Helmut Josef Weber

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    Zeigt Interesse an Spanien
  1. Hallo Aendy, ja- dann viel Erfolg. Meine Frau und ich sind 2000 nach Spanien gegangen und haben es nie bereut. Heute sind wir beide Altersrentner, leben sehr einsam in der Natur und genießen die Ruhe und die Sonne. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  2. Als Rentner nach Spanien

    Ja- Bargeld ist nicht die schlechteste Sache, vor Allen dann nicht, wenn der deflationäre Schock kommt. Aber danach frisst die Inflation es auf. Mein Konto können die Spanier erst gar nicht sperren und mit den deutschen Behörden habe ich in Richtung Steuern nichts am Hut. Nur so als Beispiel. Mit den spanischen Steuerbeamten hatten wir eine Meinungsverschiedenheit darüber, ob das deutsche Pflegegeld (Stufe 2), das Geld für die deutsche Verhinderungspflege und das Kindergeld, das ich für unsere erwerbsunfähige 40 jährige Tochter in Deutschland bekomme, in Spanien der Steuerpflicht unterliegen. Dann war da noch die Unwissenheit der spanischen Steuerbeamten, ob ich in Spanien den Kapitalertrag für physische Edelmetalle in Spanien versteuern muss und das waren hunderttausende; sie haben sich im Wert mehr als vervierfacht. Anscheinend kennen die Leute nicht das Doppelbesteuerungsabkommen, oder wollen mich verarschen. Selbst darüber, ob ich das in Deutschland ererbte Haus bzw. das Erbe darüber in Spanien versteuern muss, gab es noch Fragen. Da ich kein Vermögen in Spanien habe, können sie gerne ein Gerichtsverfahren mit mir anfangen und ihre Dummheit vor Gericht ausbreiten. Hätte ich ein Konto in Spanien, wäre es sicherlich schon gepfändet und ich hätte dann klagen müssen. So haben sie gekniffen und nichts gemacht. Was sollten sie auch machen? ***Ich hatte alles angegeben und nicht verheimlicht*** Selbst wenn ich Unrecht hätte, wäre es keine Steuerhinterziehung. Meine Frau habe ich natürlich auch beraten, und sie hat in 11 Jahren Selbständigkeit in Spanien und zu etwa einem Drittel Beiträge gegenüber Deutschland, etwa die spanische Rente, die eine Verkäuferin bei LIDL in Deutschland erhält, wenn sie 45 Jahre gearbeitet hat. Und sie muss nun noch nicht einmal als Rentnerin KK-Beiträge zahlen. Ja- und hundert Seiten weiter. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  3. Als Rentner nach Spanien

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  4. Als Rentner nach Spanien

    Hallo, in Zypern und Griechenland war ja gerade der Witz, dass ausländische Kreditkarten nicht begrenzt waren. Aber- in 2020 kommt die Nagelprobe, dann werde wir alle wissen was die Einlagensicherung wert ist. Selbst wenn die 100 TSD garantiert sind, ist die Frage, was sie nach dem deflationären Schock und nach 2 bis 3 Jahren galoppierender Inflation noch wert sind. In dieser Richtung bin ich wirklich Experte. Und ich wundert nur, dass etwa 99% der Menschen keinerlei Ahnung haben, was 2020 auf uns zukommt. Nur ganz kurz: 2020 ist das Eigenkapital der Banken aufgebraucht und sie können keine Kredite mehr vergeben und genau dann, wenn die etwa 300 TST Zombiefirmen alleine in Deutschland neue Kredite benötigen und dann pleite gehen. Europaweit wird mit etwa 50 Millionen mehr Arbeitslose gerechnet. Es müssen dann etwa 11 Billionen gedruckt werden, damit noch Renten usw. ausgezahlt werden können. Natürlich Scheibchenweise am Automaten. Und Geld drucken erzeugt immer Inflation, aber dann (bei der Summe) sehr gewaltig. Ganz gut hat das Dr. Krall den Menschen erklärt, die sich dafür interessieren. Der Mann hat für fasst alle deutschen Banken die Kreditbewertungssysteme entwickelt und berät auch die deutsche Bundesregierung. Er ist also ganz, ganz nahe am System. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  5. Als Rentner nach Spanien

    Hallo esele, das kann man ja mache wie mal will. Für uns war wichtig, dass meine Frau und ich jeweils ein Konto haben, beide Visa-Karten und EZ-Karten und das Konto und alle Karten kostenlos sind. Für 2 Konten 3 Visakarten und 2 EZ Karten, plus Kontogebühren und ggf. noch andere Gebühren, kommt da in Spanien im Jahr einiges zusammen. Und- die Visa-Karten der DKB sind auch am Automaten in Spanien nicht begrenzt. Man kann so viel Geld an einem Tag am Geldautomaten abholen, wie auf dem Konto ist. Von meinem Konto hat unsere Tochter in Deutschland noch die ebenfalls kostenlose Visa-Partnerkarte und wenn sie für uns Besorgungen macht, dann kann sie ebenfalls in Deutschland kostenlos Geld am Automaten ziehen. ***Zypern und Griechenland haben gezeigt, dass man nie sein Geld auf einem Konto in den Land habe sollte, in dem man wohnt.*** Hinzu kommt noch, dass meine Frau und ich Gütertrennung haben. Die Immobilie in Spanien gehört meiner Frau alleine und ich habe mein Geld im Ausland. Ich kenne viele Leute in Spanien, denen wurde wegen Bagatellangelegenheiten das Konto (Embargo) gepfändet. Und dann muss man, selbst wenn man im Recht ist, sich einen Anwalt nehmen der das klärt und meistens dann teurer ist als die Forderung. Auch kann man dann unmöglich eine seriöse Vermietung von Ferienwohnungen machen, wenn ein Konto in einem Land ist, wo so etwas möglich ist. Gut- eine Hypothek haben wir nicht benötigt, aber man kann ja auch trotzdem ein deutsches Konto haben. Wichtig ist, dass jeder es so machen kann wie er/sie es möchte. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  6. Als Rentner nach Spanien

    Wir leben hier und sind Eigentümer, nachfolgend ein Überflug. Oder alle Details unter: www.ferienwohnungen-andalusien.eu Wer haben Tag- und Nachtstrom. und wenn wir die Rechnung durch die KW-Zahl teilen, kommen wir auf 20 Cent/KW Übrigens zahlen wir unsere Steuern auch von einem deutschen Konto und die Vermietung der Ferienwohnungen läuft auch über ein deutsches Konto. Nur die Grundsteuer zahlen wir bar bei einer Bank ein. Sind noch Fragen, immer gerne Helmut Jeder Deutsche im Ausland kann z. B. bei der DKB online ein Konto eröffnen und bekommt nach der Überprüfung kostenlose Visa-Karten und EZ-Karten. Alles weitere, auch Geldabhebung im Ausland ist kostenlos. Sind da 15 Jahre Kunden und es funktioniert prima. Viele Grüße Helmut
  7. Als Rentner nach Spanien

    Wir leben seit 20 Jahre in Spanien, haben eine Firma dort gehabt, beziehen Renten und haben deutsche Konten. Wo ist da das Problem???? Wasser, Strom, Kfz Steuer usw. buchen alle von deutschen Konten ab.
  8. Als Rentner nach Spanien

    Wie wollen die Spanier mir mein deutsches Konto sperren??? Oder habe ich da was falsch verstanden? Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  9. Als Rentner nach Spanien

    Ja- die Versicherungen rechnen damit, dass die Leute es sich nicht richtig durchlesen und schreiben bewusst nur von Asien usw. Eben Versicherungsvertreter. Was ich zu der zusätzlichen D Krankenkarte geschrieben habe gilt in der ganzen EU Ich kann Dir auch gerne die Entscheidung des EUGH aus dem Jahre 2005 dazu zusenden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  10. Als Rentner nach Spanien

    Das ist eben falsch, gesetzlich versicherte Rentner müssen in D weiter KK-Beiträge zahlen, auch wenn sie in Spanien wohnen. Die D KK zahlt für jeden Rentner einen Pauschalbetrag nach Spanien an die spanische KK.; unabhängig davon, wie viel KK-Beiträge der D Rentner in D zahlt. Ich habe eine ganz eigenständige spanischen K-Versicherung als Rentner. Mit meiner Frau hat das überhaupt nichts zu tun. Jeder in Deutschland gesetzlich versicherte Rentner mit Wohnsitz in Spanien kann sich Jederzeit in Deutschland mediz. behandeln lassen. Das was ich mache ist die Lebenswirklichkeit. Es sind nur so viel unrichtige Darstellungen unterwegs, die viel miteinander verwechseln. Ich kann sagen, das ich mich in Spanien in dem Gesundheitssystem sehr gut aufgehoben fühle. Aber-- das hatte ich auch schon seit 1986 geplant. Z. B. das ich nicht bei der D KK unter die 9/10 Regelung falle, von meiner private Altersversorgung keine KK Beiträge zahlen muss, usw. usw. Und damals musste ich noch Bücher wälzen. So- nun müssen wir ins Dorf fahren. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  11. Als Rentner nach Spanien

    Hallo Magic, da liegst Du leider falsch. Hier ein Auszug: https://www.recht-spanien.com/index.php/de/blog-de/steuern/238-steuernspanien.html Der Wohnsitz ist grundsätzlich mit dem Begriff "Residencia" gleichzustellen. Haben Sie Ihren Wohnsitz in Spanien, gelten Sie verwaltungstechnisch und steuerrechtlich grundsätzlich als ansässig bzw. als "Residente". Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Ihr Zweitwohnsitz nicht ungewollt zum steuerrechtlichen Hauptwohnsitz wird, denn für unbewusst Voll-Steuerpflichtige, wird der Zweitwohnsitz schnell zur Steuerfalle. Im Gegensatz zum verwaltungstechnischen Wohnsitz, hat der steuerrechtliche Wohnsitz (residencia fiscal) wesentlich weitreichendere Konsequenzen, denn sobald Sie steuerrechtlich als "Residente" gelten, haben Sie sowohl Ihr Welteinkommen in Spanien zu versteuern als auch die entsprechenden steuerrechtlichen Pflichten zu erfüllen (z. B. Steuererklärungen, Modelo 720). In dieser Hinsicht sind Sie als natürliche Person, nach Artikel 9 des spanischen Einkommenssteuergesetzes und entsprechend des deutsch-spanischen Doppelbesteuerungs- abkommens, nicht nur wohnhaft in Spanien wenn Sie sich 183 Tage im Jahr in Spanien aufhalten sondern ebenfalls wenn Sie in Spanien über eine ständige Wohnstätte verfügen (Eigentum oder Miete) oder wenn Sie den Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen in Spanien haben. A) 183 Tage im Jahr Aufenthalt in Spanien: Auch wenn der ständige Aufenthalt in Spanien auf den ersten Blick die einfachste Möglichkeit ist Ihren Wohnsitz festzustellen, ist es durch den Wegfall von Grenzkontrollen für das spanische Finanzamt nahezu unmöglich diese Bedingung nachzuweisen. Die ständige Wohnstätte in Spanien: Haben Sie in Spanien eine ständige Wohnstätte (Erst- oder Zweitwohnsitz) besteht für das spanische Finanzamt bereits eine Vermutung, dass Sie Ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in Spanien haben. Auch wenn Sie sich weniger als 183 Tage in Ihrem Zweitwohnsitz aufhalten, können Strom- und Wasserrechnungen, Telefonrechnungen usw. bereits ausreichen um zu vermuten, dass Ihr steuerrechtlicher Wohnsitz in Spanien liegt. Hierbei haben Sie als Steuerzahler zu beweisen, dass es sich effektiv um Ihren Zweitwohnsitz handelt, dass Ihr Erstwohnsitz in Deutschland liegt und dass Sie Ihre Einkünfte in Deutschland versteuern. C) Der Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen: Diese letzte Bedingung lässt sich im Allgemeinen lediglich durch Vermutungen bestärken. So wird hierbei z. B. vermutet, dass der Steuerzahler seinen Wohnsitz in Spanien hat, wenn in Anwendung der genannten Kriterien sein nicht getrenntlebender Ehepartner und seine minderjährigen Kinder ihren Wohnsitz in Spanien haben. Im Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung wird der Konfliktfall durch den Artikel 4 Absatz 2 gelöst. Ist nach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt Folgendes: a) Die Person gilt als nur in dem Staat ansässig, in dem sie über eine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen); kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie in keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat; c) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden Staaten oder in keinem der Staaten, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist. d) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder von keinem der Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen. Es ist hierbei zu beachten, dass in der Praxis lediglich Abschnitt a) Anwendung findet, da nur in Ausnahmefällen der Lebensmittelpunkt nicht eindeutig bestimmt werden kann. Verfügen Sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, ist die Bestimmung Ihres Lebensmittelpunktes somit ausschlaggebend zur Begründung Ihres Steuerwohnsitzes.
  12. Als Rentner nach Spanien

    Hallo Magic , ich glaube, da wird einiges verwechselt. Ich wohne seit 20 Jahre in Spanien, bin Altersrentner und muss von meiner gesetzl. Rente in Deutschland etwa 9% Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen; von meine private Vorsorge muss ich keine KK-Beiträge zahlen und auch keine Steuern. Da ich aus der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung nur eine Minirente von etwa 450,00 Euro erhalte, zahle ich also in Deutschland etwa 40,00 Euro KK-Beitrage an die KVdR der AOK im Monat. Dafür bin ich in Spanien so versichert, wie ein gesetzlich versicherter spanischer Rentner, habe aber auch eine AOK-Karte, mit der ich mich jederzeit in Deutschland so mediz. behandeln lassen kann, wie ein deutscher Rentner, der auch noch in Deutschland einen Wohnsitz hat. Z. B. wenn meine Zähne saniert werden müssten. Ich bin nach einer schweren Sepsis Pflegestufe 2 und erhalte von der deutschen Pflegeversicherung für die Pflege und die Verhinderungspflege über 6.000,00 Euro im Jahr, die ich an eine Person zahlen kann, die mich pflegt; in diesem Fall meine Ehefrau. Rollatoren und andere Hilfsmittel zahlt die spanische KK. Wegen meiner Erkrankung an Leukämie (CML) muss ich seit 13 Jahren ein spezielles Medikament nehmen (Sprychel) ; die monatlichen Medikamentenkosten belaufen sich auf etwa 5.000,00 Euro im Monat; auch das zahlt die spanische KK, ohne das ich einen Cent Zuzahlung zahlen muss. Wegen dieses hochmodernen Medikamentes bleibt mir eine Knochenmarktransplantation erspart. Jeden Morgen eine Pille und fasst ohne Nebenwirkungen. Alle 14 Tage wird bei meinem Blut in dem Centro der Salud der Gerinnungswert kotrolliert, denn da ich wenig Bewegung habe, hat mir der Arzt Blutverdünner verordnet. 2 x im Jahr muss ich zum Bluttest (wegen der Leukämie) ambulant in die Universitätsklinik nach Málaga. Als ich nur mal erwähnt habe, dass ich ab und zu Herzrhythmusstörungen habe, kam gleich das volle Programm bis hin zu einem Langzeit- EKG. Wer noch weitere Informationen habe möchte, immer gerne. Bei meiner Ehefrau sieht da etwas anders aus, denn sie bekommt neben der deutschen Rente auch eine spanische Rente. Meine Ehefrau hatte 11,5 Jahre in der spanischen Landwirtschaft das Gewerbe angemeldet und war für etwa 180,00 Euro im Monat Kranken- und Rentenversichert; ich war bis zu meiner Altersrente kostenlos bei ihr mitversichert. Meine Ehefrau erhält dafür 14 x im Jahr eine spanische Rente von etwa 640,00 Euro im Monat ohne das ihre deutsche Rente verrechnet wird. Für die KK müssen Rentner in Spanien keine Beiträge zahlen und da meine Ehefrau auch Anspruch auf eine spanische Rente hat, muss sie auch keine deutschen KK-Beiträge zahlen. Über de Daumen gerechnet würde ich sagen, dass meine Ehefrau für die fasst 12 Jahre Beiträge in die spanische Rentenkasse, genau so viel an Nettorente erhält, wie eine Verkäuferin bei LIDL, die aber dafür (einschl. AG-Anteil) 45 Jahre lang etwa den 3 bis vierfache Beitrag in die deutsche Rentenkasse zahlen muss; Gerne rechne ich das vor. Gestern hat meine Frau über eine App der spanischen KK noch einige Termine für die nächste ärztliche Untersuchung geändert und einen Termin für morgen hinzugefügt. Meine Frau vermietet auch noch 2 Ferienwohnungen, und wenn wir dann mal abends zusammen mit den Gästen auf der Terrasse sitzen und bei einem Fläschchen Wein über diese Dinge reden, meinen die Gäste, wir erzählen aus einer anderen Welt. Die Gäste kennen nur aus dem deutschen Regierungsfernsehen die arme Rentner in Spanien. Nur so als Abschluss. Für unsere Tochter (40), die in Deutschland in einer eigenen Wohnung lebt und eine durch die Grundsicherung aufgestockte EU-Rente erhält, bekomme wir das deutsche Kindergeld. Wir können dann unserer Tochter, ohne dass ihr dadurch die Grundsicherung gekürzt werden kann, den doppelten Kindergeldbetrag in der Form von nicht geldwerten Zuwendungen zukommen lassen. Etwa ein KFZ stellen, oder irgendwelche schönen Dinge kaufen, Reise bezahlen, die Ausbildung ihres Begleithundes bezahlen usw. Wer auch hier näheres wissen möchte, immer gerne Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  13. Als Rentner nach Spanien

    Hallo Gerd, erst mal ein Tippfehler von mir. Das Existenzminimum beträgt für 2019 in Deutschland 9.168 €. Zur Versteuerung der deutschen Renten in Spanien und davon ausgehend, dass die Renten seit 2019 bezogen werden. Das Existenzminimum liegt in Spanien etwa 30% unter dem deutschen Existenzminimum und es gibt die der Rentenbesteuerung keinen Freibetrag von (bei Renten an 2019) 22%. Das heißt über den Daumen: Es müssen etwa 30% mehr an Rente versteuert werden und zwar zu 100%. Da kommen schnell im Jahr ein paar Tausender zusammen. Für deutsche Rentner, die früher (in Deutschland) nur etwa 50% der Rente versteuern mussten (oder heute noch "Altrentner") war es daher noch verlockender sich nicht anzumelden. Die deutsche Rente ist in Spanien daher steuerpflichtig. Daneben ist die deutsche Rente zusätzlich mit fünf Prozent ihres Betrages in Deutschland zu versteuern. Das spanische Finanzamt muss dann aber die in Deutschland gezahlte Steuer auf die spanische Steuer anrechnen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  14. Als Rentner nach Spanien

    Hallo baufred, das ist alles richtig was Du schreibst. Nur- wer will das kontrollieren? Eltern mit schulpflichtige Kindern oder mit Kindern generell ist ein Aufenthalt über 183 Tage nachweisbar. Oder anhand von Stromrechnungen, Wasserrechnungen oder Telefonrechnungen usw. Wer sich aber als Rentner, ein Zimmer bei seinen Kinder in Deutschland behält, und sich auch tatsächlich dort gelegentlich aufhält, hat legal einen Wohnsitz in Deutschland und hat somit erst einmal das Existenzminimum von 15.540 Euro bei Paaren frei und muss dann (als Neurentner) (ab 2019) nur 78 % des Restbetrages versteuern. Im Zweifelsfall muss die Behörde nachweisen, dass sich der Rentner tatsächlich mehr als 183 Tage in Spanien aufhält. Aber wie will die Behörde das machen, wenn sie ja noch nicht einmal den Namen kennt? Allerdings ist der Rentner dann nur in Spanien so versichert wie ein Urlauber, eben nur für Notfälle. Sind dauernde Medikamenten-Verschreibungen oder häufige Kontrollbesuche bei einem Arzt notwendig, oder werden diese wegen einer auftretenden neuen Krankheit notwendig, dann muss der Rentner sich doch anmelden, oder öfter nach Deutschland fliegen oder ganz zurück gehen. Für die erste Zeit, oder auch länger, ist daher eine vollmöblierte Wohnung, für die keine Verträge mit irgendwelchen Versorgern abgeschlossen werden muss, sicherlich nicht die schlechteste Lösung. Bei einem befreundeten Vermieter haben sich zwei Rentnerehepaare eine 4 Personenwohnung zusammen angemietet, haben zusammen nur ein deutsches Auto (einen kleinen Bus) und fahren damit getrennt mindestens einmal im Jahr ihre Verwandten in Deutschland besuchen; und eben die oben erwähnten Arztbesuche werden erledigt. Auf alle anderen Dinge wie Führerscheinumtausch, Autoummeldung usw. will ich hier erst gar nicht thematisieren. Die Leute müssen es ja nicht machen, aber sie könnten. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  15. Hallo, meine Frau (66) und ich (67) wohnen seit 20 Jahren in den Bergen über Malaga und vermieten dort eine 4 Personen-Wohnung ab 2020 auch als Ganzjahresvermietung. Alles zu finden unter: www.ferienwohnungen-andalusien.eu Menü Ganzjahresvermietung Dort sind auch viele weitere Informationen zu finden. Sind noch Fragen? Immer gerne. Viele Grüße aus Andalusien Helmut