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  1. @Helmut: Ja, genau das habe ich mich auch schon gefragt. Und soweit ich weiß (ich gehöre nicht den rechtsberatenden Berufen an!), darf auch nicht vergessen werden, die Rechtswahlklausel ausdrücklich in die Bindungswirkung des Berliner Testaments miteinzubeziehen. Die von Ihnen gestellte Frage stelle ich mir im Übrigen auch für spanisch-deutsche Ehen, die ohne Ehevertrag in einem der Foralgebiete geschlossen werden, in denen ein abweichender gesetzlicher Güterstand gilt. Ob da die deutschen Ehepartner immer so genau wissen, was damit für sie gilt.... @Sancho: Man hört immer, dass man für Behördenangelegenheiten eine gestoría braucht, ohne die man aufgeschmissen sein soll.
  2. @Silvio Ja, dann wird es wohl ein Anwalt sein. Ich habe mich nur gewundert, dass er sich nicht selbst als Rechtsanwalt bezeichnet. Das kenne ich von deutschen Anwaltsseiten anders. @Helmut Ja, natürlich, für Personen mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Spanien gilt, sofern keine Rechtswahl für eine andere Rechtsordnung getroffen wird, das spanische Erbrecht. Bei den in den letzten Jahren von mir übersetzten Berliner Testamenten handelte sich immer um Erblasser mit letztem gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland, die Immobilienbesitz oder sonstiges Vermögen in Spanien hatten und das Testament für die Abwicklung der Erbschaft in Spanien vorgelegt werden musste.
  3. @Silvio: Ich finde auf dieser Website komischerweise gar keinen Hinweis darauf, dass es sich um einen Anwalt handelt. Es ist nur von einem Service-Center für Schweizerinnen und Schweizer und von einem dreiköpfigen Team die Rede, das sich u.a. auf spanisch-schweizerische Erbschaften spezialisiert hat. In welcher Eigenschaft sie dies tun, ist nirgendwo ersichtlich. Vielleicht beschuldigen Sie Ihn daher zu Unrecht und er ist gar kein Anwalt und wusste nichts von den Schweizer Regelungen. @Helmut: Wie kommen Sie darauf, dass Berliner Testamente in Spanien nicht anerkannt werden? Ich übersetze seit vielen Jahren regelmäßig Berliner Testamente zur Vorlage in Spanien und mir ist von meinen Kunden noch nie etwas zu Ohren gekommen, dass sie nicht anerkannt werden. Die meisten dieser Übersetzungen mache ich für eine Rechtsanwältin, die mich ja bestimmt nicht immer wieder mit diesen Übersetzungen beauftragen würde, wenn sie in Spanien nicht anerkannt werden würden.
  4. Am besten sucht man in solchen Fällen bei Google nach "Rechtsanwältin und abogada" oder "Rechtsanwalt und abogado" bzw. "abogada y Rechtsanwältin" oder "abogado und Rechtsanwalt", jeweils in Anführungsstrichen, dazu das Rechtsgebiet, in diesem Fall also Erbrecht, und ggf. ergänzt durch den Ort. Damit sollte man die erwischen, die sowohl in Spanien als auch in Deutschland zugelassen sind und ausreichende Kenntnissse beider Sprachen (und natürlich beider Rechtsordnungen) sollten sichergestellt sein.
  5. Hallo Pedro, ich denke, dass das klappen könnte, aber bitte unbedingt noch bestätigen lassen. Zu deinem speziellen Fall der doppelten Staatsbürgerschaft habe ich nichts gefunden, aber ich denke, das spielt keine Rolle, denn für Spanien bist du Spanier und kein Deutscher. Und als Spanier gilt für dich Art. 2 Real Decreto 1553/2005, de 23 de diciembre "1. Todos los españoles tendrán derecho a que se les expida el Documento Nacional de Identidad, siendo obligatoria su obtención por los mayores de catorce años residentes en España y para los de igual edad que, residiendo en el extranjero, se trasladen a España por tiempo no inferior a seis meses." Demnach brauchst du keinen DNI, solange du dich bis zu 6 Monaten in Spanien aufhältst. Und auf der Seite der Agencia Tributaria: "Así, con carácter general, el NIF de las personas físicas de nacionalidad española es el que figura en su DNI otorgado por el Ministerio del Interior. A las personas físicas españolas no obligadas a disponer de DNI, la administración tributaria les asigna un NIF que comienza por la letra "L" (españoles no residentes) o letra "K" (españoles residentes menores de 14 años) cuando lo soliciten." (Hervorhebung durch mich) https://www.agenciatributaria.es/AEAT.internet/Inicio/La_Agencia_Tributaria/Campanas/_Campanas_/Fiscalidad_de_no_residentes/_Identificacion_/Preguntas_frecuentes_sobre_obtencion_de_NIF_de_no_Residentes/_Que_tipos_de_NIF_de_personas_fisicas_utiliza_la_normativa_tributaria_espanola_.shtml Viele Grüße Sabine
  6. "Hasta la sangre" geht, glaube ich, nicht. So für sich allein lese ich "sogar das Blut". Ich habe das mal im Internet geprüft und finde in einer anderen Bedeutung nur ein Bibelzitat (deutsche bzw. spanische Fassung des Hebräerbriefes 12.4 "noch nicht bis aufs Blut widerstanden habt" bzw. "no habéis resistido hasta la sangre", was aber beides natürlich auch nur wieder Übersetzungen sind). Da mit "Bis aufs Blut" verschiedene Dinge gemeint sein können (siehe baufred und tiza) müsste man genau wissen, was du ausdrücken willst. An den Beispielen bei Pons siehst du, dass es es keine 1:1 Übersetzung gibt. Soll es eine Drohung sein (dann stehe ich leider nicht zur Verfügung) oder geht es darum, deine enge Verbundenheit mit etw./jmd. auszudrücken. deine Bereitschaft dieses etwas oder diesen jemand bis aufs Blut zu verteidigen?
  7. Ich habe noch eine alternative Formulierung, bin allerdings weder Muttersprachlerin noch Marketing-Spezialistin, sodass sich das in jedem Fall noch ein Muttersprachler und evtl. auch ein spanischer Marketing-Experte anschauen müssten. Ich gebe auch schon mal zu bedenken, dass auf vielen spanischen Websites geduzt wird. "Mejor aprovechamiento de los recursos materiales y humanos: Lleven a los clientes por el camino directo a su empresa y mejoren así el nivel de utilización de su capacidad disponible.“
  8. Auch wenn es in Spanien im Ggs. zu Deutschland rechtlich möglich ist, privatschriftliche (d.h. nicht notariell beurkundete) Immobilienkaufverträge abzuschließen, die dann aber natürlich nicht ins Grundbuch eingetragen werden können, rate ich davon ab, denn dann ist es ja theoretisch möglich, dass der jetzige Eigentümer das Haus mehrfach (privatschriftlich) verkauft, den Kaufpreis entgegennimmt, Schlüssel übergibt etc.
  9. Guten Morgen, es wäre gut, wenn du die fraglichen Stellen schon markieren könntest. Ich habe auch gestern deine Frage gar nicht richtig bis zum Ende gelesen. Natürlich kannst du die Dateien auch hier hochladen. Viele Grüße Sabine
  10. Hallo José Antonio, so ganz verstehe ich zwar dein Problem nicht, da du einmal von mangelnden Kenntnissen der spanischen Behördensprache sprichst, dann aber nur noch von deutschen Unterlagen die Rede ist. Ich bin aber Fachübersetzerin für Recht und außerdem gerichtlich ermächtigt, und habe jeden Tag mit Behördenspanisch und Behördendeutsch zu tun, so dass ich dir aber bestimmt helfen kann. Wenn du magst, schick mir doch die Unterlagen, um die es geht, an info at recht-uebersetzt dot de, dann sehen wir weiter. Viele Grüße Sabine
  11. Der administrador ist laut spanischem WEG-Gesetz neben der Eigentümerversammlung und dem Vorsitzenden eines von drei Organen einer Eigentümergemeinschaft (comunidad de propietarios en régimen de propiedad horizontal). Interessant ist vielleicht noch - da du schreibst, dass ihr keine Satzung habt - dass gemäß Artikel 5 LPH die Regelungen zur "gestión y administración" auch in der Teilungserklärung enthalten sein können. Vielleicht schaust du dort mal. Hier zum schnellen Nachlesen der artículo quinto, 3. Absatz: ***El título podrá contener***, además, reglas de constitución y ejercicio del derecho y disposiciones no prohibidas por la ley en orden al uso o destino del edificio, sus diferentes pisos o locales, instalaciones y servicios, gastos, ****administración y gobierno****, seguros, conservación y reparaciones, formando un estatuto privativo que no perjudicará a terceros si no ha sido inscrito en el Registro de la Propiedad.
  12. Auf jeden Fall gilt ja das spanische WEG-Gesetz, nach dem Beschlüsse der Eigentümerversammlung gerichtlich angefochten werden können. Ich weiß aber natürlich nicht, ob die Voraussetzungen (Art. 18 Abs. 2) auf dich zutreffen, außerdem gilt es natürlich Fristen einzuhalten (Abs. 3). Hier der Link zum Gesetz: https://www.boe.es/buscar/act.php?id=BOE-A-1960-10906 (Artículo dieciocho) Artikel 18 Absatz 1: 1. Los acuerdos de la Junta de Propietarios serán impugnables ante los tribunales de conformidad con lo establecido en la legislación procesal general, en los siguientes supuestos: a) Cuando sean contrarios a la ley o a los estatutos de la comunidad de propietarios. b.) Cuando resulten gravemente lesivos para los intereses de la propia comunidad en beneficio de uno o varios propietarios. c) Cuando supongan un grave perjuicio para algún propietario que no tenga obligación jurídica de soportarlo o se hayan adoptado con abuso de derecho. Kurzübersetzung: 1. Angefochten werden können a) gesetzes- oder satzungswidrige Beschlüsse der Eigentümerversammlung, b.) Beschlüsse, die den Interessen der EG zum Vorteil eines oder mehrerer Eigentümer in gravierender Forrm entgegenstehen sowie c) Beschlüsse, die für einen Eigentümer sehr nachteilig sind und er nicht verpflichtet ist, diese Nachteile zu tragen, oder sie rechtsmissbräuchlich gefasst wurden. Wie die Einberufung zu verfassen ist, dazu steht nichts im Gesetz, nur dass sie dem Vorsitzenden obliegt. Aber damit haben sich wohl schon mehrere Gerichte befasst. Ich nehme an, du wirst fündig, wenn du bei Google "orden del día" "comunidad de propietarios" und "suficiente claridad" eingibst. Disclaimer: Ich bin keine Rechtsanwältin oder abogada.
  13. Aber die Vorsitzende ist ja doch von der Eigentümergemeinschaft gewählt worden und darf sie also vertreten. Um daran etwas zu ändern, müsste man wohl zunächst in der Satzung der Eigentümergemeinschaft schauen, was dort zum Umfang der Vertretungsbefugnis bzw. zur Neuwahl des Vorsitzenden steht. Zu der Installationsfirma, die zu beauftragen ist: Entweder ist das Klüngelei oder es gibt handfeste Gründe dafür. Zum Beispiel fällt mir ein, dass vielleicht günstige Konditionen ausgehandelt wurden, wenn ein bestimmter Auftragswert pro Jahr erreicht wird, oder die zwei anderen Firmen am Ort hatten bei früheren Aufträgen schlechte Arbeit geliefert. Ich will sagen, dass es für eine solche Regelung auch vernünftige Gründe geben kann, selbst in Spanien. Wie meinst du das mit den Vollmachten? Dass der Vorstand oder ihm nahestehende Eigentümer alle ihn unterstützenden Eigentümer auffordert, Vollmachten zu erteilen, wenn sie bei der Eigentümerversammlung verhindert sind?
  14. Worum geht's denn genau? Die Frage ist ja ziemlich allgemein gestellt.
  15. Hier https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=18&ved=0ahUKEwin-bzU9tTOAhWqDsAKHdyQDuc4ChAWCEowBw&url=http%3A%2F%2Fwww.tosuga.com%2Fpdf%2Ftornilleriainox%2Fegarinox.pdf&usg=AFQjCNGkL28oY8fr-BOg5mneJNq2PJ_RjQ&sig2=MG1uH0QcnWizrOLY82uW3w&cad=rja heißen diese Schrauben "espárrago (con) dos roscas". Aber Raven hat schon recht, nimm einfach eine dieser Schrauben mit und zeige sie in einer ferretería.