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Beliebteste Inhalte seit dem 28.08.2008 in allen Bereichen

  1. 4 points
    Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil 40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen. Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause. Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla. Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber. Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg. Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen. Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt. Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten. Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt. Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
  2. 4 points
    Rita

    Falsche Freunde / falsos amigos

    Falsche Freunde / falsos amigos Keine Angst, ich will keinen Beitrag über Freundschaft schreiben, obwohl dies zugegebenermaßen ja auch interessant wäre. In der Sprache bezeichnet man ein „Wortpaar“, bestehend aus einem Wort der Muttersprache und einem Wort der Fremdsprache, das sich in der Aussprache oder in der Schrift ähnelt, aber eine andere Bedeutung hat, als falschen Freund. Phuuuu, das wäre die Definition. Solche falschen Freunde existieren sogar innerhalb der gleichen Sprache. Ich denke da an unsere Muttersprache Deutsch – Schweizer Hochdeutsch. Wenn wir Schweizer z.B. von „zügeln“ sprechen, dann meinen wir unter anderem auch „umziehen“ (Wohnortswechsel) und nicht nur „zügeln“ im Sinne von bremsen, zurückhalten. In diesem Beitrag will ich aber nicht über falsche Freunde innerhalb der deutschen Sprache schreiben, sondern eine kleine Liste mit Wortpaaren (Spanisch/Deutsch) zusammenstellen, die uns beim Spanischlernen Schwierigkeiten bereiten könnten. Spanisch Übersetzung ähnelt dem deutschen Wort in Spanisch abogado Rechtsanwalt Avocado aguacate afecto Zuneigung, Gemütsbewegung Affekt arrebato (pasional) alto hoch, groß, laut, halt alt viejo, antiguo, anciano arena Sand Arena plaza de toros arma Waffe Arm brazo batería Kochtopfset, Schlagzeug, Batterie (Auto) Batterie pila blanco weiß blank reluciente, brillante, puro, limpio bote Dose, Sprung, Jackpot Bote mensajero bravo wild, tapfer brav bueno, formal caldo Brühe kalt frío carta Brief Karte Postkarte mapa, postal cola Warteschlange, Schwanz, Klebstoff Cola Coca-cola cómico lustig, witzig komisch estraño, curioso compás Zirkel Kompass brújula compromiso Verbindlichkeit Verpflichtung Kompromiss acuerdo delicado zart, empfindlich, lecker delikat delicioso demostración Vorführung Demonstration manifestación dirección Adresse, Richtung Direktion oficina principal este (el) Osten Este estonio ente Wesen, Entität Ente pato firma Unterschrift Firma empresa flor Blume, Blüte Flor velo,crespón freir braten, frittieren frieren tener frío gimnasio Fitnessstudio Gymnasium instituto, liceo grifo Wasserhahn, Greif Griff asa, presa, ect ignorar nicht wissen ignorieren no hacer caso irritar aufregen irritieren desconcertar molestar, mantel Tischdecke Mantel abrigo noble edel, adlig nobel generoso notar aufzeichnen, merken Notar notario prima Cousine prima estupendo, genial regalo Geschenk Regal estante refrán Sprichwort Refrain estribillo romano Römer Roman novela saco Sack Sakko chaqueta, americana término Ende, Schlusspunkt, Wort, usw. Termin cita vaso Glas, Becher Vase florero váter Toilette, Klosett Vater padre
  3. 4 points
    Mag alles sein, aber ich gebe grundsaetzlich nichts auf Hoerensagen und kann nicht von mir geben, dass das spanische System grottenschlecht ist, wenn ich keine eigenen Erfahrungen damit gesammelt habe und zwar mit, z.B. allen Eltern der Schueler einer Schule und nicht nur mit blonden, blauaeugigen Auswandererkindern oder deren Eltern, die warscheinlich noch nicht mal genug Spanisch koennen um den Kindern zur Seite zu stehen, sollten Probleme auftreten. Sie wollten irgendwann mal gerne ins Ausland und die Kinder baden es aus. Das will natuerlich kein Mensch einsehen, da ist natuerlich dann draufhauen aufs System die einfachste Loesung, faengt mit der Schule an, geht ueber die Krankenversorgung und dann warscheinlich auch noch die ungehoerige Frechheit der Spanier, keine Sozialleistungen zu zahlen, wenn man auf dem Bauch gefallen ist mit der Idee, am Strand Wuerstchen im Imbiss verkaufen zu wollen und gerne vom Staat abzocken wuerde..Tja, shit happens. Da Du im ersten Kommentar Paradiesschwaermer erwaehnst, die in den Sueden wollen, weil's da ja so toll ist, die Sonne so schoen scheint und jeder hier nur auf die und deren Geschaeftsideen wartet, kann ich mir schon gut vorstellen, warum solche Kommentare kommen, und so unterstell ich jedenfalls einfach mal was ich weiter oben sagte. Mein Sohn, mittlerweile 25 und schon seit einigen Jahren raus aus der Schule, ist ein blonder blauaeugiger Halbspanier mit einem 2. Nachnamen, der fuer Katalanen komisch ist und auch noch auf "ch" endet, was hier fuer mehr als einen Nationalisten bedeutet einkatalanisieren und aus dem ch ein x machen, kannst Du Dir ja selber vorstellen wohl, was dabei rauskam teilweise. Mein Sohn hat mit P3 angefangen, die gesamte Schulzeit in oeffentlichen Schulen zugebracht, einen feinen Abschluss hingelegt, spricht 4 Sprachen - weil wir als Eltern uns dahintergehaengt haben, weil wir als Eltern die Schule gewaehlt haben, weil wir als Eltern im APA waren und ein Mitspracherecht hatten und weil wir Eltern wussten, was in der Schule abging. Wenn ich jedes Mal, wenn mein Sohn wieder irgendwas angestellt hatte einen Cent darauf gegeben haette, dass "der Lehrer/die Klassekameraden mich nicht mag/moegen" haette ich am Hungertuch genagt, da steckte immer was anderes dahinter. Spanische Schulen bieten "actividades extraescolares" an, egal ob Sport, Sprachen, Schach, Haekeln oder was auch immer. Es gibt Hilfsstunden fuer Hausarbeiten, so dass Hausaufgaben in der Schule und unter Aufsicht gemacht werden koennen. Klar kann man meckern ueber das System, irgendwas gibt's immer, geht mir auch nicht anders nach 27 Jahren hier, hab schon viel gesehen, wo ich mir die Haende an den Kopf schlage aber zwischen Meckern und Kritisieren ist ein feiner Unterschied. Wenn die Schule, den der die Kinder sind, von denen Du erzaehlst, so sauschlecht ist, sollten die Eltern da mal einen Tag verbringen und nicht nur das glauben, was die Kinder vorjammern, denn Kinder haben mehr Fantasie als die Gebrueder Grimm und H.C. Andersen zusammen. Mit den Lehrer reden hilft uebrigens aus, wenn man die Sprache spricht, klar. Aber einfach das gesamte System als grottenschlecht abzutun und dann auch nur vom Hoerensagen ist keine gute Idee.
  4. 4 points
    Gast

    Spesen und was ist gewesen ?

    Aber auch Dein Statement ist nur die halbe Wahrheit. Denn wenn der Endverbraucher nur noch billig möchte, dann bekommt er in der Regel nicht nur billig sondern ist mit verantwortlich für die weltweit Menschenunwürdigen Produktionsstätten. In meinen Augen kann jeder einzelne dazu beitragen, dass wieder ein normaleres Verhältnis in Bezug auf Ware und Mensch und Tier in den Vordergrund tritt. Aber sicherlich ist es einfacher zu sagen, ich kann mir dies und jenes nicht leisten statt zu sagen, dies und jenes unterstütze ich nicht, also verzichte ich darauf.
  5. 4 points
    Joaquin

    Chistes

    Eficacia anticonceptiva
  6. 4 points
    Danke, für das Kompliment. :-) Die Idee, eine Weltreise zu machen, hat wohl jeder mal gehabt, aber den meisten kommt dann doch aber was dazwischen. Ich habe es im Alter von 29 bis 32 Jahren gemacht. Vier Jahre eisern gespart und dann drei im Wohnmobil, damals sagte man noch Campingbus, gereist, das ist sehr preisgünstig. Das erste halbe Jahr bereiste ich die USA, mein Hauptinteresse aber galt Lateinamerika, das seit Kindesbeinen mein Lieblingsgebiet ist. Deshalb habe ich vorher Spanisch gelernt und die Hälfte der Zeit, also 1 ½ Jahre dort verbracht, dabei Deutschen aus dem Weg gegangen, um voll in Kultur und Sprache einzutauchen. Eigentlich wollte ich von Chile aus nach Asien übersetzen, aber das war mit dem Auto zu teuer, so fuhr ich von Rio nach Genua und von dort, Deutschland links liegend lassen, gen Osten. Und so traf ich in Afghanistan zwei Japanerinnen, die nach ebenfalls drei Jahren Weltreise auf dem Heimweg waren. Wenn Moslems allein reisenden Frauen gegenüber nicht so aggressiv wären, wäre das wohl nichts mit uns geworden. Aber die beiden waren es leid, im Iran angefangen ständig begrabscht zu werden. Wenn ich bei ihnen war, passierte das nicht. In Delhi lernten wir einen Holländer keinen, reisten zu viert weiter, haben uns dann aber in Nepal zu zwei Paaren getrennt, weil das Auto für vier doch recht eng war. Eigentlich hatte ich nie vor, eine Frau aus einem ganz anderen Kulturkreis zu heiraten, man liest immer wieder, dass das oft schief geht. Aber nachdem wir acht Monate lang auf 5 m² Wohnfläche durch Indien gereist waren, 24 Stunden am Tag zusammen, ohne uns ein einziges Mal ernsthaft zu streiten, dachte ich, das könnte auch länger gut gehen. Und das tut es nun schon mehr als 30 Jahre lang. Seitdem war ich zwar vielmals im Ausland, am meisten wieder in Lateinamerika, aber immer nur im Rahmen normaler Urlaubsreisen, also maximal sechs Wochen. Immer noch Globetrotter? Ja, als ich pensioniert wurde, wollte ich eigentlich meine damals “unterbrochene“ Weltreise fortsetzen. Aber, bitter, meine Frau wollte nicht mit, obwohl wir uns auf diese Weise kennen gelernt haben. So bin ich nun in Teneriffa, vier Monate nach unserer Ankunft sind wir immer noch am Einrichten. Aber wenn wir damit fertig sind, geht das Reisen wieder los, aber wieder immer nur für kurze Zeit. Sollte meine Frau eines Tages vor mir sterben und ich noch fit genug sein, fahre ich doch noch los und verbringe den Rest meines Lebens als Zigeuner. Falls jemand mit will, nehme ich schon Anmeldungen entgegen. :-) Aber statistisch ist das unwahrscheinlich, denn erstens leben Frauen länger als Männer, zweitens ist meine Frau fünf Jahre jünger als ich, drittens leben Japaner länger als Deutsche und viertens war ich bis vor einigen Jahren Kettenraucher. Na ja, mal abwarten. Grüße Chicharrero
  7. 3 points
    Helmut Josef Weber

    Als Rentner nach Spanien

    Hallo Magic, da liegst Du leider falsch. Hier ein Auszug: https://www.recht-spanien.com/index.php/de/blog-de/steuern/238-steuernspanien.html Der Wohnsitz ist grundsätzlich mit dem Begriff "Residencia" gleichzustellen. Haben Sie Ihren Wohnsitz in Spanien, gelten Sie verwaltungstechnisch und steuerrechtlich grundsätzlich als ansässig bzw. als "Residente". Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Ihr Zweitwohnsitz nicht ungewollt zum steuerrechtlichen Hauptwohnsitz wird, denn für unbewusst Voll-Steuerpflichtige, wird der Zweitwohnsitz schnell zur Steuerfalle. Im Gegensatz zum verwaltungstechnischen Wohnsitz, hat der steuerrechtliche Wohnsitz (residencia fiscal) wesentlich weitreichendere Konsequenzen, denn sobald Sie steuerrechtlich als "Residente" gelten, haben Sie sowohl Ihr Welteinkommen in Spanien zu versteuern als auch die entsprechenden steuerrechtlichen Pflichten zu erfüllen (z. B. Steuererklärungen, Modelo 720). In dieser Hinsicht sind Sie als natürliche Person, nach Artikel 9 des spanischen Einkommenssteuergesetzes und entsprechend des deutsch-spanischen Doppelbesteuerungs- abkommens, nicht nur wohnhaft in Spanien wenn Sie sich 183 Tage im Jahr in Spanien aufhalten sondern ebenfalls wenn Sie in Spanien über eine ständige Wohnstätte verfügen (Eigentum oder Miete) oder wenn Sie den Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen in Spanien haben. A) 183 Tage im Jahr Aufenthalt in Spanien: Auch wenn der ständige Aufenthalt in Spanien auf den ersten Blick die einfachste Möglichkeit ist Ihren Wohnsitz festzustellen, ist es durch den Wegfall von Grenzkontrollen für das spanische Finanzamt nahezu unmöglich diese Bedingung nachzuweisen. Die ständige Wohnstätte in Spanien: Haben Sie in Spanien eine ständige Wohnstätte (Erst- oder Zweitwohnsitz) besteht für das spanische Finanzamt bereits eine Vermutung, dass Sie Ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in Spanien haben. Auch wenn Sie sich weniger als 183 Tage in Ihrem Zweitwohnsitz aufhalten, können Strom- und Wasserrechnungen, Telefonrechnungen usw. bereits ausreichen um zu vermuten, dass Ihr steuerrechtlicher Wohnsitz in Spanien liegt. Hierbei haben Sie als Steuerzahler zu beweisen, dass es sich effektiv um Ihren Zweitwohnsitz handelt, dass Ihr Erstwohnsitz in Deutschland liegt und dass Sie Ihre Einkünfte in Deutschland versteuern. C) Der Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen: Diese letzte Bedingung lässt sich im Allgemeinen lediglich durch Vermutungen bestärken. So wird hierbei z. B. vermutet, dass der Steuerzahler seinen Wohnsitz in Spanien hat, wenn in Anwendung der genannten Kriterien sein nicht getrenntlebender Ehepartner und seine minderjährigen Kinder ihren Wohnsitz in Spanien haben. Im Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung wird der Konfliktfall durch den Artikel 4 Absatz 2 gelöst. Ist nach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt Folgendes: a) Die Person gilt als nur in dem Staat ansässig, in dem sie über eine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen); kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie in keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat; c) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden Staaten oder in keinem der Staaten, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist. d) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder von keinem der Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen. Es ist hierbei zu beachten, dass in der Praxis lediglich Abschnitt a) Anwendung findet, da nur in Ausnahmefällen der Lebensmittelpunkt nicht eindeutig bestimmt werden kann. Verfügen Sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, ist die Bestimmung Ihres Lebensmittelpunktes somit ausschlaggebend zur Begründung Ihres Steuerwohnsitzes.
  8. 3 points
    Helmut Josef Weber

    Als Rentner nach Spanien

    Hallo Magic , ich glaube, da wird einiges verwechselt. Ich wohne seit 20 Jahre in Spanien, bin Altersrentner und muss von meiner gesetzl. Rente in Deutschland etwa 9% Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen; von meine private Vorsorge muss ich keine KK-Beiträge zahlen und auch keine Steuern. Da ich aus der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung nur eine Minirente von etwa 450,00 Euro erhalte, zahle ich also in Deutschland etwa 40,00 Euro KK-Beitrage an die KVdR der AOK im Monat. Dafür bin ich in Spanien so versichert, wie ein gesetzlich versicherter spanischer Rentner, habe aber auch eine AOK-Karte, mit der ich mich jederzeit in Deutschland so mediz. behandeln lassen kann, wie ein deutscher Rentner, der auch noch in Deutschland einen Wohnsitz hat. Z. B. wenn meine Zähne saniert werden müssten. Ich bin nach einer schweren Sepsis Pflegestufe 2 und erhalte von der deutschen Pflegeversicherung für die Pflege und die Verhinderungspflege über 6.000,00 Euro im Jahr, die ich an eine Person zahlen kann, die mich pflegt; in diesem Fall meine Ehefrau. Rollatoren und andere Hilfsmittel zahlt die spanische KK. Wegen meiner Erkrankung an Leukämie (CML) muss ich seit 13 Jahren ein spezielles Medikament nehmen (Sprychel) ; die monatlichen Medikamentenkosten belaufen sich auf etwa 5.000,00 Euro im Monat; auch das zahlt die spanische KK, ohne das ich einen Cent Zuzahlung zahlen muss. Wegen dieses hochmodernen Medikamentes bleibt mir eine Knochenmarktransplantation erspart. Jeden Morgen eine Pille und fasst ohne Nebenwirkungen. Alle 14 Tage wird bei meinem Blut in dem Centro der Salud der Gerinnungswert kotrolliert, denn da ich wenig Bewegung habe, hat mir der Arzt Blutverdünner verordnet. 2 x im Jahr muss ich zum Bluttest (wegen der Leukämie) ambulant in die Universitätsklinik nach Málaga. Als ich nur mal erwähnt habe, dass ich ab und zu Herzrhythmusstörungen habe, kam gleich das volle Programm bis hin zu einem Langzeit- EKG. Wer noch weitere Informationen habe möchte, immer gerne. Bei meiner Ehefrau sieht da etwas anders aus, denn sie bekommt neben der deutschen Rente auch eine spanische Rente. Meine Ehefrau hatte 11,5 Jahre in der spanischen Landwirtschaft das Gewerbe angemeldet und war für etwa 180,00 Euro im Monat Kranken- und Rentenversichert; ich war bis zu meiner Altersrente kostenlos bei ihr mitversichert. Meine Ehefrau erhält dafür 14 x im Jahr eine spanische Rente von etwa 640,00 Euro im Monat ohne das ihre deutsche Rente verrechnet wird. Für die KK müssen Rentner in Spanien keine Beiträge zahlen und da meine Ehefrau auch Anspruch auf eine spanische Rente hat, muss sie auch keine deutschen KK-Beiträge zahlen. Über de Daumen gerechnet würde ich sagen, dass meine Ehefrau für die fasst 12 Jahre Beiträge in die spanische Rentenkasse, genau so viel an Nettorente erhält, wie eine Verkäuferin bei LIDL, die aber dafür (einschl. AG-Anteil) 45 Jahre lang etwa den 3 bis vierfache Beitrag in die deutsche Rentenkasse zahlen muss; Gerne rechne ich das vor. Gestern hat meine Frau über eine App der spanischen KK noch einige Termine für die nächste ärztliche Untersuchung geändert und einen Termin für morgen hinzugefügt. Meine Frau vermietet auch noch 2 Ferienwohnungen, und wenn wir dann mal abends zusammen mit den Gästen auf der Terrasse sitzen und bei einem Fläschchen Wein über diese Dinge reden, meinen die Gäste, wir erzählen aus einer anderen Welt. Die Gäste kennen nur aus dem deutschen Regierungsfernsehen die arme Rentner in Spanien. Nur so als Abschluss. Für unsere Tochter (40), die in Deutschland in einer eigenen Wohnung lebt und eine durch die Grundsicherung aufgestockte EU-Rente erhält, bekomme wir das deutsche Kindergeld. Wir können dann unserer Tochter, ohne dass ihr dadurch die Grundsicherung gekürzt werden kann, den doppelten Kindergeldbetrag in der Form von nicht geldwerten Zuwendungen zukommen lassen. Etwa ein KFZ stellen, oder irgendwelche schönen Dinge kaufen, Reise bezahlen, die Ausbildung ihres Begleithundes bezahlen usw. Wer auch hier näheres wissen möchte, immer gerne Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  9. 3 points
    Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat. Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne. Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland. Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen. Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren? Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt. Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen. Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen. Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
  10. 3 points
    2 so verschiedene Nationen zu vergleichen kann doch garnicht gutgehen, oder? Típicos tópicos...vamos p'allá.   Hier in Spanien stellt man sich entweder in die Schlange, egal ob beim Kinoeingang oder an der Bushaltestelle, oder zieht 'ne Nummer, wie beim Schlachter, Baecker oder im Rathaus. Sehr angenehm und meistens wird so das Draengeln und Vordraengeln vermeidet. Ausnahmen gibt's natuerlich immer, fuer mich sind das die typischen "Omis", die Samstagsmorgens, wenn die unter der Woche arbeitende Bevoelkerung einkauft, versuchen sich an der Kasse vorzudraengeln, weil sie doch nur 200gm gekochten Schinken haben und "¿oi, que no te importa, nena?"  Nervt. Aber wer mich mit meinem fast 52 Jahren noch nena nennt, darf sich auch vorzudraengeln.   Spanier sind hilfsbereiter. Auf alle Faelle, das sind sie, sind wohl auch in der Mehrheit. Spanier wuerden Dich nie, wenn Du zum Freundeskreis gehoerst, an besonderen Tagen wie Weihnachten oder auch Sylvester allein zuhause rumhaengen lassen, sie laden Dich einfach ein. Aufgeschlossener sind sie, dabei sagt man den grade den Katalanen nach, dass sie kuehler und verschlossener als der Rest sein sollen. Den Ruf haben wir Norddeutsche auch, vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut?  Der Grossteil der Spanier war, als damals die Puenktlichkeit verteilt wurde, krank oder im Urlaub.   Der Grossteil der Spanier schreit "hier!" wenn es um Brueckentage geht, will das endlich die Krise vorbeigeht und kapiert nicht, dass das so nicht funktionieren wird. Leider kapiert der Grossteil aber auch nicht, dass man mit "frueher anfangen, weniger Mittagspause und frueher gehen" auch viel erreicht. Nicht wer am laengsten am Schreibtisch hockt, ist auch der produktivste. Da liegt noch viel Arbeit vor diesem Land.  Spanier lieben Hunde aber moegen es nicht so gerne, deren Hinterlassenschaften wegzuraeumen und wenn es dunkel ist und einen keiner sieht, dann noch weniger.  Die Spanier machen TV Programme, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, kann nicht mit D vergleichen, dazu bin ich zu lange weg aus Deutschland und ich gucke TV nur uebers Internet, wenn ueberhaupt und dann meist den NDR und Goodbye Deutschland auf VOX. ^^   Spanische Kinder fangen die Schule mit einer Vorbereitung (durch oft schon 3 Jahre Vorschule) an, von der man in D nur traeumen kann. Ich persoenliche finde spanische Kinder viel aufgeweckter und da habe ich auch "Vergleichsmaterial" aus beiden Laendern, von 1988 bis heute.   Spanischer bauen Wohnungen, welche ein einziger Albtraum sind und man braucht ein richtig dickes Fell, um entweder ueber all die Fehler hinwegzusehen oder einfach Geld auszugeben, und es sich selbst und auf eigene Kosten schoen zu machen, wenn am mietet jedenfalls.   Spanier sind besch**** Autofahrer aber Blinker sind ja eh total ueberbewertet, Kreiselverkehre muss man auch nicht so genau nehmen und wer am Zebrastreifen fuer einen Fussgaenger anhaelt, ist ein Weichei.  Spanier gruessen alle, immer und ueberall und auch immer wieder, egal, wenn man sich 3mal am Tag bereits gesehen hat. Man sagt Hallo zum Busfahrer, zur Kassiererin und auf der Strasse, allerdings wird auf ein "¿qué tal?" oder ¿qué hay?! Nicht wirklich 'ne Antwort erwartet.   Wenn man sich verabschiedet, z.B. Von einer Gruppe Freunden, muss man mit mindestens 15 Minuten rechnen, bevor man dann tatsaechlich weggeht.   Telefonieren ist (zumindest am Anfang) gewoehnungsbeduerftig und wenn man als Deutscher erwartet, dass das Telefon mit "Pérez" oder wie auch immer beantwortet wird, dann knallt einem ein "Si", "Hola", "Diga" entgegen.   Jeder Spanier hat einen Kartoffelporsche. Meine Mutter meinte mal zu mir" so ein Ding ziehen in Deutschland nur Omas hinter sich her..." Meine Mutter weiss garnicht, wie praktisch diese Dinger sind, mir schneiden jedenfalls die (immer weniger vorhandenen) Plastiktueten nicht die Finger ein und meine Schultern werden durch Einkaufsbeutel auch nicht strapaziert.  Spanier brezeln sich gerne auf, Maennlein und Weiblein, speziell fuer den Sonntagsspaziergang und auch gerne mit Kind und Hund, nur um auf den Spielplatz zu gehen.  Spanier pfeffern ihr Fleisch nicht und gucken komisch, wenn Du nach 'ner Pfeffermuehle fragst. Apropos Fleisch, wer ein gut abgehangenes Steak mag, ist im falschen Land. Gut abgehangen=alt, kann doch garnicht mehr gut sein, je frischer desto besser...Neeee, gruselig, was sich hier Steak schimpft.   Richtig gutes Brot koennen sie auch nicht, dafuer Tortillas, Gazpachos, Paellas, Fideuàs, Bocadillos, Caldos, Cocidos, etc. Etc - eindeutiger Gewinner, was Kochen angeht, fuer mich jedenfalls. Einfallsreicher sind sie auch was Kochen angeht.   In Spanien gilt alles kann, nichts muss. Wenn man sich damit arrangiert, will man hier nie wieder weg. Meine Heimat und meine Familie (die, die ich mir ausgesucht habe, sprich Freunde) seit fast 29 Jahren, also mehr als die Haelfte meines Lebens. 
  11. 3 points
    Elin

    Spanische Geschichte - Bücher und andere Texte

    Hola, heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das zwar schon vor zwölf Jahren erschienen ist, aber wohl noch lange zu den Grundlagenwerken über das frühe al-Andalus*) gehören wird. Eigentlich ist es nicht ganz richtig, von „muslimischer“ Eroberung zu sprechen, weil die Heerscharen, die 711 in das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel einfielen, höchstwahrscheinlich vorwiegend aus Christen bestand. Der heutige Maghreb wurde nämlich erst ziemlich spät von den Muslimen erobert: Karthago fiel im Jahr 698, also erst dreizehn Jahre vor der Invasion der Iberischen Halbinsel. Bis dahin hat man auf keinen Fall die Mehrzahl der Berber zum Islam bekehren können. Hingegen hatten diese mehrere Jahrhunderte lang unter römischer, somit auch christlicher, Herrschaft gelebt. (Einer der vier Kirchenväter der Antike, Augustinus, war ein Berber aus dem heutigen Algerien gewesen.) Diese Berber wurden in römischer Zeit wegen ihrer Herkunft aus Mauretanien mauri genannt, woraus sich viel später im Spanischen „moros“ entwickelte – ein Begriff, der nicht mehr die Berber bezeichnete, sondern generell alle Muslime. Es waren Berber, die die Hauptlast der ersten Eroberungen trugen, erst später folgten genuine Araber, die aber – nach allem, was man weiß – bei ihren Kriegszügen gegenüber den Berbern nach der Devise „Hannemann, geh du voran“ verfuhren. Diese muslimischen Araber bestimmten denn auch den Fortgang der Geschichte auf der Iberischen Halbinsel nach Vollendung der Eroberung gegen Ende jenes Jahrzehnts (allerdings blieb ein schmaler Streifen im Norden in den Händen der iberischen Christen). Über diese Zeit berichtet sehr ausführlich Pedro Chalmeta Gendrón: „Invasión e islamización – La sumisión de Hispania y la formación de al-Andalus“, Jaén 2003, und zwar über knapp 150 Seiten in Kapitel IV („Ifrīqiya wal-Magrib wal-Andalus: Conquista y ocupación“). Die Quellenlage hierfür ist etwas problematisch, was er sehr ausführlich in Kap. III diskutiert. In den auf Kap. IV folgenden Kapiteln geht es um die Konsolidierung des eroberten Landes, d.h. um die Einrichtung einer funktionierenden Verwaltung, und zwar von Kairouan im heutigen Tunesien aus. Schon damals war der Kalifatsstaat überdehnt, so dass sich al-Andalus allmählich aus der kalifalen Vorherrschaft lösen konnte – ein Prozess, der bereits unter dem ersten „spanischen“ Umayyaden, cAbd ar-Raḥmān I., einsetzte. Das Buch hat sowohl ein ausführliches Inhaltsverzeichnis als auch ein umfangreiches Register – besonders hilfreich für das Auffinden von Orten und Personen. Von den 461 Seiten bestehen 388 aus Text, und wen die Quellenlage weniger interessiert, der fängt am besten erst auf S. 69 mit Kapitel III („Hacia Al-Andalus: Precedentes y contexto“) an. Es ist das informativste Buch, das mir zu diesem Thema in die Hände gefallen ist. *) Ich weiß, dass es korrekt „das frühe Andalus“ heißen müsste, aber das klingt im Deutschen etwas seltsam.
  12. 3 points
    Rita

    Zum Jahreswechsel

    Gedanken zu Silvester und Neujahr Das Jahr neigt sich wieder einmal seinem Ende entgegen und bald wird der Jahreswechsel eingeläutet. Zeit für viele, über die verflossenen Tage oder die Zukunft nachzudenken. Zu diesem Thema fand ich unter anderem folgende drei Gedichte. Das erste ist von Annette von Droste-Hülshoff, einer deutschen Dichterin, die von 1797-1848 lebte. Am letzten Tag des Jahres Das Jahr geht um, der Faden rollt sich sausend ab. Ein Stündchen noch, das letzte heut, und sträubend rieselt in sein Grab, was einstens war lebendge Zeit. Ich harre stumm. Das zweite Gedicht verfasste Johann Peter Hebel, einer der bedeutendsten alemannischen Mundartdichter. Er war Theologe und Pädagoge, wurde 1760 in Basel geboren und verstarb 1826 in Schwetzingen. Neujahrslied Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten, schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zur Seiten, wandeln sich zur Seiten. Und wo manche Thräne fällt, blüht auch manche Rose, schon gemischt, noch eh’ wir’s bitten ist für Thronen und für Hütten Schmerz und Lust im Loose, Schmerz und Lust im Loose. War’s nicht so im alten Jahr? Wird`s im neuen enden? Sonnen wallen auf und nieder, Wolken geh’n und kommen wieder, und kein Wunsch wird’s wenden, und kein Wunsch wird’s wenden. Gebe denn, der über uns wägt mit rechter Wage, jedem Sinn für seine Freuden, jedem Muth für seine Leiden in die neuen Tage, in die neuen Tage. Das dritte Gedicht schrieb der österreichische Schriftsteller und Poet Peter Rosegger, der von 1843 bis 1918 lebte. Wünsche zum neuen Jahr Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut Und Kraft zum Handeln - das wäre gut In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht Und viel mehr Blumen, solange es geht Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät Ziel sei der Friede des Herzens Besseres weiß ich nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch allen stressfreie letzte Stunden im alten Jahr und einen guten Rutsch ins 2014 mit möglichst vielen sonnigen Tagen.
  13. 3 points
    boujan

    Probleme mit Arbeitswerkzeug?

    "Arbeitswerkzeug" insbesondere eine Axt (????) sollte man auf der Arbeit benutzen und nicht zur Selbstverteidigung. Zum Transport sollte man damit auch nicht unbedingt damit am Gürtel durch die Gegend laufen. Ich würde es als sehr befremdlich und erschreckend finden, wenn ich mit meinen Kinder in der Bahn oder auch auf der Strasse neben jemanden sitzen würde, bzw. an jem vorbeilaufen würde der Eine Axt so offen mit sich rumträgt. Jetzt mal ganz im Ernst..... wer so offen mit einer Waffe (ist es in diesem Fall ja wohl) durch die Gegend läuft, will entweder provozieren oder nen Grossen raushängen lassen. Wenn Du eine Fahrkarte besitzt, ja meine Güte dann zeig sie doch einfach. Eine Sache von maximal einer Minute. Sich zu weigern, weil "sie das nicht dürfen" ist nur eine weitere Provokation. Gibt es bei Dir keine schönen Orte wo man "abhängen" kann, muss es der Bahnhof sein, wo es anscheinend nicht gern gesehn ist? Das Leben kann man sich schwer machen....muss man aber nicht. Lese das Thema schon ne Weile mit, nur so ganz versteh ich das nicht, was genau Du willst. Eine Sache stösst mir besonders auf "Wenn man von 4 ausländer in eine ecke gedrängt wird empfinde ich das als bedrohung meines lebens." und wieder sind es die Ausländer die zur Ausrede benutzt werden um sich zu bewaffnen. warum schreibst Du nicht von 4 Personen...4 Männern etc...nein Ausländer !!! Nichts anderes bist Du auch wenn Du in Spanien bist. Und wenn mir da ein "Ausländer" bewaffnet mit einer Axt begegnet, fürchte ich um meine Sicherheit und besonders die meiner Kinder. Gesetzt hin oder her. Denk mal bisschen über Dein Handeln nach !
  14. 3 points
    haha Deutsche Rentner in die Schweiz,das sind aber nur die,die vorher ihr Geld hier untergebracht haben.Ich lebe ja hier und ich weiß genau mit einer normalen Deutschen Rente überlebt hier keiner
  15. 3 points
    Rita

    Europawahlen in Spanien

    Ohne mehr Worte...
  16. 3 points
    Barbara Valencia

    Tiere aus dem Tierheim oder vom Züchter?

    Hier hat Joaquin eins der schwierigsten Themen, für jedes Forum, angefangen! Es ist ein Streitthema, egal welchen Standpunkt man auch ein nimmt. Die Frage ist nur, hat man "fair streiten gelernt", oder haut man emotional dem Gegenüber seine Meinung auf den Kopf. sagt, meine Sichtweise ist die " Wahrheit ", ...oder könnte es sein, das es verschieden Wahrheiten, Sichtweisen oder Standpunkte gerade zu diesem Thema gibt?! Ein wenig aus meinem Leben, wir hatten immer Hunde, von Kind auf an, das war auch so, wie ich und mein Mann eine Familie Gründen wollte. unser erster Hund war aus dem Tierheim , aus der Süderstraße in Hamburg. Der Hund kam vor den Kinder. Die Frage, ob man in dieser Zeit eigene Kinder bekommen sollte, hat mich als junge Frau lange beschäftigt, das ist etwa 36 Jahre her, ...sollen wir in diese Welt, mit dieser Überbevölkerung und den vielen Heimkindern, wirklich eigenen Kinder wollen...?!.. ist das fair... gegenüber den lebenden Kindern...?! Es war für mich kein einfacher Prozess... aber mein Mann sagte klar und deutlich, wenn wir Kinder wollen, dann eigene... PUNKT. Soviel aus meiner ganz persönlichen Sicht.... zum Thema Kinder, das Joaquin oben schon angesprochen hat. Wir leben seit mehreren Jahren in Spanien, unser letzter Hund , war in Deutschland an Nierenversagen gestorben, danach brauchte ich eine lange Trauerzeit. In dieser Zeit sind mir hier in Spanien viele Hunde begegnet, Streuner, weggelaufene Haushunde, Kläffer, Plüschhunde, Hunde im Campo als wildes Rudel, eben ganz viel...! Aktiv geholfen, also Leben gerettet, habe ich bei zwei Hunden! Bei einem von diesen Hunden musste ich ins Tierheim, es war kein schönes Gefühl, es war sowas, warum kann ich nicht alle retten... !!! Nein, ...man/ ich... kann nicht alles Elend auf der Welt retten und beseitigen, das kann keiner ! Ich musst lernen, das ich mein Leben nicht überfordern kann, mit der Aufnahme von vielen Tieren, wie es eine gute Bekannte hier gemacht hat, mit Katzen, es fing an mit drei, jetzt hat sie über 30 Katzen, wenn man dann zu Besuch kommt, findet man keine Platz zum sitzen. Sie versorgt sie prima, lässt alle sterilisieren. Es ist ihr bewusste Entscheidung, das zu tun, ich kann sie dafür bewundern, aber ich würde diese Entscheidung für mein Leben nicht so treffen. Nun heißt ja diese Thread, Tiere vom Tierheim oder von Züchter.. ! Nun wünschte ich mir einen neuen Hund... und da stand ich nun vor mir selber ... und musste entscheiden... diese Entscheidung schreibe ich Euch gerne ein anderes mal... da es doch schon recht spät geworden ist...!
  17. 3 points
    Kipperlenny

    Moin!

    Valencia ist halt noch mal so ganz anders "spanisch" als Barcelona - und hat uns viel Spaß gemacht. Aber man muss Autofahren natürlich mögen Auf dem Weg dahin haben wir an zwei Stationen Halt gemacht, wo wir halt gerade Hunger hatten und die Küste interessant aussah. In Barcelona selbst gibt es ja auch genug zu tun (zwei Hügel zum erklimmen, viele Einkaufscenter und kleine Einkaufsstraßen, der Mega Strand, viele Cafes/Restaurants/Bars und natürlich die Standard Sehenswürdigkeiten). Wenn man dann ein wenig die Natur und Küste anschauen möchte, würde ich eine Autotour mit folgenden Stationen empfehlen: - Barcelona C32 bis zur C31 an der Küste - Sitges Zwischenstopp und Strand?! (mist kein Bild ) - El Vendrell für nen Café (am besten auf der C31 an der Küste entlang, ist einfach wunderschön dort und gibt tolle Aussichtspunkte) - Auf dem Weg nach Lleida ruhig mal nen Stopp machen und nen Berg hochwandern hat man auch ne schöne Aussicht bis zum Meer - Und von Lleida (Shoppen? Café? Abendessen? Auf jeden Fall am Fluss lang die Graffiti Wand anschauen!!) über die A2 gehts flott wieder nach Barcelona.
  18. 3 points
    insomnia

    Spesen und was ist gewesen ?

    @Rita .. geiz ist nicht geil, sondern in aller Regel teurer! Dies verstehen aber die Wenigsten und schon gleich gar nicht die Menschen, welche nach diesem Motto einkaufen. Bereits in Deutschland fragte ich mich oft, was es für einen Sinn macht X Kilometer zu fahren, nur weil an ner 5km oder gar 10km entfernten Tanke der Sprit mal um 3ct günstiger ist. Vom Handel fange ich lieber erst gar nicht an, sonst wird das hier ne längere Geschichte und wir kommen zu sehr vom Thema ab. Das mit dem niedrigen Stundenlohn ist leider die Kehrseite der Medaille - jeder versucht die Kosten zu reduzieren und/oder durch derartige Einsparungen den Gewinn zu maximieren. Im Endeffekt frage ich mich, was es einem Arbeitgeber bringt, wenn er 2 Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen, dafür aber mit schlechter Motivation beschäftigt, welche ihm u.U. sogar noch durch die Unzufriedenheit Kunden bzw. Umsatz kosten, wenn er für mehr Geld einen Mitarbeiter haben kann, der (A) fachlich auf der Höhe und (B) nicht zu guter letzt auch motivierter/effektiver arbeitet.
  19. 3 points
    Joaquin

    Peñíscola bei Gewitter

    Eigentlich ist ja Sonne optimal für schöne Fotos, weil man da ein hervorragendes Licht und Ausleuchten der Objekte bekommt. Selbst mit einfachen Handykameras bekommt man so beste Bilder hin. Aber auch ein Gewitter, bzw. ein halb-bewölkter Himmel kann seinen Reiz haben und einem so manch schönes Naturschauspiel und Lichtspiel bescheren, wie die folgenden Bilder zeigen. Gewitterwolken hinter der Halbinsel und Burg von Peñíscola und eine Möve kreuzt das Bild. Herrliches Licht- und Wolkenschauspiel über Peñíscola. Blick über die Burg von Peñíscola durch einen Wolken verhangenen Himmel. Zwei Regenbogen sind in den Gewitterwolken hinter Peñíscola zu sehen. Ein kleiner Regenbogen scheint unter den Wolken bei Peñíscola hervor. Ein Regenbogen direkt neben bzw. hinter der Halbinsel Peñíscola. Die Wolken verbergen leicht die Sonne und ergeben ein schönes Lichtschauspiel. Gewitterwolken in den Bergen von Peñíscola und am Strand sieht man Möven
  20. 3 points
    Ich glaube die Aufteilung der Wohnung hängt auch mit dem Alter und der Beziehungslänge zusammen. In meiner Jugendzeit reichte für frisch verliebe ein Zimmer und ein Bett und eine gemeinsame Badewanne. Später wurde die Wohnung und das Bett größer, konnte nicht groß genug sein und es mussten zwei Badezimmer her. Heute als Rentner denk man – oh' das alles muss geputzt und geheizt werden und die Wohnung könnte wieder kleiner sein.
  21. 3 points
    Hallo, nach zwei Tagen bei unserer Tochter in Stuttgart und einem Tag in Freiburg haben wir die rund 950 km durch Frankreich in einem Tag durchgezogen. Frankreich ist ein schreckliches Land: An einer Autobahntankstelle hatten wir z. B. ein Problem mit einer nicht schließenden Wagentür, zufällig kam ein Polizeiwagen mit vier Polizisten drin vorbei. Vier Stück!, da sollte doch wohl wenigstens einer eine Fremdsprache sprechen? "Sprechen Sie Deutsch?" "Non." "Do you speak English?" "Non." "¿Habla español?" "Non." Nach japanisch habe ich erst gar nicht mehr gefragt. :- ) Mein Französisch reicht aber kaum weiter als bis "la porte de l'auto ne ferme pas". Kurz vor der Grenze hatten wir ein Mautproblem: der Automat mochte meine Bankkarte nicht. War das ein Drama, bis das geklärt war! Kurz nach der Grenze auf spanischem Boden wieder Ärger mit einem Maut-Automaten, dieser wollte meine Münzen nicht. Aber – das Problem war ruck-zuck gelöst: Echt intelligente Leute, diese Katalonen, sprechen alle fließend Spanisch! Den ersten Tag haben wir in Figueres verbracht, Dalí-Museum. Zwar sind weder ich noch meine Frau Dalí-Fans, eher das Gegenteil. Sie wollte überhaupt nicht hin, aber ich habe gesagt, wenn wir da schon an seinem Geburtsort vorbeikommen, will ich das doch sehen. Und im Nachhinein bereuen wir es beide nicht: Das Gesamtwerk zu sehen ist doch eindrucksvoll und relativiert bestehende Vorurteile. Beeindruckend ist auch der Fleiß Dalís: Es gibt wahnsinnig viele Werke von ihm zu sehen, aber wie ich las, ist ein Museum in Florida noch größer und enthält noch mehr Werke. Nachstehend einige Fotos. Das Gebäude besteht aus einem antiken Teil, dem ehemaligen Theater von Figueres, das im Bürgerkrieg zerstört und unter Beteiligung von Dalí wiederauf- und für den neuen Zweck umgebaut wurde – und einem surrealistischen Neubau – daligemäß halt. Er ist übrigens auch darin begraben. Grüße Chicharrero
  22. 3 points
    Seemann

    Witzeecke.............

