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  1. 1 point
    Behördlich und auch sonst ist Spanien ein perfekt organisiertes Chaos, in dem viel Zeit und noch mehr Geld für weitere Perfektionierung ausgegeben wird, Es gibt nichts, was nicht doch oder auch villeicht nicht ganz so bzw. umgekehrt möglich wäre oder auch nicht bzw. doch noch. Es ist wie 1001 Nacht: jede Menge bunte verführerische Schleier aber kein Duchblick. Ich lebe jetzt seit über 55 Jahren ständig in diesem Chaos und komme sehr gut damit zurecht, man muss sich nur daruf einzustellen wissen und das schafft nicht jeder und schon gar nicht auf Anhieb. Eine Schwierigkeit mit der Sprache ist, aus dem üblichen Wortschwall herauszufinden, was der Gegenüber sagen will und nicht was er sagt.
  2. 1 point
    Helmut Josef Weber

    Wohnen und heizen

    Hier nur einige Dinge. Wer sich einmal die Betriebsanleitung von solchen fahrbaren Gasheizgeräten durchgelesen hat, wird gelesen haben, dass diese Geräte nur in gut belüfteten Räumen, bzw. auf Terrassen betrieben werden dürfen/können/sollten. Wer macht aber das Fenster auf, wenn geheizt wird? Dann entsteht bei der Verbrennung von 1 kg Gas etwa 1,6 Liter Wasser. Wer also eine 5 kg Gasflasche verheizt hat, hat sich etwa 9 Liter Wasser in den Raum geholt. Gut, wenn das Fenster auf war, dann ist es mit der erwärmten Luft auch wieder draußen gelandet. Messungen haben ergeben, dass unter den maximalsten Bedingungen (beim Kochen mit Gas) in der Küche bis zu 4.000 Mikrogramm NO2 entstehen können; praktisch werden aber nur etwa 1.000 Mikrogramm erreicht, weil ja zumindest beim Kochen gelüftet wird, oder eine Dunstabzugshaube benutzt wird, die dann aber auch die Abgase nach draußen befördern muss, und nicht nur im Raum über einen Fettfilter umwälzt. Ein Gasgerät ohne Kaminabzug hat etwa den gleichen Gasdurchsatz, wie im Normalfall beim Kochen mit Gas entsteht, nur aber länger, wenn es warm werden und warm bleiben soll. Selbst wenn ein transportables Gasgerät technisch zu 100% in Ordnung ist, produziert es selbst in belüfteten Räumen NO2-Werte die 1.000 Mikrogramm leicht übersteigen können. Ist es technisch nicht in Ordnung, gibt es Tote. Wer hat denn sein Gasgerät wann zuletzt testen lassen? Übrigens erzeugen derart hohe NO2-Werte auch Nervenschäden. Für den Menschen besonders schädlich ist allerdings auch die direkte Wirkung des ätzenden Reizgases NO2; es schädigt das Schleimhautgewebe im gesamten Atemtrakt und reizt die Augen. Durch die dabei auftretenden Entzündungsreaktionen verstärkt es die Reizwirkung anderer Luftschadstoffe zusätzlich. Ist man NO2 kurzfristig ausgesetzt, führt dies nicht nur zu erhöhter Sterblichkeit, sowie zu Anstiegen von allergischen Reaktionen, sondern auch zur Verschlimmerung von Asthma, klinisch relevanten Anstiegen in der Empfindlichkeit der Atemwege und Notaufnahme-Besuchen wegen asthmatischer Beschwerden. Zusammenfassen: Wenn mehrmals im Jahr 40 Mikrogramm NO2 im Straßenverkehr gemessen werden, werden ganze Stadtteile gesperrt. Wenn sich aber Menschen bei etwa 1.000 Mikrogramm eine Heizperiode in der Wohnung aufhalten, dann wird es toleriert. Wer nun aber tatsächlich den Raum bei dem Betrieb eines Gasgerätes durchgehend gut lüftet, der sollte besser die Fenster im Winter zu machen, und einen elektrischen Heizlüfter nehmen. Heizen mit Strom kosten etwa das Vierfache , gegenüber mit Gas. Aber die Wärme geht dann auch nicht zum größten Teil durch das Fenster verloren. Übrigens: Heizen mit einer Klimaanlage und dem richtigen Stromtarif, kosten weniger als mit Gas, auch wenn die Fenster beim Gasbetrieb geschlossen bleiben. Im Sommer kann auch noch gekühlt werden, und es müssen keine Gasflaschen besorgt werden. Das war natürlich nur ein kleines Ausschnitt dessen, was alles mit Gasgeräten ohne Kaminanschluss schief gehen kann und bedacht werden muss. Wie heizen wir? Wenn wir Zeit haben, und das haben wir meistens als Altersrentner, dann zünde ich morgens unsere Holzöfen im Bad und im Wohnzimmer an, und setzte auf dem Ofen im WZ/Küche das Kaffeewasser auf. Haben wir keine Zeit, dann heizen wir morgens im WZ/Küche mit der Klimaanlage und im Bad mit einem Infrarotstrahler. Dort wo mit Holz geheizt werden kann, sind jeweils 2 Kohlenmonoxid-Melder installiert. In dem WZ/Küche arbeitet ein Luftreiniger mit Hepa-Filter, der 24 Stunden am Tag in Betrieb ist. Mit jeweils etwa 2 kg Holz (entspricht jeweils etwa 8 KW) haben wir es im Bad und im WZ sehr schnell, sehr warm. Dafür müsste schon in jedem Raum ein Gasgerät ohne Abzug stehen, denn die Leistung der Geräte beträgt etwa 4 kW. Das Holz kostet noch nicht einmal etwas, denn ich bekomme von dem Baustoffhändler im Dorf beschädigte Paletten geschenkt, wenn ich sie nur regelmäßig abhole; natürlich dann auch im Sommer. Das Holz von Paletten verbrennt schnell aber heftig, und ist auch ideal für unsere Sauna geeignet. Man muss allerdings etwa jede Stunde nachlegen. Möchten wir das dauernde nachlegen von Holz vermeiden, legen wir Olivenholz in den Ofen. Ein Klotz von etwa 5 kg (etwa 20 KW) glüht dann etwa 4 bis 6 Stunden vor sich hin. Da wir Kohlenmonoxid-Melder besitzen, kann dabei die Drosselklappe im Rauchabzug fasst zugestellt werden. So kann das Olivenholz ganz langsam "verglühen". Vorsicht!!! Ohne Kohlenmonoxid-Melder ist das eine riskante Sache. Zum Anzünden der Holzöfen nehmen wir kleingehacktes Palettenholz und Papier. Nun sind es doch viele Zeilen geworden. Ich wünsche allen ein gutes Jahr. Mir persönlich würde schon reichen, wenn das Jahr 2021 nicht schlechter wird als das Jahr 2020 Viele Grüße aus Andalusien Helmut Gas- und Wasserinstallateur-Meister und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer-Meiser
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