• Joaquin

    Mir ist klar, dass dies ein sehr kontroverses Thema ist. Ich möchte hier ein paar wissenswerte Dinge rund um den Stierkampf erzählen, oft auch Kleinigkeiten, von denen man in Büchern nichts liest. Auch der Ablauf einer corrida de toros wird beschrieben. Am Ende findet man ein paar praktische Tipps wenn man eine corrida besuchen möchte. Ich bin bewusst nicht auf die Geschichte der corrida de toros eingegangen, dies würde den Rahmen hier sprengen.

    Ich benutze hier einige spanische Worte resp. Fachausdrücke. Weiter hinten findet man auch ein Vokabular. Nur soviel zu Beginn - ich schreibe hier von plaza (genau plaza de toros), damit ist natürlich die Arena gemeint (Arena heisst auf spanisch Sand und wird nicht für das Gebäude benutzt). Auch ist die Rede von matador für den Mann, der den Stier tötet, natürlich betrifft dies aber auch den novillero - (Jungmatador). Der Ausdruck torero beinhaltet alle aktiven Teilnehmer, also matador/novillero, aber auch banderilleros und picadores. (Ein torrero mit zwei r- wie oft fälschlich auf deutsch geschrieben - ist übrigens ein Turmwächter...). Spanische Worte schreibe ich - der Sprache folgend - klein, so auch die im Deutschen gebräuchlichen Worte matador oder torero.

     

    Ziele der corrida de toros

    Parar – templar mandar – die Grundlagen der Tauromaquia.

    Parar = den wilden Stier, dessen Instinkt auf Angriff steht, zu bremsen.

    Templar = den nun bereits etwas gesammelten Stier zu beruhigen.

    Mandar = das wilde Tier soweit zu bringen, dass es dem Willen des körperlich unterlegenen Menschen folgt. Diese Arbeit erfolgt mit der muleta im dritten Teil des Kampfes, wo der Stier dem Tuch bis zum Höhepunkt, dem Todesstoss, folgt. Ohne Tod des Stieres wäre dies letztendlich der absolute Sieg des Tieres über den Menschen.

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    Pro + Contra

    Was spricht für die corrida de toros – ohne corrida würde die Zucht dieses Tieres eingestellt, da sie nur als Fleischproduzent zu aufwendig ist und der Stier selbst zu gefährlich. Der toro bravo ist eine der wenigen wenn nicht die einzige noch erhaltene Rasse, die auf das alte Ur-Rind zurückgeht und. Mit dem toro bravo würden in Spanien auch riesige Ländereien mit Korkeichen und ähnlichen schützenswerten Gewächsen verschwinden. Das Argument, dass diese Rinderrasse auch ohne corrida de toros weitergezüchtet würde greift nicht, es kann sich rein finanziell kein Züchter leisten, so eine wilde Rasse, die grosse Ländereien braucht, nur fürs Schlachthaus zu züchten. Auch würden die Tiere - ausser ein paar Zuchtstiere - gar nicht erst fünf Jahre alt.

    Natürlich könnte die Menschheit ohne corrida de toros auskommen. Wie gesagt, die Weideflächen würden verschwinden und somit auch die Landflächen, die auch Heimat vieler zum Teil noch seltener Tiere sind, Vogelarten, aber z.B. auch Chamäleone usw. Die Arenen würden verfallen, abgerissen oder für andere Zwecke gebraucht und viele Menschen würden erst mal arbeitslos. Es würde ein spanisches Kulturgut - vom König als solches eingestuft - verschwinden.

    Oft wird mir die Frage gestellt, warum man an corridas geht. Ich glaube eine schlüssige Antwort darauf kann niemand geben, es ist eine Faszination des Zusammenprallens zwischen Mensch und Tier, Kultur und Natur, die Dominanz des Geistes über die pure, rohe Kraft. Und dabei immer das Suchen nach der "perfekten faena" - der perfekten und eleganten Arbeit.

    In Mitteleuropa hört man oft den Ausdruck "blutrünstiges Publikum", es wird unterstellt, dass alle Leute an corridas gehen, weil es ihnen Spass macht Tiere zu quälen, man hat den aficionados auch schon vorgeworfen, ihre Kinder zu schlagen und ähnlichen Unsinn. Ich denke, bevor man sich zu solchen dümmlichen Aussprüchen hinreissen lässt sollte man wirklich eine corrida besuchen und sich mal im Publikum umsehen.

    Oft wird von Stierkampfgegnern ins Feld geführt, ohne ausländische Touristen gäbe es keine corrida de toros mehr. Auch das stimmt so nicht, denn die bekanntesten Kämpfe, mit regelmässig vollen Arenen finden in Gegenden statt, in denen nur wenig Tourismus herrscht. Ich glaube kaum, wenn im Sommer in Bilbao die plaza mehrere Tage mit jeweils rund 15'000 Menschen gefüllt ist, dass dies vor allem Ausländer sind. Dasselbe gilt auch für Orte wie San Sebastián, Albacete usw. und auch Madrid dürfte kaum einen Monat lang zu San Isidro im Mai/Juni täglich 23'000 Ausländer mobilisieren. Übrigens gibt es auch Gegenden in Spanien, in denen die corride de toros nie Fuss gefasst hat, Galicia und Asturia.

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    Schmerz – da der Stier in einer absoluten Ausnahmesituation ist, von der Herde getrennt und auf unbekanntem Gebiet, greift er an, der Adrenalinspiegel steigt. Dies hält ca. 20 Minuten an und ist mit ein Grund, warum der Stier nach dieser Zeit tod sein sollte. Es wurden schon wissenschaftliche Untersuchungen gemacht mit Sensoren über das Schmerzverhalten und festgestellt, dass der Stier zu diesem Zeitpunkt keinen Schmerz verspürt.

    Von Tierschützer vorgebrachte Argumente – da kursieren die seltsamsten und unausrottbaren Gerüchte wie der Stier bekomme die Stimmbänder durchgeschnitten damit er nicht vor Schmerz brüllen kann. Argument siehe oben – hin und wieder hört man auch mal einen Stier, dass er ein muhen von sich gibt, dies ist aber weit entfernt von „vor Schmerz brüllen“, beweist aber, dass er absolut seine Stimmbänder noch hat. Vor der corrida Beine mit Terpentin einstreichen, Nüstern oder Augen mit Vaseline einstreichen, Sandsäcke auf Nieren, Abführmittel und ähnlichen Unsinn wäre absolut kontraproduktiv, entweder würde der Stier mit solcher „Behandlung“ absolut unberechenbar und somit ausserdordentlich gefährlich für den matador (wäre also auch das Gegenteil von dem was die „Tierschützer“ unterstellen) oder der Stier würde tatsächlich keinerlei Angriff starten, was letztendlich nicht weniger gefährlich wäre. Überlegen wir also mal wer Interesse an so ein „Behandlung“ hätte - das Management der plaza? Die corrida wäre ausserdordentlich schlecht, bei Wiederholung würde das Publikum fern bleiben und das finanzielle Desaster wäre vorprogrammiert. Der Züchter? Von einem Züchter mit schlechten Stieren würde keine plaza mehr Tiere abkaufen. Der matador? Mit solchen Stieren, die nicht angreifen kann er nicht triumphieren, also will ihn keiner mehr sehen und auch er darf sich um einen neuen Job bemühen.

    Aber natürlich ist auch bei der corrida de toros viel Geld im Spiel und damit kommen tatsächlich auch hin und wieder unschöne und verbotenen Dinge vor. Als Hauptärgerniss wäre da das „rasieren“ der Hörner zu nennen, man feilt die Hornspitzen etwas kürzer. Wie ein Mensch, der wenn er etwas greifen möchte, genau weiss wie lange sein Arm ist so weiss auch der Stier genau wie lange seine Hörner sind. Sind nun die Hörner kürzer wird er natürlich ins Leere stossen. Sehr oft werden Hörner nach der corrida wissenschaftlich untersucht ob sie manipuliert wurden und wenn es sich herausstellt wird der Züchter mit hohen Strafen belegt. Kontrollorgan über den Stierkampf ist übrigens das Innenministerium.

    (Mit freundlicher Genehmigung von taurosidona)

     

    Bisher erschienen in dieser Artikelserie:

     

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    bearbeitet von Joaquin



    Rückmeldungen von Benutzern

    Empfohlene Kommentare

    Der Stierkampf ist ein sehr umfangreiches Thema. Vorallem fängt es mit dem Stier an. Auf den riesigen Weiden, grasen nicht nur einfach Rindviehcher, sondern jahrelang selektierte Stier und Kühe, die eine Ahnenreihe haben. In ihren Zuchtbüchern halten die Ganaderos (Züchter) vom Tag der Geburt bis zum Tod alles über das Tier fest. Die Farbe wird bis ins kleinste Detail beschrieben, es gibt nicht nur schwarze Toros.In Spanien sind die Züchter mit den Blutlienen der Familie Domecq, zur Zeit am erfolgreichsten. Am Stier hängen die Arbeitsplätze von zig Familien, die seit Generationen in den Fincas arbeiten. Zum Torero gehört eine Equipe, Cuadrilla genannt, das sind nochmals gut 5 Familien, die davon leben. Das Personal der Plaza de Toros und das gesammte Hotel und Gastronomiegewerbe, mit all ihren Arbeitsplätzen, zu Zeiten der Ferias.

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    Ich bin auf ganzer Linie gegen den Stierkampf und lasse mich von Totschlagargument "Arbeitsplatz" nicht beeindrucken. Wenn jede Perversität mit Arbeitsplätzen gerechtfertigt würde, dann hätte ich ein paar ganz ekelige Beispiele. Aber die will ich hier mal lassen.

     

    Stierkämpfe gehören zur spanischen Kultur, so wie viele andere Dinge auch, und sie müssen einem ja nicht unbedingt gefallen. Bei aktivem Verletzen von Tierrechten darf man aber auch nicht schweigen, so wie es einige Verbände hier in Spanien eben auch nicht tun.

    Sicherlich ist es schwer in einem Land, in dem der König im Jahre 2012 Elefanten ermordet, jährlich die Conquista gefeiert wird und es den zweitmeisten Fleischkonsum der Erde gibt, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das auch Stiere Lebewesen sind, die nicht gequält werden sollen. Dennoch gehört es in meinen Augen zur Globalisierung, die Rechte von Menschen und Tieren in der Welt zu verbreiten.

    Wenn es um die Finanzmärkte geht, die da so schön globalisiert werden, fragt auch kein Mensch danach, ob im Land X der Tauschhandel vielleicht Tradition hat, oder viele andere Dinge die im Westen ausgebrütet und im Süden geboren werden.

    Deshalb sollte es gerade im "Spanien Forum" scharf kritisiert werden, was da in Spanien passiert!

    Und natürlich gibt es Leute, auch Deutsche, die den Stierkampf interessant finden, und aufgrund seiner kulturellen Bedeutung/Identität wertschätzen. Da muss ich entgegenhalten, dass Unrecht immer Unrecht bleibt, und sich deshalb Kulturen auch verändern und wachsen. Einsicht ist schon immer ein Teil unseres Wachstums- und Anpassungsprozess gewesen - Ich hoffe auch der Stierkampf stirbt unter diesem Aspekt bald aus!

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    Korrigieren will ich hier die Aussage, dass Spanien der zweitgrößte Fleischkonsmnent der Welt ist. Eine Statistik welche dies besagt, stammte aus dem Jahr 2003. Die hierzu genannte Quelle zeigt für das Jahr 2009 jedoch auf, dass Spaninen nicht mehr unter den ersten zehn Fleischkonsumenten weltweit liegt und dies auch nicht mehr in Europa. Inwieweit hier ein Konsumentenwandel aufgrund von gesellschaftlichen Veränderungen oder der Finanzkrise hervorgerufen wurde, läßt sich ohne weitere Daten nicht fest stellen.

    Wenn ein Tier bei einer Jagd getötet wird, spricht man nicht von einem Mord, sondern vom erlegen. Ich halte es für wichtig, nicht durch die falsche Wahl von Worten und juristischen Begriffen, Tiere auf die selbe Stufe mit den Menschen zu stellen. Auch über ein Bewußtsein der Bevölkerung, im Zusammenhang mit der Jagd des Königs zu sprechen, halte ich für eine Argumentation als bedenklich. Eine derartige Argumentation könnte man genauso gut umdrehen und zum Beispiel Deutschland als größten Fleischproduzenten Europas (Stand 2011) ein fragwürdiges Bewußtsein bescheinigen, angesichts all dieser "Ermordungen" im Land.

    Angesichts des heiklen und wichtigen Themas, sollte wir bei der Argumentation, Wortwahl und Vorbringen von Statistiken, aktuell und sachlich agieren.

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    Hallo Joaquin,

     

    das stimmt, ich habe mittlerweile auch eine neuere Statistik zum Fleischkonsum gefunden. Der Konsum ist sicherlich auch wegen der Krise gesunken.

    Nur wenn ein Tier aus reiner Lust getötet wird, dann finde ich das Wort Mord weitaus passender, als erlegen oder sonstiges!

    Außerdem ist es sicherlich, außer für Sympathisanten dieser "Volkssportart", eine eindeutige und recht widerliche Form der Tierquälerei.

     

    Wie auch immer, ich hoffe Spanien verbietet diese brutale Unart bald, und sie wird Teil einer unsäglichen Geschichte dieses Landes.

     

    Wenn meine Wortwahl als drastisch angesehen wird, dann lässt sich darin mein Unverständnis ablesen, dass diese Quälsportart hier so unreflektiert mit schönen Fotos verherrlicht wird.

     

    c.

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      Stierlauf: Kühe statt Stiere, für die Frauen - Exhibición becerros a la mar
       
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      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6989-mann-in-frauenkleidung-bei-den-stierläufen/
      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6984-männer-in-frauenkleidung-bei-den-stierläufen/
        http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6985-kuh-bei-den-stierläufen/
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