Joaquin

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Beiträge erstellt von Joaquin


  1. Am 5.6.2021 um 18:48 schrieb Gast Meckerer:

    Was hat in Spanien keinen religiösen (auschl. katholischen) Hintergrund? Wenn ich allein an die Hunderte wenn nicht Tausende Jungfrauen denke, die alle d.j. jede für sich spezielle Verehrer und Statuen haben. Andersgläubige werden zwar geduldet, aber schon in den Sonderrechten "Fueros" aus dem Jahr 1945 wurde die kath. Religion zur unter besonderem Schutz stehenden Staatsrellgion erkannt. Inzwischen gibt es Moscheen und Synagogen, aber keine nichtkath. Kirchenbauwerke mit Türmen. 1963 wurde ich von der Fremdenpolizei vorgeladen und NUR zu meiner Religionszugehörigkeit befragt. Mußte enorm wichtig sein. Amen.


  2. Anbei die alten Kommentare:

     

    Am 18.8.2015 um 12:16 schrieb Rita:

    Dass diese Siesta Sinn macht, merkte ich Ende der 80er Jahre, als ich nachmittags um fünf Uhr Straßenarbeiter beim Verlegen der Platten sah. Es schien mir unvorstellbar, wie man bei dieser Hitze eine so schwere Arbeit verrichten konnte.

     

    Am 18.8.2015 um 18:51 schrieb Raven:

    Laut meiner spanischen Freunde har die siesta auch Nachteile.

    Da heutzutage nicht mehr jeder Arbeitnehmer an seinem Arbeitsplatz wohnt, können viele nicht nach Hause fahren und hängen dann stundenlang rum bis die siesta vorüber ist und kommen dann erst spät nach Hause.

     

    Am 18.8.2015 um 23:24 schrieb Tiza:

    Sorry, Annahme  zu „spanischen“ Freunde. Eine Frage dazu …oder….?

    ….Arbeitsplatz wohnt, können viele nicht nach Hause fahren und hängen dann stundenlang rum bis die Siesta

    --------R I C H T I G---------

     „Sicher ohne Gusto“ – mit Vorliebe auf unbezahlte Überstunden bzw. der derzeitigen Arbeitsvorgaben. :love:

    Trotz Vorliebe auf Schatten und den überschwänglichen aufgedrängten körperlichen Drang auf Produktivität zu haben. Man scheint dem Horario Verano trotzdem wie im BTM-Rausch hingebend verfallen zu sein.

    Weitere Annahme, dem realen Kontakt mit Kommunikation von Arbeitsleben steht hier Einiges im Wege. :blink:

    Suerte, por Gente in Spanien. Was jedem mit seinem redlich erarbeitet gekrümmten Buckel,gegönnt sein soll und gegen Neid zu kämpfen hat.

     

     

     

    Am 8.9.2015 um 12:46 schrieb roham:

    Nun, ich als Tourist habe deinen Artikel mehrfach gelesen und sacken lassen.

    Inhaltlich mag er ja halbwegs zutreffend sein, der Schreibstil erscheint mir allerdings ziemlich daneben. Bei der herablassenden Art wie du über DIE DEUTSCHEN Touristen schreibst, würdest du mich als solcher niemals mehr sehen. Nochmals zur Verdeutlichung:

    Wer nicht will, dass andere verallgemeinern (die Spanier....), sollte sies auch bei Anderen nicht tun

    (Deutsche Touristen...)!

    Und zum Autofahren mit Klimaanlage: Offensichtlich ist dir fremd, dass

    1. Klimaanlagen nicht mehrere Liter/100Km verbrauchen

    2. Der Sicherheitsgewinn durch Klimaanlagen, durch erheblich gesteigerte Konzentration beim Fahren, mehrfach erwiesen ist.

    Ausserdem hast du selbst ein gewichtiges Argument GEGEN die Siesta eingebracht:

    Viele Läden sind klimatisiert, und die Kunden fahren in die Malls........ -stimmt-Und selbst die ignoranten DEUTSCHEN TOURISTEN geben jeden Euro nur einmal aus

    Viele Geschäftsinhaber sind dadurch ganztägig von zu Hause weg- wie Raven bereits schrieb

    Die Touristen die erstmals in ES sind sind nunmal nicht an Siesta gewohnt. Und wenn die dann abends den Souvenirladen betreten, der mittags zu war, in dem dann die Klimaanlage läuft, dann wundert sich dieser Tourist nunmal. Es geht nämlich nicht um "den Einkauf, den man dann in der Mittagshitze schleppen muss".

     

    Und, bevor du was anderes schreibst, in den 10 Jahre, in denen ich regelmässig in Andalusien bin, habe ich einige Menschen kennen gelernt und mit ihnen Zeit verbracht. Nein, ich nenne sie nicht Freunde, aber gute Bekannte, auf die man sich jedes Jahr sehr freut.

     

    Da wir ja bereits mehrfach aneinander geraten sind, höre ich hier einfach mal auf. Nur noch das, die meisten Rotverbrannten Touristen in ES sind NICHT die Deutschen.

     

    Am 9.9.2015 um 11:40 schrieb Joaquin:

    Dies ist nur ein persönlicher Bericht, mit der dazu freien spitzen Feder geschrieben und in solchen Erzählungen ist es nicht unüblich Stereotypen zu verwenden, wie sie auch von vielen hier und auch von meinen deutschen Bekannten selbst skizziert werden. Ich denke die meisten Leser haben dies korrekt verstanden und sicher kein Sachthema erwartet.

    Ob trotz ökonomischer KFZ-Technik, deren Einsatz für einen Kleinsteinkauf um die Ecke ökologischer ist, als dies zu Fuß zu erledigen, wage ich dennoch stark zu bezweifeln.

    Kern meiner Aussage war aber die nicht immer sinnvolle 1:1 Übertragung von deutschen Konzepten und Gewohnheiten auf andere Ländern und die denke ich, bleibt im Kern unberührt. Oder frei für dieses Thema interpretiert: ¡Viva la Siesta! :)

    55effe0185daa_640px-Die_Hangematte.thumb

     

    Am 9.9.2015 um 17:39 schrieb roham:

     

    Nun, spitz oder nicht, mir war sie eindeutig zu sehr "von oben Herab".

    Und woher da die Demut rühren soll, erschliesst sich mir definitiv nicht.

    Allerdings schrieb ich ausdrücklich, dass es eben NICHT um den Händler nebenann, sondern dem Besuch in der Mall mit dem klimatisierten Auto ging.

    Und, um den Kern einer Aussage zu bemühen,

    "SARKASMUS AN" kann es wohl ebenfalls nicht sinnvoll sein, das Konzept eines gerade der Pleite entronnenenen Landes als Massstab für andere heranzuziehen ."SARKASMUS AUS"

     

    Am 9.9.2015 um 18:59 schrieb Joaquin:

    In der Parodie und Karikatur ist es doch gute Sitte und Tradition, die Führenden, Dominierenden, Elite und Prominenten, auf die Schippe zu nehmen. Die Deutschen kenne ich als ein Volk, was selbst sehr gut über sich lachen kann und dies als Tradition gerne und deftig bei Festen wie dem Karneval, Fastnacht oder bei zahlreichen Satire- und Kabarettfestivals zelebriert. Kann ein Mensch aus einer führenden Industrienation und aus einem in der Selbstironie erprobtem Land, wirklich dieses dagegen fast schon zarte Geschreibe eines Menschen aus einem "gerade der Pleite entronnenen Landes", von oben herab empfinden?

    Roham keine Angst, niemand zwingt dir die Siesta auf und wann und wie und wann du dein Auto fährst, ist hier in der Regel auch allen egal. Dann halt etwas von einem deiner Landsmänner über Deutsche, so auf gleicher Augenhöhe quasi :)

    Volker Pispers - Der Dumme Deutsche - 3sat Bis Neulich Kabarett - Politsatire

     

    Am 9.9.2015 um 19:31 schrieb roham:

    Siehst du, das unterscheidet ihn von dir:

    Bei Piespers erwarte ich Ironie und beissenden Sarkasmus; deinen Artikel habe ich als solchen nicht erkennen können

     

    Am 9.9.2015 um 19:35 schrieb Joaquin:

    Kein Problem, dann weißt du ja fürs nächste mal bescheid :)

     

    Am 14.9.2015 um 11:47 schrieb roham:

     

    Am 22.9.2015 um 12:51 schrieb Mica:

     

    Deine Verteidigung der langen Mittagspausen ist "typical spanish". :p


    Siesta ist fuer Wochenenden, Feiertage und Urlaub. Punkt.


    Mag ja sein, dass kein Strassenarbeiter Lust hat, bei +40Grad in der Mittagshitze zu arbeiten, schoen und gut, tut ja auch fast keiner - auf den Doerfern, denn in den Staedten sieht es da ganz anders aus (muss 'ne andere Art von Hitze sein!) aber Sommer ist ja auch nicht ewig. Mit welcher Entschuldigung gibt's denn Siesta in den anderen 3 Jahreszeiten? Ganz einfache Loesung: fuer solche Art von Arbeiten werden Zeiten von 05.00h-13.00h oder von 15.00h bis 23.00h vorgesehen. Die die bis Mittag arbeiten machen dann ihre Siesta oder was auch immer sie lustig sind und die, die um 15.00h anfangen pennen vorher ein bisschen.


    Warscheinlich haben die 3 Monate Schulferien auch mit der Hitze zu tun, oder? Aus der Zeit noch, als die Klimaanlage noch garnicht erfunden war? Na dann wird es aber Zeit, sich mal zu modernisieren.


    Lange Mittagspausen sind nicht noetig, sondern eine Qual.

    Ich habe selbst 1,5 Stunden Mittagspause und waere sehr gerne bereit, so wie viele andere Kollegen auch, selbige zu verkuerzen und entweder etwas frueher anzufangen oder etwas frueher zu gehen. Klares Nein von der Firma. Warum? Weil ein Teil unserer Kunden noch laengere Arbeitszeiten hat als wir selbst. Was machen die meisten von uns? Essen und gehen zurueck an den Arbeitsplatz, freut sich die Firma.


    Siesta macht bei uns keiner, jedenfalls nicht unter der Woche.


    Siesta ist das Unwort ueberhaupt, was jeder von ausserhalb kennt, selbst wenn er/sie kein Wort Spanisch spricht. Hier anrufen, nach 'nem Kollegen fragen, der grade mal nicht am Tisch ist, und hoeren: "Ach der macht wohl grade Siesta, was?". Der "gute" Ruf Spaniens kommt von den Worten siesta, fiesta und mañana.


    Versteh nicht, wie man im Jahre 2016 die ueberlangen und unnoetigen Mittagspausen noch mit der Hitze und der folglich notwendigen Siesta verteidigen kann, in jeder Kaschemme gibt's air condition.


    Europaeische Arbeitszeiten gehoeren her und zwar schnell. Andere Laender koennen mit Spanien nicht kommunizieren, weil von 1 bis 3 keiner da ist. Klasse. Wir koennen mit anderen Laendern oft ab 15.00h oder 16.00h nicht mehr reden, weil die alle schon zuhause sind. Ist doch Bloedsinn sowas.


    Ich kenne andere Arbeitszeiten noch aus meiner Zeit in Deutschland und ich kann versichern, dass die Lebensqualitaet steigt wenn man zwischen 16h und 17h bereits zuhause ist.  Immer noch genug Zeit, um fuer 30 Minuten die Augen zu schliessen. Und die Siesta kenn ich aus D auch noch - an Wochenenden, Feiertagen und im Urlaub. Siesta hat mit Hitze nur ganz bedingt zu tun.

     

    Am 23.9.2015 um 17:13 schrieb Joaquin:

    @Mica du hast Recht und Unrecht :)

    Spanien ist nicht das einzige Land, was derartige Mittagspausen in Europa hat und sie haben ja auch einen ernsthaften, gesundheitlichen Hintergrund. Und die Lebensbedingungen und Lebenskultur, unterscheidet sich halt auch wesentlich vom nördlicheren Mitteleuropa. 

    Welcher Lebensrhythmus nun der bessere ist, da wird wohl jeder unterschiedliche Aussagen treffen. Dem einen missfallen lange Arbeitszeiten, der andere findet sie gerade familienfreundlich. Nimmt man kein starres System, sondern echte Gleitzeit, stellt man schnell fest, wie unterschiedlich die einzelnen Bedürfnisse sind. Und dann dieser Biorythmus, Eulen und Lerchen ;)

    Sicher muss und passt sich Spanien der modernen Industrialisierung an und wenn möglich im Drei-Acht-Stunden-Schicht-Takt in den Fabriken zu funktionieren. Aber das funktioniert halt nicht überall und man will es auch nicht überall haben. Klar, die großen Einkaufsketten können nonstop ihren Laden mit Klimaanlage im Sommer geöffnet haben. Der kleine Ladenbesitzer macht Mittags zu, weil in dieser Zeit eh kein Kunde kommt und er somit in Ruhe Essen gehen kann. Abends und sehr spät Abends, da macht es für ihn Sinn, da lockt er viel mehr Kunden ins Geschäft als er es jemals zur Mittagszeit machen würde, denn die Leute gehen i.d.R. halt bei den kühleren Temperaturen einkaufen.

    Und der Rhythmus ist in Spanien ein anderer und im Sommer verschiebt sich halt das Leben in die Abendstunden. Da werden Kinder nicht wie in Deutschland, wenn um 20.15 Uhr die Spielfilme beginnen und draußen spielen, angepöpelt sie sollen aufhören Fußball zu spielen, da geht es in Spanien erst richtig los.

    Sicher hast du Recht, dass das was im Sommer Sinn macht, muss im Winter nicht ebenso Sinn macht. Und die zuvor angesprochenen Ladenbesitzer, passen sich dem ja auch flexibel an. Fraglich nur, wie man dies bei anderen Wirtschaftsbereichen realisieren kann.

    Spanien wird sich dem marktwirtschaftlichen Zwängen immer weiter anpassen, aber ob das in allen Lebenslagen und für jeden gut ist, bleibt eher zweifelhaft.

    Mir ging es darum aufzuzeigen, dass das was wo anders gut funktioniert, nicht immer und uneingeschränkt anderswo funktionieren muss oder gar sinnvoll ist. Lass zum Beispiel mal in Spanien die Müllabfuhr wie in Deutschland nur einmal die Woche für Restmüll, Biomüll und zwei mal die Woche für die Gelben-Säcke kommen. Mit Investitionen in Gasmasken könnte man ein Vermögen machen ;)

     


  3. Anbei die alten Kommentare:

    Sehr gut geschriebener Artikel.

    Hola Joaquín,

    Dein Artikel ist gut und interessant, aber ich möchte doch ein paar Anmerkungen dazu machen.

    Zunächst etwas, was gar nichts mit Katalonien zu tun hat, sondern mit Bayern. Dazu ist nämlich ergänzend zu sagen, das das völlig unterentwickelte  Nachkriegs-Bayern jahrzehntelang am Tropf der anderen Bundesländer gehangen hat - die bundesweit am längsten unterentwickelte Region war nach meiner Erinnerung der Bayerische Wald. Das hat man dort aber offensichtlich (gern) vergessen, besonders unter den CSU-Politikern.

    Was den katalanischen Nationalismus mit seinen Abspaltungstendenzen angeht, so habe ich nicht den Eindruck, dass der besonders neu ist. Der ist mir schon vor 20 Jahren aufgefallen, als ich offizielle Statistiken etc. haben wollte und die auch sehr freundlich in die Hand gedrückt bekam - leider allesamt auf katalanisch, und spanische Übersetzungen gab es nicht. Ich denke auch, man hat dort nie die Kränkung vergessen, die den Katalanen (eigentlich allen Aragoniern) von Philipp V. - einem Ausländer obendrein! - angetan wurde, als er Aragón seine Fueros nahm. Bis dahin waren ja Kastilien und Aragón durchaus als zwei verschiedene Staaten zu betrachten, nur eben durch Personalunion miteinander verbunden. 

    Du sprichst die hohe Verschuldung Kataloniens an. Ich begebe mich jetzt auf dünnes Eis, weil ich mir nicht hundertprozentig sicher bin: Aber ist die hohe Verschuldung nicht ein Ergebnis des Transfers an die ärmeren Regionen? Ich meine, so etwas gelesen zu haben. Vielleicht weißt Du oder jemand anderes mehr dazu?

    Woher die Verschuldung im Detail kommt, weiß ich leider nicht. Auch kenne ich nicht den Verteilungsschlüssel wie dies in Spanien unter den einzelnen Regionen erfolgt. Es fiel mir nur auf, dass Madrid als zweitstärkste Region, etwas wenig Einnahmen, dafür aber kaum Schulden hat. Müsste Madrid bei fast gleich hohen Einnahmen, nicht ebenso hohe Abgaben leisten wie Katalonien und möglicherweise ähnlich verschuldet sein? Leider weiß ich nicht, wie die Verteilungen erfolgen und wonach sich diese bemessen. Die Verschuldung einer Region kann auch durchaus noch von zahlreichen anderen Faktoren abhängen, bei denen möglicherweise Madrid im Gegensatz zu Katalonien bevorzugt wird oder im Vorteil ist. Aber in diesen Punkten fehlt mir leider das nötige, ökonomische Wissen.

    insomnia

    n-tv Artikel zur Einleitung des Abspaltiungsprozesses von Katalonien

      Zitat

    Die separatistischen Parteien Kataloniens haben genau einen Monat nach der regionalen Parlamentswahl ihren umstrittenen Plan einer Trennung von Spanien konkretisiert. Die Allianz Junts pel Sí (Gemeinsam fürs Ja) von Regierungschef Artur Mas und die Linkspartei CUP einigten sich am Dienstag in Barcelona auf einen Resolutionsentwurf zur Gründung eines "unabhängigen Staates".

    Im Entwurf heißt es, man habe bei der vorgezogenen Wahl am 27. September "ein demokratisches Mandat" für die Abspaltung von Spanien erhalten. Der Unabhängigkeitsprozess werde sich "den Entscheidungen der Institutionen des spanischen Staates, insbesondere des Verfassungsgerichts, nicht unterordnen". Der neue Staat werde eine Republik sein, heißt es weiter.Mariano Rajoy will eine Unabhängigkeit Kataloniens unter keinen Umständen zulassen.(Foto: dpa)

    Nach der Veröffentlichung des Resolutionsentwurfs berief Spaniens konservativer Regierungschef, Mariano Rajoy, umgehend eine Pressekonferenz ein. Er wies die Aktion der katalanischen Regierung als "Provokation" zurück und versicherte, die Separatisten würden ihr Ziel auf keinen Fall erreichen.

    Er erklärte, er werde "alle politischen und juristischen" Mittel nutzen, um eine Abspaltung der Region zu verhindern. "Ich möchte eine Botschaft der Ruhe an die Spanier senden", sagte Rajoy in einer Fernsehansprache, der sich am 20. Dezember der landesweiten Parlamentswahl stellen muss.

    In 18 Monaten zum unabhängigen Staat

    Der Resolutionsentwurf soll dem Parlament in Barcelona schon in den nächsten Tagen zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Separatisten hatten bei der vorgezogenen Wahl zusammen die absolute Mehrheit der Sitze errungen, die Mehrheit der Wählerstimmen aber verfehlt. Mas hatte den als historisch eingestuften Urnengang ausdrücklich als Volksabstimmung über die Unabhängigkeit der wirtschaftsstärksten Region Spaniens angesetzt. Er kündigte nach der Abstimmung an, an seinem Vorhaben festzuhalten, Katalonien in 18 Monaten in einen unabhängigen Staat zu verwandeln.

    Die Zentralregierung hatte wiederholt betont, dass sie eine Trennung Kataloniens unter keinen Umständen zulassen werde. Vor gut einem Jahr hatte Madrid die Abhaltung eines echten Referendums über die Unabhängigkeit der Region verhindert. Katalonien hat 7,6 Millionen Einwohner und verfügt über eine eigene Sprache und Kultur. In der Autonomen Gemeinschaft wird rund ein Fünftel des gesamten Bruttoinlandsprodukts Spaniens erwirtschaftet.

     Na da bin ich ja mal gespannt ....

     

     

    Geschrieben 

      Zitat

    Auf der Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker ....

    Das trifft es wohl auf beiden Seiten am Besten und leider sind emotionale Entscheidungen oftmals nicht die Besten.

    Ich kann durchaus verstehen, warum die Katalanen eine Abspaltung wollen! Und ehrlich gesagt hat die spanische oder genauer gesagt die Politik in Madrid in der Vergangenheit alles Mögliche getan - nur nicht einen Schritt oder eine Maßnahme, welche die beiderseitigen Spannungen abbaut.

    Aber auch die Politiker auf katalanischer Seite haben nur selten positiv dazu beigetragen.

    Ich finde es schade, denn Spanien sollte sich endlich mal aufraffen und einheitlich wachsen und nicht diese Kleinzankerei mit emotionaler Stimmungsmache weiter fortführen.

     

    Ganz wichtig bei derartigen Diskussionen .... man muß klar unterscheiden zwischen Politikern und der Bevölkerung! Schnell sagt man auf spanischer Seite "DIE KATALANEN" und auf der katalanischen Seite "DIE SPANIER". Dabei sind es immer nur wenige, welche diese extremen Sichtweisen haben.

    Schon Bismarck sagte: Spanien ist so stark, dass es sich gegen jeden Versuch der Selbstzerstörung erfolgreich zur Wehr setzt".

    Das Thema Cataluña sollte man nicht überbewerten, es handelt sich überwiegend um ein paar politische Opportunisten, die einen Sturm im Wasserglas anfachen und Zulauf von Leuten erhalten, deren Grosseltern vielfach aus dem damals hungerleidenden Andalusien/Extremadura/Murcia zuwanderten, aufspielen. Terrassa und Sabadell sind die besten Beispiele. So wie dies sich das vostellen ist das völkerrechtlich gar nicht möglich.

    Die Entwicklung seit dem letzten Post hätte wohl auch niemand vorhersagen können! 

    Die Damen und Herrn Politiker in Katalonien denken nur von der Wand bis zur Tapete mit verlaub gesagt .

    Denn weiter denken die Separatisten nicht , 

    1.sie werden von der EU nicht Anerkannt -und erhalten keine Hilfsgelder mehr -die vorher über Madrid flossen !

    2.Sie benötigen Eigenes Geld ,Eigene Polizei ,Eigene Militärs , die eigene Infrastruktur die dann von A bis Z in ihren Händen wäre,

    von Autobahnbau bis Zuwanderung

    und von welchem Geld soll dies gestemmt werden!?

    Sie müssen damit rechnen ,das die meisten großen Firmen -aus Katalonien abziehen -somit entweder die Arbeitslätze mitnimmt oder die Mitarbeiter werden Arbeitslos , sollte es zu dem 2.kommen so wird sich schnell ein Nährboden der unzufriedenen bilden-

    der dann Katalonien zum Armenhaus macht .

    Denn welcher Urlauber verbringt gerne seinen Urlaub in einem Land was nicht weis was es will , und dazu noch mit einer anderen Auffassung von Recht und Ordnung-denn die Visa-pflicht ist ja mal zu bedenken (es kann ja nicht jeder/e in das Land reinkommen ,so wie er möchte) 

    von einer anderen Währung mal ganz zu schweigen-  

    Fazit von mir :" Spanien ist nur stark ,wenn es gemeinsam auftritt -ohne wenn und aber"

    Ja- so sieht es aus in Spanien mit dem Rechtsstaat

     

    Spaniens Regierungschef Sánchez muss die Katalanen begnadigen

    Die Menschenrechtskommissarin des Europarates hatte in ihrem „Bericht zur Lage der Menschenrechtsverteidiger“ Spanien schon mit Aserbaidschan, Russland und der Türkei verglichen. Heftiger fiel gerade die Kritik im Rechtsausschuss des Europarats aus. Mit einer Mehrheit von 20 zu 5 wird beklagt, dass man katalanische Politiker und Aktivisten für „bloße Äußerungen für die Unabhängigkeit“ über das „Strafrecht“ nicht „zu langen Haftstrafen“ von bis zu 13 Jahren verurteilen kann. Zudem sei dies „in Ausübung ihres politischen Mandats“ geschehen“.

    https://www.buchkomplizen.de/blog/auslandsbericht/spaniens-regierungschef-sanchez-muss-die-katalanen-begnadigen/


  4. Anbei die alten Kommentare:

    Hi

    Also ich als Colaholiker muß es wissen!

    Coca Cola mit Eis bei +3 Grad. Thats it !!

     

    Also Joaquin ich stimme dir voll und ganz zu

    Wenn ich in Spanien ausser in ****-Hotels  Campari bestelle, schauen die Kellner überwiegend aus der Wäsche, als ob sie einen Geist sehen und ich bekommen ein "hä?" zu hören. Andere Länder andere Sitten!

    Ich mag die ja lieber mit Limette. In Südamerika hab ich die fast immer ohne nachzufragen im Glas gehabt. Die Brasilianer trinken ja viel Caipira und deswegen haben selbst die Bars auf den Holsflößen vor der Küste immer Limette da. Und Pommes aber anderes Thema. Seit dem mach ich mir die Cola immer mit Limette. Viele sagen, schmeckt doch genauso wie mit Zitrone aber das tut es nicht. In gehobenen Restaurants in Deutschland kann man ohne schief angeguckt zu werden "mit Limette" bestellen in den eher "normalen" Restaurants bekommt man meist die Antwort "müsste ich mal nachfragen ob wir Limette haben" von der Bedienung. Find ich aber nicht schlimm. Kanns verstehen wenn keine Limette da ist weil es wohl nicht viele Gäste mit diesem Wunsch gibt.


  5. Anbei die alten Kommentare:

    Es ist traurig, das einige Traditionen, wie die des Stierkampfes oder den Bous von den Gegnern und effekthaschenden Medien und vermeintlichen Tierschützern in den Schmutz gezogen werden. Noch schlimmer ist, das diese nicht die geringste Ahnung von dem tatsächlichen Geschehnissen haben. Die Tierschützer von PACMA gehen so weit, Pressemeldungen gezielt zu fälschen, Fotos werden manipuliert. In Coria zeigte die Organisation einen Vorfall an, wurde aber vom Gericht zurückgewiesen. In ihrem 'Blättchen' feierten sie aber einen Sieg vor Gericht. Vor Gewalt schrecken sie uch nicht zurück, in Valencia warfen sie einer älteren Dame einen Stein an den Kopf, als sie einen Stierkampf besuchen wollte.

    Auch die Politik missbraucht das Thema, besonders die linken Parteien. Aber sind sie wirklich sooo tierlieb? Die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau (eng mit PODEMOS verbandelt), lässt für über 400.000 die tauben der Stadt vergasen. Das man diese über das Futter sterilisieren kann und dabei sogar Geld spart, kommt der Dame nicht in den Sinn. Fazit, von Tieren haben die meisten keine Ahnung, rechnen können sie auch nicht. Aber den Tierschutz groß auf die Fahne schreiben, das tun sie, um Wählerstimmen zu gewinnen.

    Es ist abartig, wenn man versucht Tierqälerei  mit der Ausrede Tradition zu entschuldigen...

    Wie man in Spanien mit den Tieren umgeht und wie die Tiere oftmals behandelt werden, ist einfach nur schrecklich.  Den Kindern wurde damals auch nicht beigebracht, weder von den Eltern, noch von der Schule, dass Tiere lebendige, fühlende , auch schmerzempfindende und trauerenpfindende Mitwesen,  die wir nicht qualen und töten , sondern schützen sollten.  Es muss tatsächlich endlich ein Umdenken stattfinden, vor allem , was diese Traditionen hier in Spanien betrifft. Tiere sind keine Sache, es sind lebende fühlende Wesen , die man mit Respekt behandeln soll, ebenso wie man den Menschen und andere Wesen mit Respekt und Wertschätzung entgegen treten sollte. Wo bleibt die Empathie?

    Ist es aber nicht so, dass schon lange ein Umdenken in Spanien stattgefunden hat? Ich zumindest sehe das sehr deutlich und auch in Gesprächen mit Spaniern kann ich sagen, dass da ein deutliches Umdenken stattgefunden hat und an die nächsten Generationen weiter gegeben wird.


  6. vor 9 Stunden schrieb Josef:

    Die Zahlen aus Indien (aber auch aus England) zeigen uns, dass, egal was für Maßnahmen getroffen werden, mit oder ohne Maske, mit oder ohne Impfung, das Virus seinen Weg geht. Das war immer bei allen Erkältungswellen, Grippewellen oder nun Covid-19 so, und so wird es auch immer bleiben. Was uns schützen kann ist unsere natürliche Immunität, die wir stützen sollten.

    Die Zahlen zeigen nur wie es gerade jetzt ausschaut. Sie zeigen nicht, welche Maßnahmen dort getroffen wurden und wie sie dort umgesetzt wurden. Sie zeigen ebensowenig wie dort gemessen wird und wie sich die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten tatsächlich verhalten. Sie zeigen uns nicht den vorherigen Lauf der Infektionskurve und der damit verbundenen Todesfälle.  Sich zwei Zahlen in so einem komplexen Feld irgendwo auf der Welt herauszupicken ist wenig aussagekräftig und vor allem nicht dazu geeignet, derartige  Schlüsse zu ziehen, vor allem nicht nur auf unser natürliches Immunsystem zu vertrauen.

    vor 10 Stunden schrieb Josef:

    Viren haben nur eine einzige Chance zu überleben, wenn sie auf einen Impfstoff treffen, nämlich sich zu verändern, und das tun sie nun und der Impfstoff wirkt nicht mehr. Aber unser Immunsystem kann neue Killerzellen genau für das Deltavirus erzeugen, sonst wären wir in einem Monat alle tot.

    Sorry, aber das ist völliger Unsinn. Mutationen erfolgen unabhängig von einem Impfstoff, auch bei Viren. Nach deiner Aussage, hätte wir dank unseres Immunsystems keinen Toten aufgrund Corona zu beklagen. 

    vor 10 Stunden schrieb Josef:

    Bei allen Infektionswellen auf der Welt läuft das so ab. Irgendwann kennt unser Immunsystem alle Varianten. Sonst gäbe es auch heute noch die spanische Grippe, Honkonggrippe, Schweinegrippe usw.

    Und da unterschlägst du all jene Infektionen die vor allem durch Impfungen eingedämmt bzw. quasi ausgerottet wurden und all die Vielen, die daran verstorben sind. 

    vor 10 Stunden schrieb Josef:

    Videos von hochkarätigen Professoren,  die auch dieser Meinung sind, und auch mehrere unabhängige Forscherteams benennen, die unabhängig voneinander auch zu diesem Ergebnis gekommen sind, werden von YouTube gelöscht. 

    Ein Akademischer Titel ist kein Garant für Qualität oder exklusive Weisheit. Und auch Experten können falsch liegen, sind Menschen die auch einen eigenen Glauben/Vorstellung haben. Jeder kann sich da auch gerne die wenigen aussuchen, welche den eigenen Standpunkt bestätigen. Wenn Du meinst dein Immunsystem und das derjenigen die du liebst schafft es von alleine, dann leben ruhig danach. Ich wünsche dir von Herzen, dass du dahingehend nichts später zu bedauern hast. 

    Ich liebe meine Familie, Freunde und Bekannte und weiß um die gesundheitliche Bedeutung von Impfungen. Ich verstehe, dass viele Menschen Ängste und Sorgen in dieser neuen Situation haben und solange meine Umfeld sich Impfen lassen kann und läßt, bin ich auch um meine Liebsten beruhigt. Wer sich nicht impfen lassen möchte, weil er nur auf sein Immunsystem vertraut, dem öffentlichen Rundfunk in der BRD mißtraut usw. soll es tun, aber mir und meinen geliebten Mitmenschen dann auch gerne fernbleiben. 

    Da dieses Thema zudem schon lange die Relevanz zu Spanien verloren hat, schließe ich dieses Thema und setze hier auch mal ein Video ein, bei dem im übrigen auch sehr interessant ist wie viel likes und dislikes das video bekommen hat und was man daraus schließen kann...

    Zitat

    Wie verlässlich ist der PCR-Test beim Ermitteln der Ergebnisse für ein Lagebild des Corona-Infektionsgeschehens? Ist die Erkrankung Covid-19 bzw. das Coronavirus SARS-CoV-2 überhaupt gefährlich? Können genbasierte Impfstoffe das Erbgut von Menschen verändern? In den letzten Monaten meldeten sich mit Dr. Bodo Schiffmann, Dr. Wolfgang Wodarg, oder Prof. Dr. Sucharit Bhakdi Mediziner zu Wort, die die Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts zum Pandemieverlauf und insbesondere die erfolgten politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie kritisierten. Unser Wissenschaftsredakteur Dr. Werner Ludwig hat sich ein paar ihrer Kernthesen mal genauer angeschaut. Leider sahen wir uns gezwungen, die Kommentare unter diesem Beitrag zu deaktivieren, weil es zu oft zu Verstößen gegen unsere Netiquette kam. Wir sind natürlich an einer sachlichen Diskussion interessiert, jedoch können wir Beleidigungen oder gar Drohungen und Verschwörungserzählungen auf unserer Plattform keinen Platz einräumen. Beste Grüße aus der Redaktion! Zwei Punkte zu Feedback, das uns bislang erreicht hat: 1. Wir haben in unserem Beitrag nicht behauptet, dass es keine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft seitens Bhakdi, Wodarg oder Schiffmann gebe. Worauf wir allerdings hinweisen wollten, ist, dass der gängige Weg im wissenschaftlichen Diskurs, dem sich jeder Forscher heutzutage stellen muss, der ist, die eigenen Erkenntnisse zu publizieren (Preprint, einschlägige Fachjournale). Dort werden die Ergebnisse von einem Fachpublikum diskutiert und auf diesem Wege kann dann weiter geforscht werden. Die betreffenden Mediziner wählen einen anderen Weg. Sie veröffentlichen ihre Interpretationen der aktuellen Lage auf YouTube. Das können sie tun. Da YouTube nun aber nicht unbedingt bekannt ist für einen seriösen wissenschaftlichen Austausch von ExpertInnnen, kann man unserer Ansicht nach schon davon sprechen, dass sie indirekt den wissenschaftlichen Austausch scheuen. Eine etwas missverständliche Formulierung in diesem Zusammenhang räumen wir aber gerne ein. 2. Generell hat sich die Qualität der PCR-Tests seit der Anfangsphase der Pandemie deutlich verbessert. So wird bei den aktuellen Tests in der Regel nach mindestens zwei charakteristischen Erbgutabschnitten von Sars-CoV-2 gesucht, was es deutlich unwahrscheinlicher macht, dass der Test irrtümlicherweise auf ein anderes Coronavirus anspricht.Die genaue Bestimmung der Falsch-Positiv-Rate ist methodisch allerdings schwierig. Einen Anhaltspunkt können Ergebnisse tatsächlich durchgeführter Tests im In- und Ausland liefern. So gab es etwa in Neuseeland von Ende Mai bis Mitte Juni kein einziges positives Testergebnis, obwohl täglich rund 4000 Tests vorgenommen worden. Damit gab es logischerweise auch keine falsch positiven Ergebnisse. In Deutschland wurden in der 28. Kalenderwoche 510551 Tests durchgeführt, wobei 2992 Tests oder 0,59 Prozent positiv waren. Selbst für den – äußerst unwahrscheinlichen - Fall, dass es sich dabei ausschließlich um falsch positive Ergebnisse gehandelt haben sollte, kann deren Anteil maximal 0,59 Prozent betragen. Noch niedrigere Positivraten von 0,069 und 0,026 Prozent ergaben sich bei Zehntausenden PCR-Tests in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Quellen: Link zur internationalen Studie: https://www.instand-ev.de/System/rv-f... Sterblichkeit in Deutschland: https://www.destatis.de/DE/Themen/Ges... Übersterblichkeit in europäischen Ländern https://www.euromomo.eu/graphs-and-ma...

