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    Zeigt Interesse an Spanien
  1. Reisebericht: Überwintern in Spanien und Portugal

    Hallo catana, vor allem Alto Campoo ist ziemlich schneesicher bis Ende März. Im Norden gibt es die größten Schneemengen. Dann kann es allerdings auch mal einige Tage schneien und die Pisten sind nicht oder nur sehr beschränkt nutzbar. Andererseits gibt es viele sonnige Tage und dann ist es traumhaft schön. Viel Spaß beim Skiurlaub in Spanien.
  2. Hallo allerseits, Ende Dezember sind wir in Deutschland gestartet aber erst in den letzten Tagen habe ich es geschafft, die vielen Eindrücke der ersten Wochen im Reisebericht zu verarbeiten, hier geht es direkt zur Übersicht: camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2014-2015/Ueberwintern-Wohnmobil-Spanien-Portugal-2014-2015.html Schnee und Frost begleiten uns in den ersten Tagen unserer Überwinterungsreise mit dem Campingbus nach Spanien und Portugal. Wie schon bei früheren Reisen wählen wir den Weg vom Baskenland nach Westen bis Galicien. Bei milden Temperaturen und fast immer wolkenlosem Himmel genießen wir die grüne Landschaft und die Meeresbrandung an der Küste sowie die kulinarischen Spezialitäten Galiciens. Nach drei Wochen in Nordspanien "ziehen wir um" in den Südwesten der iberischen Halbinsel. Das westliche Andalusien und der Süden Portugals stehen auf dem weiteren Plan unserer Reise, die Mitte März mit der Heimkehr nach Lippe enden soll. Im kantabrischen Suances genießen wir das erste Sonnenbad am Meer - und fahren weiter in den SCHNEE ins Skigebiet Alto Campoo, aber nur für einige Stunden. In den folgenden Tagen an der Küste Asturiens erinnert das sehr schöne und milde Wetter dann nicht mehr an den Winter. Wir besuchen kleine Fischerhäfen, fahren durch schöne grüne blühende Landschaften und erfreuen uns an Stränden, Steilküsten und Wellen an der Küste im Westens Asturiens und im Osten Galiciens. Das milde Klima im äußersten Norden Spaniens (vor allem die hohen Nachttemperaturen in Meeresnähe) lässt das Gras wachsen, die Kamelien blühen und die Kiwis reifen. Und dann gibt es hier noch: The best Bank of the World! Die Kartoffeln liegen ausgepflügt auf dem Acker, die Tortilla bruzzelt auf dem Holzfeuer und während wir am milden Abend draußen sitzend unsere Getränke schlürfen schlurft die Jugend von Betanzos über die Eisbahn - das erlebt man wenn man nette Freunde in Betanzos hat die einem zeigen was - wann - wo abgeht! Am nächsten Tag sehen wir noch die Großstadt A Coruna von oben - aus einer Wohnung in der 23. Etage eines Hochhauses - bevor uns die Wellen wieder ans Meer locken. Inzwischen haben wir den Süden erreicht (Grenzgebiet Andalusien, Alentejo, Algarve) und lassen es jetzt ruhiger angehen. In den nächsten Tagen wird es eine Fortsetzung des Reiseberichtes camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2014-2015/Ueberwintern-Wohnmobil-Spanien-Portugal-2014-2015.html geben und auf unserer Facebookseite berichten wir fast täglich in Wort und Bild "live". Viele Grüße in Nah und Fern Jürgen, der Blütenfreund
  3. Reisebericht: Meer- und Weinreise mit dem Wohnmobil durch Nordspanien/ Galicien im Spätsommer 2014 Galicien - viel Schönes und Abwechslungsreiches auf kleiner Fläche (kleiner als Nordrhein-Westfalen!): - es grünt und blüht von Januar bis Dezember - Hügelland, Mittelgebirge und hohe Berge über 2.000 m Höhe - Weinanbau auf extremen Steilhängen und an Atlantikstränden - hohe Wellen an den Surferstränden - flache Badestrände an den Rias - hübsche Dörfer - schöne Städte - sakrale Kunst im Land des Jakobsweges (nicht nur in Santiago de Compostela) Fotobericht mit Galicienkarte und Karte unserer Transitroute durch Frankreich: camping-bus.de/Reiseberichte/Nordspanien-Galicien-2014/Reisebericht-Wohnmobil-Nordspanien-2014.html Für die Anreise wählen wir diesmal die ungewöhnliche Route durch die Schweiz da wir die Reise mit einem Besuch bei Wohnmobilfreunden am Thuner See verbinden. Die Weiterreise erfolgt am Genfer See entlang über Clermont-Ferrand nach Westen, eine für uns bisher unbekannte Transitroute durch Frankreich. Dabei entdecken wir südlich von Limoges eine weitgehend mautfreie Route, auf der wir weiträumig Bordeaux und die seit 2013 mautpflichtige A 10 nördlich der Abfahrt Capbreton umfahren. Das Baskenland, Kantabrien und Asturien durchqueren wir diesmal rasch, um genug Zeit für Galicien zu haben. Trotzdem entdecken wir in Kantabrien uns bisher unbekannte sehenswerte Plätze und Orte und übernachten sogar neben Elefanten und Antilopen. Bei hervorragendem Wetter bleiben wir zunächst einige Tage in den Küstenregionen im Norden Galiciens. Zwischen den fjordähnlichen Rias/ Flussmündungen schieben sich bis zu 600 m hohe Hügelketten in den Atlantik und bieten phantastische Ausblicke auf Orte, Strände und Meer. Ein Stadtrundgang durch die sehenswerte Altstadt von Betanzos steht auch auf dem Programm und bei der Gelegenheit begegnen wir zufällig dem Präsidenten von Panama. Nachdem wir uns gerade vorher über ein Wildschwein auf einem Kirchendach gewundert haben wundert uns hier garnichts mehr. Der wildeste Zipfel in Spaniens Nordwesten zieht uns immer wieder an - karge ans nordnorwegische Fjell erinnernde Landschaft,Vegetation, Strände, Wellen, Fels-Skulpturen. Nur wenige Kilometer landeinwärts bestimmen winzige Dörfer mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft mit grünen Wiesen, Feldern und Kühen das Bild. In der 2. Hälfte dieser Reise wollen wir uns vor allem in den Weinanbaugebieten Galiciens umsehen. Deshalb haben wir für diese Tour die Zeit der Weinlese gewählt wenn die reifen Weintrauben an den Weinstöcken hängen. Es gibt eine Region in Galicien, in der sich Meer und Wein "die Hand geben" - die Umgebung von Cambados. Hier ziehen sich die Weinberge bis an die Strände. Unsere "Weinreise" durch Galicien führt uns jetzt im Süden im Grenzgebiet zu Portugal zunächst am Unterlauf des Rio Miño und seiner Seitentäler durch das Weinbaugebiet Ribeiro. Nach einem Abstecher in die Stadt Allariz fahren wir weiter nach Verin, dem Zentrum der Weinbauregion Monterrei im Südosten Galiciens. Von dort überqueren wir ein Gebirge und setzen unsere Reise fort in der Weinbauregion Valdeorras. Hier führt uns das Glück des Zufalls in eine "Weinhöhle" und als Dank für unsere Besichtigung bekommen wir auch noch zwei Flaschen Wein geschenkt. Die Steilhanglagen der Weinbauregion Ribeira Sacra in den engen Tälern des Rio Sil und Rio Miño hatten wir als landschaftliche Höhepunkte an das Ende der Reise gelegt. Besonders dramatisch sind die Blicke von den verschiedenen Aussichtspunkten in den Canyon des Sil. Als "Bonus" bietet das schöne Herbstwetter Frühnebel in den Tälern und wir genießen unsere wohnmobile Freiheit darüber. An unseren letzten Tagen in Galicien genießen wir bei perfektem Urlaubswetter nochmal den Blick auf die Weinberge und natürlich auch den Wein in flüssiger Form am Rio Sil und Rio Mino. Mit dem Rauschen der Atlantikwellen an den algarveartigen Felsstränden der Nordküste verabschiedet sich dieses wunderschöne Land von uns bis zum nächsten Besuch. Wir gönnen uns eine Woche für die Rückreise und legen sogar zwei Ruhetage in Frankreich ein obwohl wir diesmal eine sehr kurze und fast völlig mautfreie Strecke von Spanien über Luxemburg nach Deutschland wählen. Neugierig geworden? Hier nochmal der Link zum Reisebericht auf unserer Homepage mit Detailinformationen zu Stellplätzen, Weinbauregionen und vielen weiteren Fotos camping-bus.de/Reiseberichte/Nordspanien-Galicien-2014/Reisebericht-Wohnmobil-Nordspanien-2014.html Viel Spaß beim Lesen und Reisen Jürgen
  4. Reisen nach Nordspanien/ Galicien

    Hallo liebe Spanienfreunde, über die Jahre haben wir bei mehreren Reisen insgesamt einige Monate in Nordspanien verbracht, wobei uns Galicien besonders gut gefallen hat. Deshalb habe ich aus den vielen Informationen und Fotos eine Auswahl für das "Reiseland Galicien" zusammengestellt auf dieser Seite: http://www.camping-bus.de/Portugal-Galicien/Galicien.html Anregungen für weitere Ergänzungen sind herzlich willkommen. Viele Grüße Jürgen, der Blüten- und Galicienfreund
  5. Hallo Lilac, gegenüber von den Schränken gibt es zwei sehr geräumige Einzelbetten als Festbetten. Und wenn das nicht reicht bzw. man mehr "Bewegungsfreiheit" haben möchte, kann man mit Sitzbank und Vordersitzen noch ein sogenanntes "Notbett" basteln. So ein Campingbus ist ein echtes Raumwunder. Und was da alles reinpasst - Bekleidung für einige Wochen, Campingstühle, Töpfe, Pfannen usw., fast 100 l Frischwasser und natürlich Abwasser (Nasszelle mit Waschbecken, Dusche und Klo sind natürlich auch drin) und bei der Rückfahrt hatten wir genug Platz für ca. 25 l WEIN! Und gleich gibt es eine Flasche leckeren galicischen Albarino zum Abendessen - freu mich schon nach einigen Tagen Entzug :-) Boas noites Jürgen
  6. Reisebericht: Blütenparadies Galicien / Nordspanien

    Nach ca. 4 Wochen im Süden sind wir wieder nach Nordspanien zurückgekehrt. Den Bericht über den 3. Teil unserer Überwinterung gibt es in Kurzform im Forum hier:
  7. Traumstrände, Wein und Wintersport in NordspanienNach vier Wochen Aufenthalt in Südportugal sind wir mit einem Zwischenaufenthalt in Barra bei Aveiro Ende Februar 2013 wieder nach Nordspanien gefahren. Hier hatten wir bereits den ersten Teil unserer Überwinterung verbracht, siehe Wider Erwarten haben wir den größten Teil der Reise in Galicien verbracht und sind echte Galicien-Fans geworden. Deshalb hier zur Erklärungals Einleitung ein Absatz aus unserem Reisebericht mit einer Kurzbeschreibung unserer mittlerweile beliebtesten Reiseregion: Für uns ist Galicien ein wunderschönes Land, denn es bietet - die wilden Wellen des Atlantiks mit einsamen Stränden, - die Rias (Fjorde) mit geschützten Buchten, die sich von Bergen umgeben weit ins Landesinnere hineinziehen, - blühende Landschaften und Parks an den milden Küsten im gesamten Winter von Dezember bis März, - Wildbäche und -flüsse in engen Tälern, - üppige Gärten und grüne Felder, - Weinberge und deren leckere "Produkte" als Rot- und Weißweine aus 5 Weinbauregionen, - hübsche kleine Städte (nicht nur das berühmte Santiago de Compostela) mit viel Kultur - und wenn man will auch noch ein Skigebiet im Winter Das alles auf einer Fläche von 29.574 Quadratkilometern. Zum Vergleich: Brandenburg ist mit 29.483 qkm fast genau so klein und Bayern mit 70.550 qkm mehr als doppelt so groß. Ohne Brandenburg, Bayern oder andere Bundesländer und den Rest der Welt schlecht machen zu wollen - solch eine Vielfalt auf solch einer kleinen Fläche ist schon etwas ganz Außergewöhnliches! Nach dieser "Lobrede" nun die Kurzfassung unseres Reiseberichtes, der vollständig auf unserer Seite camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/08-Galicien-3.html verfolgt werden kann und auch einige Informationen zum Wetter in unserem Reisegebiet enthält. In Redondela nutzen wir auf dem städtischen Wohnmobilstellplatz die V+E-Anlage und fahren weiter zu einem Parkplatz am Praia de Nerga, wo wir zwei ungestörte Nächte verbringen. Etwa 2 Kilometer lang ist der Strand, der mehrmals durch Felsbarrieren unterbrochen wird. Ein schmaler Wanderweg führt vom Parkplatz am Strand entlang bis zum angrenzenden Naturschutzgebiet. Große Flächen mit Krokussen und anderen Blumen bringen Farbe hinter den Strand. Durch die Meerenge zwischen dem Festland und den Cies-Inseln führt die Route der Schiffe vom und zum Hafen von Vigo. Wir setzen unsere Reise fort auf die nächste Halbinsel zwischen der Ria de Pondevedra und der Ria de Arousa é Noia. Hier finden wir direkt am Strand mit Blick aufs Meer westlich von Sanxenxo einen schön angelegten privaten Wohnmobil-Stellplatz im blühenden Garten. Hier auf dem "Camper-Park Besadoiro" gefällt es uns so gut, dass wir erst nach vier Übernachtungen die Reise fortsetzen. Auch hier wechseln Sandstrand und Felsenküste und man kann herrlich wandern - wenn man es denn schafft sich aufzuraffen. Der Platz liegt so windgeschützt, dass man etliche Stunden in der Sonne baden kann, obwohl es während unseres Aufenthalts relativ kühlen Nordwind gibt. Aber die Sonne des Südens kann bei überwiegend wolkenlosem Himmel ihre volle Kraft entfalten. Aber dann MÜSSEN wir weiter, der schönste und interessanteste Tag der Reise steht unmittelbar bevor! Fortsetzung folgt! - - - Aktualisiert - - - Erstmal verbringen wir noch einen ruhigen Tag auf der Halbinsel O Grove. Bekannt und im Sommer gut besucht ist der Traumstrand Lanzada am Damm zwischen Festland und O Grove. Eine echte Touristenattraktion ist die kleine Kirche auf der Insel A Toxa, die man über eine Brücke von O Grove aus erreicht. Die gesamte Fassade besteht aus Jakobsmuscheln. Dann steht uns ein volles Tagesprogramm in der hübschen Stadt Cambados bevor, an deren Hafen wir die folgende Nacht auf einem Parkplatz verbringen. Cambados liegt im Weinbaugebiet Rias Baixas, einem von fünf galicischen Weinanbaugebieten in denen leckere Rot- und Weissweine erzeugt werden. Im Zentrum von Cambados steht eine Vinoteca neben der nächsten. Wir verzichten aber auf einen Besuch, denn unsere drei netten "Reiseleiterinnen" zeigen uns nicht nur viele Sehenswürdigkeiten der schönen Altstadt sondern machen mit uns auch eine Rundfahrt durch die Weinberge, die bis direkt ans Meer reichen. Dann gibt es in einer "Strausswirtschaft", die kein Fremder je finden würde, eine kräftige Stärkung unter dem Orangenbaum mit typisch galicischem Essen, leckeren Weinen wie dem für diese Region typischen Albariño und eine Führung mit weiteren Weinproben im Weinkeller. Danach folgt dann noch die Besichtigung eines Kamelienparks an einem galicischen "Pazo". Mehr dazu in Wort und Bild und zu den drei netten Reiseleiterinnen (oben im Bild) gibt es im 9. Teil unseres Reiseberichtes: camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/09-Galicien-4.html Von dort kommt man auch "virtuell" zu den weiteren Stationen unserer Reise im galicischen Skigebiet Manzaneda, dem "Goldland" Las Medulas in Kastilien-Leon und den Stränden an der Atlantikküste Nordspaniens in Galicien und Asturien. Hier im Forum endet unser Reisebericht mit der dringenden Empfehlung: Galicien ist mehr als eine Reise wert! Vielleicht treffen wir uns dort mal? Viele Grüße Jürgen, der Blüten- (und Wein-)freund
  8. Reisebericht: Blütenparadies Galicien / Nordspanien

    Inzwischen haben wir Galicien verlassen und sind im Grenzgebiet zwischen Andalusien, Alentejo und Algarve unterwegs - das gehört aber nicht in dieses Forum. Falls das Wetter mitspielt wollen wir Ende Februar wieder nach Galicien zurückkehren und dort die Täler des Rio Mino und Rio Sil sowie die Rias zwischen Pontevedra und Noia bereisen, bevor es über Lugo langsam in Richtung Heimat gehen soll. Angehängt noch vier Fotos von unserem letzten Tag in Galicien, wie sie unterschiedlicher nicht seien könnten. Sie zeigen - unseren Start am Leuchtturm von Larino - den verwunschenen Park Pazo de Santa Cruz de Ribadulla, wo die Bienen in den Kamelienblüten fleißig sind - und Schnee bei Vendas da Barreira in der Nähe des galizischen Skigebietes La Manzaneda im Südosten der Region Mehr dazu in unserem Reisebericht camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/05-Galicien-2.html Viele Grüße und bis demnächst Jürgen, der Blütenfreund
  9. Reisebericht: Blütenparadies Galicien / Nordspanien

    Mit dem Wohnmobil durch Asturien Von Bilbao fahren wir nach Asturien und entdecken hier wilde Strände und hübsche Fischerdörfer mit den typisch asturischen bunten Häusern an der Küste. Bei einem Abstecher ins Gebirge sehen wir die schneebedeckten Gipfel der Picos de Europa und der Berge an der Grenze zwischen Asturien und Kastilien-León. Vor einigen Wochen war hier das Bergland schon bis in mittlere Lagen eingeschneit, aber nun sind nur noch die Gipfel weiß. Wir freuen uns weiterhin über das seit Beginn der Reise unerwartet sonnige milde Wetter. Leider finden wir im schönen Ribadesella mit dem traumhaften Strandboulevard keinen Wohnmobilstellplatz. Stattdessen übernachten wir über dem Strand von Arenal de Moris auf einem großen Parkplatz mit dem Rauschen der Wellen als Hintergrundmusik zum Jahreswechsel. Auf dem offiziellen Stellplatz in Gijon am Hafen können wir kostenlos die V+E-Anlage nutzen, ... ... bevor wir am Playa de Verdicio den nächsten freien Übernachtungsplatz an der Küste finden. Von hier machen wir einen Abstecher ins Gebirge und sind erstaunt darüber, hier in Entrago erstmals bei dieser Reise mehrere Wohnmobile anzutreffen. Über einen 1.000 m hohen schneefreien Pass verlassen wir die Kantabrische Kordillere und statten dem hübschen Fischerdorf Cudillero einen Besuch ab, bevor wir weitere Nächte auf Plätzen an der Küste am Cabo Vidio und an der Mündung des Rio Eo verbringen. Hier bekommen wir am letzten Abend in Asturien nach Einbruch der Dunkelheit von der Polizei, die uns aber nicht vom Platz in der Wildnis vertreibt. Mehr dazu auf unserer Seite "Mit dem Wohnmobil in Asturien: Küste, Strände und Gebirge" camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/03-Asturien.html Viele Grüße, bis demnächst Jürgen
  10. Hallo liebe Spanienfreunde, ganz herzlichen Dank für die netten Begrüßungen. Eben habe ich einige Bilder aus dem Baskenland hochgeladen und morgen (wenn nix dazwischenkommt) ist Asturien dran. Ich muss jetzt aber nach draußen gucken: Nordweststurm treibt unglaubliche Brecher in die Bucht am Praia de Lariño, während sich Schauer und Sonne abwechseln. Davon haben wir seit Jahren geträumt, das an dieser wilden Küste mal zu erleben. Und sobald die Sonne durchkommt kann man die Ärmel aufkrempeln und sich sonnen, toll ist das - jedenfalls für unseren Geschmack. Weshalb hier in dieser Zeit praktisch kein Touri unterwegs ist, weder im Wohnmobil noch als "Normalreisender" in FeWo oder Hotel können wir nicht verstehen. Aber jeder hat eben so seine individuellen Wünsche. Nachdem wir nun viel länger als geplant im Norden geblieben sind werden wir aber in den nächsten Tagen in den Süden wechseln, Asturiens Westen und Alentejo sind auch immer eine Reise wert. Bis demnächst, viele Grüße Jürgen
  11. Reisebericht: Blütenparadies Galicien / Nordspanien

    Mit dem Wohnmobil durchs Baskenland Nun also nachträglich zurück zum Beginn unserer Reise. Schon in Capbreton konnten wir dank strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen kurz vor Weihnachten 2012 draußen in der Sonne sitzen. Unerwartet gutes Wetter lässt uns länger als geplant an der abwechslungsreichen Küste des Baskenlandes mit Steilküste, kleinen Sandbuchten, hübschen Fischerorten und weidenden Kühen an grünen Berghängen verweilen. Hier eine kleine Fotoauswahl: Wir sind überrascht von den ordentlich angelegten überwiegend kostenlosen Wohnmobilstellplätzen, an denen wir wie hier in San Sebastian Trinkwasser tanken sowie Toilette und Abwasser entsorgen können. Viele sehr hübsche Städte mit kleinen Häfen wie hier Lekeitio lernen wie kennen, das auch einen großen schön angelegten Wohnmobilstellplatz zum kostenlosen Aufenthalt bietet. Natürlich gibt es auch an der baskischen Atlantikküste Strände, wobei der Playa de Laga einer der größten und schönsten ist, die wir auf unserer Reise sehen. Natürlich mangelt es auch nicht an Wellen wie hier bei Mundaka an der Mündung des Rio Oca. Nach einem Aufenthalt im ebenfalls sehr schönen Fischerstädtchen Bermeo machen wir noch einen Abstecher nach Bilbao, wo wir uns einen Stellplatz hoch über der Stadt mit Blick auf Zentrum und Guggenheim-Museum anschauen. Informationen und weitere Fotos zu den von uns besuchten Orten im Baskenland über die Hauptseite unseres Reiseberichtes "Mit dem Wohnmobil in Nord-Spanien und Portugal überwintern": camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/Wohnmobil-Spanien-Portugal.html Fortsetzung folgt!
  12. Hallo Ulli, wenn A Coruña doch einen brauchbaren Stellplatz hätte! Wir wollten gern die Stadt erforschen aber so war die Suche nach einem Übernachtungsplatz dringender. Was für eine Fehlkonstruktion von Ahnungslosen! Vielleicht klappt es mal, viele Grüße Jürgen
  13. Reisebericht: Blütenparadies Galicien / Nordspanien

    Hallo Lilac, die Vorstellung habe ich gerne nachgeholt! Vielen Dank für die nette Begrüßung hier im Forum.
  14. Hallo allerseits, zum ersten Mal in Spanien waren wir mit einem VW T4-Campingbus 1997 mit dem Schwerpunkt Andalusien. Seither gibt es kaum ein Jahr, in dem wir nicht irgendwo in Spanien unterwegs waren. Die Reisen seit 2003 sind auf unserer Website www.camping-bus.de dokumentiert. Wie man sieht, hat es uns vor allem der Nordwesten angetan. Die erste Winterüberraschung haben wir hier im Dezember 2007 erlebt mit unerwartet schönem und mildem Wetter. Im letzten Winter konnten wir dann schon wieder die für Südportugal vorgesehenen T-Shirts in Galicien auspacken. Und nun - im Winter 2013 - sind wir wieder hier und wurden 3 Wochen lang über den Jahreswechsel an der Nordküste im Baskenland, in Asturien und Galicien von der Sonne verwöhnt. Inzwischen hat uns zwar der Regen erwischt, aber ohne den gäbe es nicht diese unglaubliche Vegetation mit Blüten überall - jedenfalls in den milden küstennahen Gebieten: Ginster, Akazien, Kamelien und Wildblumen aller Art! Touristen in Galicien in dieser Zeit des Jahres - Fehlanzeige! Was wohl daran liegt, dass niemand hier im Winter mit schönem Wetter und einem Blütenparadies rechnet. Um diese Fehleinschätzung zu korrigieren habe ich mich in diesem interessanten Spanien-Forum angemeldet und heute meinen ersten Beitrag eingetragen: Ab jetzt bemühe ich mich um aktive Mitarbeit und grüße alle Spanienfreunde Jürgen, der Blütenfreund
  15. Winterreise mit dem Wohnmobil durch Nordspanien Hallo allerseits, seit zwei Wochen sind wir im Nordwesten Spaniens in Galicien und völlig überrascht von der Blütenpracht, die uns hier im Januar 2013 empfangen hat. Deshalb beginne ich unseren Kurzbericht mit aktuellen Fotos und Informationen, den Ablauf der Reise ab dem 20.Dezember füge ich später an. Mandarinen- und Zitronenbäume begleiten uns schon seit unserem ersten Wohnmobil-Stellplatz in San Sebastian im Baskenland. Allerdings wurden sie auf dem Weg nach Westen immer zahlreicher. Ebenso gibt es hier im Nordwesten Spaniens viele gelbblühende Wiesen mit Sauerklee, voll aufgeblühte Mittagsblumen wir hier an unserem derzeitigen Standort sind eher selten. Die größte Überraschung der bisherigen Reise sind die blühenden Akazien. Bei der letzten Überwinterung haben wir sie in Südportugal erst ab Mitte Februar gesehen. Diesmal sind uns in Asturien die ersten aufgefallen und je weiter wir nach Westen ins milde Atlantikklima Galiciens fuhren um so mehr bekamen wir zu sehen. Ein besonderer Höhepunkt des Winters in Galicien ist die Kamelienblüte. Sie stehen in vielen Hausgärten und es gibt etliche Parkanlagen, in denen von Dezember bis März Hunderte blühen. Dies Foto entstand im Pazo de Mariñán in Bergondo im Norden Galiciens in der Nähe von A Coruña. Auf der Website "Winterliche Blütenpracht entlang der Kamelienstrasse" spanien-newsletter.de/index.php?id=732 gibt es eine Beschreibung dieser Parkanlagen. Bei knulpsreisen.de - einem Spezialveranstalter für Reisen nach Galicien - haben wir neben Wander- und Radtouren auch das Angebot für eine "Kamelienreise" gefunden. Unseren Reisebericht zum bisherigen Ablauf der Tour in Galicien gibt es hier: camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/04-Galicien-1.html Dort findet man auch den Link zum Gesamtablauf dieser Reise durch das Baskenland und Asturien nach Galicien. Fortsetzung folgt! - - - Aktualisiert - - - Von Asturien kommend haben wir Galicien über den Rio Eo erreicht. So wie in den 2 1/2 Wochen seit Erreichen des Baskenlandes wurden wir auch hier von Sonne und milden Temperaturen empfangen. Wir hier in Foz wurden in den letzten Jahren viele Wohnmobil-Stellplätze mit V+E eingerichtet. Die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung der Cassettentoilette und des Abwassers ist völlig unproblematisch. Abgesehen von San Sebastian (3,10 Euro) waren alle von uns besuchten Wohnmobilstellplätze gebührenfrei! Ob das wohl lange so bleibt? Über Viveiro ging es weiter zum nördlichsten Punkt des spanischen Festlands: Dem Leuchtturm von Bares. Einige Kilometer südlich haben wir auf der Steilküste über dem Praia de Picón eine Nacht verbracht. Knapp 50 Kilometer weiter am Praia de Pantín hat es uns so gut gefallen, dass wir gleich drei Nächte geblieben sind. Danach war wieder die Entsorgung fällig, die am Stellplatz in Ferrol kostenlos möglich war. Von dort ging es zur Kamelienblüte in den Pazo de Mariñán, siehe oben. Eigentlich wollten wir anschließend zur Stadtbesichtigung von A Coruña auf dem dortigen Stellplatz übernachten. Er liegt sehr schön an einem kleinen Hafen - aber ist so schief - das ging garnicht! So sind wir dann weiter westlich zu einem Strandparkplatz bei Caión gefahren. Dann kündigte die Wetterprognose nach drei Wochen fast ohne Wolken wechselhaftes Wetter an. Dafür hatten wir Plan B wie Bungalow! Hier am Praia de Lariño in der Nähe des Leuchtturms mit dem Kap Finisterre im Hintergrund wollen wir einige Zeit verbringen. Das machen wir während ich dies schreibe in diesem Bungalow mit Meerblick. Mehr zu unserer winterlichen Wohnmobil-Reise in Galicien auf unserer Seite camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/04-Galicien-1.html Wer nicht bis zur Fortsetzung des Reiseberichtes hier im Forum warten will findet dort den Link zur Gesamtübersicht unserer Reise mit den schönen Stränden und Fischerorten sowie freien und offiziellen Wohnmobil-Stellplätzen im Baskenland und Asturien. Viele Grüße Jürgen, der Freund blühender Landschaften