Helmut Josef Weber

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    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Als Pflegefall zurück nach Deutschland   
    Deutsche, die viele Jahre in Spanien gelebt haben und nun krank werden, und absehen können, dass sie zum Pflegefall werden (oder auch schon zum Pflegefall geworden sind) haben sich bisher oft gescheut ihren Wohnsitz nach Deutschland zurück zu verlegen, weil dann auch gegebenenfalls ihre Kinder für die Heimkosten herangezogen werden, wenn das eigene Einkommen und Vermögen nicht ausreicht.
    Das hat sich aber nach dem 01.01.2020 geändert.
    Seit Anfang 2020 müssen Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern nur noch dann Unterhalt zahlen, wenn sie ein Jahresbruttoeinkommen von mehr als 100.000 Euro haben. Diese Grenze hat das Angehörigen-Entlastungsgesetz gebracht, das zum 1. Januar des Jahres in Kraft getreten ist.
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflegeantrag-und-leistungen/elternunterhalt-kinder-zahlen-erst-ab-100000-euro-jahreseinkommen-28892#:~:text=Seit Anfang 2020 müssen Kinder,Jahres in Kraft getreten ist.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
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    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von johannkoller@web.de erhalten in Rezeptfreie günstige Medikamente   
    Ich wohne nun 20 Jahre in Spanien, und ich kann meiner Erfahrung sagen, dass Medikamente in Spanien wesentlich billiger sind als in Deutschland (oft nur die Hälfte)  und es sind auch viele rezeptfreie zu bekommen, für die man in Deutschland ein Rezept benötigt.
     
