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Guten Tag! Aufgrund der Tatsache, dass ich mich von meinem Mann scheiden ließ, begann ich eine schwere Depression. Das ist etwas Schreckliches. Ich verstehe absolut nicht, wie ich mit diesem Zustand umgehen kann.

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Auch wenn es auf den ersten Blick merkwürdig klingt, aber im folgenden Video reden zwei Komiker über ihre Depressionen und die Behandlung. Kommt erst im laufe der Unterhaltung auf und ist dann prägend in deren weiteren Dialog.

Chez Krömer - Zu Gast: Torsten Sträter (S04/E01)

Ab Minute 9:29 beginnt das Thema Depression.

bearbeitet von Joaquin
Video beginnt nun ab dem Thema Depressionen bei Minute 9:29

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Hallo Sara2001,

ich bin nun keinen Spezialist in solchen Dingen, kein Arzt und kein Psychotherapeut oder ähnliches; aber ich weiß, dass  es oft zu Problemen kommt, weil unser Unterbewusstsein, das für unsere Stimmungslage zuständig ist, sich nicht mit unserem Verstand unterhalten kann.

Für unser Unterbewusstsein sind Dinge schon real passiert, nur weil wir daran denken.

Kleiner Test.

Setze Dich mit einem lieben Menschen an einen Tisch und stell Dir vor er verunglückt gerade sehr schwer. Dein Verstand weiß, dass es ja gar nicht Realität ist, die Person  sitzt ja noch bei Dir, aber Dein Unterbewusstsein weiß es nicht.

Such Dir eine Aufgabe, stürze Dich in Arbeit und versuch Deine Gedanken in eine Richtung zu bewegen, bei der es wahrscheinlich  positive Ereignisse geben wird.

Wenn Du meinst, dass Deine Psyche  in Mitleidenschaft gezogen ist, dann suche unbedingt einen Psychotherapeuten auf.  Unsere Psyche ist wie die Software bei einem Computer, hat die Software eine Macke, dann kann der beste Computer nicht funktionieren oder zu mindestens hat er fehlerhafte Ergebnisse.

Und glaube nicht, dass wir uns dann selbst helfen können.

Versuch doch mal herauszubekommen, ob ein Ereignis was Dich besonders belastet, gar nicht mit Deinem Ehemann und er Scheidung zu tun hat, sondern in Deiner Kindheit passiert ist.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

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Depressionen sind schwere seelische Erkrankungen, die unbedingt professionell behandelt werden sollten! Anders als Traurigkeit und Lustlosigkeit, die zum Leben dazugehören, verschwindet eine Depression nicht nach einiger Zeit von alleine und bessert sich auch nicht durch Ablenkung oder Aufmunterung.

Also erst einmal feststellen lassen, ob es eine Depression ist, oder eben nur eine Sache die vorübergeht. 

Bei einer Depression kann man sich nicht selbst helfen, da müssen Spezialisten ran, und, desto eher desto besser.

Ja-und wie Helmut schreibt: Mal in der Kindheit nachforschen.

 

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Habe das Video so angepasst, dass es nun ab Minute 9:29 beginnt, wo das Thema Depressionen besprochen wird und beide über ihre Depressionen reden, nebst Selbstmordgedanken und wie sie diese behandeln haben lassen.

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Am 29.3.2021 um 10:34 schrieb Josef:

Ja-und wie Helmut schreibt: Mal in der Kindheit nachforschen.

Der Trick etwas zusagen. Es mag ja vieles davon wahr sein. Mal hinterfragen. Bzw. wie lange kann so was wirklich akut sein.

Entscheidenden ist immer die jetzige reale Situation  und das erleben.

Wer Depressionen je nach Art (sh. Video   --Beschreibungen für dieses Erlebnis hierzu sind eigentlich abgeschwächt) man fühlt sich auch nach Jahren noch beeinträchtigt. Findet aber dann Möglichkeiten das zu kompensieren. Um nicht wieder als Psycho weiterhin einer Vorverurteilung  unterlegen zu sein.

Professionelle Unterstützung auf jeden Fall

 

bearbeitet von Tiza

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Ich muss aus organisatorischen Gründen fasst täglich mit einem paranoiden Menschen zusammen arbeiten. Dieser psychisch kranke Mensch hat aber durch seine Krankheit auch Vorteile, denn er ist äußerst sorgfältig in der Ausführung seiner Arbeiten, beobachtet ganz intensiv das Umfeld in dem wir tätig sind, ist sehr hilfsbereit, und auch sehr intelligent und ist auch zu recht bei unserem Chef gut angesehen.

Aber hinter jeder Ecke sieht er eine Falle, fühlt sich immer hintergangen, betrogen, bedroht. Selbst sehr gutgemeinte Ratschläge oder Hinweise, dreht er ins negative um.

Alle Ehen gescheitert, und sei Alkoholkonsum ist gewaltig.

Niemand möchte privat mit ihm etwas privat zu tun haben.

Natürlich haben auch immer die anderen Schuld, wenn doch mal was schiefgeht.

Zusammenfassend: Im Betrieb eine Perle, privat eine Katastrophe.

 

 

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Sorry, hatte einen anstrengend Tag - Kann mir bitte jemand den Unterschied erklären

Zwischen paranoide Persönlichkeitsstörung  bzw. depressive Persönlichkeitsstörung .

Gehört das alles in denselben Sack?  Bin eben nur Nichtfachmann

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Die paranoide Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch besondere Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, Nachtragen von Kränkungen und ein übertriebenes Misstrauen. Es besteht die Neigung, Erlebtes ständig in Richtung auf feindselige Tendenzen gegenüber der eigenen Person zu deuten.

Wenn Menschen mit depressiver Persönlichkeitsstörungen Hilfe suchen, ist es häufig wegen Symptomen wie Angstgefühlen, Depressionen oder Substanzmissbrauch oder wegen der von der Persönlichkeitsstörung verursachten Probleme wie Scheidung, Arbeitslosigkeit oder Einsamkeit – und nicht wegen der Persönlichkeitsstörung selbst.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, das Menschen mit einer depressive Persönlichkeitsstörung eher geneigt sind, sich in therapeutische Behandlung zu begeben.

Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstörung sind praktisch  unnahbar; sie unterstellen sogar einen Therapeuten, dass er sie nur ausnutzen würde.

Diese Menschen haben immer recht, machen keine Fehler und alle anderen sind gegen sie.

Ich denke, dass daher die paranoide Persönlichkeitsstörung, die am schlechtesten zu behandelnde psychische Krankheit ist.

Viele Grüße aus Andalusien

Helmut

 

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Paranoide Menschen halten es in der Regel für vollkommen überflüssig sich professionelle Hilfe zu suchen, denn die Anderen sind grundsätzlich immer Schuld an ihrer Situation. Deswegen sind es aber keine schlechten Menschen, sondern ihre Psyche kann die Eindrücke und Erfahrungen des Lebens nicht richtig einordnen und gibt unserem Verstand falsche Signale. Unser Gehirn ist seit hunderttausenden von Jahren fertig entwickelt, da hat sich in der ganzen Zeit nicht mehr viel getan, aber unsere Psyche kann/muss sich dauernd  ändern und anpassen. Kann aber leider oft Eindrücke und gemachte Erfahrungen  nicht richtig  verarbeiten.

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Für mich war es bis vor einigen Jahren nicht vorstellbar, dass Menschen in einem Rollstuhl sitzen, aber die Beine nicht bewegen können. Natürlich wäre ich ein kompletter Idiot, wenn ich nicht zur Kenntnis genommen hätte, dass diese Menschen es wirklich nicht können.  Dann habe ich wegen einer Operation an den Füßen eine Rückenmarkspritze bekommen, und war auch nach dem Eingriff noch über Stunden (ab Bauchnabel) vollkommen gelähmt. Für mich kein Grund zur Panik, und ich habe trotzdem immer versucht meine Zehen zu bewegen; es ging nicht.  Jetzt weiß ich wie es ist, gelähmt zu sein.

Ich bin jetzt fasst 70 und weiß auch nicht wie sich Depressionen anfühlen, aber es muss schrecklich sein.  Was ich aber aus der Erfahrung her mitbekomme ist, dass die Menschen die unter Depressionen leiden, oft die Schuld bei sich selbst suchen, und oft schamhaft versuchen ihre Krankheit zu verheimlichen, als wenn sie sich  mutwillig  ihre Krankheit auf dem Straßenstrich weggeholt hätten.  Wenn ich (obwohl ich selbst keine Erfahrung mit Depressionen habe) einen Rat geben kann, dann geht zu Profis, die eine Therapie durchführen, die speziell auf Euch zugeschnitten ist, mit oder ohne Medikamente. Von einer Medikamentenverschreibung ohne  eine begleitenden Therapie, kann aus meinen Erfahrungen nur abraten.  Ich kenne/kannte persönlich zwei  Frau im weiteren Bekanntenkreis, die sich auch noch gleichzeitig von verschiedenen Ärzten Psychopharmaka verschreiben ließen/lassen, und die Pillen schon am Vormittag mit Alkohol herunterspül(t)en. Die Menschen haben sich selbst langsam zu Tode therapiert mit Psychopharmaka nach ihren Vorstellungen und mit Alkohol.

Ganz abgesehen davon wie sehr auch die Familien darunter gelitten haben, zusehen zu müssen, wie sich geliebte Menschen selbst langsam hinrichten.

Aber noch einmal: Ich schreibe hier nur von meinen selbst gemachten Erfahrungen, die ich nur durch Beobachtungen gemacht habe.

Es liegt keinerlei medizinische oder therapeutische Ausbildung meinerseits vor;  abgesehen von einer kleinen psychologischen Ausbildung die ich als Ausbilder von Jugendliche durchlaufen musste.

Viele Grüße aus Andalusien 

Helmut 

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Geschrieben (bearbeitet)

Was sagt sara2001 dazu ----  Na ja man kann ja auch sprachlos wieder glücklich werden. Im Net ist alles möglich!!!

bearbeitet von Tiza

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Sprachlosigkeit ist der Weg weiter runter, denn wir haben immer etwas zu sagen/schreiben. Wir können zumindest vorübergehend  sprachlos werden, weil wir meinen, dass unsere Mitmenschen uns nun aber überhaupt nicht verstanden haben, oder gerade weil sie den Punkt getroffen haben. Letzteres wäre eher Zufall. Wir werden genau so daneben liegen, als wenn wir den Grund für Kopfschmerzen versucht hätten zu finden. 

Aber wenn wir nur erreicht haben, dass sara2001 die Möglichkeit auch nur  in Erwägung zieht, mal mit einem Profi zu reden, dann haben wir sehr, sehr viel  erreicht, denn daran scheitert es oft, und die Menschen tragen diese Last für den Rest ihres Lebens.

Hinfallen ist keine Schande, aber unnötige  liegen bleiben ist eine.

 

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Ich muss noch was ergänzen.

Ich meine nicht Schande im Sinne von schämen, sondern in dem Sinne, dass man ein besseres Leben führen könnte, wenn Probleme mit Experten besprochen werden/würden.

Es ist eben eine Schande, wenn diese Möglichkeiten nicht genutzt werden, was aber eben boft daran lieg, weil immer die Anderen Schuld haben und man selbst vollkommen normal ist.

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