Andrecito

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    Zeigt Interesse an Spanien
  1. Von hier aus begann ich Spanien zu entdecken

    Ich glaube es ist relativ egal wie alt man ist und reist, sein eigenes Bild, egal wo auch immer, macht man sich am besten vor Ort und das auch ganz ohne die Medien. Ich habe dieses Jahr im Januar dafür mal wieder das beste Beispiel erlebt. Und zwar habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die franz. Mittelmeerinsel Korsika besucht, welche den französischen Beinamen "Ille de la Beauté" also Insel der Schönheit trägt und bereits von den alten Griechen "kaliste" genannt wurde, was im Grunde auch nichts anderes heißt. Aber wenn die Medien über diese Insel berichten, da bekommt man in erster Linie ein negatives Bild vermittelt. Da ist von der Insel der Morde der Rede, eine Region in Europa mit einer der höchsten Rate an Morden überhaupt. Und dieses auf Grund von Streitigkeiten zwischen Mafiaclans. Blutrache an der Tagesordnung, so wie man aus den besten Mafiageschichten kennt. Ja und dazu noch separatistische Terroristen. Und ist das wirklich Korsika? Eine atemberaubende Berglandschaft, schöne Strände, ursprüngliche Wildnis, schöne Altstädte und Bergdörfer. Teilweise auf einem Blick verschiedene Vegetationszonen von Macchia bis Hochgebirge, teilweise von Dehesas und Olivenhainen durchzogen, Haustiere, die morgens aus dem Stall gelassen werden und den ganzen Tag in der Natur herumstreifen können. Egal ob Ziegen, Schweine, Esel oder Rinder, alles läuft frei herum. Und dann gilbt noch wildlebende Tiere, wie Muflons und vor allem Greifvögel. Vieler Orts zieht der rote Milan seine runden. Festlandfranzosen sagten mir, dass die Insulaner unfreundliche Gesellen sein. Und wie habe die Menschen erlebt. Bei Ankunft in Basttia habe ich nicht sofort mein Hotel gefunden, hatte außen ein schnell zu übershendes Schild,. Ich habe Menschen angesprochen und gefragt und man sehr hilfsbereit. Oftmals haben mich Menschen auf der Strasse gegrüßt, die mich gar nicht kannten, und fingen einfach so ein Gespräch an, wie ich es vielerorts auch in Portugal und Spanien erlebte. Ich habe mich dann auch mit einem Zugereisten, einem Portugiesen, der auf der Insel lebt unterhalten, und er sagte mir, wenn man respektiert, das die Insel den Korsen gehört, ist man als Zuwanderer willkommen und wird auch so behandelt. Und durch diesen Portugiesen und einen Freund von mir, ein Korse, der bei der Polizei in Bastia ist, weiß ich dennoch, dass die korsische Mafia und Separatisten keine Erfindung sind. Aber wenn man Insel unterwegs ist, bekommt man davon gar nichts mit.
  2. Anderswo würde man protestieren. Aber vielerorts in Spanien sieht es wirtschaftlich alles andere als rosig aus, was halt auch zu einer sehr hohen Arbeitslosigkeit führt. Da stellt sich die Frage, ob man für die Möglichkeit einen Job zu finden so dankbar sein muss, dass man dabei die eventuellen Folgen für die Umwelt und der eigenen Gesundheit völlig ausblendet. Angeblich sollen solche Endlager und AKW´s ja sicher sein. Na ja, ich möchte nun wirklich so etwas nicht in meiner unmittelbaren Nachbarschaft haben, denn ich will lachen und nicht strahlen.
  3. Als Kind bin ich mit meinen Eltern dreimal an der Costa Brava gewesen und ich habe unsere Urlaube dort sowie in Frankreich und Italien immer in sehr guter Erinnerung behalten. Aber irgendwann begann ich alleine zu Reisen und es führte mich dabei immer nur irgendwie durch Spanien, da es mich Anfangs immer nur nach Portugal zog. Und letztendlich als ich zum ersten Mal längerfristig in Portugal ansässig war, zog es mich dann doch erstmals über die Grenze nach Badajoz. Es war in der Karwoche und ich erlebte somit mal die Prozessionen zur Semana Santa mit. Ich ernte dort sehr nette und freundliche Leute kennen und besorgte mir zunehmend Informationsmaterial über diese schöne und noch recht unbekannte Gegend Spaniens. Danach gab es noch einmal einen Zwischenstopp in Salananca , was ja Castilla Leon ist, aber auf dem Weg Richtung Portugal auch die Landschaft der Dehesas wie der Extremadura hatte. Und irgendwann beschloss ich ganz nach Portugal zu ziehen um dort zu leben und arbeiten, wobei ich mir zuvor noch eine kurze Auszeit in der Extremadura nahm wobei ich mich meist in Caceres aufhielt. Und als ich dann in Portugal erstmals Fuss gefasst hatte, kamen dann sehr oft Wochenendfahrten mit Freunden hinüber nach Spanien in die Extremadura. Ich lernte im Laufe der Zeit die Region immer mehr kennen, und besuchte Städte wie Zafra, Merida, Trujillo und Jerez de los Caballeros, letzteres besuchte ich nochmals vor zwei Jahren. Ich blieb zunächst nicht in Portugal, aber es folgten sehr viele Reisen auf die Halbinsel, aber dann zunehmend nach Spanien, vornehmlich nach Madrid und Andalusien. Später kamen dann zunehmend andere Zielregionen in Spanien hinzu. Aber in der Extremadura wurde mein wirkliches Interesse an Portugals einzigem Nachbarland erst so richtig geweckt. Ich mag beide iberischen Länder sehr gerne und habe auch vor meinen Lebensabend irgendwo dort zu verbringen, und habe dabei immer mehr die Extremadura in Visier. Ich denke für jemanden der Spanien und Portugal gleichermaßen mag, ist das eine gute Wahl. Ich denke dabei in erster Linie an die Gegend um Badajoz, genau gesagt Jerez de los Caballeros oder Olivenza. Ich habe in Spanien sehr viel gesehen, aber will noch mehr kennenlernen. Bis jezt, so kann ich von mir behaupten kenne ich Spaniens Landesinnere besser als die Küsten. Und zu anderen Regionen, die ich in Spanien besuchte, werde ich wohl mal den einen oder anderen Kommentar an entsprechender Stelle.
  4. Also verspielte und zahme Haustiere sind sie mit Sicherheit nicht. Ohne Zweifel, es gibt und gab immer wider Beispiele, dass Kampftiere die von Menschen per Hand aufgezogen wurden diese Eigenschaften, zahm und verspielt vorweisen, aber das würde ich nicht verallgemeinern. Sie sind mit Sicherheit auch keine gefährlichen Monster, das ist ebenfalls Unsinn. Es ist allgemein so, dass männliche Rinder, egal welcher Rasse, nicht gerade ungefährlich und leicht zu Händeln sind, es sei denn mann nimmt ihnen die Männlichkeit und macht sie zu Ochsen, ja dann sind sind sie friedlich. Ich bin irgendwo am Stadtrand, wo es schon recht ländlich zuging und auch einige Bauern gab aufgewachsen. und habe dort auch einige Male mitbekommen, dass Bullen doch recht unberechenbar sein können. So ist ist mein Vater mal beim Pize sammeln über eine Weide mit Jungbullen gelaufen und er hat einen großen Abstand zu Tieren gehabt und sie auch nicht provoziert und dennoch griffen sie plötzlich an. Und auch von einigen Bauern habe immer wieder gehört, die meinten ihre Bullen zu kennen und die auch immer friedlich waren auf einmal und wohl völlig grundlos angegriffen und damit für lange Krankenhausaufenthalte gesorgt haben. Und bei den iberischen Kampfrindern muss man auch noch bedenken, dass sie im Grunde eigentlich mehr Wild- anstatt Haustiere sind.
  5. Saludos desde Norderney