     


  7. vor 13 Stunden schrieb Josef:

    Als hier vor Wochen darauf hingewiesen wurde, dass künstlich ein Mangel an Intensivbetten erzeugt wurde, um höhere Subventionen zu erhalten, wurde auch die Quelle als unseriös hingestellt, heute berichtet die Tagesschau darüber.

    Genau, es ging um die Quelle, damit man dem Inhalt auch vertrauen kann. 

    vor 13 Stunden schrieb Josef:

    In Indien sind nur 3,6% der Bevölkerung geimpft, und  die Zahlen der Neuinfektionen   sind um über 90% zurückgegangen.

    Was können uns diesen statistischen Zahlen exakt sagen? 

    vor 13 Stunden schrieb Josef:

    In England und Israel versucht man heute schon verzweifelt zu erklären, warum selbst doppelt geimpfte, die Hälfte der Neuinfektionen ausmachen. Die Erklärungen werden aber noch an Skurriltät zunehmn und die Meisten werden es glauben müssen, denn andere Berichte werden gelöscht. Hauptsache es wird weiter geimpft.

    Was wird von wem, warum gelöscht?

    Was u.a. auch die Delta-Variante angeht, ist die lebenswichtige Frage vor allem welche Chancen jemand hat der daran erkrankt, bezogen auf seinen Impfstatus. 


  8. vor 6 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

    Ein Urteil des Gerichts von Lissabon stellt fest

    Sorry, aber alleine schon diese Aussage sagt alles über die Seite und deren Quellen aus. Richter fällen Urteile und ein Urteil kann per se nichts feststellen. Und dann eine Seite ohne Impressum heranzuziehen, welche selbst sich auf die "America’s Frontline Doctors, a project of the Free Speech Foundation" bezieht. 

    Sagt was ihr denkt, was ihr zu glauben meint, aber bitte zieht solche Seiten nicht als Quellen/Beweis in diesem Forum hinzu. 


  9. Mir ist in meinem Umfeld bisher niemand bekannt, der größere Probleme mit den Impfungen hatten. erstaunlicherweise haben alle sogar die Impfungen sehr gut vertragen. Andere dagegen hatten ohne Impfung schwere Covid-19-Verläufe, auch bis zum Tot. Wieder andere eine Infizierungen mehr oder weniger gut überstanden. Was sagt uns das? Erst einmal nur, wie es in meinem Umfeld ausschaut. Aus diesem, meinem Umfeld heraus kann ich die Impfung nur empfehlen, denn ein Tag lang einen schweren Arm zu haben ist immer noch besser als der Tot, der auch im erweiterten Umfeld, tatsächlich mehrere Menschen ereilt hat, nach einer Covid-19 Erkrankung. Soll jeder tun wie er mag, nur nicht sich am Ende rühmen, dass er nicht erkrankt, es aber nur all den anderen zu verdanken hat die sich um ihn herum haben impfen lassen und ihn dadurch schützen. 

    Ansonsten wissen wir, dass jeder Mensch unterschiedliche Voraussetzungen und Risiken mit sich bringt. Aus heiterem Himmel erkrankt i.d.R. niemand und auch die Verträglichkeit einer Impfung hängt oft von vielen, persönlichen Faktoren ab. Hier lohnt es sich ein Auge darauf zu haben, wer unter welchen Voraussetzungen an und durch was erkrankte. Die Formel Impfung = Drama, gibt es i.d.R. nicht. 


  10. vor 18 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

    Natürlich ist eine russische Seite auch russisch "eingefärbt" aber die  Deutsche Welle ist auch deutsch "eingefärbt".

    Es passt aber nicht auf der einen Seite darüber zu beschweren, dass regierungsgesteuerte Medien als seriös gewertet werden und dann andererseits, mehr als offensichtlich gesteuerte Medien als Quellen anführen. Da steht für mich die Handlung im Widerspruch zur Aussage.

     

    vor 18 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

    Selbst „Mein Kampf“ darf wieder gekauft werden und die katholische Kirche hat dieses menschenverachtende Buch noch nie auf dem Index gehabt. Aber Videos von hochkarätigen Professoren und Virologen werden gelöscht, weil sie anderer Meinung sind.

    Das Buch durfte weiterhin verkauft werden, nur es wurde in Deutschland nicht neu aufgelegt. Ansonsten ist es egal welche Kirche was zu diesem Buch sagt, es gibt eine indizierungspflicht zum Buch in Deutschland. Andere Länder, andere Rechte. Und die Brücke zu ziehen ob Videos von gewissen Personen gelöscht wurden, sehe ich mehr als problematisch an. Komplett anderes Terrain. Und ob nun jemand ein angeblich hochkarätiger Akademiker ist oder ein Malocher, da würde ich bei gewissen Aussagen nicht so sehr auf einen Titel setzen. Wirst auch viele "renommierte" Ärzte finden, die gegen Impfung an Kindern sind, bzw. generell dagegen usw. Wie ich schon sagte, ein Luxus in unserer westlichen Welt, solange alle anderen geimpft und sie dadurch oft automatisch geschützt sind. Aber was machen gerade diese Leute, wenn sie einen längeren Aufenthalt in gewissen Regionen von z.B. Afrika machen? Da schaut das Lotteriespiel um die Gesundheit und sich nicht impfen lassen schon ganz anders aus. 


  11. vor 5 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

    Das Problem ist nur, das in den regierungsgesteuerten Medien, die das Volk beeinflussen wollen und daher als seriös gelten, in einer Art und Weise manipuliert sind, das einem übel werden kann.

    Dann ist aber RT sicher nicht das richtige Nachrichtenportal;)

     

    vor 5 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

    Ist mal irgendwann eine wirklich offene Diskussion darüber möglich, was die Impfe bringt, wie sie schaden kann, wie lange sie vorhält und was es für Langzeitfolgen geben könnte und wie es den Menschen dann geht, die sich haben impfen lassen, dann sehe ich weiter.

    Wir leben in dem Luxus uns darüber Gedanken machen zu dürfen und auszusuchen ob wir uns impfen lassen wollen oder nicht und womit. Manchmal empfinde ich so etwas als recht herablassend denen Menschen, Ländern und Regionen gegenüber, die nicht mal im Ansatz diese materielle als auch verbal-rechtliche Möglichkeit haben. 


  12. vor 14 Stunden schrieb Josef:

    Vieleicht könnte ja hier eine Liste erstellt werden, welche Quellen als seriös angesehen werden, und zu welchen Themen.

    Es reicht völlig Quellen nach einfachen und objektiven Gesichtspunkten zu bewerten, wie es heutzutage für schulische Recherchen und Arbeiten üblich ist.

    PS: Was ist nun mit den Impfungen in deinem Umfeld?

    vor 11 Stunden schrieb Helmut Josef Weber:

    Und das Ärzteblatt ist seriös genug?

    Um Welten besser.


  13. Gegen breit informieren ist nichts einzuwenden, solange man "seriöse" Quellen benutzt, von denen es ja zum Glück ausreichende gibt und nicht jede populistische Quelle.

    Ich kenne auch sehr viele die in meiner näheren Umgebung geimpft wurden, einschließlich mir selbst und da ist mir bisher nichts aufgefallen, außer dem organisatorischem Chaos. 


  14. "Ein griechisches Impfkomitee" und "fürchtet" ist doch mehr als vage und überhaupt nicht substantiell, ebenso wie der Bericht selber. Das Portal und dessen Inhaber dafür recht eindeutig: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Mross Im Ernst, eine echte Riskobewertung schaut anders aus. Und sorry, aber wenn eine "Nachrtichtenseite" ihre Emailadresse nur über Gmail laufen lässt und diese dann auch nur als Grafik und nicht als echten Text angibt, ist es nicht weit mit der Seriosität.

    Und RT ist nun auch nicht gerade das, was ich als objektiv bezeichnen würde. 

     


  15. Wenn ich die folgenden Zahlen für den 3. Mai nehme (https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/spanien/ + https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/deutschland/) hat Deutschland eine Inzidenz von 146,9 gehabt und Spanien eine von 118,6 was eine prozentuale Änderung von 23.86 % ergibt. Jetzt fehlen nur noch die Todeszahlen in diesem Zeitraum. Was aber auch nicht so hilfreich ist, weil man anhand der Zahlen nicht ersehen kann, wie viel in den jeweiligen Ländern getestet wurde und dies den Inzidenzwert nunmal maßgeblich mit beeinflußt. 

    Was man jedoch auf der Seite sehen kann ist, dass bezogen auf die Bevölkerung, Spanien bisher knapp doppelt so viele Todesfälle zu verzeichnen hat.


  16. @Helmut Josef Weber, meine Aussage bezog sich nicht auf dich, sondern auf den Beitrag von Josef. Und die von ihm genannte Quelle(n) ist mir leider schon in anderen Foren negativ aufgefallen. 

    Nichtsdestotrotz kann es nicht sein, dass man aus dem Netz Daten wiedergibt nur weil sie einem bequem sind und die Überprüfen haben die anderen vorzunehmen. Da erwarte ich schon ein gewisses Maß an Eigenverantwortung bei der Auswahl der Quellen und Daten. 

    Die Problematik mit Krankenhäuser und dem Gesundheitssystem in Deutschland gibt es schon seit vielen Jahren und zeigt wie in vielen anderen Bereichen, nun durch Corona seine Schwächen. Hat aber im Kern nichts mit Corona zu tun und in Teilen nur etwas mit Spanien. Und nur weil mit den Intensivbetten getrickst wird, bedeutet dies im Umkehrschluss nicht, dass die Situation auf den Intensivstationen nicht prekär ist.

    Die aktuelle Situation strapaziert die Fachkräfte die nun umso härter arbeiten müssen, an ihre Grenzen kommen und wenn dann aus verschiedenen Quellen so getan wird, als wäre Corona gar nicht so schlimm und Impfungen wenig hilfreich oder nötig, dann verärgert das zumindest jene Fachkräfte die ich aus meinem Bekanntenkreis kenne. Und das betrifft nicht nur die Pflegeberufe. Und hier finde ich es umso wichtiger qualifizierte und wen nötig mehrere Quellen einzubringen. Denn momentan werden von allen Seiten nicht nur oft einseitig Zahlen genannt, sondern diese auch gerne aus dem Kontext heraus zitiert und damit nicht korrekt wiedergegeben. 

    Und ich finde man kann auch Spanien und Deutschland bei so etwas nicht einfach in einen Topft werfen, denn die Strukturen und Menschen mit ihren Bräuchen und Gewohnheiten, sind viel zu unterschiedlich. 

     

     


  17. Die Beiträge um die schon länger anhaltenden Klinikschließungen in Deutschland habe ich hierhin verschoben:

    Bitte darauf achten, dass das Thema hier Corona und Spanien als Schwerpunkt hat und nicht politische, wirtschaftliche oder soziökonomische Verfehlungen usw. in Deutschland. 


  18. Der Artikel von KenFm wurde aus der Wochenzeitschrift "Demokratischer Widerstand" genommen, welche alles andere als seriös ist: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-demos-zeitung-demokratischer-widerstand-102.html. Selbiges gilt auch für KenFM: https://de.wikipedia.org/wiki/KenFM

    Ich bitte darum hier zitierte Quellen auf deren Seriosität zu prüfen. Das sind wir vor allem den erkrankten und verstorbenen Opfern sowie deren Angehörigen schuldig. Ebenso gegenüber all jenen, die sich täglich im Kampf gegen das Virus und die Pflege der Erkrankten befinden, wie auch jene die das System unter einer erhöhten Ansteckungsgefahr am Laufen halten. 


  19. Der Inzidenzwert ist aber deutlich zu trennen von den Zahlen wie die Sterblichkeit nach unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Risikogruppen, Geschlecht usw. Ein weiterer und owhl der wichtigste Messwert ist die Auslastung der Intensivstationen mit Coronapatienten. Zu empfehlen ist hier die folgende Dokumentation:

    Auf der Covid-Intensivstation der Charité - Kampf um jeden Atemzug

    https://www.ardmediathek.de/video/reportage-und-dokumentation/auf-der-covid-intensivstation-der-charite-kampf-um-jeden-atemzug/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzUwODYwMTE3LTUwOTAtNDU3My05ZjA1LTc3ZDg4ZmVhZjVjZg/