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Beliebteste Inhalte seit dem 28.08.2008 in allen Bereichen

  1. 4 points
    Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil 40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen. Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause. Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla. Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber. Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg. Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen. Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt. Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten. Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt. Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
  2. 4 points
    Rita

    Falsche Freunde / falsos amigos

    Falsche Freunde / falsos amigos Keine Angst, ich will keinen Beitrag über Freundschaft schreiben, obwohl dies zugegebenermaßen ja auch interessant wäre. In der Sprache bezeichnet man ein „Wortpaar“, bestehend aus einem Wort der Muttersprache und einem Wort der Fremdsprache, das sich in der Aussprache oder in der Schrift ähnelt, aber eine andere Bedeutung hat, als falschen Freund. Phuuuu, das wäre die Definition. Solche falschen Freunde existieren sogar innerhalb der gleichen Sprache. Ich denke da an unsere Muttersprache Deutsch – Schweizer Hochdeutsch. Wenn wir Schweizer z.B. von „zügeln“ sprechen, dann meinen wir unter anderem auch „umziehen“ (Wohnortswechsel) und nicht nur „zügeln“ im Sinne von bremsen, zurückhalten. In diesem Beitrag will ich aber nicht über falsche Freunde innerhalb der deutschen Sprache schreiben, sondern eine kleine Liste mit Wortpaaren (Spanisch/Deutsch) zusammenstellen, die uns beim Spanischlernen Schwierigkeiten bereiten könnten. Spanisch Übersetzung ähnelt dem deutschen Wort in Spanisch abogado Rechtsanwalt Avocado aguacate afecto Zuneigung, Gemütsbewegung Affekt arrebato (pasional) alto hoch, groß, laut, halt alt viejo, antiguo, anciano arena Sand Arena plaza de toros arma Waffe Arm brazo batería Kochtopfset, Schlagzeug, Batterie (Auto) Batterie pila blanco weiß blank reluciente, brillante, puro, limpio bote Dose, Sprung, Jackpot Bote mensajero bravo wild, tapfer brav bueno, formal caldo Brühe kalt frío carta Brief Karte Postkarte mapa, postal cola Warteschlange, Schwanz, Klebstoff Cola Coca-cola cómico lustig, witzig komisch estraño, curioso compás Zirkel Kompass brújula compromiso Verbindlichkeit Verpflichtung Kompromiss acuerdo delicado zart, empfindlich, lecker delikat delicioso demostración Vorführung Demonstration manifestación dirección Adresse, Richtung Direktion oficina principal este (el) Osten Este estonio ente Wesen, Entität Ente pato firma Unterschrift Firma empresa flor Blume, Blüte Flor velo,crespón freir braten, frittieren frieren tener frío gimnasio Fitnessstudio Gymnasium instituto, liceo grifo Wasserhahn, Greif Griff asa, presa, ect ignorar nicht wissen ignorieren no hacer caso irritar aufregen irritieren desconcertar molestar, mantel Tischdecke Mantel abrigo noble edel, adlig nobel generoso notar aufzeichnen, merken Notar notario prima Cousine prima estupendo, genial regalo Geschenk Regal estante refrán Sprichwort Refrain estribillo romano Römer Roman novela saco Sack Sakko chaqueta, americana término Ende, Schlusspunkt, Wort, usw. Termin cita vaso Glas, Becher Vase florero váter Toilette, Klosett Vater padre
  3. 4 points
    Mag alles sein, aber ich gebe grundsaetzlich nichts auf Hoerensagen und kann nicht von mir geben, dass das spanische System grottenschlecht ist, wenn ich keine eigenen Erfahrungen damit gesammelt habe und zwar mit, z.B. allen Eltern der Schueler einer Schule und nicht nur mit blonden, blauaeugigen Auswandererkindern oder deren Eltern, die warscheinlich noch nicht mal genug Spanisch koennen um den Kindern zur Seite zu stehen, sollten Probleme auftreten. Sie wollten irgendwann mal gerne ins Ausland und die Kinder baden es aus. Das will natuerlich kein Mensch einsehen, da ist natuerlich dann draufhauen aufs System die einfachste Loesung, faengt mit der Schule an, geht ueber die Krankenversorgung und dann warscheinlich auch noch die ungehoerige Frechheit der Spanier, keine Sozialleistungen zu zahlen, wenn man auf dem Bauch gefallen ist mit der Idee, am Strand Wuerstchen im Imbiss verkaufen zu wollen und gerne vom Staat abzocken wuerde..Tja, shit happens. Da Du im ersten Kommentar Paradiesschwaermer erwaehnst, die in den Sueden wollen, weil's da ja so toll ist, die Sonne so schoen scheint und jeder hier nur auf die und deren Geschaeftsideen wartet, kann ich mir schon gut vorstellen, warum solche Kommentare kommen, und so unterstell ich jedenfalls einfach mal was ich weiter oben sagte. Mein Sohn, mittlerweile 25 und schon seit einigen Jahren raus aus der Schule, ist ein blonder blauaeugiger Halbspanier mit einem 2. Nachnamen, der fuer Katalanen komisch ist und auch noch auf "ch" endet, was hier fuer mehr als einen Nationalisten bedeutet einkatalanisieren und aus dem ch ein x machen, kannst Du Dir ja selber vorstellen wohl, was dabei rauskam teilweise. Mein Sohn hat mit P3 angefangen, die gesamte Schulzeit in oeffentlichen Schulen zugebracht, einen feinen Abschluss hingelegt, spricht 4 Sprachen - weil wir als Eltern uns dahintergehaengt haben, weil wir als Eltern die Schule gewaehlt haben, weil wir als Eltern im APA waren und ein Mitspracherecht hatten und weil wir Eltern wussten, was in der Schule abging. Wenn ich jedes Mal, wenn mein Sohn wieder irgendwas angestellt hatte einen Cent darauf gegeben haette, dass "der Lehrer/die Klassekameraden mich nicht mag/moegen" haette ich am Hungertuch genagt, da steckte immer was anderes dahinter. Spanische Schulen bieten "actividades extraescolares" an, egal ob Sport, Sprachen, Schach, Haekeln oder was auch immer. Es gibt Hilfsstunden fuer Hausarbeiten, so dass Hausaufgaben in der Schule und unter Aufsicht gemacht werden koennen. Klar kann man meckern ueber das System, irgendwas gibt's immer, geht mir auch nicht anders nach 27 Jahren hier, hab schon viel gesehen, wo ich mir die Haende an den Kopf schlage aber zwischen Meckern und Kritisieren ist ein feiner Unterschied. Wenn die Schule, den der die Kinder sind, von denen Du erzaehlst, so sauschlecht ist, sollten die Eltern da mal einen Tag verbringen und nicht nur das glauben, was die Kinder vorjammern, denn Kinder haben mehr Fantasie als die Gebrueder Grimm und H.C. Andersen zusammen. Mit den Lehrer reden hilft uebrigens aus, wenn man die Sprache spricht, klar. Aber einfach das gesamte System als grottenschlecht abzutun und dann auch nur vom Hoerensagen ist keine gute Idee.
  4. 4 points
    Gast

    Spesen und was ist gewesen ?

    Aber auch Dein Statement ist nur die halbe Wahrheit. Denn wenn der Endverbraucher nur noch billig möchte, dann bekommt er in der Regel nicht nur billig sondern ist mit verantwortlich für die weltweit Menschenunwürdigen Produktionsstätten. In meinen Augen kann jeder einzelne dazu beitragen, dass wieder ein normaleres Verhältnis in Bezug auf Ware und Mensch und Tier in den Vordergrund tritt. Aber sicherlich ist es einfacher zu sagen, ich kann mir dies und jenes nicht leisten statt zu sagen, dies und jenes unterstütze ich nicht, also verzichte ich darauf.
  5. 4 points
    Joaquin

    Chistes

    Eficacia anticonceptiva
  6. 4 points
    Danke, für das Kompliment. :-) Die Idee, eine Weltreise zu machen, hat wohl jeder mal gehabt, aber den meisten kommt dann doch aber was dazwischen. Ich habe es im Alter von 29 bis 32 Jahren gemacht. Vier Jahre eisern gespart und dann drei im Wohnmobil, damals sagte man noch Campingbus, gereist, das ist sehr preisgünstig. Das erste halbe Jahr bereiste ich die USA, mein Hauptinteresse aber galt Lateinamerika, das seit Kindesbeinen mein Lieblingsgebiet ist. Deshalb habe ich vorher Spanisch gelernt und die Hälfte der Zeit, also 1 ½ Jahre dort verbracht, dabei Deutschen aus dem Weg gegangen, um voll in Kultur und Sprache einzutauchen. Eigentlich wollte ich von Chile aus nach Asien übersetzen, aber das war mit dem Auto zu teuer, so fuhr ich von Rio nach Genua und von dort, Deutschland links liegend lassen, gen Osten. Und so traf ich in Afghanistan zwei Japanerinnen, die nach ebenfalls drei Jahren Weltreise auf dem Heimweg waren. Wenn Moslems allein reisenden Frauen gegenüber nicht so aggressiv wären, wäre das wohl nichts mit uns geworden. Aber die beiden waren es leid, im Iran angefangen ständig begrabscht zu werden. Wenn ich bei ihnen war, passierte das nicht. In Delhi lernten wir einen Holländer keinen, reisten zu viert weiter, haben uns dann aber in Nepal zu zwei Paaren getrennt, weil das Auto für vier doch recht eng war. Eigentlich hatte ich nie vor, eine Frau aus einem ganz anderen Kulturkreis zu heiraten, man liest immer wieder, dass das oft schief geht. Aber nachdem wir acht Monate lang auf 5 m² Wohnfläche durch Indien gereist waren, 24 Stunden am Tag zusammen, ohne uns ein einziges Mal ernsthaft zu streiten, dachte ich, das könnte auch länger gut gehen. Und das tut es nun schon mehr als 30 Jahre lang. Seitdem war ich zwar vielmals im Ausland, am meisten wieder in Lateinamerika, aber immer nur im Rahmen normaler Urlaubsreisen, also maximal sechs Wochen. Immer noch Globetrotter? Ja, als ich pensioniert wurde, wollte ich eigentlich meine damals “unterbrochene“ Weltreise fortsetzen. Aber, bitter, meine Frau wollte nicht mit, obwohl wir uns auf diese Weise kennen gelernt haben. So bin ich nun in Teneriffa, vier Monate nach unserer Ankunft sind wir immer noch am Einrichten. Aber wenn wir damit fertig sind, geht das Reisen wieder los, aber wieder immer nur für kurze Zeit. Sollte meine Frau eines Tages vor mir sterben und ich noch fit genug sein, fahre ich doch noch los und verbringe den Rest meines Lebens als Zigeuner. Falls jemand mit will, nehme ich schon Anmeldungen entgegen. :-) Aber statistisch ist das unwahrscheinlich, denn erstens leben Frauen länger als Männer, zweitens ist meine Frau fünf Jahre jünger als ich, drittens leben Japaner länger als Deutsche und viertens war ich bis vor einigen Jahren Kettenraucher. Na ja, mal abwarten. Grüße Chicharrero
  7. 3 points
    Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat. Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne. Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland. Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen. Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren? Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt. Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen. Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen. Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
  8. 3 points
    2 so verschiedene Nationen zu vergleichen kann doch garnicht gutgehen, oder? Típicos tópicos...vamos p'allá.   Hier in Spanien stellt man sich entweder in die Schlange, egal ob beim Kinoeingang oder an der Bushaltestelle, oder zieht 'ne Nummer, wie beim Schlachter, Baecker oder im Rathaus. Sehr angenehm und meistens wird so das Draengeln und Vordraengeln vermeidet. Ausnahmen gibt's natuerlich immer, fuer mich sind das die typischen "Omis", die Samstagsmorgens, wenn die unter der Woche arbeitende Bevoelkerung einkauft, versuchen sich an der Kasse vorzudraengeln, weil sie doch nur 200gm gekochten Schinken haben und "¿oi, que no te importa, nena?"  Nervt. Aber wer mich mit meinem fast 52 Jahren noch nena nennt, darf sich auch vorzudraengeln.   Spanier sind hilfsbereiter. Auf alle Faelle, das sind sie, sind wohl auch in der Mehrheit. Spanier wuerden Dich nie, wenn Du zum Freundeskreis gehoerst, an besonderen Tagen wie Weihnachten oder auch Sylvester allein zuhause rumhaengen lassen, sie laden Dich einfach ein. Aufgeschlossener sind sie, dabei sagt man den grade den Katalanen nach, dass sie kuehler und verschlossener als der Rest sein sollen. Den Ruf haben wir Norddeutsche auch, vielleicht verstehen wir uns deshalb so gut?  Der Grossteil der Spanier war, als damals die Puenktlichkeit verteilt wurde, krank oder im Urlaub.   Der Grossteil der Spanier schreit "hier!" wenn es um Brueckentage geht, will das endlich die Krise vorbeigeht und kapiert nicht, dass das so nicht funktionieren wird. Leider kapiert der Grossteil aber auch nicht, dass man mit "frueher anfangen, weniger Mittagspause und frueher gehen" auch viel erreicht. Nicht wer am laengsten am Schreibtisch hockt, ist auch der produktivste. Da liegt noch viel Arbeit vor diesem Land.  Spanier lieben Hunde aber moegen es nicht so gerne, deren Hinterlassenschaften wegzuraeumen und wenn es dunkel ist und einen keiner sieht, dann noch weniger.  Die Spanier machen TV Programme, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, kann nicht mit D vergleichen, dazu bin ich zu lange weg aus Deutschland und ich gucke TV nur uebers Internet, wenn ueberhaupt und dann meist den NDR und Goodbye Deutschland auf VOX. ^^   Spanische Kinder fangen die Schule mit einer Vorbereitung (durch oft schon 3 Jahre Vorschule) an, von der man in D nur traeumen kann. Ich persoenliche finde spanische Kinder viel aufgeweckter und da habe ich auch "Vergleichsmaterial" aus beiden Laendern, von 1988 bis heute.   Spanischer bauen Wohnungen, welche ein einziger Albtraum sind und man braucht ein richtig dickes Fell, um entweder ueber all die Fehler hinwegzusehen oder einfach Geld auszugeben, und es sich selbst und auf eigene Kosten schoen zu machen, wenn am mietet jedenfalls.   Spanier sind besch**** Autofahrer aber Blinker sind ja eh total ueberbewertet, Kreiselverkehre muss man auch nicht so genau nehmen und wer am Zebrastreifen fuer einen Fussgaenger anhaelt, ist ein Weichei.  Spanier gruessen alle, immer und ueberall und auch immer wieder, egal, wenn man sich 3mal am Tag bereits gesehen hat. Man sagt Hallo zum Busfahrer, zur Kassiererin und auf der Strasse, allerdings wird auf ein "¿qué tal?" oder ¿qué hay?! Nicht wirklich 'ne Antwort erwartet.   Wenn man sich verabschiedet, z.B. Von einer Gruppe Freunden, muss man mit mindestens 15 Minuten rechnen, bevor man dann tatsaechlich weggeht.   Telefonieren ist (zumindest am Anfang) gewoehnungsbeduerftig und wenn man als Deutscher erwartet, dass das Telefon mit "Pérez" oder wie auch immer beantwortet wird, dann knallt einem ein "Si", "Hola", "Diga" entgegen.   Jeder Spanier hat einen Kartoffelporsche. Meine Mutter meinte mal zu mir" so ein Ding ziehen in Deutschland nur Omas hinter sich her..." Meine Mutter weiss garnicht, wie praktisch diese Dinger sind, mir schneiden jedenfalls die (immer weniger vorhandenen) Plastiktueten nicht die Finger ein und meine Schultern werden durch Einkaufsbeutel auch nicht strapaziert.  Spanier brezeln sich gerne auf, Maennlein und Weiblein, speziell fuer den Sonntagsspaziergang und auch gerne mit Kind und Hund, nur um auf den Spielplatz zu gehen.  Spanier pfeffern ihr Fleisch nicht und gucken komisch, wenn Du nach 'ner Pfeffermuehle fragst. Apropos Fleisch, wer ein gut abgehangenes Steak mag, ist im falschen Land. Gut abgehangen=alt, kann doch garnicht mehr gut sein, je frischer desto besser...Neeee, gruselig, was sich hier Steak schimpft.   Richtig gutes Brot koennen sie auch nicht, dafuer Tortillas, Gazpachos, Paellas, Fideuàs, Bocadillos, Caldos, Cocidos, etc. Etc - eindeutiger Gewinner, was Kochen angeht, fuer mich jedenfalls. Einfallsreicher sind sie auch was Kochen angeht.   In Spanien gilt alles kann, nichts muss. Wenn man sich damit arrangiert, will man hier nie wieder weg. Meine Heimat und meine Familie (die, die ich mir ausgesucht habe, sprich Freunde) seit fast 29 Jahren, also mehr als die Haelfte meines Lebens. 
  9. 3 points
    Elin

