Helmut Josef Weber

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Alle erstellten Inhalte von Helmut Josef Weber

  1. Die Todeszahlen infolge einer Pneumonie sind seit 70 Jahren unverändert hoch: 30.000 jedes Jahr. Experten wollen das nicht akzeptieren. 11.07.2018, 08:46 Laura Réthy https://www.morgenpost.de/ratgeber/article214817225/Lungenentzuendung-30-000-Tote-jedes-Jahr-in-Deutschland.html Also sind in dem letzten Monat etwa zweieinhalbtausend Menschen an einer Lungenentzündung gestorben, die auch sonst gestorben sind.
  2. Vom 28. Februar, bis zum 28. März, hat sich (in D) die Rate der Erkrankten (bei denen die Erkrankung per Test nachgewiesen wurde) fasst vertausendfacht von etwa 50 auf etwa 50.000. Die Vorstellung, dass in einem weiteren Monat alles wieder so sein kann wie vorher, halte ich für eine Illusion. Zu prüfen wäre allerdings, ob die Beibehaltung der bisherigen Maßnahmen mehr Leben kosten werden oder eine Lockerung der bisherigen Maßnahmen.
  3. Wir haben uns jetzt "eingeigelt" weil in Spanien nicht das Haus verlassen werden darf; nur unter bestimmten Umständen, z. B. zum Einkaufen, zum Arzt und so weiter. Auch dürfen Personen nur alleine im Auto fahren, oder mit Angehörigen die im selben Haushalt leben. Wir haben hier eine sehr gute Nachbarschaft, aber Besuche sind jetzt nicht erlaubt. Selbst Spaziergänge sind nicht erlaubt; in einigen Städten kontrolliert die Polizei sogar den Kassenbon, denn es hat Leute gegeben, die 10 mal hintereinander zum Supermarkt gelaufen sind und haben sich eine Stange Kaugummi geholt. Der Einkauf muss mindestens 30 € betragen. Als wir vor einigen Tagen ins nächste Dorf gefahren sind, ist uns auf den zehn Kilometern hin und den 10 km zurück, nicht ein Auto entgegen gekommen. In ca. 14 Tagen muss ich in die Universitätsklinik nach Malaga, zur halbjährlichen Blutuntersuchung, mal sehen wie es da zugeht. Ja - natürlich, jeder sollte sich in seinem Umfeld so einrichten, dass Er oder Sie sich dort wohlfühlt. Wenn meine liebe Frau und ich in Malaga, oder irgendwo anders an der Küste wohnen müssten, dann wären wir nicht in Spanien. Spanien bietet für alle Bedürfnisse etwas; die Spanne reicht von einer Dauerkirmes unterhalb der Hochhäuser in Benidorm, über eine Wohnung in einem spanischen Dorf, bis hin zu einer Hütte, abgelegen in den Bergen, ohne Strom und Wasseranschluss. Wir sind hier in einem Landschaftsschutzgebiet, in dem (außer Landwirtschaft) kein Gewerbe ausgeübt werden darf. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  4. Wie steht’s nun in Spanien? Für uns als Rentner hat sich nicht viel getan; wir fahren sowieso höchstens alle 14 Tage mal ins nächste Dorf und auf unserem Grundstück (das ja hermetisch abgeriegelt ist) hat sogar unser Hund genug Auslauf. Die Vermietung unserer Ferienwohnungen ist eingestellt. Die Renten wurden in diesem Monat sechs Tage eher ausgezahlt, damit die Leute noch vor dem Wochenende einkaufen können. Die Häuschen um uns rum, die normalerweise das ganze Jahr leer stehen, füllen sich langsam mit den Leuten, die aus der Großstadt fliehen. Man muss schon "fliehen" schreiben, weil es verboten ist. Ein Händler kommt (wie auch in den letzten Jahren) fast täglich vorbei und verkauft Lebensmittel; eigentlich ist ist es der Bäcker, aber er hat so einige Sachen dabei. Wir hatten uns ja auf den großen Knall vorbereitet, der eigentlich erst Ende des Jahres eingetreten wäre; nun hat das Virus alles ein paar Monate vorgezogen. Ja - das ist eben nur die verkürzte Sichtweise von Rentnern, die in Spanien auf dem Land wohnen. In Malaga, in einer kleinen Wohnung, mit Kindern, wird es natürlich ganz anders aussehen. Hier noch ein interessanter Link. https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/ Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  5. Das Coronavirus ist zwar der Auslöser, aber nicht der Grund warum jetzt unser Vermögen, dass auf bedrucktem Papier steht, großteils hinweggefegt werden wird. Eigentlich war der Zusammenbruch der Banken und das Umfallen der etwa 300.000 Zombie Firmen (alleine in Deutschland) erst ab Ende diesen Jahres erwartet worden; nun geht es schneller. Egal was die Länder-Regierungen oder die EZB jetzt unternehmen, es kann und wird nicht reichen. Wer jetzt noch Geld auf der Bank hat, sollte es abholen, denn das Geld gehört nicht Denjenigen die es eingezahlt haben, es gehört der Bank. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  6. 2016 sind in der Bundesrepublik Deutschland 760.000 Menschen an Lungenentzündung erkrankt; davon sind 260.000 in Krankenhäusern behandelt worden und 30.000 sind gestorben.
  7. Hallo Tiza. Jeder versucht sich eben so gut einzurichten wie es geht, damit auch seine Lieben versorgt sind. Ich bin nicht nur Ehemann sondern auch Vater und Opa. Meine erste Liebe und ich (wir kennen uns nun über 50 Jahre) und leben hier seit über 20 Jahre in dieser Wildnis Wir haben auch durch die Einlagerung von reichlich Lebensmittel und so weiter vorgesorgt, das hat sich über Jahre so hingezogen. ist auch gar nicht so teuer, denn 200 Kilo Mehl, aus denen etwa 300 Brote gebacken werden können, kostet keine 100 €. Daher müssen wir in der aktuellen Situation nirgendwo noch nachkaufen gehen. Ich halte diese Vorgehensweise für sozialverträglicher, als wenn man jetzt zu Hamsterkäufen losrennt. Das was jetzt da ist, können sich ja besser die Menschen teilen die nicht vorgesorgt haben. Übrigens haben wir unsere Vermietung der Ferienwohnungen eingestellt und uns selbst unter Quarantäne gesetzt. Jetzt haben wir auch wieder Zeit unseren Gemüsegarten zu reaktivieren. Mal sehen wie viel Wochen oder Monate es dauert bis dass der ganze Spuk vorbei ist; vorher machen wir vorne nicht mehr das Tor auf. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  8. Ich bin kein Mensch der zur Panik neigt, aber wenn die Erkrankungsrate in Deutschland so weiter steigt, dann haben wir dank der exponentiellen Vermehrung Ende des Monats etwa 2 Millionen Erkrankte und einen Monat später an die 30 Millionen. Der Witz bei der ganzen Sache ist eben, dass Menschen sich exponentiell ansteigende Kurven nicht vorstellen können.
  9. Ich bin ja mal gespannt wie viel Menschen in so einer schönen Ecke jetzt noch (wegen dem Virus) Urlaub machen werden. Bei uns wurden einige Buchungen abgesagt, weil die Leute (wegen dem Virus) nicht mit dem Flugzeug fliegen wollen. Dafür haben mehrere Leute angefragt, ob sie den PKW parken können, wenn Sie mit dem PKW kommen. Stammgäste die sonst zweimal im Jahr kommen, haben ihren Urlaub zusammengefasst und kommen nun ebenfalls mit dem Auto. Dann hoffen wir mal, dass das Virus uns in dieser Wildnis nicht findet.😎 Aufnahme mit einer Drohne: Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  10. Hallo baufred, ich weiß eigentlich gar nicht ob der Brunnen jemals irgendwann genehmigt worden ist; jedenfalls als wir vor 20 Jahren das Grundstück gekauft haben, da war er schon vorhanden. Wir haben dann eine neue Pumpe eingebaut und dabei festgestellt, dass er 150 Meter tief ist. Ein weiterer gemauerter Brunnen auf dem Grundstück ist schon ewig da, er wird hunderte von Jahren alt sein. Laut den Aussagen der Nachbarn haben alle Einheimischen früher an diesen Brunnen Wasser geholt, als es noch keine öffentliche Wasserleitung hier gab; es gibt hier seit etwa 30 Jahren eine öffentliche Wasserleitung. Allerdings haben wir, nachdem wir etwa 5 Jahre benötigt haben unsere beiden Rottweiler legal anzumelden und auf völlige Ignoranz der Gemeinde gestoßen sind, wo auch keiner die Gesetzgebung kannte, aufgegeben irgendetwas in Spanien anzumelden, was nicht unbedingt sein muss, wie Autos und so weiter. Wer viel fragt bekommt viele Antworten. Selbst unsere gesamte Immobilie haben wir nicht so gebaut, wie es in der Baugenehmigung stand, sondern haben den Architekten gekündigt haben dann 12 Jahre so gebaut wie wir es haben wollten und dann alles legalisieren lassen. Nachdem wir dann auch noch festgestellt haben, dass in Spanien, noch wie in der schwärzesten bzw. braunen Vergangenheit des deutschen Staates Sippenstrafen durchgesetzt werden, haben wir gar nichts mehr nachgefragt. Man muss sich eben auf das Land einstellen in dem man lebt. Daher habe wir auch nur deutsche Konten und unser Geld (zum Beispiel für die private Altersversorgung) ist im Ausland. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  11. Da ich immer mal wieder eine Anfrage dazu erhallte, ob bei uns auf dem Grundstück, in unserer Gegend oder in unserer Nähe Gartenbau möglich ist, habe ich hier mal eine E-Mail veröffentlicht, die ich an eine Interessentin geschrieben habe. Hallo B....... Ob zu dem Landhaus meines Nachbarn auch Land dabei gehört, das bewirtschaftet werden kann, weiß ich nicht. Es würde aber auch im Sommer sicherlich zu Engpässen in der Wasserversorgung kommen, wenn mit Leitungswasser von der Stadt ein Garten mit z.B. Gemüse bewässert wird. Auch sind die Kosten für das Wasser dann so hoch, dass man besser das Gemüse zweimal im nächsten Laden kaufen könnte. Wir haben auch viele Jahre unseren Gemüsegarten bewirtschaftet und wir wissen wie viel 1000 Liter Wasser am Tag dafür notwendig sind. Allerdings haben wir einen Tiefbrunnen und konnten das Wasser recht günstig hochpumpen. Aber wir könnten den Garten ja jederzeit reaktivieren, wenn es mal zu irgendeiner Krise kommen würde. Gemüse in Andalusien selbst anbauen ist irgendwie nicht wirtschaftlich, wenn der Blumenkohl z.B. 99 Cent bei DIA kostet und die Möhren 39 Cent das Kilo. Higos (Feigen) koche ich zum Beispiel ein und esse sie jeden Morgen mit einem Joghurt zum Frühstück. Pflaumen werden wir gar nicht mehr los und kochen sie zwar ein, aber verfüttert sie dann an unseren Labrador mit dem Fressen zusammen; er mag Pflaumenmus sehr gerne. Ja-- Bio Pflaumenmus für den Hund. Geschätzt kochen wir so 250 bis 300 Gläser an Feigen und Pflaumen ein. Noch so ein weiteres Beispiel: Auf unserem Grundstück wachsen Mandeln und Oliven zu Hunderten von Kilos, doch weder Einheimische noch Gäste möchten aber diese Mandel und Oliven kostenlos abernten. Dabei ist eine Ölmühle Fußwegs erreichbar. Gibt es noch so einem Thema Fragen, dann schreib mir einfach.
  12. Es ist doch interessant einmal nach Jahren nachzuforschen, was aus den Vorhaben so geworden ist.
  13. Hallo Marc, dann warte aber erst mal ab, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet sind und die Kohlekraftwerke, dann werden wir sehen was der Strom plus CO2 Zertifikate (in Deutschland) kostet. Ich denke mal mit dem doppelten Strompreis werdet Ihr dann nicht hinkommen. Wenn wir hier in Spanien die Stromrechnung einfach durch die KW teilen, dann kommen wir auf 21 Cent; alle Nebenkosten und so weiter sind dann schon in dem Preis enthalten. Also zahlt Ihr heute in Deutschland heute schon etwa 43% mehr für den Strom als wir hier in Spanien. Die Leute, die den Mietendeckel in Berlin eingeführt haben, hätten mal vorher nach Barcelona schauen sollen, denn dort wurden unter dem Diktator Franco auch die Mieten gedeckelt und daher fehlt heute noch in Barcelona der nötige Wohnraum und die Mieten sind unbezahlbar geworden. Es baut dann eben niemand mehr, wenn vom Staat die Mietpreise vorgeschrieben werden; selbst der Staat baut dann nicht mehr. In Berlin sind jetzt die Anträge auf eine Baugenehmigung und 81 % zurückgegangen; viel Spaß für die nächste Generation bei den Mietpreisen und der Wohnungssuche. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  14. Hallo Marc, trocken und heiß sollte man etwas differenzierter besehen, denn in Deutschland ist ein heißer Sommer sicherlich schlechter zu ertragen, als ein heißer Sommer in Andalusien am Pool und mit Klimaanlagen in der Wohnung, die nachts auf jede beliebige Temperatur eingestellt werden können. Das Herunterkühlen der Räume ist auch sehr preiswert, denn wir haben hier ab 22 Uhr für 14 Std. Nachtstrom und dann kostet eine Nacht in den kühlen Zimmer vielleicht 1 €. Und vor 23 Uhr geht in Andalusien niemand schlafen. Ein gut gekühltes Schlafzimmer wirkt dann wie eine Schlaftablette. Ich empfinde es als sehr angenehm, wenn ich morgens aus dem etwa 16 bis 20 Grad warmen/kalten Schlafzimmer komme, und mich um ca. 8 Uhr morgens auf die etwa 25 Grad erwärmte Terrasse in den Schatten setzen kann. Vor dem Frühstück dann noch einige Runden im Pool sind auch nicht schlecht. Uns stehen hier praktisch unbegrenzte Wassermengen zu Verfügung, denen wir haben einen Tiefbrunnen der unterirdisch mit der Sierra Nevada verbunden ist und reichlich mit Schmelzwasser versorgt wird. Grüße aus Andalusien Helmut Wir hatten auch hier in den Bergen über Malaga in den letzten 20 Jahren nicht einmal über 32°. Habe ich da irgendetwas nicht mitbekommen? Alleine heute haben wir zwei Anfragen von Rentnern bzw. Rentner-Ehepaaren erhalten, die ein Angebot angefragt haben über 6 Monate mit ihren noch nicht schulpflichtigen Enkelkindern. Ist in Deutschland etwa ein Kernkraftwerk durchgeschmort? Oder gerade dabei?
  15. Unter Com·mu·ni·ty habe ich als Erklärung gefunden: Gemeinschaft, Gruppe von Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, gemeinsame Interessen pflegen, sich gemeinsamen Wertvorstellungen verpflichtet fühlen. Frage: Welche gemeinsame Interessen und welchen gemeinsamen Wertvorstellungen verpflichtet fühlen? Ich denke mal, dass die Interessen hier so zahlreich und unterschiedlich sind wie die Nutzer dieses Forums. Bei mehr Informationen könnte sich vielleicht ein Kern von Interessenten bilden. Viele Grüße Helmut
  16. Hallo Marc, nun weiß ich nicht ob diese Phänomene dort mit denen in Malaga vergleichbar sind, aber hier auf dem Land sind die Preise auch noch sehr moderat für freistehende Einzelhäuser. Einmal handelt es sich dabei entweder um ganze Siedlungen, die aus Spekulationsgründen vor einigen Jahren gebaut worden sind, aber immer noch leer stehen und von den Banken nun praktisch verschleudert werden, oder es werden hier auf dem Land auch viele Häuschen verkauft, bei denen Vater oder Mutter oder Opa und Oma gestorben sind und nun leerstehen. Viele gut ausgebildete junge Leute nehmen das Geld vom Verkauf des Hauses dann als Startkapital, um irgendwo in der Welt etwas Neues anzufangen. Gerade Australien rollt für gut ausgebildete junge Menschen den roten Teppich aus, und von denen wird Niemand mehr zurückkommen. Großbritannien wird ab dem nächsten Jahr ebenfalls die Einwanderungspolitik so ausrichten, dass praktisch nur noch gut ausgebildete junge Leute eine Arbeitserlaubnis bekommen. Ich denke, das wird ein weiterer Ruck durch die spanische Gesellschaft geben, wenn eine weitere Menge junger Leute auswandern werden, zumal sie ja auch mal eben wieder (von GB aus) schnell mal zu Hause vorbei sehen können. Die Alternative für gut ausgebildete spanischen junge Leute wäre ansonsten eine lange bevorstehende Arbeitslosigkeit. Experten sprechen in Spanien schon von einer ganzen Generation von jungen Leuten, die ansonsten keine Arbeit bekommen können. Ein paar Zahlen zu Alicante Pro-Kopf-Einkommen=27627.3 Arbeitslosenquote=14% Einwohnerzahl=46441049 Jährliches Bevölkerungswachstum=0% Jährliches Wachstum der Gesamtbevölkerung=43597 Anzahl der Migranten=40000 Praktisch wird die Anzahl der Menschen die eine Alicante verlassen durch Migranten ausgetauscht, dessen Bildungsniveau doch zu mindestens fraglich ist. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  17. Hallo baufred, wir bestellen auch viele Sachen in Internet-Apotheken, und in Deutschland sind die Sachen oft günstiger als in Spanien; wie bei Salben und Vitamintabletten. Aber z.b. das Medikament (Sprycel) gegen meine Leukämie (CML), das ich seit 14 Jahren nehmen muss; kosten hier in Spanien die Monatspackung 3.600 € und in Deutschland 5.800 Euro. Natürlich Vorsicht bei rezeptfreien Schmerztabletten. Man unterschätzt oft die Wirkung und die Langzeitschädigung, und bei einigen Tabletten ist die doppelte Höchstdosis am Tag schon tödlich. Bei jahrelangem Tablettenmissbrauch wartet dann auch oft die Dialyse. Aber z.B. Blutdrucksenker, Blutverdünner oder Nitroglycerin-Pflaster kosten in Spanien etwa die Hälfte von dem was sie in Deutschland kosten.
  18. Ich wohne nun 20 Jahre in Spanien, und ich kann meiner Erfahrung sagen, dass Medikamente in Spanien wesentlich billiger sind als in Deutschland (oft nur die Hälfte) und es sind auch viele rezeptfreie zu bekommen, für die man in Deutschland ein Rezept benötigt.
  19. Hallo baufred, ja, so wie Du es beschrieben hast läuft es ab. Aber in mir ruhen auch zwei Seelen. Wir haben auf der einen Seite nicht unerheblichen Kapitalertrag, der mit 0% besteuert wird. Auf der anderen Seite sind aber die Steuern für die Vermietung unsere beiden Ferienwohnungen um 60% erhöht worden. Jetzt könnte man ja bei uns sagen: Naja, ausgleichende Gerechtigkeit. Aber es gibt eine Menge Menschen in Spanien die von dieser Art der Vermietung ihren Lebensunterhalt bestreiten. Diese Leute haben teilweise viel Geld in den Ausbau der Wohnung investiert und können jetzt den Preis am Markt nicht mehr durchsetzen, um diese 60% auszugleichen, denn dann fahren die Urlauber lieber nach Griechenland oder in die Türkei. Von den Urlaubsgästen leben ja auch noch andere Menschen, denn in unserem kleinen Dorf steigen die Besucherzahlen oder die Einkäufe bei dem ortsansässigen Fleischer, in den kleinen Lebensmittelläden und in den Restaurants sprunghaft an im Sommer. Ich kann mir daher auch vorstellen, dass einige Menschen in Spanien nicht aus reiner Raffgier z. B. schwarz vermieten oder irgendwie anders Schwarzgeld erwirtschaften, sondern einfach der Frust in ihnen darüber hochkommt, wie ungerecht das Steuersystem ist. Denn auf der einen Seite werden auf einige Arten von Kapitalertrag (also für Einnahmen für die Menschen noch nicht einmal arbeiten mussten) 0% Steuern erhoben und auf der anderen Seite erhöht man eben mal die Steuern um 60% auf die Leistung/Einnahmen für die Menschen arbeiten müssen. Ach hätte ich bald vergessen. Wir müssen seit ungefähr zwei Jahren jeden Gast der zu uns kommen innerhalb von 24 Stunden bei der Polizei anmelden. Ja- man begründet es wieder mit der Bekämpfung des Terrorismus und so weiter. Nur- es müssen aber nur Gäste angemeldet werden, die auch zahlen; Freunde und Bekannte oder Terroristen, die nicht offiziell zahlen, brauchen auch nicht bei der Polizei angemeldet werden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  20. Hallo esele, ja das geht ganz schnell. Vor Jahren mussten wir von unseren deutschen Konten die Kontoauszüge zum Finanzamt schicken, weil sie bemerkt hatten, dass wir Gelder aus dem Ausland bekommen. Es kam aber gar nicht aus Deutschland, sondern es kam von unserem Konto in der Schweiz. Sie werden wohl erstaunt gewesen sein, dass wir freiwillig ein Konto in der Schweiz angegeben haben, von dem sie gar nichts wussten. Schon seltsam, fast jeder meint, wenn er von einem schweizer Konto hört, dass da irgendwas mit Schwarzgeld läuft; aber jeder Europäer darf auf der ganzen Welt Konten haben, überall und soviel er will. Aber es existieren auch viele Irrtümer darüber, was ein Deutscher in Spanien versteuern muss. Eigentlich muss nur das versteuert werden, was in Deutschland auch versteuert werden muss. So muss z. B. in Spanien keine Erbschaftsteuer bezahlt werden auf Sachen die man in Deutschland erbt, auf deutsches Pflegegeld, auf Kapitalertrag von Edelmetallen und so weiter und so weiter. Genaueres regelt das Doppelbesteuerungsabkommen. Bevor man langfristig z. B. seine private Altersversorgung regelt, sollte man sich darüber im Klaren werden, wie man sie auch im Alter steuerfrei und abgabenfrei verleben kann. Das könnte sonst schnell etwa die Hälfte der Rentenzahlung kosten. Hinterher Kapitalertragssteuer und etwa 18 % Sozialversicherung und Solidaritätszuschlag und so weiter zahlen, tut dann sicherlich sehr weh. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  21. Hallo esele, meine liebe Frau und ich haben noch nie unsere deutschen Renten versteuern müssen, denn sie liegen unter den Freibeträgen. Dafür haben wir aber sehr hoch in eine private Alterssicherung investiert, bei der auch der Kapitalertrag nicht unter die Versteuerung fällt. Genauer gesagt, der Kapitalertrag ist steuerfrei. Und wir hatten in den letzten 20 Jahren etwa 350% Kapitalertrag, seit 2009 etwa 110%, und alleine im letzten Jahr etwa 25%. Daher leben/lebten wir in Spanien vollkommen legal ohne Probleme mit dem Finanzamt. Ganz legal kann ich überall angeben: Außer unsere Minirenten haben wir kein Einkommen. Bzw. konnten, denn seit 2018 hat meine Frau eine eigene spanische Rente und da werden wir wohl auch ein bisschen Steuern zahlen müssen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  22. Hallo wir Ibuna, wir wohnen hier in den Bergen über Malaga (625 Meter über NN) und können auf das etwa 14 km Luftlinie entfernte Malaga schauen. Eine ausgesprochen ruhige Ecke, in einem Landschaftsschutzgebiet und es sind etwa 10 km bis zum nächsten Dorf. Massentourismus ist auch nicht mein Ding und es ist immer recht anstrengend, wenn wir einmal im Monat nach Malaga zum Großeinkauf fahren, bzw. die Sachen kaufen die wir hier im Dorf nicht bekommen können. Wenn ich in einer Stadt in Spanien an der Küste leben müsste, dann wäre ich nicht in Spanien. Wir mussten vor über 20 Jahren recht lange suchen, bis dass wir diese Ecke gefunden hatten, in der wir diese Ruhe haben, aber auch noch einen öffentlichen Strom und Wasseranschluss. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  23. Hallo Inuba, ich habe nun wirklich keine Ahnung wie viele von Dir genannten Nationalitäten in Asturien leben, aber ich denke, dass es die meisten Menschen die nach Spanien wollen, in den Süden zieht, so wie mich, denn ich lebe seit 20 Jahren in Andalusien. Alleine aus dem Grund kann es schon daran liegen, dass sich fast Niemand bei Dir meldet. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  24. Hallo baufred. Ja- man sollte z.B. diese Experten einmal fragen (bevor man sie ins Haus lässt) was der Unterschied ist zwischen schweißen und löten und der Unterschied ist zwischen Hähnen und Ventilen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  25. Hallo, Ihr solltet mal daran denken, dass Ihr auch in Spanien als Gewerbetreibender (z. B. in dieser Werbung) ein vollständiges Impressum angeben müsst, sobald ihr z. B. Dienstleistung anbietet. Es macht auch eine seriöseren Eindruck, wenn ein Interessent an Euren Dienstleistungen die Daten einsehen kann, wie die Anschrift, die Steuernummer usw. Viele Grüße aus Andalusien Helmut