    Ein junger, begabter Bauchredner tritt in Abendlokalen auf. Eines Nachts zeigt er seine Kunst im Gasthaussaal eines kleinen Ortes auf dem Lande. Mit seiner Rednerpuppe auf seinem Knie, bringt er sein gewohntes Repertoire an Blondinen-Witzen. Einer jungen, hübschen Blondine, in der vierten Reihe wird das nach einer kurzen Weile zu bunt. Sie steht auf und protestiert lautstark: "Ich habe nun genug von ihren blödsinnigen Blondinenwitzen gehört. Wie können sie es wagen, alle Blondinen in diese stereotype Dümmlichkeitsmaske hineinzwängen zu wollen?! Was hat die Farbe des Haares mit dem Wert einer Person als menschliches Wesen zu tun? Es sind Kerle wie Sie, die verhindern, dass Frauen wie ich im Arbeitsumfeld und Gemeinwesen respektiert werden und somit nicht das volle Potential der möglichen persönlichen Entwicklung erlangen. Sie und Ihresgleichen verewigen die Diskriminierung nicht nur der blonden, sondern aller Frauen generell und das noch dazu unter dem Deckmantel des Humors!" Dem Bauchredner ist die Szene ungemein peinlich. Er beginnt sich zu entschuldigen, aber die Blonde schreit ihn an: "Sie halten sich da raus! Ich spreche mit dem kleinen Arschloch, das auf Ihrem Knie sitzt!"
  23. 3 points
    Rita

    Zunehmender Werteverfall

    Dass in Spanien nicht bewusst mit Müll umgegangen wird, hätte ich Ende der 80er (und auch noch später) voll unterschrieben. Dazu zwei Beispiele: Wir waren mit unseren kleinen Kinder am Strand von San Juan. Und zu Sonne, Wasser und Sand gehört nun auch ein Eis. Also nichts wie los zum nächsten Restaurant. (Es war kein Chiringuito.) Ich kaufte meinen beiden Kindern also ein Eis, öffnete die Verpackungen und wollte die im Abfalleimer entsorgen. Aber wie, wenn keiner da steht? Der Kellner meinte, ich solle das Papier auf den Boden werfen, der werde nachher gewischt. Meine Kinder wollten wissen, was der Mann zu mir gesagt hatte und ich klärte sie auf. „Aber Mama, du rüersch das Papier aber sicher nid uf de Bode“, antworteten beide gleichzeitig. Natürlich nicht... ich entsorgte es zuhause. Am Tag nach „Santa Faz“ fuhren wir Richtung Alicante. Plötzlich entdeckten wir auf einem Platz, der einer Müllhalde glich, einige kleine Bagger, die in einer Reihe nebeneinander fuhren und den Müll zusammenschaufelten, den die Menschen einfach auf den Boden geschmissen hatten. Diese Geschichten ereigneten sich aber vor zig Jahren und inzwischen hat sich diesbezüglich in Spanien viel verändert. Ich bin der Ansicht, dass das Umdenken der Spanier schon begonnen hat. Überall stehen z.B. Container und Abfalleimer mit Aschenbechern. Die Straßen und Plätze sind sauberer geworden und auch nach dem sonntäglichen Picknick wird der Abfall entweder mitgenommen oder entsorgt. (Auf dem Grundstück meines Exmannes ist das heute jedenfalls so.) Vor meiner Reise nach Madrid wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Hauptstadt eine „schmutzige Stadt“ sei. Meine Freundin und ich waren aber sehr erstaunt, wie sauber die einzelnen Viertel waren. Wir konnten z.B. unzählige Spanier beobachten, wie sie ihre Zigarette im Aschenbecher ausdrückten und nicht wie früher einfach auf den Gehsteig schmissen. Von wegen Zigarettenstummel wegwerfen... in der ach so sauberen Schweiz kontrollieren nun zivile Beamte die Bahnhöfe und verteilen Bussen (100 Fr.) an jene, die ihren Zigarettenstummel achtlos auf die Gleise werfen, weil ihnen der Weg zum Aschenbecher zu weit ist. Schwarze Schafe gibt es überall, denke ich, nicht nur in Spanien. Würde sich jeder an der eigenen Nase nehmen und seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten, in welcher Form auch immer, so sähe unsere Welt doch schon viel besser aus.
  24. 3 points
    moix

    Auswandern?

    Boooaaah neee ey, ich fass das was ich hier lese nicht... MOD! Schickt euch die Debatten per PN und so weiter... das hat nix mit Auswandern zu tun und auch nicht mit der EU. Wenn WIR hier als spanien-treff ernst genommen werden wollen, sollten wir mit sachlichen Berichten, und Äußerungen glänzen und nicht mit Kindergartenniveau!
  25. 3 points
    Lilac

    Wird das Bargeld wirklich abgeschafft?

    Wieso können wir nichts dagegen tun? Wir sind die Macht, denn wir haben das Geld! Wenn die Bürger sich nur mal einigen könnten, sähe alles gleich ganz anders aus. Mal eine Woche lang einfach nicht mehr einkaufen. Die Bankkonten kündigen, bei den Banken, die als erstes das Bargeld abschaffen. Oder uns an den tapferen Menschen von Burgos ein Beispiel nehmen und auf die Straße gehen. Warum geben wir Nordlichter uns immer so verdammt zivilisiert und "cool"? Warum platzt uns nicht mal der Kragen? Ich will nicht eine Zeitung oder ein Brötchen mit Karte zahlen. Ich will einem Bettler auf der Straße auch weiterhin einen Euro geben können (oder hat der dann in Zukunft so einen kleinen Automaten, wo man meine Karte durchziehen kann ). Ich will meiner Frisörin weiterhin ein Trinkgeld auf die Hand geben, ohne, dass sie es versteuern muss. Denkt man mal weiter, kommt einem das Ganze schlichtweg undurchführbar vor. Aber wenn der Staat etwas durchsetzen will, weil er Profit wittert oder an Daten kommen möchte, findet er einen Weg. Himmel!
  26. 3 points
    moix

    Unser liebes Vieh...

    Die von Bruni wunderbar geschriebene Hundegeschichte im „Am Ende des Tages“-Thread, hat mich animiert, meine Beobachtungen der letzten Tage weiter zu geben. Ich war „einhüten“ im Campo, zwei Hunde, zwei Miezen und zwei Esel und ein paar Hühnchen. Die Hunde, eine davon meine „Alma“, die wir vor zwei Jahren vor dem Transfer nach Deutschland gerettet haben und eine 10 Jahre alte Schäferhündin, „Lua“ auch aus dem Tierheim. Lua leidet, laut meiner Freundin an Schwerhörigkeit. Ständig rennt sie bellend zum Tor , schlägt Alarm und Alma schließt sich an. Heißt: Gebell den ganzen Tag. Lua verbellt die Esel, jagt und ermordet Hühner und hört wie ein Stein. Almi(Alma), schließt sich fröhlich an, man hat nix besseres zu tun. Meine Ex-Nachbarin und Freundin gab mir den Hausschlüssel, mit den Worten: “Die Ohrstöbsel findest Du…“. Und tatsächlich, schon beim Abstellen meines Ferraris ertönte lautes Gebell und heftiges Türgekratze. Almi sprang mir vor Freude ins Gesicht, auch wenn wir uns Monate nicht sehen, sie ist nie zu bremsen – das nennt man Liebe! Lua kläffte und knurrte bei unsicherem Schwanzwedeln, um sich dann an mir vorbei zu wursteln und die Esels zu attakieren, die vor der Terrasse standen. Sie bellt und macht auf dicke Hose, aber in Wirklichkeit tut sie nix. Die Eselchen sind schlauer als die Hundebesitzer, die Lua ständig lautstark irgendwas zurufen: „Lua aus“ Lua hier, Lua lass das , Lua komm her!“ Lua ignoriert alles – die Esel auch, ich werde es auch so halten. Das gleiche Spiel ist das Eingangstor. Sobald sich nur ein Spatz nähert, rast Lua los und bellt – Herrchens rennen hinterher und brüllen rum…, ich beschließe es zu ignorieren. Ich muss zugeben, es waren gut fünf harte, geräuschvolle Stunden, aber danach hatte ich die restlichen vier Tage Ruhe. Da ich nicht den gewünschten Effekt lieferte, gab Lua auf, am Kaminfeuer war es gemütlicher. War sie sonst, bei jeder Bewegung, bellend gegen die Glastür gesprungen, lag sie nun ruhig davor, fein. Nun trat Almi auf den Plan, offensichtlich gelangweilt. Kein Gebelle, kein Gejage, pöööööhhh und noch dazu besetzte die dicke alte Hündin das schöne große Hundekörbchen… Das muß geändert werden! Almi steht auf, tippelt ein bisschen durch den Salon und dann kommt die beste schauspielerische Leistung, die ich je bei einem Hund gesehen habe. Tippel, tippel, in die Mitte des Raumes. Almi nimmt Haltung an – Ohren spitzen, Schwanz aufstellen, Nackenfellchen sträuben, Pfote hoch - ALARRRRMM! Nun flitzt sie zur Glastür, bellt und Lua springt auf, knallt an die Tür und verbellt aus Leibeskräften – Nichts! Almi im gleichen Moment: Ohren einfahren, Schwanz und Fell runter, tippel, tippel, schmeißt sich mit Wonne in das Riesenkörbchen. Streckt ihren katzengroßen Körper genüsslich aus. Bis der, aus alters gründen etwas kurzsichtigen Lua ein Licht auf geht – Weggegangen - Platz vergangen! Beleidigt fügt sie sich dem Schicksal, und quetscht sich in Almis katzenkorb großes Körbchen. Ich sitze auf dem Sofa und kann mich nicht mehr einkriegen vor Lachen. Almi blinzelt zu mir rüber, als wollte sie sagen: „Na, wer ist nun der bessere Hundeflüsterer?“
  27. 3 points
    Gast

    Unser liebes Vieh...

    Der Tag ist zwar für mich noch nicht zu Ende, aber ich gönne mir mal eine Arbeitspause Zunächst darf ich mit großem Stolz verkünden, dass unsere Morena nicht gar so belehrungsresistent ist wie ich anfangs angenommen habe. Es ist ja nicht einfach für einen ADS geschädigten Frühteeny Befehle zu lernen und dann auch noch in einer gänzlich unbekannten Sprache. Also, sie kann: Morena (ihren Namen kannte sie offensichtlich nicht) Sitz, Platz, Bleib, Komm, Geh! und die dazugehörenden Zeichen kennt sie auch. Allerdings kann es schon vorkommen, dass sie im Eifer des Gefechts sämtliche Befehle durcheinander bringt. Und das mit dem Bleib ist auch so eine Konzentrationssache – die Ausführung dieses Befehls ist zwar exakt aber leider sehr kurzfristig. Also ein fliegender Vogel oder sonstige Ablenkung darf nicht dazwischenkommen, sonst ist das nix mehr mit bleiben. Sie ist also eine durchaus begabte Schülerin und trotzdem finden einige Wörter keinerlei Zugang. Eines dieser Wörter ist LANGSAM, egal in welcher Tonlage das an sich doch einfache Wort gesprochen wird, es erreicht sie nicht . In dem Moment wo Madam weiß dass es Richtung Campo geht, ist alles andere zweitrangig. Da hoppeln wohl in ihrem Kopfkino nur Hasen rum. Seit ein paar Tagen üben wir jetzt auch noch, dass Hund zum Pinkeln stehen (hocken) bleiben soll/muss. Es hat sich nämlich die Unart eingeschlichen, dass sie noch während des Pinkelns los läuft . Na ja, letzte Woche hatten wir nun das Gefühl dass unsere Morena gut genug erzogen ist um mit ihr einen Ausflug zu machen. Wir sind also ans Meer gefahren. Die Fahrt von Benferri nach La Marina verlief ruhig, obwohl so richtig relaxed war sie offensichtlich nicht, denn sie hat den Weg genau verfolgt. Dort angekommen war ein einziges Yipiiiieeee, so weich unter den Pfoten, was glitzerndes im Hintergrund, viele Menschen und …. HUNDE . Nach kurzer Zeit durfte sie auch von der Leine und da war die Freude groß, rauf auf die Dünen, runter von den Dünen, mit anderen Hunden spielen und laufen, laufen, laufen. Dementsprechend war auch ihr Gehörgang auf Durchzug geschalten. Und prompt gab es einen Menschen, der sich offensichtlich daran gestört hat. Aus tiefstem Sachsen kam eine männliche Stimme die sagte: Nu das nenn ich doch einen Köter der gut hört. Jetzt fühlte ich mich in meiner Hundebesitzerehre gehörig angegriffen und meinte daraufhin: Nö, hören tut sie nur wann sie will, aber dafür macht sie fremde Menschen nicht an . Nachdem Morena sich zwischenzeitlich ausgepowert hatte haben wir beschlossen den Rückweg zum Auto anzutreten. Unsere Morena lief ganz artig neben uns her bis sie sich an das glitzernde Etwas erinnerte, dass sie ja gleich zu Anfang gesehen hat. Also, jetzt nichts wie hin dazu und einen ordentlichen Schluck nehmen. Bäääääähhhh sagte ihr beleidigter Gesichtsausdruck - der Koch war wohl verliebt, weil das Getränk total verzalzen war, aber wir hatten ja vorgesorgt und beim Auto gab es zunächst mal frisches Wasser in ihrer Lieblingsschüssel. Dann rein ins Auto und zurück nach Hause. Der Rückweg hat nicht mehr interessiert, denn Madam war fertig mit den Nerven und ist gleich nach den ersten paar Metern in einen schnarchenden Tiefschlaf verfallen. Im Übrigen war das auch die erste erholsame Nacht ohne Trippel Trappel und Kissen von der Couch werfen. Aber dazu mehr beim nächsten Mal.
  28. 3 points
    Thema Facebook ist ein sehr wichtiges Thema in meiner Branche, bzw. meinen Kreisen. Wieso ich Facebook nicht meide erkläre ich gerne - Ohne Facebook, wäre ich heute nicht da wo ich heute nunmal bin ! Tatsache ! ------ Ich besitzt mehrere Webseiten für meine Arbeiten, ich bin in 4 Model-Karteien angemeldet. Xing und weitere Portale, ja selbst beim Arbeitsamt in Deutschland stehe ich als Ausbilder, Fotografenmeister und Anlaufstelle für ein Praktikum im Thema : Fotografie, Model-Fotografie, Erotikfotografie, Mediengestaltung, Beratung, Marketing, Workshopleiter, Training, Motivationstrainer, Werbeagentur, Medienagentur und Werbegestalter in Foto-& Videoform. Besitze ein nicht unbekanntes Studio im schönen Wevelinghoven, welches kaum zu übersehen ist. Der ganze Ort kennt mich inkl. der Nachbar-Städtchen ... Nun läuft es so ab : Ich suche für Februar einen Praktikanten für Video & Fotografie, für die Neuauflage meiner neuen DVD. - Dezember Ausschreibung : Arbeitsamt, inkl. Zettel am Fenster. -> Bis heute, keine Bewerbung. - Dezember Ausschreibung : Ortsgebundene Zeitung, halbe Seite -> Bis heute keine Bewerbung. - Dezember Ausschreibung : Fachzeitschrift, Arbeitsmarkt, halbe Seite -> Bis heute keine Bewerbung. - Dezember Ausschreibung : Homepage, Foren, XING - Bis heute keine Bewerbung. - 2 Januar Ausschreibung : Facebook, ein Beitrag, Kostenlos -> Bis heute über 100 Bewerbungen per eMail erhalten. Gestern 4 Vorstellungsgespräche, heute erneut 4. Ca. 25 Bewerbungen im Briefkasten - dieser war komplett voll dass die Leute selbst reingekommen sind und mir diese in die Hand gedrückt haben. Jetzt wärend ich den Text hier schreibe kam wieder eine Junge Dame rein ---------- Weiteres Thema : - Monti, in Grevenbroich -> Gallerie, ich biete dort meine Aufnahmen im Künstlerischen Rahmen an. Keiner meldet sich - kaum einer geht dort rein. - Meine Bilder hängen im Laden, im Schaufenster ... Interesse = Null. Poste ich diese Aufnahmen in Facebook, wie es gestern der Fall war -> 14 Vorbestellungen der Aufnahmen. ----------- Meine Meisterschule, kein Professor wollte die Termine per Email schicken, keiner per Post, Telefon, Webseite mit geheimer Spalte.. Nein, NUR Facebook ! ----------- Punkto Kunden : Meine Workshops werden erst in der Model-Kartei veröffentlicht, anschließend in den anderen 3 ebenfalls.. Gleichzeitig auf meiner Homepage... Darüber habe ich vielleicht 1 Rückmeldung insgesamt. Bei Facebook ist dieser nach nicht einmal 24std. ausgebucht. ----------- Thema Emails, schreibt kaum jemand ! Ich arbeite mittlerweile für mehr als 20 Unternehmen - und es sind teilweise Unternehmen die so riesen Konzerne sind, die den Düsseldorfer Fernsehturm mit der LED Uhr ausgestattet haben - diese schrieben mich über FACEBOOK !! an... Nicht per Email, iMessage oder gar anruf... nein, Facebook. Erotikartikel, Produktfotografie -> Facebook, darüber kommen meine Aufträge. ----------- Ich werde ende des Monats 26 Jahre alt, ich bin eine "Junge" Generation die mir dank Facebook zum erfolg verschaffte. Aber nicht nur uns Jungen Menschen sind betroffen, nein nein... Mein Vater (56), ist ebenfalls mittlerweile gezwungen zu Facebook zu gehen was er nun auch gemacht hat. Er ist Elektriker-Meister in einem WELTKONZERN mit 89% Weltanteil an Hafentechnik, mittlerweile auch Monteur. Wie kommunizieren die Mitarbeiter auf Montage, um es detailiert und sauber zu haben ? Wie machen es die Meister und oberen Leute? Facebook... ----------- Das soll natürlich alles nicht heissen, man ist heute verpflichtet zu Facebook zu greifen - um gottes willen ! Aber wer heute dem Erfolg nahe sein möchte, darf einfach nicht auf das Weltnetzwerk verzichten. Es ist nicht eine Mode, es ist ein absolut perfekt durchdachtes System - welches für jeden der angemeldet ist das Leben vereinfacht wenn's um Dienstleistung, Angebote und mehr geht... Heute nutzt kaum einer das Telefonbuch um eine Firma zu finden, er sucht das Unternehmen bei Facebook. Ich selbst nutze immer seltener Google um Adresse und Co rauszusuchen - ich nutze auch dafür Facebook-Suche. Schneller, Präziser & Einfacher. Und nein, für den Beitrag bekomme ich kein Geld Ich möchte damit lediglich nur sagen - dass man mit Facebook nichts falsch macht. Sich dagegen zu währen ist einfach die selbe Schublade, wie die - wenn man sich nicht an "Neues" gewöhnen möchte / Kann. Früher wurden die Handys kleiner, und der der das größere hatte wurde ausgelacht. Heute gibt es Samsung S4, welches den halben Kopf verdeckt... Die Welt entwickelt sich halt weiter.... Wer mitzieht, bleibt Aktuell und Modern... wer nicht, der halt nicht...
  29. 3 points
    Es ist gar nicht so lange her, da habe ich das Forum auf die neue Software umgestellt, was viele hier ein wenig verwirrt hat. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und mag vertraute Muster, aber ab und an sind Veränderungen notwendig und auch hilfreich. Auch ein Teil der Forenstruktur musste hier nun etwas aufgeräumt und umstrukturiert werden. Damit nun nicht jeder mit offenem Mund da steht und sich fragt, was sich denn der Admin da wieder für ein *%$"§%& ausgedacht hat, erkläre ich einfach mal mein Vorgehen und die Gedanken dazu. Evtl. sagt ja dann doch der ein oder andere, dass es so dann doch Sinn macht und ein wenig besser ist Da Forum ist naturgemäß mit der Zeit gewachsen und so wurden Foren und Rubriken hinzugefügt um die wachsende Beitragszahl besser zu gliedern und zu sortieren. Bis zu einem gewissen Punkt kann man das so machen und dabei auch die alten Foren weiterhin bestehen lassen, aber irgendwann kollidieren diese zwangsläufig mit den neuen, viel spezifischeren Foren. Es gibt zu viele Überschneidungen und man weiß gar nicht mehr wo man was entgeltlich besser einstellen soll. Bei den Rubriken der Spanischen Sprache und der Kleinanzeigen, konnte ich diese, zusammen mit Benutzern des Forums, erfolgreich restrukturieren. Bei den Foren Allgemeines, Auswandern und Leben, Urlaub und Reisen, war dies leider noch ein bestehendes Kuddelmuddel. Sie gehören irgendwie zusammen, aber bei einigen Themen wird es schwer, sie ordentlich einem bestimmten Forum zuzuordnen. Zudem gab es das Problem, dass durch die Anordnung der Foren "Spanien Allgemein" und "Nachrichten + Aktuelles" am Anfang des Treffs, sich dann die meisten dazu entschieden, vieles einfach in eines dieser beiden Foren zu schreiben. Obwohl es so viele andere, passende Foren gab, wurden diese Foren zum Einstellen von Themen kaum benutzt. Das war natürlich nicht der Sinn und Zweck der Sache Aber wenn ich schon selbst damit Probleme hatte, eine klare Trennung zu finden, war es umso schwerer für die Moderatoren und ebenso für die Benutzer 1.) Ich habe zuerst einmal "Spanien Allgemein" und "Nachrichten + Aktuelles" so weit ich es vermochte, ausgemistet und die existierenden Themen in die dazu passenden, anderen Foren verschoben. Das waren dann so um die 60%, was schon zeigt, wie viel da eigentlich nicht hinein gehörte. Der verbleibende Rest aus "Nachrichten + Aktuelles", wurde in "Spanien Allgemein" verschoben und "Nachrichten + Aktuelles" gelöscht. Weiterhin habe ich "Spanien Allgemein" nach unten hin verschoben, so dass man sich in natürlicher Form, zuerst die anderen Foren anschaut, ob ein entsprechendes Thema nicht doch in eines der "Fach"- oder "Regional"-Foren hineingehört, bevor es bei "Spanien Allgemein" landet. Denn dieses Forum ist ja laut Beschreibung hierzu da: "Was sonst in keine andere Kategorie hineinpasst und mit Spanien zu tun hat." 2.) Eigentlich wollte ich mit dem ersten Punkt das ganze vereinfachen und die Struktur des Forums entschlacken, aber beim Verschieben all der Themen sah ich schnell, dass auch ein dringender Bedarf nach zwei neuen Foren bestand. Das erst war "Gesundheit + Medizin" mit der entsprechend einfachen Beschreibung: "Alle Themen zu Gesundheit und Medizin, so wie den Krankenversicherungen, dem Gesundheitswesen, Medikamente, Hygiene, Drogen usw." Das zweite war Wohnen, Immobilien + Grundstücke, welches mit der folgenden Beschreibung daher kommt: "Alles zum Thema Wohnen, ebenso wie die eigenen vier Wände, gekauft oder gemietet, um in Spanien über einen längeren Zeitraum hinweg in Spanien zu Wohnen oder einen festen Wohnsitz dort zu haben." Damit ist auch das Wohnen in den vier Wänden gemeint und nicht nur die Immobilie oder das Grundstück allein. 3.) Diese beiden neuen Foren machten es nun notwendig, dass ein paar weitere Änderungen vorgenommen werden mussten. So wurde aus "Leben, Arbeiten + Studieren in Spanien" nun "Arbeiten, Ausbildung + Studieren in Spanien" mit der Beschreibung: "Themen zur Arbeit und Arbeitssuche, als auch Bildungsthemen wie Schulen, Schulbildung, Ausbildung, Fortbildung und Kindergärten, usw., wie auch das Studieren in Spanien, Infos zu Hochschulen, Universitäten und Auslandssemestern." Ebenso griff das ein wenig in den Bereich "Rechtliches + Gesetze". Da ich aber ursprünglich vorhatte, hier noch ein Forum " Behörden + Dokumente" zu erschaffen, fand ich es am Ende besser daraus lieber ein kombiniertes Forum zu schaffen. So erweiterte ich dieses mit dem neuen Namen "Behörden, Dokumente + Rechtliches" und der dazugehörigen Beschreibung: "Themen zu spanischen Behörden, benötigte Dokumente, spanisches Recht und juristische Fragen wie Gesetze, Erbrecht, Steuerrecht, Renten, Fahrzeugversicherung, KFZ-Steuer usw., welche nicht in anderen Foren abgehandelt werden." Auch wurde das Forum direkt in den Bereich von Auswandern und Leben in Spanien verschoben, weil es dort einfach existenziell ist. 4.) Jetzt hatte ich das nette Forum "Wohnen, Immobilien + Grundstücke" für Residente, aber dies kollidierte mit einem weiteren Forum in der Formulierung, mit dem ich schon lange unzufrieden war. Bei der Urlaubs- und Reiserubrik hatte ich "Übernachtungen + Wohnen bei Urlaub-Reisen", was sich so irgendwie mit dem anderen biss. Nach längerem Überlegen fand ich dann eine Beschreibung für das Forum, welche klar machte, dass es hier nicht um dauerhaftes Wohnen ging, sondern nur um urlaubs- und reisespezifische Übernachtungen im allgemeinen. So heißt das Forum nun "Übernachtungen + Ferienunterkünfte". 5.) Das Forum "Feste, Feiern + Kultur", gibt seinen Inhalt irgendwie nicht richtig wieder. Ich hätte es nun einfach "Kunst + Kultur" nennen können, aber da gibt es ja immer wieder Leute, die zum Beispiel Popmusik nicht mit ernsthafte Kultur gemischt sehen wollen oder andere kulturkritischen Zeug. Daher habe ich es nun einfach in "Unterhaltung, Kunst + Kultur" umgetauft. Damit weiß jeder, dass hier das Thema etwas offener und breiter gestreut ist, was dann auch die Beschreibung wieder gibt: "Spanische, Kulturelle, Höhepunkte, Feste und Feiern, Musik, Literatur, Geschichte, Film, Fernsehen, Radio usw." 6.) Bei "Sehenswürdigkeiten" dachte ich erst daran, dies einfach zu einem Unterforum von Punkt 5. zu machen, aber dann entschloss ich mich, dieses in die Rubrik Urlaub + Reisen zu verschieben, weil es dort einfach viel besser hin passt. Genau dort ist das richtige Umfeld dafür, wo man genau nach solch gezielter Thematik sucht und sich damit beschäftigt. Es ist ja immer die Frage, wenn man nach Spanien reist, was sollte man gesehen haben? Hier bekommen Reisende genau ihre Antwort und können dann auch darüber schreiben. 7.) Bei Forum "Essen + Trinken" habe ich noch den kleinen Zusatz "Agrarwirtschaft" in die Beschreibung getan, weil es ja auch um den Anbau zum Verzehr geht und damit hier besser aufgehoben ist, als bei Flora und Fauna. 8.) Damit nicht jeder denkt, bei Flora und Fauna, solle es sich ausschließlich um die spanische wilde Natur gehen, wurde es um den besten Freund des Menschen erweitert und heißt nun "Flora, Faune + Haustiere" mit der Beschreibung "Pflanzenwelt und Tierwelt Spaniens, mit Vögeln, Insekten, Reptilien, Weichtiere usw. ebenso wie Themen rund um Haustiere in Spanien." 9.) Damit Urlauber und Reisende ihren Bereich nicht übersehen und ihr Anliegen dann nicht einfach bei den allgemeinen Themen reinschreiben, wurde deren Rubrik nach oben verschoben. Dabei wurden ebenso die Auswanderer und Residenten berücksichtigt, deren Rubrik auch nach oben gewandert ist. Ich hoffe das die neue Struktur die Foren nicht nur sinnvoll ergänzt, sondern auch dabei hilft das passende Forum zu finden, so dass, wenn man dann bei "Spanien Allgemein" angekommen ist, dort nun nicht mehr 60 Prozent aller Themen eingestellt werden, die eigentlich in eine andere Rubrik gehört hätten Und evtl. konnte ich so ein wenig vermitteln, mit was für Gedanken ich mich hier und da herum geschlagen habe, um das Forum auch für euch, ein wenig übersichtlicher und besser zu gestalten, auch wenn es einem auf den ersten Blick nicht so vorkommt
  30. 3 points
    schamanin

    Advent, Advent...

    Weihnachtskuchen selbst gemacht Man nehme: 1 Tasse Wasser 1 Tasse Zucker 1 Tasse braunen Zucker 4 grosse Eier 2 Tassen getrocknete Früchte 1 Teelöffel Backpulver 1 Teelöffel Salz 1 Handvoll Nüsse 1 Zitrone 1 Liter Whisky Zubereitung: Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen so seine Qualität. Nehmen Sie dann eine grosse Rührschüssel zur Hand. Währenddessen probieren Sie nochmals den Whiskey und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist. Giessen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang. Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich. Fügen Sie einen Löffel voll Zucker hinzu. Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll. Mixen Sie den Schalter aus! Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel. Hau´n Sie die schrumpligen Früchtchen mit rein. Malten Sie den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen's des mit 'nem Traubenschier. Überprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzzz... Jetzt schmeissen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken ihre Nüsse aus. Fügen Sie eine Tasse hinzu. Zucker, alles. Was auch immer... Fetten Sie den Ofen ein. Drehen Sie ihn um 350°. Schlagen Sie auf den Mixer, bis er ausgeht. Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys. Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen – ziehen Sie sich prophylaktisch 3 Aspirin rein... happy 3. Advent schamanin
  31. 3 points
    moix

    Keine "Gefällt mir" mehr, aber weiterhin "Renommee"

    Also ganz ehrlich, das "gefällt mir" lief einfach fixer, jetzt sucht man rum und soll noch was schreiben. Also dann kann man doch gleich unter den Post sein Komment abgeben, so a la : Stimme dir zu "User 007". So gesehen können wir uns den Schnick-Schnack sparen. Wenn uns einer "an die Karre pieselt", Bemerkungen über PN ...
  32. 2 points
    Kipperlenny

    Arbeiten und Leben in Spanien

    @F.Art also was Mica schreibt bzgl. der NIE kann ich nicht bestätigen - bzgl. der Residencia hat er recht, aber die NIE kriegt man hinterher geworfen (sofern man einen Termin - Cita Previa - und die richtigen Kopien (je nach Stadt verschiedene...) dabei hat. Und nein Spanien ist nicht (bzw. muss nicht) teurer sein als Deutschland unser 130m² Haus mit 2.000m² Garten kostet 20min vom Wasser entfernt (nähe Denia) weniger als unsere 2,5 Zimmer Wohnung auf nem Dorf in Norddeutschland. Meine Krankenversicherung kostet nur 230€ statt 700€ in Deutschland - und da ist AV und RV (wenn auch mehr schlecht als recht) mit bei. Also nicht verrückt machen lassen, hier mal Urlaub machen, am besten einen IT-Home-Office Job für eine Deutsche Firma suchen und dann ausprobieren ob Spanien einem taugt. Uns gefällt es hier sehr gut - auch mit Kindern übrigens :-)
  33. 2 points
    Moin Moin Ich werde es jetzt nur kurz runter tippen, da wir alle seit 3 Wochen nur noch (abwechselnd) erkältet sind. Dieser Kalt-/Warm Wechsel macht uns gerade fertig Also wir haben ja zwei Autos, einen Firmenwagen der Deutsche Kennzeichen behalten soll, er steht eh 340 Tage im Jahr in der Garage und wird eigentlich nur für seltene Firmenfahrten nach Madrid etc. eingesetzt. Außerdem unser 4 Jahre alter Seat Ibiza - dies ist unser Alltagsauto und abbezahlt - deswegen wollten wir ihn gerne nach Spanien mitnehmen und auch ganz legal ummelden. Wie auch die NIE, Padron oder Schule wollten wir das alles alleine und ohne Spanisch Hilfe machen. Zuerst also im Internet alle möglichen Info Seiten gelesen - aber das ändert sich alles so schnell... Wir also versucht jeden Tag gut gelaunt an die Sache ranzugehen - wie auch bei der NIE und Padron klappt es ja nie beim ersten Versuch Bevor wir begonnen haben, hatten wir folgende Unterlagen zusammen: Anmeldebescheinigung vom Padron in RibaRoja (die hat uns eigentlich jeder weggenommen und wir mussten uns dauernd ne neue holen - letztendlich habe ich sie einfach mehrmals kopiert...), NIE Nummer, eine Bescheinigung vom Konsulat in Valencia, dass wir von X-Y Zeitraum in Deutschland gemeldet waren. Dafür hat das Konsulat ein Fax vom alten Meldenamt in Deutschland gebraucht und 30€ verlangt. Erst mal sind wir dann zum ITV gefahren - hier muss man vorher Online einen Termin machen - http://www.serviciositv.es/es/estaciones-itv-valencia - es ist dabei egal zu welcher ITV Station man fährt. Wir waren in Catarroja und sie waren da überaus freundlich, haben auch zum Teil Englisch gesprochen und bei unseren Reifen ein Auge zugedrückt. Beim ersten Mal hatten wir den Fahrzeugbrief vergessen - ja da haben wir uns ganz schön geärgert, also wieder nach Hause fahren und nochmal probieren... Beim Zweiten Mal haben wir den Wagen dann auf den Parkplatz (und nicht in die Schlange) gestellt, sind erst zum Officina rein und haben alle Unterlagen erledigt - da mussten wir auch knapp 100€ bezahlen. Dann mit den Unterlagen in die Linia 1 eingereiht (natürlich mit Auto ^^), ein wenig Schütteln lassen, ein wenig Blinken und ein Abgastest, dann ein wenig warten und schon durften wir mit einem DinA4 Zettel und ohne unsere ganzen Unterlagen nach Hause fahren (Fahrzeugschein, -brief etc. etc. waren also alle für einige Tage beim ITV. Bis zu 10 Tage darf man mit diesem DinA4 Zettel rumfahren). Am nächsten Tag durften wir dann alles abholen und haben 3 blaue große ITV Zettel bekommen. Zweiter Punkt auf unserer Liste war die Hacienda in Lliria - dort braucht man auch einen Online Termin (sorry den Link habe ich nicht mehr...) - den Online Termin konnten wir aber nicht beantragen, die Seite wollte meine NIE Nummer nicht akzeptieren. Wir also hingefahren, das Problem erläutert - uns wurde von dem Beamten gesagt, dass Spanien halt ein wenig langsam sei und unsere Nummer noch zu neu - da wir aber nicht ewig Zeit haben (um die Zulassungssteuer nach dem Umzug zu sparen), hat er uns dann im Computer registriert und einen Termin ausgedruckt. Wir also wieder nach Hause und am nächsten Tag mit unserm Termin wieder hin. Dann haben wir die Bescheinigung vom Konsulat, unsere ganzen Unterlagen (ITV, NIE etc.) und das Formular 06 vorgelegt http://www.agenciatributaria.es/static_files/AEAT/Contenidos_Comunes/La_Agencia_Tributaria/Modelos_y_formularios/Declaraciones/Modelos_01_al_99/06/mod06_mi_MI.pdf Und kurze Zeit später eine Bescheinigung gehabt, dass wir keine Zulassungssteuer zahlen müssen. Eine Kopie von irgendwas (ITV?!) hat gefehlt, nebenan ist aber ein Laden wo man für 10cent auf die Schnelle kopieren kann. Am besten für jeden Termin min. 2 Kopien von allem was ihr habt (auch Pass!!) dabei haben, wirklich von allem! Manche weigern sich grundsätzlich irgendwas zu kopieren, obwohl hinter ihnen ein Kopierer steht.... Dann sind wir zum Rathaus in Riba Roja gegangen, nein eigentlich zum Padron in Riba Roja - die haben uns zu nem anderen Haus geschickt, die haben uns zu einem anderen Haus geschickt, die haben uns zu einer anderen Tür geschickt. (Haupteingang, weiter durchgehen, links die kleine Treppe hoch - NICHT die große Treppe direkt nach dem Eingang - 2. Stock). Waren alle sehr freundlich, aber wir fühlten uns wie Asterix und Obelix bei den Römern Dort habe ich ein freundliches "Hola, que tal" in den Raum gerufen (ich war da schon ein wenig durch den Wind und recht fröhlich ^^) und erklärt, dass wir Deutsche sind die keine Ahnung haben was sie hier jetzt sollen - aber die Hacienda meinte wir müssten hier her. Daraufhin waren die ganzen Frauen da sehr freundlich und haben alle unsere Unterlagen durchgeschaut - anscheinend mussten wir hier die 55€ ...Steuer zahlen. Das geht natürlich nicht direkt hier, aber man kriegt nen Zettel mit dem man zur nächsten Bank geht. Dort die Steuer gezahlt und einen Durchschlag bekommen das man bezahlt hat. Diesen Durchschlag nicht aus der Hand geben - der muss immer im Auto sein!! Unsern haben wir leider beim Trafico in Valencia aus der Hand gegeben und kriegen ihn niemals wieder Mal schauen ob uns das Rathaus einen neuen ausstellt. Endlich alles zusammen, sind wir zum Trafico in Valencia, natürlich wieder mit Online Termin https://sedeapl.dgt.gob.es/WEB_NCIT_CONSULTA/solicitarCita.faces gegangen. Diesmal hatten wir das Formular https://sede.dgt.gob.es/Galerias/tramites-y-multas/tu-coche/tramites-vehiculos/Castellano.pdf dabei, auf dem haben wir eigentlich nur "Domicilio del Vehiculo" und "Datos del Interesado" ausgefüllt und 1 Kreuz bei "Ordinaria" gemacht (und unten die drei, dass sie unsere Daten mit DGT austauschen). Beim Trafico stehen Leute vor, die einem Termine etc. verkaufen wollen - einfach nicht beachten und rein ins Chaos - man hat ja einen Termin dabei. Dann das Chaos im Erdgeschoss nicht beachten und in den ersten Stock gehen - da stehen zwei Säulen mit Computern für Tickets (NICHT die Säule unten benutzen, die ist für was anderes), dort gibt man seine NIE ein und bekommt eine Nummer (bestätigt nur den Termin, dass man also da ist). Dann wartet man 1-2 Stunden (ja der Termin zählt da nichts mehr) und kommt endlich an einen Schalter. Das Glas zwischen uns und Frau war so dick, dass wir sie einfach nicht verstanden haben - egal welche Sprache sie gesprochen hat - denn es war auch echt laut in dem Raum. Ihr gefiel es aber gar nicht, dass wir ihrer Meinung nach kein Spanisch sprechen, ich habe es dann versucht mit ein wenig Smalltalk über zu teurer deutsche Autos wieder rauszuholen - am Ende hat sie über unsere eine fehlende Kopie vom Fahrzeugbrief (wir hatten nur eine statt 2) zum Glück hinweggesehen. Erst mal durften wir wieder 100€ bezahlen Wir haben sie dann versucht davon zu überzeugen, dass sie uns den deutschen Fahrzeugbrief nicht wegnehmen oder zumindest eine Kopie stempeln soll, dass sie ihn hat, aber sie sagte, dass sie das immer so macht - jetzt wissen wir noch nicht wie wir die Abmeldung hinbekommen sollen... Das Konsulat meinte aber schon (die sind in Valencia wirklich sehr freundlich!) das sie das sonst für 70€ übernehmen, wenn es in Deutschland ohne Brief nicht geht. Den Fahrzeugschein übrigens haben wir vergessen beim Trafico abzugeben - hat aber auch keiner nach gefragt und deswegen haben wir jetzt noch den gültigen deutschen Fahrzeugschein, die deutschen Kennzeichen und könnten damit noch fahren - falls es irgendwie Probleme gegeben hätte. Wir sollten nochmal 15min warten und dann bekamen wir den grünen spanischen Fahrzeug...Schein/Brief/Irgendwas womit wir draußen unsere Schilder (für 20€) holen konnten. Schnell bei unserer Auswandererhelferin angerufen, Ihr die Fotos vom Schein und Schildern per Whatsapp geschickt und einige Stunden später hatten wir die Bestätigung der Versicherung (Zürich, 400€ für Vollkasko mit 600€ SB) im E-Mail Postfach und dürfen jetzt wohl recht legal mit unserem Auto und spanischen Schildern hier rumfahren. Zusammen hat uns der Spaß... 255€ in Spanien, 100€ im Konsulat und 400€ für die Versicherung gekostet. Ob alles stimmt erfahren wir bei der nächsten Polizei Kontrolle So, ich muss ins Bett - für Rückfragen bin ich aber immer zu haben - als Fazit: Auto Ummelden ist nicht so schwer oder so teuer wie es überall steht, man darf sich nur nicht aus der Ruhe bringen lassen und muss halt zu einigen Sachen 2 oder 3 Mal hin. Lenny PS: Und während der Fallas um 14Uhr zum Deutschen Konsulat zu wollen (in Valencia) ist total bescheuert...
  34. 2 points
    Kipperlenny

    NIE Nummer im Raum Valencia

    WIR HABEN SIE So, war ja mal wieder alles aufregend - hat aber erstaunlich gut geklappt. In der Nacht vom 4. auf den 5.2. wurde unsere Tochter mit Fieber krank, also konnte sie nicht zur Schule und wir wollten den NIE Termin auch nicht verlegen (falls das geht). Deswegen haben wir sie warm in den Buggy eingepackt und sind nach Valencia gefahren (Metro). Dort haben wir am Eingang vom Haus Bailén 9 wieder den netten Polizisten getroffen der uns beim letzten Mal weggeschickt hat (und gesagt hat wo wir den Termin beantragen können). Diesem haben wir unsere Terminbestätigung gezeigt, er hat die Namen auf einer Liste gefunden und uns dafür eine Nummer (wir hatten zwei Termine, haben aber nur eine Nummer bekommen) gegeben. Wir setzen uns in den Warteraum und warteten auf die 99....... Bei der 90 ging irgendwie keiner rein, da meinte meine Frau, dass wir vielleicht die 90 haben... ich ging rein und fragte und sie hatte Recht. Merke: auf der Nummer steht eine weiße Zahl und zwei schwarze. Bei uns 990 - die erste Nummer ist wohl die Nummer der Rolle und unwichtig, die letzten beiden Zahlen entscheiden :-) Drinnen haben wir alle Unterlagen und die Pässe hingelegt und zwei Formulare für die Bank bekommen - darauf stand interessanter Weise schon unsere NIE, schnell nen Foto von gemacht ^^. Wir also los zur nächsten Bank, haben uns die BBVA in der Nähe gesucht und da ging der Ärger los :-D Bei dieser Bank kann man die Gebühr zwar einzahlen, aber nur an einem ganz bestimmten Automaten! Die Anleitung neben dem Automaten stimmt aber nicht mit dem überein, was man auf dem Bildschirm sieht - außerdem akzeptiert er keine 50€ Scheine und kein Kleingeld - gibt aber nur Kleingeld als Wechselgeld wieder raus. Der Vorteil: Man konnte den Automaten auf Deutsch umschalten. Wir hatten kein Geld dabei sondern wollten das vor Ort abheben - der Geldautomat gab aber nur min. 50€ Scheine raus. Wir also zum nächsten, da bekamen wir nur einen 20€ Schein (wollten eigentlich zwei 10ner haben, die Gebühr beträgt 9,45€)... Wir also mit dem 20iger zum Einzahl Automaten, alles ausgefüllt und den 20iger rein geschoben... kam wieder raus.... ging nicht mehr rein... geflucht, drauf gehauen (ja ich hasse Technik die nicht funktioniert und habe gehofft, dass uns ein Bank Mitarbeiter hilft wenn ich nur laut genug drauf haue :-D ) und letztendlich hat er ihn genommen. Habe dann 10,55€ als Kleingeld wieder bekommen - und damit konnte wir den zweiten Beleg nicht bezahlen (weil der Automat ja kein Kleingeld nahm... Wieder zum Geldautomaten noch einen 20iger holen, EC Karte von meiner Frau wollte nicht mehr, meine MasterCard ging. Wieder zum Einzahl Automaten und endlich funktionierte es. Merke: BBVA geht einfach weil Automat auf Deutsch - wenn man 2 * 10€ Scheine dabei hat. Der Automat steht recht weit hinten und hat nen kleinen Scanner (für den Barcode auf dem Beleg). Im Menu muss man wählen (ungefähr...) -> Idioma: Deutsch -> Aktion ohne Karte -> eins der beiden rechten Felder... Einzahlung? ausprobieren ^^ -> mit Beleg -> Scannen -> NIE eingeben -> Vorname eingeben -> Nachname eingeben -> Geld zahlen -> Beleg drucken!! Damit wieder zum NIE Office gegangen, dem Polizisten die Belege gezeigt, wieder eine Nummer bekommen (war zum Glück kurz vor Schluss schon nichts mehr los), wieder dran gekommen, wieder alle Belege hingelegt, einige Kopien wieder bekommen, manches gestempelt und mit der neuen NIE versehen. Dann kamen die ersten Wörter Spanisch die an diesem ganzen Tage nötig waren -> er fragte uns ob wir Spanisch sprechen :-D Ja den ganzen Tag hatten wir eigentlich kein Wort gesagt, hin und wieder unsere Nummer gezeigt oder die Belege hingelegt, aber es war einfach kein Wort zu Sprechen nötig - selbst der Bankautomat war ja auf Deutsch. Wir haben wohl in schlechtem Spanisch gesagt, dass wir ein wenig Spanisch können, er wollte seinen Englisch sprachigen Kollegen rufen (haben sie also), hat es und dann aber doch auf Spanisch gesagt: Wir können das Zertifikat in einer Woche abholen, wenn nur einer von uns beiden beide abholen will, würde er uns ne Vollmacht mitgeben. Jau, das wars und wir mit der kranken Maus und zwei NIE Nummern wieder auf dem Weg nach Hause! Das ist also wirklich ein easy Step gewesen und von jedem ohne Hilfe schaffbar - auch ohne Spanisch! Zeitaufwand bei uns: 11Uhr in Riba Roja los, 15Uhr wieder da. Reine Zeit in Valencia also wohl 2 Stunden.
  35. 2 points
    Monsanto hat seinen Ruf weg, aber trotzdem agiert es erfolgreich am Markt, als wäre nichts gewesen. Monsanto - Mit Gift und Genen (2008)
  36. 2 points
    Barbara Valencia

    Tiere aus dem Tierheim oder vom Züchter?

    Hallo liebe Rita, vielen Dank für Deine Antwort auf mein Beitrag Nr. # 8.. ! Nach langer Überlegung hatten wir damals einen Hund aus einem "Zoo-Laden" gekauft, zu diese Entscheidung stehe ich nach wie vor, den Jack, ein Breton, war der Hund, der es vor 9 Jahren sein sollte, es war eine Freude mit ihm zu leben, diese Hundeseele ging leider viel zu früh, wir hatten ihn 8 Jahre, über ein Jahr wussten wir, das er an einem bösartigem Tumor an der Schilddrüse sterben würde, er war nicht operabel, da er direkt an der Schlagader lag. somit hat mir Jack viel über loslassen und sterben bei gebracht, es war ein Abschied über ein Jahr...! Danach war wieder Trauerzeit angesagt, dieses riesen Loch, konnte nicht gleich gefüllt werden. Es war wie gesagt ein Hund, den wir im Zooladen gekauft haben, also weder im Tierheim, noch vom Züchter. Nach 1 Jahr Trauerzeit, war ich wieder bereit nach einem Hund zu schauen, ganz langsam fand ich heraus, welches Tier, oder Rasse uns jetzt begleiten sollte. Dabei kam heraus, das es ein Beagle sein sollte und dieses Mal ein Mädchen. Einer der Gründe war für ein Beagle, das er familienfreundlich sein musste, mit Kinder und anderen Hunden gut kann, das er gesundheitlich Stark sein sollte. Da wir die letzten beiden Hunde aus meiner Sicht, viel zu früh gehen lassen mussten. Habe hier in Spanien gesucht, auch bei meiner Tierärztin hier vor Ort nach gefragt, aber es sollte sich keiner finden, somit schrieb ich Züchter an, die hatten auch keinen Welpen, dann in Deutschland beim Züchter, die Antwort war dann leider jetzt nicht, aber der nächste Wurf kommt im Januar / Februar, da wollten wir schon wieder zurück von unserem Weihnachtsurlaub in De. nach Spanien sein. Ganz zum Schluss bekam ich Kontakt durchs Internet , mit einem Hobby-Züchter in Deutschland, in den neuen Bundesländern, der Kontakt klappte sofort und daraus ist dann auch unser Hund geworden, den wir jetzt hier haben. Es ist eine Zuckerschnute , lieb und hat Charakter , hört für eine Hündin von 9 Monaten prima, nur im Campo lasse ich sie nicht laufen, da sind gerade die jungen Kaninchen unterwegs und ein Beagle ist ein super Jagd und Schnüffelhund. Nun stellt sich die Frage.... bin ich, weil ich mich für eine Zuchthund entschieden habe, KEIN TIERFREUND ..??? oder bekommt jeder Mensch in seinem Leben immer den Hund, den er gerade auf seinem Lebensweg braucht...?? Mir scheint bei Rita und Moix war es, wie bei mir, ....wir sind und waren mit unseren Hund tief verbunden, hängt diese tiefe Verbundenheit davon ab, ob man ein Tier im Tierheim holt, oder vom Züchter...?? Aus meiner Sicht der Dinge, ist die Moral, die Ethik ... eine Prägung .. aus unserer Familie und aus unserem Umfeld, wer hat die Regeln aufgestellt, wann ist man ein Tierfreund, wann nicht...?! z. b. wenn ein Hund schwer krank ist, wann sagt man dem Tierarzt bescheid, jetzt ist genug, wann ist der richtige Zeitpunkt...?! Versucht man noch dieses, oder jenes, operiert, gibt starke Medikamente, wann darf man ein Tier noch mit Tropf ernähren, wann ist genug und wann muss man Leben erhalten...?! Es gibt hier eine wunderbare Tierärztin, bei der ich viel lernen durfte, sie hat mich und unsern Hund bis zuletzt menschlich und tierisch begleitet.. .... aber wann bin ich, oder jemand anders, ein Tierquäler...wie lange soll man Leben erhalten und wann hat man das " Recht " es zu beenden... ?!
  37. 2 points
    Ich habe am eigenen Leib Ausgrenzung erlebt. Als Kind von Gastarbeitern, deren Status des Gastes nur auf dem Papier stand, war man schnell die Ausländer. Ein Wort, dem dann einige Gastgeber auch die Bedeutung uns gegenüber, meinten nur zu deutlich klar stellen zu müssen. Als Gast ist man willkommen, als Ausländer nicht. Aber ich sah auch, wie man mit Kindern umging und ebenso, wie man mit älteren Menschen umging. Warum sollte also eine Gesellschaft mit Ausländern besser umgehen, wenn sie mit sich selbst nicht gut umzugehen wusste? Es dauerte viele Jahre um zu verstehen, dass nicht alle Deutschen so sind und dass es auch innerhalb von Deutschland große Unterschiede gibt, wie Menschen untereinander, mit Ausländern, Kindern und mit älteren Menschen umgehen. Auch dauerte es viel Zeit, damit in Deutschland selbst ein Wandel statt fand und Menschen offener und herzlicher wurden, neue Generationen mit einem anderen, offeneren Verständnis aufwuchsen. Hier könnte ich einige Geschichten erzählen und werde diese auch noch an anderer Stelle nachholen, aber es soll hier nur verdeutlichen, dass ich möglicherweise kritischer als andere, mit Themen wie Rassismus, Hetze und Ausgrenzung umgehe. Ich reagiere äußerst verstimmt darauf, wenn ich derlei sensible Themen, auf unterstes Stammtischniveau herunter gebrochen hören oder lesen muss. Aus diesem Grund berühren mich Situationen, in denen ich Nächstenliebe erlebe oder Zeuge einer solchen werden darf. Es sind nicht die großen Dinge, sondern einfach diese kleinen Gesten, die mir Hoffnung geben. Nicht selten, sind es auch diese, welche mich demütigen und beschämen, weil ich selbst vor lauter Argwohn, Vorurteilen oder Bequemlichkeit, nicht selbst auf die Idee kam hier richtig oder gerecht zu handeln. Als ich dieses Jahr bei den Fallas in Valencia war, machten wir in einem kleinen Park rast. Ein paar Kinder knallten ihre Feuerwerkskörper ab und die Eltern spielten mit ihnen dabei. Auch wenn dieser Park nicht sonderlich groß war, sondern eher klein und von ein paar mehrstöckigen Häusern umgeben, verfügte er doch über einen kleinen Brunnen und auch einen Trinkbrunnen. Obwohl der Wind uns teilweise in den langen Straßen erschauernd ließ, setzte sich mit zunehmender Tageszeit, die Sonne durch und so verstauten wir unsere Jacken in den Rucksack. Wie es sich für eine Pause gehört, holten wir unsere Trinkflasche heraus und unsere selbst gemachten Bocadillos. Ich hatte sogar noch ein Stück Tortilla, die ich genüsslich aß. Während wir so am Essen waren, kam ein Afrikaner in den Park. Einer dieser typischen, afrikanischen Flüchtlinge. Eher dunkel angezogen, lange, nicht sehr modisch Hose, Pullover, darunter Hemd und natürlich auch eine Jacke darüber. Langsam und eher schüchtern ging er zum Trinkbrunnen. Dort zog er seine Schuhe aus und dann seine Socken. Er roch erst daran, was alleine beim bloßen zuschauen, nicht gerade sehr angenehm war und dann wusch er diese Socken mit dem Wasser aus dem Wasserhahn. Leicht irritiert und angewidert, widmeten wir uns dann weiter unserem Essen zu, bis der Afrikaner sich am anderen Ende des Parks auf eine Bank setze und dort seine Socken trocknete. Unterdessen kam eine kleine Gruppe von alten Damen in den Park. Diese typischen alten, spanischen Tratschtanten, welche zum Teil auch recht robust und nervig sein konnten und doch bewundernswert, ob ihres ungebrochenen Lebensmutes. Sie nahmen vor uns Platz und irgendwie aus dem Augenwinkel bemerkte ich wie zwei oder drei sich bei dem Afrikaner, am anderen Ende des Parks aufhielten. Da ich mich aber weiterhin meiner wohlverdienten Pause widmete, nahm ich erst gar nicht wahr, was diese Damen dort machten. Dies wurde mir erst klar, als sie zu den anderen alten Damen dazu stießen und eine die andere belehrte. "Du kannst ihm doch kein Becadollo mit Jamon geben, dass ist doch gegen sein Glaube." "Ja aber der ist doch lecker." "Du hast doch gesehen, wie er höflich abgelehnt hat, daher habe ich ihm doch unsere Kekse gegeben." "Ach so ja, jetzt wo du es sagst." "Ja eben, wegen seinem Glauben." Während ich genüsslich mein Essen genoss, teilten diese, kleinen alten Damen ihr Essen mit dem Flüchtling und zeigten mehr Größe als ich. War ich schon so in meiner ignoranten Welt gefangen, dass ich selbst die Nöte eines Menschen vor meiner Nase nicht mehr erkannte? Man lernt ja immer, dass man einem Bettler nicht geben soll, weil die ja eh nur ihr Geld für Alkohol und Drogen ausgeben und so. Aber hier war ja kein Bettler. Hier war ein Fremder, weit ab von seiner Heimat und womöglich auch ohne seine Familie. Und ich rümpfe die Nase, weil er seine Socken in einem öffentlichen Park wäscht. Ich war doch ein wenig beschämt um mich selbst und gleichzeitig so gerührt, wie diese alten Damen, auf ihre einfache Art, diesem Menschen geholfen hatten.
  38. 2 points
    Moix, für dieses traurige aber wahre Fazit bekommst Du von mir einen Orden. Leider, leider beobachte ich auch seit nunmehr 12 Jahren wie das Kleid der Natur immer schäbiger und die Menschheit immer blöder wird. Während ich mich abmühe und das Unkraut aus dem harten Lehmboden mit meinen Händen ziehe, spritzen für Nachbarn um mich herum soviel Gift dass für die nächsten 20 Jahre kein noch so robustes Kraut überleben wird.
  39. 2 points
    Tiza

    Am Ende des Tages

    @Kurtchen -- Viel Erfolg!!! Noch ein Gläschen Sekt und eine kreative Ruhe zum Ganzen. ------------- ------------- Die DE`s ein metaphysisches Volk. Andere kümmern sich um Handfestes. Leben in einer Welt von Ideen und finden aber stets die Wirklichkeit. Vielleicht doch „Illusion“. Anders lässt es sich nicht erklären. Nach 25 Jahren, resident in ES, Akademiker mit Auszeichnungen aus beiden Ländern. War ein guter Job heute. Einbau aus einer DE-Paketsendung. Mikrowelle „“?? Made in Germany““ In Original !!!! aus DE neu angelieferten Küchenschränken. OK - Die Unterstellung in meinen vier DEES-Wänden metaphysisch zu sein, wissen angeblich Einige. Sie wissen auch mehr über mich ---- als ich selbst. Bin eben Klein-Flockige-Luser. Der nichts richtig versteht. Versucht hat, ein wenig konform mit dem Alltag ne Siesta zu machen ---Sorry--
  40. 2 points
    jmpainter

    Spesen und was ist gewesen ?

    Für mich ist es ganz klar und normal das jemand der nicht viel im Geldbeutel hat schaut das er möglichst günstig einkaufen kann. Und von den Leuten die wenig verdienen, oder auch gar nichts, gibt es ja nun leider auch immer mehr. Was mich allerdings etwas verstört ist die Haltung derer die nun wirklich nicht auf den Pfennig schauen müßten. Ich habe sehr viele wirklich wohlhabende Kunden und muss sagen das bei vielen von denen der Slogan, " Geiz ist geil " irgendwo massiv hängen geblieben ist. Wenn man die früher unter einander so hat reden hören, so haben die sich gegenseitig versucht darin zu übertreffen wer doch die tollsten und teuersten Sachen gekauft hat und das man sich dann doch sogar den eigenen Mechaniker zum Ölwechsel hat aus Stuttgardt einfliegen lassen... In der letzten Zeit geht es da bei vielen komplett in die andere Richtung, da wird darum gewetteifert wer den Poolboy am meisten runtergehandelt hat. Oder wo und wie man doch die hohe Arbeitslosigkeit für sich ausnutzen kann indem man feilscht bis zur Unverschämtheit. So etwas hat in der letzten Woche ein langjähriger Kunde von mir bei mir versucht. Der hat mir ganz klar ins Gesicht gesagt das ich es mir hätte sparen können so ein ausführliches Angebot zu schreiben. Als ich ihn fragte weshalb, sagte er das ich mit der Hälfte des Preises zufrieden sein muss oder er lässt seine Fassade von den armen Schluckern machen die hier morgens immer auf dem " Malocherstrich " auf Arbeit warten. Er meinte dann noch ganz Stolz das er da nicht mehr wie 30 € am Tag pro Kopf zahlt und das die damit auch Zufrieden sind wenn sie überhaupt was bekommen. Als ich sein großzügiges Angebot dann doch dankend abgelehnt habe meinte er noch das man mit Arroganz im Leben nicht weit kommt.... Bevor meine Hände Zeit hatten sich zu verselbstständigen bin ich dann lieber schnell gegangen.
  41. 2 points
    Mari

    Leben un Arbeiten in Spanien

    Hallo, ich lebe und arbeite in Barcelona. Die Wohnsituation hat sich entspannt. Die Miete und deren Steigerungen vor 10 Jahren war wirklich nicht mehr in der Realitaet vertretbar. Die Gehälter sind aber nach wie vor wie damals irgendwie . Mit Pferden kenne ich mich gar nicht aus, in Barcelona City vielleicht auch kein Wunder . Kurtchen hat Recht mit den Bereichen. Wenn du überhaupt einen "nichtschmutzigen" Job suchst, wirst du hier noch eher fündig als sonstwo. In deinen Bereichen, die du nennst, kenne ich mich nicht aus (ich bin eher in IT und Finanzen angesiedelt), aber ich wünsche dir viel Glück bei deinem Vorhaben. Ich lebe nach wie vor hier gerne. LG
  42. 2 points
    Gast

    Hinterschinkenweitwurf - Der Wettbewerb für die Kleinen

    Warum wird einem denn hier buchstäblich jedes Wort im Mund umgedreht? Wer sagte denn was von Mode? Diese jungen Menschen protestierten gegen die Wegwerfgesellschaft. Wenn Menschen in Spanien ihr Essen aus dem Container holen müssen, müßten sie doppelt vor den Kopf gestoßen sein wenn Kinder Schinken werfen. Die ist laut Bebilderung kein Kinderspiel sondern die Kleinen Messen sich im Beisein von Erwachsenen, auch Oma's. Und das Wort Tradition rechtfertigt nicht alles und jedes, Vieles ist heute überholt nur wer auf der Stelle tritt kommt nicht weiter. Ich geb's auf. Macht Euer Kultur und Traditionsgehabe alleine. Wer nicht Deiner Meinung ist wird zerrupft und dazu hab ich keine Lust! Das war's von meiner Seite. Tschüss!
  43. 2 points
    Gast

    Hinterschinkenweitwurf - Der Wettbewerb für die Kleinen

    Weißt Du Joaquín, das ist wohl die schwächste Argumentation die ich je gehört habe. Wie kommst Du darauf dass ein Kind Freude empfindet weil es einen Schinken wirft? Es hat Freude daran weil es sich messen kann, der Schinken steht hier bestimmt nicht im Vordergrund. Wenn Du was gegen Holz einzuwenden hast, dann könnten es genau so gut Steine sein. Und erzähl mir doch nicht dass ein Kind lernt sich sozial zu verhalten weil es einen Schinken wirft. Mann, es gibt soviel Vegetarier auf dieser Welt die durch ihren Fleischverzicht Tiere schützen wollen (mich eingeschlossen) und jetzt soll ich freudig zur Kenntnis nehmen, dass Kinder Schinken durch die Gegend werfen und dies auch noch als absolut korrekt bezeichnet wird. Kinder würden mehr lernen wenn man ihnen erklärt wie Lebensmittel entstehen und wie man ein Tier achtet. Oder wie die Umwelt sauber gehalten wird, aber von alledem ist man hier meilenweit entfernt. Da wäre der eine oder andere Waldkindergarten besser angebracht als Hinterschinkenweitwurf :-(
  44. 2 points
    Lilac

    Witzeecke.............

    Ein Bettler läutet an der Wohnungstür und bittet um eine milde Gabe. "Hat man Ihnen schon jemals jemand Arbeit angeboten?" fragt die Dame des Hauses. "Einmal, gnädige Frau, sonst waren alle Menschen sehr freundlich."
  45. 2 points
    roham

    Tabuthema

    Wenn dieses "Coming out" eine Diskussion in Gang gesetzt hat, schön und gut. Dass es einen sochen Hype verursacht ist m.E. völlig bescheuert. Zum Vergleich: zeitgleich haben in Hamburg Chaoten randaliert und Menschen verletzt, sowie Millionen Sachschäden verursacht - auf Seite 3 unter "sonstiges" zu finden. Nun, wenn unsere Nachrichten ein solches Werteempfinden haben und vermitteln läßt das tief blicken und ist nur noch beschämend.
  46. 2 points
    moix

    ETA-Häftlinge bekunden Reue

    Terrorist, oder religöser Fanatiker - Ein Mörder bleibt ein Mörder - lebenslänglich, damit hat er sich abzufinden, wenn er eine Bombe legt oder die Pistole zückt.
  47. 2 points
    moix

    News aus Spanien

    Was geht ab in Spanien? Was hat es mit der Strompreiserhöhung im nächsten Jahr in Spanien auf sich? Seit Jahren steigt der Strompreis ständig, in den letzten 10 jahren um 100%!!! Die Exminister unter Aznar sitzen zum großen Teil in Firmen(u.a.Endesa), die mit Energie zu tuen haben, das so nebenbei. Nun, in der Krise, wo jeder weniger im Geldbeutel hat, beuteln einen die Preissteigerungen. Sprit, Strom, Gas, alles teurer. Im vergangenen Jahr konnten über 1 Million Haushalte ihre Rechnungen nicht bezahlen und ihnen wurde der Strom abgestellt. Nun kommt der Winter, viele können sich kein Heizmaterial erlauben. Nun stellte man den Antrag im Parlament, das es während der Wintersaison verboten werden sollte, Strom, Wasser und Gas abzustellen, wenn eine Familie kein Einkommen hat, um dies zu zahlen. Wurde natürlich abgelehnt - PP nein Danke! Spanien, verkommt zu einer Diktatur, die regierende Partei, mit ihrer Mehrheit hat alle wichtigen Posten inne und gibt den Marsch vor. Für 500.000-€ will Madrid einen Wasserwerferwagen anschaffen, um Demonstranten in Schach zu halten. Die halbe Million wäre woanders von Nöten. In El Puerto de Santamaria(Cadiz) ist ein Mann ausgeflippt, Familienvater mit 11 Mäulern zu stopfen. Er musste mit anhören, das das Ajuntamiento 20.000.-€ für Werbung ausgegeben hat. Und er lebt am Limit total, ohne Hilfe für die Seinen. Die Banken in Spanien sind auch fast saniert, Dank der Eurofinanzspritze, die nun alle Einwohner des Landes zahlen. Saniert sind auf alle Fälle ihre unfähigen Direktoren. Das Justizsysthem verkommt auch, da sitzen zuviele Sozis, laut eines PP Ministers..., und das einfache Volk kann sich die teure Justiz garnicht leisten. Und dagegen zu demonstrieren wird nun auch immer problematischer, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen will. Und die Security Leute dürfen nun auch offiziell Polizei spielen, ganz legal... Quo vadis, Espana?
  48. 2 points
    schamanin

    Spruch des Tages

    fragt sich nur welche erfahrungen du da meinst ....grins wie wäre es mit folgender Bewerbung Kurtchen ...abwandelbar auch auf einen männlichen Bewerber da stellt sich dann nur die Frage nach der Farbe der Krawatte ...oder so Sehr geehrte Damen und Herren, ich an Ihrer Stelle wäre echt voll genervt, wenn ich täglich unzählige Bewerbungen lesen müsste, die alle mit “Hiermit bewerbe ich mich…” anfangen. Ich frage mich sowieso, wer sich bei der heutigen Lage auf dem Ausbildungsmarkt noch eine ernsthafte Bewerbung erlauben kann, denn 50 Bewerbungen und 50 Absagen sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Meine Mama sagt immer: “Kind, geh schaffe und bring Kohle bei…!” Aber Sie wissen ja bestimmt wie Mamas so sind, Sie haben sicher auch eine. Na ja, man muss sie verstehen, Mama will schließlich nur das Beste für mich. Fakt ist, ich suche einen Ausbildungsplatz auf jeden Fall als Tourismuskauffrau, und ich will zu Ihnen. Seit zwei Jahren möchte ich eigentlich nichts anderes. Noch besuche ich die 10. Klasse der Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg, die ich – so Gott will und das will er – 2012 mit der Fachoberschulreife abschließen werde. Einen IQ habe ich auch, nur in Mathematik nicht. Aber wer will denn schon wissen, wie hoch die Cheops-Pyramide auf den Millimeter genau ist (sie ist SEHR hoch!)? Auf der anderen Seite kann ich Ihnen natürlich mit Excel problemlos ausrechnen, wie viel Säcke Reis in China jährlich umfallen und mit Power Point eine voll animierte Präsentation des Lebens der gemeinen Schmeißfliege im 13. Jahrhundert erstellen. Und bei Bedarf kann ich auch einem Engländer eine Brücke verkaufen. Mit einem wundervollen Ausblick auf den Rhein. Wenn Sie mit dem Lesen bis hierhin gekommen sind und sich immer noch nicht dafür entschieden haben, mich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, dann dürfen Sie meine Bewerbung gerne ausdrucken und einen Papierflieger basteln. Mal ganz im Ernst, heutzutage schreibt doch fast jeder, der eine Ausbildung sucht, eine Bewerbung mit dem Gedanken, dass er sowieso eine Absage bekommt, bei mir wird’s wenigstens ein Papierflieger. Auf Wunsch schicke ich Ihnen natürlich auch noch eine dieser langweiligen Standardbewerbungen (… hab ich alles gelernt) und natürlich auch mit Foto. Bis ich im August 2012 bei Ihnen anfangen kann, habe ich mich auch noch zeugnismäßig mächtig ins Zeug gelegt. Schließlich möchte ich auch ein wenig glänzen. Bis demnächst (hoffentlich), jetzt liegt es an Ihnen. Oh Gott, was soll ich anziehen? Mit freundlichen Grüßen
  49. 2 points
    Rambam

    Spanien ist kein Land mehr für uns

    na da seit ihr dann ja schon recht lange in Spanien :applaus: Wo bekommt man schon etwas geschenkt? Du willst niemand zu nahe treten aber du machst es gerade. Und was Russen, Rumänen oder andere Osteuropäer anbelangt... ich denke ihr wohnt schon 5 Monate in Spanien? Wenn dem so ist wie du schreibst, dann müsstet ihr aber schon längst dem einen oder anderen Russen begegnet sein, denn die gibt es nun seit Jahren (und ich betone seit Jahren) auch zu Hauf in Spanien. Also immer schön aufpassen und im Lidl oder Aldi genau hinhören. :pfeiffen: aha, so ist das also. Na nur gut das du uns, die über Jahre in Spanien gelebt oder gelebt haben jetzt mal so richtig aufgeklärt hast. :nerven:
  50. 2 points
    Mica

    Spanien ist kein Land mehr für uns

    Anette, nichts fuer ungut, aber mit einem gesicherten Einkommen, selbst wenn es nur eine kleine Rente ist, lebt es sich auf alle Faelle sicherer als mit nichts - und wenn hier in Spanien das Arbeitslosengeld auslaueft ist es genau das, was man bekommt - nichts. Man kann nicht von sich selber auf ein gesamtes Land mit 48 Mio. Einwohnern zaehlen und die Statistiken hier luegen nicht, und wenn sie es tun, dann in die Richtung, die die Regierung interessiert. Sicher ist es ein schoenes Land, mein Land seit fast 25 Jahren, aber blauauegig sollte man nicht sein und "wem es hier nicht gefaellt, der soll doch dahin zurueckgehen, von wo er gekommen ist", ist ein bisschen ungluecklich formuliert, soll Leute geben, die hier ihr ganzes Leben haben, die weder einfach so zurueckgehen koennen - noch es wollen und gesunde Kritik an dem Land, in dem man lebt und Steuern zahlt, sollte niemand mit jammern oder meckern verwechseln.
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