    Spanische Geschichte - Bücher und andere Texte

    Hola, heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das zwar schon vor zwölf Jahren erschienen ist, aber wohl noch lange zu den Grundlagenwerken über das frühe al-Andalus*) gehören wird. Eigentlich ist es nicht ganz richtig, von „muslimischer“ Eroberung zu sprechen, weil die Heerscharen, die 711 in das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel einfielen, höchstwahrscheinlich vorwiegend aus Christen bestand. Der heutige Maghreb wurde nämlich erst ziemlich spät von den Muslimen erobert: Karthago fiel im Jahr 698, also erst dreizehn Jahre vor der Invasion der Iberischen Halbinsel. Bis dahin hat man auf keinen Fall die Mehrzahl der Berber zum Islam bekehren können. Hingegen hatten diese mehrere Jahrhunderte lang unter römischer, somit auch christlicher, Herrschaft gelebt. (Einer der vier Kirchenväter der Antike, Augustinus, war ein Berber aus dem heutigen Algerien gewesen.) Diese Berber wurden in römischer Zeit wegen ihrer Herkunft aus Mauretanien mauri genannt, woraus sich viel später im Spanischen „moros“ entwickelte – ein Begriff, der nicht mehr die Berber bezeichnete, sondern generell alle Muslime. Es waren Berber, die die Hauptlast der ersten Eroberungen trugen, erst später folgten genuine Araber, die aber – nach allem, was man weiß – bei ihren Kriegszügen gegenüber den Berbern nach der Devise „Hannemann, geh du voran“ verfuhren. Diese muslimischen Araber bestimmten denn auch den Fortgang der Geschichte auf der Iberischen Halbinsel nach Vollendung der Eroberung gegen Ende jenes Jahrzehnts (allerdings blieb ein schmaler Streifen im Norden in den Händen der iberischen Christen). Über diese Zeit berichtet sehr ausführlich Pedro Chalmeta Gendrón: „Invasión e islamización – La sumisión de Hispania y la formación de al-Andalus“, Jaén 2003, und zwar über knapp 150 Seiten in Kapitel IV („Ifrīqiya wal-Magrib wal-Andalus: Conquista y ocupación“). Die Quellenlage hierfür ist etwas problematisch, was er sehr ausführlich in Kap. III diskutiert. In den auf Kap. IV folgenden Kapiteln geht es um die Konsolidierung des eroberten Landes, d.h. um die Einrichtung einer funktionierenden Verwaltung, und zwar von Kairouan im heutigen Tunesien aus. Schon damals war der Kalifatsstaat überdehnt, so dass sich al-Andalus allmählich aus der kalifalen Vorherrschaft lösen konnte – ein Prozess, der bereits unter dem ersten „spanischen“ Umayyaden, cAbd ar-Raḥmān I., einsetzte. Das Buch hat sowohl ein ausführliches Inhaltsverzeichnis als auch ein umfangreiches Register – besonders hilfreich für das Auffinden von Orten und Personen. Von den 461 Seiten bestehen 388 aus Text, und wen die Quellenlage weniger interessiert, der fängt am besten erst auf S. 69 mit Kapitel III („Hacia Al-Andalus: Precedentes y contexto“) an. Es ist das informativste Buch, das mir zu diesem Thema in die Hände gefallen ist. *) Ich weiß, dass es korrekt „das frühe Andalus“ heißen müsste, aber das klingt im Deutschen etwas seltsam.
  10. 3 points
    Rita

    Zum Jahreswechsel

    Gedanken zu Silvester und Neujahr Das Jahr neigt sich wieder einmal seinem Ende entgegen und bald wird der Jahreswechsel eingeläutet. Zeit für viele, über die verflossenen Tage oder die Zukunft nachzudenken. Zu diesem Thema fand ich unter anderem folgende drei Gedichte. Das erste ist von Annette von Droste-Hülshoff, einer deutschen Dichterin, die von 1797-1848 lebte. Am letzten Tag des Jahres Das Jahr geht um, der Faden rollt sich sausend ab. Ein Stündchen noch, das letzte heut, und sträubend rieselt in sein Grab, was einstens war lebendge Zeit. Ich harre stumm. Das zweite Gedicht verfasste Johann Peter Hebel, einer der bedeutendsten alemannischen Mundartdichter. Er war Theologe und Pädagoge, wurde 1760 in Basel geboren und verstarb 1826 in Schwetzingen. Neujahrslied Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten, schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zur Seiten, wandeln sich zur Seiten. Und wo manche Thräne fällt, blüht auch manche Rose, schon gemischt, noch eh’ wir’s bitten ist für Thronen und für Hütten Schmerz und Lust im Loose, Schmerz und Lust im Loose. War’s nicht so im alten Jahr? Wird`s im neuen enden? Sonnen wallen auf und nieder, Wolken geh’n und kommen wieder, und kein Wunsch wird’s wenden, und kein Wunsch wird’s wenden. Gebe denn, der über uns wägt mit rechter Wage, jedem Sinn für seine Freuden, jedem Muth für seine Leiden in die neuen Tage, in die neuen Tage. Das dritte Gedicht schrieb der österreichische Schriftsteller und Poet Peter Rosegger, der von 1843 bis 1918 lebte. Wünsche zum neuen Jahr Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut Und Kraft zum Handeln - das wäre gut In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht Und viel mehr Blumen, solange es geht Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät Ziel sei der Friede des Herzens Besseres weiß ich nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch allen stressfreie letzte Stunden im alten Jahr und einen guten Rutsch ins 2014 mit möglichst vielen sonnigen Tagen.
  11. 3 points
    boujan

    Probleme mit Arbeitswerkzeug?

    "Arbeitswerkzeug" insbesondere eine Axt (????) sollte man auf der Arbeit benutzen und nicht zur Selbstverteidigung. Zum Transport sollte man damit auch nicht unbedingt damit am Gürtel durch die Gegend laufen. Ich würde es als sehr befremdlich und erschreckend finden, wenn ich mit meinen Kinder in der Bahn oder auch auf der Strasse neben jemanden sitzen würde, bzw. an jem vorbeilaufen würde der Eine Axt so offen mit sich rumträgt. Jetzt mal ganz im Ernst..... wer so offen mit einer Waffe (ist es in diesem Fall ja wohl) durch die Gegend läuft, will entweder provozieren oder nen Grossen raushängen lassen. Wenn Du eine Fahrkarte besitzt, ja meine Güte dann zeig sie doch einfach. Eine Sache von maximal einer Minute. Sich zu weigern, weil "sie das nicht dürfen" ist nur eine weitere Provokation. Gibt es bei Dir keine schönen Orte wo man "abhängen" kann, muss es der Bahnhof sein, wo es anscheinend nicht gern gesehn ist? Das Leben kann man sich schwer machen....muss man aber nicht. Lese das Thema schon ne Weile mit, nur so ganz versteh ich das nicht, was genau Du willst. Eine Sache stösst mir besonders auf "Wenn man von 4 ausländer in eine ecke gedrängt wird empfinde ich das als bedrohung meines lebens." und wieder sind es die Ausländer die zur Ausrede benutzt werden um sich zu bewaffnen. warum schreibst Du nicht von 4 Personen...4 Männern etc...nein Ausländer !!! Nichts anderes bist Du auch wenn Du in Spanien bist. Und wenn mir da ein "Ausländer" bewaffnet mit einer Axt begegnet, fürchte ich um meine Sicherheit und besonders die meiner Kinder. Gesetzt hin oder her. Denk mal bisschen über Dein Handeln nach !
  12. 3 points
    haha Deutsche Rentner in die Schweiz,das sind aber nur die,die vorher ihr Geld hier untergebracht haben.Ich lebe ja hier und ich weiß genau mit einer normalen Deutschen Rente überlebt hier keiner
  13. 3 points
    Rita

    Europawahlen in Spanien

    Ohne mehr Worte...
  14. 3 points
    Barbara Valencia

    Tiere aus dem Tierheim oder vom Züchter?

    Hier hat Joaquin eins der schwierigsten Themen, für jedes Forum, angefangen! Es ist ein Streitthema, egal welchen Standpunkt man auch ein nimmt. Die Frage ist nur, hat man "fair streiten gelernt", oder haut man emotional dem Gegenüber seine Meinung auf den Kopf. sagt, meine Sichtweise ist die " Wahrheit ", ...oder könnte es sein, das es verschieden Wahrheiten, Sichtweisen oder Standpunkte gerade zu diesem Thema gibt?! Ein wenig aus meinem Leben, wir hatten immer Hunde, von Kind auf an, das war auch so, wie ich und mein Mann eine Familie Gründen wollte. unser erster Hund war aus dem Tierheim , aus der Süderstraße in Hamburg. Der Hund kam vor den Kinder. Die Frage, ob man in dieser Zeit eigene Kinder bekommen sollte, hat mich als junge Frau lange beschäftigt, das ist etwa 36 Jahre her, ...sollen wir in diese Welt, mit dieser Überbevölkerung und den vielen Heimkindern, wirklich eigenen Kinder wollen...?!.. ist das fair... gegenüber den lebenden Kindern...?! Es war für mich kein einfacher Prozess... aber mein Mann sagte klar und deutlich, wenn wir Kinder wollen, dann eigene... PUNKT. Soviel aus meiner ganz persönlichen Sicht.... zum Thema Kinder, das Joaquin oben schon angesprochen hat. Wir leben seit mehreren Jahren in Spanien, unser letzter Hund , war in Deutschland an Nierenversagen gestorben, danach brauchte ich eine lange Trauerzeit. In dieser Zeit sind mir hier in Spanien viele Hunde begegnet, Streuner, weggelaufene Haushunde, Kläffer, Plüschhunde, Hunde im Campo als wildes Rudel, eben ganz viel...! Aktiv geholfen, also Leben gerettet, habe ich bei zwei Hunden! Bei einem von diesen Hunden musste ich ins Tierheim, es war kein schönes Gefühl, es war sowas, warum kann ich nicht alle retten... !!! Nein, ...man/ ich... kann nicht alles Elend auf der Welt retten und beseitigen, das kann keiner ! Ich musst lernen, das ich mein Leben nicht überfordern kann, mit der Aufnahme von vielen Tieren, wie es eine gute Bekannte hier gemacht hat, mit Katzen, es fing an mit drei, jetzt hat sie über 30 Katzen, wenn man dann zu Besuch kommt, findet man keine Platz zum sitzen. Sie versorgt sie prima, lässt alle sterilisieren. Es ist ihr bewusste Entscheidung, das zu tun, ich kann sie dafür bewundern, aber ich würde diese Entscheidung für mein Leben nicht so treffen. Nun heißt ja diese Thread, Tiere vom Tierheim oder von Züchter.. ! Nun wünschte ich mir einen neuen Hund... und da stand ich nun vor mir selber ... und musste entscheiden... diese Entscheidung schreibe ich Euch gerne ein anderes mal... da es doch schon recht spät geworden ist...!
  15. 3 points
    Kipperlenny

    Moin!

    Valencia ist halt noch mal so ganz anders "spanisch" als Barcelona - und hat uns viel Spaß gemacht. Aber man muss Autofahren natürlich mögen Auf dem Weg dahin haben wir an zwei Stationen Halt gemacht, wo wir halt gerade Hunger hatten und die Küste interessant aussah. In Barcelona selbst gibt es ja auch genug zu tun (zwei Hügel zum erklimmen, viele Einkaufscenter und kleine Einkaufsstraßen, der Mega Strand, viele Cafes/Restaurants/Bars und natürlich die Standard Sehenswürdigkeiten). Wenn man dann ein wenig die Natur und Küste anschauen möchte, würde ich eine Autotour mit folgenden Stationen empfehlen: - Barcelona C32 bis zur C31 an der Küste - Sitges Zwischenstopp und Strand?! (mist kein Bild ) - El Vendrell für nen Café (am besten auf der C31 an der Küste entlang, ist einfach wunderschön dort und gibt tolle Aussichtspunkte) - Auf dem Weg nach Lleida ruhig mal nen Stopp machen und nen Berg hochwandern hat man auch ne schöne Aussicht bis zum Meer - Und von Lleida (Shoppen? Café? Abendessen? Auf jeden Fall am Fluss lang die Graffiti Wand anschauen!!) über die A2 gehts flott wieder nach Barcelona.
  16. 3 points
    insomnia

    Spesen und was ist gewesen ?

    @Rita .. geiz ist nicht geil, sondern in aller Regel teurer! Dies verstehen aber die Wenigsten und schon gleich gar nicht die Menschen, welche nach diesem Motto einkaufen. Bereits in Deutschland fragte ich mich oft, was es für einen Sinn macht X Kilometer zu fahren, nur weil an ner 5km oder gar 10km entfernten Tanke der Sprit mal um 3ct günstiger ist. Vom Handel fange ich lieber erst gar nicht an, sonst wird das hier ne längere Geschichte und wir kommen zu sehr vom Thema ab. Das mit dem niedrigen Stundenlohn ist leider die Kehrseite der Medaille - jeder versucht die Kosten zu reduzieren und/oder durch derartige Einsparungen den Gewinn zu maximieren. Im Endeffekt frage ich mich, was es einem Arbeitgeber bringt, wenn er 2 Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen, dafür aber mit schlechter Motivation beschäftigt, welche ihm u.U. sogar noch durch die Unzufriedenheit Kunden bzw. Umsatz kosten, wenn er für mehr Geld einen Mitarbeiter haben kann, der (A) fachlich auf der Höhe und (B) nicht zu guter letzt auch motivierter/effektiver arbeitet.
  17. 3 points
    Joaquin

    Peñíscola bei Gewitter

    Eigentlich ist ja Sonne optimal für schöne Fotos, weil man da ein hervorragendes Licht und Ausleuchten der Objekte bekommt. Selbst mit einfachen Handykameras bekommt man so beste Bilder hin. Aber auch ein Gewitter, bzw. ein halb-bewölkter Himmel kann seinen Reiz haben und einem so manch schönes Naturschauspiel und Lichtspiel bescheren, wie die folgenden Bilder zeigen. Gewitterwolken hinter der Halbinsel und Burg von Peñíscola und eine Möve kreuzt das Bild. Herrliches Licht- und Wolkenschauspiel über Peñíscola. Blick über die Burg von Peñíscola durch einen Wolken verhangenen Himmel. Zwei Regenbogen sind in den Gewitterwolken hinter Peñíscola zu sehen. Ein kleiner Regenbogen scheint unter den Wolken bei Peñíscola hervor. Ein Regenbogen direkt neben bzw. hinter der Halbinsel Peñíscola. Die Wolken verbergen leicht die Sonne und ergeben ein schönes Lichtschauspiel. Gewitterwolken in den Bergen von Peñíscola und am Strand sieht man Möven
  18. 3 points
    Ich glaube die Aufteilung der Wohnung hängt auch mit dem Alter und der Beziehungslänge zusammen. In meiner Jugendzeit reichte für frisch verliebe ein Zimmer und ein Bett und eine gemeinsame Badewanne. Später wurde die Wohnung und das Bett größer, konnte nicht groß genug sein und es mussten zwei Badezimmer her. Heute als Rentner denk man – oh' das alles muss geputzt und geheizt werden und die Wohnung könnte wieder kleiner sein.
  19. 3 points
    Hallo, nach zwei Tagen bei unserer Tochter in Stuttgart und einem Tag in Freiburg haben wir die rund 950 km durch Frankreich in einem Tag durchgezogen. Frankreich ist ein schreckliches Land: An einer Autobahntankstelle hatten wir z. B. ein Problem mit einer nicht schließenden Wagentür, zufällig kam ein Polizeiwagen mit vier Polizisten drin vorbei. Vier Stück!, da sollte doch wohl wenigstens einer eine Fremdsprache sprechen? "Sprechen Sie Deutsch?" "Non." "Do you speak English?" "Non." "¿Habla español?" "Non." Nach japanisch habe ich erst gar nicht mehr gefragt. :- ) Mein Französisch reicht aber kaum weiter als bis "la porte de l'auto ne ferme pas". Kurz vor der Grenze hatten wir ein Mautproblem: der Automat mochte meine Bankkarte nicht. War das ein Drama, bis das geklärt war! Kurz nach der Grenze auf spanischem Boden wieder Ärger mit einem Maut-Automaten, dieser wollte meine Münzen nicht. Aber – das Problem war ruck-zuck gelöst: Echt intelligente Leute, diese Katalonen, sprechen alle fließend Spanisch! Den ersten Tag haben wir in Figueres verbracht, Dalí-Museum. Zwar sind weder ich noch meine Frau Dalí-Fans, eher das Gegenteil. Sie wollte überhaupt nicht hin, aber ich habe gesagt, wenn wir da schon an seinem Geburtsort vorbeikommen, will ich das doch sehen. Und im Nachhinein bereuen wir es beide nicht: Das Gesamtwerk zu sehen ist doch eindrucksvoll und relativiert bestehende Vorurteile. Beeindruckend ist auch der Fleiß Dalís: Es gibt wahnsinnig viele Werke von ihm zu sehen, aber wie ich las, ist ein Museum in Florida noch größer und enthält noch mehr Werke. Nachstehend einige Fotos. Das Gebäude besteht aus einem antiken Teil, dem ehemaligen Theater von Figueres, das im Bürgerkrieg zerstört und unter Beteiligung von Dalí wiederauf- und für den neuen Zweck umgebaut wurde – und einem surrealistischen Neubau – daligemäß halt. Er ist übrigens auch darin begraben. Grüße Chicharrero
  20. 3 points
    Seemann

    Witzeecke.............

    Ein junger, begabter Bauchredner tritt in Abendlokalen auf. Eines Nachts zeigt er seine Kunst im Gasthaussaal eines kleinen Ortes auf dem Lande. Mit seiner Rednerpuppe auf seinem Knie, bringt er sein gewohntes Repertoire an Blondinen-Witzen. Einer jungen, hübschen Blondine, in der vierten Reihe wird das nach einer kurzen Weile zu bunt. Sie steht auf und protestiert lautstark: "Ich habe nun genug von ihren blödsinnigen Blondinenwitzen gehört. Wie können sie es wagen, alle Blondinen in diese stereotype Dümmlichkeitsmaske hineinzwängen zu wollen?! Was hat die Farbe des Haares mit dem Wert einer Person als menschliches Wesen zu tun? Es sind Kerle wie Sie, die verhindern, dass Frauen wie ich im Arbeitsumfeld und Gemeinwesen respektiert werden und somit nicht das volle Potential der möglichen persönlichen Entwicklung erlangen. Sie und Ihresgleichen verewigen die Diskriminierung nicht nur der blonden, sondern aller Frauen generell und das noch dazu unter dem Deckmantel des Humors!" Dem Bauchredner ist die Szene ungemein peinlich. Er beginnt sich zu entschuldigen, aber die Blonde schreit ihn an: "Sie halten sich da raus! Ich spreche mit dem kleinen Arschloch, das auf Ihrem Knie sitzt!"
  21. 3 points
    Rita

    Zunehmender Werteverfall

    Dass in Spanien nicht bewusst mit Müll umgegangen wird, hätte ich Ende der 80er (und auch noch später) voll unterschrieben. Dazu zwei Beispiele: Wir waren mit unseren kleinen Kinder am Strand von San Juan. Und zu Sonne, Wasser und Sand gehört nun auch ein Eis. Also nichts wie los zum nächsten Restaurant. (Es war kein Chiringuito.) Ich kaufte meinen beiden Kindern also ein Eis, öffnete die Verpackungen und wollte die im Abfalleimer entsorgen. Aber wie, wenn keiner da steht? Der Kellner meinte, ich solle das Papier auf den Boden werfen, der werde nachher gewischt. Meine Kinder wollten wissen, was der Mann zu mir gesagt hatte und ich klärte sie auf. „Aber Mama, du rüersch das Papier aber sicher nid uf de Bode“, antworteten beide gleichzeitig. Natürlich nicht... ich entsorgte es zuhause. Am Tag nach „Santa Faz“ fuhren wir Richtung Alicante. Plötzlich entdeckten wir auf einem Platz, der einer Müllhalde glich, einige kleine Bagger, die in einer Reihe nebeneinander fuhren und den Müll zusammenschaufelten, den die Menschen einfach auf den Boden geschmissen hatten. Diese Geschichten ereigneten sich aber vor zig Jahren und inzwischen hat sich diesbezüglich in Spanien viel verändert. Ich bin der Ansicht, dass das Umdenken der Spanier schon begonnen hat. Überall stehen z.B. Container und Abfalleimer mit Aschenbechern. Die Straßen und Plätze sind sauberer geworden und auch nach dem sonntäglichen Picknick wird der Abfall entweder mitgenommen oder entsorgt. (Auf dem Grundstück meines Exmannes ist das heute jedenfalls so.) Vor meiner Reise nach Madrid wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Hauptstadt eine „schmutzige Stadt“ sei. Meine Freundin und ich waren aber sehr erstaunt, wie sauber die einzelnen Viertel waren. Wir konnten z.B. unzählige Spanier beobachten, wie sie ihre Zigarette im Aschenbecher ausdrückten und nicht wie früher einfach auf den Gehsteig schmissen. Von wegen Zigarettenstummel wegwerfen... in der ach so sauberen Schweiz kontrollieren nun zivile Beamte die Bahnhöfe und verteilen Bussen (100 Fr.) an jene, die ihren Zigarettenstummel achtlos auf die Gleise werfen, weil ihnen der Weg zum Aschenbecher zu weit ist. Schwarze Schafe gibt es überall, denke ich, nicht nur in Spanien. Würde sich jeder an der eigenen Nase nehmen und seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten, in welcher Form auch immer, so sähe unsere Welt doch schon viel besser aus.
  22. 3 points
    moix

    Auswandern?

    Boooaaah neee ey, ich fass das was ich hier lese nicht... MOD! Schickt euch die Debatten per PN und so weiter... das hat nix mit Auswandern zu tun und auch nicht mit der EU. Wenn WIR hier als spanien-treff ernst genommen werden wollen, sollten wir mit sachlichen Berichten, und Äußerungen glänzen und nicht mit Kindergartenniveau!
  23. 3 points
    Lilac

    Wird das Bargeld wirklich abgeschafft?

    Wieso können wir nichts dagegen tun? Wir sind die Macht, denn wir haben das Geld! Wenn die Bürger sich nur mal einigen könnten, sähe alles gleich ganz anders aus. Mal eine Woche lang einfach nicht mehr einkaufen. Die Bankkonten kündigen, bei den Banken, die als erstes das Bargeld abschaffen. Oder uns an den tapferen Menschen von Burgos ein Beispiel nehmen und auf die Straße gehen. Warum geben wir Nordlichter uns immer so verdammt zivilisiert und "cool"? Warum platzt uns nicht mal der Kragen? Ich will nicht eine Zeitung oder ein Brötchen mit Karte zahlen. Ich will einem Bettler auf der Straße auch weiterhin einen Euro geben können (oder hat der dann in Zukunft so einen kleinen Automaten, wo man meine Karte durchziehen kann ). Ich will meiner Frisörin weiterhin ein Trinkgeld auf die Hand geben, ohne, dass sie es versteuern muss. Denkt man mal weiter, kommt einem das Ganze schlichtweg undurchführbar vor. Aber wenn der Staat etwas durchsetzen will, weil er Profit wittert oder an Daten kommen möchte, findet er einen Weg. Himmel!
  24. 3 points
    moix

    Unser liebes Vieh...

    Die von Bruni wunderbar geschriebene Hundegeschichte im „Am Ende des Tages“-Thread, hat mich animiert, meine Beobachtungen der letzten Tage weiter zu geben. Ich war „einhüten“ im Campo, zwei Hunde, zwei Miezen und zwei Esel und ein paar Hühnchen. Die Hunde, eine davon meine „Alma“, die wir vor zwei Jahren vor dem Transfer nach Deutschland gerettet haben und eine 10 Jahre alte Schäferhündin, „Lua“ auch aus dem Tierheim. Lua leidet, laut meiner Freundin an Schwerhörigkeit. Ständig rennt sie bellend zum Tor , schlägt Alarm und Alma schließt sich an. Heißt: Gebell den ganzen Tag. Lua verbellt die Esel, jagt und ermordet Hühner und hört wie ein Stein. Almi(Alma), schließt sich fröhlich an, man hat nix besseres zu tun. Meine Ex-Nachbarin und Freundin gab mir den Hausschlüssel, mit den Worten: “Die Ohrstöbsel findest Du…“. Und tatsächlich, schon beim Abstellen meines Ferraris ertönte lautes Gebell und heftiges Türgekratze. Almi sprang mir vor Freude ins Gesicht, auch wenn wir uns Monate nicht sehen, sie ist nie zu bremsen – das nennt man Liebe! Lua kläffte und knurrte bei unsicherem Schwanzwedeln, um sich dann an mir vorbei zu wursteln und die Esels zu attakieren, die vor der Terrasse standen. Sie bellt und macht auf dicke Hose, aber in Wirklichkeit tut sie nix. Die Eselchen sind schlauer als die Hundebesitzer, die Lua ständig lautstark irgendwas zurufen: „Lua aus“ Lua hier, Lua lass das , Lua komm her!“ Lua ignoriert alles – die Esel auch, ich werde es auch so halten. Das gleiche Spiel ist das Eingangstor. Sobald sich nur ein Spatz nähert, rast Lua los und bellt – Herrchens rennen hinterher und brüllen rum…, ich beschließe es zu ignorieren. Ich muss zugeben, es waren gut fünf harte, geräuschvolle Stunden, aber danach hatte ich die restlichen vier Tage Ruhe. Da ich nicht den gewünschten Effekt lieferte, gab Lua auf, am Kaminfeuer war es gemütlicher. War sie sonst, bei jeder Bewegung, bellend gegen die Glastür gesprungen, lag sie nun ruhig davor, fein. Nun trat Almi auf den Plan, offensichtlich gelangweilt. Kein Gebelle, kein Gejage, pöööööhhh und noch dazu besetzte die dicke alte Hündin das schöne große Hundekörbchen… Das muß geändert werden! Almi steht auf, tippelt ein bisschen durch den Salon und dann kommt die beste schauspielerische Leistung, die ich je bei einem Hund gesehen habe. Tippel, tippel, in die Mitte des Raumes. Almi nimmt Haltung an – Ohren spitzen, Schwanz aufstellen, Nackenfellchen sträuben, Pfote hoch - ALARRRRMM! Nun flitzt sie zur Glastür, bellt und Lua springt auf, knallt an die Tür und verbellt aus Leibeskräften – Nichts! Almi im gleichen Moment: Ohren einfahren, Schwanz und Fell runter, tippel, tippel, schmeißt sich mit Wonne in das Riesenkörbchen. Streckt ihren katzengroßen Körper genüsslich aus. Bis der, aus alters gründen etwas kurzsichtigen Lua ein Licht auf geht – Weggegangen - Platz vergangen! Beleidigt fügt sie sich dem Schicksal, und quetscht sich in Almis katzenkorb großes Körbchen. Ich sitze auf dem Sofa und kann mich nicht mehr einkriegen vor Lachen. Almi blinzelt zu mir rüber, als wollte sie sagen: „Na, wer ist nun der bessere Hundeflüsterer?“
  25. 3 points
    Gast

    Unser liebes Vieh...

    Der Tag ist zwar für mich noch nicht zu Ende, aber ich gönne mir mal eine Arbeitspause Zunächst darf ich mit großem Stolz verkünden, dass unsere Morena nicht gar so belehrungsresistent ist wie ich anfangs angenommen habe. Es ist ja nicht einfach für einen ADS geschädigten Frühteeny Befehle zu lernen und dann auch noch in einer gänzlich unbekannten Sprache. Also, sie kann: Morena (ihren Namen kannte sie offensichtlich nicht) Sitz, Platz, Bleib, Komm, Geh! und die dazugehörenden Zeichen kennt sie auch. Allerdings kann es schon vorkommen, dass sie im Eifer des Gefechts sämtliche Befehle durcheinander bringt. Und das mit dem Bleib ist auch so eine Konzentrationssache – die Ausführung dieses Befehls ist zwar exakt aber leider sehr kurzfristig. Also ein fliegender Vogel oder sonstige Ablenkung darf nicht dazwischenkommen, sonst ist das nix mehr mit bleiben. Sie ist also eine durchaus begabte Schülerin und trotzdem finden einige Wörter keinerlei Zugang. Eines dieser Wörter ist LANGSAM, egal in welcher Tonlage das an sich doch einfache Wort gesprochen wird, es erreicht sie nicht . In dem Moment wo Madam weiß dass es Richtung Campo geht, ist alles andere zweitrangig. Da hoppeln wohl in ihrem Kopfkino nur Hasen rum. Seit ein paar Tagen üben wir jetzt auch noch, dass Hund zum Pinkeln stehen (hocken) bleiben soll/muss. Es hat sich nämlich die Unart eingeschlichen, dass sie noch während des Pinkelns los läuft . Na ja, letzte Woche hatten wir nun das Gefühl dass unsere Morena gut genug erzogen ist um mit ihr einen Ausflug zu machen. Wir sind also ans Meer gefahren. Die Fahrt von Benferri nach La Marina verlief ruhig, obwohl so richtig relaxed war sie offensichtlich nicht, denn sie hat den Weg genau verfolgt. Dort angekommen war ein einziges Yipiiiieeee, so weich unter den Pfoten, was glitzerndes im Hintergrund, viele Menschen und …. HUNDE . Nach kurzer Zeit durfte sie auch von der Leine und da war die Freude groß, rauf auf die Dünen, runter von den Dünen, mit anderen Hunden spielen und laufen, laufen, laufen. Dementsprechend war auch ihr Gehörgang auf Durchzug geschalten. Und prompt gab es einen Menschen, der sich offensichtlich daran gestört hat. Aus tiefstem Sachsen kam eine männliche Stimme die sagte: Nu das nenn ich doch einen Köter der gut hört. Jetzt fühlte ich mich in meiner Hundebesitzerehre gehörig angegriffen und meinte daraufhin: Nö, hören tut sie nur wann sie will, aber dafür macht sie fremde Menschen nicht an . Nachdem Morena sich zwischenzeitlich ausgepowert hatte haben wir beschlossen den Rückweg zum Auto anzutreten. Unsere Morena lief ganz artig neben uns her bis sie sich an das glitzernde Etwas erinnerte, dass sie ja gleich zu Anfang gesehen hat. Also, jetzt nichts wie hin dazu und einen ordentlichen Schluck nehmen. Bäääääähhhh sagte ihr beleidigter Gesichtsausdruck - der Koch war wohl verliebt, weil das Getränk total verzalzen war, aber wir hatten ja vorgesorgt und beim Auto gab es zunächst mal frisches Wasser in ihrer Lieblingsschüssel. Dann rein ins Auto und zurück nach Hause. Der Rückweg hat nicht mehr interessiert, denn Madam war fertig mit den Nerven und ist gleich nach den ersten paar Metern in einen schnarchenden Tiefschlaf verfallen. Im Übrigen war das auch die erste erholsame Nacht ohne Trippel Trappel und Kissen von der Couch werfen. Aber dazu mehr beim nächsten Mal.
  26. 3 points
    Thema Facebook ist ein sehr wichtiges Thema in meiner Branche, bzw. meinen Kreisen. Wieso ich Facebook nicht meide erkläre ich gerne - Ohne Facebook, wäre ich heute nicht da wo ich heute nunmal bin ! Tatsache ! ------ Ich besitzt mehrere Webseiten für meine Arbeiten, ich bin in 4 Model-Karteien angemeldet. Xing und weitere Portale, ja selbst beim Arbeitsamt in Deutschland stehe ich als Ausbilder, Fotografenmeister und Anlaufstelle für ein Praktikum im Thema : Fotografie, Model-Fotografie, Erotikfotografie, Mediengestaltung, Beratung, Marketing, Workshopleiter, Training, Motivationstrainer, Werbeagentur, Medienagentur und Werbegestalter in Foto-& Videoform. Besitze ein nicht unbekanntes Studio im schönen Wevelinghoven, welches kaum zu übersehen ist. Der ganze Ort kennt mich inkl. der Nachbar-Städtchen ... Nun läuft es so ab : Ich suche für Februar einen Praktikanten für Video & Fotografie, für die Neuauflage meiner neuen DVD. - Dezember Ausschreibung : Arbeitsamt, inkl. Zettel am Fenster. -> Bis heute, keine Bewerbung. - Dezember Ausschreibung : Ortsgebundene Zeitung, halbe Seite -> Bis heute keine Bewerbung. - Dezember Ausschreibung : Fachzeitschrift, Arbeitsmarkt, halbe Seite -> Bis heute keine Bewerbung. - Dezember Ausschreibung : Homepage, Foren, XING - Bis heute keine Bewerbung. - 2 Januar Ausschreibung : Facebook, ein Beitrag, Kostenlos -> Bis heute über 100 Bewerbungen per eMail erhalten. Gestern 4 Vorstellungsgespräche, heute erneut 4. Ca. 25 Bewerbungen im Briefkasten - dieser war komplett voll dass die Leute selbst reingekommen sind und mir diese in die Hand gedrückt haben. Jetzt wärend ich den Text hier schreibe kam wieder eine Junge Dame rein ---------- Weiteres Thema : - Monti, in Grevenbroich -> Gallerie, ich biete dort meine Aufnahmen im Künstlerischen Rahmen an. Keiner meldet sich - kaum einer geht dort rein. - Meine Bilder hängen im Laden, im Schaufenster ... Interesse = Null. Poste ich diese Aufnahmen in Facebook, wie es gestern der Fall war -> 14 Vorbestellungen der Aufnahmen. ----------- Meine Meisterschule, kein Professor wollte die Termine per Email schicken, keiner per Post, Telefon, Webseite mit geheimer Spalte.. Nein, NUR Facebook ! ----------- Punkto Kunden : Meine Workshops werden erst in der Model-Kartei veröffentlicht, anschließend in den anderen 3 ebenfalls.. Gleichzeitig auf meiner Homepage... Darüber habe ich vielleicht 1 Rückmeldung insgesamt. Bei Facebook ist dieser nach nicht einmal 24std. ausgebucht. ----------- Thema Emails, schreibt kaum jemand ! Ich arbeite mittlerweile für mehr als 20 Unternehmen - und es sind teilweise Unternehmen die so riesen Konzerne sind, die den Düsseldorfer Fernsehturm mit der LED Uhr ausgestattet haben - diese schrieben mich über FACEBOOK !! an... Nicht per Email, iMessage oder gar anruf... nein, Facebook. Erotikartikel, Produktfotografie -> Facebook, darüber kommen meine Aufträge. ----------- Ich werde ende des Monats 26 Jahre alt, ich bin eine "Junge" Generation die mir dank Facebook zum erfolg verschaffte. Aber nicht nur uns Jungen Menschen sind betroffen, nein nein... Mein Vater (56), ist ebenfalls mittlerweile gezwungen zu Facebook zu gehen was er nun auch gemacht hat. Er ist Elektriker-Meister in einem WELTKONZERN mit 89% Weltanteil an Hafentechnik, mittlerweile auch Monteur. Wie kommunizieren die Mitarbeiter auf Montage, um es detailiert und sauber zu haben ? Wie machen es die Meister und oberen Leute? Facebook... ----------- Das soll natürlich alles nicht heissen, man ist heute verpflichtet zu Facebook zu greifen - um gottes willen ! Aber wer heute dem Erfolg nahe sein möchte, darf einfach nicht auf das Weltnetzwerk verzichten. Es ist nicht eine Mode, es ist ein absolut perfekt durchdachtes System - welches für jeden der angemeldet ist das Leben vereinfacht wenn's um Dienstleistung, Angebote und mehr geht... Heute nutzt kaum einer das Telefonbuch um eine Firma zu finden, er sucht das Unternehmen bei Facebook. Ich selbst nutze immer seltener Google um Adresse und Co rauszusuchen - ich nutze auch dafür Facebook-Suche. Schneller, Präziser & Einfacher. Und nein, für den Beitrag bekomme ich kein Geld Ich möchte damit lediglich nur sagen - dass man mit Facebook nichts falsch macht. Sich dagegen zu währen ist einfach die selbe Schublade, wie die - wenn man sich nicht an "Neues" gewöhnen möchte / Kann. Früher wurden die Handys kleiner, und der der das größere hatte wurde ausgelacht. Heute gibt es Samsung S4, welches den halben Kopf verdeckt... Die Welt entwickelt sich halt weiter.... Wer mitzieht, bleibt Aktuell und Modern... wer nicht, der halt nicht...
  27. 3 points
    Es ist gar nicht so lange her, da habe ich das Forum auf die neue Software umgestellt, was viele hier ein wenig verwirrt hat. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und mag vertraute Muster, aber ab und an sind Veränderungen notwendig und auch hilfreich. Auch ein Teil der Forenstruktur musste hier nun etwas aufgeräumt und umstrukturiert werden. Damit nun nicht jeder mit offenem Mund da steht und sich fragt, was sich denn der Admin da wieder für ein *%$"§%& ausgedacht hat, erkläre ich einfach mal mein Vorgehen und die Gedanken dazu. Evtl. sagt ja dann doch der ein oder andere, dass es so dann doch Sinn macht und ein wenig besser ist Da Forum ist naturgemäß mit der Zeit gewachsen und so wurden Foren und Rubriken hinzugefügt um die wachsende Beitragszahl besser zu gliedern und zu sortieren. Bis zu einem gewissen Punkt kann man das so machen und dabei auch die alten Foren weiterhin bestehen lassen, aber irgendwann kollidieren diese zwangsläufig mit den neuen, viel spezifischeren Foren. Es gibt zu viele Überschneidungen und man weiß gar nicht mehr wo man was entgeltlich besser einstellen soll. Bei den Rubriken der Spanischen Sprache und der Kleinanzeigen, konnte ich diese, zusammen mit Benutzern des Forums, erfolgreich restrukturieren. Bei den Foren Allgemeines, Auswandern und Leben, Urlaub und Reisen, war dies leider noch ein bestehendes Kuddelmuddel. Sie gehören irgendwie zusammen, aber bei einigen Themen wird es schwer, sie ordentlich einem bestimmten Forum zuzuordnen. Zudem gab es das Problem, dass durch die Anordnung der Foren "Spanien Allgemein" und "Nachrichten + Aktuelles" am Anfang des Treffs, sich dann die meisten dazu entschieden, vieles einfach in eines dieser beiden Foren zu schreiben. Obwohl es so viele andere, passende Foren gab, wurden diese Foren zum Einstellen von Themen kaum benutzt. Das war natürlich nicht der Sinn und Zweck der Sache Aber wenn ich schon selbst damit Probleme hatte, eine klare Trennung zu finden, war es umso schwerer für die Moderatoren und ebenso für die Benutzer 1.) Ich habe zuerst einmal "Spanien Allgemein" und "Nachrichten + Aktuelles" so weit ich es vermochte, ausgemistet und die existierenden Themen in die dazu passenden, anderen Foren verschoben. Das waren dann so um die 60%, was schon zeigt, wie viel da eigentlich nicht hinein gehörte. Der verbleibende Rest aus "Nachrichten + Aktuelles", wurde in "Spanien Allgemein" verschoben und "Nachrichten + Aktuelles" gelöscht. Weiterhin habe ich "Spanien Allgemein" nach unten hin verschoben, so dass man sich in natürlicher Form, zuerst die anderen Foren anschaut, ob ein entsprechendes Thema nicht doch in eines der "Fach"- oder "Regional"-Foren hineingehört, bevor es bei "Spanien Allgemein" landet. Denn dieses Forum ist ja laut Beschreibung hierzu da: "Was sonst in keine andere Kategorie hineinpasst und mit Spanien zu tun hat." 2.) Eigentlich wollte ich mit dem ersten Punkt das ganze vereinfachen und die Struktur des Forums entschlacken, aber beim Verschieben all der Themen sah ich schnell, dass auch ein dringender Bedarf nach zwei neuen Foren bestand. Das erst war "Gesundheit + Medizin" mit der entsprechend einfachen Beschreibung: "Alle Themen zu Gesundheit und Medizin, so wie den Krankenversicherungen, dem Gesundheitswesen, Medikamente, Hygiene, Drogen usw." Das zweite war Wohnen, Immobilien + Grundstücke, welches mit der folgenden Beschreibung daher kommt: "Alles zum Thema Wohnen, ebenso wie die eigenen vier Wände, gekauft oder gemietet, um in Spanien über einen längeren Zeitraum hinweg in Spanien zu Wohnen oder einen festen Wohnsitz dort zu haben." Damit ist auch das Wohnen in den vier Wänden gemeint und nicht nur die Immobilie oder das Grundstück allein. 3.) Diese beiden neuen Foren machten es nun notwendig, dass ein paar weitere Änderungen vorgenommen werden mussten. So wurde aus "Leben, Arbeiten + Studieren in Spanien" nun "Arbeiten, Ausbildung + Studieren in Spanien" mit der Beschreibung: "Themen zur Arbeit und Arbeitssuche, als auch Bildungsthemen wie Schulen, Schulbildung, Ausbildung, Fortbildung und Kindergärten, usw., wie auch das Studieren in Spanien, Infos zu Hochschulen, Universitäten und Auslandssemestern." Ebenso griff das ein wenig in den Bereich "Rechtliches + Gesetze". Da ich aber ursprünglich vorhatte, hier noch ein Forum " Behörden + Dokumente" zu erschaffen, fand ich es am Ende besser daraus lieber ein kombiniertes Forum zu schaffen. So erweiterte ich dieses mit dem neuen Namen "Behörden, Dokumente + Rechtliches" und der dazugehörigen Beschreibung: "Themen zu spanischen Behörden, benötigte Dokumente, spanisches Recht und juristische Fragen wie Gesetze, Erbrecht, Steuerrecht, Renten, Fahrzeugversicherung, KFZ-Steuer usw., welche nicht in anderen Foren abgehandelt werden." Auch wurde das Forum direkt in den Bereich von Auswandern und Leben in Spanien verschoben, weil es dort einfach existenziell ist. 4.) Jetzt hatte ich das nette Forum "Wohnen, Immobilien + Grundstücke" für Residente, aber dies kollidierte mit einem weiteren Forum in der Formulierung, mit dem ich schon lange unzufrieden war. Bei der Urlaubs- und Reiserubrik hatte ich "Übernachtungen + Wohnen bei Urlaub-Reisen", was sich so irgendwie mit dem anderen biss. Nach längerem Überlegen fand ich dann eine Beschreibung für das Forum, welche klar machte, dass es hier nicht um dauerhaftes Wohnen ging, sondern nur um urlaubs- und reisespezifische Übernachtungen im allgemeinen. So heißt das Forum nun "Übernachtungen + Ferienunterkünfte". 5.) Das Forum "Feste, Feiern + Kultur", gibt seinen Inhalt irgendwie nicht richtig wieder. Ich hätte es nun einfach "Kunst + Kultur" nennen können, aber da gibt es ja immer wieder Leute, die zum Beispiel Popmusik nicht mit ernsthafte Kultur gemischt sehen wollen oder andere kulturkritischen Zeug. Daher habe ich es nun einfach in "Unterhaltung, Kunst + Kultur" umgetauft. Damit weiß jeder, dass hier das Thema etwas offener und breiter gestreut ist, was dann auch die Beschreibung wieder gibt: "Spanische, Kulturelle, Höhepunkte, Feste und Feiern, Musik, Literatur, Geschichte, Film, Fernsehen, Radio usw." 6.) Bei "Sehenswürdigkeiten" dachte ich erst daran, dies einfach zu einem Unterforum von Punkt 5. zu machen, aber dann entschloss ich mich, dieses in die Rubrik Urlaub + Reisen zu verschieben, weil es dort einfach viel besser hin passt. Genau dort ist das richtige Umfeld dafür, wo man genau nach solch gezielter Thematik sucht und sich damit beschäftigt. Es ist ja immer die Frage, wenn man nach Spanien reist, was sollte man gesehen haben? Hier bekommen Reisende genau ihre Antwort und können dann auch darüber schreiben. 7.) Bei Forum "Essen + Trinken" habe ich noch den kleinen Zusatz "Agrarwirtschaft" in die Beschreibung getan, weil es ja auch um den Anbau zum Verzehr geht und damit hier besser aufgehoben ist, als bei Flora und Fauna. 8.) Damit nicht jeder denkt, bei Flora und Fauna, solle es sich ausschließlich um die spanische wilde Natur gehen, wurde es um den besten Freund des Menschen erweitert und heißt nun "Flora, Faune + Haustiere" mit der Beschreibung "Pflanzenwelt und Tierwelt Spaniens, mit Vögeln, Insekten, Reptilien, Weichtiere usw. ebenso wie Themen rund um Haustiere in Spanien." 9.) Damit Urlauber und Reisende ihren Bereich nicht übersehen und ihr Anliegen dann nicht einfach bei den allgemeinen Themen reinschreiben, wurde deren Rubrik nach oben verschoben. Dabei wurden ebenso die Auswanderer und Residenten berücksichtigt, deren Rubrik auch nach oben gewandert ist. Ich hoffe das die neue Struktur die Foren nicht nur sinnvoll ergänzt, sondern auch dabei hilft das passende Forum zu finden, so dass, wenn man dann bei "Spanien Allgemein" angekommen ist, dort nun nicht mehr 60 Prozent aller Themen eingestellt werden, die eigentlich in eine andere Rubrik gehört hätten Und evtl. konnte ich so ein wenig vermitteln, mit was für Gedanken ich mich hier und da herum geschlagen habe, um das Forum auch für euch, ein wenig übersichtlicher und besser zu gestalten, auch wenn es einem auf den ersten Blick nicht so vorkommt
  28. 3 points
    schamanin

    Advent, Advent...

    Weihnachtskuchen selbst gemacht Man nehme: 1 Tasse Wasser 1 Tasse Zucker 1 Tasse braunen Zucker 4 grosse Eier 2 Tassen getrocknete Früchte 1 Teelöffel Backpulver 1 Teelöffel Salz 1 Handvoll Nüsse 1 Zitrone 1 Liter Whisky Zubereitung: Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen so seine Qualität. Nehmen Sie dann eine grosse Rührschüssel zur Hand. Währenddessen probieren Sie nochmals den Whiskey und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist. Giessen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang. Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich. Fügen Sie einen Löffel voll Zucker hinzu. Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll. Mixen Sie den Schalter aus! Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel. Hau´n Sie die schrumpligen Früchtchen mit rein. Malten Sie den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen's des mit 'nem Traubenschier. Überprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzzz... Jetzt schmeissen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken ihre Nüsse aus. Fügen Sie eine Tasse hinzu. Zucker, alles. Was auch immer... Fetten Sie den Ofen ein. Drehen Sie ihn um 350°. Schlagen Sie auf den Mixer, bis er ausgeht. Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys. Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen – ziehen Sie sich prophylaktisch 3 Aspirin rein... happy 3. Advent schamanin
  29. 3 points
    moix

    Keine "Gefällt mir" mehr, aber weiterhin "Renommee"

    Also ganz ehrlich, das "gefällt mir" lief einfach fixer, jetzt sucht man rum und soll noch was schreiben. Also dann kann man doch gleich unter den Post sein Komment abgeben, so a la : Stimme dir zu "User 007". So gesehen können wir uns den Schnick-Schnack sparen. Wenn uns einer "an die Karre pieselt", Bemerkungen über PN ...
  30. 2 points
    Kipperlenny

    NIE Nummer im Raum Valencia

    Moin Moin Vielleicht hilft dieser Thread anderen in der Nähe von Valencia Wenn Ihr Eure NIE beantragen wollt, dann müsst Ihr zu "Carrer de Bailén 9, Valencia" - nirgendwo anders hin. Das ist direkt am an den Schienen in der Nähe des Bahnhofs Estacio del Nord, Metro Haltestelle "Bailén", ist nen kleines Haus und die Hausnummern sind nicht der Reihe nach in der Straße - verlasst Euch am besten auf Google Maps. Im Internet stehen noch viele andere Adressen, aber die sind wohl alle Blödsinn. Wichtig: Ihr müsst Euch vorher einen Termin holen über https://sede.administracionespublicas.gob.es/icpplus/index.html auf der Seite (in dem DropDown) findet Ihr auch die anderen Möglichkeiten für das Beantragen der NIE. Auch Wichtig: Einen Termin pro Person beantragen! So, ob das wirklich klappt sagen wir Euch am 05.02. wenn wir unseren Termin haben - hoffentlich erspare ich aber jetzt schon mal einigen Leuten den Gang zu falschen Adressen Lenny
  31. 2 points
    Monsanto hat seinen Ruf weg, aber trotzdem agiert es erfolgreich am Markt, als wäre nichts gewesen. Monsanto - Mit Gift und Genen (2008)
  32. 2 points
    Mica

    Was will der Vermieter mir deuten....?

    Er schreibt, dass das seine Provision ist, dass er den Betrag nicht hoch findet und begruendet die Hoehe des Betrages damit, dass er zu jeder Zeit oder allzeit bereit ist, moeglichen MIetern das Haus zu zeigen, also Vollzeit arbeitet und das alles ausserdem mit der Vermieterin abgestimmt ist. Also dass ein Makler sich die Provision selber aussuchen kann hab ich auch noch nie gehoert, Normalerweise zahlt man bei Unterschrift des Vertrages ueber einen Makler oder eine Agentur die laufende Monatsmiete, 1 Miete Kaution oder 2 wenn moebliert und 1 Miete Provision an den Makler oder die Agentur. Provisionen selbst aussuchen oder die Hoehe bestimmen geht absolut gegen die Bestimmungen des geltenden Gesetzes, das ist alles ganz klar in der L.A.U. hinterlegt.
  33. 2 points
    moix

    Das Knebelgesetz oder "ley de la mordaza"...

