Helmut Josef Weber

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    137
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    6

Beiträge erstellt von Helmut Josef Weber


  1. Embargo ---- ab welchem Jahr unterwelchen Voraussetzungen. ///  keinen Strom- und Wasseranschluss  ---  warum? mit bestimmten Konditionen nicht einverstanden gewesen.

     

    Hallo Tiza,

    die beiden Häuser sind in diesem Gebiet gebaut worden, als es keine Baugenehmigungen für private Häuser mehr gab.

    Daher bekommen die Häuser auch keine Bewohnbarkeitsbescheinigung und somit keinen Stromanschluss und keinen Wasseranschluss.

    Auch können die Häuser nicht ins Grundbuch eingetragen werden und somit auch nicht verkauft werden.

    Hier ist eine rein landwirtschaftlich genutzte Sonderzone, in der seit 2003 nur noch Landwirte Baugenehmigungen bekommen.

    Ich muss sagen, dass es aber auch eine Mitschuld der Gemeinde ist/war, dass sie trotz des Bauverbotes  zwei Baugenehmigung  noch erteilt haben, als Alle wussten, dass es verboten ist. Hier patrouilliert regelmäßig das Umweltministerium und die sind dann natürlich auf diese Häuser aufmerksam geworden.

    Ganz besonders ist dabei ein Haus aufgefallen, bei dem der Bauherr auch wohl gedacht hat "geht nicht gibt's nicht" und hat gleich

    zweigeschossig gebaut, was hier generell verboten ist und auch war.

    Also hier, in einem Umkreis von etwa einen Kilometern,  2 Ehepaare, die mit einem größeren Vermögen nach Spanien gekommen sind, und jetzt ein kleineres Vermögen haben.

    Gerade der Bauherr, der das zweigeschossige Haus gebaut hat, war öfter bei uns, und ich habe mir den Mund fusselig geredet, dass er das nicht machen soll, aber da redet man gegen Wände,  die wissen alles besser.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut 

     

     

     


  2. Ja baufred, wie soll man das alles erklären?

    Wir haben hier auf dem Land 2000 eine Baugenehmigung beantragt und haben sie nach 6 Monate bekommen.

    Ab dem Jahre 2003 gibt es hier generell (Landwirtschaft ausgeschlossen) keine Baugenehmigungen mehr.

    Wir haben dann dem Architekt gekündigt und alles 12 Jahre lang in eigener Regie aufgebaut.

    Da wir ja eine Baugenehmigung hatten (die damals noch unbegrenzt lange gültig war) konnten wir 2012 alles ohne Schwierigkeiten legalisieren lassen, denn es ist doch alles etwas anders geworden, als in der Baugenehmigung  beschrieben war; über diese 12 Jahre könnte ich ein Buch schreiben.

    Die Baugenehmigung war damals mit sehr wenig Auflagen behaftet.

    Z. B. müssten wir mit allen Gebäuden mind. 20 m von der nächste Grenze weg bleiben und das Grundstück musste mindestens

    25.000 Quadratmeter groß sein und durfte nur maximal mit 2,3 Prozent an Gebäuden bebaut werden.

    In der Nachbarschaft wurdet aber dennoch zwei Häuser mit einer Baugenehmigung 2005 gebaut, die von der Gemeinde widerrechtlich erteilt  wurden.

    Die Junta Andalucia hat ein Embargo auf die Häuser gelegt und sie sind praktisch wertlos.

    Beide Häuser haben bis heute keinen Strom- und Wasseranschluss bekommen, weil sie als illegal eingestuft sind.

    Deine Ausführungen sind zu 100% zutreffend, aber auch sicher nur 2% von dem, was Du zu dem Thema schreiben könntest.

    Was soll man da einer Person verständlich schreiben, die mit einer Blechkiste nach Spanien kommen will und mal eben ein Grundstück sucht, wo sie dieses Teil aufstellen kann?

    Ganz grob gesagt gehört das unter die Kategorie:  Wie kann ich in Spanien  ein kleines Vermögen machen? 

    Antwort: Indem ich mit einem großen Vermögen hierher komme.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     

     


  3. Hallo  Georgina, 

    ja ich habe mitgelesen, es ist schon so wie Peter schreibt.

    Jedenfalls hier in Andalusien.

    Aber es gibt dafür eine ganz einfache Lösung.

    Du gehst zu der Gemeindeverwaltung und stellst dort einen Antrag, dass Du dort ein Mobilheim aufstellen darfst, und solltest dann auch gleich den Antrag stellen, dass Du an die öffentliche Wasserversorgung und an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen wirst;

    gegebenenfalls (falls vorhanden) auch an die Kanalisation.

    Dann wirst Du eine Antwort erhalten. 

    Das kostet nur ganz wenige Euro und kann Dich vor einer Fehlinvestition von 10.000/en  von Euro bewahren + Strafen.

    Hier  sind die Strafen so hoch, wie das illegal aufgestellte Mobilheim kostet; das gilt auch für illegal errichtete andere Bauwerke.

    Der Gemeinde-Architekt schätzt dann die Erstellungskosten und das ist dann auch die Strafe.

    Plus 20 % Zinsen im Jahr, bis 60% des Grundstückswertes erreicht sind, und dann wird das Grundstück zwangsversteigert.

    Natürlich kannst Du Dich auch auf dem Rechtsweg dagegen wehren, aber dann solltest Du dir schon einmal so 10 bis 15 Jahre Zeit nehmen, bis ein Gerichtsurteil vorliegt.

    Und Rechtsanwaltskosten muss man mit Spanien immer selbst bezahlen, auch wenn man den Prozess gewinnt.

    Aber wie gesagt, das ist hier in Andalusien so,vielleicht ist es ja dort anders.

    Man will hier verhindern, dass neben den typisch andalusischen Landhäuser, Blechkiste aufgestellt werden, wie Wohnwagen Wohnmobile und Mobilheime, die nicht in die Landschaft passen.

    Wäre aber sicher mal interessant, wenn Du am Ball bleibst und uns auch hier mal mitteilst, was im Endeffekt bei Dir dabei raus-gekommen ist.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     


  4. Hallo,

    gleich vorab muss ich sagen, dass meine Einlassungen hier in keiner Weise neutral sein können, denn meine liebe Frau und ich (wir kennen uns schon aus dem Sandkasten) haben immer sehr einsam auf dem Land gelebt, und haben auch genau lange das gesucht, was wir dann hier gefunden haben.

    Wenn wir z. B. in Spanien in einer Stadt an der Küste leben müssten (oder in einem kleinen Dorf) dann wären wir nicht in Spanien.

    So haben wir auch jetzt von dem Lockdown, der sicher nicht der Letzte sein wird, praktisch nichts mitbekommen.  Ich meine damit, wir waren nicht in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt; ich kann sowieso schlecht laufen, habe eine blaue Karte und auch unter den strengsten Lockdown-Bedingungen konnte meine Frau mich daher  immer begleiten.

    Wir sind vor über 20 Jahren nach Spanien gekommen, haben uns hier in der Einsamkeit ein Grundstück gekauft und sind angefangen zu bauen.  Wir hatten sofort Kontakt zur Nachbarschaft und waren auch gleich einige Wochen später zu einer spanischen Hochzeit eingeladen.

    In der Nachbarschaft wohnen ganzjährig: Deutsche, Engländer, Belgier und natürlich einige ältere Einheimische.

    Ich selbst kenne nur recht wenig Leute die an der Küste wohnen und wenn sie uns einmal besuchen, wenn wir z. B. mit den Nachbarn die jährliche Feier am Pool machen, sind sie immer überrascht, wieviel Leute wir hier kennen.

    Zu den  ständigen Nachbarn gehört auch (seit etwa 20 Jahren) ein älteres Ehepaar, das in ihrem Häuschen nur etwa 3 Monate im Jahr wohnt.

    Da wir auch noch zwei Ferienwohnungen vermieten, haben wir außerdem noch reichlich Kontakt zu Feriengäste, mit denen wir natürlich oft abends am Grill mit einer schönen Flasche Rotwein zusammen sitzen.

    Jetzt in einigen Tagen kommen wieder zwei Gäste, die zum achten Mal hier sind.

    Hier einmal ein Video von dem Überflug einer Drohne

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     


  5. ...Elektrofahrzeuge und deren Lade-Infrastruktur in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Euro...

    ...für herkömmliche Fahrzeuge in Höhe von 250 Millionen Euro...

    Ich denke, dieses Zahlen spielen eine gewisse Realität wieder, denn wenn die Kosten  der Ladestationen (von den 100 Millionen Euro) abgezogen werden, wird wohl für den reinen E-Autokauf nicht viel überbleiben.

    Es verschleiert  die Zahlen so, als wenn man schreiben würde: 250 Millionen Subvention für Verbrenner, einschließlich für den Aufbau eines Tankstellensystems.

    Wenn man jetzt auch  noch einrechnet , dass die 250 Millionen ausschließlich für die Subvention von Verbrennern ausgegeben werden  (da ja die Infrastruktur Tankstelle schon vorhanden ist) würde ich mal über den Daumen schätzen, dass die Verbrenner mindestens viermal höher subventioniert werden als E-Autos.

    Und die Infrastruktur für Ladestationen herzustellen bedeutet ja nicht nur, dass eine Ladestation an einem beliebigen Ort aufgestellt werden kann, sondern, dass   in der Nähe auch Stromleitung liegen müssen, die diese Kapazität erbringen.

    Die Kapazität der Stromkabel, um ein E-Auto schnell laden zu können , muss etwa 50 Mal höher sein, als wenn damit hier auf dem Land ein ganzes Haus elektrisch versorgt wird und dann kann damit kann an dem Ort  auch nur ein Elektroauto geladen werden.

    Einen Feuerwehrschlauch in einem Privathaushalt bringt auch nichts, wenn der  Hausanschluss nur für den nötigen Trinkwasserverbrauch ausgelegt ist.

    Aber wie gesagt, die Zahlen halte ich für realistisch und nicht für überzogenen Aktionismus.

    Nur - man muss die Zahlen eben auch mal von einer anderen Seite sehen.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut


  6. Aufgrund dessen beschloss das Team, bestehend aus den Forschern Eduard Anfruns-Estrada, Gemma Chavarria-Miró, und Susana Guix unter der Leitung von Rosa Maria Pintó und Albert Bosch Tests, Untersuchungen an gefrorenen Proben durchzuführen, die bereits zwischen Januar 2018 und Dezember 2019 entnommen worden waren. Das Ergebnis war wohl auch für die Forscher überraschend. Demzufolge konnte das Virusgenom in einer vom 12. März 2019 stammenden Probe nachgewiesen werden.

    Forscher haben in Abwasserproben aus Barcelona, die am 12. März 2019 gesammelt wurden, das Virus nachgewiesen, das die Krankheit verursacht", hieß es nun in einer Erklärung der Universität.

    https://deutsch.rt.com/europa/103969-spanischer-paukenschlag-forscher-weisen-covid/


  7. Vielleicht habe ich ja auch einiges nicht richtig verstanden, aber ich bin der Meinung, dass die Masken, die getragen werden sollten, nicht davor schützen infiziert zu werden, sondern sie sollen die Mitmenschen davor schützen, das eine infizierte Person nicht die Viren durch die Gegend hustet.

    Dann lese ich wieder, dass z. B. beim Niesen der Atem mit bis zu160 km/h (45 m/s) aus dem Mund austritt und die Viren  ohne Schwierigkeiten durch die Maske drückt.

    Geschätzt würde ich sagen, dass in einer Sitzreihe die Köpfe der Passagiere in Flugzeugen etwa 70 cm auseinander sind.

    Und dagegen soll die bordeigene Klimaanlage mit ihrer Luftbewegung ankommen?

    Zusätzlich besteht noch eine Gefahr darin, dass eine Klimaanlage die Luft sehr trocken macht.

    Trockene Luft reizt aber die Schleimhäute der oberen Atemwege und trocknet sie aus.

    An der Oberfläche unserer Schleimhäute befinden sich eine Menge Flimmerhärchen, deren Aufgabe es ist, den Körper vor dem Eindringen von Krankheitskeimen und Fremdkörpern zu schützen. Bei warmer, trockener Luft bewegen sich diese Flimmerhärchen weniger, ihre Reinigungskraft wird vermindert.

    Außerdem werden Krankheitskeime, die sich über die Tröpfcheninfektion übertragen, durch die trockene Luft flugfähiger; man kann sie leichter aufwirbeln, und somit auch leichter einatmen.

    Zu allem Übel überleben Viren bei trockener Luft auch länger, als in Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit.

    Nur mal so zum Vergleich: Ein kleiner Ventilator, von ca. 20 Watt, der in unserem Bad dafür sorgt dass beim Duschen die feuchte Luft abgezogen wird, saugt pro Stunde etwa 240 Kubikmeter Luft ab. Bei einer Größe des Bades von 3 x 3,5 m und einer Höhe von 2,5 m, wird somit die Luft fasst zehn Mal pro Stunde ausgetauscht, also etwa 240 Kubikmeter Frischluft pro Stunde für eine Person.

    Es kann ja jeder selbst entscheiden, aber nur um in den Urlaub zu fliegen, würde ich mich so einer Gefahr nicht aufsetzen. Ich bin mal auf die Zahlen gespannt, wenn die Infektionsquellen in einigen Wochen zurückverfolgt werden.

     Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     


  8. Das nutzt nichts, die Trafos geben ist nicht her und der Querschnitt der öffentlichen Leitungen auch nicht.

    Wir haben mit Ach und Krach 28 Ampere bekommen können; die meisten Haushalte um uns herum bekommen nur 10 Ampere.

    Wie viel Tage soll man denn da ein Elektroauto laden (aber auch nur dann wenn alle anderen Strom-Verbraucher im Haus abgestellt werden).

    Der Strom kommt eben nicht nur aus der Steckdose, sondern er muss irgendwo durch Leitungen geschickt werden, die auch den Querschnitt haben, damit sie den Strom überhaupt leiten können und nicht durchbrennen.

    Nur so zum Vergleich: Wir haben schon "als Privilegierte" mit 28 Ampere nur so viel Strom zur Verfügung" wie etwa ein Elektroherd mit Backofen benötigt, oder 2 Waschmaschinen. Und das für drei komplette Haushalte mit 5 Klimaanlagen und so weiter.

    Wenn im Sommer unsere Nachbarn und wir unsere Klimaanlagen  benutzen, geht die Stromspannung oft unter 200 Volt; nur ein Elektroauto dabei und es ist Ende in der Gegend mit Strom.

     

     


  9. Das mit dem Wasserverbrauch in der Landwirtschaft ist tatsächlich ein Problem, was eben daran liegt, weil nichts kontrolliert wird.

    Andererseits würde sich das Gemüse mindestens im Preis verdoppelt, wenn alle Bauern ihr Wasser aus legalen Quellen beziehen würden.

    Wasserknappheit besteht in Spanien nur dadurch, weil durch die marode Wasserleitungen mindestens die Hälfte des Wassers verloren geht, bevor es beim Verbraucher ankommt.  Es gibt in Spanien fast 400 Stauseen und über 900 Meerwasserentsalzungsanlagen, die heutzutage durch die Umkehrosmose  so sauberes Wasser aus dem Meer gewinnen können, dass es als destilliertes Wasser verkauft werden kann. Die Kosten betragen etwa 20 Cent pro 1000 Liter Wasser. Wenn damit ein Bauer seine Felder bewässern würde, dann würde er sei Gemüse nirgendwo mehr verkaufen können.

    Wir selbst füllen unseren Pool (aus unserem Tiefbrunnen) mit 80.000 Liter im Mai und lassen das Wasser wieder im Oktober/November ab.

    Allerdings versickert das Wasser, das wir aus dem Pool ablassen, wieder auf unserem Grundstück und wird wieder zu Grundwasser; genau wie alle Abwässer die über unser Dreikammersystem gereinigt werden und dann auf dem Grundstück unterirdisch verrieselt werden. Unser Pool benötigt allerdings durch die Verdunstung (je nach Wetterlage) etwa 200 bis 400 Liter Wasser am Tag.


  10. Und warum benutzt Du dann diese Statistik?

    Die meisten Leute verwechseln ökologisch und nachhaltig gewonnene Energie und mit ökologisch und nachhaltig gewonnenen Strom.

    So kann ich mit nachwachsenden Rohstoffen (wie Holz oder Stroh)  z. B. direkt ein Haus beheizen.

    Macht ja auch wenig Sinn erst aus dem Rohstoff Holz Strom zu erzeugen, der dann mit etwa 50 % Verlust für Heizzwecke benutzt wird.

    Ein Kilogramm Holz erzeugt über 4 kW Heizleistung und kostet in Spanien ca. 30 Cent,  4 kW aus der Steckdose kostet ca. 1 €.

    Also immer darauf achten, ob von ökologischer Energie oder vom ökologischem Strom gesprochen wird.


  11. Die Statistik zeigt die Entwicklung des Anteils Erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch in Spanien in den Jahren 2008 bis 2018. Im Jahr 2018 wurden in Spanien rund 18 Prozent der verbrauchten Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161412/umfrage/stromerzeugung-aus-erneuerbaren-energien-in-spanien/#:~:text=Die Statistik zeigt die Entwicklung,Bruttoendenergie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen.

    Hinzu kommt aber, dass  ein Elektroauto hier auf dem Land nicht geladen werden kann.

    Wir (Rentnerehepaar) fahren mit unserem alten Diesel (seit 16 Jahren) etwa 7.000 km im Jahr und benötigen dafür etwa 700 Liter Diesel/Jahr.

    Bei der Kilometerleistung würden wir mit einem Elektroauto  niemals in einem Bereich kommen, wo die Ökobilanz zugunsten in Richtung Elektroauto schlägt, selbst wenn das E-Auto mit 100% erneuerbaren Energien gefahren würde.

    Aber - keine Frage; für Benutzer eines Elektroautos rechnet es sich, wenn die Kilometerleistung im Jahr sehr hoch ist, die Anschaffungskosten z. B. als Betriebsfahrzeug (einschließlich der MwSt) abgesetzt werden können, und eine Lade-Infrastruktur vorhanden ist, bei der das Elektroauto auch über Nacht am Wohnsitz geladen werden kann.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     

     

     


  12. Da sind mal wieder die Sozialisten und die Linken am Werk.

    Der Kauf eines Elektroautos soll nun in Spanien mit 4.000 € subventioniert werden.

    Aber dabei wird vergessen, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht in der Lage sein wird,  einen Akku des Elektroautos aufzuladen, obwohl gerade die ländlich  wohnende Bevölkerung lange Wege fahren muss.

    Die große Frage ist nämlich: Wo sollen wir auf dem Land ein Elektroauto laden?

    Maximal stehen uns hier für unser ganzes Grundstück (mit zwei Ferienwohnungen) 28  Ampere zur Verfügung, das sind 6,4 KW/Std.

    Über den Daumen benötigen wir also um einen 100 KW Akku des Elektroautos zu laden, 16 Stunden; aber auch nur dann, wenn wir alle anderen elektrischen Verbraucher abschalten.

    Würden wir die Hälfte des Stromes nehmen, der uns zur Verfügung steht, würden wir für das Laden des Akkus 32 Stunden benötigen.

    Wenn nur ein Feriengast sich als Leihwagen auch ein Elektroauto  anmietet, dann….

    Ganz zu schweigen davon, was mit den maroden Freileitungen und unterdimensionierten Trafos passiert, wenn nur jeder 5. sich zu dem Kauf eines Elektroautos entscheiden würde.

    Das ist wieder die typische Planung, die in Ländern vorkommt, wo Sozialisten und Linke meinen, etwas mit Subventionen steuern zu können, aber die marode und unterdimensionierte Infrastruktur das überhaupt nicht hergibt.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut


  13. Ja, die Sozialisten, startet immer als Tiger und landen als Bettvorleger.

    Was ist denn aus den Ländern geworden, die in der Vergangenheit durch Sozialisten regiert wurden, und die heute noch durch Sozialisten regiert werden?

    Sozialismus bedeutet immer Mangel, dann Schlange stehen, und zum Schluss Gewalt, die dann Hunderttausenden das Leben kostet.

    Natürlich werden die Steuern erhöht, aber meistens nur bei den Dingen, die "den kleinen Mann" treffen.

    Wahrscheinlich die Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und zur Ablenkung auch die Erbschaftssteuer auf hohe Vermögen.

    Die Mehrwertsteuer ist außer bei "dem kleinen Mann" nur ein durchlaufender Posten, der auf der anderen Seite wieder als Vorsteuer von dem Finanzamt erstattet wird und die  Mineralölsteuer wird über die Betriebsausgaben als gewinnmindernd abgesetzt.

    Nachdem z. B. die Steuer für die Vermietung von Ferienwohnungen um etwa 60% erhöht wurde, wird die die Schwarz-Vermietung sicherlich einen noch hören Prozentsatz einnehmen.

