Helmut Josef Weber

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  1. ...Elektrofahrzeuge und deren Lade-Infrastruktur in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Euro... ...für herkömmliche Fahrzeuge in Höhe von 250 Millionen Euro... Ich denke, dieses Zahlen spielen eine gewisse Realität wieder, denn wenn die Kosten der Ladestationen (von den 100 Millionen Euro) abgezogen werden, wird wohl für den reinen E-Autokauf nicht viel überbleiben. Es verschleiert die Zahlen so, als wenn man schreiben würde: 250 Millionen Subvention für Verbrenner, einschließlich für den Aufbau eines Tankstellensystems. Wenn man jetzt auch noch einrechnet , dass die 250 Millionen ausschließlich für die Subvention von Verbrennern ausgegeben werden (da ja die Infrastruktur Tankstelle schon vorhanden ist) würde ich mal über den Daumen schätzen, dass die Verbrenner mindestens viermal höher subventioniert werden als E-Autos. Und die Infrastruktur für Ladestationen herzustellen bedeutet ja nicht nur, dass eine Ladestation an einem beliebigen Ort aufgestellt werden kann, sondern, dass in der Nähe auch Stromleitung liegen müssen, die diese Kapazität erbringen. Die Kapazität der Stromkabel, um ein E-Auto schnell laden zu können , muss etwa 50 Mal höher sein, als wenn damit hier auf dem Land ein ganzes Haus elektrisch versorgt wird und dann kann damit kann an dem Ort auch nur ein Elektroauto geladen werden. Einen Feuerwehrschlauch in einem Privathaushalt bringt auch nichts, wenn der Hausanschluss nur für den nötigen Trinkwasserverbrauch ausgelegt ist. Aber wie gesagt, die Zahlen halte ich für realistisch und nicht für überzogenen Aktionismus. Nur - man muss die Zahlen eben auch mal von einer anderen Seite sehen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  2. Aufgrund dessen beschloss das Team, bestehend aus den Forschern Eduard Anfruns-Estrada, Gemma Chavarria-Miró, und Susana Guix unter der Leitung von Rosa Maria Pintó und Albert Bosch Tests, Untersuchungen an gefrorenen Proben durchzuführen, die bereits zwischen Januar 2018 und Dezember 2019 entnommen worden waren. Das Ergebnis war wohl auch für die Forscher überraschend. Demzufolge konnte das Virusgenom in einer vom 12. März 2019 stammenden Probe nachgewiesen werden. Forscher haben in Abwasserproben aus Barcelona, die am 12. März 2019 gesammelt wurden, das Virus nachgewiesen, das die Krankheit verursacht", hieß es nun in einer Erklärung der Universität. https://deutsch.rt.com/europa/103969-spanischer-paukenschlag-forscher-weisen-covid/
  3. Vielleicht habe ich ja auch einiges nicht richtig verstanden, aber ich bin der Meinung, dass die Masken, die getragen werden sollten, nicht davor schützen infiziert zu werden, sondern sie sollen die Mitmenschen davor schützen, das eine infizierte Person nicht die Viren durch die Gegend hustet. Dann lese ich wieder, dass z. B. beim Niesen der Atem mit bis zu160 km/h (45 m/s) aus dem Mund austritt und die Viren ohne Schwierigkeiten durch die Maske drückt. Geschätzt würde ich sagen, dass in einer Sitzreihe die Köpfe der Passagiere in Flugzeugen etwa 70 cm auseinander sind. Und dagegen soll die bordeigene Klimaanlage mit ihrer Luftbewegung ankommen? Zusätzlich besteht noch eine Gefahr darin, dass eine Klimaanlage die Luft sehr trocken macht. Trockene Luft reizt aber die Schleimhäute der oberen Atemwege und trocknet sie aus. An der Oberfläche unserer Schleimhäute befinden sich eine Menge Flimmerhärchen, deren Aufgabe es ist, den Körper vor dem Eindringen von Krankheitskeimen und Fremdkörpern zu schützen. Bei warmer, trockener Luft bewegen sich diese Flimmerhärchen weniger, ihre Reinigungskraft wird vermindert. Außerdem werden Krankheitskeime, die sich über die Tröpfcheninfektion übertragen, durch die trockene Luft flugfähiger; man kann sie leichter aufwirbeln, und somit auch leichter einatmen. Zu allem Übel überleben Viren bei trockener Luft auch länger, als in Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit. Nur mal so zum Vergleich: Ein kleiner Ventilator, von ca. 20 Watt, der in unserem Bad dafür sorgt dass beim Duschen die feuchte Luft abgezogen wird, saugt pro Stunde etwa 240 Kubikmeter Luft ab. Bei einer Größe des Bades von 3 x 3,5 m und einer Höhe von 2,5 m, wird somit die Luft fasst zehn Mal pro Stunde ausgetauscht, also etwa 240 Kubikmeter Frischluft pro Stunde für eine Person. Es kann ja jeder selbst entscheiden, aber nur um in den Urlaub zu fliegen, würde ich mich so einer Gefahr nicht aufsetzen. Ich bin mal auf die Zahlen gespannt, wenn die Infektionsquellen in einigen Wochen zurückverfolgt werden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  4. Das nutzt nichts, die Trafos geben ist nicht her und der Querschnitt der öffentlichen Leitungen auch nicht. Wir haben mit Ach und Krach 28 Ampere bekommen können; die meisten Haushalte um uns herum bekommen nur 10 Ampere. Wie viel Tage soll man denn da ein Elektroauto laden (aber auch nur dann wenn alle anderen Strom-Verbraucher im Haus abgestellt werden). Der Strom kommt eben nicht nur aus der Steckdose, sondern er muss irgendwo durch Leitungen geschickt werden, die auch den Querschnitt haben, damit sie den Strom überhaupt leiten können und nicht durchbrennen. Nur so zum Vergleich: Wir haben schon "als Privilegierte" mit 28 Ampere nur so viel Strom zur Verfügung" wie etwa ein Elektroherd mit Backofen benötigt, oder 2 Waschmaschinen. Und das für drei komplette Haushalte mit 5 Klimaanlagen und so weiter. Wenn im Sommer unsere Nachbarn und wir unsere Klimaanlagen benutzen, geht die Stromspannung oft unter 200 Volt; nur ein Elektroauto dabei und es ist Ende in der Gegend mit Strom.
  5. Das mit dem Wasserverbrauch in der Landwirtschaft ist tatsächlich ein Problem, was eben daran liegt, weil nichts kontrolliert wird. Andererseits würde sich das Gemüse mindestens im Preis verdoppelt, wenn alle Bauern ihr Wasser aus legalen Quellen beziehen würden. Wasserknappheit besteht in Spanien nur dadurch, weil durch die marode Wasserleitungen mindestens die Hälfte des Wassers verloren geht, bevor es beim Verbraucher ankommt. Es gibt in Spanien fast 400 Stauseen und über 900 Meerwasserentsalzungsanlagen, die heutzutage durch die Umkehrosmose so sauberes Wasser aus dem Meer gewinnen können, dass es als destilliertes Wasser verkauft werden kann. Die Kosten betragen etwa 20 Cent pro 1000 Liter Wasser. Wenn damit ein Bauer seine Felder bewässern würde, dann würde er sei Gemüse nirgendwo mehr verkaufen können. Wir selbst füllen unseren Pool (aus unserem Tiefbrunnen) mit 80.000 Liter im Mai und lassen das Wasser wieder im Oktober/November ab. Allerdings versickert das Wasser, das wir aus dem Pool ablassen, wieder auf unserem Grundstück und wird wieder zu Grundwasser; genau wie alle Abwässer die über unser Dreikammersystem gereinigt werden und dann auf dem Grundstück unterirdisch verrieselt werden. Unser Pool benötigt allerdings durch die Verdunstung (je nach Wetterlage) etwa 200 bis 400 Liter Wasser am Tag.
  6. Und warum benutzt Du dann diese Statistik? Die meisten Leute verwechseln ökologisch und nachhaltig gewonnene Energie und mit ökologisch und nachhaltig gewonnenen Strom. So kann ich mit nachwachsenden Rohstoffen (wie Holz oder Stroh) z. B. direkt ein Haus beheizen. Macht ja auch wenig Sinn erst aus dem Rohstoff Holz Strom zu erzeugen, der dann mit etwa 50 % Verlust für Heizzwecke benutzt wird. Ein Kilogramm Holz erzeugt über 4 kW Heizleistung und kostet in Spanien ca. 30 Cent, 4 kW aus der Steckdose kostet ca. 1 €. Also immer darauf achten, ob von ökologischer Energie oder vom ökologischem Strom gesprochen wird.
  7. Die Statistik zeigt die Entwicklung des Anteils Erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in Spanien in den Jahren 2008 bis 2018. Im Jahr 2018 wurden in Spanien rund 18 Prozent der verbrauchten Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161412/umfrage/stromerzeugung-aus-erneuerbaren-energien-in-spanien/#:~:text=Die Statistik zeigt die Entwicklung,Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen. Hinzu kommt aber, dass ein Elektroauto hier auf dem Land nicht geladen werden kann. Wir (Rentnerehepaar) fahren mit unserem alten Diesel (seit 16 Jahren) etwa 7.000 km im Jahr und benötigen dafür etwa 700 Liter Diesel/Jahr. Bei der Kilometerleistung würden wir mit einem Elektroauto niemals in einem Bereich kommen, wo die Ökobilanz zugunsten in Richtung Elektroauto schlägt, selbst wenn das E-Auto mit 100% erneuerbaren Energien gefahren würde. Aber - keine Frage; für Benutzer eines Elektroautos rechnet es sich, wenn die Kilometerleistung im Jahr sehr hoch ist, die Anschaffungskosten z. B. als Betriebsfahrzeug (einschließlich der MwSt) abgesetzt werden können, und eine Lade-Infrastruktur vorhanden ist, bei der das Elektroauto auch über Nacht am Wohnsitz geladen werden kann. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  8. Ja baufred, da kann ich nur schreiben: Wie kann man nur mit so wenig Wörter so viel Wahrheit schreiben? Viele Grüße Helmut
  9. Da sind mal wieder die Sozialisten und die Linken am Werk. Der Kauf eines Elektroautos soll nun in Spanien mit 4.000 € subventioniert werden. Aber dabei wird vergessen, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht in der Lage sein wird, einen Akku des Elektroautos aufzuladen, obwohl gerade die ländlich wohnende Bevölkerung lange Wege fahren muss. Die große Frage ist nämlich: Wo sollen wir auf dem Land ein Elektroauto laden? Maximal stehen uns hier für unser ganzes Grundstück (mit zwei Ferienwohnungen) 28 Ampere zur Verfügung, das sind 6,4 KW/Std. Über den Daumen benötigen wir also um einen 100 KW Akku des Elektroautos zu laden, 16 Stunden; aber auch nur dann, wenn wir alle anderen elektrischen Verbraucher abschalten. Würden wir die Hälfte des Stromes nehmen, der uns zur Verfügung steht, würden wir für das Laden des Akkus 32 Stunden benötigen. Wenn nur ein Feriengast sich als Leihwagen auch ein Elektroauto anmietet, dann…. Ganz zu schweigen davon, was mit den maroden Freileitungen und unterdimensionierten Trafos passiert, wenn nur jeder 5. sich zu dem Kauf eines Elektroautos entscheiden würde. Das ist wieder die typische Planung, die in Ländern vorkommt, wo Sozialisten und Linke meinen, etwas mit Subventionen steuern zu können, aber die marode und unterdimensionierte Infrastruktur das überhaupt nicht hergibt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  10. Ja, die Sozialisten, startet immer als Tiger und landen als Bettvorleger. Was ist denn aus den Ländern geworden, die in der Vergangenheit durch Sozialisten regiert wurden, und die heute noch durch Sozialisten regiert werden? Sozialismus bedeutet immer Mangel, dann Schlange stehen, und zum Schluss Gewalt, die dann Hunderttausenden das Leben kostet. Natürlich werden die Steuern erhöht, aber meistens nur bei den Dingen, die "den kleinen Mann" treffen. Wahrscheinlich die Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und zur Ablenkung auch die Erbschaftssteuer auf hohe Vermögen. Die Mehrwertsteuer ist außer bei "dem kleinen Mann" nur ein durchlaufender Posten, der auf der anderen Seite wieder als Vorsteuer von dem Finanzamt erstattet wird und die Mineralölsteuer wird über die Betriebsausgaben als gewinnmindernd abgesetzt. Nachdem z. B. die Steuer für die Vermietung von Ferienwohnungen um etwa 60% erhöht wurde, wird die die Schwarz-Vermietung sicherlich einen noch hören Prozentsatz einnehmen. Und wenn der kleine Handwerker seinen Kunden fragt, nachdem er seine Arbeit verrichtet hat "mit oder ohne Mehrwertsteuer" dann steht der Kunde vor der Wahl, ob er schon heute über 20% für die Arbeiten mehr oder weniger bezahlen will. Aber es ist richtig, ohne Steuererhöhungen werden auch die anderen EU-Mitgliedstaaten protestieren. Was wäre denn, wenn der Benzinpreis durch die Erhöhung der Mineralölsteuer auf 1,50 € morgen angehoben würde? Woran messen wir, ob Benzin/Diesel teuer ist? Ist Benzin/Diesel überhaupt treuer? Ich kann mich erinnern, dass ich 1972 mein erstes Auto gekauft habe. Damals kostete der Liter Benzin 62 Pfennig. Als Geselle im Handwerk hatte ich damals 4,80 DM Stundenlohn Brutto. Für eine Stunde Arbeit bekam ich also 480 Pfennig : 62 Pfennig =7,74 Liter Benzin, und mein Kadett B verbrauchte 10-11 Liter/100 km. Bei 1,50 Euro pro Liter Benzin muss ich heute also 11,61 Euro Stundenlohn haben, damit meine Benzin/Dieselrechnung Plusminus null verläuft und ich heute 2010 wieder 7,74 Liter Benzin für eine Stunde Arbeit erhalte. Die Tariflöhne im Heizungsbau liegen in Deutschland bei etwa 18 Euro: Wie lange mussten wir vor 30 Jahren für ein Brot, ein Kilo Schweinefleisch, eine Schachtel Zigaretten oder einen Farbfernseher arbeiten? Erstaunt werden wir feststellen, dass wir heute im Schnitt weniger Zeit für Alles arbeiten müssen. Warum erscheint uns heute aber Alles „viel teurer“ als früher? Dabei sollten wir nicht vergessen, wie viel wir für einen Liter Benzin bekommen. Mit einem Liter Benzin oder für etwa 1,50 Euro kann ich mit meinem Auto (etwa 7 Liter Verbrauch/100 km) besetzt mit 5 Personen, etwa 15 Kilometer weit fahren. Oder noch anders herum: Ich muss heute (bei z. B. 18 Euro Stundenlohn) etwa 5 Minuten arbeiten, um 5 Personen 15 Kilometer weit transportieren zu können. Also 15 km mit 5 Personen für etwa 1,50 Euro. Ist das teuer??? Wie teuer wäre Futter für einen Esel, der die gleiche Leistung vollbringt? Wenn der Esel etwa 3-4 Stunden auf einer Karre 5 Personen 15 Kilometer weit befördern; was frisst da so ein Tier? Wenn der Esel 2-3x am Tag die Stecke läuft, was kostet das an Futter am Tag? Und der Esel frisst etwa die gleiche Menge Futter wenn ich ihn nicht benötige. Ganz abgesehen davon, wie verkotet die Straßen wären, wenn Millionen Pferde oder Esel z. B. in einer Großstadt auf den Straßen wären. Oder geben wir einfach zu viel Geld für Dinge aus, die wir früher nicht hatten? Oder arbeiten wir heute weniger? Warum wird eigentlich Arbeit mit bis zu 50% besteuert, Kapitalerträge z. B. aus Aktienvermögen nur mit maximal 25%, und Kapitalerträge auf die Kurssteigerungen von Edelmetallen mit 0% und gerade Letztere sind in den letzten 20 Jahren um 550% gestiegen, alleine letztes Jahr um 40%. Also brauch der spanische Vermögende nicht angeben, wie viel Edelmetalle er im Ausland gelagert hat, damit er (beziehungsweise seine Erben) die Erbschaftssteuer umgehen kann; selbst das modelo 720 greift hier nicht, weil dort nicht nach Edelmetallen gefragt wird. Es ist auch alles ganz legal, wenn der Vermögende diese Edelmetalle irgendwann einmal aus versteuertem Geld gekauft hat. Zusammenfassend: Es ist schon alles etwas komplizierter, als Sozialisten sich vorstellen können. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  11. Hallo Peter, es gibt aber auch noch unzählige Beispiele darüber, womit die Abgabenlast der spanische Bevölkerung gering gehalten wird. Z. B. müssen wir für unseren Anhänger (bis 750 Kg) keine Steuern zahlen und auch nicht zum TÜV; versichert ist er automatisch über das Zugfahrzeug. Übrigens, TÜV-Gebühren für unseren Diesel Geländewagen, 50,35€. Kfz-Steuer für unsere Diesel 134 Euro im Jahr. Vor einigen Jahren wurde vor unserem Haus die Straße asphaltiert; für die Anlieger keinerlei Zuzahlung. Ich weiß nur nicht wie das in den spanischen Städten ist, aber hier auf dem Land werden keinerlei Anliegerkosten erhoben. Für unsere 28.000 Quadratmeter Grundstück, mit den diversen Gebäuden, einschließlich der Müllentsorgung, bezahlen wir keine 400 € Grundsteuer im Jahr. Erwerbsunfähigkeitsrenten sind in Spanien steuerfrei. Wer (wie meine Ehefrau und ich) Mitglieder der spanischen Sozialversicherung sind, müssen auch deutsche Erwerbsunfähigkeitsrenten in Spanien nicht versteuern. Für unsere Vermietung der Ferienwohnungen sind wir hier auf dem Land von der Mehrwertsteuer befreit, was natürlich auch die dreimonatige Vorsteueranmeldung beim Finanzamt erspart, und die daraus entstehenden Steuerberaterkosten. Und -- ganz besonders vorteilhaft wirkt sich aus, dass für die Vermietung von Ferienwohnungen, in Spanien kein Gewerbe angemeldet werden muss, wie z. B. in Deutschland. Beiträge zur Pflegeversicherung trägt in Spanien der Staat. Arbeitnehmer müssen von ihrem Lohn nur 4,7% Sozialversicherung zahlen. Gesetzlich versicherte Rentner sind beitragsfrei in der Krankenversicherung. Für meine Medikamente, die ich im Monat benötige und über 5.000 € pro Monat kosten, muss ich ca. 80 Cent dazu zahlen; wofür diese 80 Cent jetzt sind, weiß ich aber wirklich nicht. Ein Nachbar hat mir mal gesagt, dass diese 80 Cent der Apotheke berechnen darf, aber da habe ich auch sonst keine Information drüber. Wenn ich bei unserer Stromrechnung den Endbetrag durch die KW Teile, dann komme ich ganz genau auf 20,4 Cent pro kW. Das liegt aber auch daran; dass wir große Verbraucher; wie Waschmaschine, Spülmaschine, Brunnenpumpe, Poolpumpe, und so weiter; über den günstigen Nachtstrom laufen lassen, der uns bis Mittags um 12 Uhr, 14 Stunden pro Tag zur Verfügung steht. Eine entspannte Sommernacht, in dem per Klimaanlage gekühlten Schlafzimmer, kostet daher nur etwa 30 Cent Strom, denn bei dem Nachttarif entstehen nur Stromkosten von etwa 9 Cent pro kW. Ja Peter, da kommen schon schnell Deine erwähnten 30% zusammen und dabei muss ich jetzt nicht noch von denen günstigen Nahrungsmittel anfangen (wie z. B. bei Carrefour) wo Rentner alle frischen Lebensmittel ohne Mehrwertsteuer einkaufen können. Und für die eingesparte GEZ im Jahr und die eingesparte Hundesteuer, können wir auch einige Male im Jahr schön essen gehen. Wer als Rentner dann noch die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen kann, hat auch noch eine Menge Geld gespart, wenn ich dagegen die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland sehe. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  12. Wie? Hat Spanien denn nicht die Grundsicherung eingeführt? Meine Ehefrau musste nicht wegen ihrer Mindestrente irgendwann einmal einer Behörde irgendwelche Kontoauszüge vorlegen, meine Frau darf länger als 4 Wochen ins Ausland, braucht kein Eigentum angeben und kann auch noch ihre Rente aus Deutschland behalten, das erzähle doch mal einem deutschen Grundsicherungsempfänger. Ein deutscher Grundsicherungsempfänger darf noch nicht einmal seine Kinder länger als 4 Wochen im Jahr im Ausland besuchen, muss jährlich seine Kontoauszüge vorlegen, und der Sachbearbeiter kann jederzeit eine Kontoabfrage machen und am Straßenverkehrsamt nachfragen ob ein Auto angemeldet ist. Es kann sogar in - D- vom Amt eine Wohnungsbegehung vorgenommen werden, wobei Schränke kontrolliert werden, ob noch eine andere Person mit in der Wohnung lebt. Schenkungen (z. B. zu Weihnachten) die geldwert sind und mehr als 100 € kosten, werden in -D- von der Grundsicherung abgezogen. Diese Zustände meine ich.
  13. Ja- und wo die zig Milliarden gerade so schön fließen, hat Spanien auch gleich die Grundsicherung eingeführt. Die neuen Hilfen betragen zwischen 462 und 1015 Euro pro Monat, je nach Zusammensetzung und Größe des Haushalts. Anspruch darauf haben Personen zwischen 23 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Jahren einen selbstständigen Haushalt führen, mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig waren und deren Einkommen pro Person im Haushalt unter 230 Euro im Monat liegt. Wenn die Summe hinzugerechnet wird, die noch hinzuverdient werden darf, dann kommt eine einzelne Person auf 692,00 Euro. Natürlich auch inbegriffen ist die kostenlose Mitgliedschaft in einer Krankenkasse. Und ich denke, dass die Bezieher dieser Grundsicherung nicht wie in Deutschland mit den Methoden kontrolliert werden, die zur Bekämpfung des Terrorismus eingeführt wurden. An Tizia: Dort steht: Rentner, die eine eidesstattliche Erklärung über ihren Rentnerstatus vorlegen, zahlen nur 10 % Zuzahlung auf ihre Medikamente. Arbeitslose ohne Leistungsbezüge sind von der Zuzahlung befreit. Gleiches gilt für die Bezieher einer Mindestrente Grundsicherungsempfänger können davon in Deutschland nur träumen und müssen entweder bei den Medikamentenkosten zu zahlen oder einen einmaligen Betrag jährlich zahlen. Ich muss z. B. gegen meine Leukämie (seit etwa fünfzehn Jahren) Medikamente nehmen, die im Monat 5.600 € kosten und habe noch nie in Spanien einen Cent zuzahlen müssen. Meine ganze Monatsration für Blutdrucksenker, Blutverdünner und Nitroglycerin Pflaster usw., haben das letzte Mal 80 Cent Zuzahlung gekostet. Deshalb weise ich auch seit Jahren immer wieder darauf hin, dass gesetzlich versicherte Rentner, die überwiegend in Spanien leben, sich dem spanischen Gesundheitssystem anschließen. Diese Rentner haben nur Vorteile dadurch und bleiben in Deutschland genauso versichert wie vorher, und haben daher sogar zwei Versicherungskarten. Ich habe eine AOK-Karte und die Karte des spanischen Sozialversicherungssystem, und ich kann mir praktisch aussuchen wo ich mir die Medikamente verschreiben lasse und wo ich zum Arzt gehe; egal ob in Deutschland oder in Spanien; obwohl ich keinen Wohnsitz mehr in Deutschland habe. Zahnersatz konnte ich mir z. B. in Deutschland machen lassen und würde die gesetzliche Zuzahlung dazu bekommen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  14. Hallo Tiza, ja eben, das meine ich wenn ich von "nur Gelaber" schreibe. Keinerlei Substanz oder etwas das dazu beiträgt Wissen weiter zu vermitteln. Und das mit Worthülsen, dessen Bedeutung Du anscheinend überhaupt nicht verstehst. Aber zu Deiner Information: Get·to, Ghetto /ˈɡɛto,Gétto,Ghétto/ Substantiv, Neutrum [das] abgeschlossenes Stadtviertel, in dem die jüdische Bevölkerung abgetrennt von der übrigen Bevölkerung leben muss "die Gettos von Warschau" Ich denke, es ist für die Leser dieser Seite sicherlich interessanter, wenn Du hier etwas von Dir geben würdest, was zumindest so viel Substanz hat, etwas Wissen zu vermitteln. Wie wäre es denn z. B., wenn Du über das was ich hier in den Beiträgen geschildert habe, einmal eine Gegenrechnung aufmachen würdest? Oder reicht es dazu nicht? Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  15. Hallo Tiza, meine liebe Frau und ich wohnen seit etwa 20 Jahren mitten unter der einheimischen spanischen Bevölkerung. Meine Ehefrau bekommt die Rente, von der ich geschrieben habe und ich möchte mal behaupten, dass ich mehr Wissen über dieses spanische Rentensystem habe, als Du nur erträumen kannst. Außerdem wäre es besser, wenn Du nicht so plakativ mit Worthülsen um Dich rum wirst, ohne dass überhaupt etwas fundamentales dabei ist. Das ist doch alles nur substanzloses Gelaber, ohne fundamentales Wissen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut Hallo Peter ja- die Rentner mit den ein oder zwei Häusern, das sind die Rentner, die diese Häuser noch vor dem Jahre 2000 gebaut haben; also bevor der Euro eingeführt wurde. Damals lagen die Zinsen in Spanien bei bis zu 20% und dann haben diese Menschen so ein Haus über viele Jahre gebaut, eben immer wieder weitergebaut, wenn wieder etwas Geld da war. Bei der damaligen hohen Arbeitslosigkeit, haben diese Menschen fast immer nur schwarz gearbeitet und dann für das Geld, was sie verdient haben, Stück für Stück eben in ein Haus gesteckt. Um diese Mindest-Rente zu bekommen, die sie heute haben, reicht es ja auch 15 Jahre Beiträge zu zahlen. Die anderen 30 Jahre haben sie für ihre private Altersversorgung dadurch gesorgt, dass Sie sich ein oder zwei Häuschen in diesen 30 Jahren gebaut haben. Ja, das Problem mit den hohen Krankenkassenbeiträge kenne ich auch von Engländern in der Nachbarschaft. Der Mann hat jetzt Parkinson bekommen und kann wegen seiner Vorerkrankungen auch nicht mehr die Versicherung wechseln; er hat sich jetzt aber auf einen Basistarif von etwa 550 € im Monat herunterstufen lassen. Und wenn er Pech hat, dann macht die privates Versicherung von ihrem Gruppe-Kündigungsrecht gebrauch und dann steht er ohne Versicherung da. Viele Grüße aus Andalusien Helmut