    Weder für Links noch Rechts. Das Problem liegt in Espana noch viel tiefer, Kurruption und Vetternwirtschaft in die eigene Tasche hat Tradition. Fast kein Spanier der Generation en 60, 70,80,90,, der da nicht irgenwelche krummen Dinger gedreht hat. und wenig Steuern wie möglich zahlen, das haben die von D gelernt. Zu Francos Zeiten waren die Steuen niedrig, erst die folgenden haben die Steuern für sich entdeckt, als Einnahmequelle. und genau wie in D. hat man gelernt, sowenig wie möglich zu zahlen. Das Demogesetz müssen sie erlassen, soviel Angst haben die Herren, das sie irgentwann nur noch unter Polizeischutz aus dem Haus können, vor lauter Volkswut. Und Rajoy, entusiastisch, das er die nächste Wahl gewinnt, labert sich um Kopf und Kragen. Freud'sche Fehlleistung wie 'Brotes bordes,ääh verdes' sagen doch alles. Aber die EU wird höchstens diese Gestz aufgreifen und ausweiten, denn sie interessiert nicht der kleine Mann, sondern das dicke Geld. Denn darum dreht sich ALLES! Mehr Gewinne auf Teufel komm raus, sch.. auf die Umwelt, auf die Arbeiter die fast verhungern, die Kinderarbeit und die Emision(damit wird geld gemacht!), hauptsache man selbst hat Villa Reisen Geliebte und Ferrari.
  34. 2 points
    Kurtchen

    Europawahlen in Spanien

    Olaf Henkel, AfD, ehemaliger Präsident des BDI sagt es so: Der Euro hat zu einem Ungleichgewicht der Wirtschaftszonen geführt. Der Norden hat profitiert, der Süden verloren.NIemand gibt es sonst zu, Vom Ergebnis zahlen die Bürger des Nordens für den Süden. Aber er sagt es genauer: für die Banken des Südens. Niemand, aber wirklich niemand der etablierten Parteien Europas sagt etwas gegen die EU, in D mit Ausnahme der LINKE, sowie der AfD. Und eine von beiden werde ich persönlich wählen. Aber nicht nur der EURO ist für die Misere in Südeuropa verantwortlich: auch die Erweiterung der EU die alle so staatsmännisch beklatscht haben. Vor den Beitrag der sieben osteurop. Ländern waren die Hauptnutznießer der meisten EU Subventionen die Südeurop. Länder, dann kamen die Osteuropäer und die waren deutlich ärmer und bekamen von nun an die meisten EU Gelder. Hier hat Südeuropa zu Gunsten Osteuropas verloren, keiner sagt das jedoch. Man muß alles zusammen sehen, dazu kommt natürlich noch die Immobilienblase. Seien wir einmal ehrlich: Länder wie Griechenland oder Zypern werden es NIE schaffen, und Spanien und Portugal müssen einen brutalen Weg gehen. Schuld: der Euro und die EU im wesentlichen. Die Schweizer und Norweger wussten warum sie kein Mitglied werden wollten, Die Polen/Tschechen/Schweden/Dänen etc. wissen warum sie de Euro nicht wollten. Hauptgewinner des Euros zunächst: die deutsche Wirtschaft, Verlierer am Ende aber auch die Bürger von D denn wir haften bereits jetzt als Steuerzahler mit 193 Miliarden. So: am Ende liegen die Engländer vielleicht doch richtig indem sie sogar aus der EU austreten wollen ?
  35. 2 points
    Ich habe am eigenen Leib Ausgrenzung erlebt. Als Kind von Gastarbeitern, deren Status des Gastes nur auf dem Papier stand, war man schnell die Ausländer. Ein Wort, dem dann einige Gastgeber auch die Bedeutung uns gegenüber, meinten nur zu deutlich klar stellen zu müssen. Als Gast ist man willkommen, als Ausländer nicht. Aber ich sah auch, wie man mit Kindern umging und ebenso, wie man mit älteren Menschen umging. Warum sollte also eine Gesellschaft mit Ausländern besser umgehen, wenn sie mit sich selbst nicht gut umzugehen wusste? Es dauerte viele Jahre um zu verstehen, dass nicht alle Deutschen so sind und dass es auch innerhalb von Deutschland große Unterschiede gibt, wie Menschen untereinander, mit Ausländern, Kindern und mit älteren Menschen umgehen. Auch dauerte es viel Zeit, damit in Deutschland selbst ein Wandel statt fand und Menschen offener und herzlicher wurden, neue Generationen mit einem anderen, offeneren Verständnis aufwuchsen. Hier könnte ich einige Geschichten erzählen und werde diese auch noch an anderer Stelle nachholen, aber es soll hier nur verdeutlichen, dass ich möglicherweise kritischer als andere, mit Themen wie Rassismus, Hetze und Ausgrenzung umgehe. Ich reagiere äußerst verstimmt darauf, wenn ich derlei sensible Themen, auf unterstes Stammtischniveau herunter gebrochen hören oder lesen muss. Aus diesem Grund berühren mich Situationen, in denen ich Nächstenliebe erlebe oder Zeuge einer solchen werden darf. Es sind nicht die großen Dinge, sondern einfach diese kleinen Gesten, die mir Hoffnung geben. Nicht selten, sind es auch diese, welche mich demütigen und beschämen, weil ich selbst vor lauter Argwohn, Vorurteilen oder Bequemlichkeit, nicht selbst auf die Idee kam hier richtig oder gerecht zu handeln. Als ich dieses Jahr bei den Fallas in Valencia war, machten wir in einem kleinen Park rast. Ein paar Kinder knallten ihre Feuerwerkskörper ab und die Eltern spielten mit ihnen dabei. Auch wenn dieser Park nicht sonderlich groß war, sondern eher klein und von ein paar mehrstöckigen Häusern umgeben, verfügte er doch über einen kleinen Brunnen und auch einen Trinkbrunnen. Obwohl der Wind uns teilweise in den langen Straßen erschauernd ließ, setzte sich mit zunehmender Tageszeit, die Sonne durch und so verstauten wir unsere Jacken in den Rucksack. Wie es sich für eine Pause gehört, holten wir unsere Trinkflasche heraus und unsere selbst gemachten Bocadillos. Ich hatte sogar noch ein Stück Tortilla, die ich genüsslich aß. Während wir so am Essen waren, kam ein Afrikaner in den Park. Einer dieser typischen, afrikanischen Flüchtlinge. Eher dunkel angezogen, lange, nicht sehr modisch Hose, Pullover, darunter Hemd und natürlich auch eine Jacke darüber. Langsam und eher schüchtern ging er zum Trinkbrunnen. Dort zog er seine Schuhe aus und dann seine Socken. Er roch erst daran, was alleine beim bloßen zuschauen, nicht gerade sehr angenehm war und dann wusch er diese Socken mit dem Wasser aus dem Wasserhahn. Leicht irritiert und angewidert, widmeten wir uns dann weiter unserem Essen zu, bis der Afrikaner sich am anderen Ende des Parks auf eine Bank setze und dort seine Socken trocknete. Unterdessen kam eine kleine Gruppe von alten Damen in den Park. Diese typischen alten, spanischen Tratschtanten, welche zum Teil auch recht robust und nervig sein konnten und doch bewundernswert, ob ihres ungebrochenen Lebensmutes. Sie nahmen vor uns Platz und irgendwie aus dem Augenwinkel bemerkte ich wie zwei oder drei sich bei dem Afrikaner, am anderen Ende des Parks aufhielten. Da ich mich aber weiterhin meiner wohlverdienten Pause widmete, nahm ich erst gar nicht wahr, was diese Damen dort machten. Dies wurde mir erst klar, als sie zu den anderen alten Damen dazu stießen und eine die andere belehrte. "Du kannst ihm doch kein Becadollo mit Jamon geben, dass ist doch gegen sein Glaube." "Ja aber der ist doch lecker." "Du hast doch gesehen, wie er höflich abgelehnt hat, daher habe ich ihm doch unsere Kekse gegeben." "Ach so ja, jetzt wo du es sagst." "Ja eben, wegen seinem Glauben." Während ich genüsslich mein Essen genoss, teilten diese, kleinen alten Damen ihr Essen mit dem Flüchtling und zeigten mehr Größe als ich. War ich schon so in meiner ignoranten Welt gefangen, dass ich selbst die Nöte eines Menschen vor meiner Nase nicht mehr erkannte? Man lernt ja immer, dass man einem Bettler nicht geben soll, weil die ja eh nur ihr Geld für Alkohol und Drogen ausgeben und so. Aber hier war ja kein Bettler. Hier war ein Fremder, weit ab von seiner Heimat und womöglich auch ohne seine Familie. Und ich rümpfe die Nase, weil er seine Socken in einem öffentlichen Park wäscht. Ich war doch ein wenig beschämt um mich selbst und gleichzeitig so gerührt, wie diese alten Damen, auf ihre einfache Art, diesem Menschen geholfen hatten.
  36. 2 points
    Moix, für dieses traurige aber wahre Fazit bekommst Du von mir einen Orden. Leider, leider beobachte ich auch seit nunmehr 12 Jahren wie das Kleid der Natur immer schäbiger und die Menschheit immer blöder wird. Während ich mich abmühe und das Unkraut aus dem harten Lehmboden mit meinen Händen ziehe, spritzen für Nachbarn um mich herum soviel Gift dass für die nächsten 20 Jahre kein noch so robustes Kraut überleben wird.
  37. 2 points
    Gast

    Rechte Männer / Frauen in Spanien :S

    Seltsam? Für mich eher befremdlich. Ich würde mir einen anderen Typen suchen :-)
  38. 2 points
    Gast

    Mehr Deutsche wandern aus Spanien zurück in ihr Heimatland

    Als wir uns im Jahr 2000 entschlossen haben in Spanien zu bauen sind wir auch noch von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Lebensmittel, Strom, Benzin und sonstige Dinge des täglichen Lebens waren deutlich günstiger als wir es von DE kannten. Doch noch während wir den Bauvertrag unterschrieben haben kam der Euro und unser Traum vom günstigen Leben im fremden Land war futsch. Na gut, dachte ich dann arbeite ich halt bis zu meinem Lebensende und so wird es wohl auch sein, denn keine Rente der Welt kann mit den steigenden Nebenkosten mithalten. Ich will und kann jedoch nicht klagen. Schließlich bin ich in der komfortablen Lage selbst zu bestimmen wie ich meinen Arbeitstag gestalte und sollte es mal gar nicht mehr möglich sein, steht es mir frei die Firma zu verkaufen. Genau diese Freiheit haben die meisten Menschen jedoch nicht und darum hoffe ich, dass die nächsten Wahlen nicht so blauäugig von statten gehen.
  39. 2 points
    Joaquin

    Sprechen wir doch mal vom Wetter

    Also mal im Ernst, ist ja nicht so als hätten wir hier den Super-Winter gehabt. Also wenn man überhaupt von so etwas wie Winter sprechen kann, denn die paar flockenähnliche Gebilde, die diesen Winter den Himmel herunter kamen, konnte man nun wirklich an einer Hand abzählen. Aber müssen denn nun ausgerechnet, wenn ich jetzt in Urlaub nach Spanien fahren will, hier in Deutschland die Temperaturen auf 18 bis 20 Grad steigen? Im März? So ein wenig komme ich mir da schon vom lieben Petrus veräppelt vor Man macht ja auch Urlaub in Spanien um dann bei der Heimkehr zu erzählen, wie toll dort das Wetter war. Da geht einem ja der ganze, zustehende Neid flöten Ja wozu fährt man den in den Urlaub, wenn man später nicht die ganzen Ohhhs, Ahhhhs, Achs und Seufzer abstauben kann?
  40. 2 points
    Hallo, wie zuvor berichtet, stelle ich hier nach und nach Berichte über meine Reise nach Teneriffa ein, die im August/September letzten Jahres stattfand. Hier nach Figueres der nächste Bericht: Hallo, jetzt sind wir in Barcelona. Obwohl wir vor Jahren schon zweimal für je einen Tag hier waren, haben wir diesmal für eine Woche gebucht, dann aber noch drei Tage draufgelegt. Wahnsinn, was man hier alles besichtigen kann! Mit der Sagrada Familia, der Kirche Gaudís, die wohl jeder kennt, hatten wir Pech: Sie wird an mehreren Stellen restauriert und, wie mir scheint, noch erweitert, weite Teile waren eingerüstet. Aber eindrucksvoll ist sie trotzdem. Freunde meinten, das sei eine ewige Baustelle wie der Kölner Dom. Das kann man aber nicht vergleichen, denn das erste Problem beim Kölner Dom war der weiche verwendete Sandstein, später kam saurer Regen hinzu. Die Familia ist aber aus Beton. Außerdem wird der Kölner Dom nur repariert, nicht erweitet; an der Familia war aber deutlich zu erkennen, dass neue, zuvor nicht vorhandene Teile angebaut werden. Während der Kölner Dom fertiggebaut ist, ist Gaudí ja durch einen Unfall gestorben, bevor sein Lieblingsobjekt fertig war. Unklar ist mir, ob man von ihm geplante Teile nachträglich anfügt, oder ob man das Gebäude in seinem vermuteten Sinn vervollständigt. Ich habe mir zwei einige Bücher zu dem Thema gekauft, bin aber noch nicht dazu gekommen, sie zu lesen. Weniger bekannt als die Familia Sagrad ist aber, dass es in Barcelona sieben eindrucksvolle Häuser gibt, die Gaudí entworfen hat. Die meisten kann man auch von innen besichtigen, aber die Preise sind unverschämt: In meinem Reiseführer für die gesamte spanische Mittelmeerküste aus dem Jahr 2003 liegen die Eintrittspreise überall bei rund 5 Euro, jetzt aber zwischen 16 und 28 Euro! Aber die Leute können sich das leisten, die Schlangen* vor Gaudí-Häusern und Museen sind so unerträglich lang, dass man besser vorab im Internet bucht. Wir haben uns von den Gaudí-Häusern nur das schönste, das Casa Battló von innen angesehen. Aber auch in anderen Museen sind die Eintrittspreise ungewohnt hoch. Ab und zu bekommen wir in aber Altersermäßigung: Meine Frau* muss immer den Ausweis vorzeigen, bei mir genügt das Gesicht. :- ) Es gibt hier übrigens einen städtisch organisierten Fahrradverleih: bicing, ähnlich wie das die DB in Deutschland macht, aber weit intensiver. Die Fahrräder sehen auffällig aus und es gibt rund 5.000 Stück davon, die sich auf fast 400 Ausleihstationen verteilen. Für 30 EU kann man einen Jahresvertrag abschließen, bekommt einen Code und kann dann eins der elektronisch abgesicherten Fahrräder ohne weitere Kosten spontan an einer der Ausleihstationen abholen, oder im Internet zuvor die Verfügbarkeit prüfen, und es an irgendeiner anderen Station wieder abstellen. Manche Strecken sind wohl beliebter als andere, weshalb die Fahrräder zuweilen umtransportiert werden müssen. Mehrfach sahen wir Kleinlastwagen mit Aufbauten zum schnellen Verstauen der Fahrräder, die abends durch die Stadt fuhren. Ach, es gäbe soooviel über diese Stadt zu berichten, aber wir sind einfach dauernd unterwegs und dann fehlt mir abends die Lust, lange zu schreiben. Wir haben aber beide vor, nochmals, vielleicht sogar öfter, wieder hierher zu kommen. Von Teneriffa aus gibt es ja günstige Flüge, und als Resident zahlt man zudem nur 50% des Preises. Die nachfolgenden Fotos sind eine kleine Auswahl aus rund 200 Stück. So, jetzt aber Schluss für heute, und bis bald mal wieder Chicharrero *Meine Frau ist nur fünf Jahre jünger als ich, wird aber von Europäern meist 20 bis 25 Jahre jünger eingeschätzt. Asiaten altern äußerlich nicht so schnell und heftig wie wir. Solltet ihr mal einen Asiaten kennen lernen, von dem ihr denkt, er sei Abiturient: Seid vorsichtig, er könnte Prof. Dr. Ing. sein!
  41. 2 points
    Hallo, ich komme aus Braunschweig und lebe seit letztem Oktober in Teneriffa. Seit ich im Alter von 23 Jahren mit Israel erstmals in einem warmen Land war, weiß ich, dass ich auf dem falschen Breitengrad geboren bin. Mein Geburtsort Dortmund lieg 51° Nord, da muss dem lieben Gott ein Zahlendreher passiert sein, denn 15° Nord, das ist z. B. Guatemala, Dakar oder Rangoon, würden mir mehr zusagen. Beruflich kam ich aber nicht aus D weg. Ich kenne Amerika von den USA bis Chile und weite Teile Asiens, mein Lieblingsland ist Mexiko. Dort wollte ich jetzt, wo ich nicht mehr arbeiten muss, hin. Aber meine Frau, eine Japanerin, die ich in Afghanistan kennen gelernt habe, wollte nicht noch einmal die Situation erleben, wie damals, als sie zu mir nach D kam: Kein Fernsehen gucken können, kein Radio hören, keine Illustrierte oder Zeitung lesen, nicht ins Kino gehen. Und bei Arztbesuchen musste ich als Übersetzer mit, weil kein Arzt bereit war, eine Englisch sprechende Patientin anzunehmen. So fiel unsere Wahl auf Teneriffa. Hier ist es nicht so warm wie in dem Teil Mexikos, wo ich gern leben würde, es gibt deutsches Satellitenfernsehen, und auch im Alltag kommt man mit Englisch und sogar mit Deutsch ganz gut durch. Unsere Reise dahin entlang der spanischen Mittelmeerküste haben wir in unserem Privat-PKW gemacht und uns fünf Wochen Zeit dafür gelassen. Alle paar Tage habe ich Freunden einen Bericht zukommen lassen, die könnte ich, mit kleinen Änderungen, auch hier einstellen, es fängt an mit Figueres. Wenn es trotz der Verzögerung noch interessant ist ist ja schon ein halbes Jahr her, hier kann ich auch Barcelona, Tarragona, Cartagena, Valencia, Granada, Gibraltar und Huelva nach und nach einstellen. Grüße Chicharrero
  42. 2 points
    insomnia

    Fuck-the-EU-Gate

    Ach weißt Du - im Grunde überrascht mich eine derartige Äußerung nicht wirklich. Vielmehr unterstreicht sie meine bisherigen Eindrücke, wie die USA über andere Länder denken.
  43. 2 points
    Chicharrero

    Übliche Mietkonditionen

    Einen oder zwei so dominierende wie Immobilienscout oder Immonet scheint es nicht zu geben. Nach meinem Eindruck haben aber enalquiler.com tucasa.com fotocasa.es die meisten Objekte im Angebot. Diese beiden segundamano.es milanuncios.com sind allgemeine Anzeigenseiten, wo du genauso gut nach Autos, Kleidung oder Hausrat suchen kannst. Aus der Liste rausnehmen kannst du gratum.com, der bietet nur in Teneriffa an. Grüße Chicharrero
  44. 2 points
    @roham ... nein ich meinte Dich nicht explizit, doch offensichtlich fühltest Du Dich angesprochen. Ein grundsätzlicher Fakt - Spanien hat eine ganze Menge Probleme und diese werden sich sicherlich nicht so schnell ändern! Dem stimme ich vollkommen zu! Wenn ich es richtig verstehe, lebst Du nach wie vor in Deutschland - heißt Du entnimmst Deine Infos meist der Presse, einigen Urlaubsaufenthalten und dem Hörensagen aus dem näheren Bekanntenkreis. Dagegen spricht auch grundsätzlich nichts. Doch solltest Du auch akzeptieren bzw. vielmehr tolerieren, dass es Menschen gibt, welche bisher eher andere Erfahrungen gesammelt haben und somit Deine subjektiven Urteile nicht oder nur zu einem gewissen Teil zustimmen können. Grundsätzlich ist mir schon seit langem aufgefallen, dass in verschiedenen deutschsprachig Foren über Spanien oft sehr negativ gesprochen wird. Zugleich regt man sich aber genau in den gleich Foren darüber auf, dass sich zum Beispiel in spanischsprachigen Foren negativ über Deutschland geäußert wird. Erst in jüngster Vergangenheit wird sich zum Beispiel über das Events des Schinkenweitwurfes aufgeregt. In andere Foren wird sich über den Stierkampf echauffiert und meist in derartigen Themen über Spanien sehr viel verallgemeinert. Sobald dann mal ein Thread (und hier meine ich nicht nur diesen) mit einem positiven Hintergrund oder Absicht eröffnet wird, dauert es nicht lange bis sich die altbekannten dicken Hühner (nicht gegen dicke Menschen..) einklinken und den gewohnt typischen Nörgelton anschlagen. Was soll der Blödsinn? Wollen einige wenige hier ihren Frust über ihre Lebenssituation abladen und sich zugleich als Besser- bzw. Gutmenschen darstellen?!!! Ich bewunder wirklich die Menschen, welche mit ihren Beiträgen aus dieser Rolle fallen und seit längerer Zeit derartige Foren mit Reisebreichten oder sonstigen positiven Dingen bereichern und nicht den gewohnten deutsch-pessimistischen Grauton anschlagen. @Roham ... nur mal kurz am Rande .. Menschen sparen sicherlich auch an den Ausgaben für Urlaub, wenn es ihnen finanziell nicht so gut geht. Doch viel mehr sparen sie an den alltäglichen Ausgaben und dem kleinen Luxus im Lebensalltag.
  45. 2 points
    Rita

    alles gelesen Button

    Öffnest du "Forum", so findest du ganz unten an der Seite "Inhalte als gelesen markieren".
  46. 2 points
    Joaquin

    Iberischer Markt von Sant Miquel in Alcanar

    Nördlich von Vinaroz, bei Alcanar, genauer gesagt, oberhalb der Moleta del Remei, wurde eine der ältesten und am besten erhaltenen, iberische Siedlung Kataloniens gefunden. Diese wird auf das 7. bis 2. Jahrhundert vor Christus datiert. Um diese beeindruckende und imposante Vergangenheit gebührend zu ehren und zu würdigen, versucht man dies in Alcanar durch einen entsprechenden Markt zu tun. Hier versucht man ein wenig das Leben von vor 2.500 Jahren nachzustellen. Abgehalten wird dieser Markt im altertümlichem Stil, im alten Stadtkern von Alcanar und man findet dort die üblichen Markt-Stände für Nahrungsmittel, Haushaltswaren, aber auch gezielt spezielle Handwerker und anderes, was an die alte Tradition erinnern soll. Selbst habe ich den Ort des Anlasses auf der Moleta del Remei noch nicht besucht, jedoch diesen Iberischen Markt von Sant Miquel in Alcanar. Eingang zum Iberischer Markt von Sant Miquel in Alcanar mit Kirche Marktstand mit Frauen in altertümlicher Kleidung http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6917-marktstand-mit-frauen-in-altertümlicher-kleidung/ Wurstwaren am Marktstand und Mann in altertümlicher Kleidung http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6918-wurstwaren-am-marktstand-und-mann-in-altertümlicher-kleidung/ Altes Zeug Stickereien am Marktstand Tongefäße zum selber herstellen http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6921-tongefäße-zum-selber-herstellen/ Frische Brotzubereitung am Markt Bäcker schiebt auf dem Markt, Brot in den Ofen. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6923-bäcker-schiebt-auf-dem-markt-brot-in-den-ofen/ Holzgeschirr und Holzbesteck auf dem Markt aus Olivenholz Schmied bearbeitet Hufeisen mit dem Hammer auf dem Amboss Käsestand mit Mann in altertümlicher Kleidung http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6926-käsestand-mit-mann-in-altertümlicher-kleidung/ Zugegeben, wer weiß schon wirklich wie das Leben damals auf der Halbinsel ausgesehen hat und vor allem wie damals ein derart uriger Markt gerade dort aussah? Aber die Existenz von Alcanar, geht selbst geht auf diese ursprüngliche Siedlung zurück und hat eine entsprechend alte Tradition. So wurde das Städtchen unter anderem durch die Römer erobert und der später durch die Araber belagert. In diesem Sinne ist dieser Markt schon eine nette Idee, Tradition mit Marketing und tüchtigem Geschäftssinn zu verbinden
  47. 2 points
    Joaquin

    Kleiner Rundgang durch Peñíscola

    liegt knapp sieben Kilometer Südlich von Benicarló und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier möchte ich euch auf einen kleine Rundgang durch Peñíscola mitnehmen. Alle hier gezeigten Bilder könnt ich euch auch in meinem ansehen. Über die hatte ich schon einmal berichtet, aber nun nehme ich euch mit zu einem Rundgang auf den Felsen und ein wenig um die Burg herum. Wenn man sich der Stadt nähert, erkennt man sofort, dass es sich um eine Halbinsel handelt, bzw einem Fels in unmittelbare Strandnähe, den die Menschen in eine Stadt verwandelt haben. Vom Norden her kann man sich dem langen Strand von Benicaró aus nähern. Der Fels und die Altstadt von Peñíscola darauf, ist sofort zu sehen. Peñíscola vom Strand aus http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6726-peñíscola-vom-strand-aus/ Peñíscola und Strand http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6727-peñíscola-und-strand/ Ein moderner Brunnen ziert den neuen Platz am Strand von Peñiscola, welcher zugleich auf Tiefgarage ist. Die im zweiten Bild hinter dem Brunen zu sehende Eisdiele von Häagen-Dazs ist dort leider nicht mehr zu finden, obwohl sie dort Jahrelang war. Moderner Brunnen vor Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6728-moderner-brunnen-vor-peñíscola/ Moderner Brunnen vor Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6729-moderner-brunnen-vor-peñíscola/ Das schöne daran, wenn man derartige Orte auch mal außerhalb der Touristischen Hochzeit besucht, ist das Fehlen von eben dieser Touristn. Dies machen sich auch die alten Leute zu nutzen und können in ruhe beim Touristenzentrum sitzen. Tourismus Information von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6730-tourismus-information-von-peñíscola/ Im Sommer drängen sich hier Körper an Körper im Strand. Man möchte da fast kaum glauben, dass darunter so viel Sand zu sehen ist. An diesem wurde, wie auch in der Stadt selbst, ein Teil des Historienfilms El Cid gedreht, bei dem 1961 Charlton Heston und Sophia Loren die Hautprollen spielten. Von einigen der Älteren dort weiß ich, wie sie sich an die damaligen Dreharbeiten in ihrer Jugend erinnern können. also bitte nicht vergessen, dort wurde einer der großen Historienfilme, aus der guten alten Hollywood Zeit gedreht. Blick vom Strand von Peñíscola in Richtung Benicarló http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6731-blick-vom-strand-von-peñíscola-in-richtung-benicarló/ Strand von Peñíscola und Blick aufs Meer http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6732-strand-von-peñíscola-und-blick-aufs-meer/ Strand und Stadtmauern von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6733-strand-und-stadtmauern-von-peñíscola/ Kommt man über die Straße am Strand in die Stadt befindet man sich auf dem Hauptplatz (plaza) und sieht die beeindruckende Stadtmauer, welche zahlreichen Belagerungen Stand gehalten haben. Stadtmauer von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6734-stadtmauer-von-peñíscola/ Die Böden sind dort mit Steinen verziert, was zum einen das Gehen etwas holpbrich macht, irgendwie auch Halt gibt, aber mit modernen Schuhen und glatten Sohlen kann man an den glatten Steinen und den teilweise sehr steilen Auf- und Abwegen, gefährlich abschrutschen und hinfallen. Bei den älteren Steinen erkennt man sogar gut die Furchen der Räder von den Karren. Steinverzierter Boden von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6736-steinverzierter-boden-von-peñíscola/ Bei all den Löchern in der Stadtmauer, habe ich mich immer gefragt, ob da nur einzelne Steine sich heraus gelösst haben oder ob es doch Spuren aus all den Belagerungen der Vergangenheit sind und der unzähligen Steinschleuder und Kanonenkugel-Einschläge? Stadtmauer von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6737-stadtmauer-von-peñíscola/ Wir gehen aber nicht hier direkt rein, sondern nehmen den Eingang, sozusagen über die andere Meeresseite, wo der Hafen ist. Dort erkennt man auch gleich am Fuße der Stadtmauer, das große Waschbecken. Blick zum Hafen von Peñíscola und Waschbecken http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6735-blick-zum-hafen-von-peñíscola-und-waschbecken/ Hier sieht man einmal genauer das Waschbecken aus Stein, an dem die Frauen früher die Wäsche wuschen. Auch sieht man im Hintergrund noch einen kleines Becken aus Stein in der Mauer. Stein-Waschbecken von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6738-stein-waschbecken-von-peñíscola/ Nun kommen wir zum Stadttor der Stadt und gehen hier diesen Weg hoch. Stadttor von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6739-stadttor-von-peñíscola/ Der großen Straße merkt man ihren alten Charakter an, dass sie für Pferdekutschen und Karren gemacht wurde, damit deren Räder einfach rollen und die Menschen bzw. Pferde, Maultiere und Esel, guten Tritt beim Transportieren hatten. Weg und Straße von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6742-weg-und-straße-von-peñíscola/ In der ersten Linkskurve bekommt man etwas interessantes zu sehen und wenn es stürmt sogar richtig und ebenso zu hören. Dort befindet sich direkt an den Häusern ein Abgrund, der in den Fels hinein, hinunter zum Meer führt. dort ist also der Fels vom Meer unterspült und man kann dieses auch dort plätschern hören. Bei heftigem Wellengang umso deutlicher und vor allem kann man dann auch sehen, wie dort das Wasser empor kommt. Hausfasade in Peñíscola bei der Fontaine http://www.spanien-treff.de/gallery/image/52-hausfasade-in-peñíscola-bei-der-fontaine/ Häuser am Wasserschlund von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6740-häuser-am-wasserschlund-von-peñíscola/ Felsspalt und Wasserschlund von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6741-felsspalt-und-wasserschlund-von-peñíscola/ Am Rand erkennt man auch sehr gut, wie hier die Stadt direkt auf dem Fels erbaut wurde und wie sich in einigen Höhlen das Meer sich Zugang in das Innere des Felsen gebannt hat. Blick von der Mauer auf die Felsen und das Meer. Fels von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6743-fels-von-peñíscola/ Abseits der großen Straße, schlängeln sich zahlreiche kleine Wege durch die Altstadt, mal mit und mal ohne Stufen oder gar Treppen. Wenn man sich dort nicht auskennt, kann verliert man dort schnell mal die Orientierung. Immerhin bleibt einem oftmals ein Orientierungspunkt, hoch oder runter Enge Gasse von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6744-enge-gasse-von-peñíscola/ Enge Gasse von Peñíscola mit Blumen http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6745-enge-gasse-von-peñíscola-mit-blumen/ Auf dem teilweise breiten Mauervorsprung zum Meer hin, gedeihen so einige Pflanzen wie zum Beispiel die Kakteen im folgendem Bild. Kakteen auf Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6746-kakteen-auf-peñíscola/ Über das Muschehaus hatte ich schon in einem anderen Beitrag mit Bildern berichtet (). Hier nun ein paar Bilder mehr dazu, wo man sich auch ein wenig näher die Fassade, mit zahlreichen anderen Behausungen von Meeresbewohnern verziert, sehen. Muschelhaus von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6748-muschelhaus-von-peñíscola/ Fassade des Muschelhauses von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6749-fassade-des-muschelhauses-von-peñíscola/ Fasssade des Muschelhauses von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6750-fasssade-des-muschelhauses-von-peñíscola/ Und immer weiter geht es steil heraus. Am Rande wird man immer von zahlreichen Geschäften begleitet, wo man lauter Souvenirs kaufen kann. Auch gibt es dort das ein oder andere Restaurant. Verpflegung gibt es dort reichlich. Hier geht es nun die letzten Stufen zum höchsten Punkt, der Burg und nebenan ist auch der Leuchtturm von Peñíscola. Treppenstraße von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6751-treppenstraße-von-peñíscola/ Das Licht des Leuchtturmes von Peñiscola reicht sehr weit und wird selbst im sieben Kilometer entferntem Benicarló leicht gesehen. Es hat was meditatives und romantisches, wenn man vom Wellenbrecher im Hafen von Benicarló aus, die einzelnen Intervalle des Lichtsignales des Leuchtturmes sieht. Leuchtturm von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/63-leuchtturm-von-peñíscola/ Leuchtturm Kuppe von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/64-leuchtturm-kuppe-von-peñíscola/ Blick von oben auf den Leuchtturm von Peñíscola und das Meer. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/67-blick-von-oben-auf-den-leuchtturm-von-peñíscola-und-das-meer/ Ist man auf der Burg hat man natürlich einen fantastischen Rundumblick, auch auf den Hafen mit seinem Wellenbrecher und der Kirche, Iglesia de Santa María (Peñíscola). Blick über die Dächer auf den Hafen von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/66-blick-über-die-dächer-auf-den-hafen-von-peñíscola/ Kirche auf Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/83-kirche-auf-peñíscola/ Neben der Burg selbst ist eine weitere Kirche, wobei diese als Kapelle, bzw. Eremitage bezeichnet wird, Ermita de la Virgen de la Ermitana. So richtig ist mir der Unterschied auch nicht bekannt. Dort habe ich mal eine recht feine Hochzeitssegelschaft gesehen und wenn die dort getraut wurden, dann ist das für mich eine Kirche Kirche von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6752-kirche-von-peñíscola/ Kirche von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6753-kirche-von-peñíscola/ Bodenmosaik der Kirche von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6754-bodenmosaik-der-kirche-von-peñíscola/ Innenansicht der Kirche von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6755-innenansicht-der-kirche-von-peñíscola/ Kirchenturm in Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/82-kirchenturm-in-peñíscola/ Ein wenig erstaunt war ich dann aber doch davon, wie die letzten Ziegel hier bei der Kuppel zur Kirche/Kapelle verbaut wurden Kuppel und Stadtblick in Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/81-kuppel-und-stadtblick-in-peñíscola/ Kuppeldach in Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/80-kuppeldach-in-peñíscola/ Anschließend geht es wieder runter und diese Kurve hat es durchaus in sich, wie man sehen kann. Blick über Peñíscola zum Meer http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6756-blick-über-peñíscola-zum-meer/ Steile Straße von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6762-steile-straße-von-peñíscola/ Blick von unten auf Kirche und Burg von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6761-blick-von-unten-auf-kirche-und-burg-von-peñíscola/ Hier nebenan befindet sich der Garten des Papa Luna. Eine gepflegte Gartenanlage welche man von der Burg aus und gegen einen extra Preis, besichtigen kann, nebst Führung. Blick auf den Garten des Antipapstes Papa Luna von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/79-blick-auf-den-garten-des-antipapstes-papa-luna-von-peñíscola/ Blick auf die Palmen in Garten vom Antipapst Papa Luna in Peñíscola. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/73-blick-auf-die-palmen-in-garten-vom-antipapst-papa-luna-in-peñíscola/ Blick auf den Garten von Papa Luna mit Strand von Peñíscola im Hintergrund. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/72-blick-auf-den-garten-von-papa-luna-mit-strand-von-peñíscola-im-hintergrund/ Blick auf den Garten von Papa Luna in Peñíscola. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/71-blick-auf-den-garten-von-papa-luna-in-peñíscola/ Blick von oben auf den Garten von Papa Luna in Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/70-blick-von-oben-auf-den-garten-von-papa-luna-in-peñíscola/ Der Garten von Papa Luna auf Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6757-der-garten-von-papa-luna-auf-peñíscola/ Rasen im Garten von Papa Luna auf Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6758-rasen-im-garten-von-papa-luna-auf-peñíscola/ Blick über den Garten von Papa Luna auf Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6760-blick-über-den-garten-von-papa-luna-auf-peñíscola/ Palmen bei Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6763-palmen-bei-peñíscola/ Blick auf Benicarló von Peñíscola aus. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6764-blick-auf-benicarló-von-peñíscola-aus/ Dort gibt es dann auch dressierte Greifvögel zu sehen. Hier auf dem Bild kaum zu sehen, aber in einer späteren Fotoserie, wir es davon noch mehr und besseres Bildmaterial geben Griefvögel im Garten von Papa Luna auf Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6759-griefvögel-im-garten-von-papa-luna-auf-peñíscola/ Ein Blick von den Mauern der Stadt auf die umliegenden Berge, welche mittlerweile recht gut bebaut sind. Berge von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6765-berge-von-peñíscola/ Zum Süden heraus, erkennt man auch den zweiten, etwas abgelegeneren Strand, der leider immer mehr zugebaut wurde und oft nur noch als Parkplatz benutzt wird. Ebenfalls kann man erkennen, wie schmal diese Verbindung vom eigentlichen Felsen, zum Festland ist und das hier nur ein einziger Strand, hier die Verbindung war, welche bei Sturm usw. Peñiscola vom Festland komplett trennte. Häuser und Berge von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6768-häuser-und-berge-von-peñíscola/ Auch das Rathaus liegt in dieser Altstadt und gleich gegenüber findet man einen Brunnen, wo man auch kostenlos Wasser trinken kann. Das Rathaus von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6771-das-rathaus-von-peñíscola/ Baum und Brunnen bei Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6774-baum-und-brunnen-bei-peñíscola/ Durch eine großes Tor, kommt man dann zum Hauptplatz von Peñiscola, welches in der Regel nur als Parkplatz benutzt wird. Bei den alljährlichen Festn des Stadt, dann aber auch als Teil der Stierläufe. Nebenan sieht man die so genannten, Ziegeunerstände, so halt das übliche Zeug der fahrenden Händler angeboten wird. Torbogen und Durchgang in Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6775-torbogen-und-durchgang-in-peñíscola/ Der Hauptpaltz von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6772-der-hauptpaltz-von-peñíscola/ Blick über den Hauptplatz von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6773-blick-über-den-hauptplatz-von-peñíscola/ Stadtmauer, Straße und Berge von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6779-stadtmauer-und-durchgang-in-peñíscola/ Hafen, Berge und Stadtmauer von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6766-hafen-berge-und-stadtmauer-von-peñíscola/ An der Nordseite bekommt man zum Garten von Papa Luna, öfters Palmen zu sehen. Palmen von oben bei Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6767-palmen-von-oben-bei-peñíscola/ Treppe mit Palmen bei Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6776-treppe-mit-palmen-bei-peñíscola/ Man erkennt teilweise recht deutlich, wie hier der Felsen noch in die Stadt hinein rakt und wie die Mauern darauf erbaut wurden. Stadtmauer mit Palmen bei Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6777-stadtmauer-mit-palmen-bei-peñíscola/ Stadtmauer, Fels und Straße von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6778-stadtmauer-fels-und-straße-von-peñíscola/ Stadtmauer und Durchgang in Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6779-stadtmauer-und-durchgang-in-peñíscola/ Schön auch zu erkennen, wie hier Alt und Neu, sich mit einander verwächst. Moderne und originale Fassade und Mauer von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6780-moderne-und-originale-fassade-und-mauer-von-peñíscola/ Nun noch ein paar Impressionen bei Nacht. Nachtansicht der Stadtmauer von Peñíscola http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6781-nachtansicht-der-stadtmauer-von-peñíscola/ Mauern und Meer von Peñíscola bei Nacht http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6781-nachtansicht-der-stadtmauer-von-peñíscola/ Stadtmauern und Straße von Peñíscola bei Nacht http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6782-mauern-und-meer-von-peñíscola-bei-nacht/ Mauern und Häuser von Peñíscola bei Nacht http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6783-stadtmauern-und-straße-von-peñíscola-bei-nacht/ Aufgefallen ist mir noch, dass in der Nacht die Bewohner dort ihren Müll nicht auf die Straße legen, sondern aufhängen, so dass Fahreuge usw. in den engen Gassen, nicht den Müll zerfahren oder verteilen, ebenso wie angetrunkene Fußgänger Straßen Nacht mit Müllbeuteln an den Wänden. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/92-straßen-nacht-mit-müllbeuteln-an-den-wänden/
  48. 2 points
    lia

    Wir ziehen "nur" etwas weiter weg...........

    Jeder hat ja so seine Träume und das muß auch so sein. Mir hat mal jemand gesagt:"Wer keine Träume hat, lebt eigentlich schon nicht mehr." Ich finde dieser jemand hat recht! Und jeder hat auch seine Wünsche, Gesundheit, gute Arbeit, ein schönes Leben,kein Krieg und und und................ Dann gibt es noch die anderen Wünsche, die eigentlich nebensächlichen, die einen aber nicht mehr loslassen. Seit mein Mann und ich uns kennen haben wir so einen Wunsch. Und das ist schon verdammt lange her! Die Familie wußte es, Freunde, Bekannte und auch nachher unsere Kinder. Na ja, "macht ihr mal" hieß es dann und ich denke viele haben auch gedacht "diese Spinner". Gesprochen haben wir oft darüber, aber man muß es auch umsetzen. Was ja bekanntlich nicht immer leicht und einfach ist. Als wir noch sehr jung waren, hätten wir gekonnt, sogar Arbeit gehabt. Aber leider haben wir da den Anschluß verpaßt. Sollte halt noch nicht sein, aber geredet über unseren verpaßten Anschluß haben wir mehr als genug!!!! Kind gekommen, kleines Haus gekauft, gut bezahlter Job. Zweites Kind gekommen, größeres Haus gekauft und unsere Mütter zogen bei uns ein. Wir konnten soetwas nicht alles aufgeben, die Zeit war noch nicht reif! Aber losgelassen hat uns unser Wunschgedanke nie. Schicksalsschläge wie sie überall vorkommen, Unvorbereitet und Erbarmungslos haben uns dann lange nicht daran denken lassen. Aber irgendwann ist er wieder da und läßt einem von neuem nicht los. Warum ich das geschrieben habe: "Ich wollte Euch eine kleine Einsicht geben in mein Leben." (Ist sicher bei vielen so) "Und natürlich Euch auch etwas neugierig machen." Ich wünsche Euch @ eine gute Nacht bis die Tage
  49. 2 points
    Julchen

    Einblick in (m)einen spanischen Garten

    Ich habe heute einen ausgiebigen Gartenspaziergang unternommen und für euch einige Pflanzen welche hier an der Costa Blanca und auch in anderen Gegenden Spaniens so wachsen aufgenommen . Denke die Meisten davon kennt Jeder... Wenn es euch gefällt sind noch ein paar Pflanzen zum einstellen vorhanden ;-)) Liebe Grüße von Julchen
  50. 2 points
    Wenn es nicht eine zu große Hürde oder Problem für den Admin darstellt, sollte zunächst mal der Service so abgeliefert werden, wie auch beschrieben.
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