    Und wenn der kleine Handwerker seinen Kunden fragt, nachdem er seine Arbeit verrichtet hat "mit oder ohne Mehrwertsteuer" dann steht der Kunde vor der Wahl, ob er schon heute über 20% für die Arbeiten mehr oder weniger bezahlen will.

    Aber es ist richtig, ohne Steuererhöhungen werden auch die anderen EU-Mitgliedstaaten protestieren.

    Was wäre denn, wenn der Benzinpreis durch die Erhöhung der Mineralölsteuer auf 1,50 € morgen angehoben würde?

    Woran messen wir, ob Benzin/Diesel teuer ist?

    Ist Benzin/Diesel überhaupt treuer?

    Ich kann mich erinnern, dass ich 1972 mein erstes Auto gekauft habe.

    Damals kostete der Liter Benzin 62 Pfennig.

    Als Geselle im Handwerk hatte ich damals 4,80 DM Stundenlohn Brutto.

    Für  eine Stunde Arbeit bekam ich also 480 Pfennig : 62 Pfennig =7,74 Liter Benzin,

    und mein Kadett B verbrauchte  10-11 Liter/100 km.

    Bei  1,50 Euro pro Liter Benzin muss ich heute also 11,61 Euro Stundenlohn haben, damit meine Benzin/Dieselrechnung Plusminus null verläuft und ich heute 2010 wieder 7,74 Liter Benzin für eine Stunde Arbeit  erhalte.

    Die Tariflöhne im Heizungsbau liegen in Deutschland bei  etwa 18 Euro:

    Wie lange mussten wir vor 30 Jahren für ein Brot, ein Kilo Schweinefleisch, eine Schachtel Zigaretten oder einen Farbfernseher arbeiten?

    Erstaunt werden wir feststellen, dass wir heute im Schnitt weniger Zeit für Alles arbeiten müssen.

    Warum erscheint uns heute aber Alles „viel teurer“ als früher?

    Dabei sollten wir nicht vergessen, wie viel wir für einen Liter Benzin bekommen.

    Mit einem Liter Benzin oder für etwa 1,50 Euro kann ich mit meinem  Auto (etwa 7 Liter Verbrauch/100 km)  besetzt mit 5 Personen, etwa 15 Kilometer weit fahren.

    Oder noch anders herum:

    Ich muss heute (bei z. B.  18 Euro Stundenlohn) etwa 5 Minuten arbeiten, um 5 Personen 15 Kilometer weit transportieren zu können.

    Also 15 km mit 5 Personen für etwa 1,50 Euro.

    Ist das teuer???

    Wie teuer wäre Futter für einen Esel, der die gleiche Leistung vollbringt?

    Wenn der Esel etwa  3-4 Stunden auf einer Karre 5 Personen 15 Kilometer weit befördern; was frisst da so ein Tier?

    Wenn der Esel  2-3x am Tag die Stecke läuft, was kostet das an Futter am Tag?

    Und der Esel frisst etwa die gleiche Menge Futter wenn ich ihn nicht benötige.

    Ganz abgesehen davon, wie verkotet die Straßen wären, wenn Millionen Pferde oder Esel z. B. in einer Großstadt auf den Straßen wären.

    Oder geben wir einfach zu viel Geld für Dinge aus, die wir früher nicht hatten?

    Oder arbeiten wir heute weniger?

     

    Warum wird eigentlich Arbeit mit bis zu 50% besteuert, Kapitalerträge z. B. aus Aktienvermögen nur mit maximal 25%, und Kapitalerträge auf die Kurssteigerungen von Edelmetallen mit 0% und gerade Letztere sind in den letzten 20 Jahren um 550% gestiegen, alleine letztes Jahr um 40%.

    Also brauch der spanische Vermögende nicht angeben, wie viel Edelmetalle er im Ausland gelagert hat, damit er (beziehungsweise seine Erben) die Erbschaftssteuer umgehen kann; selbst das modelo 720 greift hier nicht, weil dort nicht nach Edelmetallen gefragt wird.

    Es ist auch alles ganz legal, wenn der Vermögende diese Edelmetalle irgendwann einmal aus versteuertem Geld gekauft hat.

    Zusammenfassend: Es ist schon alles etwas komplizierter, als Sozialisten sich vorstellen können.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     

     

     

     

     


  14. Hallo Peter,

    es gibt aber auch noch unzählige Beispiele darüber, womit die Abgabenlast der spanische Bevölkerung gering gehalten wird.

    Z. B. müssen wir für unseren Anhänger (bis 750 Kg)  keine Steuern zahlen und auch nicht zum TÜV; versichert ist er automatisch über  das Zugfahrzeug.

    Übrigens, TÜV-Gebühren für unseren  Diesel Geländewagen, 50,35€.

    Kfz-Steuer für unsere Diesel 134 Euro im Jahr.

    Vor einigen Jahren wurde vor unserem Haus die Straße asphaltiert; für die Anlieger keinerlei Zuzahlung.

    Ich weiß nur nicht wie das in den spanischen Städten ist, aber hier auf dem Land werden keinerlei Anliegerkosten erhoben.

    Für unsere 28.000 Quadratmeter Grundstück, mit den diversen Gebäuden, einschließlich der Müllentsorgung, bezahlen wir keine 400 €

    Grundsteuer im Jahr.

    Erwerbsunfähigkeitsrenten sind in Spanien steuerfrei.

    Wer (wie meine Ehefrau und ich) Mitglieder  der spanischen Sozialversicherung sind, müssen auch  deutsche Erwerbsunfähigkeitsrenten in Spanien nicht versteuern.

    Für unsere Vermietung der Ferienwohnungen sind wir hier auf dem Land von der Mehrwertsteuer befreit, was natürlich auch die dreimonatige Vorsteueranmeldung beim Finanzamt erspart, und die daraus entstehenden Steuerberaterkosten.

    Und -- ganz besonders vorteilhaft wirkt sich aus, dass für die Vermietung von Ferienwohnungen, in Spanien kein Gewerbe angemeldet werden muss, wie z. B. in Deutschland.

    Beiträge zur Pflegeversicherung trägt in Spanien der Staat.

    Arbeitnehmer müssen von ihrem Lohn nur 4,7% Sozialversicherung zahlen.

    Gesetzlich versicherte Rentner sind beitragsfrei in der Krankenversicherung.

    Für meine Medikamente, die ich im Monat benötige und über 5.000 € pro Monat kosten, muss ich ca. 80 Cent dazu zahlen; wofür diese 

    80 Cent jetzt sind, weiß ich aber wirklich nicht.

    Ein Nachbar hat mir mal gesagt, dass diese 80 Cent der Apotheke berechnen darf, aber da habe ich auch sonst keine Information drüber.

    Wenn ich bei unserer Stromrechnung den Endbetrag durch die KW Teile, dann komme ich  ganz genau auf 20,4 Cent pro kW.

    Das liegt aber auch daran; dass wir große Verbraucher; wie Waschmaschine, Spülmaschine, Brunnenpumpe, Poolpumpe, und so weiter;

    über den günstigen Nachtstrom laufen lassen, der uns bis Mittags um 12 Uhr, 14 Stunden pro Tag zur Verfügung steht.

    Eine entspannte Sommernacht, in dem per Klimaanlage gekühlten Schlafzimmer, kostet daher nur etwa 30 Cent Strom, denn bei  dem Nachttarif entstehen nur Stromkosten von etwa 9 Cent pro kW.

    Ja Peter,  da kommen schon schnell Deine erwähnten 30% zusammen und dabei muss ich jetzt nicht noch von denen günstigen Nahrungsmittel anfangen (wie z. B. bei Carrefour) wo Rentner alle frischen Lebensmittel ohne Mehrwertsteuer einkaufen können.

    Und für die eingesparte GEZ im Jahr und die eingesparte Hundesteuer, können wir auch einige Male im Jahr schön essen gehen.

    Wer als Rentner dann noch die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen kann, hat auch noch eine Menge Geld gespart, wenn ich dagegen die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland sehe.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     


  15. Wie? Hat Spanien denn  nicht die Grundsicherung eingeführt?

    Meine Ehefrau musste nicht wegen ihrer Mindestrente irgendwann einmal einer Behörde irgendwelche Kontoauszüge vorlegen,

    meine Frau darf länger als 4 Wochen ins Ausland, braucht kein Eigentum angeben und kann auch noch ihre Rente aus Deutschland behalten, das erzähle doch mal einem deutschen Grundsicherungsempfänger.

    Ein deutscher Grundsicherungsempfänger darf noch nicht einmal seine Kinder länger als 4 Wochen im Jahr im Ausland besuchen, 

    muss jährlich seine Kontoauszüge vorlegen, und der Sachbearbeiter kann jederzeit eine Kontoabfrage machen und am Straßenverkehrsamt nachfragen ob ein Auto angemeldet ist.

    Es kann sogar in - D- vom Amt eine Wohnungsbegehung vorgenommen werden, wobei Schränke kontrolliert werden, ob noch eine andere Person mit in der Wohnung lebt.

    Schenkungen (z. B. zu Weihnachten) die geldwert sind und mehr als 100 € kosten, werden in -D- von der Grundsicherung abgezogen.

    Diese Zustände meine ich.

     

     

     

     


  16. Ja- und wo die zig Milliarden gerade so schön fließen, hat Spanien auch gleich die Grundsicherung eingeführt.

    Die neuen Hilfen betragen zwischen 462 und 1015 Euro pro Monat, je nach Zusammensetzung und Größe des Haushalts. Anspruch darauf haben Personen zwischen 23 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Jahren einen selbstständigen Haushalt führen, mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig waren und deren Einkommen pro Person im Haushalt unter 230 Euro im Monat liegt.

    Wenn die Summe hinzugerechnet wird, die noch hinzuverdient werden darf, dann kommt eine einzelne Person auf 692,00 Euro.

    Natürlich auch inbegriffen ist die kostenlose Mitgliedschaft in einer Krankenkasse.

    Und ich denke, dass die Bezieher dieser Grundsicherung nicht wie in Deutschland mit den Methoden kontrolliert werden, die zur Bekämpfung des Terrorismus eingeführt wurden.

    An Tizia:

    Dort steht: Rentner, die eine eidesstattliche Erklärung über ihren Rentnerstatus vorlegen, zahlen nur 10 % Zuzahlung auf ihre Medikamente.

    Arbeitslose ohne Leistungsbezüge sind von der Zuzahlung befreit. Gleiches gilt für die Bezieher einer Mindestrente

    Grundsicherungsempfänger können davon in Deutschland nur träumen und müssen entweder bei den Medikamentenkosten

    zu zahlen oder einen einmaligen Betrag jährlich zahlen.

    Ich muss z. B. gegen meine Leukämie (seit etwa fünfzehn Jahren) Medikamente nehmen, die im Monat 5.600 € kosten und habe noch nie in Spanien einen Cent zuzahlen müssen.

    Meine ganze Monatsration für Blutdrucksenker, Blutverdünner und Nitroglycerin Pflaster usw., haben das letzte Mal 80 Cent Zuzahlung gekostet.

    Deshalb weise ich auch seit Jahren immer wieder darauf hin, dass gesetzlich versicherte Rentner, die überwiegend in Spanien leben, sich dem spanischen Gesundheitssystem anschließen.  Diese Rentner haben nur Vorteile dadurch und bleiben in Deutschland genauso versichert wie vorher, und haben daher sogar zwei Versicherungskarten. 

    Ich habe eine AOK-Karte und die Karte des spanischen Sozialversicherungssystem, und  ich kann mir praktisch aussuchen wo ich mir die Medikamente verschreiben lasse und wo ich zum Arzt gehe; egal ob in Deutschland oder in Spanien; obwohl ich keinen Wohnsitz mehr in Deutschland habe.

    Zahnersatz konnte ich mir z. B. in Deutschland machen lassen und würde die gesetzliche Zuzahlung dazu bekommen.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut


  17. Hallo Tiza,

    ja eben, das meine ich wenn ich von "nur Gelaber" schreibe. Keinerlei Substanz oder etwas das dazu beiträgt Wissen weiter zu vermitteln. 

    Und das mit Worthülsen, dessen Bedeutung Du anscheinend überhaupt nicht verstehst.

    Aber zu Deiner Information:

    Get·to, Ghetto
    /ˈɡɛto,Gétto,Ghétto/
     
    Substantiv, Neutrum [das]
     
    abgeschlossenes Stadtviertel, in dem die jüdische Bevölkerung abgetrennt von der übrigen Bevölkerung leben muss
    "die Gettos von Warschau"

    Ich denke, es ist für die Leser dieser Seite sicherlich interessanter, wenn Du hier etwas von Dir geben würdest, was zumindest so viel Substanz hat, etwas Wissen zu vermitteln.

    Wie wäre es denn z. B., wenn Du über das was ich hier in den Beiträgen geschildert habe, einmal eine Gegenrechnung aufmachen würdest?

    Oder reicht es dazu nicht?

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut


  18. Hallo Tiza, 

    meine liebe Frau und ich wohnen seit etwa 20 Jahren mitten unter der einheimischen spanischen Bevölkerung.

    Meine Ehefrau bekommt die Rente, von der ich geschrieben habe und ich möchte mal behaupten, dass ich mehr Wissen über dieses spanische Rentensystem habe, als Du nur erträumen kannst.

    Außerdem wäre es besser, wenn Du nicht so plakativ mit Worthülsen um Dich rum wirst, ohne dass überhaupt etwas fundamentales dabei ist. Das ist doch alles nur substanzloses Gelaber, ohne fundamentales Wissen.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

    Hallo Peter

    ja-  die Rentner mit den ein oder zwei Häusern, das sind die Rentner, die diese Häuser noch vor dem Jahre 2000 gebaut haben; also bevor der Euro eingeführt wurde.  Damals lagen die Zinsen in Spanien bei bis zu 20% und dann haben diese Menschen so ein Haus über viele Jahre gebaut,  eben immer wieder weitergebaut, wenn wieder etwas Geld da war.

    Bei der damaligen  hohen Arbeitslosigkeit, haben diese Menschen fast immer nur schwarz gearbeitet und dann für das Geld, was sie verdient haben, Stück für Stück eben in ein Haus gesteckt.

    Um diese Mindest-Rente zu bekommen, die sie heute haben, reicht es ja auch 15 Jahre Beiträge zu zahlen.

    Die anderen 30 Jahre haben sie für ihre private Altersversorgung dadurch gesorgt, dass Sie sich ein oder zwei Häuschen in diesen

    30 Jahren gebaut haben.

    Ja, das Problem mit den hohen Krankenkassenbeiträge kenne ich auch von Engländern in der Nachbarschaft.

    Der Mann hat jetzt Parkinson bekommen und kann wegen seiner Vorerkrankungen auch nicht mehr die Versicherung wechseln; er hat sich jetzt aber auf einen Basistarif von  etwa 550 € im Monat herunterstufen lassen.

    Und wenn er Pech hat, dann macht die privates Versicherung von ihrem Gruppe-Kündigungsrecht gebrauch und dann steht er ohne Versicherung da.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut


  19. Hallo Angie,

    wenn für Dich auch eine sehr ruhige Gegend in einem landwirtschaftlichen geschützten Zone (in den Bergen über Malaga) in Betracht kommt, dann schau doch mal unter

    www.ferienwohnungen-andalusien.eu

    es gibt auch ein Video von dem Überflug einer Drohne.

    Unter dem Menüpunkt Ganzjahresvermietung wirst Du eine Menge Informationen finden.

    Schon vorweg, damit Du nicht unnütz Deine Zeit verplemperst: Hier gibt es keine öffentlichen Nahverkehr und das nächste Dorf ist

    10 Kilometer entfernt.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     

     


  20. Hallo baufred,

    das mit der hohen Jugendarbeitslosigkeit ist tatsächlich  ein großes Problem, und es wird ja auch im deutschen Regierungs-Fernsehen ziemlich breit getreten, das die Enkel jetzt von Opas Rente leben müssen.

    Was aber im deutschen Regierung Fernsehen nicht gesagt wird ist, dass Opa dann  70% mehr Rente erhält und zwar für jede Person die mit ihm verwandt ist und in seinem Haushalt lebt.

    Beispiel:

    Opa hat nur 17 Jahre in seinem Leben in Spanien Rentenbeiträge bezahlt und erhält daher nur die Mindestrente von ca. 9.000 € im Jahr.

    Lebt ein weiterer Familienangehöriger mit in dem Haushalt, etwa die Ehefrau, Kinder, Eckel, Schwager und so weiter, dann bekommt jedes Haushaltsmitglied und Opa dann auch, 70 % von der Mindestrente.

    Lebt Opa nur mit seiner Ehefrau in einem Haushalt, bekommen sie also etwa 12.000 € Rente im Jahr; natürlich bei kostenloser Mitgliedschaft in der Krankenversicherung.

    Daher kommt es im deutschen Regierung-Fernsehen auch oft zu so kuriose Meldungen, dass zig Personen bei Oma und Opa  in dem Haushalt und von ihrer  Rente leben. In Wirklichkeit leben sie aber gar nicht dort, sondern sind dort nur gemeldet, damit Opa oder Oma für jeden die 70 % Rente  erhält.

    Der Enkel lebt dann in Wirklichkeit mit seiner Freundin irgendwo zusammen, die auch die erhöhte Rente von ihrem Opa bekommt, wo sie auch nur gemeldet ist. Einmal im Monat fahren sie dann zu Oma und Opa und hole sich sich den Zuschlag  ab.  Und wenn dann beide noch einen kleinen Nebenjob haben, dann  kommen sie gut über die Runden.

    Hallo Tiza, 

    zu der geringeren Abgabenlast in Spanien könnte ich jetzt natürlich Seiten schreiben.

    Aber bleiben wir mal nur bei der oben erwähnten Rente.  Für etwa 9.000 € Netto-Rente im Jahr muss eine Verkäuferin in Deutschland etwa 2.000 € netto brutto im Monat verdienen und das 45 Jahre lang. In dieser Zeit muss sie dann ca. 100.000 € Rentenbeiträge bezahlen.

    Der als  Beispiel oben gewählte Opa musste aber nur 17 Jahre lang 4,7% von seinem Arbeitslohn Sozialversicherungsbeiträge zahlen und da ist auch noch die Krankenkasse drin enthalten. 

    Diese deutsche Beitragszahlerin muss daher noch einmal etwa 100.000 € Krankenkassenbeiträge zahlen.

    Die deutsche Beitragszahlerin muss  in ihrem Leben etwa 180.000 € mehr an Sozialversicherungsbeiträge zahlen, um im Alter ca. die gleiche Rente zu erhalten, wie der spanische Beitragszahler.

    Lebt noch ein Familienmitglied mit in Opas Haushalt (etwa die Ehefrau) dann verschiebt sich alles noch mehr.

    Oder ein anderes banales Beispiel.

    Wir haben in der 20 Jahren in denen wir in Spanien leben, fast immer zwei Rottweiler gehabt; in Deutschland hätten wir dafür etwa 25.000 € Hundesteuer zahlen müssen.

    Jetzt könnte ich die Rechnung noch weiter ausführen, wie z .B. keinerlei Zuzahlung zu Medikamenten und Leistungen der Krankenkasse, keine GEZ Gebühren, kostenlosen Benutzen des öffentliche Nahverkehr für Rentner, und so weiter und so weiter.

    Und jetzt stellt Euch nur einmal vor, darüber wird im deutschen Regierung-Fernsehen eine ausführliche Sendung gemacht.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

     

     

     

     Netto: 

     

     1.599,50 € 

     19.194,00 €

     

     


  21. Wir wohnen jetzt schon über 20 Jahre in Spanien und habe in diesen ganzen Jahren feststellen können, dass die Abgabenlast in Spanien, gegenüber Deutschland, wesentlich geringer ist.

    Besonders wirkt sich die niedriger Abgabenlast der Bürger dahin geht aus, dass in Spanien der Immobilienbesitz der Bevölkerung wesentlich höher ist als in Deutschland.

    Damit das auch so weitergeht, und die Abgabenlast in Spanien nicht erhöht werden muss, erhält Spanien nun etwa 140 Milliarden Euro von der EU.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut


  22. Ja, wir hatten auch einige Jahre Vodafone, weil sie damals auf dem Handy eine Festnetznummer simuliert haben.

    Somit konnten uns Leute zum Festnetztarif auf dem Handy anrufen.

    Unsere Tochter hatte z. B. eine Flatrate von Festnetz zu Festnetz, von Deutschland aus nach Spanien für etwa 3 € im Monat und konnte uns dann damit unbegrenzt in Spanien am Handy erreichen.

    Aber die Netzabdeckung war schon immer hier auf dem Land über Vodafone sehr, sehr schlecht und dann haben sie auch doch einige Sender außer Betrieb genommen und dann haben wir den Vertrag gekündigt.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut