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Esmeralda

Obdachloser verbrannt

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Im Vorraum einer Bank in Barcelona quälten zwei Schüler mit einem weiteren Komplizen einen Obdachlosen. Am Ende überschütteten Sie den Mann gar mit einem Lösungsmittel und zündeten ihn an. Der Obdachlose verbrannte bei lebendigem Leib. Die Täter kassierten dafür u. a. jeweils 17 Jahre Haft.

17 Jahre??? Das ist alles :confused:? Lebenslang wäre hier wohl angebrachter. Aber gut - die spanische Justiz scheint mir ähnlich wie die deutsche einige Lücken aufzuweisen. Also kein weiterer Kommentar... :cool:

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Es handelt sich hier ja um Kinder und da sind 17 Jahre schon fast das doppelte ihres bisherigen Lebens. Zudem darf und soll man Kinder nicht mit dem Maß messen, wie es einem Erwachsenem gebührt. Weiterhin muß beachtet werden in welchem Zustand die Kinder bei der Tat waren, ob sie gestanden und Reue gezeigt haben. All das kann sich strafmildernd auswirken.

Dabei sollte man nicht aus dem Auge lassen, dass Spanien im Gegensatz zu Deutschland auch mehrfaches Lebenslänglich für eine einzelne Person verhängt.

Also bei vergleichbarem Straftaten ist die deutsche Justiz doch um einiges gnädiger.

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Da gingen doch damals diese deutschen Rechtsextremen durch die Presse, die einen Rentner fast zu tote getreten hatten? Wie hoch war eignetlich deren Strafe?

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Bei den Schülern handelte es sich um Oberschüler, d. h., es handelte sich bei den Tätern nicht um Kinder sondern bereits um junge Erwachsene, die mit Sicherheit in ihrer Entwicklung schon so weit waren, dass sie eigentlich hätten erkennen müssen, dass das, was sie da vorhatten, unrecht ist. Insoweit finde ich daher 17 Jahre unangemessen. Mit so einer milden Strafe - sie haben immerhin bewußt jemanden umgebracht - können sie die Schwere ihrer Tat - aus meiner Sicht - nicht wirklich einschätzen. Gerade jungen Erwachsenen gilt es ihre Grenzen aufzuweisen, damit sie so etwas nicht noch einmal tun.

Dass die deutsche Justiz gerade in der letzten Zeit oftmals Fehlentscheidungen - insbesondere bei jungen Straftätern - getroffen hat, bestreite ich nicht und das ist auch allgemein bekannt.

In Simones befragten Fall haben die auch noch sehr jugendlichen Täter, soweit ich weiß, eine Freiheitsstrafe auf Bewährung bekommen. Gerade deshalb ist die deutsche Justiz bzw. deren Urteilssprechung mit einigen anderen ähnlichen Fällen ja gerade ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und in Frage gestellt worden.

Es ist nun einmal nicht alles Gold, was glänzt. Allerdings auch nicht in Spanien! Um in dieser Hinsicht mehr zur spanischen Justiz zu sagen, muss ich passen - da reicht mein Wissen leider nicht aus.

Aber um hier irgendwelchen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen: Spanien gehört trotzdem und auch weiterhin mein Herz :) - ganz egal, wie es die spanische Justiz mit ihrer Rechtsprechung hält!

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Also mal im Ernst, für solche Typen ist doch selbst der elektrische Stuhl noch viel zu Human. Die gehören genauso gequält wie das Opfer.

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Gleiches mit Gleichem zu vergelten ist nicht immer der richtige Weg und ändert das Passierte nicht. Das wäre genauso niveaulos! So können die jungen Menschen ja nicht lernen, dass man das, was sie getan haben, überhaupt NICHT macht.

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