ya veremos, como se desarollará éstas tonterías hacia el futuro  ...

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Die Statistik zeigt die Entwicklung des Anteils Erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in Spanien in den Jahren 2008 bis 2018. Im Jahr 2018 wurden in Spanien rund 18 Prozent der verbrauchten Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161412/umfrage/stromerzeugung-aus-erneuerbaren-energien-in-spanien/#:~:text=Die Statistik zeigt die Entwicklung,Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen.

Hinzu kommt aber, dass  ein Elektroauto hier auf dem Land nicht geladen werden kann.

Wir (Rentnerehepaar) fahren mit unserem alten Diesel (seit 16 Jahren) etwa 7.000 km im Jahr und benötigen dafür etwa 700 Liter Diesel/Jahr.

Bei der Kilometerleistung würden wir mit einem Elektroauto  niemals in einem Bereich kommen, wo die Ökobilanz zugunsten in Richtung Elektroauto schlägt, selbst wenn das E-Auto mit 100% erneuerbaren Energien gefahren würde.

Aber - keine Frage; für Benutzer eines Elektroautos rechnet es sich, wenn die Kilometerleistung im Jahr sehr hoch ist, die Anschaffungskosten z. B. als Betriebsfahrzeug (einschließlich der MwSt) abgesetzt werden können, und eine Lade-Infrastruktur vorhanden ist, bei der das Elektroauto auch über Nacht am Wohnsitz geladen werden kann.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

 

 

 

 

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Eben Statistik bzw. Augenwischerei 

statistik.jpg

vor 13 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

Hinzu kommt aber, dass  ein Elektroauto hier auf dem Land nicht geladen werden kann.

Volle Zustimmung, ergibt aber auch wünschenswerte Situationen. z.B. Einkauf beim nächsten mal bei  Aldi, Hat Parkplätze frei zum aufladen.

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Und warum benutzt Du dann diese Statistik?

Die meisten Leute verwechseln ökologisch und nachhaltig gewonnene Energie und mit ökologisch und nachhaltig gewonnenen Strom.

So kann ich mit nachwachsenden Rohstoffen (wie Holz oder Stroh)  z. B. direkt ein Haus beheizen.

Macht ja auch wenig Sinn erst aus dem Rohstoff Holz Strom zu erzeugen, der dann mit etwa 50 % Verlust für Heizzwecke benutzt wird.

Ein Kilogramm Holz erzeugt über 4 kW Heizleistung und kostet in Spanien ca. 30 Cent,  4 kW aus der Steckdose kostet ca. 1 €.

Also immer darauf achten, ob von ökologischer Energie oder vom ökologischem Strom gesprochen wird.

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Geschrieben (bearbeitet)

 

vor 28 Minuten schrieb Helmut Josef Weber:

Und warum benutzt Du dann diese Statistik?    (oder Augenwischerei)  --- Weil sie so gerade auf der Rückseite der Stromrechnung war. Einzelheiten beim Lichteinschalten nicht wahrgenommen

............Also immer darauf achten, ob von ökologischer Energie oder vom ökologischem Strom gesprochen wird. ...... gebrachte allseitige Infos halten das auch genau ein.

Spanien ist das fünfte europäische Land mit mehr emissionsfreien Fahrzeugen.  Im Moment hat Spanien 3.856 öffentliche Stellen, um Elektroautos aufzuladen. ----  https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Spanien/    Was kostet eine Ladestation fürs Auto zu Hause? Zwischen 500 und 2000 Euro.  --- Hinzu Umstellung der Haus-Elektrik auf Drehstrom.

 

 

bearbeitet von Tiza

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Das nutzt nichts, die Trafos geben ist nicht her und der Querschnitt der öffentlichen Leitungen auch nicht.

Wir haben mit Ach und Krach 28 Ampere bekommen können; die meisten Haushalte um uns herum bekommen nur 10 Ampere.

Wie viel Tage soll man denn da ein Elektroauto laden (aber auch nur dann wenn alle anderen Strom-Verbraucher im Haus abgestellt werden).

Der Strom kommt eben nicht nur aus der Steckdose, sondern er muss irgendwo durch Leitungen geschickt werden, die auch den Querschnitt haben, damit sie den Strom überhaupt leiten können und nicht durchbrennen.

Nur so zum Vergleich: Wir haben schon "als Privilegierte" mit 28 Ampere nur so viel Strom zur Verfügung" wie etwa ein Elektroherd mit Backofen benötigt, oder 2 Waschmaschinen. Und das für drei komplette Haushalte mit 5 Klimaanlagen und so weiter.

Wenn im Sommer unsere Nachbarn und wir unsere Klimaanlagen  benutzen, geht die Stromspannung oft unter 200 Volt; nur ein Elektroauto dabei und es ist Ende in der Gegend mit Strom.

 

 

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Es mag sein, mit Unterstützung das soll sich ändern. Man pocht auf Antwort.    Habe es auch vorgezogen im Hinterland zu leben.  Nach Antrag  (Drehstrom)hat sich das in 2 Wochen zum Vorteil geändert. Kann man annehmen dass ES nicht immer das Drittland ist, wie man es darstellt. Andalusien steht hinten an, auch akzeptiert. Aber klare Unterteilung zu……sollten  sein.

----  https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Spanien/    --- Nicht ganz auf neuestem Stand. Konnte es Feststellen bei notwendigem blödem Alltag. Im Bereich Andalusien Cadiz stehen mehr Lade-Stationen zur Verfügung.

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Das bei dieser infastruktur, hinsichtlich der Kapazität der Stromleitungen auf dem Lande, das Laden von E-autos überhaupt nicht möglich ist, werden nun auch Autos mit Verbrennungsmotoren in Spanien bezuschusst

 

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Zuschuss von 400 bis 4.000 €  …..Mitte Juni der gemeinsamer mehrstufigen Hilfsplan mehrerer Ministerien für den Automobilsektor vorgestellt. Der wichtigste erste Schritt besteht in der Wiederbelebung des Neuwagenabsatzes, damit im zweiten Schritt die Fabriken wieder aktiviert werden können. Dafür hat die Regierung zwei Hilfslinien vorgesehen: eine für Elektrofahrzeuge und deren Lade-Infrastruktur in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Euro, und eine für herkömmliche Fahrzeuge in Höhe von 250 Millionen Euro, von den 20 Millionen für Lastwagen reserviert sind.

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...Elektrofahrzeuge und deren Lade-Infrastruktur in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Euro...

...für herkömmliche Fahrzeuge in Höhe von 250 Millionen Euro...

Ich denke, dieses Zahlen spielen eine gewisse Realität wieder, denn wenn die Kosten  der Ladestationen (von den 100 Millionen Euro) abgezogen werden, wird wohl für den reinen E-Autokauf nicht viel überbleiben.

Es verschleiert  die Zahlen so, als wenn man schreiben würde: 250 Millionen Subvention für Verbrenner, einschließlich für den Aufbau eines Tankstellensystems.

Wenn man jetzt auch  noch einrechnet , dass die 250 Millionen ausschließlich für die Subvention von Verbrennern ausgegeben werden  (da ja die Infrastruktur Tankstelle schon vorhanden ist) würde ich mal über den Daumen schätzen, dass die Verbrenner mindestens viermal höher subventioniert werden als E-Autos.

Und die Infrastruktur für Ladestationen herzustellen bedeutet ja nicht nur, dass eine Ladestation an einem beliebigen Ort aufgestellt werden kann, sondern, dass   in der Nähe auch Stromleitung liegen müssen, die diese Kapazität erbringen.

Die Kapazität der Stromkabel, um ein E-Auto schnell laden zu können , muss etwa 50 Mal höher sein, als wenn damit hier auf dem Land ein ganzes Haus elektrisch versorgt wird und dann kann damit kann an dem Ort  auch nur ein Elektroauto geladen werden.

Einen Feuerwehrschlauch in einem Privathaushalt bringt auch nichts, wenn der  Hausanschluss nur für den nötigen Trinkwasserverbrauch ausgelegt ist.

Aber wie gesagt, die Zahlen halte ich für realistisch und nicht für überzogenen Aktionismus.

Nur - man muss die Zahlen eben auch mal von einer anderen Seite sehen.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

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