  3. Thanks
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Anwälte, Anwaltskosten   
    Hallo Silvio,
    ich wundere mich immer, dass  Menschen, die sich mit einigen Klicks weltweit zu fasst allen Themen schlau machen können, sich nicht einige Minuten Zeit nehmen, mal bei Google nachzuschauen.
    Damit meine ich jetzt nicht Deine Probleme, die Du mit verschiedenen Anwälten (oder Schein-Anwälten) gehabt hast, denn vor Betrügern ist man nirgendwo sicher.
    Die Menschen sind immer schlau, nur--die Einen vorher und die Anderen hinterher.
    Aber--wenn ich z. B. in Spanien wohne, und spanisches Vermögen an meine Kinder vererben möchte, und ein Berliner Testament erstellen will, dann schaue ich doch mindestens einmal bei Google nach unter "Spanien+Berliner Testament" und aus den Berichten die ich dann dort finde, versuche ich mir eine Meinung zu bilden.
    Ich versuche wenigstens mich vorher schlau zu machen.
    Natürlich gelingt das auch nicht immer, aber es verringert die Fehlerquote.
    Es kostet weniger Energie (zumindest zu versuchen) das Richtige zu tun, als fahrlässig  das Falsche, oder den Anschein des Richtigen aufrecht zu erhalten, denn Letzteres  erzeugt Angst, Depressivität, Reizbarkeit,  Aggressivität, Unruhe und Konflikte.
    Und irgendwann muss dann auch noch viel Energie dafür aufgewendet werden, Schuldige zu suchen, die Schuld daran haben, dass nicht das Richtige getan werden konnte.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
  4. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Peter01 erhalten in Ein immer grösser werdendes Problem in ES.   
    Hallo Tiza,
    das habe ich gefunden unter:
    https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/immobilien/2020/06/17/78485/konnen-sie-sich-gegen-hausbesetzer-wappnen.html#:~:text=Eigentum und Besitz können gestört,monatelangen Leerstand der Immobilie erleichtert.
    ...Mit dem Gesetz 5/2018 (v. 11.06.2018) wurden Änderungen der Zivilprozessordnung eingefügt mit dem Ziel, entsprechende Verfahren gegen Hausbesetzer zu beschleunigen. Dabei sollen Hausbesetzer gerichtlich aufgefordert werden, ihre Berechtigung am besetzten Objekt unverzüglich nachzuweisen. Gelingt der Nachweis nicht fristgemäß, soll es zu einer sogenannten Express-Räumung kommen...
    Bei der Geschwindigkeit, mit der die spanische Justiz arbeitet, denke ich aber, das der Rechtsweg viele Jahre in Anspruch nehmen wird.
    Auf der anderen Seite frage ich mich auch, warum Du nicht Methoden der Anarchie anwenden solltes/darfst, wenn Dir mit Anarchie begegnet wird.
    Leider muss ich hier auch schreiben, dass ich davon überzeugt bin, dass dieses Problem der Hausbesetzungen in den nächsten Jahren in dem Maße in Spanien zunehmen wird, indem Mieter aus ihren Wohnungen geworfen werden, die ihre Miete nicht mehr zahlen können.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen, die wissen, dass in Spanien hinsichtlich der Eigentumsrechte Anarchie herrscht, überhaupt noch Immobilien erwerben.
    Wer würde sich zum Beispiel noch ein Auto kaufen, wenn jeder der gerade ein Auto benötigt, es straffrei  aufbrechen und benutzen kann?
    Und der Besitzer des Autors müsste dann in einem langjährigen Verfahren nachweisen, dass ihm das Auto gehört und nicht dem Fahrer, der ist zur Zeit benutzt.
    Leider kann ich Dir keine schnelles wirksamen Mittel hier hier nennen, wie Du wieder Dein Eigentum in Besitz nehmen kannst, denn die Mittel die ich anwenden würde (oder besser gesagt anwenden lassen würde) darf ich hier nicht schreiben.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Erfahrungsbericht: Unterhaltsklage in Spanien mit Deutschem Scheidungsurteil   
    Hallo  Arandanito,
    Wissen ist Macht.
    Als ich vor etwa einem Jahr meiner lieben Frau mitteilen konnte, dass ich das Sozialgerichtsverfahren um ihre Erwerbsunfähigkeitsrente in Deutschland gewonnen habe, konnte ich ihr gleichzeitig mitteilen, dass nun erstmalig (seit etwa 30 Jahren) kein akutes Sozialgerichtsverfahren mehr in -D- am Laufen ist.
    Wir haben aber auch wirklich alles in Deutschland einklagen müssen, sogar das Kindergeld.
    Ich habe dabei festgestellt, dass sich z. B. die Kindergeldkasse, oder genauer gesagt der Mitarbeiter der Kindergeldkasse, so verhalten hat, wie ein Betrüger in einer kriminellen Vereinigung.
    Der Vorgesetzte dieses Betrügers hat meine Anfrage kommentarlos weggesteckt, als ich nach zwei gewonnenen Gerichtsverfahren schriftlich bei ihm nachgefragt habe, ob dieser Betrüger denn immer noch auf seinem Platz sitzt, oder ob er zwischenzeitlich zumindest einmal nachgeschult worden ist.
    Da jagt  die deutsche Polizei in den Fußgängerzonen rumänische Hütchenspieler, die Passanten um einige Euros betrügen und einige Meter weiter sitzen die richtigen Betrüger in den Ämtern und wollen den Bürgern das vorenthalten, was ihnen gesetzlich zusteht; was für eine verkehrte Welt.
    In der Ehe habe ich das große Los gezogen, denn ich habe meine erste Liebe heiratet können.
    Wir haben uns kennengelernt als sie 15 war und ich 17; in dem Jahr  sind Menschen das erste Mal auf dem Mond gelandet.
    Unseren Umzug nach Spanien haben wir recht gründlich geplant; dazu gehörte auch, dass wir vorher Gütertrennung vereinbart haben und ich meinen Teil nicht mit nach Spanien genommen habe.
    Meine liebe Frau  ist daher alleinige Eigentümerin unsere Immobilie in Spanien.
    Das hat sich dahingehend sehr positiv ausgewirkt, dass Ordnungswidrigkeiten, die wir natürlich auch in den zwölf Jahren begangen haben, als wir die Immobilie aufgebaut haben, immer mir zugestellt wurden.
    Ich habe dann erst einmal nichts  gegen die Strafe unternommen, sondern habe erst nach der Verjährungsfrist Einspruch dagegen eingelegt.
    Für Spanier vollkommen unvorstellbar, dass bei einem Ehepaar in Spanien der Frau alles alleine gehört.
    Auch mit dem Modelo 720 haben wir keinen Ärger bekommen, denn das spanische Finanzamt kann natürlich auch nicht an mein Vermögen (im nicht EU-Ausland) herankommen; sie könnten noch nicht einmal herausbekommen wo es ist, wie viel es ist und in welcher Form es angelegt worden ist.
    Ausdrücklich möchte ich aber darauf hinweisen, dass ich mich bis heute (gegenüber den Finanzämtern, egal ob in Deutschland oder Spanien) vollkommen legal verhalten habe, aber man weißt ja nie was den Staaten so einfällt, wenn sie Geld brauchen.
    Ich habe sogar Rechtsstreitigkeiten gegen den Rat meines deutschen Steuerberaters und Rechtsanwaltes geführt und habe trotzdem gewonnen.
    Zu Spanien kann ich sagen, dass hier sogar versucht wird Sippenstrafen gegen mich durchzusetzen, die es nur in der braunen Vergangenheit in Deutschland gegeben hat, oder unter Franco.
    Nur bei mir ist eben nichts zu holen.
    Aber, bei der Rentenversicherung in Spanien hat meine Frau ausschließlich positive Erfahrungen gemacht; der Antrag auf Ihre Erwerbsunfähigkeitsrente wurde 3 Wochen nach Antragstellung genehmigt und ging mit 65 dann  in die Altersrente über.
    Natürlich könnte ich jetzt noch viele Seiten weiterschreiben, aber was ich als ganz wichtig ansehe ist, dass nur das Vermögen mit nach Spanien genommen wird, wenn es unvermeidbar ist.
    Und, das  Vermögen, was dann nicht mit nach Spanien genommen wird, darf nicht den Aufdruck einer Währung haben und der gesamte Kapitalertrag muss legal steuerfrei sein.
    Ach- doch noch etwas.
    Viele Menschen sehen in der Definition eines Rechtsstaates, einen Staates, in dem kein Unrecht durch den Staat geschehen kann; das ist aber in keinem Land der Welt möglich.
    Ansonsten müsste der Staat jedem Bürger einen persönlichen Rechtsanwalt an die Seite stellen.
    Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem der Bürger Entscheidungen des Staates, oder seiner Bediensteten, gerichtlich überprüfen lassen kann und das in mehreren Instanzen.
    Vor dem Sozialgericht sogar kostenlos.
    Nur- viele Leute bekommen aber eben ihren Hintern nicht hoch und lehnen sich nicht gegen eine unrichtige Entscheidung des Staates auf.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
  6. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Tiza erhalten in Rentenbescheid: Deutschland akzeptiert und zahlt, Spanien lehnt Antrag ab   
    ...Anrechnungszeiten sind in Deutschland Pflichtbeitragszeiten gleichgestellt...
    Hallo Arandanito,
    es ist so, dass eben Spanien gewisse Beitragszeiten anerkennt werden und andere nicht.
    Z. B. werden auch Kindererziehungszeiten (die in Deutschland erbracht wurden) meines Wissens in Spanien nicht bei der Rentenberechnung anerkannt.
    Es gibt praktisch auch in Europa dahingehend keine einheitliche Regelungen.
    Meine liebe Frau hat in Spanien mit 64 eine Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen und als sie diese in Deutschland beantragen wollte (sie hat auch Zeit in Deutschland) wurde ihr gesagt, dass sie sich am spanischen Arbeitsamt arbeitslos melden sollte, sie könnte noch 3 Stunden am Tag arbeiten, womit sie natürlich Sozialbetrug in Spanien begehen würde.
    Natürlich alles ohne ärztliche Gutachten einzuholen, das entscheiden die Damen und Herren von der DRV in ihrem Elfenbeintürmen einfach so vom Schreibtisch aus.
    Aus meiner Erfahrung her kann ich schreiben, dass das spanische Rentensystem ganz extrem großzügig ist und das deutsche Rentensystem (so wie es sich bei einer Ehefrau gegenüber verhalten hat) extrem menschenverachtend ist.
    Natürlich habe ich im Auftrag meiner Frau gegen diese menschenverachtende Begründung der Deutschen Rentenversicherung vor dem Sozialgericht geklagt und dann haben sie bei der DRV den Schwanz eingezogen und die deutsche  Erwerbsunfähigkeitsrente nachgezahlt.
    Ich kenne ja Deinen Fall nicht so genau, aber ich denke, das Geld für einen spanischen Anwalt wirst Du zum Fenster rauswerfen.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
  7. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Tiza erhalten in Elektroautos in Spanien.   
    Ja baufred, da kann ich nur schreiben:
    Wie kann man nur mit so wenig Wörter so viel Wahrheit schreiben?
    Viele Grüße
    Helmut
  8. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Peter01 erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Hallo Tiza
    hier einmal den Text aus dem Gesetz das Du hier angegeben hast.
    2. Quedan excluidas del ámbito de aplicación de la presente norma:
    a) Las viviendas que, por motivos vacacionales o turísticos, se cedan, sin contraprestación económica.
    b) Las viviendas contratadas por tiempo superior a dos meses computados de forma continuada por una misma persona usuaria.
    c) Las viviendas situadas en el medio rural, que, en caso de que se destinen a alojamiento turístico, se regularán por lo establecido en el artículo 48 de la Ley 13/2011, de 23 de diciembre, y por el Decreto 20/2002, de 29 de enero, de Turismo en el Medio Rural y Turismo Activo.
    Hier auf dem Land herrscht auch kein Wohnungsmangel, denn um uns rum (in etwa 3 km Umkreis) stehen mindestens zehn Häuser leer.
    Das liegt aber auch daran, dass die Leute, denen dieser Häuser gehören, sich davor scheuen sie  zu vermieten,
    weil sie meinen, dass dieses Gesetz von 2016 auch für sie gilt, was  enorme Umbaumaßnahmen nach sich ziehen würde.
    Eine von uns in Sichtweite wohnend Nachbarin haben wir vor etwa zwei Jahren dahingehend aufgeklärt, und nun ist ihr Haus praktisch durchgehend an Feriengäste vermietet.
    Ich mache oft die Erfahrung bei Deutschen in Spanien, dass sie sich in Spanien dahingehend nicht tiefgründig informieren, wie das Sozialversicherungssystem in Spanien funktioniert und welche Erträge  aus Deutschland hier versteuert werden müssen, bzw. nicht versteuert werden müssen; wie sich das europäische Erbrecht auswirkt und so weiter und so weiter.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
  9. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Hallo Peter 01,
    für Spanien sieht es hinsichtlich der Immobilienpreise für die nächsten Jahre sehr düster aus.
    Für eigengenutzte Immobilien ist das ja eigentlich nicht so wichtig.
    Natürlich sind auch unsere Preisvorstellungen (von 2015) heute bei weitem nicht mehr durchsetzbar, und es wird weiter ganz dramatisch nach unten gehen.
    Das  unsere Entscheidung richtig war, nicht zu verkaufen, haben wir gerade jetzt in den letzten Monaten gemerkt.
    Praktisch haben wir  von den Ausgangssperren nichts mitbekommen, denn wo wir hin mussten, durfte meine Frau mich auch begleiten, denn ich habe eine Behinderung, was auch mit dieser blauen Rollstuhl -Karte am Auto nachgewiesen werden kann.
    Wir haben jetzt erst einmal den Pool gefüllt und stellen uns auf einen sehr ruhigen Sommer ein, denn wir haben auf dem Teil des eingezäunten Grundstückes mehr Platz als wir benötigen.
    Mir graut aber davor, was in den nächsten Jahren  ökonomisch und gesellschaftlich in Spanien passieren wird.
    Wie überall in der Welt, versprechen die Sozialisten (auch in Spanien) den Himmel auf Erden, liefert aber die Hölle.
    Und jeder Sozialismus hat in der Welt mit dem Mangel, Schlange stehen und hinterher mit Gewalt und vielen Toten geendet.
    Mal sehen wie lange die Bürger in Deutschland noch stillhalten,  wenn weitere Hunderte von Milliarden an deutschen Steuergeldern in den Süden der EU fließen und deshalb die Steuer und Abgabenlast in Deutschland zwangsläufig erhöht werden muss.
    Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages prüft z. Z. gerade wie die Menschen in Deutschland durch einen weiteren Lastenausgleich (wie 1952) enteignet werden können.
    https://www.mmnews.de/wirtschaft/144470-kommt-die-vermoegensabgabe
    Hunderte von Milliarden sind schon an Gütern und Waren von Deutschland an Spanien geliefert worden, die nie bezahlt werden und in
    den TARGET2 Salden zinslos in die Ewigkeit geschrieben werden.
    Mal sehen wann dem deutschen Bürger der Geduldsfaden reißt, bzw. wie viel Hunderte von Milliarden es noch werden, bis er reißt.
    Übrigens noch eine interessante Zahl:
    Der Euro hat in den letzten 20 Jahren 83 % gegenüber Gold verloren und die Kaufkraft des Geldes, dass einem deutschen Rentner zur Verfügung steht, hat in derselben Zeit um 30% abgenommen.
    Wer Chemiker werden möchte, muss Chemie studieren. Wer Arzt oder Jurist werden möchte, muss Medizin oder Jura studieren.
    Aber um Politiker zu werden, ist lediglich das Studium der eigenen Interessen erforderlich."
    Hinzu kommt noch, dass sehr viele Abgeordnete und Minister in der freien Wirtschaft Hartz IV Empfänger wären, denn sie haben oft noch nicht einmal einen Beruf gelernt. Für diese Leute ist natürlich ein Ministeramt erstrebenswert, denn so können Sie mit der begrenzten Ausbildung die sie haben, mehr als das Dreifache von dem verdienen, was ein Facharbeiter verdient.
    Die richtig Intelligenten können in der freien Wirtschaft ein Vielfaches eines Minister-Gehaltes verdienen und werden niemals so ein Amt anstreben/annehmen.
    So kommen zwei Dinge zusammen: Einmal wollen die weniger Intelligenten in jedem Fall ein Ministeramt bekommen und stimmen dann nicht nach ihrem Gewissen ab, sondern danach was die Partei, bzw. Vorsitzende will. Denn nur so können sie so viel Geld verdienen, wie sie nirgendwo anders verdienen können.
    Zusammengefasst kann man also sagen, dass das Auswahlsystem in einem Parteiensystem dazu führt, dass schlecht ausgebildete Leute ein Amt anstreben, damit sie so viel verdienen können, wie sie nirgendwo anders verdienen können, und gleichzeitig müssen Sie rückgratlos und charakterlos sein, damit sie immer so abstimmen wie  die Partei ist will und nicht nach ihrem Gewissen.
    Der Politiker, der z.B. die Enteignung von BMW fordert, hat drei Studiengänge abgebrochen, hat dann in einem Callcenter gearbeitet und will jetzt Minister werden.
    Annalena Baerbock erklärte im Deutschlandfunk-Gespräch, dass die Speicherung von Strom doch gar kein Problem wäre.
    Man könnte ihn doch so lange im Kreis laufen lassen, bis man ihn benötigt und bei der Herstellung von Batterien für Elektroautos würde man "Kobold" benötigen.
    Die Leute sind so blöde, das ist nicht mehr zu fassen, aber die werden bald in D  regieren.
    Nur so kann es kommen, dass die Minister und Abgeordneten zustimmen, dass die Atomkraftwerke abgestellt werden, die Kohle Kraftwerke abgestellt werden und wissen nicht wo dann der Strom herkommen soll, um die Elektroautos zu laden.
    Oft stimmen aber auch die Bürger solchen Maßnahmen zu, die nicht begreifen, dass man auch bei 60 % Wahlbeteiligung trotzdem 80% der Stimmen bekommen kann.
    Ganz anders würden sicherlich die Wahlen ausfallen, wenn jeder der zur Urne schreiten möchte, vorher nachweisen muss, dass er den Einbürgerungstest bestanden hat, den ein Ausländer bestehen muss, wenn er Deutscher werden möchte.
    Für Personen, die in die Politik gehen wollen, wäre das sicherlich auch nicht schlecht; kein Listenplatz ohne Test.
     
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
  10. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Hallo Carola die Annonce für 340.000 ist 2015 an 3 Makler gegangen, die diese Annonce (ich schätze mal) 100 mal in einschlägigen Seiten angeboten haben; da können wir nichts für, denn wir können die Seiten nicht löschen.
    Definitiv ist aber das Haus  nicht mehr zu verkaufen.
    Zu unserer privaten Vorsorge:
    Wir haben in Gold investiert.
    Gold ist in den letzten 20 Jahren um 550% gestiegen, letztes Jahr alleine um 40% und dieses Jahr schon um 16%
    Alleine letztes Jahr haben wir etwa 200.000 € Kapitalertrag an dem Gold gehabt; dieses Jahr schon etwa 80.000 € und alles ganz legal steuerfrei, denn Kapitalertrag aus Anlagemünzen muss nicht versteuert werden.
    Da kannst du ja jetzt mal überschläglich nachrechnen, wie hoch der Betrag ist, den wir in Gold gebunkert haben, wenn 40 % schon
    200.000 € ausmachen.
    Ich weiß nun nicht welche Erfahrungen du so in deinem Leben gemacht hast, aber in meinem Leben und in  meinen Umfeld, sagt man sich die Wahrheit.
    Stell dir nur mal vor, du würdest meine Einladung annehmen und uns besuchen, wir trinken zusammen Kaffee und abends noch ein Fläschchen Wein und dann würdest du mich in der Gegenwart meiner Frau fragen, wie das denn nun mit dem Haus ist und wie wir unsere private Altersversicherung geregelt haben.
    Ich denke, wie der letzte Idiot würde ich dann da stehen, wenn ich dich belogen hätte.
    Auch meine liebe Frau würde mich als Idiot ansehen, dass ich einer Frau im Internet so einen Blödsinn schreibe.
    Also Carola, wenn du es wissen willst, dann komm einfach mal vorbei.
    Wenn du aber jetzt schon bei dem Lesen des Textes daran gedacht hast, wie du dich aus der Affäre ziehen kannst, damit du nicht vorbeikommen musst, solltest du dich aber mal Fragen, ob da in deinem Leben vielleicht irgendetwas schief läuft.
    Es kostet weniger Energie das Richtige zu tun, als bewusst  das Falsche oder den Anschein des Richtigen aufrecht zu erhalten, denn Letzteres  erzeugt Angst, Depressivität, Reizbarkeit,  Aggressivität, Unruhe und Konflikte.
    Und irgendwann muss dann auch noch viel Energie dafür aufgewendet werden, Schuldige zu suchen, die Schuld daran haben, dass nicht das Richtige getan werden konnte.
    Weißt du Carola, meine liebe Frau war meine erste Liebe (mit 17, sie war 15) und jetzt sind wir fast 70 und sie ist meine letzte Liebe,
    und dazwischen gab es Keine.
     
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
  11. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Tiza erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Hallo Carola,
    es muss Niemand nach Deutschland zurück, wenn er in Spanien lebt und krank wird.
    Ich lebe seit 20 Jahren in Spanien, bin jetzt fast 70 Jahre alt und Pflegestufe 2.
    Hier in Spanien werde ich sterben; ich bekomme von der deutschen Pflegeversicherung (AOK)  einschließlich der Verhinderungspflege über
    6.000 € im Jahr.
    Ich bin der Meinung, dass viele Leute die in Spanien leben nach Deutschland zurück müssen, weil sie sich hier nie richtig angemeldet haben.
    Die Beantragung für meine Pflegekosten (bei der AOK) hat, mit dem Besuch des Gutachters, etwa vier Wochen gedauert.
    Allerdings ist es jetzt seit diesem Jahr in Deutschland so geregelt, dass Pflegebedürftige entweder selbst ihre Pflege finanzieren können, oder der Staat zahlt; der Rückgriff auf Kinder ist nicht mehr möglich, wenn diese unter 100.000 € netto verdienen.
    Daher sind wohl mehr oder weniger Pflegebedürftige  geneigt  doch nach Deutschland zurückzukehren.
    Ach - hatte ich noch vergessen: Die Dinge wie Rollator und so weiter zahlt die spanische Krankenkasse.
    Gut - das kann ja jeder machen wie er will, aber ich sitze hier lieber 355 Tage im Jahr auf der Terrasse, als in Deutschland hauptsächlich in einer Wohnung.
    Das hört sich jetzt alles sehr kompliziert an, aber es ist alles sehr einfach für gesetzlich versicherte Rentner, denn als gesetzlich versicherter Rentner (wie ich) kann ich mir sogar auswählen, wo ich mich behandeln lassen möchte.
    Z. B. werden mir die Medikamente (für etwa 5000 € im Monat gegen meine Leukämie)  seit 14 Jahren in Spanien verschrieben; aber ich könnte auch in Deutschland meine Zähne richten lassen und den üblichen Zuschuss erhalten; was ich natürlich nicht mache, denn die Implantate sind in Spanien (auch ohne Zuschuss) noch wesentlich günstiger als in Deutschland mit Zuschuss .
    Es wird viel dummes Zeug von Menschen erzählt, die vor vielen Jahre nach Spanien gekommen sind, haben sich in einer  billigen Krankenversicherung privat versichert und werde die jetzt ernsthaft krank.
    Dabei geht es mit einer gesetzlichen Krankenkasse noch wesentlich günstiger.
    Ich muss jetzt als Rentner (bei der AOK) etwa 35 € im Monat in Deutschland bezahlen, damit ich in Spanien und (aber auch in Deutschland) unbegrenzt versichert bin; bis hin zur Organtransplantation.
    Sind noch Fragen, dann schreib einfach; ich bin in dieser Richtung gut informiert.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
  12. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Tiza erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Jede Person die eine deutsche gesetzliche Rente erhält oder in Spanien dem Sozialversicherungssystem angehört, gehört auch der spanischen Pflegeversicherung an. Diese Versicherung ist staatlich und es müssen keine Beiträge bezahlt werden.
    Die spanischen Pflegeheime sind meistens halbstaatlich und der Standard ist wie in Deutschland.
    Die Negativberichte, die man schon einmal über spanische Pflegeheime liest, komme daher, dass auch nicht lizenzierte Pflegeheime oder Pflegeplätze illegal angeboten werden.
    Es gibt aber auch die häusliche Pflege in Spanien.
    Entscheidet sich ein deutscher Rentner in Spanien für die häusliche Pflege, dann kann er  sich praktisch wählen, ob Er oder Sie die deutsche oder die spanische Pflegeversicherung in Anspruch nehmen möchte.
    Ich habe mich  für das deutsche Pflegegeld entschieden; die anderen Dinge die ein Pflegebedürftiger benötigt (wie Rollator, Rollstuhl oder andere Sachen) stellt die spanische Krankenversicherung.
    Das Pflegegeld  bei der deutschen Pflegeversicherung richtet sich nach der Einstufung, so ist es auch in Spanien.
    Bei meiner lieben Frau ist das etwas anders, denn sie bekommt nicht nur eine deutsche Rente, sondern auch eine spanische Rente.
    Daher gehört sie "nur" dem spanischen  Sozialsystem an; sie braucht daher auch keine Krankenkassenbeiträge von ihrer deutschen Rente zahlen, hat aber auch "nur" Anspruch auf die spanische Pflegeversicherung.
    Achtung!
    Wer mindestens ein Jahr in Spanien Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, gehört  in Spanien dem Sozialversicherungssystem an. 
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
  13. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Carola erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Jede Person die eine deutsche gesetzliche Rente erhält oder in Spanien dem Sozialversicherungssystem angehört, gehört auch der spanischen Pflegeversicherung an. Diese Versicherung ist staatlich und es müssen keine Beiträge bezahlt werden.
    Die spanischen Pflegeheime sind meistens halbstaatlich und der Standard ist wie in Deutschland.
    Die Negativberichte, die man schon einmal über spanische Pflegeheime liest, komme daher, dass auch nicht lizenzierte Pflegeheime oder Pflegeplätze illegal angeboten werden.
    Es gibt aber auch die häusliche Pflege in Spanien.
    Entscheidet sich ein deutscher Rentner in Spanien für die häusliche Pflege, dann kann er  sich praktisch wählen, ob Er oder Sie die deutsche oder die spanische Pflegeversicherung in Anspruch nehmen möchte.
    Ich habe mich  für das deutsche Pflegegeld entschieden; die anderen Dinge die ein Pflegebedürftiger benötigt (wie Rollator, Rollstuhl oder andere Sachen) stellt die spanische Krankenversicherung.
    Das Pflegegeld  bei der deutschen Pflegeversicherung richtet sich nach der Einstufung, so ist es auch in Spanien.
    Bei meiner lieben Frau ist das etwas anders, denn sie bekommt nicht nur eine deutsche Rente, sondern auch eine spanische Rente.
    Daher gehört sie "nur" dem spanischen  Sozialsystem an; sie braucht daher auch keine Krankenkassenbeiträge von ihrer deutschen Rente zahlen, hat aber auch "nur" Anspruch auf die spanische Pflegeversicherung.
    Achtung!
    Wer mindestens ein Jahr in Spanien Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, gehört  in Spanien dem Sozialversicherungssystem an. 
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
  14. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Carola erhalten in Überall geistert es um „Corona“   
    Ja- in meiner lieben Frau und mir "ruhen auch zwei Seelen"; auf der einen Seite beachten wir strengstens alle hygienischen Maßnahmen und Ausgehverbote in Spanien, auf der anderen Seite halte ich die Dinge, die im Moment hier ablaufen, für  überzogen.
    Aber ich weiß  auch nicht was nun letztendlich richtig ist.
    Da uns diese strenge Ausgangssperre in Spanien überhaupt nicht betrifft, bzw. belastet, halten wir uns lieber an die strengen Vorgaben,
    denn wir sind auch früher nicht mehr oder weniger vom Grundstück gegangen als heute.
     Der einzige Unterschied ist  heute lediglich, dass wir z. Z. keinerlei Besuche empfangen.
    Wir hätten auch keine Probleme damit, wenn diese ganzen Maßnahmen bis zum Ende des Jahres so weiter durchgezogen werden würden.
    Meine liebe Frau achtet ganz penibel darauf, dass ich keinerlei Risiken ausgesetzt bin, denn ich habe seit etwa 14 Jahren  Leukämie (CML) und habe immer noch damit zu kämpfen, dass ich eine sehr schwere Sepsis nur ganz knapp überstand habe.
    Vor sechs Tagen ist unser Nachbar (in Sichtweite) an dem Virus gestorben.
    Meine liebe Frau und ich leben nun über 20 Jahre in dieser Wildnis und wenn wir so alt werdet wie unsere Vorfahren, dann werden es noch einmal 20 Jahren;  dann wären wir 70 Jahre zusammen.
    Was kann man sich mehr wünschen?
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
  15. Thanks
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Hallo Carola,
    es muss Niemand nach Deutschland zurück, wenn er in Spanien lebt und krank wird.
    Ich lebe seit 20 Jahren in Spanien, bin jetzt fast 70 Jahre alt und Pflegestufe 2.
    Hier in Spanien werde ich sterben; ich bekomme von der deutschen Pflegeversicherung (AOK)  einschließlich der Verhinderungspflege über
    6.000 € im Jahr.
    Ich bin der Meinung, dass viele Leute die in Spanien leben nach Deutschland zurück müssen, weil sie sich hier nie richtig angemeldet haben.
    Die Beantragung für meine Pflegekosten (bei der AOK) hat, mit dem Besuch des Gutachters, etwa vier Wochen gedauert.
    Allerdings ist es jetzt seit diesem Jahr in Deutschland so geregelt, dass Pflegebedürftige entweder selbst ihre Pflege finanzieren können, oder der Staat zahlt; der Rückgriff auf Kinder ist nicht mehr möglich, wenn diese unter 100.000 € netto verdienen.
    Daher sind wohl mehr oder weniger Pflegebedürftige  geneigt  doch nach Deutschland zurückzukehren.
    Ach - hatte ich noch vergessen: Die Dinge wie Rollator und so weiter zahlt die spanische Krankenkasse.
    Gut - das kann ja jeder machen wie er will, aber ich sitze hier lieber 355 Tage im Jahr auf der Terrasse, als in Deutschland hauptsächlich in einer Wohnung.
    Das hört sich jetzt alles sehr kompliziert an, aber es ist alles sehr einfach für gesetzlich versicherte Rentner, denn als gesetzlich versicherter Rentner (wie ich) kann ich mir sogar auswählen, wo ich mich behandeln lassen möchte.
    Z. B. werden mir die Medikamente (für etwa 5000 € im Monat gegen meine Leukämie)  seit 14 Jahren in Spanien verschrieben; aber ich könnte auch in Deutschland meine Zähne richten lassen und den üblichen Zuschuss erhalten; was ich natürlich nicht mache, denn die Implantate sind in Spanien (auch ohne Zuschuss) noch wesentlich günstiger als in Deutschland mit Zuschuss .
    Es wird viel dummes Zeug von Menschen erzählt, die vor vielen Jahre nach Spanien gekommen sind, haben sich in einer  billigen Krankenversicherung privat versichert und werde die jetzt ernsthaft krank.
    Dabei geht es mit einer gesetzlichen Krankenkasse noch wesentlich günstiger.
    Ich muss jetzt als Rentner (bei der AOK) etwa 35 € im Monat in Deutschland bezahlen, damit ich in Spanien und (aber auch in Deutschland) unbegrenzt versichert bin; bis hin zur Organtransplantation.
    Sind noch Fragen, dann schreib einfach; ich bin in dieser Richtung gut informiert.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
  16. Thanks
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Joaquin erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Nachfolgenden Text habe ich vor einigen  Jahren geschrieben, er ist heute noch aktuell.
     
    Vor fast zwanzig Jahren sind meine liebe Frau und ich nach Spanien gezogen.
    Wir haben auf ca. 30.000 qm in den Bergen in Andalusien ein Haus gebaut, mit Nebengebäuden, die heute als Ferienwohnungen vermietet werden.
    Wir sind heute Altersrentner und bekommen deutsche und spanische Renten.
    Im letzten Jahr konnten wir 9 Tage wegen schlechten Wetter (genauer gesagt Sturm mit Regen) nicht auf unserer überdachten Terrasse sitzen und zu Mittag essen, und  genau an diesen Tagen mussten wir auch unseren Solar Warmwasserspeicher mit Strom nachheizen.
    Vor einiger Zeit waren wir in Deutschland und wurden von gleich mehreren Beamten höflich, aber sehr bestimmend zur Gepäckkontrolle gebeten.
    Ob wir alleine reisen, Jemand Zugang zu unserem Gepäck gehabt habe, usw.
    Als mein Handy klingelte, wurde ich angewiesen nur kurz zu sagen, dass wir noch auf unser Gepäck warten; ich gehorchte.
    Es war unser Sohn, der uns vom Flughafen abholen wollte.
    Unser Gepäck wurde sehr gründlich durchsucht und die fleißigen Beamten haben sogar Fächer in meinem Knubbelkoffer gefunden, die ich selber noch nicht kannte.
    Aber sie fanden wohl nicht das, was sie suchten.
    Dann rückten Sie mit dem Grund der Kontrolle heraus.
    Gleich 2 Drogenhunde hätten bei meinem Koffer Drogen angezeigt.
    Aber—heiliges Ehrenwort, ich hatte keine Drogen im Koffer.
    Als wir schon wieder einräumten, kam mir die Erleuchtung.
    In dem Koffer befand sich ein Leinensack, den wir auf der Rückreise gefüllt als Sondergepäck mitnehmen wollten.
    Und genau in diesem Leinensack hatte ich mal vor mindestens 2 Jahren die Ernte von zwei Haschischpflanzen zum trocknen aufgehangen.
    Der Beamte war sichtlich von den Socken, als ich ihm das erzählte.
    Aber was soll das, denn in Spanien ist es erlaubt Haschisch auf dem eigenen Grundstück anzupflanzen; allerdings nur für den Eigenbedarf, der Verkauf ist verboten.
    Ja- und dann der Straßenverkehr.
    Die Autos, bzw. die Fahrer, halten in Deutschland wirklich bei Gelb vor der Ampel, bzw. fangen an zu bremsen.
    In Spanien das größte Risiko einen Auffahrunfall zu produzieren, denn springt die Ampel auf Gelb, geben mindestens noch 3 bis 4 Autofahrer Vollgas, um noch so zügig über die Kreuzung zu kommen, damit  sie mit dem Querverkehr nicht zusammenstoßen, der  bei Grün losfährt, und dann bremst Jemand bei Gelb…
    Aber ich war ja Beifahrer.
    Unser Sohn zeigte uns erstmalig sein schmuckes Einfamilienhaus.
    Die Finanzierung hätte gerade Mal so gereicht, denn die zigtausende von Euro, für die Asphaltierung der Straße,  hatte er nicht mit einkalkuliert.
    Vor 3 Jahren wurden an unserem Eckgrundstück in Spanien erstmalige etwa 120 m die Straßen asphaltiert, für NULL Euro.
    Am Abend, als die Enkelchen im Bett waren, haben wir dann über Gott und die Welt geredet.
    Eigentlich dieselben Themen, die ich sehe und höre, wenn ich abends im Bett liege und die deutsche Tagesschau vor 25 Jahren sehe.
    Rente, Krankenkassenbeiträge, Gesundheitsreform, Asylanten, Steuerreform, Wahlversprechen usw.
    Bin ich schon schläfrig, merke ich oft erst nach Minuten, dass der Sprecher ja schon längst tot ist und es sich um 25 Jahre alte Nachrichten handelt.
    Selbst mein Sohn war erstaunt darüber, dass Spanier  14 Mal ihre Rente im Jahr ausgezahlt bekommen und Mutter, für etwa 1/4 der deutschen Beiträge, bei gleicher Beitragszeit, etwa 3 x so viel spanische Rente bekommt, als sie von ihrer deutschen Rentenversicherung erhält.
    Dafür müssen spanische Rentner auch keine Krankenkassenbeiträge zahlen und alle Leistungen der KK sind kostenlos, also auch keinerlei Zuzahlung.
    In den ersten Jahren, als ich bei meinen lieben Nachbarn zu Festen eingeladen war, habe ich immer zum Besten gegeben, dass in Deutschland eine Art Nutzungsgebühr dafür bezahlt werden muss, dass ein Fernseher in der Wohnung benutzt werden darf, etwa der Gegenwert von 5 Schachteln Zigaretten im Monat.
    Und- das damals Detektive ums Haus geschlichen sind, um zu kontrollieren, ob nicht vielleicht doch ein Fernseher betrieben wird.
    Heute kann ich sagen: Kontrollen finden nicht mehr statt, denn Deutsche müssen auch für die Benutzung eines Fernsehers zahlen, wenn sie gar keinen haben.
    Für Spanier unvorstellbar, daher halten das die meisten Feiernden für einen Witz.
    Mit wachsender Heiterkeit schiebe ich dann noch nach, dass in Deutschland auch Steuer für Hunde bezahlt werden müssen und die Hunde dann eine Steuermarke tragen.
    Spätestens dann wird alles das, was ich zu Fernsehgebühren und Hundesteuer gesagt habe, als Anekdote angesehen und meine Glaubwürdigkeit ist zumindest für den Abend dahin.
    Am nächsten Morgen sind wir dann zu einem Unterstellplatz gefahren, wo mein Sohn seinen Anhänger abstellt.
    Dabei konnte ich meinem Sohn berichten, dass Anhänger bis 750 kg, in Spanien die Nummer vom Zugwagen haben und dann keine Steuern und Versicherung zahlen müssen und auch nicht zum TÜV müssen.
    Im Zwinger war ein Rottweiler, wohl der Wachhund für die Nacht und den Platz.
    Da ich 2 Rottweiler in Spanien habe, kam ich auch sofort ins Gespräch mit dem Platzbesitzer.
    Dabei habe ich erfahren, dass der Besitzer für einen Rottweiler in Deutschland, in dieser Stadt, 600 Euro Hundesteuer  zahlen muss und für einen zweiten Hund noch mehr.
    Ups—das wären für mich ja über 1.200,00 Euro im Jahr; aber in Spanien NULL Euro.
    Unser Sohn zahlt etwa 35% mehr für  Strom; etwa das dreifache für einen Kubikmeter Stadtwasser, die doppelte KFZ-Steuer und etwa 30% mehr für die Vollkaskoversicherung des Autos und etwa das Doppelte für frisches Gemüse.
    Für 28.000 qm Grundstück mit diversen Gebäuden und für die Müllabfuhr zusammen, bezahlen wir in Spanien weniger Grundsteuer, als in Deutschland für einen Rottweiler Hundesteuer bezahlt werden muss.
    Meine blaue spanische Park-Karte, mit Rollstuhlsymbol, gilt auch in Deutschland, denn ich kann wirklich schlecht laufen und unser Sohn war sehr erstaunt, als ich ihn bat vorne an dem Supermarkt auf dem Behindertenparkplatz zu halten, denn meine Karte hatte ich dabei, und dafür ist sie ja auch gedacht.
    Mein Sohn berichtete, dass sein Schwiegervater (87) nun schon die zweite neue Hüfte hat, zwar noch einige Meter  auf Krücken laufen kann, aber immer öfter hinfällt.
    Ein Parkausweis wurde mit der Begründung abgelehnt, dass er dann in einem Rollstuhl fahren muss.
    Parkausweise würden z. B. nur Doppeltamputierte bekommen.
    In dem Supermarkt haben wir Vanillestangen gesucht und eine Mitarbeiterin gefragt, die sichtlich darüber genervt war, aber sie konnte uns den richtigen Quergang angeben.
    In Spanien geht der Mitarbeiter mit dem Kunde zu dem Platz, wo das Produkt gelagert ist.
    Carrefour hat seit vielen Jahren in Spanien Sonderkonditionen für Rentner, denn es werden alle frischen Produkte, wie Fleisch, Gemüse, Eier usw.,  an Rentner  ohne Mehrwertsteuer verkauft.
    Als Rentner können alle Verbindungen im Nahverkehr  kostenlos genutzt werden.
    Man merkt aber, dass die Menschen in Deutschland durch das deutsche Regierungsfernsehen  bewusst  mit Falschinformationen gefüttert werden.
    Rentner sind in Spanien arm, überall herrscht Wassermangel, die medizinische Versorgung ist schlecht, und wenn die Deutschen in Spanien alt geworden sind,   dann müssen sie wegen Geldmangel zurück nach Deutschland.
    Ich denke, nur so kann man dem Michel  erklären, warum Aber-Milliarden an Subventionen in den Süden Europas fließen, warum er immer weiter sinkende Renten in Kauf nehmen muss, selbst als Rentner noch KK-Beiträge zahlen muss, und finanziell ruiniert wird, wenn die Straße vor seinem Häuschen asphaltiert wird.
    Nun sitze ich wieder in Spanien vor dem PC, die Klimaanlage surrt im Hintergrund,  schreibe diese Zeilen und meine Tochter hat mir gerade eine Mail geschickt, dass sie ihr Asthmamedikament nun selber bezahlen muss, weil es rezeptfrei geworden ist.
    Unsere beiden Rottis schmusen mit den Kindern der Feriengäste und gleich werde ich den Grill vorheizen.
    Ich bin gerne in Deutschland, denn dann sehe ich meine Kinder und Enkelkinder in ihrer Umgebung in der sie leben; ansonsten verbringen sie ja auch ihre Urlaube bei uns.
    Aber ich gehe niemals zurück nach Deutschland, hier werde ich sterben.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
  17. Thanks
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Info Eckchen Andalusien   
    Nachfolgenden Text habe ich vor einigen  Jahren geschrieben, er ist heute noch aktuell.
     
    Vor fast zwanzig Jahren sind meine liebe Frau und ich nach Spanien gezogen.
    Wir haben auf ca. 30.000 qm in den Bergen in Andalusien ein Haus gebaut, mit Nebengebäuden, die heute als Ferienwohnungen vermietet werden.
    Wir sind heute Altersrentner und bekommen deutsche und spanische Renten.
    Im letzten Jahr konnten wir 9 Tage wegen schlechten Wetter (genauer gesagt Sturm mit Regen) nicht auf unserer überdachten Terrasse sitzen und zu Mittag essen, und  genau an diesen Tagen mussten wir auch unseren Solar Warmwasserspeicher mit Strom nachheizen.
    Vor einiger Zeit waren wir in Deutschland und wurden von gleich mehreren Beamten höflich, aber sehr bestimmend zur Gepäckkontrolle gebeten.
    Ob wir alleine reisen, Jemand Zugang zu unserem Gepäck gehabt habe, usw.
    Als mein Handy klingelte, wurde ich angewiesen nur kurz zu sagen, dass wir noch auf unser Gepäck warten; ich gehorchte.
    Es war unser Sohn, der uns vom Flughafen abholen wollte.
    Unser Gepäck wurde sehr gründlich durchsucht und die fleißigen Beamten haben sogar Fächer in meinem Knubbelkoffer gefunden, die ich selber noch nicht kannte.
    Aber sie fanden wohl nicht das, was sie suchten.
    Dann rückten Sie mit dem Grund der Kontrolle heraus.
    Gleich 2 Drogenhunde hätten bei meinem Koffer Drogen angezeigt.
    Aber—heiliges Ehrenwort, ich hatte keine Drogen im Koffer.
    Als wir schon wieder einräumten, kam mir die Erleuchtung.
    In dem Koffer befand sich ein Leinensack, den wir auf der Rückreise gefüllt als Sondergepäck mitnehmen wollten.
    Und genau in diesem Leinensack hatte ich mal vor mindestens 2 Jahren die Ernte von zwei Haschischpflanzen zum trocknen aufgehangen.
    Der Beamte war sichtlich von den Socken, als ich ihm das erzählte.
    Aber was soll das, denn in Spanien ist es erlaubt Haschisch auf dem eigenen Grundstück anzupflanzen; allerdings nur für den Eigenbedarf, der Verkauf ist verboten.
    Ja- und dann der Straßenverkehr.
    Die Autos, bzw. die Fahrer, halten in Deutschland wirklich bei Gelb vor der Ampel, bzw. fangen an zu bremsen.
    In Spanien das größte Risiko einen Auffahrunfall zu produzieren, denn springt die Ampel auf Gelb, geben mindestens noch 3 bis 4 Autofahrer Vollgas, um noch so zügig über die Kreuzung zu kommen, damit  sie mit dem Querverkehr nicht zusammenstoßen, der  bei Grün losfährt, und dann bremst Jemand bei Gelb…
    Aber ich war ja Beifahrer.
    Unser Sohn zeigte uns erstmalig sein schmuckes Einfamilienhaus.
    Die Finanzierung hätte gerade Mal so gereicht, denn die zigtausende von Euro, für die Asphaltierung der Straße,  hatte er nicht mit einkalkuliert.
    Vor 3 Jahren wurden an unserem Eckgrundstück in Spanien erstmalige etwa 120 m die Straßen asphaltiert, für NULL Euro.
    Am Abend, als die Enkelchen im Bett waren, haben wir dann über Gott und die Welt geredet.
    Eigentlich dieselben Themen, die ich sehe und höre, wenn ich abends im Bett liege und die deutsche Tagesschau vor 25 Jahren sehe.
    Rente, Krankenkassenbeiträge, Gesundheitsreform, Asylanten, Steuerreform, Wahlversprechen usw.
    Bin ich schon schläfrig, merke ich oft erst nach Minuten, dass der Sprecher ja schon längst tot ist und es sich um 25 Jahre alte Nachrichten handelt.
    Selbst mein Sohn war erstaunt darüber, dass Spanier  14 Mal ihre Rente im Jahr ausgezahlt bekommen und Mutter, für etwa 1/4 der deutschen Beiträge, bei gleicher Beitragszeit, etwa 3 x so viel spanische Rente bekommt, als sie von ihrer deutschen Rentenversicherung erhält.
    Dafür müssen spanische Rentner auch keine Krankenkassenbeiträge zahlen und alle Leistungen der KK sind kostenlos, also auch keinerlei Zuzahlung.
    In den ersten Jahren, als ich bei meinen lieben Nachbarn zu Festen eingeladen war, habe ich immer zum Besten gegeben, dass in Deutschland eine Art Nutzungsgebühr dafür bezahlt werden muss, dass ein Fernseher in der Wohnung benutzt werden darf, etwa der Gegenwert von 5 Schachteln Zigaretten im Monat.
    Und- das damals Detektive ums Haus geschlichen sind, um zu kontrollieren, ob nicht vielleicht doch ein Fernseher betrieben wird.
    Heute kann ich sagen: Kontrollen finden nicht mehr statt, denn Deutsche müssen auch für die Benutzung eines Fernsehers zahlen, wenn sie gar keinen haben.
    Für Spanier unvorstellbar, daher halten das die meisten Feiernden für einen Witz.
    Mit wachsender Heiterkeit schiebe ich dann noch nach, dass in Deutschland auch Steuer für Hunde bezahlt werden müssen und die Hunde dann eine Steuermarke tragen.
    Spätestens dann wird alles das, was ich zu Fernsehgebühren und Hundesteuer gesagt habe, als Anekdote angesehen und meine Glaubwürdigkeit ist zumindest für den Abend dahin.
    Am nächsten Morgen sind wir dann zu einem Unterstellplatz gefahren, wo mein Sohn seinen Anhänger abstellt.
    Dabei konnte ich meinem Sohn berichten, dass Anhänger bis 750 kg, in Spanien die Nummer vom Zugwagen haben und dann keine Steuern und Versicherung zahlen müssen und auch nicht zum TÜV müssen.
    Im Zwinger war ein Rottweiler, wohl der Wachhund für die Nacht und den Platz.
    Da ich 2 Rottweiler in Spanien habe, kam ich auch sofort ins Gespräch mit dem Platzbesitzer.
    Dabei habe ich erfahren, dass der Besitzer für einen Rottweiler in Deutschland, in dieser Stadt, 600 Euro Hundesteuer  zahlen muss und für einen zweiten Hund noch mehr.
    Ups—das wären für mich ja über 1.200,00 Euro im Jahr; aber in Spanien NULL Euro.
    Unser Sohn zahlt etwa 35% mehr für  Strom; etwa das dreifache für einen Kubikmeter Stadtwasser, die doppelte KFZ-Steuer und etwa 30% mehr für die Vollkaskoversicherung des Autos und etwa das Doppelte für frisches Gemüse.
    Für 28.000 qm Grundstück mit diversen Gebäuden und für die Müllabfuhr zusammen, bezahlen wir in Spanien weniger Grundsteuer, als in Deutschland für einen Rottweiler Hundesteuer bezahlt werden muss.
    Meine blaue spanische Park-Karte, mit Rollstuhlsymbol, gilt auch in Deutschland, denn ich kann wirklich schlecht laufen und unser Sohn war sehr erstaunt, als ich ihn bat vorne an dem Supermarkt auf dem Behindertenparkplatz zu halten, denn meine Karte hatte ich dabei, und dafür ist sie ja auch gedacht.
    Mein Sohn berichtete, dass sein Schwiegervater (87) nun schon die zweite neue Hüfte hat, zwar noch einige Meter  auf Krücken laufen kann, aber immer öfter hinfällt.
    Ein Parkausweis wurde mit der Begründung abgelehnt, dass er dann in einem Rollstuhl fahren muss.
    Parkausweise würden z. B. nur Doppeltamputierte bekommen.
    In dem Supermarkt haben wir Vanillestangen gesucht und eine Mitarbeiterin gefragt, die sichtlich darüber genervt war, aber sie konnte uns den richtigen Quergang angeben.
    In Spanien geht der Mitarbeiter mit dem Kunde zu dem Platz, wo das Produkt gelagert ist.
    Carrefour hat seit vielen Jahren in Spanien Sonderkonditionen für Rentner, denn es werden alle frischen Produkte, wie Fleisch, Gemüse, Eier usw.,  an Rentner  ohne Mehrwertsteuer verkauft.
    Als Rentner können alle Verbindungen im Nahverkehr  kostenlos genutzt werden.
    Man merkt aber, dass die Menschen in Deutschland durch das deutsche Regierungsfernsehen  bewusst  mit Falschinformationen gefüttert werden.
    Rentner sind in Spanien arm, überall herrscht Wassermangel, die medizinische Versorgung ist schlecht, und wenn die Deutschen in Spanien alt geworden sind,   dann müssen sie wegen Geldmangel zurück nach Deutschland.
    Ich denke, nur so kann man dem Michel  erklären, warum Aber-Milliarden an Subventionen in den Süden Europas fließen, warum er immer weiter sinkende Renten in Kauf nehmen muss, selbst als Rentner noch KK-Beiträge zahlen muss, und finanziell ruiniert wird, wenn die Straße vor seinem Häuschen asphaltiert wird.
    Nun sitze ich wieder in Spanien vor dem PC, die Klimaanlage surrt im Hintergrund,  schreibe diese Zeilen und meine Tochter hat mir gerade eine Mail geschickt, dass sie ihr Asthmamedikament nun selber bezahlen muss, weil es rezeptfrei geworden ist.
    Unsere beiden Rottis schmusen mit den Kindern der Feriengäste und gleich werde ich den Grill vorheizen.
    Ich bin gerne in Deutschland, denn dann sehe ich meine Kinder und Enkelkinder in ihrer Umgebung in der sie leben; ansonsten verbringen sie ja auch ihre Urlaube bei uns.
    Aber ich gehe niemals zurück nach Deutschland, hier werde ich sterben.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
  18. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Suchen Wohnung zur Langzeitmiete in Ameria   
    Hallo Tiza,
    wenn Du den Antrag auf Pflegegeld bei Deiner deutschen gesetzlichen Krankenkasse gestellt hast, wird in Spanien sehr kurzfristig  ein Vertrauensarzt benannt,
    der sich mit Dir in Verbindung setzt und einen Termin in Deiner Wohnung mit Dir ausmacht.
    Gleichzeitig fordert Dich die deutschen gesetzlichen Krankenkasse auf, möglichst dafür zu sorgen, dass bei dem Besuch eine Person Deines Vertrauens zugegen ist.
    Vorzugsweise die Person, die Dich heute vielleicht schon pflegt oder später pflegen soll.
    Dieser Vertrauensarzt  wird dann bei seinem Besuch, durch Gespräche mit Dir, ( und ggf. mit Aussagen Deiner Vertrauensperson) eine Liste abhandeln, mit der festgestellt wird, ob Du Anspruch auf Pflegegeld hast und wenn °Ja° in welcher Höhe.
    Die Kriterien nach denen diese Prüfung vorgenommen wird, kannst Du aus dem Internet ziehen.
    Etwa 14 Tage später erhälst Du dann Nachricht von der deutschen KK.
    Bist Du mit dem Ergebnis der Prüfung nicht einverstanden, kannst Du bei Deiner gesetzlichen Krankenkasse Einspruch einlegen und begründen, warum Du der Meinung bist,
    dass bei Dir zu Unrecht eine Leistung der Pflegegeldkasse verweigert wird.
    Lehnt die Pflegegeldkasse erneut ab, kannst Du in Deutschland vor dem zuständigen Sozialgericht Klage einreichen.
    Dafür benötigst Du keinen Rechtsanwalt und  es entstehen auch keine Gerichtskosten.
    Du kannst in einem formlosen Schreiben (geht nur auf dem Postweg) dem Gericht mitteilen, dass die für Dich zuständige  Pflegegeldkasse Dir nach Deinen Meinung zu Unrecht das Pflegegeld verweigert.
    Du kannst in dem Schreiben Deinen gesundheitlichen Zustand schildern und warum Du für welche Tätigkeiten Hilfe benötigst; z. B. beim Anziehen, bei der Körperpflege, bei dem Gang zur Toilette, bei der Nahrungsaufnahme usw. usw.
    Sieht das Gericht Handlungsbedarf, wird es in Spanien einen Gutachter benennen, der Dich aufsucht und die Angelegenheit überprüft.
    Auch dieser Gutachter ist für Dich kostenlos.
    Wird die Pflegekasse dazu verurteilt Dir Pflegegeld zu zahlen, wird das Pflegegeld rückwirkend ab dem ersten Tag gezahlt.
    Das alles sind keine hypothetischen Schilderungen wie es sein könnte, denn ich erhalte selbst Pflegegeld der Stufe II und schildere Dir hiermit wie es real abläuft.
    Allerdings hatte bei mir die Pflegeversicherung (AOK)  8 Tagen nach Antragstellung einen Gutachter benannt, der nach weiteren 10 Tagen mich in unserem Haus aufgesucht hat.
    Mein Antrag wurde nach weiteren 14 Tagen genehmigt.
    Es trat eine Verzögerung in der Auszahlung auf, weil ich belegen musste, dass ich aus der spanischen Pflegekasse keine Leistungen erhalte.
    Als sich das einige Wochen hinzog und ich Beschwerde eingelegt hatte, reichte der AOK dann eine schriftliche Bestätigung meinerseits, dass keine Leistungen in Spanien aus einer gesetzlichen Pflegeversicherung erhalte.
    Das alles ging online zu regeln und kostete daher nicht eine Briefmarke.
    Auch die Abrechnung über die Verhinderungspflege läuft online; bzw. ich scanne die Fragebögen/Abrechnungsformulare ein und erhalte etwa 14 Tage später die Überweisung auf mein Konto.
    Werden andere Hilfsmittel benötigt, wie z. B. ein Rotator, Rollstuhl, usw. so wird das von der spanischen KK gestellt.
    Sind noch Fragen, immer gerne
    Helmut
     
     
     
     
     
     
     
     
  19. Thanks
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von baufred erhalten in Suchen Wohnung zur Langzeitmiete in Ameria   
    Hallo Aendy,
    zu Deiner Wohnungssuche.
    Für 250 Euro Monatsmiete (plus Nebenkosten) etwas finden ist nur möglich, wenn Du selber vor Ort in der Gegend suchst wo Du gerne leben möchtest.
    Im nächsten Dorf müsstest Du dann die berühmte Dorfkneipe aufsuchen und bei den älteren Herrschaften, die sich dort zum Kaffee, bzw. zum Frühstück treffen, fragen wo noch Wohnungen frei sind. Hier im Dorf (Casabermeja) sind immer einige Wohnungen zu dem Preis frei.
    Allerdings geht es dann in der Wohnung über 3 Etagen, wenn überhaupt Ofenheizung,  unmöbliert und einen Stellplatz für ein Auto finden ist auch nicht einfach.
    Dann lebst Du im Landesinneren in einem typischen spanischen Dorf.
    Es ist aber alles vorhanden, was man zu Leben benötigt; angefangen vom Gesundheitszentrum bis hin zum DIA Supermarkt.
    Wer im Landesinneren etwas sucht mit Pool, Klimaanlage, Garten und reichlich Platz ums Grundstück, wird bei einem voll ausgestattetem Apartment, mit Pool usw.,
    mit etwa 450,00 Euro (plus Nebenkosten) rechnen müssen.
    Eine vergleichbare Wohnung oder ein Apartment an der Küste ist kaum unter 600,00 Euro (plus Nebenkosten) zu bekommen.
    Mir persönlich ist es an den Küste zu laut und zu eng; aber das ist eben Geschmacksache.
    Dafür das wir hier eine unbeschreibliche Ruhe haben, müssen wir aber auch  für Brötchen 20 km (hin und zurück) fahren und die nächste öffentliche Mülltonne ist etwa 3 km entfernt.
    Hier mal eine Dohnenaufnahme von der Wildnis in der wir leben:
    https://youtu.be/Ka140NxPSj4
    Einzelheiten unter:
    www.ferienwohnungen-andalusien.eu
    Achte mal auf den Menüpunkt Langzeitvermietung oder Dauervermietung
    Es sind dort auch Informationen über die Gegend usw. zu finden
    Dann solltest Du Dich schlau machen wie das mit der Versteuerung von deutschen Renten in Spanien ist, damit Du keine böse Überraschung erlebst.
    In Spanien gibt es auch das steuerfreie  Existenzminimum, das allerdings niedriger ist als in Deutschland, aber es gibt bei Renten keinerlei Freibeträge.
    Gut- man kann einiges umgehen, aber man sollte es dann vorher planen.
    Mit gesetzlichen Renten, bzw. die sozialen Übereinkomme z. B. hinsichtlich der gesetzlichen Krankenversicherungen kenne ich mich ganz gut aus.
    Gerade bei gesetzlich versicherten Rentnern ist alles sehr gut geregelt und kostet  nichts zusätzlich an Beiträgen.
    Du musst nur Deine KK-Breiträge in Deutschland weiterzahlen und bist hier in der gesetzlichen KK versichert.
    Ich zahle z. B. keine 40,00 Euro an KK-Beiträgen an die AOK in Deutschland.
    Genauer gesagt ist man sogar doppelt versichert, denn als gesetzlich Versicherter deutscher Rentner (mit Wohnsitz in Spanien) kannst Du Dich Jederzeit in Deutschland oder Spanien behandeln lassen, auch cleichzeitig. Praktisch den Zahnersatz in Deutschland machen lassen und die Medikamente in Spanien verschreiben lassen.
    Selbst die deutsche gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nach Spanien.
    Für Pflegestufe II z. B. (häusliche Pflege) einschl.. Verhinderungspflege über 6.000,00 Euro im Jahr.
    Ich hoffe ich konnte Dir ein paar Tipps geben, mit denen Du etwas anfangen kannst.
    Sind noch Fragen, immer gerne.
    Helmut
     
  20. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von pacha erhalten in Als Rentner nach Spanien   
    Wir leben seit 20 Jahre in Spanien, haben eine Firma dort gehabt, beziehen Renten und haben  deutsche Konten.
    Wo ist da das Problem????
    Wasser, Strom, Kfz Steuer usw. buchen alle von deutschen Konten ab.
  21. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Gfeliz erhalten in Als Rentner nach Spanien   
    Das ist eben falsch,
    gesetzlich versicherte Rentner müssen in D weiter KK-Beiträge zahlen, auch wenn sie in Spanien wohnen.
    Die D  KK zahlt für jeden Rentner einen Pauschalbetrag nach Spanien an die spanische KK.; unabhängig davon, wie viel KK-Beiträge der D  Rentner in D zahlt.
    Ich habe eine ganz eigenständige spanischen K-Versicherung als Rentner.
    Mit meiner Frau hat das überhaupt nichts zu tun.
    Jeder in Deutschland gesetzlich versicherte Rentner mit Wohnsitz in Spanien kann sich Jederzeit in Deutschland mediz. behandeln lassen.
    Das was ich mache ist die Lebenswirklichkeit.
    Es sind nur so viel unrichtige Darstellungen unterwegs, die viel miteinander verwechseln.
    Ich kann sagen, das ich mich in Spanien in dem Gesundheitssystem sehr gut aufgehoben fühle. 
    Aber-- das hatte ich auch schon seit 1986 geplant.
    Z. B. das ich nicht bei der  D  KK unter die 9/10 Regelung falle, von meiner private Altersversorgung keine KK Beiträge zahlen muss,
    usw. usw.
    Und damals musste ich noch Bücher wälzen.
    So- nun müssen wir ins Dorf fahren.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
  22. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Gfeliz erhalten in Als Rentner nach Spanien   
    Hallo Magic,
    da liegst Du leider falsch.
    Hier ein Auszug:
    https://www.recht-spanien.com/index.php/de/blog-de/steuern/238-steuernspanien.html
    Der Wohnsitz ist grundsätzlich mit dem Begriff "Residencia" gleichzustellen. Haben Sie Ihren Wohnsitz in Spanien, gelten Sie verwaltungstechnisch und steuerrechtlich grundsätzlich als ansässig bzw. als "Residente". Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Ihr Zweitwohnsitz nicht ungewollt zum steuerrechtlichen Hauptwohnsitz wird, denn für unbewusst Voll-Steuerpflichtige, wird der Zweitwohnsitz schnell zur Steuerfalle. 
     
    Im Gegensatz zum verwaltungstechnischen Wohnsitz, hat der steuerrechtliche Wohnsitz (residencia fiscal) wesentlich weitreichendere Konsequenzen, denn sobald Sie steuerrechtlich als "Residente" gelten, haben Sie sowohl Ihr Welteinkommen in Spanien zu versteuern als auch die entsprechenden steuerrechtlichen Pflichten zu erfüllen (z. B. Steuererklärungen, Modelo 720).
    In dieser Hinsicht sind Sie als natürliche Person, nach Artikel 9 des spanischen Einkommenssteuergesetzes und entsprechend des deutsch-spanischen Doppelbesteuerungs- abkommens, nicht nur wohnhaft in Spanien wenn Sie sich 183 Tage im Jahr in Spanien aufhalten sondern ebenfalls wenn Sie in Spanien über eine ständige Wohnstätte verfügen (Eigentum oder Miete) oder wenn Sie den Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen in Spanien haben.
     
    A) 183 Tage im Jahr Aufenthalt in Spanien:
    Auch wenn der ständige Aufenthalt in Spanien auf den ersten Blick die einfachste Möglichkeit ist Ihren Wohnsitz festzustellen, ist es durch den Wegfall von Grenzkontrollen für das spanische Finanzamt nahezu unmöglich diese Bedingung nachzuweisen.
    Die ständige Wohnstätte in Spanien:
    Haben Sie in Spanien eine ständige Wohnstätte (Erst- oder Zweitwohnsitz) besteht für das spanische Finanzamt bereits eine Vermutung, dass Sie Ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in Spanien haben. Auch wenn Sie sich weniger als 183 Tage in Ihrem Zweitwohnsitz aufhalten, können Strom- und Wasserrechnungen, Telefonrechnungen usw. bereits ausreichen um zu vermuten, dass Ihr steuerrechtlicher Wohnsitz in Spanien liegt. Hierbei haben Sie als Steuerzahler zu beweisen, dass es sich effektiv um Ihren Zweitwohnsitz handelt, dass Ihr Erstwohnsitz in Deutschland liegt und dass Sie Ihre Einkünfte in Deutschland versteuern. 
    C) Der Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen:
    Diese letzte Bedingung lässt sich im Allgemeinen lediglich durch Vermutungen bestärken. So wird hierbei z. B.  vermutet, dass der Steuerzahler seinen Wohnsitz in Spanien hat, wenn in Anwendung der genannten Kriterien sein nicht getrenntlebender Ehepartner und seine minderjährigen Kinder ihren Wohnsitz in Spanien haben.
     
    Im Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung wird der Konfliktfall durch den Artikel 4 Absatz 2 gelöst. Ist nach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt Folgendes: 
    a) Die Person gilt als nur in dem Staat ansässig, in dem sie über eine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen);
    kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie in keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat;
    c) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden Staaten oder in keinem der Staaten, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist.
    d) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder von keinem der Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen.
     
    Es ist hierbei zu beachten, dass in der Praxis lediglich Abschnitt a) Anwendung findet, da nur in Ausnahmefällen der Lebensmittelpunkt nicht eindeutig bestimmt werden kann. Verfügen Sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, ist die Bestimmung Ihres Lebensmittelpunktes somit ausschlaggebend zur Begründung Ihres Steuerwohnsitzes.
  23. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Gfeliz erhalten in Als Rentner nach Spanien   
    Hallo Magic ,
    ich glaube, da wird einiges verwechselt.
    Ich wohne seit 20 Jahre in Spanien, bin Altersrentner und muss von meiner gesetzl. Rente in Deutschland etwa 9% Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen; von meine private Vorsorge muss  ich keine KK-Beiträge zahlen und auch keine Steuern.
    Da ich aus der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung nur eine Minirente  von etwa 450,00 Euro erhalte, zahle ich also in Deutschland etwa 40,00 Euro KK-Beitrage an die KVdR der AOK im Monat.
    Dafür bin ich in Spanien so versichert, wie ein gesetzlich versicherter spanischer Rentner, habe aber auch eine AOK-Karte, mit der ich mich jederzeit in Deutschland so mediz. behandeln lassen kann, wie ein deutscher Rentner, der auch noch in Deutschland einen Wohnsitz hat.
    Z. B. wenn meine Zähne saniert werden müssten.
    Ich bin nach einer schweren Sepsis Pflegestufe  2 und erhalte von der deutschen Pflegeversicherung für die Pflege und die Verhinderungspflege über 6.000,00 Euro im Jahr, die ich an eine Person zahlen kann, die mich pflegt; in diesem Fall meine Ehefrau.
    Rollatoren und andere Hilfsmittel zahlt die spanische KK.
    Wegen meiner Erkrankung an Leukämie (CML) muss ich seit 13 Jahren ein spezielles Medikament nehmen (Sprychel) ; die monatlichen Medikamentenkosten belaufen sich auf etwa 5.000,00 Euro im Monat; auch das zahlt die spanische KK, ohne das ich einen Cent Zuzahlung zahlen muss.
    Wegen dieses hochmodernen Medikamentes bleibt mir eine Knochenmarktransplantation erspart.
    Jeden Morgen eine Pille und fasst ohne Nebenwirkungen.
    Alle 14 Tage wird bei meinem  Blut in dem Centro der Salud der Gerinnungswert kotrolliert, denn da ich wenig Bewegung habe,
    hat mir der Arzt Blutverdünner verordnet.
    2 x im Jahr muss ich zum Bluttest (wegen der Leukämie) ambulant in die Universitätsklinik nach Málaga.
    Als ich nur mal erwähnt habe, dass ich ab und zu Herzrhythmusstörungen habe, kam gleich das volle Programm bis hin zu einem Langzeit- EKG.
    Wer noch weitere Informationen habe möchte, immer gerne.
    Bei meiner Ehefrau sieht da etwas anders aus, denn sie bekommt neben der deutschen Rente auch eine spanische Rente.
    Meine Ehefrau hatte 11,5 Jahre in der spanischen Landwirtschaft das Gewerbe angemeldet und war für etwa 180,00 Euro im Monat  Kranken- und Rentenversichert;  ich war bis zu meiner Altersrente kostenlos bei ihr mitversichert.
    Meine Ehefrau erhält dafür 14 x im Jahr eine spanische Rente von etwa 640,00 Euro im Monat ohne das ihre deutsche Rente verrechnet wird.
    Für die KK müssen Rentner in Spanien keine Beiträge zahlen und da meine Ehefrau auch Anspruch auf eine spanische Rente hat, muss sie auch keine deutschen KK-Beiträge zahlen.
    Über de Daumen gerechnet würde ich sagen, dass meine Ehefrau für die fasst 12 Jahre Beiträge in die spanische Rentenkasse, genau so viel an Nettorente erhält, wie eine Verkäuferin bei LIDL, die aber dafür (einschl. AG-Anteil) 45 Jahre lang etwa den 3 bis vierfache Beitrag in die deutsche Rentenkasse zahlen muss; Gerne rechne ich das vor.
    Gestern hat meine Frau über eine App der spanischen KK  noch einige Termine für die nächste ärztliche Untersuchung geändert und einen Termin für morgen hinzugefügt.
    Meine Frau vermietet auch noch 2 Ferienwohnungen, und wenn wir dann mal abends zusammen mit den Gästen auf der Terrasse sitzen und bei einem Fläschchen Wein über diese Dinge reden, meinen die Gäste, wir erzählen aus einer anderen Welt.
    Die Gäste kennen nur aus dem deutschen Regierungsfernsehen die arme Rentner in Spanien.
    Nur so als Abschluss.
    Für unsere Tochter (40), die in Deutschland in einer eigenen Wohnung lebt und eine durch die Grundsicherung aufgestockte EU-Rente erhält, bekomme wir das deutsche Kindergeld.
    Wir können dann unserer Tochter, ohne dass ihr dadurch die Grundsicherung gekürzt werden kann, den doppelten Kindergeldbetrag in der Form von nicht geldwerten  Zuwendungen zukommen lassen.
    Etwa ein KFZ stellen, oder irgendwelche schönen Dinge kaufen, Reise bezahlen, die Ausbildung ihres Begleithundes bezahlen usw.
    Wer auch hier näheres wissen möchte, immer gerne
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
     
     
     
     
     
     
     
  24. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von Gfeliz erhalten in Als Rentner nach Spanien   
    Hallo Gerd,
    erst mal ein Tippfehler von mir.
    Das Existenzminimum beträgt für 2019 in Deutschland   9.168 €.
    Zur Versteuerung der deutschen Renten in Spanien und davon ausgehend, dass die Renten seit 2019 bezogen werden.
    Das Existenzminimum liegt in Spanien etwa 30% unter dem deutschen Existenzminimum und es gibt die der Rentenbesteuerung keinen Freibetrag von (bei Renten an 2019) 22%.
    Das heißt über den Daumen: Es müssen etwa 30% mehr an Rente versteuert werden und zwar zu 100%.
    Da kommen schnell im Jahr ein paar Tausender zusammen.
    Für deutsche Rentner, die früher (in Deutschland) nur etwa 50% der Rente versteuern mussten (oder heute noch "Altrentner")
    war es daher noch verlockender sich nicht anzumelden.
    Die deutsche Rente ist in Spanien daher steuerpflichtig. Daneben ist die deutsche Rente zusätzlich mit fünf Prozent ihres Betrages in Deutschland zu versteuern. Das spanische Finanzamt muss dann aber die in Deutschland gezahlte Steuer auf die spanische Steuer anrechnen.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut
  25. Like
    Helmut Josef Weber hat eine Reaktion von pacha erhalten in Als Rentner nach Spanien   
    Ja- die Versicherungen rechnen damit, dass die Leute es sich nicht richtig durchlesen und schreiben bewusst nur von Asien usw.
    Eben Versicherungsvertreter.
    Was ich zu der zusätzlichen D  Krankenkarte geschrieben habe gilt in der ganzen EU
    Ich kann Dir auch gerne die Entscheidung des EUGH aus dem Jahre 2005 dazu zusenden.
    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut