Helmut Josef Weber

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Alle erstellten Inhalte von Helmut Josef Weber

  1. Die Ziele die wir uns 1986 gesteckt haben, hinsichtlich privater Altersversorgung, Firmengründung in Spanien, Hausbau in Spanien, erreichen einer Alterrente in Spanien, usw., bestand aus einer Planung, die bis zum Jahre 2000 in Anspruch gedauert hat. Und damals musste ich mir noch ordnerweise die Unterlagen (z. B. über das spanische Sozialsystem) über die spanische Botschaft besorgen. 1986 wurde z. B. die 9/10 Regelung bei den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland eingeführt, die im Auge behalten werden musste, damit wir heute (im Rentenalter) nicht einige hundert Euro mehr an Krankenkassenbeiträgen zahlen müssen. Da ja nie ganz sicher war, dass auch Rentner nicht doch einmal ihre Kapitalerträge bei der Berechnung der Krankenkassenbeiträge offen legen müssen (siehe Direktversicherungen) mussten auch dabei Sicherungen eingebaut werden. Und auch heute muss ich einige Stunden im Monat den neusten Stand der Dinge heraussuchen, damit wir nicht in eine Falle laufen. Bei der Kindergeldkasse wäre es uns bald passiert. Natürlich bin ich auch in einem gewissen Maße ein "Fachidiot" denn ich bin auch nur in den Sparten gut informiert und auf dem neusten Stand, die für uns maßgebend sind. Scheidungsrecht--- keine Ahnung, Probleme mit der Anrechnung von Studienzeiten -- keine Ahnung, private Krankenversicherung--- keine Ahnung, Aktienrecht--- keine Ahnung. Usw., usw. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  2. Hallo baufred, ja - der IWF hat schon vor einigen Jahren ein Konzept ausgearbeitet, mit dem auch Bargeld (das zu Hause unter der Matratze liegt) mit Minuszinsen belegt werden kann; ist etwas schwierig zu erklären, aber es funktioniert tatsächlich. Es handelt sich bei Bargeld eben auch nur um ein Finanzprodukt, auf dem eine Währung aufgedruckt ist, ohne inneren Wert. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  3. Warum sollten zwei Parteien (die untereinander Schwarz-Geschäfte abwickeln) darauf Rücksicht nehmen, dass sie sich dabei an irgendwelche Bargeldhöhen halten? Für 1000 € Kokain kaufen geht dann, aber für 2000 € nicht? Der Handwerker (der dann schwarz mein Badezimmer erneuert hat) sagt dann: "Oh tut mir leid, aber mehr als 1000 € kann ich schwarz nicht annehmen? Oh- tut mir leid, aber die Kalaschnikow oder den Sprengstoff für das nächste Attentat kann ich leider nur per Visa Karte zahlen, denn mehr als 1000 € in bar sind ja nicht erlaubt? Wer so einen Blödsinn glaubt, der glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten. Es geht doch einfach darum, dass schrittweise das Bargeld komplett abgeschafft wird, damit die Sparkonten mit Minuszinsen belegt werden können. Ansonsten würde der Sparer sein Geld von der Bank abholen und unters Kopfkissen legen. Wenn ein Sparkonto mit 5% Minuszinsen im Jahr belegt wird, aber der Kontoinhaber kein Bargeld mehr bekommen kann, wird er auch geneigt sein möglichst schnell Waren für sein Geld zu kaufen. Das rettet die Banken, die Geldumlaufgeschwindigkeit (M1) wird höher, die Inflation beginnt an zu galoppieren, und der Staat kann sich dadurch entschulden, wobei natürlich das Guthaben der Sparer vernichtet wird, genauso wie alle Wertanlagen auf die eine Währung aufgedruckt ist. Auf eine Bargeldabschaffung kann man sich vorbereitet und ich denke es wird keine fünf Jahre mehr dauern. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  4. Hallo Arandanito, Wissen ist Macht. Als ich vor etwa einem Jahr meiner lieben Frau mitteilen konnte, dass ich das Sozialgerichtsverfahren um ihre Erwerbsunfähigkeitsrente in Deutschland gewonnen habe, konnte ich ihr gleichzeitig mitteilen, dass nun erstmalig (seit etwa 30 Jahren) kein akutes Sozialgerichtsverfahren mehr in -D- am Laufen ist. Wir haben aber auch wirklich alles in Deutschland einklagen müssen, sogar das Kindergeld. Ich habe dabei festgestellt, dass sich z. B. die Kindergeldkasse, oder genauer gesagt der Mitarbeiter der Kindergeldkasse, so verhalten hat, wie ein Betrüger in einer kriminellen Vereinigung. Der Vorgesetzte dieses Betrügers hat meine Anfrage kommentarlos weggesteckt, als ich nach zwei gewonnenen Gerichtsverfahren schriftlich bei ihm nachgefragt habe, ob dieser Betrüger denn immer noch auf seinem Platz sitzt, oder ob er zwischenzeitlich zumindest einmal nachgeschult worden ist. Da jagt die deutsche Polizei in den Fußgängerzonen rumänische Hütchenspieler, die Passanten um einige Euros betrügen und einige Meter weiter sitzen die richtigen Betrüger in den Ämtern und wollen den Bürgern das vorenthalten, was ihnen gesetzlich zusteht; was für eine verkehrte Welt. In der Ehe habe ich das große Los gezogen, denn ich habe meine erste Liebe heiratet können. Wir haben uns kennengelernt als sie 15 war und ich 17; in dem Jahr sind Menschen das erste Mal auf dem Mond gelandet. Unseren Umzug nach Spanien haben wir recht gründlich geplant; dazu gehörte auch, dass wir vorher Gütertrennung vereinbart haben und ich meinen Teil nicht mit nach Spanien genommen habe. Meine liebe Frau ist daher alleinige Eigentümerin unsere Immobilie in Spanien. Das hat sich dahingehend sehr positiv ausgewirkt, dass Ordnungswidrigkeiten, die wir natürlich auch in den zwölf Jahren begangen haben, als wir die Immobilie aufgebaut haben, immer mir zugestellt wurden. Ich habe dann erst einmal nichts gegen die Strafe unternommen, sondern habe erst nach der Verjährungsfrist Einspruch dagegen eingelegt. Für Spanier vollkommen unvorstellbar, dass bei einem Ehepaar in Spanien der Frau alles alleine gehört. Auch mit dem Modelo 720 haben wir keinen Ärger bekommen, denn das spanische Finanzamt kann natürlich auch nicht an mein Vermögen (im nicht EU-Ausland) herankommen; sie könnten noch nicht einmal herausbekommen wo es ist, wie viel es ist und in welcher Form es angelegt worden ist. Ausdrücklich möchte ich aber darauf hinweisen, dass ich mich bis heute (gegenüber den Finanzämtern, egal ob in Deutschland oder Spanien) vollkommen legal verhalten habe, aber man weißt ja nie was den Staaten so einfällt, wenn sie Geld brauchen. Ich habe sogar Rechtsstreitigkeiten gegen den Rat meines deutschen Steuerberaters und Rechtsanwaltes geführt und habe trotzdem gewonnen. Zu Spanien kann ich sagen, dass hier sogar versucht wird Sippenstrafen gegen mich durchzusetzen, die es nur in der braunen Vergangenheit in Deutschland gegeben hat, oder unter Franco. Nur bei mir ist eben nichts zu holen. Aber, bei der Rentenversicherung in Spanien hat meine Frau ausschließlich positive Erfahrungen gemacht; der Antrag auf Ihre Erwerbsunfähigkeitsrente wurde 3 Wochen nach Antragstellung genehmigt und ging mit 65 dann in die Altersrente über. Natürlich könnte ich jetzt noch viele Seiten weiterschreiben, aber was ich als ganz wichtig ansehe ist, dass nur das Vermögen mit nach Spanien genommen wird, wenn es unvermeidbar ist. Und, das Vermögen, was dann nicht mit nach Spanien genommen wird, darf nicht den Aufdruck einer Währung haben und der gesamte Kapitalertrag muss legal steuerfrei sein. Ach- doch noch etwas. Viele Menschen sehen in der Definition eines Rechtsstaates, einen Staates, in dem kein Unrecht durch den Staat geschehen kann; das ist aber in keinem Land der Welt möglich. Ansonsten müsste der Staat jedem Bürger einen persönlichen Rechtsanwalt an die Seite stellen. Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem der Bürger Entscheidungen des Staates, oder seiner Bediensteten, gerichtlich überprüfen lassen kann und das in mehreren Instanzen. Vor dem Sozialgericht sogar kostenlos. Nur- viele Leute bekommen aber eben ihren Hintern nicht hoch und lehnen sich nicht gegen eine unrichtige Entscheidung des Staates auf. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  5. ...Ohne Euch mit Einzelheiten zu langweilen... Hallo Arandanito, ich denke, ich spreche auch hier für Peter, wenn ich Dir schreibe, dass Du uns in keiner Weise langweilst. Das ist ein interessantes Thema und wir können alle dabei etwas lernen. Ich bin Handwerksmeister und somit auch Ausbilder und habe eine Erlaubnis Jugendliche auszubilden; da kommt es nicht darauf an Recht zu behalten, sondern Erfahrungen zu sammeln und die dann auch weiterzugeben. Und wenn Du jetzt recht hast (dass ich hoffe) dann hast Du irgendwann Dein Ziel erreicht und wir haben alle was gelernt. Ich versuche immer ein wenig Logik in die Sache rein zu bringen und Probleme analytisch zu zerlegen, was natürlich auch nicht immer zielführend ist. Ich bin echt gespannt was dabei herauskommt. Wichtig ist, dass Du uns auf dem Laufenden hältst, denn nur so können wir etwas lernen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  6. Ich denke, da hat Peter den Punkt getroffen, denn ein Spanier der in Deutschland studiert und dann auch in Deutschland eine gewisse Zeit arbeitet, bekommt die Ausbildungszeiten in Deutschland auf seinem Rentenkonto gutgeschrieben, aber nicht in Spanien, weil Spanien sein eigenes Süppchen in Rentensachen kocht; genau wie Deutschland auch. Aber natürlich spekulieren wir da alle auch und ich bin mal gespannt was dabei herauskommt.
  7. Hallo Arandanito, ich muss zugeben, dass ich Dir zu Deinem Problem keine konkrete Antwort geben kann, oder aus Erfahrung schreiben kann, aber es ist z. B. so, dass auch deutsche Kindererziehungszeiten nicht von der spanischen Rentenversicherung als Beitragszeiten anerkannt werden. Andersrum ist es auch so, dass eine Erwerbsunfähigkeit in Spanien nicht von der Deutschen Rentenversicherung anerkannt wird. Aber selbst wenn die Deutsche Rentenversicherung die spanische Erwerbsunfähigkeit anerkennt, geht der Versicherte noch nicht einmal dann im selben Alter in Altersrente, sondern in Spanien mit 65 und den Deutschland mit 65 plus. Nach meinen Erfahrungen hat in Europa jedes Land seine eigenen Bestimmungen, welche Zeiten als Beitragszeiten anerkannt werden; daher gibt es ja auch keine einheitliche europäische Rente, sondern jeder Staat kocht sein Süppchen selbst. Nur so ein Beispiel: Wenn eine Frau in Deutschland fünf Kinder hat, werden ihr für jedes Kind 3 Jahre Beiträge in der deutschen Rentenkasse gut geschrieben; mit diesem 15 Beitragsjahren würde sie aber in Spanien die Mindestrente von etwa 9.000 € im Jahr erhalten, und wäre in Spanien auch noch kostenlos krankenversichert; auch wenn sie in Deutschland nie berufstätig gewesen wäre. ...Beide Länder zahlen –gegebenenfalls nach Zusammenrechnung deutscher und spanischer Versicherungszeiten – nach ihrem Recht und ihren Berechnungsvorschriften eine eigenständige Rente aus... https://www.mallorcamagazin.com/service/leben-und-arbeiten-auf-mallorca/beruf-arbeit-rente/mais-expertentipps-fur-ihre-rentenkasse.html#:~:text=Beide Länder zahlen –gegebenenfalls nach,Berechnungsvorschriften eine eigenständige Rente aus.&text=Versicherungszeiten unter einem Jahr werden,des aktuellen Wohnsitzes zurückgelegt worden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  8. Hallo Arandanito, ich weiß ja nun nicht ob diese Regelung auch für Dich zutrifft, aber die Spanier werden nicht Zeiten anerkennen, die in Deutschland auch nicht mehr anerkannt werden. Aber halt uns mal weiter auf dem Laufenden, denn das wird sich ja hier auch einige Leute interessieren, was dabei rauskommt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut Ausbildung wird bei der Rente nicht mehr angerechnet Mit in Kraft treten der letzten Rentenreformgesetze werden zum größten Teil (Schul)Ausbildungs- oder auch Studienzeiten für die Rente nicht mehr berücksichtigt. Für die künftigen Rentner bedeutet dies eine Kürzung der Rentenhöhe. Diese für viele angenommene Ungerechtigkeit wurde zuletzt am 18.05.2016 durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt (Az. u.a. 1 BvR 2217/11, 2218/11). Die Verfassungsbeschwerden wurden vom höchsten deutschen Gericht überhaupt nicht angenommen. Die Kläger konnten nicht ausreichend genug begründen, warum die verschiedenen Ausbildungen einheitlich zu berücksichtigen sind. Die Änderungen aus dem Jahre 2004 (RV-Nachhaltigkeitsgesetz) sind nicht verfassungswidrig. https://rente-rentenberater.de/rentenversicherung/versicherungs-beitragsrecht/12-ausbildungszeiten.html
  9. ...Anrechnungszeiten sind in Deutschland Pflichtbeitragszeiten gleichgestellt... Hallo Arandanito, es ist so, dass eben Spanien gewisse Beitragszeiten anerkennt werden und andere nicht. Z. B. werden auch Kindererziehungszeiten (die in Deutschland erbracht wurden) meines Wissens in Spanien nicht bei der Rentenberechnung anerkannt. Es gibt praktisch auch in Europa dahingehend keine einheitliche Regelungen. Meine liebe Frau hat in Spanien mit 64 eine Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen und als sie diese in Deutschland beantragen wollte (sie hat auch Zeit in Deutschland) wurde ihr gesagt, dass sie sich am spanischen Arbeitsamt arbeitslos melden sollte, sie könnte noch 3 Stunden am Tag arbeiten, womit sie natürlich Sozialbetrug in Spanien begehen würde. Natürlich alles ohne ärztliche Gutachten einzuholen, das entscheiden die Damen und Herren von der DRV in ihrem Elfenbeintürmen einfach so vom Schreibtisch aus. Aus meiner Erfahrung her kann ich schreiben, dass das spanische Rentensystem ganz extrem großzügig ist und das deutsche Rentensystem (so wie es sich bei einer Ehefrau gegenüber verhalten hat) extrem menschenverachtend ist. Natürlich habe ich im Auftrag meiner Frau gegen diese menschenverachtende Begründung der Deutschen Rentenversicherung vor dem Sozialgericht geklagt und dann haben sie bei der DRV den Schwanz eingezogen und die deutsche Erwerbsunfähigkeitsrente nachgezahlt. Ich kenne ja Deinen Fall nicht so genau, aber ich denke, das Geld für einen spanischen Anwalt wirst Du zum Fenster rauswerfen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  10. Embargo ---- ab welchem Jahr unterwelchen Voraussetzungen. /// keinen Strom- und Wasseranschluss --- warum? mit bestimmten Konditionen nicht einverstanden gewesen. Hallo Tiza, die beiden Häuser sind in diesem Gebiet gebaut worden, als es keine Baugenehmigungen für private Häuser mehr gab. Daher bekommen die Häuser auch keine Bewohnbarkeitsbescheinigung und somit keinen Stromanschluss und keinen Wasseranschluss. Auch können die Häuser nicht ins Grundbuch eingetragen werden und somit auch nicht verkauft werden. Hier ist eine rein landwirtschaftlich genutzte Sonderzone, in der seit 2003 nur noch Landwirte Baugenehmigungen bekommen. Ich muss sagen, dass es aber auch eine Mitschuld der Gemeinde ist/war, dass sie trotz des Bauverbotes zwei Baugenehmigung noch erteilt haben, als Alle wussten, dass es verboten ist. Hier patrouilliert regelmäßig das Umweltministerium und die sind dann natürlich auf diese Häuser aufmerksam geworden. Ganz besonders ist dabei ein Haus aufgefallen, bei dem der Bauherr auch wohl gedacht hat "geht nicht gibt's nicht" und hat gleich zweigeschossig gebaut, was hier generell verboten ist und auch war. Also hier, in einem Umkreis von etwa einen Kilometern, 2 Ehepaare, die mit einem größeren Vermögen nach Spanien gekommen sind, und jetzt ein kleineres Vermögen haben. Gerade der Bauherr, der das zweigeschossige Haus gebaut hat, war öfter bei uns, und ich habe mir den Mund fusselig geredet, dass er das nicht machen soll, aber da redet man gegen Wände, die wissen alles besser. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  11. Ja baufred, wie soll man das alles erklären? Wir haben hier auf dem Land 2000 eine Baugenehmigung beantragt und haben sie nach 6 Monate bekommen. Ab dem Jahre 2003 gibt es hier generell (Landwirtschaft ausgeschlossen) keine Baugenehmigungen mehr. Wir haben dann dem Architekt gekündigt und alles 12 Jahre lang in eigener Regie aufgebaut. Da wir ja eine Baugenehmigung hatten (die damals noch unbegrenzt lange gültig war) konnten wir 2012 alles ohne Schwierigkeiten legalisieren lassen, denn es ist doch alles etwas anders geworden, als in der Baugenehmigung beschrieben war; über diese 12 Jahre könnte ich ein Buch schreiben. Die Baugenehmigung war damals mit sehr wenig Auflagen behaftet. Z. B. müssten wir mit allen Gebäuden mind. 20 m von der nächste Grenze weg bleiben und das Grundstück musste mindestens 25.000 Quadratmeter groß sein und durfte nur maximal mit 2,3 Prozent an Gebäuden bebaut werden. In der Nachbarschaft wurdet aber dennoch zwei Häuser mit einer Baugenehmigung 2005 gebaut, die von der Gemeinde widerrechtlich erteilt wurden. Die Junta Andalucia hat ein Embargo auf die Häuser gelegt und sie sind praktisch wertlos. Beide Häuser haben bis heute keinen Strom- und Wasseranschluss bekommen, weil sie als illegal eingestuft sind. Deine Ausführungen sind zu 100% zutreffend, aber auch sicher nur 2% von dem, was Du zu dem Thema schreiben könntest. Was soll man da einer Person verständlich schreiben, die mit einer Blechkiste nach Spanien kommen will und mal eben ein Grundstück sucht, wo sie dieses Teil aufstellen kann? Ganz grob gesagt gehört das unter die Kategorie: Wie kann ich in Spanien ein kleines Vermögen machen? Antwort: Indem ich mit einem großen Vermögen hierher komme. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  12. Wieso Blauäugigkeit und Illegalität? Ich hatte Dir geraten, bei der Gemeinde, wo Du alle Mobilheim aufstellen möchtest, eine einfache Anfrage zu stellen; das ist weder blauäugig noch illegal.
  13. Hallo Georgina, ja ich habe mitgelesen, es ist schon so wie Peter schreibt. Jedenfalls hier in Andalusien. Aber es gibt dafür eine ganz einfache Lösung. Du gehst zu der Gemeindeverwaltung und stellst dort einen Antrag, dass Du dort ein Mobilheim aufstellen darfst, und solltest dann auch gleich den Antrag stellen, dass Du an die öffentliche Wasserversorgung und an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen wirst; gegebenenfalls (falls vorhanden) auch an die Kanalisation. Dann wirst Du eine Antwort erhalten. Das kostet nur ganz wenige Euro und kann Dich vor einer Fehlinvestition von 10.000/en von Euro bewahren + Strafen. Hier sind die Strafen so hoch, wie das illegal aufgestellte Mobilheim kostet; das gilt auch für illegal errichtete andere Bauwerke. Der Gemeinde-Architekt schätzt dann die Erstellungskosten und das ist dann auch die Strafe. Plus 20 % Zinsen im Jahr, bis 60% des Grundstückswertes erreicht sind, und dann wird das Grundstück zwangsversteigert. Natürlich kannst Du Dich auch auf dem Rechtsweg dagegen wehren, aber dann solltest Du dir schon einmal so 10 bis 15 Jahre Zeit nehmen, bis ein Gerichtsurteil vorliegt. Und Rechtsanwaltskosten muss man mit Spanien immer selbst bezahlen, auch wenn man den Prozess gewinnt. Aber wie gesagt, das ist hier in Andalusien so,vielleicht ist es ja dort anders. Man will hier verhindern, dass neben den typisch andalusischen Landhäuser, Blechkiste aufgestellt werden, wie Wohnwagen Wohnmobile und Mobilheime, die nicht in die Landschaft passen. Wäre aber sicher mal interessant, wenn Du am Ball bleibst und uns auch hier mal mitteilst, was im Endeffekt bei Dir dabei raus-gekommen ist. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  14. Hallo, gleich vorab muss ich sagen, dass meine Einlassungen hier in keiner Weise neutral sein können, denn meine liebe Frau und ich (wir kennen uns schon aus dem Sandkasten) haben immer sehr einsam auf dem Land gelebt, und haben auch genau lange das gesucht, was wir dann hier gefunden haben. Wenn wir z. B. in Spanien in einer Stadt an der Küste leben müssten (oder in einem kleinen Dorf) dann wären wir nicht in Spanien. So haben wir auch jetzt von dem Lockdown, der sicher nicht der Letzte sein wird, praktisch nichts mitbekommen. Ich meine damit, wir waren nicht in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt; ich kann sowieso schlecht laufen, habe eine blaue Karte und auch unter den strengsten Lockdown-Bedingungen konnte meine Frau mich daher immer begleiten. Wir sind vor über 20 Jahren nach Spanien gekommen, haben uns hier in der Einsamkeit ein Grundstück gekauft und sind angefangen zu bauen. Wir hatten sofort Kontakt zur Nachbarschaft und waren auch gleich einige Wochen später zu einer spanischen Hochzeit eingeladen. In der Nachbarschaft wohnen ganzjährig: Deutsche, Engländer, Belgier und natürlich einige ältere Einheimische. Ich selbst kenne nur recht wenig Leute die an der Küste wohnen und wenn sie uns einmal besuchen, wenn wir z. B. mit den Nachbarn die jährliche Feier am Pool machen, sind sie immer überrascht, wieviel Leute wir hier kennen. Zu den ständigen Nachbarn gehört auch (seit etwa 20 Jahren) ein älteres Ehepaar, das in ihrem Häuschen nur etwa 3 Monate im Jahr wohnt. Da wir auch noch zwei Ferienwohnungen vermieten, haben wir außerdem noch reichlich Kontakt zu Feriengäste, mit denen wir natürlich oft abends am Grill mit einer schönen Flasche Rotwein zusammen sitzen. Jetzt in einigen Tagen kommen wieder zwei Gäste, die zum achten Mal hier sind. Hier einmal ein Video von dem Überflug einer Drohne Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  15. ...Elektrofahrzeuge und deren Lade-Infrastruktur in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Euro... ...für herkömmliche Fahrzeuge in Höhe von 250 Millionen Euro... Ich denke, dieses Zahlen spielen eine gewisse Realität wieder, denn wenn die Kosten der Ladestationen (von den 100 Millionen Euro) abgezogen werden, wird wohl für den reinen E-Autokauf nicht viel überbleiben. Es verschleiert die Zahlen so, als wenn man schreiben würde: 250 Millionen Subvention für Verbrenner, einschließlich für den Aufbau eines Tankstellensystems. Wenn man jetzt auch noch einrechnet , dass die 250 Millionen ausschließlich für die Subvention von Verbrennern ausgegeben werden (da ja die Infrastruktur Tankstelle schon vorhanden ist) würde ich mal über den Daumen schätzen, dass die Verbrenner mindestens viermal höher subventioniert werden als E-Autos. Und die Infrastruktur für Ladestationen herzustellen bedeutet ja nicht nur, dass eine Ladestation an einem beliebigen Ort aufgestellt werden kann, sondern, dass in der Nähe auch Stromleitung liegen müssen, die diese Kapazität erbringen. Die Kapazität der Stromkabel, um ein E-Auto schnell laden zu können , muss etwa 50 Mal höher sein, als wenn damit hier auf dem Land ein ganzes Haus elektrisch versorgt wird und dann kann damit kann an dem Ort auch nur ein Elektroauto geladen werden. Einen Feuerwehrschlauch in einem Privathaushalt bringt auch nichts, wenn der Hausanschluss nur für den nötigen Trinkwasserverbrauch ausgelegt ist. Aber wie gesagt, die Zahlen halte ich für realistisch und nicht für überzogenen Aktionismus. Nur - man muss die Zahlen eben auch mal von einer anderen Seite sehen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  16. Aufgrund dessen beschloss das Team, bestehend aus den Forschern Eduard Anfruns-Estrada, Gemma Chavarria-Miró, und Susana Guix unter der Leitung von Rosa Maria Pintó und Albert Bosch Tests, Untersuchungen an gefrorenen Proben durchzuführen, die bereits zwischen Januar 2018 und Dezember 2019 entnommen worden waren. Das Ergebnis war wohl auch für die Forscher überraschend. Demzufolge konnte das Virusgenom in einer vom 12. März 2019 stammenden Probe nachgewiesen werden. Forscher haben in Abwasserproben aus Barcelona, die am 12. März 2019 gesammelt wurden, das Virus nachgewiesen, das die Krankheit verursacht", hieß es nun in einer Erklärung der Universität. https://deutsch.rt.com/europa/103969-spanischer-paukenschlag-forscher-weisen-covid/
  17. Vielleicht habe ich ja auch einiges nicht richtig verstanden, aber ich bin der Meinung, dass die Masken, die getragen werden sollten, nicht davor schützen infiziert zu werden, sondern sie sollen die Mitmenschen davor schützen, das eine infizierte Person nicht die Viren durch die Gegend hustet. Dann lese ich wieder, dass z. B. beim Niesen der Atem mit bis zu160 km/h (45 m/s) aus dem Mund austritt und die Viren ohne Schwierigkeiten durch die Maske drückt. Geschätzt würde ich sagen, dass in einer Sitzreihe die Köpfe der Passagiere in Flugzeugen etwa 70 cm auseinander sind. Und dagegen soll die bordeigene Klimaanlage mit ihrer Luftbewegung ankommen? Zusätzlich besteht noch eine Gefahr darin, dass eine Klimaanlage die Luft sehr trocken macht. Trockene Luft reizt aber die Schleimhäute der oberen Atemwege und trocknet sie aus. An der Oberfläche unserer Schleimhäute befinden sich eine Menge Flimmerhärchen, deren Aufgabe es ist, den Körper vor dem Eindringen von Krankheitskeimen und Fremdkörpern zu schützen. Bei warmer, trockener Luft bewegen sich diese Flimmerhärchen weniger, ihre Reinigungskraft wird vermindert. Außerdem werden Krankheitskeime, die sich über die Tröpfcheninfektion übertragen, durch die trockene Luft flugfähiger; man kann sie leichter aufwirbeln, und somit auch leichter einatmen. Zu allem Übel überleben Viren bei trockener Luft auch länger, als in Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit. Nur mal so zum Vergleich: Ein kleiner Ventilator, von ca. 20 Watt, der in unserem Bad dafür sorgt dass beim Duschen die feuchte Luft abgezogen wird, saugt pro Stunde etwa 240 Kubikmeter Luft ab. Bei einer Größe des Bades von 3 x 3,5 m und einer Höhe von 2,5 m, wird somit die Luft fasst zehn Mal pro Stunde ausgetauscht, also etwa 240 Kubikmeter Frischluft pro Stunde für eine Person. Es kann ja jeder selbst entscheiden, aber nur um in den Urlaub zu fliegen, würde ich mich so einer Gefahr nicht aufsetzen. Ich bin mal auf die Zahlen gespannt, wenn die Infektionsquellen in einigen Wochen zurückverfolgt werden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  18. Das nutzt nichts, die Trafos geben ist nicht her und der Querschnitt der öffentlichen Leitungen auch nicht. Wir haben mit Ach und Krach 28 Ampere bekommen können; die meisten Haushalte um uns herum bekommen nur 10 Ampere. Wie viel Tage soll man denn da ein Elektroauto laden (aber auch nur dann wenn alle anderen Strom-Verbraucher im Haus abgestellt werden). Der Strom kommt eben nicht nur aus der Steckdose, sondern er muss irgendwo durch Leitungen geschickt werden, die auch den Querschnitt haben, damit sie den Strom überhaupt leiten können und nicht durchbrennen. Nur so zum Vergleich: Wir haben schon "als Privilegierte" mit 28 Ampere nur so viel Strom zur Verfügung" wie etwa ein Elektroherd mit Backofen benötigt, oder 2 Waschmaschinen. Und das für drei komplette Haushalte mit 5 Klimaanlagen und so weiter. Wenn im Sommer unsere Nachbarn und wir unsere Klimaanlagen benutzen, geht die Stromspannung oft unter 200 Volt; nur ein Elektroauto dabei und es ist Ende in der Gegend mit Strom.
  19. Das mit dem Wasserverbrauch in der Landwirtschaft ist tatsächlich ein Problem, was eben daran liegt, weil nichts kontrolliert wird. Andererseits würde sich das Gemüse mindestens im Preis verdoppelt, wenn alle Bauern ihr Wasser aus legalen Quellen beziehen würden. Wasserknappheit besteht in Spanien nur dadurch, weil durch die marode Wasserleitungen mindestens die Hälfte des Wassers verloren geht, bevor es beim Verbraucher ankommt. Es gibt in Spanien fast 400 Stauseen und über 900 Meerwasserentsalzungsanlagen, die heutzutage durch die Umkehrosmose so sauberes Wasser aus dem Meer gewinnen können, dass es als destilliertes Wasser verkauft werden kann. Die Kosten betragen etwa 20 Cent pro 1000 Liter Wasser. Wenn damit ein Bauer seine Felder bewässern würde, dann würde er sei Gemüse nirgendwo mehr verkaufen können. Wir selbst füllen unseren Pool (aus unserem Tiefbrunnen) mit 80.000 Liter im Mai und lassen das Wasser wieder im Oktober/November ab. Allerdings versickert das Wasser, das wir aus dem Pool ablassen, wieder auf unserem Grundstück und wird wieder zu Grundwasser; genau wie alle Abwässer die über unser Dreikammersystem gereinigt werden und dann auf dem Grundstück unterirdisch verrieselt werden. Unser Pool benötigt allerdings durch die Verdunstung (je nach Wetterlage) etwa 200 bis 400 Liter Wasser am Tag.
  20. Und warum benutzt Du dann diese Statistik? Die meisten Leute verwechseln ökologisch und nachhaltig gewonnene Energie und mit ökologisch und nachhaltig gewonnenen Strom. So kann ich mit nachwachsenden Rohstoffen (wie Holz oder Stroh) z. B. direkt ein Haus beheizen. Macht ja auch wenig Sinn erst aus dem Rohstoff Holz Strom zu erzeugen, der dann mit etwa 50 % Verlust für Heizzwecke benutzt wird. Ein Kilogramm Holz erzeugt über 4 kW Heizleistung und kostet in Spanien ca. 30 Cent, 4 kW aus der Steckdose kostet ca. 1 €. Also immer darauf achten, ob von ökologischer Energie oder vom ökologischem Strom gesprochen wird.
  21. Die Statistik zeigt die Entwicklung des Anteils Erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in Spanien in den Jahren 2008 bis 2018. Im Jahr 2018 wurden in Spanien rund 18 Prozent der verbrauchten Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161412/umfrage/stromerzeugung-aus-erneuerbaren-energien-in-spanien/#:~:text=Die Statistik zeigt die Entwicklung,Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen. Hinzu kommt aber, dass ein Elektroauto hier auf dem Land nicht geladen werden kann. Wir (Rentnerehepaar) fahren mit unserem alten Diesel (seit 16 Jahren) etwa 7.000 km im Jahr und benötigen dafür etwa 700 Liter Diesel/Jahr. Bei der Kilometerleistung würden wir mit einem Elektroauto niemals in einem Bereich kommen, wo die Ökobilanz zugunsten in Richtung Elektroauto schlägt, selbst wenn das E-Auto mit 100% erneuerbaren Energien gefahren würde. Aber - keine Frage; für Benutzer eines Elektroautos rechnet es sich, wenn die Kilometerleistung im Jahr sehr hoch ist, die Anschaffungskosten z. B. als Betriebsfahrzeug (einschließlich der MwSt) abgesetzt werden können, und eine Lade-Infrastruktur vorhanden ist, bei der das Elektroauto auch über Nacht am Wohnsitz geladen werden kann. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  22. Ja baufred, da kann ich nur schreiben: Wie kann man nur mit so wenig Wörter so viel Wahrheit schreiben? Viele Grüße Helmut
  23. Da sind mal wieder die Sozialisten und die Linken am Werk. Der Kauf eines Elektroautos soll nun in Spanien mit 4.000 € subventioniert werden. Aber dabei wird vergessen, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht in der Lage sein wird, einen Akku des Elektroautos aufzuladen, obwohl gerade die ländlich wohnende Bevölkerung lange Wege fahren muss. Die große Frage ist nämlich: Wo sollen wir auf dem Land ein Elektroauto laden? Maximal stehen uns hier für unser ganzes Grundstück (mit zwei Ferienwohnungen) 28 Ampere zur Verfügung, das sind 6,4 KW/Std. Über den Daumen benötigen wir also um einen 100 KW Akku des Elektroautos zu laden, 16 Stunden; aber auch nur dann, wenn wir alle anderen elektrischen Verbraucher abschalten. Würden wir die Hälfte des Stromes nehmen, der uns zur Verfügung steht, würden wir für das Laden des Akkus 32 Stunden benötigen. Wenn nur ein Feriengast sich als Leihwagen auch ein Elektroauto anmietet, dann…. Ganz zu schweigen davon, was mit den maroden Freileitungen und unterdimensionierten Trafos passiert, wenn nur jeder 5. sich zu dem Kauf eines Elektroautos entscheiden würde. Das ist wieder die typische Planung, die in Ländern vorkommt, wo Sozialisten und Linke meinen, etwas mit Subventionen steuern zu können, aber die marode und unterdimensionierte Infrastruktur das überhaupt nicht hergibt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  24. Ja, die Sozialisten, startet immer als Tiger und landen als Bettvorleger. Was ist denn aus den Ländern geworden, die in der Vergangenheit durch Sozialisten regiert wurden, und die heute noch durch Sozialisten regiert werden? Sozialismus bedeutet immer Mangel, dann Schlange stehen, und zum Schluss Gewalt, die dann Hunderttausenden das Leben kostet. Natürlich werden die Steuern erhöht, aber meistens nur bei den Dingen, die "den kleinen Mann" treffen. Wahrscheinlich die Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und zur Ablenkung auch die Erbschaftssteuer auf hohe Vermögen. Die Mehrwertsteuer ist außer bei "dem kleinen Mann" nur ein durchlaufender Posten, der auf der anderen Seite wieder als Vorsteuer von dem Finanzamt erstattet wird und die Mineralölsteuer wird über die Betriebsausgaben als gewinnmindernd abgesetzt. Nachdem z. B. die Steuer für die Vermietung von Ferienwohnungen um etwa 60% erhöht wurde, wird die die Schwarz-Vermietung sicherlich einen noch hören Prozentsatz einnehmen. Und wenn der kleine Handwerker seinen Kunden fragt, nachdem er seine Arbeit verrichtet hat "mit oder ohne Mehrwertsteuer" dann steht der Kunde vor der Wahl, ob er schon heute über 20% für die Arbeiten mehr oder weniger bezahlen will. Aber es ist richtig, ohne Steuererhöhungen werden auch die anderen EU-Mitgliedstaaten protestieren. Was wäre denn, wenn der Benzinpreis durch die Erhöhung der Mineralölsteuer auf 1,50 € morgen angehoben würde? Woran messen wir, ob Benzin/Diesel teuer ist? Ist Benzin/Diesel überhaupt treuer? Ich kann mich erinnern, dass ich 1972 mein erstes Auto gekauft habe. Damals kostete der Liter Benzin 62 Pfennig. Als Geselle im Handwerk hatte ich damals 4,80 DM Stundenlohn Brutto. Für eine Stunde Arbeit bekam ich also 480 Pfennig : 62 Pfennig =7,74 Liter Benzin, und mein Kadett B verbrauchte 10-11 Liter/100 km. Bei 1,50 Euro pro Liter Benzin muss ich heute also 11,61 Euro Stundenlohn haben, damit meine Benzin/Dieselrechnung Plusminus null verläuft und ich heute 2010 wieder 7,74 Liter Benzin für eine Stunde Arbeit erhalte. Die Tariflöhne im Heizungsbau liegen in Deutschland bei etwa 18 Euro: Wie lange mussten wir vor 30 Jahren für ein Brot, ein Kilo Schweinefleisch, eine Schachtel Zigaretten oder einen Farbfernseher arbeiten? Erstaunt werden wir feststellen, dass wir heute im Schnitt weniger Zeit für Alles arbeiten müssen. Warum erscheint uns heute aber Alles „viel teurer“ als früher? Dabei sollten wir nicht vergessen, wie viel wir für einen Liter Benzin bekommen. Mit einem Liter Benzin oder für etwa 1,50 Euro kann ich mit meinem Auto (etwa 7 Liter Verbrauch/100 km) besetzt mit 5 Personen, etwa 15 Kilometer weit fahren. Oder noch anders herum: Ich muss heute (bei z. B. 18 Euro Stundenlohn) etwa 5 Minuten arbeiten, um 5 Personen 15 Kilometer weit transportieren zu können. Also 15 km mit 5 Personen für etwa 1,50 Euro. Ist das teuer??? Wie teuer wäre Futter für einen Esel, der die gleiche Leistung vollbringt? Wenn der Esel etwa 3-4 Stunden auf einer Karre 5 Personen 15 Kilometer weit befördern; was frisst da so ein Tier? Wenn der Esel 2-3x am Tag die Stecke läuft, was kostet das an Futter am Tag? Und der Esel frisst etwa die gleiche Menge Futter wenn ich ihn nicht benötige. Ganz abgesehen davon, wie verkotet die Straßen wären, wenn Millionen Pferde oder Esel z. B. in einer Großstadt auf den Straßen wären. Oder geben wir einfach zu viel Geld für Dinge aus, die wir früher nicht hatten? Oder arbeiten wir heute weniger? Warum wird eigentlich Arbeit mit bis zu 50% besteuert, Kapitalerträge z. B. aus Aktienvermögen nur mit maximal 25%, und Kapitalerträge auf die Kurssteigerungen von Edelmetallen mit 0% und gerade Letztere sind in den letzten 20 Jahren um 550% gestiegen, alleine letztes Jahr um 40%. Also brauch der spanische Vermögende nicht angeben, wie viel Edelmetalle er im Ausland gelagert hat, damit er (beziehungsweise seine Erben) die Erbschaftssteuer umgehen kann; selbst das modelo 720 greift hier nicht, weil dort nicht nach Edelmetallen gefragt wird. Es ist auch alles ganz legal, wenn der Vermögende diese Edelmetalle irgendwann einmal aus versteuertem Geld gekauft hat. Zusammenfassend: Es ist schon alles etwas komplizierter, als Sozialisten sich vorstellen können. Viele Grüße aus Andalusien Helmut