Helmut Josef Weber

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Alle erstellten Inhalte von Helmut Josef Weber

  1. Hallo, ich kann Dir zwar kein Haus zur Miete anbieten, aber einen Hinweis. Hier in Andalusien stehen viele Häuschen auf dem Land leer, nachdem die Besitzer verstorben sind. Die Erben wohnen in der Stadt, und wollen nicht aufs Land. Wir wohnen z. B. 10 km vom nächsten Dorf entfernt, der Schulbus fährt am Eingangstor vorbei, Internet über 4G 20MB/sek. und ein damit verbundener Telefon-Festanschlussnummer kosten zusammen 64 € im Monat. Wir haben einen Wasseranschluss von der Stadt, und eine mit 25 Ampere abgesicherte Stromversorgung mit 14 Stunden am Tag Nachtstromtarif; Durchschnittspreis 20 Cent/KW Wir wohnen Luftlinie 18 km von Malaga entfernt, 625 m hoch in den Bergen über Malaga, auf 28.000 qm Land, und sehen jeden Tag vom Grundstück aus die Schadstoffglocke über Malaga und dem Meer. Wenn Du einen Makler einschaltest, ist hier in der Gegend einiges zu finden. Zur Orientierung: Unsere Nachbarin vermietet ihr etwa 300 m entferntes Landhaus (Platz für 6 bis 8 Personen und mit sehr viel Land) für 700,00 Euro im Monat. Wir hatten schon 2x Gäste, die sich über die Wintermonate eingemietet hatten, weil sie in der Gegend ein Häuschen suchten. Beide Ehepaare hatten nach kurzer Zeit das gefunden was ihnen gefallen hat. In dieser Wildnis leben wir https://youtu.be/Ka140NxPSj4 Viele Grüße Helmut
  2. Ehec-Skandal Hamburg zahlt Schadenersatz wegen Gurken-Warnung Während der Ehec-Epidemie nannte Hamburgs Gesundheitsbehörde spanische Gurken als Erreger-Quelle - doch das war ein Irrtum. Jetzt hat sich Hamburg mit den Gemüseunternehmen auf Schadenersatz geeinigt - in sechsstelliger Höhe. 23.08.2017, 14.26 Uhr https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hamburg-zahlt-schadenersatz-wegen-gurken-warnung-a-1164190.html
  3. Ungeachtet dessen, dass eine gesetzliche Verpflichtung in Spanien besteht, bei gewerblichen Anzeigen ein Impressum mit in die Annonce aufzunehmen, hätte ich wenigstens die Homepage angegeben. Bei Annoncen bei denen sich die Ersteller nur hinter einem Firmenkürzel verbergen, das auch frei erfunden sein kann, habe ich immer ein ungutes Gefühl. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  4. Was dann dazu führen wird, dass der Leiharbeiter nach einer gewissen Zeit entlassen wird Viele Grüße Helmut
  5. Wer Interesse an unserer Ferienwohnung hat, kann tatsächlich nur mit Handgepäck anreisen, denn die Wohnung ist voll ausgestattet. Aber wir wohnen hier "am Ende der Welt" und ein eigenes Verkehrsmittel ist unbedingt notwendig. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  6. Solange die Bürger in Deutschland (und in anderen Nordländern) weiter dazu bereit sind, dass ihr Erspartes in der Höhe von Billionen Euro in die Südländer fließen kann, sehe ich keine großen Probleme in Spanien. So haben die Sozialisten in Spanien reichlich zu verteilen, denn Sozialisten haben und werden immer das Geld verteilen, das ihnen nicht gehört. Eng wird es, wenn den Bürgern in den Nordländern der Kragen platzt. Aber einem Volk, dass nicht soweit denken kann, um zu bemerken, dass der Strom von Sonne und Wind eine Sackgasse ist, dann aber noch seine Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke abstellen lässt, und sich erzählen lässt, dass nun der Verkehr mit Strom ablaufen soll, dem kann man eben alles erzählen. Ein Hilfsschüler könnte ohne Taschenrechner vorrechnen, das es nicht funktionieren kann. Und von dieser Sorte von Sackgassen gibt es gerade in Deutschland mehrere. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  7. Nach den neusten mir vorliegenden Zahlen liegt die landesweite Anzahl der Infektionen mit Covid 19 in Spanien (gerechnet auf die Gesamtbevölkerung) aktuell (Zahlen vom 15.01.) etwa 10-mal höher als in Deutschland. Was machen die Spanier anders? Oder machen die Deutschen etwas anders? Ich weiß nun nicht wie konsequent sich die Menschen in Deutschland an die Vorgaben der Regierung halten, damit Infektionen vermieden werden. Aber bei den Menschen, die ich in Spanien, gerade in der Nachbarschaft kenne, habe ich den Eindruck, dass sie meinen, dass es das Virus hier auf dem Lande nicht gibt. Wenn diese Verhaltensweise auf Spanien hochgerechnet werden kann, dann sind für mich die Infektionszahlen allerdings leicht erklärbar. Heute, Samstag der 17.01., fuhren laut hupend etwa 8 vollbesetzte Autos an unserem Grundstück vorbei. In Sichtweite ist heute Abend eine sehr lautstarke Party. Manche Leute lernen es eben nie. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  8. Was für Erfahrungen haben Menschen mit privaten Krankenversicherungen in Spanien gemacht, wenn sie knapp unter 60 eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben. Ich meine damit ganz besonders, wenn dann Krankheiten auftreten, die mit teuren Medikamenten behandelt werden müssen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  9. Hallo, nachfolgend das Rechtsgutachten ich habe es mir vor etwa 10 Jahren erstellen lassen. Viele Grüße Helmut Sehr geehrter Herr, Ihre Frage beantworte ich wie folgt *): Das spanische Einkommensteuerrecht (Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas, IRPF) erfaßt dann, wenn Sie in Spanien wohnen bzw. Ihren ständigen Aufenthalt dort haben, sämtliche Einkünfte aus selbstständiger und unselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen und Gewerbebetrieb sowie auch aus Vermögensgewinnen grundsätzlich unabhängig davon, ob sie im In- oder Ausland erzielt werden. Ausnahmen von der Besteuerung gibt es, wie z.B. Sozialleistungen oder staatliche Lotteriegewinne. Dazu gehört aber wohl nicht der von Ihnen erwähnte Auszahlungsbetrag einer Kapitallebensversicherung. In Spanien käme eine Gewinnsteuer in Höhe von 18 Prozent vom Wert der Versicherung in Betracht. Zudem gibt es örtliche Besonderheiten der Besteuerung, die hier vernachlässigt werden können. Die Zuweisung der Besteuerungunshoheit zwischen den Ländern wird durch das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien geregelt, veröffentlicht zu finden auf der Seite des deutschen BMF: http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_74954/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Internationales__Steuerrecht/Staatenbezogene__Informationen/Spanien/004__1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf Bei doppelter Besteuerung durch die Vertragsstaaten gelten gegebenenfalls entsprechende Anrechnungs- und Abzugsverfahren. Hier hilft Ihnen Art. 23 des DAB *1). Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz dürfen Sie danach als deutscher Staatsangehöriger nicht in Spanien schlechter gestellt werden, als Sie es in Deutschland wären. In Deutschland wäre die Auszahlung Ihrer Kapitallebensversicherung vermutlich noch als Altvertrag steuerfrei, da bis zum 31.12.2004 abgeschlossene und policierte Verträge nach deutschem Einkommensteuerrecht steuerfrei bleiben. Überschüsse aus späteren Verträge unterliegen allerdings bekanntlich dem Halbeinkünfteverfahren nach § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG *2). Solch einen Neuvertrag dürften wir hier aber nach Ihren Angaben (30 jährige Einzahlungen) nicht vorliegen haben. Da wir es also mit einem Altvertrag zu tun haben, sind Ihre Einkünfte nach deutschem Recht insoweit steuerfrei. Darum dürfen Sie aus Gründen der nach dem DBA geregelten internationalen Gleichbehandlung mit Verweis auf § 23 des DBA zwischen Deutschland und Spanien die Auszahlung Ihrer Kapitallebensversicherung auch in Spanien im vollen Umfang als nicht steuerbar betrachten. Ihre Frage ist damit beantwortet. Für weitere Rückfragen stehe ich gerne bei... mit freundlichen Grüssen,
  10. Es wird langsam eng für die Argumentation, dass diese Ausreißer in der Sterberate ja auch früher bei Grippewelle vorgekommen sind. Bleiben wird wohl die Theorie, das weltweit in allen Ländern die Sterbestatistiken gefälscht werden; sogar in den Ländern, die es mit nicht so strengen Maßnahmen versucht haben, das Virus auszubremsen. Für die 50. Kalenderwoche (vom 7. bis 13.12.2020) wurden bislang in -D- etwa 22 897 Sterbefälle gemeldet – das sind 23 % mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Und das ist nicht nach Todesart bzw. Todesursache aufgeteilt. Einfach nur die Anzahl der Toten. Und die Statistik wird für das Jahr 2020 noch 18 Tage weitergeschrieben werden. Ich schätze mal, dass es Ende 2020 wohl nahe an 30% Übersterblichkeit gegeben hat. Gut- dass waren fast alles alte Leute. Aber eben einen großen Prozentsatz mehr. Wenn man eine 90 jährige Oma auf dem Zebrastreifen totfährt, dann sollte man ja auch nicht damit argumentieren, dass sie ja sowieso bald gestorben wäre. Alle Achtung vor den schwedischen Majestäten, die vor ihr Volk getreten sind, Fehler eingestanden haben und sich entschuldigt haben. Sicher, extreme Meinungen gibt es immer; danach ist die Erde eine Scheibe, Elvis lebt noch, und die Amis waren nie auf dem Mond. Meine liebe Frau und ich haben uns an strengere Maßnahme gehalten, als der Gesetzgeber vorgeschrieben hat, um eine Ansteckung zu verhindern. Unsere Philosophie bei unseren Vorsichtsmaßnahmen war und ist: "Zuviel, wenn auch vielleicht sinnlos, kann uns nicht das Leben kosten". Was natürlich offensichtlich ist: Die Regierenden (auf der ganzen Welt) können nun ihr Versagen in der Geldpolitik, Finanzpolitik, und Währungspolitik, dem Virus in die Schuhe schieben. Aber, wie würden wir argumentieren, wenn wir in normalen Zeiten unseren Betrieb herunter wirtschaften, und uns etwa 4 Wochen, bevor unweigerlich der Konkurs angemeldet werden muss, das Bein brechen? Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  11. Wenn hunderte von Milliarden an Waren von Deutschland an Spanien geliefert werden, aber nur per niemals fälligen unverzinsbaren Krediten auf dem Target2 Konto von Spanien angehäuft werden können, warum sollten denn dann die Spanier diese Dinge selbst produzieren. Damit jetzt die Grundsicherung in Spanien bezahlt werden kann, die 4 Tagewoche eingeführt werden kann, und sie Sozialleistungen weiter fließen, hat Spanien doch wieder etwa 140 Milliarden bekommen. Gut-- Irgendjemand muss es aber bezahlen. Wie wäre es mit der weiteren Erhöhung des Rentenalters in Deutschland, Anhebung der Steuern und der Krankenkassenbeiträge, vielleicht eine Vermögensabgabe, oder einen Lastenausgleich? Hunderte von Milliarden werden von Spanien über die ELA-Kredite selbst gedruckt, ist doch praktisch. Natürlich werden die Sozialisten das alles schon an die Menschen in Spanien verteilen, ohne das dafür gearbeitet werden muss. Arbeitslose sind daher natürlich in Spanien vorprogrammiert. Und wer genügend arbeitswillige zur Verfügung hat, wer bildet dann noch aus? Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  12. Es wäre sicherlich interessant, in welches Netz sich die Handys bei der Gesellschaft in Spanien einloggen, damit man einen Überblick hat, wie die Netzabdeckung ist. Vodafone war hier auf dem Land z. B. die Katastrophe und in dem nächsten Dorf funktioniert Vodafone so gut wie gar nicht. Nur Orange (früher Armena) ist auf dem Land noch eine größere Katastrophe. Ideal wäre natürlich wenn das Netz frei gewählt werden kann. Außerdem wird der Netzt-Betreiber bei einem längeren Aufenthalt eines ausländischen Handys in seinem spanischen Netzbereich, dem ausländischen Netzbetreiber eine Rechnung schicken. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  13. Meine liebe Frau und ich sind nun über 20 Jahren in Spanien. Wir haben die Telefongesellschaften durch. Die Spanne reicht von Abzocke, plumpen falschen Versprechungen, miserabelster Kundendienst, dreiste Rechtsabteilung, die bewusst falsche Behauptungen in die Welt setzt, usw. Zusammenfassend: Dreist und unfähig. Seitdem wir unsere Handys und auch unser Internet im Haus, über 4 G (20MB/sek.) seit Jahren über Movistar betreiben, haben wir keine Probleme mehr. In dem Handy-Tarif (prepargo plus) haben wir 7 GB (momentan wohl als Weihnachtsgeschenk 14 GB) fürs Internet und 40 Minuten telefonieren frei, in alle Netze. Der Monatspreis beträgt 10,00 Euro. Da wir in den Bergen über Malaga wohnen, sind wir auf eine sichere Netzabdeckung (außerhalb der touristischen Gebiete) angewiesen. Sicherlich wird es Gesellschaften geben, die hier und dort bessere Dienstleitungen für weniger Geld zumindest versprechen. Aber uns ist eine vollständige Abdeckung des Netzes wichtig. Ob der Kundendienst bei Movistar wirklich besser ist, kann ich aus eigener Erfahrung nicht sagen, denn seit vielen Jahren haben wir ihn nicht einmal benötigt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut PS. Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel zahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen. John Ruskin 1819‑1900
  14. Die spanische Sozialversicherung hat noch eine Menge mehr Lasten zu tragen als die deutsche Sozialversicherung. Einmal müssen durch die hohen Arbeitslosenzahlen eine Menge mehr Menschen mediz. versorgt werden, die keine Beiträge zahlen, Rentner müssen auch keine KK-Beiträge zahlen, und es wird (da ja auch von den abgeführten Sozialbeiträgen die Renten bezahlt werden) nach 15 Beitragsjahren eine Mindest-Rente bezahlt, für die in Deutschland eine Kassiererin bei Lidl oder Aldi etwa 40/45 Jahre für einzahlen muss. Auch ist das Lohnniveau in Spanien niedriger, was dann auch zu niedrigeren Sozialbeiträgen führt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  15. Hallo baufred, ich hatte mir deshalb einen Teil der Statistik herausgesucht, die nur die Toten zählt, egal woran die Menschen gestorben sind. Und es sind im November 11 bzw. 14% mehr Menschen gestorben als all die Jahre davor. Ich denke, die Zahlen für Dezember werden noch einmal weiter ansteigen. Wie weit sich andere Statistiken verdrehen lassen, kann ich nur erahnen, aber tot ist tot, egal woran. Meine liebe Frau und ich haben uns darauf eingestellt, dass die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus bis mindestens zur Mitte des Jahres anhalten werden, wahrscheinlich sogar bis September. In einem Land etwas weniger und in dem anderen Land etwas mehr. Und dann wird den Deutschen nach den Bundestagswahlen im September die Rechnung präsentiert. Einmal die Rechnung für Deutschland selbst und einmal für die Südländer Europas. Das wird ohne Lastenausgleich auf alle Vermögenswerte (z. B. auf Immobilien) nicht möglich sein. Das ist auch kein Problem, denn schon im Grundgesetz ist niedergeschrieben, wie so etwas abzulaufen hat. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages rechnet schon seit Monaten verschiedene Szenarien durch. Und-- es wird teuer werden. Spanien will daher noch schnell bei vollem Lohnausgleich die 4 Tagewoche einführen, was etwa 20% Lohnsteigerung entspricht; und die ab diesem Jahr in Spanien eingeführte Grundsicherung muss ja auch irgendwie finanziert werden. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Der Goldpreis hat es schon gemerkt. 2019 über 20% Kurssteigerungen, und 2020 15%. Die Leute die wissen was auf uns zukommt, bunkern in Sachwerte, die Jahrtausende ihren Wert behalten haben, gut zu verstecken sind, schnell fortgeschafft werden können, und auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel anerkannt werden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  16. Kurzer Nachtrag zum Coronavirus. Das sind die Zahlen bis November 2020 der ganze Dezember fehlt noch. Für die letzte Novemberwoche (48. Kalenderwoche vom 23. bis 29.11) wurden bislang etwa 20 700 Sterbefälle gemeldet – das sind 14 % mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Für den gesamten November wurden bislang etwa 84 500 Sterbefälle gemeldet und damit 11 % mehr als im Vorjahresdurchschnitt. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
  17. Hallo Meckerer, wir wollen zwar alle lange leben, nur nicht alt dabei werden. Es ist aber weltweit abzulesen, dass die Übersterblichkeit rasant zunimmt. Auch in den Staaten die bisher eine andere Politik gegen das Virus hatten, und so gut wie keine Beschränkungen vorgeschrieben hatten; genau dort knallen jetzt auch die Werte nach oben. Sicherlich wäre es den Leuten z. B. in Schweden jetzt auch lieber, wenn sie mit ihrer Politik gegen das Virus Erfolg gehabt hättet; leider hat es nicht geklappt. Und wir sind noch lange nicht durch den Winter. Ich habe mich zu der Erkenntnis durchgerungen, dass die getroffenen Maßnahmen (seitens der Regierungen zur Bekämpfung des Virus) nicht übertrieben waren/sind. Wir selbst hatten uns immer auch an die strengsten Auflagen gehalten, weil meine iebe Frau und ich uns einfach bisher nicht festlegen konnten. Ich kenne aber in Spanien so gut wie keine Person, die auch alle Bestimmungen eingehalten haben/hatten. Das mit den Vorsichtsmaßnahmen ist uns auch sehr einfach gefallen, denn wir mussten ja auch nur höchstens einmal in der Woche eine Maske benutzen und auf die mehrmalige Desinfektion der Hände achten. Allerdings ist auch offensichtlich, dass nun alle wirtschaftlichen Probleme dem Virus in die Schuhe geschoben werden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  18. Hier nur einige Dinge. Wer sich einmal die Betriebsanleitung von solchen fahrbaren Gasheizgeräten durchgelesen hat, wird gelesen haben, dass diese Geräte nur in gut belüfteten Räumen, bzw. auf Terrassen betrieben werden dürfen/können/sollten. Wer macht aber das Fenster auf, wenn geheizt wird? Dann entsteht bei der Verbrennung von 1 kg Gas etwa 1,6 Liter Wasser. Wer also eine 5 kg Gasflasche verheizt hat, hat sich etwa 9 Liter Wasser in den Raum geholt. Gut, wenn das Fenster auf war, dann ist es mit der erwärmten Luft auch wieder draußen gelandet. Messungen haben ergeben, dass unter den maximalsten Bedingungen (beim Kochen mit Gas) in der Küche bis zu 4.000 Mikrogramm NO2 entstehen können; praktisch werden aber nur etwa 1.000 Mikrogramm erreicht, weil ja zumindest beim Kochen gelüftet wird, oder eine Dunstabzugshaube benutzt wird, die dann aber auch die Abgase nach draußen befördern muss, und nicht nur im Raum über einen Fettfilter umwälzt. Ein Gasgerät ohne Kaminabzug hat etwa den gleichen Gasdurchsatz, wie im Normalfall beim Kochen mit Gas entsteht, nur aber länger, wenn es warm werden und warm bleiben soll. Selbst wenn ein transportables Gasgerät technisch zu 100% in Ordnung ist, produziert es selbst in belüfteten Räumen NO2-Werte die 1.000 Mikrogramm leicht übersteigen können. Ist es technisch nicht in Ordnung, gibt es Tote. Wer hat denn sein Gasgerät wann zuletzt testen lassen? Übrigens erzeugen derart hohe NO2-Werte auch Nervenschäden. Für den Menschen besonders schädlich ist allerdings auch die direkte Wirkung des ätzenden Reizgases NO2; es schädigt das Schleimhautgewebe im gesamten Atemtrakt und reizt die Augen. Durch die dabei auftretenden Entzündungsreaktionen verstärkt es die Reizwirkung anderer Luftschadstoffe zusätzlich. Ist man NO2 kurzfristig ausgesetzt, führt dies nicht nur zu erhöhter Sterblichkeit, sowie zu Anstiegen von allergischen Reaktionen, sondern auch zur Verschlimmerung von Asthma, klinisch relevanten Anstiegen in der Empfindlichkeit der Atemwege und Notaufnahme-Besuchen wegen asthmatischer Beschwerden. Zusammenfassen: Wenn mehrmals im Jahr 40 Mikrogramm NO2 im Straßenverkehr gemessen werden, werden ganze Stadtteile gesperrt. Wenn sich aber Menschen bei etwa 1.000 Mikrogramm eine Heizperiode in der Wohnung aufhalten, dann wird es toleriert. Wer nun aber tatsächlich den Raum bei dem Betrieb eines Gasgerätes durchgehend gut lüftet, der sollte besser die Fenster im Winter zu machen, und einen elektrischen Heizlüfter nehmen. Heizen mit Strom kosten etwa das Vierfache , gegenüber mit Gas. Aber die Wärme geht dann auch nicht zum größten Teil durch das Fenster verloren. Übrigens: Heizen mit einer Klimaanlage und dem richtigen Stromtarif, kosten weniger als mit Gas, auch wenn die Fenster beim Gasbetrieb geschlossen bleiben. Im Sommer kann auch noch gekühlt werden, und es müssen keine Gasflaschen besorgt werden. Das war natürlich nur ein kleines Ausschnitt dessen, was alles mit Gasgeräten ohne Kaminanschluss schief gehen kann und bedacht werden muss. Wie heizen wir? Wenn wir Zeit haben, und das haben wir meistens als Altersrentner, dann zünde ich morgens unsere Holzöfen im Bad und im Wohnzimmer an, und setzte auf dem Ofen im WZ/Küche das Kaffeewasser auf. Haben wir keine Zeit, dann heizen wir morgens im WZ/Küche mit der Klimaanlage und im Bad mit einem Infrarotstrahler. Dort wo mit Holz geheizt werden kann, sind jeweils 2 Kohlenmonoxid-Melder installiert. In dem WZ/Küche arbeitet ein Luftreiniger mit Hepa-Filter, der 24 Stunden am Tag in Betrieb ist. Mit jeweils etwa 2 kg Holz (entspricht jeweils etwa 8 KW) haben wir es im Bad und im WZ sehr schnell, sehr warm. Dafür müsste schon in jedem Raum ein Gasgerät ohne Abzug stehen, denn die Leistung der Geräte beträgt etwa 4 kW. Das Holz kostet noch nicht einmal etwas, denn ich bekomme von dem Baustoffhändler im Dorf beschädigte Paletten geschenkt, wenn ich sie nur regelmäßig abhole; natürlich dann auch im Sommer. Das Holz von Paletten verbrennt schnell aber heftig, und ist auch ideal für unsere Sauna geeignet. Man muss allerdings etwa jede Stunde nachlegen. Möchten wir das dauernde nachlegen von Holz vermeiden, legen wir Olivenholz in den Ofen. Ein Klotz von etwa 5 kg (etwa 20 KW) glüht dann etwa 4 bis 6 Stunden vor sich hin. Da wir Kohlenmonoxid-Melder besitzen, kann dabei die Drosselklappe im Rauchabzug fasst zugestellt werden. So kann das Olivenholz ganz langsam "verglühen". Vorsicht!!! Ohne Kohlenmonoxid-Melder ist das eine riskante Sache. Zum Anzünden der Holzöfen nehmen wir kleingehacktes Palettenholz und Papier. Nun sind es doch viele Zeilen geworden. Ich wünsche allen ein gutes Jahr. Mir persönlich würde schon reichen, wenn das Jahr 2021 nicht schlechter wird als das Jahr 2020 Viele Grüße aus Andalusien Helmut Gas- und Wasserinstallateur-Meister und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer-Meiser
  19. Hallo baufred, ja, darüber könnte man Bücher schreiben. Besonders die transportablen Gasgeräte ohne Abzug sind besser für einen Selbstmord geeignet, als zum Heizen. Und die Menschen, die solche Geräte benutzen, wundern sich dann oft, dass sie unter Kopfschmerzen und Nervenschmerzen leiden. Übrigens sind die 18 Menschen in Castellón nicht an einer defekten Gasheizung gestorben, sondern ein transportables Gasgerät hat über die Nacht den Sauerstoff aus dem Raum verbraucht, und auch zwangsläufig das Kohlenmonoxid in den Raum abgegeben. Traurige Tatsache ist, dass die Nazis zu Beginn ihrer unsäglichen Verbrechen, ihre Opfer mit Kohlenmonoxid vergast haben. Alleine in Deutschland sterben jährlich hunderte von Menschen durch Kohlenmonoxid, die überhaupt nicht sterben wollen. Das geruchlose Gas schleicht sich an, macht müde und tötet ohne das die Menschen etwas merken. In den asiatischen Ländern ist der Selbstmord durch Kohlenmonoxid so verbreitet, dass die Angestellten von Verkaufsläden die Polizei rufen müssen, wenn Menschen Einmalgrills ohne Grillgut kaufen . Viele Grüße aus Andalusien Helmut https://www.merkur.de/welt/tote-durch-gasvergiftung-spanien-179947.html 18 Tote durch Gasvergiftung in Spanien - Castellón - Eine defekte Gasheizung war nach neuesten Erkenntnissen für den Vergiftungstod von 18 Menschen in einer Herberge nahe Castellón im Osten Spaniens verantwortlich. Sie seien im Schlaf durch das sich bildende Kohlenmonoxid gestorben, wie die Ermittler in der Nacht mitteilten.
  20. Wer (egal ob in -D- oder in-E-) z. B. mit einem offenen Kamin oder mit einem Holzofen heizt, sollte einen CO- Melder einbauen. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas, das schon bei einer Konzentration von nur 1,3% im Raum, innerhalb von ca. 2 Minuten tödlich ist. Gasgeräte ohne Abgasleitung erzeugen in einem Raum eine Abgasbelastung, die über 200 x höher sein kann, als der Wert, der in Deutschland zu Sperrungen von Straßen für den Autoverkehr führt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  21. Noch ein Grund mehr unter der Sonne Andalusiens seine Lebensabend zu verbringen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  22. Hallo laurent, hier wird schon einiges beschrieben. https://recht-spanien.com/index.php/de/blog-de/arbeiten/138-freiberufler-einzelunternehmen.html Viele Grüße Helmut
  23. Geflüchtete in Spanien: Die unsichtbaren Einwanderer Corona beschert Spanien mehr Migranten – vor allem aus Lateinamerika. Die Zustände ihrer Ankunft verschleiert die Regierung. Nur jeder fünfte Neuankömmling stammt aus Afrika. Längst haben die Menschen aus Südamerika die aus Afrika abgelöst, wenn es um irreguläre Grenzübertritte geht. „Das Foto der irregulären Einwanderung in Spanien ist das einer Frau um die 30 aus Kolumbien, Venezuela oder Honduras https://taz.de/Gefluechtete-in-Spanien/!5730520/ Viele Grüße Helmut
  24. Hallo Swetik, ich weiß nun nicht ob ich die richtigen Tropfen gefunden habe. Es ist ein (auch in Spanien) verschreibungspflichtiges Medikament, dass eingenommen wird, um den Entzug von Alkohol zu mindern. Es hat gravierende Nebenwirkungen. Wenn Du das Medikament meinst, dann kann es Dir sicherlich Niemand aus Spanien zusenden. Viele Grüße Helmut
  25. Es gibt da einige Probleme.. Es dürfen nur (auch in Deutschland zugelassene) Medikamente aus dem Ausland eingeführt werden. Die für Deutschland gültige Zulassung, Registrierung oder Genehmigung umfasst stets auch die deutschsprachige Kennzeichnung und die Angaben in deutscher Sprache in der Packungsbeilage. Ich habe nun mehrmals Medikamente nach Deutschland gesandt. Davon ist ein leeres Paket beim Empfänger angekommen, mit dem beigelegten Hinweis, dass diese Medikamente in Deutschland nicht zugelassen sind. Ein Paket ist ganz verschwunden und mir wurde unterstellt ich hätte keins abgeschickt. Das nächste habe ich ohne Vorkasse versandt und nie eine Bezahlung erhalten. Praktisch ist also nur das Versenden von Medikamenten möglich, die einen Beipackzettel in der deutschen Sprache besitzen, und auch die Aufschrift der Verpackung in der deutschen Sprache ist, und dann nur per Einschreiben bei Vorkasse. Viele Grüße aus Andalusien Helmut