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Esmeralda

80 Cent und Knast

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Mitten in der Nacht wurde neulich in Gerona ein junges Paar, welches sich auf dem Heimweg befand, von einem 32-Jährigen überfallen. Hierbei hielt der Dieb dem gerade einmal 16 Jahre alten Jungen ein Messer an den Hals und verlangte Geld. Da der Junge jedoch nur 80 Cent in der Tasche hatte, nahm sich der Dieb das Geld und konnte zunächst entkommen. Kurze Zeit später schnappte in jedoch die Polizei und setzte den Mann kurzerhand ins Gefängnis.

Komische Geschichte, soll aber tatsächlich so gewesen sein.

Mmh - wegen 80 Cent in den Knast wandern? Also ich weiß ja nicht, ob sich das lohnt. Für "echte" kriminelle Delikte bekommt man heute oftmals nur eine "Bewährungsstrafe", d. h., man wandert nicht in den Knast. Aber wegen 80 Cent so eine harte Strafe zu vergeben, entspricht doch irgendwie nicht der Logik der Justiz.

Naja, alles hat seine positiven Seiten: Für 80 Cent hat der Typ jetzt immerhin freie Kost und Logie (keine Ahnung, wie man "Logie" schreibt)... Ist doch fast ein Schnäppchen:p, oder?!

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Bewaffneter Raubüberfall nennt sich doch so etwas und das ist mit einer Waffe dann doch alles andere als ein Kavaliersdelikt. Ob und wieviel Beute er dabei gemacht hat ist hierbei irrelevant.

Ich finde es aber ein wenig merkwürdig, dass du hier die Strafe zu hart findest aber beim anderem Thema mit den Kindern gleich nach "Lebenslang" rufst. :confused:

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Als Jurist muss man in einem solchen Fall, aus zweierlei Sicht an die Sache rangehen: Da ist einmal die Seite, was jemand getan hat - nämlich einen bewaffneten Raubüberfall. Dann ist da jedoch noch die andere Seite, die es zu beurteilen gilt: Was hat der jenige nicht gemacht? Der Räuber hätte das Päarchen ja schließlich auch noch verletzten oder gar - allein schon aus Frust über seine kleine Beute - umbringen können. Er hat es nicht getan. Fraglich ist in diesem Fall, was der Täter für Beweggründe hatte. Tat er es vielleicht z. B. aus eigener Not? Alles dies und noch andere Dinge gilt es hierbei zu beurteilen.

Aber ich denke, jeder sieht dies aus seiner Sicht anders. Habe in diesem Fall nur MEINE Meinung begründet, sonst nichts weiter. Wieso, weshalb und warum können dann nur echte Juristen klären, also Menschen, die vom Fach sind.

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    • Von Joaquin
      Wenn man sich an Hilflosen, Schwächeren, Schutzbedürftigen vergreift und ihnen Gewalt antut, dann ist das sicherlich nicht in Ordnung. Und gerade wenn sich die Gewalt und der Missbrauch gegen Kinder und Babys richten und die sexuellen Vergehen an Kindern in Form von Kinderpornographie veröffentlicht werden, ist dies umso verabscheuungswürdiger und erschreckender.
      In Spanien hatte man nun ein Jahr lang einen Kinderpornographie-Ring beobachtet, bevor man nun erfolgreich zuschlug. Hierbei hat die spanische Polizei einen landesweiten Ring zerschlagen und 81 Personen festgenommen. 300 Beamte hatten bei der landesweiten Razzia 80 Wohnungen durchsucht und dabei 58 Computer, 68 USB-Sticks, vier Tablets, 195 CDs und DVDs sowie 18 Handys und 25 Speicherkarten gesichert. Hauptsächlich fanden die Razzien und Festnahmen in Madrid und Barcelona statt. Aber auch auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Valencia und Sevilla, gab es Festnahmen.
      Auf den Medien wurden unter anderem Bildern und Videos von Kindern gezeigt, die mehrheitlich aus Südamerika und Südostasien stammen, aber auch aus Osteuropa. Dabei seien einige der im Internet von den Verdächtigen gezeigten/geteilten Bildern, extrem hart und sadistisch gewesen. So seien unter andere auch gefesselte Babys gezeigt worden.
      Die festgenommenen Pädophilen stammen aus allen Gesellschaftsschichten, von denen es sowohl verheiratete wie auch ledige gab, aber auch Minderjährige seien darunter gewesen.
    • Von Joaquin
      Muss nun der spanische Ex-König Juan Carlos vor Gericht? Und zudem in einer Angelegenheit, welche seine Eheliche Treue in Frage stellt?
      Untreue in der Königsfamilie?
      Also wenn man so an die unzähligen, arrangierten Hochzeiten (Zwangsheirat für Insider ) denkt, dann verwundert es nicht, das hier der ein oder andere ein wenig untreu wurde. Je nach Zeitalter, auch gerne mit zahlreichen Geliebten, Orgien ect. Heutzutage ist das ja nicht mehr ganz so, aber Königspaar bis zum Lebensende spielen, dass ist auch nicht immer jedermanns Sache.
      Carl Gustaf von Schweden ist da ja ein nicht ganz so ungeschriebenes Blatt. In der Ehe von Prinz Charles und Diana vom Vereinten Königreich, war ja Treue auch nicht so das große Thema. Daher ist man nun auch nicht mehr ganz so schockiert, wenn schon länger der Vorwurf existiert, auch der Spanische Ex-König Juan Carlos, hätte sich auch zu Ehezeiten, sich nicht ganz so ehelich verhalten.
      Im Gespräch sein zwei Fälle aus seinen frühen Jahren. Alberto Solá Jimenez ist ein Fall und der andere ist die 48-jährige Belgierin Ingrid Sartiau.
      Zu Zeiten seiner Regentschaft, hatten Vaterschaftsklagen gegen Juan Carlos ohnehin keine Chance, da er als Staatsoberhaupt über eine allumfassende Immunität verfügte. Nach dem Abdanken, räumte ihm das Parlament eine gewisse juristische Sonderrechte ein, sodass einzig der Oberste Gerichtshof über gewisse Dinge entscheiden kann.
      Für Alberto Solá Jimenez war auch diese nun geringere Hürde, immer noch zu hoch. Seine Vaterschaftsklage wurde auch beim zweiten Mal abgewiesen. Anders jedoch bei Ingrid Sartiau. Hier ließ das Gericht ein Klage zu.

      Das Tächtelmächtel mit Ingrid Sartiaus Mutter geschah wohl, als er schon 4 Jahre mit seiner Frau Sofia verheiratet war. Daher ist die Angelegenheit so ein wenig pikant. Zufällig soll ein DNA-Test auch ergeben haben, dass Ingrid Sartiau und Alberto Solá Jimenez, einen gemeinsamen Elternteil haben. Angeblich wusste auch Sartiaus Mutter nicht, dass sie den damals noch, spanischen Kronprinz vor sich hatte. Auch die Geschichte, wie sich beide kennen gelernt haben sollen, scheint nicht ganz so klar zu sein, zumindest gibt es wohl zwei Versionen. Bei der einen geht es um ein Treffen auf einer Luxemburger Messe, beim der anderen um ein dreitägiges Beisammensein in Marbella.
      War es nun der König oder war es jemand anderes, der dem König ähnlich sah oder ist die Geschichte einfach nur von der/den Müttern so erzählt worden um ihren Kindern das Gefühl zu geben, etwas besonderes zu sein?

      Wie dem auch sei, Juan Carlos kann die Klage zurück weisen, aber das Gericht könnte auch eine DNA-Probe anfordern, womit dann sehr schnell die Sache geklärt sein könnte.
    • Von Joaquin
      Extra natives Olivenöl gehört zu dem Besten was es gibt und das kommt nicht von ungefähr. Schon die alten Griechen wussten um die heilende Wirkung des Olivenöls. Auch heute wird Olivenöl nicht nur gegessen, sondern auch zur äußere Anwendung verwendet.
      Spanien gilt als größter Produzent von Olivenöl und dass kann jetzt schnell mal ganz schlimme Folgen haben. Denn das schlechte Wetter und die Larven einer Fliege namens Bactrocera oleae, haben zu erheblichen Ernteeinbusen bei der Olivenernte in Italien geführt. Die Larve ernährt sich vom Fruchtfleisch der Olive und hat dort, zusammen mit dem Wetter, zu einem Ernteverlußt von 35 Prozent geführt. In einigen Regionen Italiens ist die Olivenernte komplett ausgefallen. In Spanien, so schätzt der Internationalen Olivenöl-Rats IOOC, dass es nur die Hälfte der Ernte vom Vorjahr gibt.
      Da Italien nicht nur der zweitgrößte Olivenölproduzent der Welt nach Spanien ist, sondern auch erhebliche Mengen Olivenöl importiert und nun durch die magere Ernte die gesamte Nachfrage an Olivenöl gestiegen ist, fürchte man sich nun vor kriminellen Anbietern und Streckern. Von gepanschtem Olivenöl, Etikettenschwindel und auch von Oliven- und Olivenöl-Diebstahl ist nun die Rede.
      Relativieren sollte man hier aber den Ernteertrag aus diesem Jahr in Spanien. Zwar liegt die Ernte hier bei der Hälfte des Vorjahres, aber da man im Vorjahr eine Rekordernte hingelegt hat, muss man die Zahlen auch unter diesem Aspekt richtig interpretieren. Diese Ernte fällt etwas besser als die Saison 2012/2013 aber durch das letzte Rekordjahr, etwas unter dem Durchschnitt, der letzten fünf Jahre.
      In Spanien und dort insbesondere in Andalusien, haben zuerst der zu heiße Mai und dann Hagel im Junil, den Olivenbauern die Ernte vermiest. Dadurch ist auch der Preis des Olivenöles gestiegen. Wenn dieser dann über alle Ketten hinweg, gerecht weiter gegeben wird, dürfte sich der Ernteausfall nicht so dramatisch auf die Bauern auswirken.
      Nun kommen wir aber zum drittgrößten Olivenöl Hersteller, nämlich Griechenland. Hier scheint man in der diesjährigen Saison richtig Glück gehabt zu haben. Hier liegt der Ertrag bei mehr als das doppelte der vorherigen Saison.
      Alles in allem wird sich zeigen, wie die Italiener mit der schlechten Olivenernte zurecht kommen und dass dies keine all zu großen, negativen Auswirkungen auf den spanischen Markt und die Qualität durch Gauner hat, ebenso wie für die Abnehmer im Ausland. Auf gepanschtes und gestrecktes Olivenöl habe ich nämlich auch keine Lust
    • Von Joaquin
      Eigentlich sollte man bei einem so sonnigem Land wie Spanien denken, dass man hier die Photovoltaik besonders stark unterstützt und ein großes Interesse daran liegt, dies auch auf breiter Front zu fördern. Dies war in der Vergangenheit auch oft der Fall, was viele Investoren aus dem Ausland nach Spanien zog um dort ihre Solarprojekte zu verwirklichen.
      Doch seit einiger Zeit herrscht dort Unfrieden, denn zuvor geltende Einspeisevergütung, wurden nun rückwirkend außer Kraft gesetzt und durch schlechtere Tarife ersetzt. durch diese mehr als fragwürdige Energiepolitik, fühlen sich nun all jene über den Tisch gezogen, welche zuvor noch und aufgrund dieser Zugeständnisse, in die neuen Energietechniken investiert haben.
      Nun sieht sich Spanien gleich von mehreren Seiten wegen ihres "Wortbruches" in die Mangel genommen. Investmentfonds, bei denen unter anderem auch die Deutsche Bank und die französische Großbank BNP dahinter stehen, haben ein Schiedsverfahren am Washingtoner Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) der Weltbank beantragt. Der Weltmarktführer Abengoa, hat die Spanische Regierung in Madrid vor dem Ständigen Schiedshof in Den Haag verklagt. Selbst Regionalregierungen haben sind vor das Verfassungsgericht gezogen.
      Ich würde sagen, dass sich hier die Regierung mit den falschen Leuten angelegt hat, denn hier hat man es in breiter Front, mit den Großen zu tun. Viel schwerer wiegt aber, dass man hier eine Zukunftstechnologie im eigenem Land verbaut und in Zeiten der Krise, sich auch noch das Vertrauen von ausländischen Investoren verprellt.
    • Von Lilac
      In Spanien hat die Polizei die Sozialen Netzwerke als Mittel im Kampf gegen die Kriminalität entdeckt - und das mit Erfolg.
      Ihre locker geschriebenen Twitter-Notizen finden ein größeres Echo als die der Sicherheitskräfte in anderen Ländern.


      http://www.saz-aktuell.com/Verschiedenes/-Kommissar-Twitter-kampft-gegen-das-Verbrechen-Spanische-Polizei-nutzt-soziales-Netzwerk-/26531.html



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