    Hola a todos Mein Name ist Andé, ich bin 50 Jahre alt und lebe seit etwa 18 Monaten auf der schönen Insel Norderney, nachdem ich etwa 15 Jahre mit sehr kurzen Unterbrechungen im Ausland, allerdings nicht in Spanien, aber doch so gut wie. Also kurzum ich war Portugal, dort die längste Zeit an der spanischen Grenze, und in Andorra, beruflich tätig, und habe somit sehr viele Reisen nach und durch Spanien unternommen. Bereits bevor ich aus Deutschland fort ging, habe ich die Iberische Halbinsel sehr viel und sehr gerne bereist, wobei ich es immer vermieden habe, mich in den Turihochburgen aufzuhalten. Ich reise sehr gerne und spreche deswegen und auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit aus Empfangsmitarbeiter mehrer Fremdsprachen. Neben verschiedenen spanischen Regionen gehören Portugal und die frz. Mittmeerinsel Korsika zu meinen Lieblingsreisezielen Wenn ich das entsprechende Alte erreicht habe, so dachte ich mir, meinen Lebensabend irgendwo im Süden, in erster Linie dachte dabei an Portugal im Ribatejo, meinen Lebensabend zu verbringen. Aber ich spiele in letzter Zeit zunehmend mit dem Gedanken dieses in Extremadura in Spanien zu machen, da ich dort die eventuell die Möglichkeit hätte in einer Art WG von Leuten im Ruhestand zu leben. Und zwar ein ein Bekannter von mir der auf der anderen Seite der Grenze, also in Portugal zu Hause ist, ein recht großes Haus in Olivenza geerbt, wo recht viele Zimmer vorhanden sind und sich nachangrenzende Stallgebäude sehr schön umbauen ließen. Derzeit wären wir für unsere WG vier Portugiesen, ein Belgier, mit meiner Wenigkeit ein Deutscher, und käme vielleicht noch, allerdings nur zeitweilig ein Korse hinzu.