Paco

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  1. Die Materie ist offensichtlich so knifflig, daß auch manche Versicherungsleute in D nicht ganz durchblicken, wie ich selbst erfahren habe (vgl. #19). Entscheidend ist wohl, ob man in Spanien sozialversicherungspflichtig wird. Ist das nicht der Fall, bleibt man auch als Freiwilliger in der deutschen gesetzlichen KV. Der Lebensmittelpunkt kommt für Rentner ins Spiel, wenn man sowohl eine deutsche als auch eine spanische Rente bezieht. In diesem Fall zählt die 183 Tage/Jahr-Grenze.
  2. Der Artikel der "Mallorca Zeitung" scheint mir in einem wichtigen Punkt das Regierungsbulletin nicht ganz richtig wiederzugeben. Das Blatt schreibt, über eine "private" Krankenversicherung müsse verfügen, wer, ohne in Spanien sozialversicherungspflichtig, Schüler oder Student zu sein, das Aufenthaltsrecht in Anspruch nehmen will (sinngemäß zusammengefaßt). Von einer privaten Krankenversicherung für Angehörige dieser Gruppe ist im Originaltext jedoch nicht die Rede. Dort heißt es vielmehr: Artículo 7. Residencia superior a tres meses de ciudadanos de un Estado miembro de la Unión Europea o de otro Estado parte en el Acuerdo sobre el Espacio Económico Europeo. 1. Todo ciudadano de un Estado miembro de la Unión Europea o de otro Estado parte en el Acuerdo sobre el Espacio Económico Europeo tiene derecho de residencia en el territorio del Estado Español por un período superior a tres meses si: ... b) Dispone, para sí y los miembros de su familia, de recursos suficientes para no convertirse en una carga para la asistencia social en España durante su período e residencia, así como de un seguro de enfermedad que cubra todos los riesgos en España ... (BOE, S. 31309) Damit sollten die Rentner eigentlich aus dem Schneider sein, von der zusätzlichen Behördenlauferei einmal abgesehen.
  3. Vielen Dank! Ich hatte es schon gesehen. Vielleicht läßt sich die Nuß ja im Vorfeld über das Generalkonsulat knacken.
  4. http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/tk_sec.cgi?chosenIndex=UAN_nv_1005&xid=3490380 Wie es aussieht, hat sich mein Problem erledigt. Nach schriftlicher Anfrage bei meiner Kasse unter Verweis auf den obengenannten Link kam heute die Antwort: Ja, das "Beispiel 1"treffe auch auf meinen Fall zu, einem Verbleib in der deutschen GKV stehe nichts entgegen. Blinder Alarm also, ausgelöst von einer falsch informierten Mitarbeiterin.
  5. Schon klar. Mein Problem ist, daß ich keine staatliche Rente, sondern nur eine Berufsunfähigkeitsrente aus Kapitallebensversicherungen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge beziehe. Zugleich bin ich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig, nicht pflichtversichert. Und die Frau von der KV in D meint, ich müsse diese Versicherung kündigen, wenn ich meinen Wohnsitz nach Spanien verlege. Dort kann ich mich als Nichterwerbstätiger aber nur niederlassen, wenn ich Krankenversicherungsschutz nachweise. Die Katze beißt sich also in den Schwanz.
  6. Eine staatliche Rente wird in ca. 10 Jahren fällig; damit könnte ich die Mitgliedschaft in der (Pflicht-) Versicherung für Rentner beantragen, wäre in D also nicht mehr freiwillig zu versichern. Bis dahin müßte ich irgendwie überbrücken. Im Augenblick spiele ich mit dem Gedanken, die SS privat zu ergänzen (für akute Krankenhausaufenthalte und Zahnarzt) und die Kosten für sogenannte geplante Behandlungen (Kontrolluntersuchung, Labor) direkt aus eigener Tasche zu zahlen. Wenn das zusammen nicht viel teurer wird als 200 Euro/Monat, lasse ich es mir gefallen.
  7. Lilac

    Hallo Paco! Auch von mir ein herzliches Willkommen im Spanien-Treff. Hoffentlich findest Du Rat und Hilfe bei uns.

  8. Danke für die Bestätigung. Das hatte ich ebenfalls vermutet. Etwas anderes ergibt auch kaum einen Sinn. Um so rätselhafter die Auskunft von seiten meiner Versicherungsfrau.
  9. Als Nichterwerbstätiger ohne staatliche Rente habe ich vermutlich ein Spezialproblem. Die Beraterin meiner - freiwilligen - gesetzlichen Krankenversicherung in D behauptet, bei Wohnsitznahme in Spanien müsse ich die hiesige Versicherung "kündigen". Andererseits erwarten die Spanier von mir, daß ich - neben hinreichenden Eigenmitteln zum Lebensunterhalt - eine Krankenversicherung nachweise. Da kann doch etwas nicht stimmen? Wohlverstanden: Bei Arbeitsaufnahme in Spanien wäre die Sache klar, dann wäre ich dort versicherungspflichtig, und für einen Pflichtversicherten (Rentner) andererseits wäre sie ebenfalls klar, denn er hätte Anspruch auf Fortbestehen der Versicherung. Hinzu kommt, daß eine über Zahnbehandlung hinausgehende private Krankenversicherung in Spanien wegen gesundheitlicher Vorbelastungen für mich wohl finanziell nicht in Betracht kommt, ich außerdem Kontrolluntersuchungen weiterhin in D vornehmen lassen möchte. - Ich danke im voraus für Hinweise, Tips und Anregungen.
  10. Willkommen im Spanien-Treff :winken: