Joaquin

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Beiträge erstellt von Joaquin


  1. Ich kenne jetzt nicht die genauen Hintergründe, kann mir aber gut vorstellen, dass hier die gewachsene Infrastruktur von Städten, Verkehr und gesellschaftliche/wirtschaftliche Anforderungen unterschiedlich abgelaufen ist und somit der Verkehrsausbau bedingt wurde. Erkennt man oft auch beim U-Bahn-Netz, wenn man sich unterschiedliche Großstädte anschaut.


  2. Eine Form von Schuld, habe ich aus dem folgenden Satz herausgelesen:

    vor 6 Stunden schrieb PapaJoe:

    Wie kann es sein, dass in einem Land der EU die alten Leute verrecken und keiner sich kümmern will

    Aber lassen wir das ruhig beiseite. Auch in Deutschland wird man zumindest im Vorfeld erwarten, dass sich die Personen oder ein Bevollmächtigter sich vor Ort in und bei den Behörden meldet. Das hier aber Ausweispapiere nicht zeitig verlängert oder man sich bei Verlust hat ausstellen lassen usw. zeigt ja, dass da lange Zeit sich um sehr vieles nicht gekümmert wurde und da wäre auch in Deutschland die Lage für die Betroffneren nicht einfach gewesen. Dabei will ich nicht abstreiten, dass es ihnen  die deutschen Sozialleistungen viel besser gehen würde. Aber hier muss ja von Grund auf Ordnung in das Chaos gebracht werden um überhaupt ein Stück weit handlungsfähig zu werden und das geht nur wenn das vor Ort jemand in die Hand nimmt.


  3. vor 4 Stunden schrieb PapaJoe:

    Wie kann es sein, dass in einem Land der EU die alten Leute verrecken und keiner sich kümmern will, auch wenn sie natürlich selber schuld sind?

    Ich finde es etwas problematisch, dass du hier Spanien die Schuld zuschreiben willst, obwohl wie im Text von dir dargelegt, sich weder das deutsche Konsulat zuständig fühlt und auch in Deutschland die Aussichten für beide nicht rosiger sind. Der selbe Fall wäre auch in vielen anderen Länder der EU, nicht besser. 

    Wenn ihr das nicht direkt vor Ort in die Hand nehmen wollt und könnt, sehe ich da kaum Chancen für die beide. 


  4. vor 14 Stunden schrieb esele:

    dann komm mal in die provinz cadiz ,wo die arbeitslosigkeit höher als 30 prozent beträgt

    Hier sprichst du nun die Arbeitslosigkeit in einer spanischen Region an. Zuvor sprachst du von Armut in ganz Spanien. Ich verstehe, dass du auf die teilweise schwierige, wirtschaftliche Situation in Spanien hinweisen willst, aber sie ist halt nicht zu pauschalisieren und sollte daher detailliert und differenziert betrachtet und dargestellt werden.


  5. vor 5 Stunden schrieb esele:

    Ein Drittel der Spanier lebt in bitterer Armut.

    Objektiv gibt es mehrere Ansätze Armut zu definieren. Wie genau "bittere Armut" definiert wird ist wohl eher ein subjektiver Ansatz. Wenn wir uns auf die Definition der relativen Armut  beziehen, dann liegt diese laut Eurostat im Spiegel, bei 22,3 Prozent. Hierbei sollte man anmerken, das ein Drittel in etwa 33,33 Prozent entsprechen.

    22,3 Prozent sind dennoch nichts, worauf man stolz sein könnte, sollte aber auch dabei im Blick haben, dass Deutschland im selben Jahr eine relative Armut von 16,5 Prozent hatte. Ich denke die erwartete Diskrepanz von Deutschland zu Spanien würde man wohl subjektiv höher erwarten und daher ist es immer ratsam, solche Zahlen immer vergleichend und in Relation zu setzen.

    Interessant die dort im Spiegel genannten Zahlen zum absoluten Mangel, welche durchaus mehr Aussagekraft über Armut haben, wie man sie in der Regel selbst definiert.

    vor 5 Stunden schrieb pacha:

    Also eine gute möglichkeit ist es zuerst als Au Pair zu arbeiten

     

    vor 5 Stunden schrieb esele:

    klar-Sklaven werden immer gesucht-die sich fuer ein Dach ueber dem Kopf und etwas zu essen ausbeuten lassen

    Au Pair mit Sklavenarbeit gleichzusetzen ist eine doch sehr negativ-eindimensionale Sichtweise, welche beiden Begriffen nicht gerecht wird und letzteren mehr als verharmlost.


  6. Man wird zwar das ganze Leben über geprägt und sicher gibt es die ein oder anderen besonderen Momente, aber die Kindheit ist da schon sehr herausragend. Wenn man als Kind dahingehend gutes erlebt hat, ist man auch später für solche Dinge offen(er). Aber so oder so, es ist schön, dass du für dich das Reisen und damit die Welt entdeckt hast. Ich liebe es zu reisen und sei es auch nur im Kleinem. Oft wissen viele gar nicht, was für tolle Orte und Plätze gleich um die Ecke sind :)