Meckerer

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  1. @baufred: in meinem Fall wenig Überlebensängste, denn für den schlimmsten Fall gibt es eine "Ausweichmöglichkeit". Irgend so ein Streber aus dem Finanzbereich will der Regierung eine neue Steuereinnahme-Quelle erschließen. Danach soll bei Nutzung von Eigentumswohnungen eine fiktive Miete (als Sachleistung) festgesetzt werden, die es zu versteuern gilt. Ein altes span. Sprchwort sagt "wenn es rauscht, ist das Wasser nicht weit" - cuando el rio suena, agua lleva.
  2. Aus eigener Erfahrung (nach 57 Jahren ständig in Spanien): solange keine finanziellen Interessen und Eigentum vorhanden sind, erübrigt sich jedweder Behördenkram einschl. NIE, TIE, oder WIE auch immer. Mit übereifrigem "alles richtig machen" kann man evtl. schlafende Hunde wecken. Fühlt euch einfach wie (Langzeit-)Urlauber.
  3. Vielleicht kann ich meinen ungebetenen Senf dazugeben. Was Du vorhast habe ich vor nunmehr 57 Jahren durchgezogen und nie bereut. Das ganze nicht als "Auswandern" sondern als "mal sehen was da zu machen ist" mit einem gbr. VW-Bus als unbefristeten Urlaub angegangen. Sprachkenntnisse waren mäßig bis saumäßig. Aber es läßt sich alles lernen und das Leben selbst ist die beste Schule. Vergiß Strand und Fiesta, das Geld wird woanders verdient. Viele deutsche Großunternehmen haben Ableger in Spanien, die Deutsche Handelskammer in Barcelona und Madrid hilft weiter. Meine erste reguläre Arbeit war Leiter der Auslandsabteilung bei Osram in Madrid. Aber aller Anfang ist nun mal schwer, und die Eingewöhnung braucht ihre Zeit und es gibt Rückschläge. Alles tickt ganz anders, nicht unbedingt im negativen Sinn. Hier hat jeder über 25 die Chance, ohne jede Zeugnisse nach Absolvierung einer Aufnahmeprüfung (die es in sich hat) zu studieren. Sozialhilfe gibt es in Form von Sachleistungen. Die öffentl. Gesundheitsvorsorge (ich verneide absichtlich das Wort "Krankenversicherung") wird kostenlos erbracht, sofern man in die Rentenversicherung einzahlt. Als EU-Bürger brauchst Du hier weder Arbeits- noch Aufenthaltsnachweis, und solange Du keine finanziellen Interessen hast bruahcst du auch kein Bankkonto und kannst fúr die Behörden unsichtbar bleiben, was seine Vorteile aber auch Risiken hat. Vom Gesetz her kannst Du mit einem Kfz. mit D-Kennzeihen 6 Monate hier fahren, aber genau wird das nicht kontrolliert, wie gesagt, unsichtbar bleiben. Das mal so vorneweg. Warte nicht zulange sonst verfliegt der Traum.
  4. Nicht-EU/EWR Bürger benötigen die sogen. TIE mit Foto, EU-EWR-Bürger weisen sich mit der ID ihres Heimatlandes aus. Die NIE ist lediglich eine Steuer-ID.
  5. Ein sehr interssanter Eisenbahntunnel ist in Nord-Spanien "La Engaña", 7 km kerzengeradeaus und nur am Ende eine leichte Kurve. Für Doppelgleise gebaut, 1959 fertiggestellt und nie in Betrieb genommen.
  6. Endgültig ist da noch gar nichts, es handelt sich um Pläne. Die Lampe selbst ist kompakt, hat einen Haftmagnet und arbeitet autonom bei der Größe eines Eishockey-Pucks.
  7. Der Zeitpunkt ist m.E. denkbar ungünstig, und ich würde das alles auf nach Oktober verschieben und nicht gleich langfristig, denn obwohl das Angebot groß ist, findet man nicht gleich etwas Passendes. Eine besondere Betrachtung verdienen die span. Mietgesetze, die sich ganz erheblich von den deutschen unterscheiden und sehr oft zu Mißverständnissen und Spannungen führen. Mit ganz wenigen Ausnahmen sind alle Mietobjekte möbliert, Erdgeschoßwohnungen eine große Seltenheit, genauso wie Langzeitvermietungen. Vorsicht bei Maklern. keine "Reservierungsgebühren" für ungesehene Objekte leisten - das Geld ist für immer weg. Es gibt etliche private Privat-Vermietportale. Am besten ist es, zunächst 1-2 Wochen in einem Hotel zu wohnen und sich ausgiebig umsehen, aber wie gesagt nicht im Sommer.
  8. Lt. Medien arbeitet die span. Regierung an einer Änderung der Bestimmungen bzgl. Ausschilderung von Notfällen im Straßenverkehr. Danach sollen u.a. die bisher vorgeschriebenen Warndreieicke durch eine am Fahrzeug anzubringende und abnehmbare Rundum-Warnleuchte ersetzt werden. Letztere ist aber derzeit noch nicht überall im Handel erhältlich.
  9. MRW ist ein Lieferdienst für In- und Ausland - www.mrw.es, Direkt am Schalter ist die teuerste Option.
  10. Wegen Versandkosten kann ich ohne mehr Hintergrundinfo nicht viel sagen. Ortsabhängig sind die span. Spediteure unzuverlässig und nachlässig. Ich arbeitete mit MRW und war einigermaßen zufrieden. Kleinunternehmer ist zwar einfach, hat aber auch seine Nachteile bzgl. Abzugsfähigkeit der Vorsteuer. Wende Dich am besten an einen sogen. "Asesor de empresa", den Du sowieso für die von den Finanzbehörden verordnete Buchführung brauchen wirst. Der erledigt auch den ganzen Behördenkram. Ich zahlte dem dafür 80,-/ Monat, ist aber schon eine Weile her.
  11. Zu DHL gibt es Alternativen für jeden Bedarf - hier: www.packlink.es Solange man kein Ladengeschäft und keine Angestellten hat, ist Selbstständigkeit wesentlich einfacher als in D, ganz besonders als Kleinunternehmer. Das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.
  12. Es bewahrheitet sich wieder mal: Die Sozialisten können nur verteilen was ihnen gar nicht gehört. Die dunklen aber sehr straken im Hintergrund wirkenden Kräfte haben es sich seit 1982 in den Kopf gesetzt, das Land wieder in den Zustand von 1932 zu versetzen - damit bloß nichts an die Zeit 1939-75 erinnert. Das ist nicht neu d.h. gab es schon mal, als 1609-1613 die Mauren und Juden vertrieben wurden. Bis dahin hatte das Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebt, deren Zeugen sofort nach Möglichkeit nachhaltig vernichtet oder wenigsten zerstört wurden. U.a. wurde eine umfangreiche mediz. Bibliothek der Uni Granada verbrannt. Diesmal traf es Stahlwerke, Werften umd andere Industriekomplexe, die in den 60ern Spanien an 6. Stelle der Industrienationen brachte. So nebenbei wurden 30.000 Sozialwohnungen gebaut und es herrschte Vollbeschäftigung. Die ggw. Ausschreitungen in Barcelona sollten sehr ernst genommen werden, sie sind gesteuert und werden von Linksradikalen aus dem Ausland tatkräftig unterstützt. Dazu fällt mir ein Auszug an H. Görings Brief an W. Churchill ein: "... Sie werden zu verantworten haben, daß dem Blutbad von gestern ein noch größeres folgen wird und Europa nicht an der Wolga, sondern an den Pyrenäen um die Entscheidung über Leben und Tod wird antreten müssen.." Sollte er recht behalten?
  13. Jawohl: Anwalt/Experte/Steuerbevollmächtigter/Istandhaltung usw. für 1 einziges Mietobjekt - ob bei den dafür nötigen Kosten am Ende noch etwas übrig bleibt?
  14. Ich war von der Alhambra wie auch von der Moschee/Cathedrale in Cordoba eher enttäuscht. Nur mit sehr viel Mühe läßt sich erahnen, welche Pracht da mal herrschte. Die "Reformatoren" hausten wie die Berserker und machten vor nichts halt. Die größte mediz. Bibliothek in der Universität Granada wurde einfach verbrannt.
  15. "Steuer" vergessen - welche denn, da gibt es mehrere. Zudem müssen als Feriendomizil angebotete Objekte einige Bedingunge und Voraussetzungen erfüllen, die von de jeweiligen CC.AA. festgeñegt werden. Dann muß die Behausung abgenommen werden und erhält eine Zulassung. Der Vermieter erwitschaftet Gewinn und muß diesen Umstand als Beherbergungsbetrieb der Finanzbehörde anzeigen. Dann gibt es auch noch polizeiliche Auflagen, und wenn der Vermieter seinen Wohnistz im Ausland hat mußer einen Steuerbevollmächtigten bestellen. Es bestehen Anforderungen an Ausstattung und Mindestraum pro Person, sowie für Beherbergungsbetriebe übliche Zusatzleistungen (Wäsche, Säuberung u.a.m.) Die kleinste Abweichung von den gesetzl. Vorgaben kann dem Mieter Anlaß zur Nichteinhaltung seiner Verpflichtungen geben, und Gewiefte finden immer etwas. Sind "sozial Schwache" oder minderjährige Kinder in der Wohnung kann man eine Zwangsräumung auch bei Nichtzahlung der Miete vergessen. Den Begriff "Kaltmiete" gibt es hier nicht. Der Mietvertrag sollte die gesetzl. Vorgaben erfüllen, da er sonst schwierig oder gar nicht durchsetzbar ist und das kann ins Auge gehen. Auf einen Gerichtstermin für was auch immer sind 2 Jahre warten ist ganz normal. Anders als in Deutschland werden hier bei einem Rechtsstreit die Gerichts- und Anwaltskosten nicht automatisch der unterlegenen Partei aufgebürdet. So sieht das Sommer-Sonne-Fiesta-Siesta-Spanien hinter den dem Urlauber verborgenen Kulissen aus.