Mischa

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    133
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Mischa

  1. Das mit dem Wind oben und unten dachte ich mir schon. Und zu den falschen Passagieren zähle ich mich selbst. Ich konnte zwar ein Schreien unterdrücken, hatte aber so eine Sch...-Angst vor dem Rückflug, der dann ja zum Glück super war, dass ich es nie wieder gewagt habe, mit Ryanair zu fliegen. Aber, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich grundsätzlich nicht fliegen will. Einer meiner besten Freunde ist (war) auch Segelflieger und ich habe ihn immer gefragt, ob er meint, ob es Gewitter gibt. Er war ziemlich gut darin, das vorher zu sagen.
  2. Was die Frage der Ethik betrifft, so werden wir mit (fast) jedem Konsum von den mittlerweile omnipräsenten globalen Akteuren kompromittiert. Das wäre nur vermeidbar, wenn man ein Verhalten an den Tag legen wollte, das extrem extrem erscheinen würde - womit man dann ja auch leben können müsste. Wenn Ryanair mit wenig Sprit fliegt, wird wenigstens wenig oder kaum etwas vor der Landung in die Umgebung abgelassen. Ich bin zwei Mal mit Ryanair geflogen. Auf meinem Flug von Malaga nach Hahn haben die Fluggäste zeitweise vor Schreck geschrien, weil es wohl ein bisschen arg wackelig war. Der Landeanflug in Hahn war dann so wackelig, dass ich mich schon auf alles gefasst gemacht habe, inklusive neuem Aufschrei meiner Mitfliegenden. Die Schreie kamen dann auch und die Landung war sozusagen brutal, aber ok. Draußen dann bestes Wetter - nicht der geringste Wind. Vor dem Flug von Hahn nach Malaga hatte ich dann schon ein bisschen Angst, aber es war einwandfrei. Kein Wackeln, keine Schreie, butterweiche Landung. Was mich nur erstaunt hat: Ich habe einen Kaugummi gekaut und von einem Werbeprospekt, das die Flugbegleiterin ausgeteilt hat, einen Schnipsel abgerissen, um meinen Kaugummi einzupacken. Dafür kam ein sehr giftiger Blick von der Flugbegleiterin. Später habe ich verstanden warum: Die Werbepsospekte wurden zur Wiederverwendung wieder eingesammelt. Naja - ist ja ökologisch. Unter dem Sitz vor mir lag übrigens ein alter Keks vom vorherigen Flug. Aber das beeinträchtigt ja nicht die Sicherheit. So lang es nur ein Keks ist, der zurück gelassen wurde...
  3. Wegen Lebensmittelspekulationen: Ich habe immer noch ein Konto in Deutschland bei einer Bank, von der man nicht erwartet, dass sie mit Grundnahrungsmitteln spekuliert. Trotzdem war diese Bank mittelbar bisher daran beteiligt. Über foodwatch habe ich erfahren, dass "meine" Bank in Fonds einer anderen Bank investiert hat (also mit meinem Geld), bei denen mit Grundnahrungsmitteln spekuliert wurde. Ich habe davon erfahren, weil foodwatch veröffentlichte, dass die Bank, in die "meine" Bank investiert hat, inzwischen ausgestiegen ist. Wir sind wohl alle weniger unschuldig als wir gerne wären. Das soll aber keine Entschuldigung für die Deutsche Bank sein, bitte nicht falsch verstehen jetzt. Vielen Dank, Kipperlenny, für den link zu lobbypedia!
  4. Ah - ok, danke dir. Dann wird anscheinend zwischen NIE und Residencia unterschieden und die neuen Voraussetzungen gelten nur für Residencia, aber nicht für Erhalt von NIE. Scheint logisch zu sein, da man ja NIE bekommen kann, ohne hier fest zu wohnen. Ich würde das ja nun gern berichtigen an meinem alten Beitrag. Aber das geht leider nicht - habe es gerade versucht. Hoffentlich wird niemand in die Irre geführt damit. Tut mir leid!
  5. Die Bestimmungen zum Erhalt von NIE wurden im Juli 2012 geändert. Wie Mica bereits sagte, lassen sich die neuen Voraussetzungen googeln. Habe ich soeben getan und funktioniert. Leider sind keine Seiten von offiziellen Stellen dabei, denn die sind alle älteren Datums und nach Kipperlennys Definition (Richtige)Information. Kipperlenny müsste halt einfach nur drauf achten, dass die Seite, von der die Info stammt, jünger als von besagtem Datum ist.
  6. @kurtchen Hat dein Schwager denn auch alles brav versteuert, was er cash kassiert hat? Ich habe übrigens auch einen Schwager. Er ist begnadeter Hacker und für ihn ist es eine der leichtesten Übunge, deine Identität über beispielsweise dieses Forum zu hacken und so an die Daten deines Schwagers zu kommen. Mein Schwager arbeitet weder für Banden noch für Politiker (nur so nebenbei).
  7. Der umfangreichste Langzeitversuch läuft zur Zeit mit ca. 7 Milliarden Teilnehmern: Unsere eigene Nahrungsmittelkette ist mit gentechnisch modifizierten Produkten unwiederbringlich vermischt. Sogar in mit Bio-Labeln gekennzeichneten Produkten ist ein gewisser Prozentsatz genmodifizierter Bestandteile erlaubt und muss nicht kenntlich gemacht werden. Dies ist übrigens eine Entwicklung, die wohl niemals mehr rückgängig zu machen ist. Selbst wenn von heute auf morgen keine gentechnisch modifizierten Produkte mehr hergestellt und gezüchtet werden würden. Wir Menschen müssen uns an uns selber anpassen - so wie es hier aussieht. Im Schwarzbuch WWF (beispielsweise) sind richtig üble Dinge zu lesen. Es wäre schon vorteilhaft, den Anbau und den Einsatz von genmodifizierten Pflanzen und Tieren einzuschränken, auch wenn man schon heute die Kontamination in der Natur nicht mehr rückgängig machen kann. Was Folgeschäden betrifft: Siehe Statistik-Grundkurs: Es handelt sich immer nur um Gleichzeitigkeiten, kausale Zusammenhänge sind praktisch nie nachweisbar. - - - Aktualisiert - - - Zitat vom Umweltinstitut München: "Die dreisten Verflechtungen und Einflussnahmen der Gen-Lobbyorganisation mit der Politik treten immer deutlicher zu Tage: Die Vorsitzende des Verwaltungsrates der EFSA, die für die Risikobewertung von Gentechnik-Pflanzen in Europa zuständig ist, ist gleichzeitig im Vorstand einer der größten Gen-Lobbyorganisation. Der für Gentechnik zuständige EU-Kommissar hält einen Mindestabstand von Genfeldern zu genfreien Äckern von 15 bis 50 Meter für ausreichend und will die europäischen Zulassungsbedingungen für die Gen-Konzerne erleichtern. Gleichzeitig möchte die deutsche Agrarministerin die Nulltoleranz beim Saatgut lockern. Und die USA genehmigen vielleicht schon bald das erste zum Verzehr geeignete genmanipulierte Tier. Gentechnik um jeden Preis – die Lobbyisten haben die Politik erobert, aber nicht uns! [TABLE=width: 170, align: right] [TR] [TD] [TABLE=align: right] [TR] [TD] Broschüre Gentechnik - manipuliertes Leben [/TD] [/TR] [/TABLE] [/TD] [/TR] [/TABLE] Seit über 20 Jahren werden uns die tollsten Geschichten über die Möglichkeiten der Gentechnik aufgetischt, ohne dass sich je etwas bewahrheitet hätte. Darum haben wir in unserem Flyer "Alles manipuliert. Die Lügen der Genlobby" kurz und knackig widerlegt. Wer die Argumente gegen die Lügen der Genlobby gerne ausführlich nachlesen möchte, kann das hier tun. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir den Einstieg in die Produktion genmanipulierter Lebensmittel auf Europas Feldern und Tellern verhindern. Deshalb haben wir diese Info Kampagne gestartet. Wir haben zwei Aktionspakete mit unseren aktuellen, neu aufgelegten Flyern und der Broschüre für Sie gepackt."
  8. Mischa

    News aus Spanien

    Gerade war in den Nachrichten (Cuatro), dass 72 % der Spanier glauben, dass Rajoy in der Barcenas-Affäre lügt. 60 % wünschen inzwischen seinen Rücktritt. Gestern wurde quer durch alle Medien stolz verkündet, dass im Juli die Arbeitslosenzahl um 64866 Personen abgenommen hat. Das sind bei 4689814 Arbeitslosen nicht mal 1,4 %. Hätte man statt 64866 die Zahl in Prozent angegeben (1,383 %), dann wäre das angesichts der Saison also nicht mal die Nachricht wert gewesen. Der Sendeplatz wäre wohl besser dazu genutzt worden, für Spenden für die inzwischen breiten Massen verarmter Bevölkerung zu werben.
  9. Ja, moix, die Metaphorik deines sobre ist sehr treffend. Mehr als die "version" bekommen die normalen Leute eben nicht. Dass der Empfänger deines sobre über die anderen geschimpft hat, ist eine gesunde Reaktion. So hat er "es" wenigstens ein bisschen rausgelassen. Ja, ist schon schlimm...
  10. Sorry, Mica - wollte dir nicht zu nahe treten. Mit Scheidungen kenne ich mich nicht aus. Und dass ich von online-Themen wenig Ahnung habe, habe ich ungewollt in einem anderen thread schon geoutet. Bin also doppelt prädestiniert, hier in ein Fettnäpfchen zu treten. LG Mischa
  11. Bei mir wird auch auf den spanischen Kontoauszügen der Gegenwert in Peseten angegeben. Ich rechne manchmal in DM um, wenn mir was extrem teuer vorkommt. Dann kommt es mir NOCH teurer vor und ich kann mich so richtig schön empören. Dass ich wenigstens was davon habe...
  12. Das macht ja richtig Laune zum Heiraten, wenn Scheidung einfach online geht. Und bequemerweise kann man gleich online mit der Partnersuche loslegen. Einfach geil!
  13. hoffen wir mal, dass er diesen thread weiter liest und lernfähig ist Und man sagt ja, in einem alten Pädagogenwitz: Hauptsache, dass wir darüber geredet haben...
  14. Super - die vielen Infos über günstigen Fahrradverleih in Malaga - Danke euch! Ich kannte bisher auch nur einen Laden, in dem 10 Euro die Stunde verlangt werden. Das ist wohl die Variante für Leute, die es nicht besser wissen. Trotzdem möchte ich, als wirklich geübter Radfahrer, davor warnen, sich in einer fremden Stadt mit dem Fahrrad in den Verkehr zu "stürzen". - Man könnte schnell gestürzt werden. Selbst in meiner Heimatstadt in der Mitte von Deutschland bin ich versehentlich immer wieder in extrem "peinliche" Situationen gekommen und hatte mit der Zeit so meine Routen, die ich unbedingt meiden wollte. Das muss man in jeder Stadt erst herausfinden. Malaga hat aber so schöne Fahrradwege, dass ich schon in Versuchung kommen könnte (ich besitze 2 Fahrräder). Ich fahre trotzdem immer mit dem Bus. Das Streckensetz der öffentlichen Busse in Malaga ist so gut, dass ich bisher weder meine körperliche Unversehrtheit noch eines meiner Fahrräder (Diebstahlrisiko) aufs Spiel setzen wollte. Wer sich ein Rad leiht, sollte dran denken, seinen eigenen Helm mitzubringen (wenn möglich).
  15. Ich bin jetzt im Sommer oft an der Küste, weil es in Alora zu heiß ist. Also so in der Gegend von Torremolinos. Bisher war es hier für Hochsommer eher ruhig mit Touristen. Eher ruhig heißt, dass es keine Problme gibt, einen Platz am Strand zu finden und dass man nur am Wochenende vorbestellen muss, wenn man Liegen mieten will. Das kann sich nun ändern ab morgen, denn im TV wurde gesagt, dass die meisten Zugverbindungen, die von Reisenden gewählt wurden, in Málaga oder in Sevilla enden. Für Auslandstouristen muss man wohl weniger Werbung machen, denn es sind die Inlandstouristen, die fehlen. Deshalb muss ich euch hier im Forum wohl eher nicht unbedingt ermutigen, an die Costa del Sol zu kommen (trotz Löchern in Gehwegen etc.). Trotzdem will ich euch sagen, dass es bisher sehr angenehm hier war diesen Sommer - also relativ ruhig und entsprechend preiswert. Das neue Geländer am FKK-Strand wurde hier übrigens von Einheimischen so kommentiert, dass dies erstaunlich sei, denn für so was ist eigentlich kein Geld da im Moment. Wahrscheinlich wurde das Geländer in Eigeninitiative erneuert von der FKK asociacion oder von Spendern. So schlimm ist hier der ABwärtstrend (um auf die Überschrift zurück zu kommen). Die Einheimischen sind ziemlich am Stöhnen hier in der Gegend, weil die Gäste sehr wenig konsumieren. Statt Mittagessen nur ein Bier und Kartoffelchips. Und viele legen sich lieber in den Sand als auf eine Liege. Dazu hat die Saison sehr spät angefangen - wegen lang andauerndem schlechtem Wetter dieses Jahr. Hoffen wir mal, dass der August besser wird, auch wenn es dann hektischer wird.
  16. Hoffentlich buchen die jetzt nicht alle Andalusien!
  17. Neues Geländer!!!!! Die Treppe zum Abgang des FKK-Strands in Torrequebrada (zwischen Torremolinos und Fuengirola) hat ein neues Geländer. Heute wurde noch dran gearbeitet. Es sieht seeeehr stabil aus. Aber mir ist noch was eingefallen für Andalusien-Touristen. Es war letztes Jahr hier im TV und ist einem Bekannten (Deutscher) von mir schon passiert: Vorsicht bei Kanaldeckeln. Man könnte einbrechen. Möglichst nicht drauf treten, wenn man nicht gesehen hat, dass der Vordermann bereits drauf getreten ist, ohne einzubrechen. Letztes Jahr wurde im TV gesagt, dass in vielen Gegenden einfach das Geld fehlt für Ausbesserungen. Übrigens: In Alora sind die Kanaldeckel sicher. Nochmal wegen Löchern: Ein Gast von mir ist in Ronda in ein Loch getreten (in der Nähe vom plaza de torros, also nicht in einer Nebenstraße) und hat sich dabei ziemlich weh getan. Vorsicht also, beim Spazierengehen. Trotz Hitze immer aufmerksam bleiben.
  18. Also ich hätte den Bio-Knobi sofort gekauft. Hier gibt es öfters mal so Fleisch-Zubereitungen, wo die Knobi-Zehen ungeschält reinkommen. Das ist Super-lecker - sogar für mich als Ex-Vegetarier. Schlägt aber arg auf die Hüften.
  19. Hier habe ich eine Internetseite gefunden von dem Öko-Netzwerk in Malaga: http://malagatequieroverde.org/redverso/ Und hier noch eine Seite von denen, wo auch von besagter Feria die Rede ist (mit weiter führendem link dorthin): http://malagatequieroverde.org/redverso/?page_id=20 Das scheint alles relativ neu zu sein. Hier tut sich einiges - man findet es halt nicht in den normalen Nachrichten, bzw. wenn, dann ist es klein gedruckt, dass man es leicht übersieht.
  20. Die Daten sind von 2012. Der erste link ist eine Studie der Uni Bonn - als glaubwürdig einstufbar. Ich war dieses Jahr noch nicht in D. Bei mir gab es überall spanische Bio-Produkte zu kaufen. Falls die weg sein sollten - dann armes Spanien! Bei mir in der Gegens auf dem Land in Malaga gibt es Bio-Produkte. Die muss man aber dann direkt beim Hersteller kaufen, weil es sie nur bei besonderen Märkten gibt, wie z. B. Weihanachten oder auf Wochenmärkten, aber nicht in Alora, jedenfalls nicht regelmäßig. Außerdem gibt es Kooperativen, aber für konventionell angbeaute Produkte. Es gibt auch jede Menge Leute mit Gärten, die manchmal Überschüsse produzieren und mir dann tütenweise Bio-Bemüse und Obst schenken. Die haben schon deshalb keine Pestizide, weil Pestizide einfach teuer sind. Ich erinnere mich an die zweite Hälfte der 90er Jahre, wo es hieß, dass fast alles, was Spanien an Bio produzierte nach D gehen würde. Habe dazu aber jetzt leider nichts gefunden, ist ja auch schon eine Weile her. Ach ja - wegen deinem Wein: Ich habe in D immer einen ganz leckeren konventionell hergestellten Tinto gekauft, der einen Namen hat, der eher griechisch als spannisch klingt. Den habe ich in Spanien auch noch nie gesehen. Einer meiner Freunde sagte, das wäre normal - das wären eben die Export-Produkte. Hier in Malaga gab es vor kurzem so eine Art Bio-Feria in einem Stadtteil. Davon wusste aber kaum jemand etwas und es gab auch so gut wie keine Werbung dafür. Es war ein Samstag Nachmittag und viele Kleinbetriebe haben ihre Produkte vorgestellt und Tapas angeboten. Ich war nicht dort. Habe davon erfahren, weil ich in einem Netzwerk bin (also über Internet). Ich sehe hier zwei Gründe, warum der Bio-Markt Probleme hat (also hier in Malaga, ansonsten weiß ich nicht, was in Spanien passiert): 1. Die Leute sind einfach zu arm, um mehr Geld auszugeben als unbedingt sein muss 2. Die Leute glauben nicht an irgendwelche Siegel oder Versprechungen und denken, dass sie sowieso die ganze Zeit nur für dumm verkauft werden. Aber vor Ort sind die Leute sehr stolz auf ihre Produkte aus der eigenen Region. In Alora z. B. Olivenöl, Zitrusfrüchte, Ziegenkäse, eingelegte Oliven (aber, wie gesagt - konventionell, nicht bio, bzw. zu einem geringen Teil auch Bio) LG von Mischa
  21. Spanien hat seine ökologisch bewirtschafteten Flächen von 2004 bis 2010 um 91 % gesteigert, während in Deutschland die Steigerung nur bei 29 % lag in diesem Zeitraum. Quelle hier (Seite 6): http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/agrar/PDF/13-05Studie_steigender_Bioimport.pdf - - - Aktualisiert - - - Hier ist noch ein interessanter link, der eurer Einschätzung widerspricht: "In Spanien wächst der Biosektor trotz der Finanzkrise mit beeindruckenden Zahlen " http://www.ein-herz-fuer-bio.org/news/spanien-waechst-der-biosektor-trotz-der-finanzkrise-mit-beeindruckenden-zahlen
  22. @Lilac Ich finde es schon beachtlich, dass du den Artikel unter deinem obigen link gefunden hast. Noch niemand hat überhaupt davon gehört, wenn ich mal die Sprache drauf gebracht habe. Ich wollte den Artikel nochmal lesen und habe deshalb heute extra gezielt dannach gesucht hier im Forum - habe mir das jetzt gespeichert, weil ich auch gerne genauer wissen würde, wer mit "Bankkunden" genau gemeint ist. Nach dem Film "Geheimsache Bankenrettung" hängen die Banken wohl über gegenseitige Verpflichtungen zusammen. Wir wissen ja, dass z. B. die Deutsche Bank trotz Krise saftige Gewinne einfährt. Warum muss dann die DB als Gläubiger von Bankia die EZB-Rettungsgelder erhalten? Deutsche Steuerzahler stehen für Gläubiger ein, die es gar nicht nötig hätten und gleichzeitig werden in Spanien die Sozialdienste der Gemeinden privatisiert? Wer "kauft" dann das Geschäft "Sozialdienst"? Investoren, die schon gar nicht mehr wissen, wohin mit ihrer Liquidität? Für mich ist es jedenfalls, gelinde gesagt, brechreizerregend, wenn globale Investoren die EZB-Gelder, die beispielsweise nach Spanien fließen, sofort wieder abziehen um diese dann in ihr Tagesgeschäft fließen zu lassen, das unter anderem aus Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln an globalen Aktienbörsen besteht. So gesehen könnte die Verordnung, die in dem von dir geposteten link angesprochen wird, hilfreich sein. Aber ich spekuliere hier eben nur mit Unwissenheit und Unverständnis, während die globalen Finanzakteure sich für die lukrativeren Varianten, u. a. mit Grundnahrungsmitteln, entschieden haben.
  23. Habe mir den Artikel nochmal durchgelesen aus dem link von Lilac. Den Film, dessen link ich schon zwei mal gepostet habe über die "Geheimsache Bankenrettung" habe ich erst später gesehen. Aber im Zusammenhang mit dem Film, könnte die neue Verordnung ja bedeuten, dass dann endlich die Gläubigerbanken und Großinvestoren-Gläubiger an den Kosten beteiligt werden und nicht mehr nur die SteuerzahlerInnen. Allerdings ist in dem Artikel aus Lilacs link auch von "Sparern" die Rede. Und leider liest es sich so, als ob auch Kleinsparer zur Kasse gebeten werden können.
  24. In meinem dritten Jahr hier bin ich momentan der Meinung, dass ich am besten dran bin, wenn ich hier möglichst wenig besitze - am besten keine Immobilie und auch kein Auto. Überall sehe ich nur Unannehmlichkeiten, die mich aus meinem Rythmus bringen. Bin ganz froh, dass ich zur Miete wohne und an nichts denken muss. Wenn mich was stört, ziehe ich einfach um. Es ist schon erstaunlich, welche Forderungen Eigentümer insbesondere von Immobilien erfüllen müssen und gleichzeitig werden im öffentlichen Verkehr oft die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen einfach ignoriert (z. B. Löcher auf Gehwegen, wo man sich wer-weiß-was brechen kann, durchgerostete Metallgeländer, die einfach mit frischer Farbe überstrichen werden - bloß nirgends anlehnen im Urlaub! - oder sogar fehlende Geländer, Balkone, die bei Gelegenheit einfach abbrechen und herunterfallen, irgendwelche Teile, die beim nächsten Wind den Passanten um die Ohren fliegen - ihr habt bestimmt noch mehr Beispiele, oder?) Ich habe übrigens geschrieben, dass ich MOMENTAN dieser Meinung bin, weil ich mich den Umständen hier anpasse und mir auch herausnehme, dass morgen für mich vielleicht alles schon ganz anders ist als es bis heute war.
  25. Mischa

    Am Ende des Tages

    Hey, Bruny, du bist nicht allein mit deinem Schnupfen. Ich habe mir vor etwas über einer Woche auch irgendwie eine Erkältung geholt - wahrscheinlich im Zug (einen Zug geholt in der Klimaanlage). Und das, nachdem ich den kompletten Winter ohne Heizung ohne Erkältung gepackt habe. Ich war heute in Malaga, wo es zwar auch heiß war, aber irgendwie erträglich mit einer leichten Brise vom Meer her. In Alora ist es viel heißer und man kann kaum schlafen nachts. Ich finde es aber trotzdem einfach toll. Ich glaube, in Deutschland schwitzen die Leute mehr im Moment. Dort ist ja überall alles abgedichtet und gar nicht auf die Hitze ausgelegt, die dort anscheinend momentan herrscht.