petro

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  1. Hallo snoopy, ja, genau dies soll es bedeuten! Du würdest bei nicht Antritt der Reise, die Anzahlung nicht in Bar zurückbekommen, aber sie wäre auch nicht verloren, denn man würde diese bei einer neuen Reservierung anrechnen! Es ist also ein sogenanntes „ Deposito „ – Guthaben! Lasse dir aber bestätigen für welchen Zeitraum dies gilt, denn in den meisten Fällen ist dieses auch zeitlich begrenzt! Salodo Petro
  2. Nun möchte ich mich doch noch einmal bei allen, für die leiben Worte die ich hier lesen durfte, bedanken! Um auf die Anregung von „ moix „ zurück zu kommen, darüber werde ich einmal nachdenke, ist interessant! Moix, leider habe ich im Moment keine Zeit mich auf den Lorbeeren auszuruhen, bin bis über beide Ohren mit Arbeit zugepackt, aber zum Glück ist das Ende auch abzusehen und es artet nicht, zu einem sogenannten Abhängigkeitsverhältnis – einer Sucht - aus! Im Übrigen, eine neue Idee für eine Geschichte ist schon geboren, muss nur noch etwas wachsen – reifen! Lasst euch mal überraschen! Nochmals, DANKE an ALLE!!!!!! ¡Una querida palabra, es impagable! Saludo para todos, Petro
  3. Auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum! Es ist ein wirklich tolles Forum! Das muss mal gesagt werden! Also, viel Spaß hier! Wünscht dir, Petro
  4. [h=1]Fortsetzung 22[/h] Wie ich schon am Schluss der Fortsetzung 21 schrieb, war die Zeit gekommen, uns neue erreichbare Ziele zu setzen, nur welche sollten das sein? Nach gründlicher Überlegung kamen wir zu dem Endschluss, in den folgenden drei Jahre, werde wir unsere ganze Energie und Konzentration für die Arbeit meiner Frau einsetzen! Gut, dies hatten wir auch schon im Vorfeld getan, aber hier hatten wir nur ein gutes Fundament geschaffen und nun his es, darauf aufzubauen! Natürlich war da auch noch die Schwester meiner Frau, für die ich mich ein wenig verantwortlich fühlte! Man kann es nun sehen wie man möchte, aber Fakt war und ist nun mal, wir waren und sind es auch immer noch, ihre einzigen Bezugspersonen hier in Spanien! Ergo: Familie und die Familie hält nun mal zusammen, egal was da kommen wird! Somit musste auch in dieser Richtung eine Strategie, oder ein Plan entwickelt werden, der den Grundweg vorgibt und mit dem man dann arbeiten kann! Was natürlich auch ein ganz wichtiger und neuer Punkt, der im übrigen von meiner Frau mit immens vertreten wurde, war, das unsere eigene Familienplanung anstand! Bedeutet: Kind/er! Jedoch hatte sie dies erst für das Jahr 2012 zur Planumsetzung vorgesehen und somit konnte ich mich wieder etwas entspannen! Was nicht heißen soll, das ich keine Kinder möchte, ganz im Gegenteil, aber mit dem „ er „ hatte ich so meine Bedenken, den die Gene meiner Frau sind nun mal auf Zwillinge programmiert! Was man bei dieser Planung nicht vergessen sollte! Nun gut, dies waren nun unsere nächsten Ziele die wir erreichen wollten, man sollte sich ja auch nicht wieder gleich zuviel vornehmen! „ Paso a Paso „ Aus verständlichen Gründen, kann und werde ich hier nun nicht unsere genaue Vorgehensweise, bezugnehmend auf die Tätigkeiten meiner Frau, näher eingehen! Dies hat mehrere Gründe: Grund eins ist, meine Frau möchte das nicht! Grund zwei ist, es gibt Dinge die sind nun einmal intern! Grund drei ist, ein gutes Rezept sollte man besser für sich behalten! Grund vier ist, ich möchte nicht den Verdacht aufkommen lassen, das hier mit versteckter Werbung für meine Frau gearbeitet wird, wobei eine Werbung hier für Nichten wäre, da meine Frau ausschließlich mit ihren eigenen Landsläuten arbeitet, aber sicher ist sicher! Nur soviel: Wie ja aus der Geschichte mit Sicherheit bekannt sein dürfte, ist meine Frau Schriftstellerin und aus ihrer Lebenseinstellung heraus, eine freie Wicca und dies mit allen Vorteilen und Konsequenzen die man mit dieser Lebenseinstellung, Überzeugung und Fähigkeit erntet! Ich selbst habe in den letzten Jahren, meine eigene Lebenseinstellung mehrfach überdenken und revidieren müssen, es ist mir nicht immer sehr leicht gefallen, da ich von Grunde auf ein sehr realistisch denkender Mensch bin, mit klaren Grundwerten, doch habe ich auch gelernt, oder besser ausgedrückt, lernen müssen, das es nun einmal Dinge gibt, die man einfach nicht erklären kann, Wissenschaft hin Wissenschaft her! Theoretisch, es geht einfach nicht und praktisch, es ist doch passiert! Auch musste ich in den letzten Jahren feststellen, das sich gerade in diesem Bereich sehr viele sogenannte schwarze Schafe tummeln, aber dies gibt es wohl in jedem Arbeitsbereich, unabhängig des Berufszweiges dem man gerade angehört! Es gibt nicht nur Engel! Die Frage ist doch nur: Wann trennt sich die Spreu von dem Weizen? Nun lassen wir es aber gut sein, ich für meinen Teil, bin sehr stolz auf meine Frau und respektiere ihre Arbeit in vollem Umfang, denn ich sehe was sie jeden Tag leistet und ich sehe auch wie oft sie an ihre Grenzen der eigenen Belastbarkeit geht! Was habe wir aber nun, von 2009 bis 2011 erreicht? Haben wir unsere Ziele verwirklichen können? Dies kann ich mit ruhigem Gewissen mit ja beantworten! Fehlt nur noch der Nachwuchs, aber den hat ja meine Frau erst für nächstes Jahr geplant! Ja, wir haben alles erreicht was wir uns vorgenommen hatten und noch ein klein wenig mehr, aber dies hatte sich aus der Situation zwangsläufig so ergeben! Eigentlich ohne unser zutun! Heute stehen wir an einem Punkt in unserem gemeinsamen Leben, wo wir sagen können, ja wir haben alles richtig gemacht, auch wenn es manchmal nicht so danach aussah und gerade für Außenstehende etwas verwirrend und unlogisch war, unsere Vorgehensweise zu verstehen und da möchte ich unsere Eltern nicht ausschließen! Auch sie hatten öfters so ihre Probleme damit uns zu verstehen, aber andererseits haben sie auch immer zu uns gehalten und unsere Lebenseinstellung und Lebensweise akzeptiert! Ohne wenn und aber! Das wir es richtig gemacht haben zeigen schon alleine die Erfolge meiner Frau und natürlich auch der ihrer Schwester! Im Bereich der Schriftstellerei haben beide ihren Platz gefunden, meine Frau mit ihren Sach- und Kinderbüchern und ihre Schwester mit autobiografischen Romanen, im weiteren ist die Schwester meiner Frau heute, die Pressesprecherin der Orthodoxen russischen Kirsche in Marbella und schreibt für eine große russische Zeitung, mit Ableger in Spanien, sozialkritische Reportagen! Weiterhin betreiben beide, in Zusammenarbeit mit einem ihrer Onkel in Moskau, eine Internetplattform, speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse russischer Frauen! Was den weiteren Tätigungsbereich meiner Frau angeht, der im Übrigen ca. 80% ihrer Tätigkeit ausmacht, so habe ich dies ja schon mehrfach erwähnt, möchte ich nicht näher darauf eingehen! Hierzu nur folgendes: Sie arbeitet in diesem Bereich sehr viel über das Telefon und mit Video Konferenz per Internet, sowie privat Besuchen in unserem Hause und gerade hier bin ich immer wieder verwundert darüber, welche Wege, sagen wir es einmal so, ihre Besucher auf sich nehmen, nur um mit meiner Frau persönlich zu reden! Nicht das man nun denken mag, ja die Besucher wohnen vielleicht gerade mal so um die Ecke, das könnte ich ja noch verstehen, aber dem ist nicht so! Ich fahre mindestens ein bis zweimal die Woche zum Flughafen nach Malaga um die Besucher abzuholen und am nächsten Tag, bringe ich sie wieder zurück, sie übernachten dann meistens in unserem Gästehaus und die Besucher die mit dem Bus oder der Bahn ankommen fahren in der Regel am selben Tag wieder zurück! Man wird sich nun fragen, wo kommen denn diese Besucher überall her? Nun, die meisten Besucher die mit dem Flugzeug ankommen, kommen zum Beispiel aus Russland, was ja auch nahe liegt, auch aus verschiedenen Ländern in Europa unter anderem auch aus Deutschland, zumindest mit diesen kann ich mich dann, so ab und zu noch ein wenig unterhalten, bei dem Rest schweige ich! Die Besucher die mit dem Autobus oder der Bahn ankommen, diese kommen in der Regel aus Regionen hier in Spanien! Jedoch haben wir dieses Jahr festgestellt, das meine Frau nun auch immer mehr von Spaniern kontaktiert wird und wenn sie fragt, woher sie diese Information hätten, so bekommt sie immer die gleiche Antwort: Man hat sie empfohlen! Was sie natürlich in ihrer Arbeit bestärkt! Ja, man kann nun sage, die Geschichte endet hier, unsere wird mit Sicherheit noch weitergehen und wo diese enden wir, ich weis es nicht, da müsste ich nun meine Frau fragen, aber wie ich sie kenne, wird sie es mir nicht verraten! Aber eines hat sie mir ja schon mal verraten, ich würde ein sehr hohes Alter in bester Gesundheit erreichen und dasssss ist doch schon mal was! Bevor ich mich nun jedoch mit meiner Geschichte von euch allen verabschiede, möchte ich doch noch etwas in ganz eigener Sache sagen: Ich wollte mit dieser Geschichte nicht den Eindruck erwecken, das alles im Leben ein reines Honigschlecken ist und das uns die Dinge nur so in den Schoss gefallen sind, das währe eine große Lüge, dem war natürlich nicht so! Auch wir hatten nicht immer die Sonne scheinen und hatten mit Menschen zu tu, die versuchten, unsere Gutmütigkeit auszunutzen, wir hatten mit Neidern und Criskrämern zu tun, mit Menschen die nur unser bestes wollten und was das war kann sich wohl jeder selbst denken! Mit all diesen Dingen hatten auch wir zu kämpfen und mit Sicherheit haben wir auch manchmal zu etwas NEIN gesagt, wo wir im nachhinein feststellten, das war die falsche Entscheidung, aber es ist immer noch besser einmal mehr NEIN zu sagen, als einmal zuviel JA zu sagen und im entdefekt liegt man dann auf der Nase! Wenn ich, all diese Jahre revue passieren lasse, die ich nun in Spanien lebe, so haben viele zu oft und zu schnell JA gesagt und alles verloren! Frage: Und wer ist nun Schuld an der Misere? Ich denke, die Antwort darauf, erübrigt sich! Meine Absicht war es einfach nur, einen kleinen Teil meines Lebens, mit meinen Gedanken und Worten, in Form einer Geschichte zusammen zu fassen, unterhaltsam und ohne negative Einflüsse! Einfach nur so, zum Lesen und schmunzeln! Sollte mir dieses gelungen sein, so würde ich mich sehr darüber freuen! In diesem Sinne, verabschiede ich mich von allen, die doch so tapfer meine Geschichte ertragen haben und dies natürlich auch im Namen meiner Frau – Nina! Un abrazo para todos und nochmals DANKE! Petro :winken:
  5. [h=1]Fortsetzung 21[/h] 2007, nun waren wir endlich richtig angekommen, wir hatten wieder ein eigenes Haus, meine Frau hatte ihren geliebten Garten und ihre Schwester, ihr eigenes kleines abgeschlossenes Reich und somit war ein großer Schritt, in unserem Leben, zum erfolgreichen Abschluss gekommen! So im nachhinein, wenn ich abends manchmal alleine auf der Terrasse sitze und die Zeit in meinen Gedanken passieren lasse, denke oft an diese Zeit zurück, als wir damals, im Mai 2004 das Auto packten und losfuhren, im Prinzip ins Ungewisse, aber voller Hoffnung und Zuversicht! Man könnte nun sagen, gut, es war soweit alles organisiert und geplant, aber da gibt es immer noch das sogenannte Ungewisse, das man nicht einkalkulieren kann, man nennt es Risiko, was wir aber bewusst eingingen! Für uns und unsere Zukunft!! Gerade aber diese Zeit möchte ich nicht mehr missen, die Erfahrungen die wir machten, die Hilfe die uns zuteil wurde, die Menschen die wir kennen lernten durften und die dann zu unseren Freunden wurden, was bis zum heutigen Tage anhält und, und, und....... aufzählen könnte man noch vieles, wichtig aber ist, ich möchte nichts mehr davon missen! Es war und ist es auch immer noch, eine Bereicherung unseres Lebens! Kommen wir nun aber wieder zurück zur Geschichte! Wie ging es nun weiter? Im April 2007 erfuhren wir, mehr oder weniger durch einen Zufall, das aus finanziellen Gründen an unserem Ort eine Schule geschlossen werden sollte! Es war jedoch keine normale Schule, nein, es war eine spezielle Schule, die es Kindern ermöglichte, ihre Talente und Fähigkeiten zu Fördern und deren Eltern nicht über die finanziellen Mittel verfügten, um ihre Kinder auf eine privat Schule zu schicken! Diese Schule sollte nun geschlossen werden! Einfach so! Die Sache sah folgender Maasen aus: Die Schule finanzierte sich zum größten Teil aus Privatgeldern und einem monatlichen Zuschuss der Gemeine, da nun aber die Gemeinde keine Finanziellenmittel mehr bereitstellen konnte, sondern nur noch bereit war, das Schulgebäude kostenlos zur Verfügung zu stellen, so fehlte natürlich eine monatliche Summe um den Betrieb der Schule aufrecht zu erhalten! Nachdem uns nun die Umstände bekannt waren, setzten ich mich mit meiner Frau und ihrer Schwester zusammen und wir besprachen gemeinsam, wie wir in dieser Angelegenheit helfen könnten! Was für Möglichkeiten hatten wir? Also eine Idee oder ein Plan musste her und dies schnell! Nach reiflicher Überlegung und auch unter Berücksichtigung unserer eigenen finanziellen Möglichkeiten, reifte in uns eine Idee, die ich natürlich am nächsten Tag, sofort mit unserem Gestor besprechen wollte, um auch seine Meinung dazu zu hören und ob diese Idee überhaupt für uns umsetzbar sei! Als ich ihm nun am darauf folgenden Tag unsere Idee unterbreitete, schaute er mich, wie schon so oft, mit großen Augen an und fragte mich, ob dies unser Ernst sei? Ja natürlich sagte ich, wenn es machbar ist, darum bin ich ja hier! Nachdem ich ihm nun alle Einzelheiten, im Detail, erklärt hatte, meinte er: Die Idee sei gut und wenn alles bei einem Notar, vertraglich fixiert würde, stünde unserem Vorhaben eigentlich nichts im Wege, es wäre eine tolle Sache! Nun war es aber auch an der Zeit, dem Schuldirektor unsere Idee zu unterbreiten und hierzu vereinbarte ich mit ihm, einen Termin in unserem Hause! Eine Woche später war es dann soweit! Bei diesem Gespräch unterbreiteten wir ihm unsere Idee, um die Schule vor dem wohlmöglichem aus zu retten! Er hörten unseren Ausführungen sehr interessiert und gespannt zu und als ich ihn zum Schluss fragte, ob dies so akzeptabel sei, kam es wie aus der Pistole geschossen: Ja, aber natürlich, was gibt es da noch lange zu überlegen und er strahlte dabei über sein ganzes Gesicht! Vier Wochen später saßen wir alle bei unserem Notar und unterschrieben die getroffenen schriftlichen Vereinbarungen und somit konnte der normalen Schulbetrieb fortgeführt werden! Alle waren zufrieden und dies im besonderen die Kinder! Anmerkung: Der Schulbetrieb konnte bis zum heutigen Tage aufrecht erhalten werden und wir konnten sogar noch drei weitere, sagen wir es einmal so, Sponsoren, dazu gewinnen! Bis September 2008 passierte nun nichts mehr außergewöhnliches, was erwähnenswert wäre, es ging alles seinen gewohnten Gang! Meine Schwiegereltern besuchten uns mal wieder, natürlich um auch unser neues Haus zu begutachten, mein Schwiegervater war davon hell auf begeistert und wollte auch gleich hier bleiben, was wir ihm allerdings ganz behutsam und schnell wieder ausredeten und natürlich besuchten uns auch meine Eltern, denn sie wollten schließlich auch wissen und sehen, was ihr Sohn so auf die Beine gestellt hat! Alles in allem, keiner hatte etwas zu beanstanden! Nun hatten wir den September 2008 und da wir ja immer noch eine eigene Wohnung oder ein Haus für die Schwester meiner Frau suchten, kam uns wieder einmal der berühmte Zufall zu Hilfe! Wie jeder mit Sicherheit noch weis, sah man damals schon die ersten gravierenden Ausläufer der Krise auf Spanien zukommen, nur wusste man und dies im Besonderen die Spanier, noch nicht genau, wie sich diese auswirken wird. Gut, heute wissen sie/wir es! Wie schon gesagt, September 2008! Um es genauer zu sagen: Es war der 10.September 08, da bekam ich einen Anruf von dem Direktor unserer Bank und er fragte mich, ob wir immer noch etwas für die Schwester meiner Frau suchen würden? Ja natürlich antwortete ich ihm! Gut meinte er, dann hätte ich da etwas für sie und wenn ihr Zeit habt, kommt einmal bei mir vorbei! Natürlich wollte ich gleich wissen was das ist, aber er sagte nur: Kommt vorbei und ich erkläre es euch! Auch nach mehrmaligem nachfragen kam er nicht mit der Sprache heraus und so vereinbarten wir für den nächsten Tag einen Termin! Am folgenden Tag saß wir nun im Büro des Direktors und hörten sehr aufmerksam seinen Ausführungen zu! Die Situation war folgende: Eine gute, langjährige Kundin der Bank, war in finanzielle Schwierigkeiten geraten und konnte aus diesen Gründen ihre Hypothek für ihr Haus, nicht mehr bedienen! Um nun eine unangenehme Situation und die damit verbundenen weiteren Kosten für diese Kundin zu vermeiden, könne er uns dieses Haus, zum Preis der noch offenstehenden Hypothek anbieten! Nachdem er uns auch den genauen Betrag nannte, wurde es interessant und nun wollten wir natürlich auch das Haus sehen und besichtigen! Sofort rief er die Kundin an und eine Stunde später standen wir schon vor dem Objekt! Es war ein Reihenmittelhaus mit zwei Stockwerke und einer reinen Wohnfläche von 250 qm, was in Spanien sehr selten ist, es war unterkellert und natürlich hatte es auch einen kleinen Vorgarten! Den ersten Eindruck den wir von dem Haus hatten, war sehr positiv und dies setzte sich so dann auch im inneren des Hauses fort! Es war sehr gepflegt und man sah auch sofort, dass die Eigentümerin ihr Haus nicht verkommen ließen! Im Prinzip könnte man sofort einziehen ohne jegliche Renovierung vornehmen zu müssen! Im Prinzip, wenn es nicht die Schwester meiner Frau wäre!! Nachdem wir uns nun alles ganz genau angeschaut hatten und ich auch von Seiten der Schwester meiner Frau, eine wohlwollende Zustimmung wahrnehmen konnte, war die Sache eigentlich für uns klar! Wir kaufen! Die Vorteile lagen auf der Hand, das Haus war in einem tadellosem Zustand, der Preis lag mit 40% unter dem realen Wert, es befand sich nur 15 Gehminuten von unserem Haus entfernt und alle Einkaufsmöglichkeiten lagen fast um die Ecke! Nur eine Frage tat sich doch in mir auf: Was macht die Schwester meiner Frau mit 250 qm Wohnfläche? Sie lebt alleine! Als ich sie dazu fragte, meine sie nur: Das lass mal meine Sorgen sein, ich habe alle Zimmer schon gedanklich ihrem Verwendungszweck zugeteilt, ich muss nur noch etwas umbauen lassen! Umbauen lassen fragte ich und sah sie wohl dabei etwas entgeistert an! Ja natürlich sagte sie, ein paar Kleinigkeiten möchte ich schon ändern, wenn ich das Haus kaufe, du hast doch in eurem Haus auch umgebaut! Da musste ich ihr zustimmen! Also hielt ich meinen Mund und widmete mich wieder wichtigeren Dingen zu und diese waren: Kauf des Hauses! Nachdem wir nun mit der Eigentümerin und der Bank, eine für alle Seiten vernünftige Vereinbarung getroffen hatten, stand dem Kauf des Hauses nichts mehr im Wege und die Formalitäten zur Protokollierung, konnten vorbereitet werden! Bis es allerdings zur notariellen Beurkundung kam, verging nun doch noch einige Zeit und am 19.12 2008, also fast ein Weihnachtsgeschenk, fand die Protokollierung statt! Jetzt hatte auch die Schwester meiner Frau ihr eigenes Haus! Für die noch anstehenden Umbauten, nahmen wir wieder den gleichen Architekten der schon unser Haus umbaute, den mit ihm waren wir sehr zufrieden und man konnte sich auf ihn verlassen! Auch hatten wir wieder die gleiche Baufirma, denn hier kannten wir schon ihre Schwächen und Stärken, also wussten wir auch, wie wir sie einschätzen konnten was den Arbeitsablauf anging! Im Februar 2009 begann man nun mit den Umbaumaßnahmen und da es sich nicht um gravierende statische Veränderungen des Hauses handelte, es wurden lediglich zwei nicht tragende Innenwände verändert, ein Badezimmer auf 20 qm vergrößert und neu gestaltet, sowie in der Hauptsache Malerarbeiten, war der ganze Umbau bis Mitte März 09 erledigt! Aber nun stand mal wieder die Einrichtung, also Möbel und das Ganze, drum herum auf dem Plan, denn hier musste nun wirklich alles neu gekauft werden, man konnte auf nichts zurückgreifen, denn es war ja nichts da! Aus der Erfahrung heraus, rief meine Frau die Innenausstatterin an, die schon bei der Ausstattung unseres Hause, mit Erfolg, geholfen hatte! Da ich mich zu diesem Zeitpunkt, aus dieser Sache, komplett zurück hielt und auch bei einem Großteil der Gesprächen nicht zugegen war, sah ich zum Schluss nur das Ergebnis und dies konnte sich sehen lassen! Gut, die ganze Aktion dauerte so ca. zwei Monate und es musste ja auch noch eine komplett neue Küche eingepasst werden und dafür, Möbelkauf usw., waren die Mädels doch ganz schön flott unterwegs! Denke aber auch, so im nachhinein, nach dieser Arbeit benötigte die Innenarchitektin erst einmal einen ausgedehnten Urlaub! Zumindest hatte ich so den Eindruck von ihr als sie sich verabschiedete! Am 10.06.09 zog nun die Schwester meiner Frau, offiziell in ihr Haus und klar war auch, dass dies nicht ohne eine Einweihungsparty ablaufen konnte und sollte! Da man uns nun auch schon mittlerweile etwas kannte, ist es unnötig zu erwähnen das der Vorgarten des Hauses nicht reichte um die Geladenen und nicht geladenen Gäste unterzubringen und somit wurde aus der Einweihung ein kleines Straßenfest! Das Problem lag nur darin, für so viele Gäste hatten wir gar nichts vorbereitet, aber da hatten wir die Rechnung ohne die neuen Nachbarn gemacht! Ich weis nicht wie sie es so schnell organisiert hatten, doch auf einmal standen auf der Strasse vor dem Haus zwei Gasgrill und die Nachbarn fingen an zu grillen, jeder brachte Getränke, von irgendwo her und als ich versuchte, mich zu erkundigen, wo dies nun alles herkommt, so sagte man mir nur: Ich solle mir keine Gedanken darüber machen, heute ist Fiesta de Calle! Ich denke, sie waren alle nur froh, dass mal wieder etwas los ist und sie einen Grund zum feiern hatten! Aber auch dieser Tag ging irgendwann einmal zu Ende und man kann sich nun mit Sicherheit gut vorstellen, wie es nach solch einer Party aussieht, aber auch hier nahte Hilfe von den neuen Nachbarn, denn am folgenden Tag rief die Schwester meiner Frau bei uns an und sagte uns, dass die Nachbarn ihr beim Aufräumen geholfen hätten und nun sei alles wieder sauber und geregelt, wir bräuchten also nicht zu kommen um aufzuräumen! Ja, was sollte ich dazu noch sagen? Nichts! Nun hatten wir Juni 2009 und ich konnte den letzten Hacken auf unserer großen Liste Platzieren, wir hatten alles erreicht was wir uns vorgenommen hatten! Unsere große Liste, die wir uns 2004 aufstellten war erledigt! Fünf Jahre sind vergangen und nun war es an der Zeit, sich wieder neue Ziele zu setzen und auch das Erreichte zu festigen! Denn wie sagt meine Frau: Ein Mensch ohne Ziel, ist wie ein Brunnen ohne Wasser! Er ist lehr!! Welche neuen Ziele wir uns nun setzten, in Fortsetzung 22 Bis dahin, un saludo para todos Petro
  6. Hallo erst einmal an alle! Ich weis, einige warten schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte und es tut mir auch leid, das ich im Moment an dieser nicht weiterschreiben kann! Wie ich ja schon einmal erwähnte, bin ich zur Zeit, arbeitstechnisch sehr eingespannt und es fehlt mir einfach im Moment, die Zeit und die Ruhe an der Geschichte weiterzuschreiben, was nicht heißen soll, das es keine Fortsetzung geben wird, natürlich gibt es eine Fortsetzung, aber im Moment geht leider die Arbeit vor! :schweissab: Ich hoffe auf Euer Verständnis! Ganz liebe Grüße an alle, Petro
  7. Hallo Julchen! Julchen – Julchen, hast du die Fortsetzung 20 nicht gelesen? Lies mal den ersten Abschnitt, da hatte ich bereits das Vergnügen mit den Kleinen! Es war das Erste und auch gleichzeitig das Letzte mal, dass ich das Vergnügen mit ihnen hatte! Zumindest was hier Spanien betrifft!:pfeiffen: So, muss wieder an die Arbeit! Nochmals, habe euch nicht vergessen und Ende nächster Woche stehe ich wieder zur Verfügung! Saludo a todos Petro ¡Ingenios la vida, que tienes sólo un!
  8. ICH LEBE NOCH!! Da ich aber im Augenblick sehr viel zu tun habe, ist es mir aus Zeitgründen, leider nicht möglich, an der Geschichte weiter zu schreiben! Denke aber, bis Ende nächster Woche, kehrt wieder etwas Ruhe ein und ich kann die Geschichte fortsetzen! Habe euch nicht vergessen!!!!!!!!! Un abrazo para todos Petro
  9. Ja, aber ist egal, doppelt hält besser!!!!!!!!! :winken:
  10. Hallo Blanca, auch von mir ein herzliches Willkommen und viel Spaß hier! Un Saludo Petro
  11. Aber moix, habe ich doch geschrieben: Er hatte kein Gesicht mehr, es war weiß wie ein Bettlaken und es hatte ihm wirklich die Füße weggezogen, so das wir ihn stützen mussten! Pobresito!
  12. Nun ein paar Eindrücke des Gartens! Saludo Petro
  13. Fortsetzung von 20 Zum Schluss sagte unser Gärtner: ¡Sí, sí, Señjora, yo ha entendido, ningún problema! Mir kam es so vor, als wolle er gleich anfangen zu weinen! Mit den Gertenplänen meiner Frau in den Händen verabschiedete er sich und ich brachte ihn noch zur Tür, auf dem Wege dorthin sagte ich zu ihm: Manuel, mach dir nicht so große Sorgen, in drei Tagen bin ich alleine hier und dann setzen wir beide uns noch einmal Zusammen und ich erkläre dir ganz in Ruhe nochmals die Pläne und was meine Frau genau meinte! Dass machen wir zusammen! Er sah mich an, klopfte mir auf die Schulter und sagte nur: ¡Muchas gracias! Ich Glaube, in diesem Moment hatte ich einen Menschen sehr glücklich gemacht! Anmerkung: Manuel, unser Gärtner, hatten wir vom Vorbesitzer des Hauses mit übernommen, er war zu diesem Zeitpunkt 65 Jahre alt und eigentlich ein gemütlicher Zeitgenosse, er arbeitet nicht gerade schnell, aber dafür sehr gewissenhaft und ordentlich, auch hat er das sogenannte grüne Händchen! Im Weiteren wussten wir das Manuel ganz alleine lebt und auch auf die Arbeit angewiesen ist! Heute ist Manuel 70 Jahre alt und arbeitet immer noch für uns! Drei Tage später, reiste nun meine Frau und ihrer Schwester nach Moskau und ich war mal wieder alleine zu Hause! Na ja, so ganz alleine war ich ja nun doch nicht, denn meine Frau ließ mir wieder einmal ihren Schatten da, den ich zwar nicht sah, aber ich spürte immer, das ich nicht alleine war! Noch am gleichen Abend rief sie mich an, um mir mitzuteilen, das sie beide gut angekommen seien und sich bei Papa und Mama, für die nächsten Tage niedergelassen hätten, bis es weiter nach St. Petersburg ginge! Ich war nun beruhigt und konnte mich auf das Gespräch, am folgenden Tag, mit Manuel vorbereiten! Dieser kam dann auch am nächsten Tag, fast pünktlich, mit einem großen Aktenordner unter dem Arm und sagte mir: So Petro, ich habe hier ein paar Unterlagen – Bilder über verschiedene Pflanzen, Sträucher, Bäume, Palmenarten, Blumen und Kräuter, wichtig ist es nun, die Pflanzen usw. heraus zu suchen die auch zusammen Harmonieren – sich vertragen und dann auch noch eine schöne Harmonie ergeben! Ich schaute ihn etwas fragend an und sagte zu ihm: Oke, dass ist deine Aufgabe, du bist der Spezialist für diese Dinge, du musst mir nur sagen welche Pflanzen ect. Zusammen gehören, also harmonieren und ich sage dir in welche Region des Gartens, laut Plan meiner Frau, diese dann eingepflanzt werden! So, nach dem nun dies geklärt war, gingen wir über zur Planung der einzelnen Zonen – Abschnitte und hier nahm ich mir sehr viel Zeit, um ihm alles genau, an Ort und Stelle zu erklären was sich meine Frau so vorstellte! Nach Beendigung der Begehung und Erklärung schaute mich Manuel etwas Mitleiderregend an und meinte: Petro, dass kann ich alleine nicht alles machen, da brauchst du eine Firma die das macht! Doch ich sagte zu ihm: Schau mal, du bist der Boss des Gartens und du bist dafür verantwortlich und kümmerst dich um alles, wenn du Leute brauchst, die dir helfen, wenn du Maschinen brauchst für gewisse Arbeiten oder sonst etwas, oder wen du Material brauchst, dann besorge es, aber rede vorher mit mir darüber, meine Frau und ich verlassen uns auf dich! Nachdem ich fertig war, schaute mich Manuel mit großen Augen an, gab mir die Hand und sagte: Danke Petro, ich werde euch nicht Endtäuschen, ich mache für euch einen Traumgarten daraus! Ich darauf: Ja, da bin ich mir sicher! Wir verabschiedeten uns und Manuel fuhr, mit seinem alten klapprigen Motorroller davon! Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht so ganz bewusst, was ich in diesem Moment, in diesem Mann ausgelöst hatte, heute weis ich es, ich hatte ihm das Erstemal in seinem Leben richtige Verantwortung übertragen, Vertrauen geschenkt, mit einer großen Aufgabe, die er ganz alleine bewältigen musste! Er war immer nur der kleine arme Gärtner und nun war er der Boss! Als mich meine Frau am Abend wieder anrief, erzählte ich ihr natürlich von meiner Unterredung mit Manuel und ich sagte ihr auch welche Gefühle ich dabei hatte und nach einer kurzen pause sagte sie zu mir: Siehst du wie einfach es ist jemanden glücklich zu machen und welche Freude du selbst dabei empfindest, du hast bei mir gut aufgepasst und gelernt! Sie erzählte mir noch wie ihr Tag so verlaufen ist und das sie sich nun nach Ruhe sehnte, ihre Schwester sei allerdings noch mit Bekannten unterwegs, sie aber sei zu Hause bei ihren Eltern, ich redete noch kurz mit meiner Schwiegermama und beendete dann das Gespräch. Nach drei langen Wochen, kam nun endlich wieder meine Frau nach Hause, ihre Schwester blieb noch eine Woche länger in Moskau und wie der Empfang verlaufen ist, dass dürfte wohl niemanden interessieren und darum überspringe ich dieses diskret! In der Zeit der Abwesenheit meiner Frau hatte sich natürlich auch schon so einiges im Gartenbereich getan. Manuel und seine Gehilfen arbeiteten als wäre es ihr letzter Tag und ich selbst wunderte mich jeden Tag aufs neue, über den Vorgang der Arbeiten! Ich weiß nicht was Manuel seinen Helfern versprochen hatte, aber so hatte ich noch keine Spanier und Marokkaner arbeiten sehen und selbst Manuel, der ja eigentlich einer der gemütlichen Sorte von Mensch ist, wuchs über sich hinaus! Klar, es war noch viel zu tun, aber man konnte schon ganz deutlich die zukünftige Struktur des Gartens erkennen und ich konnte sehen was so in den letzten Tagen bewegt wurde! Als sich nun meine Frau die Arbeiten ansah, war auch sie davon begeistert und selbstverständlich, war ja auch nicht anders zu erwarten, fand sie hie und da eine Stelle die nicht so ganz ihren Vorstellungen entsprach, aber was soll es, dass konnte man ja nun noch ändern! Im Großen und Ganzen war aber alles nach ihren Vorstellungen und sie sagte es auch Manuel, der nun von 1,67 M. auf 2.05 M. wuchs und übers ganze Gesicht strahlte! Wie nicht anders zu erwarten, hatte sich meine Frau mal wieder eine Menge Arbeit, von ihrer Reise, mitgebracht und diese galt es nun zu bearbeiten und zu erledigen, also verkroch sie sich in ihr Arbeitszimmer und ich widmete mich den Bauarbeiten im Garten! Gut ich hatte zwar keine spezielle Aufgabe und manchmal stand ich auch ein wenig im Weg herum, aber zumindest hatte ich das Gefühl, ich würde etwas tun! Stiller Beobachter! Die Tage und Wochen vergingen, mittlerweile hatten wir Januar 2007 und unser Garten war fast fertig gestellt, durch die vorangegangenen Feiertage und sonstigen speziellen Fiestas, hatten sich natürlich die Arbeiten zum Schluss, etwas in die Länge gezogen, aber damit hatten wir kein Problem, wir standen ja schließlich nicht unter Zeitdruck und nur das Ergebnis Zählte und dass konnte sich nun wirklich sehen lassen! Manuel hatte sich da wohl selbst übertroffen und er war sichtlich stolz auf sein Schaffen, was man ihm auch deutlich ansah! Die letzten vier Tage war Manuel alleine zu Gang und regelt noch hier und da Kleinigkeiten, die seiner Meinung nach das gesamt Kunstwerk – sein Kunstwerk - abrunden würde! Meiner Meinung nach war zwar alles perfekt, aber gut, er war der Künstler! Am letzten Tag seiner Obra – Baustelle – hörten wir Manuel schon von weitem kommen, den er war mit seinem alten Motorroller nun wirklich nicht zu überhören und die ganze Strasse wusste immer, aha da kommt Manuel! Als er nun sein Gefährt abstellte und wir uns auf die Terrasse begaben um seine Endabrechnung zu begleichen, sagten wir noch zu Manuel, das wir eine kleine Überraschung für ihn hätten, für seine tolle Arbeit, die er gemacht hat! Er schaute uns an und meinte, was für eine Überraschung, wir hätten ihm doch schon soviel gegeben! Wir grinsten beide und meine Frau sagte ihm: Nein Manuel, du hast uns mehr gegeben als dass was du dir je vorstellen kannst und wir können es nun jeden Tag sehen und darum ist unsere kleine Überraschung auch nur für dich ganz persönlich gedacht! Jetzt wurde Manuel aber sichtlich nervös, man konnte es ihm richtig ansehen und nun wollten wir ihn auch nicht mehr länger auf die Folter spannen! Nachdem wir alles geklärt hatten, baten wir Manuel uns zu unserer Garage zu begleiten, er wusste noch gar nicht, was da auf ihn zukommen würde und tapste hinter uns her! An der Garage angekommen, sagten wir ihm: Öffne bitte die Tür und das was du dann sehen kannst, ist deine Überraschung und gehört dir! Er schaute uns beide an, schaute auf die Tür und mit Zitternder Hand öffnete er diese, ganz zögerlich, erst einen kleinen Spalt und dann immer weiter, biss er dass sah, was ihm nun endgültig die Sprache verschlug und seine Gesichtsfarbe weichen lies! In diesem Moment mussten meine Frau und ich ihn Stützen, den es hatte ihm, im wahrsten Sinne de Wortes, die Beine weggehauen! Was hatte er da gesehen? Erklärung: Wir hatten für Manuel ein kleines Auto gekauft, das man hier in Spanien ohne Führerschein fahren darf, denn wir konnten es nicht mehr mit ansehen, wie er sich immer wieder mit seinem alten Schrotthaufen herumärgerte und nun war er auch etwas beweglicher! Uns tat es nicht weh und ihm war geholfen, zumal er mir immer davon erzählte, das er sich eines Tages, wenn er genug zusammengespart hätte, sich ein solches Auto kaufen möchte, es sei so ein kleiner Traum von ihm! Wir erfüllten ihm diesen Traum! Nach dem nun auch unsere Nachbarn die Arbeit von Manuel begutachteten und hell auf davon begeistert waren, sprach sich dies natürlich wie ein Lauffeuer herum! Heute, nach vier Jahren, arbeitet Manuel für die ganze Urbanisation, hat drei Mitarbeite fährt immer noch, mit ganzem Stolz, sein kleines Auto und wird nächsten Monat 71 Jahre alt! Was sagt uns dass: Um Erfolg zu haben, bedarf es manchmal nur einer kleinen Hilfe zur rechten Zeit und dabei spielt das Alter keine Rolle! Wie es nun in unserer Geschichte weitergeht, erfahrt ihr in der Fortsetzung 21 Un saludo para todos Petro
  14. [h=1]Fortsetzung 20[/h] Bis zum Eintreffen des Onkels meiner Frau, hatten wir noch ein paar Tage der Ruhe und genossen, zum erstenmal, so richtig unser neues Zuhause – desfrutarmos – und natürlich, bekam meine Frau sofort wieder neue Ideen, wie sie unseren Garten umgestalten könnte. Nach dem sie mir ihre Vorschläge dazu unterbreitete, meinte ich, das beredest du alles am Besten mit dem Gärtner, er ist der Fachmann für solche Angelegenheiten! In dieser Sache stimmte meine Frau mir zu und die Angelegenheit war fürs erste vom Tisch! Ich von meiner Seite aus, sah eigentlich gar keine Grund darin den Garten zu verändern, denn er sah gut aus, aber oke, wenn sie es so haben möchte, dann soll sie es tun und ich hatte meine Ruhe! Dachte ich zumindest! 18.08.2006, Vormittag 11:45 Uhr, es klingelte Sturm an unserer Hofeinfahrt und ich dachte schon, das überlebt die arme Klingel nicht und meine Frau, die gerade in der Küche zu Gange war meinte noch, da ist bestimmt etwas auf der Straße passiert, vielleicht braucht jemand Hilfe! Ich schnappte mir den Hausschlüssel und rannte zur Hofeinfahrt und es klingelte immer noch Sturm! Als ich diese nun öffnete, wer stand da vor der Tür? Der Onkel meiner Frau, mit seinen beiden Raubtieren, wobei sich eines dieser Untiere scheinbar gerade in unseren Klingelknopf verbissen hatte! Mittlerweile war auch meine Frau mit ihrer Schwester am Tor eingetroffen um nachzusehen was da passiert ist! Nichts war passiert, nur der Onkel mit Gefolge war angekommen und nachdem nun auch dass, mit dem Klingelknopf geregelt war, konnten wir zur üblichen herzlichen Begrüßung übergehen, die sich bis ins Haus hinzog! Dort endlich angekommen, stellte ich mit entsetzen fest, dass da zwei Personen fehlten und das waren die Kinder! Hatte ich diese auf der Straße vergessen? Ich überlegte kurz und dann viel mir wieder ein, dass ich sie ja noch kurz im Hof gesehen habe, also fragte ich mal so in die Runde: Wo sind denn die Kinder geblieben? Antwort vom Onkel: Keine Ahnung, aber wenn es etwas zu essen gibt, sind sie wieder da und blieb dabei Seelen ruhig! Für mich hatte dies den Anschein, als ob das der normal Zustand sei und machte mir diesbezüglich auch keine weiteren Gedanken mehr darüber! Nur als mich die Frau des Onkels meiner Frau, so ca. drei Minuten später fragte, ob unser Grundstück gut und hoch eingezäunt wäre, was ich bejahte, kamen mir doch wieder Zweifel auf und ich fragte sie daraufhin: Warum fragst du mich dass? Antwort: Ach nur so, dann ist alles in Ordnung! Ich schaute sie etwas verwundert an, versuchte mir vorzustellen was sie mir damit sagen wollte und belies es auch dann dabei! Keine weitere Nachfrage bezüglich einer Erklärung! Doch die Erklärung sollte ich noch am gleichen Tage bekommen und dies auch ohne weitere Nachfrage! Nun gut, nachdem wir jetzt auch die Koffer der Familie Onkel, in die Gästezimmer schön verteilt hatten, wurden uns die üblichen - obligatorischen Geschenke überreicht, denn ohne dies geht es nun mal nicht! Zu diesem Zeitpunkt dachte ich schon gar nicht mehr an die Kinder, zumal es völlig ruhig war und wir von ihnen auch nichts sahen, bis es auf einmal wieder an der Tür klingelte. Als ich an der Hofeinfahrt ankam und die Tür öffnete, stand da mein Nachbar, mit zwei Kindern und fragte mich: Gehören diese zu Euch? Mein erster Gedanke war eigentlich, nein zu sagen, aber ich sagte ja, die gehören zu uns, es sind die Kinder des Onkel meiner Frau, der zu Besuch ist und ich fragte ihn noch: Wo hast du sie denn gefunden? Mittlerweile waren beide schon, in Windeseile im Haus verschwunden und ich stand mit meinem Nachbarn alleine da! Er meinte: Die habe ich bei mir am Pool gefunden! Ich schaute ihn ganz ungläubig an und fragte: An deinem Pool, wie ist den das Möglich, es ist doch alles eingezäunt? Er: Gute Frage, ich denke wir müssen einmal den Zaun kontrollieren, vielleicht gibt es ja zwischen den Hecken ein Schlupfloch wo sie durch sind? Er lachte noch und verabschiedete sich mit den Worten: Ich wünsche dir noch viel Spaß mit den Beiden! Nachdem ich wieder ins Haus zurück kam, fragte mich natürlich meine Frau, was den da los gewesen sei und ich schilderte ihr die Situation, worauf sie gleich mit ihrem Onkel über das verhalten seiner Kinder sprach und er meinte, ganz gelassen darauf, ja ist gut, ich rede später mit ihnen! So im nachhinein denke ich heute, er hatte wohl erst nach dem Aufenthalt bei uns, mit seine Kindern darüber gesprochen, denn es wurde noch schlimmer anstatt besser! Normalerweise lieben wir beide Kinder und meine Frau hatte diese auch schon in ihrer Familienplanung mit einbezogen, eines Tages eigene Kinder – drei wie sie sagte - zu haben, aber nach dem ich dass erlebte, begann ich doch nochmals darüber nachzudenken, ob diese Idee wirklich so gut sei! Wenn du gleich drei von dieser Sorte hast, dann bin ich reif für die Klapse, so dachte ich mir! Ich umschreibe es einmal so – Kurzfassung : In den sieben tagen, ging eine Gartenliege aus Holz zu Bruch, ich musste den Pool komplett reinigen - war ein wenig versandet, eine 1,80 Meter Hohe Garten Laterne wurde anscheinend als Kletterstange benutzt und gab den Geist auf, das Kräuterbeet meiner Frau wurde zum Biotop und der Skipper des Bootes ,das wir für einen Tag mieteten, hatte wohl seinen ersten Mann über Bord Fall seines Lebens und jetzt sag mir noch einer: Kinder bringe Freude in dein Leben! Ich weiß, ist reine Erziehungs- und Ansichtsache! Aber der Schock saß tief! Nach sieben tagen war der Spuk zu Ende und dies im wahrsten Sinne des Wortes, bei der Verabschiedung sagte noch meine Frau zu ihrem Onkel und dessen Frau: Ihr seid immer wieder gerne, bei uns willkommen, aber Bitte ohne Eure Kinder! Ich denke, beide hatten diesen Wink meiner Frau verstanden und nahmen diesen auch Kommentarlos so hin und ich denke sogar, das sich beide etwas, für die Verunglimpfungen ihrer Kinder schämten! Anmerkung: Bis heute haben wir einen sehr guten Kontakt zu beiden und sie besuchen uns auch einmal im Jahr, allerdings nie mehr mit Kindern! So, nun kehrte wieder Ruhe ein und wir wollten uns wieder unseren Pflichten zuwenden, also den Dingen, die so anstanden oder auch noch in Planung waren, so zum Beispiel die Umgestaltung des Gartens – eine Idee meiner Frau! Nachdem es nun Anfang Oktober war und eigentlich meine Frau mit ihrer Schwester zur Buchmesse nach Moskau und St. Petersburg musste, so wollte sie dennoch, vor ihrer Abreise mit unserem Gärtner über ihr Vorhaben, bezüglich der Umgestaltung des Gartens, sprechen! Ich war zwar der Meinung, es wäre besser wenn sie dies nach ihrer Rückkehr tun würde, aber gut, es war nun mal so in ihrem Kopf und da lassen wir es dabei! Konnte eh nichts daran ändern und so vereinbarten wir noch schnell, einen Termin mit unserem Gärtner zur Besprechung! Zwei Tage später, saßen wir dann zusammen und meine Frau erklärte unserem Gärtner, was sie den nun alles ändern möchte und wie sie sich das Endergebnis so vorstellte! Es sollte auf der einen Seite ein Naturgarten sein mit einem kleinen Feuchtbiotop und verschiedenen Energiezonen, sowie elementare Einflüsse von Feng-Shui enthalten. Im Weiteren sollte ein anderer Teil des Gartens als Zier und Nutzgarten angelegt werden und um das Ganze abzurunden, sollten da wo ungefähr der Pool war, zwei Rosenbrücken – Bogen – von je vier Meter Breite entstehen und zu guter letzt, legte sie dem Gärtner noch ihre gezeichneten Pläne zu dem Projekt vor! In der ganzen Zeit, als meine Frau unserem Gärtner ihr Vorhaben erklärte, beobachtete ich diesen genau und mir kam es so vor, als sei er einwenig mit der Sache überfordert und irgendwie tat er mir auch schon etwas Leid, den ich dachte, mit den sogenannten Energiezonen und den elementare Einflüsse von Feng-Shui, konnte er nun mal gar nichts anfangen und wusste auch gar nicht was das sein sollte! Er hatte keine Idee! Die einzige Person, die in diesem Moment wohl glücklich war, war meine Frau, denn sie konnte all ihre Ideen, in allen Einzelheiten, erklären und wenn man dabei in ihre Augen schaute, so sah sie schon alles vor sich, wie es nach der Fertigstellung aussehen würde! Fortsetzung - unten
  15. Bescheiden Zugvogel, bescheiden! Aber schön, das es dir gefallen hat! LG. Petro