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An der spanischen Costa Blanca macht das Baden im Meer zur Zeit nicht richtig Spaß. Grund dafür sind riesige Schwärme kleiner, durchsichtiger Quallen die einer Plage gleich, nun für Verletzungen bei Bandenten am Strand und Meer, mehrerer spanischen Urlaubsgebiete entlang der Costa Blanca sorgen. An einem einzigen Tag wurden knapp 400 Badegäste Opfer der Quallen und insgesamt spricht man von mindestens 700 verletzen Personen.

Besonders davon betroffen ist das Urlaubsgebiet rund um Elche an der Costa Blanca, wo man mit dem Aufstellen von Warnschildern und dem Einsatz von zusätzlichen Observierungs-Boote den Schaden mindern will.

Diese Quallenplage wurde durch ungünstige Strömungen verursacht, welche nun die ungeliebten Meeresbewohner an die spanischen Küsten treibt. Die Strömungen haben jedoch an der Spanischen Nordküste bei Kantabrien und San Sebastian im Baskenland die Quallenart "Portugisische Galeere" an die dortigen Strände gespült. Dort waren schon in den vergangenen Wochen mehr als 300 Menschen den Quallen zum Opfer geworden.

Das Gift der Portugiesischen Galeere wirkt im übrigen wie folgt:

An den Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweißen enthalten. Dieses wirkt schon bei Hautkontakt direkt an den Nervenzellen, wo es zu einer Übererregung führt. Dadurch bleibt die Muskulatur ständig kontrahiert, AtemstillstandHerzversagen sind die Folge. Ärztliche Hilfe ist unumgänglich. Eine weitere große Gefahr von Nesselgiften liegt in der hohen Wahrscheinlichkeit, einen allergischen Schock zu erleiden.

In der Regel werden an diesen Küsten am Tag nur vier bis fünf Schwimmer von Quallen angegriffen, was das Ausmaß dieser Quallenschwärme verdeutlicht.

Fischer versuchen nun vor den Küsten die Quallen abzufischen um die Plage abzumindern. Die Behörden selbst rechnen damit, dass sich die Quallenplage bis zum Mittwoch abschwächen wird.

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