Joaquin

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  1. Ein gutes, neues Jahr

    Dann möchte ich noch schnell allen hier einen guten Rutsch wünschen
  2. Hallo und Willkommen im Forum. Ich wünsche dir beim Entdecken von Spanien und der spspanischen Sprache alles Gute
  3. PN = Persönliche Nachricht oder wie es Mica schreibt PM = Private Message
  4. Einen guten Kommentar, welcher den jetzigen Katalonienkonflikt recht gut auf den Punkt bringt, hat der ARD-Korrespondent Marc Dugge auf der Tagesschau-Seite verfasst: http://www.tagesschau.de/kommentar/katalonien-kommentar-101.html
  5. Hallo zusammen.....

    Hallo und Herzlich Willkommen im Spanien-Treff
  6. Nachdem nun Katalonien doch offiziell die Unabhängigkeit ausgerufen hat, Spanien den Artikel 155 aktiviert, kann man gespannt sein, "wie" es nun weiter geht. Denn dieses "wie", wird wesentlich dafür sein, wie die bisher stille Mehrheit in Katalonien reagiert und mit oder gegen die spanische Zentralregiereung agieren wird.
  7. Was ließt man derzeitig, mehr als 700 Formen haben ihren Sitzt schon verlegt und 1000 überlegen noch wie es weitergehen soll. Die jetzt eingeleiteten Schritte, Katalonien vorerst durch Madrid zu lenken und anschließend Wahlen einleiten zu lassen, waren abzusehen, ob es gelingt, wird die Reaktion der Bevölkerung zeigen. Für die Wirtschaft die wohl einzige Möglichkeit, hier auf eine Stabilität in der Region zu hoffen.
  8. Dachte hast du. Hier in den Medien war man sich nun nicht hat sicher was er denn nun gesagt und gemeint hat. Klar ist nur, Katalonien wird nicht mehr so sein wie früher, Auch nicht hat Wirtschaftlich.
  9. Es ist ja eine historisch durchaus zu verstehende Tatsache, dass Spanien entsprechende Regionen und vier eigene Sprachen nebst starken Dialekten hat. Aber es gibt leider sehr viele Rückwärtsgewandte und die Vergangenheit sich immer wieder schön Redende, die aufgrund dieses verblendeten National-/Regionalstolzes, Gegenwart und Zukunft ausblenden. Noch schlimmer ist es, dass sich solchen Parolen so viele blind anschließen, ohne auch nur im geringsten den gesunden Menschenverstand einzuschalten. Man ist für mehr Transparenz in der finanziellen Haushaltsverteilung Spaniens? Ganz klares Ja, aber doch nicht indem man wie ein bockiges, kleines Kind die Autonomie aussprechen will und jegliche Abhängigkeit und Konsequenzen außer Acht lässt. Klar ist man bisher ein großer wirtschaftlicher Motor und Faktor in Spanien gewesen. Aber doch nicht nur aus sich heraus, sondern gerade zusammen mit Spanien. Wie kann man nur so verblendet sein, aus Spanien aufzutreten und weiterhin eine wirtschaftliche "Macht" zu sein, die Spanien und evtl. sogar die EU zum einlenken bewegt? Was passiert bei der Unabhängigkeit? Wer will die Beamten in Katalonien mit welcher Währung bezahlen? Ihnen und den anderen die Rente garantieren? Austritt aus Spanien kommt einem Austritt aus der EU gleich und damit ist erst einmal der Euro weg. Geht nur indirekt und das ist ohne Banken die abhauen nicht gerade einfach. Also zurück zu einer Bar-Währung, aber damit lässt sich kaum eine moderne Wirtschaft aufrecht erhalten. Und nach welcher Rechtsprechung soll dort geurteilt werden? Wer garantiert, dass Ausbildung und Studium in Katalonien künftig international anerkannt werden? Wie wird der Grenzverkehr aussehen? Wie die Sicherheit mit Polizei und Militär geregelt werden? Sicher ist, dass mit den sich jetzt absetzenden Firmen und Banken, ein wirtschaftlicher Schaden auf Jahrzehnte für die Region entstanden ist. Vor allem ist aber das was dort in Katalonien passiert, alles andere als demokratisch. Update: Puigdemont will die Unabhängigkeit Kataloniens erst einmal außen vor lassen und weiterhin den "Dialog" führen.
