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  1. Hallo Christina, Ist im allgemeinen durch Gesetz geregelt: Ley del Estatuto de los Trabajadores Kommt auf den Einzelfall an. Aber das kann so schon stimmen. Hängt davon ab wie gerade "personal monthly gross personal supplement" bezahlt wird (Naturalentlohnung, Schenkung, Dividende etc.). In den meisten Fällen ist das aber unerheblich. Hängt vom Brutto / Netto Rechner ab den Du verwendet hast. Die Sozialabgaben in Spanien sind für den Arbeitnehmer eher eine zu vernachlässigende Größe und nicht mit den in Deutschland üblichen Zahlen zu vergleichen. Ob Du von 45.000 € brutto leben kannst oder nicht ist eher Deiner perönlichen Lebenssituation geschuldet, als einem objektiven Merkmal. Für die einen sind 45.000 € ein nicht zu erreichendes Einkommen, für andere nicht die Mühe wert auch nur im Ansatz über einen Umzug nach Spanien nachzudenken. Gruß Manfred
  2. Hallo Ananda, hier der Link zum Dokument das ausgefüllt und eingereicht werden muss. (Achtung beim Öffnen mit MS Word bitte auch die "Bearbeitung" aktivieren (ist in MS Word aus sicherheitstechnischen Gründen immer deaktiviert. Findet sich unter "Documentacion" https://dexel.carm.es/documentos/9363/9363- Solicitud tarjeta-alta-modificación datos.doc Bei der "Presentación Solicitudes" gibst Du erst Deine NIE ein, dann werden die Felder Name, Nachname beschreibbar (siehe Beispielbilder) Gruß Manfred
  3. Hallo Ananda, für Murcia gibt es einen eigenen Link, dort ist alles beschrieben. Sanidad Murcia Gruß Manfred
  4. Hallo Josef, ja in Deutschland sind manchmal Dinge wesentlich einfacher als hier in Spanien Gruß Manfred
  5. Hallo Helmut, meine Antwort bezog sich in diesem Fall weniger auf die Situation in Spanien, vielmehr auf die Situation in Deutschland mit all seinen Abmahn- und Unterlassungsvereinen, die im Falle einer konkreten Antwort sofort aktiv werden. Das und die mögliche Verhängung einer Strafe von bis zu 50.000 € für den ANtwortenden oder gar dem Forumsbetreiber sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Von daher auch mein Rat / Beipiel in Zukunft keinen konkreten Sachverhalt darzustellen sondern alles ganz neutral / hypothetisch darzustellen. Beschäftigungsverhältnisse befristeter Natur sind im übrigen in Spanien relativ einfach gesetzlich geregelt. Projektvertrag, zeitlich befristieter Anstellungsvertrag, oder Beauftragung eines Autonomos - alles ist da möglich und legal. Am einfachsten ist es aber in Spanien eine Gestoria / Asesoria laboral zu beauftragen um sich nicht mit all dem bürokratischen Müll herumschlagen zu müssen. Spart Nerven und die Kosten sind nicht hoch, oder sich einfach bei einer Niederlassung von INEM beraten zu lassen. (geben gute Ratschläge, Hinweise und in der Regele haben sie auch Musterverträge parat.) Zumindest ist das in Valencia so. Gruß Manfred
  6. Nein geht leider nicht, da es immer um die Fragestellung / Ausgangsituation geht und nicht um die Antwort. Einen Tipp am Rande wen man fragen muss / sollte. Da nicht immer spanisches Recht zur Anwendung kommen muss, wende Dich an einen deutschen Ratgeber. Vereinfacht das Gesamte ungemein und frage ob es zulässig ist hier Nachbarschaftshilfe (unter Familienmitgliedern) zur Anwendung zu bringen und wie es aussieht mit Themen wie Unfallschutz, Krankheit, Haftung bei Sachschäden. Hoffe das hilft ein klein wenig. Viel Erfolg und Gruß Manfred
  7. Hallo Josef, auf Deine Fragestellung mit der gelieferten konkreten Fall-/Situationsbeschreibung darf Dir leider keiner antworten, da dies unter unerlaubter Rechtsberatung fällt. Sowohl in Deutschland, als auch in Spanien. Es darf nur geantwortet werden wenn die Fallbeschreibung hypothetischer Natur ist. Beispiel: Person A hat Eigentum in Spanien. Person B will Person A wie folgt unterstützen ... usw. Mag jetzt schulmeisterlich wirken, ist aber wirklich nicht so gemeint, denn auch der Forumsbetreiber macht sich haftbar, nicht nur die antwortende Person. (Strafen im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens von bis zu 50.000 € können die Folge sein) Ich verlinke einmal hier auf eine Webseite in der eine gute Zusammenfassung mit Bezug zu einem BGH Urteil steht. LINK 1 RDG und zitiere hieraus: "...Sobald konkret einzelne Sachverhaltselemente unter den Tatbestand gebracht werden müssen ist man im Bereich der Rechtsdienstleistung. " Und hier der Link zum Rechtsdienstleistungsgesetz. Es bleibt Dir leider keine andere Wahl als anwaltlichen Rat einzuholen. