Lobo viajero

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  1. Rat von Spanien-Residenten?

    @ Kurtchen: Ich will Spanien nicht kaufen, sondern da nur für vielleicht etwas mehr als zwei Jahre "residieren", ohne so richtig da zu sein... @ Annalena: Das mit dem "Welteinkommen" stellt sich für micht nicht so problematisch dar. Tatsächlich lebe ich von einer kleinen Rente aus Deutschland, und ansonsten von der Substanz, die ausreichend ist. - Die Sache mit dem Führerschein scheint auch nicht so problematisch zu sein. Schein registrieren, und für mich alle fünf Jahre ärztliche Untersuchung. So las ich das in anderen Informationen. Interessanter ist da schon die Frage der Krankenversicherung für mich und meine Frau. Welche Möglichkeiten kämen da für >einen deutschen Rentner< ohne Wohnsitz in D in Frage? Ich sehe schon, dass die Bürokratie in E nicht zu unterschätzen ist. Aber der Vorteil, der sich mit einem spanischen Pass für meine Frau ergeben könnte, ist es womöglich Wert, den Weg zu gehen. Eigentlich bräuchte sogar nur meine Frau eine Residencia. Aber das ist wohl unmöglich für eine Nicht-EU-Bürgerin, die auch nicht Studentin sein will....
  2. Liebe Experten! Meine Frau und ich sind in der kuriosen Situation, dass wir eine Residencia in Europa brauchen, obwohl wir gar keine wollen. Wir leben beide in Mittelamerika, ich als Deutscher mit Residencia, meine Frau als Bürgerin des Landes. Demnächst bricht für uns die langersehnte Zeit an, in der wir beliebig lange in Europa reisen können - oder besser könnten. Denn meine Frau als Nicht-EU-Staatsbürgerin darf sich stets nur 90 Tage innerhalb eines halben Jahres im Schengen-Raum aufhalten. Da hilft auch keine Eheschließung in Deutschland vor vielen Jahren. Ich könnte selbstverständlich nach Deutschland „umziehen“ (pro forma oder so, Wohnung oder Familie habe ich in D-Land nicht), ich könnte meine Frau im Wege der Familienzusammenführung mit- oder nachkommen lassen, sie würde mit einem Aufenthaltstitel ausgestattet, und dann könnten wir mit unserem Wohnmobil auf Reisen gehen. Aber davor liegen auch einige nicht unerhebliche bürokratische Hürden (Nachweis Deutschkenntnisse, Krankenversicherung, Aufenthaltspflicht für sie, Wohnsitz (den wir praktisch gar nicht benötigen), Teilnahme an „Integrationsmaßnahmen“, Rundfunkgebühren, etc.). Finanzielle Unabhängigkeit ist der einzige Nachweis, den wir ohne Mühe bringen können, und dafür würden sich auch die deutschen Steuerbehörden interessieren. Wenn also nicht auf andere Weise an ein Visum für längere Aufenthalte in der EU zu kommen ist, als per Aufenthaltstitel für Familienangehörige eines EU-Bürgers, könnten wir das theoretisch auch in Spanien versuchen, zumal wir uns auf der Iberischen Halbinsel vermutlich länger aufhalten werden, als in Nordeuropa, wegen der Winter. Außerdem böte dieser Weg womöglich noch die Chance, dass meine Frau als Iberoamerikanerin nach zwei Jahren Aufenthalt in Spanien die spanische Staatsbürgerschaft und den dazugehörigen Pass bekommen könnte. Wie beurteilt Ihr Spanien-Experten diese Situation, und wozu würdet Ihr uns raten? In E müssten wir uns auch eine Wohnung suchen (die wir nicht benötigen), und wir müssten uns in der Gemeinde anmelden. Wird überprüft ob und wie lange man sich an dem Ort aufhält? Was noch? Kraftfahrzeug würden wir offiziell nicht haben, da das Mobil nicht auf uns angemeldet ist und wir es immer wieder außer Landes brächten. Den Steuerbehörden müsste man wohl einiges erklären, aber brächte das wirklich erhebliche Nachteile mit sich (zumal diese Erklärungen womöglich nur für zwei Jahre nötig wären)? Welches ist der günstigste Weg zu der obligatorischen Krankenversicherung? Gibt es professionelle Rechtsberater, die mehr können und tun, als nur saftige Rechnungen schreiben? Das ganze scheint ein „Luxus-Problem“ zu sein. Aber wir wollen einfach nicht unnötig oft hin und her jetten, wenn man uns nur etwas länger an einem Stück in Europa bleiben ließe. In unseren Herzen werden wir Mittelamerikaner bleiben und schließlich auch dort hin auf Dauer zurückkehren.