  10. Niemand der sich mit Staatsrecht evt. auskennt wird das Handeln der Politiker in Katalonien als rechtens ansehen und ebenso wenig die EU einen solchen Austritt anerkennen. Und nun sticht Madrid genau dort hin, warum sich Katalonien so stark fühlt, auf deren Einnahmen und Geld. Mit den Entscheidungen in Madrid, Unternehmungen und Banken den Umzug aus Krisenregionen zu erleichtern und zu ermöglichen, haben nun die Bank Banco Sabadell entschieden nach Alicante umzuziehen und die wohl größte Bank der Region, La Caixa nach Valencia. Hiermit zeigt die Wirtschaft nicht nur ihre Sorge um die Region Katalonien und welche Folgen eine solche Abspaltung für sie haben könnten, sondern auch das sie ein solches Vorhaben insgesamt wohl mehr als missbilligen. Zumal sie auch die angedrohten, negativen Auswirkungen der Ratingagenturen fürchten und entgehen wollen, denn so etwas kommt im Kreditwesen dem Ruin sehr nahe. La Caixa ist schon dem Namen nach eine ur-katalanische Bank, aber schon lange nicht mehr nur auf Katalonien beschränkt und hier kennen die Banken den Wert um einen Verbund in einem Land, den anderen Ländern in Europa und Weltweit, entgegen den engstirnigen und kurzsichtigen Gedanken einiger Nationalisten. Und La Caixa ist mit 32.400 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 357 Milliarden Euro kein Leichtgewicht, sondern das Schwergewicht in Katalonien. Aber nicht nur die Banken, sondern auch der extilhersteller Dogi, das Biotech-Unternehmen Oryzon, die Telekommunikationsfirma Eurona und der Lebensmittelhersteller Naturhouse verlassen Katalonien und weitere werden folgen. Nicht nur ein gut platzierter Schachzug, sondern nach den Beharren der katalanischen Regierung auf eine Abspaltung, ein wichtiges Instrument für die Industrie in Spanien selbst und den dem Land umspannenden Arbeitsplätzen. Denn auch wenn man sich dort isoliert, besser agierend sehen will, ignorieren sie das Gefüge Spanien, in dem sie recht komplex ko-existieren. Wie stark ist der Unabhängigkeitsgedanke, wenn Banken, Wirtschaft und damit das Geld Katalonien verlassen?
  11. Ich kann das Anliegen von Madrid durchaus verstehen, aber wie sie dort das Referendum zu verhindern versuchen macht die Sache nicht besser. Die lokale Polizei wird der Guardia Civil unterstellt, welche zudem die Software und elektronische Infrastruktur für eine solche Wahl in Katalonien zerstört. Wahllokale werden von der Polizei und Befürwortern des Referendums besetzt. Der Luftraum wird über Barcelona gesperrt und Deutschland spricht Reisewarnungen für Katalonien/Spanien aus. Eine Entwicklung die Heute und je nach Ausgang durchaus sehr gefährlich werden kann. Dabei will ich die Katalanen gar nicht in Schutz nehmen, denn das was sie da machen ist in meinen Augen ein durchaus egoistischer Prozess, denn sich nur eine reiche Provinz leisten kann/will und das Instrument der Demokratie für sich und ihre Zwecke auslegen wollen. Das Madrid seine Mitschuld trägt mag sein, aber so löst man das sicher nicht. Natürlich hat das Ganze auch historische Wurzeln, aber in einem geeinten Europa und einer momentan immer verrückter werdenden Welt, ist so ein Schritt nicht gerade das, was ich mir als Europäer und Spanier wünsche. Es bleibt natürlich wie so oft die Frage nach der rechtsmäßigkeit und die wird auf der Seite der Tagesschau so beantwortet: Und für den finanziellen Wohlstand in Katalonien wäre u.a. auch der Verbleib in der EU wichtig, was in der Tagesschau so formuliert wird: Bei einer so durchgeführten Abspaltung könnte man sich schon fragen, wie weit man so etwas treiben kann? Kann sich dann eine kleine Teilregion abspalten und für unabhängig erklären? Eine Stadt? Ein Stadtbezirk? Ein Haus?
  12. Zu der ganzen Frage ob ein solches Unabhängigkeitsbestreben überhaupt rechtens ist, geschweige denn rechtens ist und wohin das führen werde, wenn man den Argumenten einiger katalanischer Politiker folgen würde, gibt es hier ein gutes Video in spanischer Sprache:
  13. Die Musik finde ich etwas nervig mit zu künstilichen Bläsern. Womit hast du das Video bearbeitet?
  14. Das libanesische Militär, welches den Islamischen Staat (ISIS) in den Bergen von Ras Baalbeck bekämpft, schickt einen Gruß und gedenken der Opfer des Terroranschlages in Barcelona mit der spanischen Flagge. Quelle: https://www.lebarmy.gov.lb/en/content/salute-our-troops-fighting-isis-jurds-ras-baalbek-victims-spain-and-whole-world
  15. In Barcelona hat es einen Terroranschlag mit zur Zeit mindestens 13 Toten gegeben. Der Terroranschlag wurde mit mindestens einem weißen, gemieteten Kleintransporter der Marke Fiat verübt, bei dem einer oder mehrere Fahrer auf der berühmten Flaniermeile La Rambla der Katalonischen Hauptstadt in die Menschenmenge raste(n). Weiterhin sollen mindestens eine Person aus einem Van sich in einer Bar mit Geiseln verschanzt haben, welche nun von Spezialkräften der Polizei umstellt wird. Die Polizei hat weiterhin über die sozialen Medien darum gebeten, das Gebiet weitläufig zu meiden.