canario

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    Zeigt Interesse an Spanien

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  1. Stierkampf: Tauromaquia

    Hallo Joaquin, das stimmt, ich habe mittlerweile auch eine neuere Statistik zum Fleischkonsum gefunden. Der Konsum ist sicherlich auch wegen der Krise gesunken. Nur wenn ein Tier aus reiner Lust getötet wird, dann finde ich das Wort Mord weitaus passender, als erlegen oder sonstiges! Außerdem ist es sicherlich, außer für Sympathisanten dieser "Volkssportart", eine eindeutige und recht widerliche Form der Tierquälerei. Wie auch immer, ich hoffe Spanien verbietet diese brutale Unart bald, und sie wird Teil einer unsäglichen Geschichte dieses Landes. Wenn meine Wortwahl als drastisch angesehen wird, dann lässt sich darin mein Unverständnis ablesen, dass diese Quälsportart hier so unreflektiert mit schönen Fotos verherrlicht wird. c.
  2. Stierkampf: Tauromaquia

    Ich bin auf ganzer Linie gegen den Stierkampf und lasse mich von Totschlagargument "Arbeitsplatz" nicht beeindrucken. Wenn jede Perversität mit Arbeitsplätzen gerechtfertigt würde, dann hätte ich ein paar ganz ekelige Beispiele. Aber die will ich hier mal lassen. Stierkämpfe gehören zur spanischen Kultur, so wie viele andere Dinge auch, und sie müssen einem ja nicht unbedingt gefallen. Bei aktivem Verletzen von Tierrechten darf man aber auch nicht schweigen, so wie es einige Verbände hier in Spanien eben auch nicht tun. Sicherlich ist es schwer in einem Land, in dem der König im Jahre 2012 Elefanten ermordet, jährlich die Conquista gefeiert wird und es den zweitmeisten Fleischkonsum der Erde gibt, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das auch Stiere Lebewesen sind, die nicht gequält werden sollen. Dennoch gehört es in meinen Augen zur Globalisierung, die Rechte von Menschen und Tieren in der Welt zu verbreiten. Wenn es um die Finanzmärkte geht, die da so schön globalisiert werden, fragt auch kein Mensch danach, ob im Land X der Tauschhandel vielleicht Tradition hat, oder viele andere Dinge die im Westen ausgebrütet und im Süden geboren werden. Deshalb sollte es gerade im "Spanien Forum" scharf kritisiert werden, was da in Spanien passiert! Und natürlich gibt es Leute, auch Deutsche, die den Stierkampf interessant finden, und aufgrund seiner kulturellen Bedeutung/Identität wertschätzen. Da muss ich entgegenhalten, dass Unrecht immer Unrecht bleibt, und sich deshalb Kulturen auch verändern und wachsen. Einsicht ist schon immer ein Teil unseres Wachstums- und Anpassungsprozess gewesen - Ich hoffe auch der Stierkampf stirbt unter diesem Aspekt bald aus!
  3. Das ist auf jeden Fall ein Reiseargument! Immer mehr Gäste buchen sich ein Teleskop dazu oder lassen sich die Sterne erklären. Die Inselregierung hat Ferienhausbesitzer weiter gebildet und Subventionen für Teleskope und Kuppeln bereit gestellt. Häuser die über 800 Meter Höhe liegen sind auf einmal wieder beliebter. Auch der Beitrag im BR hat die Zugriffsraten auf den Astroteil meiner webseite steigen lassen. Hier der reine BR Beitrag über La Palma: c.
  4. Na dann würde ich mich in den Safe der Deutschen Bank beamen lassen... Ach, hhmm uff so ein Gedränge hier bei der Deutschen Bank, Mist. Das ist sicherlich ein interessantes Experiment gewesen. Allerdings hat das abgespaltene Photon tatsächlich Lichtgeschwindigkeit gebraucht um nach Teneriffa zu gelangen. Sobald es dort gemessen oder beobachtet wurde, hat es sich verändert und zur gleichen, ich betone gleichen, Zeit hat sich das verbliebene Photon auch verändert. Da das ohne Zeitverzögerung passiert ist, gehen die Quantenphysiker von einer Verschränkung der Photonen aus. Besser erklären können das Zeitungsartikel z.B. http://derstandard.at/1345166280532/Physiker-uebertragen-Quanteninformationen-ueber-143-Kilometer Da kann man jetzt viel drüber philosophieren, man sollte aber nicht vergessen, dass wir als organisches Kontrukt recht wenig mit einem Lichtphoton gemeinsam haben. Aber die Vorstellung, dass sich Teilchen am anderen Ende des Weltalls exakt und zeitgleich so verhalten wie hier, ist schon beeindruckend. Von dem Zeilinger habe ich mal ein Buch gelesen, was man sogar als Laie fast verstehen konnte ;-) Guten Rutsch C.
  5. Ein neuer aus Kanarien!

    Zu El Hierro kann ich nichts sagen, da war ich schon seit 3 Jahren nicht mehr... Über den Vulkan müsste man wohl mal die Suchmaschinen bemühen.
  6. Ein neuer aus Kanarien!

    Tja, die ärztlich Versorgung ist für viele Ältere der Grund wieder nach Deutschland zu ziehen. Aber es gibt deutsche Krankenschwestern und Ärzte, wobei auch die spanischen Ärzte recht gut sein sollen. Da ich selber hier noch nie beim Arzt war, meine Frau gibt mir immer so leckere Kügelchen und dann ist alles wieder o.k., kann ich das nur vom Hörensagen her berichten. La Palma ist halt sehr steil und nicht immer ist das optimal für ältere Menschen. Da wo ich wohne gehte es erst einmal 500 Meter bergauf oder bergab, aber richtig, ungefähr so / oder so \ da überlegt man sich schon, ob man mal eben spazieren geht... Ich halte Teneriffa für eine bessere Insel, wenn man alt wird und auf Versorgung angewiesen ist. Die Uniklinik dort geniesst einen guten Ruf und Ärzte gibt es da auch in jeder Sprache und für alles Mögliche. Ich hoffe die Info hilft Dir! Canario
  7. Hi Tiza, ja die Vegetarier haben es in Spanien nicht so leicht. Die Spanier konsumieren etwa 130 Kilo Fleisch pro Kopf/Jahr und sind somit an 2. Stelle auf der Weltrangliste (Stand 2003). An Fettleibigkeit ist allerdings Deutschland an erster Stelle in Europa... Menschen, die verstanden haben, dass das Konsumieren von Fleisch ein sehr großes und unnötiges Leidproduzieren ist, und sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, können in Spanien vor allem bei den Ausländern vegetarisch essen. Traditionell bieten Inder, Chines, Türken und Italiener mehr vegetarische Gerichte an, als die einheimische Küche bieten kann. Wenn ich ehrlich bin, ist die fleischüberladene Küche ein großes Manko für mich! Dazu kommt, dass auf den Kanarischen Inseln ohne Fleisch eigentlich nichts geht... JEDE (ich bin seit 11 Jahren auf den Kanaren) Einladung zum Essen bei Einheimischen, wird mit einem riesigen Berg Fleisch zelebriert (und es bleibt immer jede Menge übrig), und das Bemitleiden über meine freiwillige Abstinenz nimmt überhand. Auf den großen Inseln kann ich die oben erwähnten ausländischen Alternativen empfehlen, auf Teneriffa, Sta. Cruz, z.B. das türkische Restaurant Estanbul, auf La Palma das Restaurant Vitamina! (Los Llanos) und in der Abgeschiedenheit von El Castillo, im Norden der Insel, die Tasca El Castillo, und ebenfalls dort die Bar Azul. In der Bar Azul werden Bio-Gerichte angeboten, zu bezahlbaren Preisen! Auch wenn hier erwähnt wurde, dass es für ein gutes Essen kein Reformhaus braucht, so bin ich doch der Meinung, dass die meistens recht wohlhabenden Wahlspanier den Gang in den Bioladen aus mehreren Gründen machen sollten: - Es werden mehr regionale Produkte angeboten, Arbeitsplätze bleiben in der Region - Die Böden werden nicht durch Gifte und intensive Bearbeitung zerstört - Die Artenvielfalt ist um einiges höher als in normalen Supermärkten und wird von Biobauern gefördert - und zumindest ich kann sagen, dass biologische Produkte besser schmecken, auch wenn da ein Quäntchen Psychologie mit im Spiel ist :-) Sollte ich demnächst ein gutes vegetarisches Restaurant finden, werde ich das hier posten. el canario
  8. Ein neuer aus Kanarien!

    Hallo, ich baue vieles an, ich züchte Tomaten und alte Gemüsesorten aus D.land und Spanien. Gerade liegen Bamberger Hörnchen in der Erde und Fliederkraut und Berlicumer ist ausgesät. An spanischen Sorten habe ich fast ausschließlich Kanarische im Garten. Ich bin übrigens Mitte vierzig. Canario
  9. Ein neuer aus Kanarien!

    Hallo Forum, irgendwie fehlte hier noch ein Kanarenspezialist und deshalb habe ich wohl hierhin gefunden... Ich lebe seit 2001 auf den Kanaren und bin vorher viel in Spanien und in Portugal unterwegs gewesen. Da es dort aber immer diese schuddeligen Winter gibt, hat es mich auf die Kanaren gezogen. Ich bin hier ein wenig in Tourismusberreich tätig (selbstständig) und fotografiere gern und interessiere mich für die Ureinwohner der Kanaren und die Flora und Fauna. Um der Langeweile zu begegnen, mache ich noch ein wenig Werbung, wie Drucksachen, Grafiken, Webseiten etc. ;-) Auf meiner Finca züchte ich alte Gemüsesorten nach und versuche ökologisch und mitweltgerecht zu leben. Bei Fragen zu La Palma bin ich wohl Experte, aber auch auf den anderen Inseln bin ich häufiger, und viele Dinge sind hier auf allen Inseln identisch. So, das war es schon im Groben, ich hoffe ich kann Euch ein paar Fragen beantworten und finde auch die Zeit um hier präsent zu sein. canario
  10. Reisetipps

    Flöt... Da habe ich nicht so drauf geachtet... Naja, vielleicht nutzt es jemand anderem... canario P.s. Nu habt Ihr einen Fachmann für die Kanaren!
  11. Mit dem WoMo auf die Inseln

    Hi Delia, dass mit den Straßen hat nichts mit dem Fahrer zu tun. Wenn Du mit einem dicken Wohnmobil in die Berge von Gran Canaria oder zum Roque de los Muchachos willst, dann ist das für das Womo, den Fahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer eine Zumutung. Bis Ihr kommt ist ja noch vieeeel Zeit, viell. seit Ihr vorher mal mit einem normalen Auto unterwegs, das erklärt dann einges ;-) canario
  12. Reisetipps

    Hi Stefania, solltest Du Dich noch nicht entschieden haben, kann ich Dir (Werbung in eigener Sache) die Insel La Palma empfehlen. In den Monaten Februar und März ist Teneriffa oder Fuerteventura und Lanzarote die bessere Wahl, weil etwas wärmer. Schöner ist allerdings La Palma ;-) Ich weiß nicht, ob ich das hier darf, aber hier: Ferienhäuser La Palma findest Du hübsche und bezahlbare Ferienhäuser. (Wenn das mit dem Link nicht o.k. ist, bitte einfach löschen) canario
  13. Willkommen im Spanien-Treff, canario! Ich freue mich, dass Du mit Deinen Kenntnissen unserer Userin weiterhelfen kannst und hoffe, Du hast viel Spaß am Austausch mit den anderen Mitgliedern.:winken:

  14. Auswandern nach Teneriffa

    Hi Kati, zum Thema Arbeit in Spanien kannst Du Dir ja einfach mal die Nachrichten anschauen. Spanien hat gerade 25% Arbeitslosigkeit und auf den Kanaren sieht es noch düsterer aus. Wenn Du hier auf den Kanaren 700 Euro für Kellnertätigkeit bekommst (plus Seguridad Social) dann bist Du schon sehr gut dran. Ich will Dich nicht demotivieren, aber in Bezug auf Arbeit sollte man schon realistisch sein. Am Besten hast Du etwas Kapital um Dich eine Weile durch zu schlagen und die Insel kennen zu lernen. Wenn Du dann etwas pfifig bist, kannst Du etwas auf die Beine stellen. Dt. Handwerker sind hier sehr beliebt, vor allem bei Deutschen die hier wohnen. Gruß Canario
  15. Mit dem WoMo auf die Inseln

    Hi Delia, die Kanaren sind nicht überall ein Wohnmobilparadies. Auf den Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro ist es aufgrund der kurvigen und sehr steilen Straßen mit einem Wohnmobil sehr anstrengend zu fahren. Ich hatte einen Fiat Ducato (94 PS) mit Dethleffs Aufbau Alkoven und hatte mit einigen Bergen auf La Gomera und La Palma so meine Schwierigkeiten. Solltet Ihr einen neuen VW T5 oder ähnlich Kleines haben, dann macht es bestimmt Spaß, aber mit 6 Meter lang und 2,30 breit ist es doch etwas heftig hier. Allerdings war Teneriffa sehr gut mit dem Womo, und auch Gran Canaria war o.k. Allerdings muss man sich darauf einstellen, nicht an alle Plätze zu gelangen... Lanzarote und Fuerteventura waren ob der Straßen und Steigungen sehr gut für unser Womo, allerdings gefallen mir die Inseln nicht ganz so doll, wie die anderen grünen Inseln. Wir hatten fast 2 Jahre lang kein Problem mit der Polizei wegen wilden Campens. Selbst die Guardia Civil war immer sehr freundlich und fair! Da die Kanaren Zollsonderbezirk sind, darfst Du als Nicht-Residente ein Fahrzeug max. 6 Monate hier auf den Inseln haben. Als Residente sogar nur 6 Wochen (Stand von vor ca. einem halben Jahr - Gesetze ändern sich) Soweit, wenn noch Fragen sind, bitte. Aber nicht vergessen, selbst erleben ist der Spaß!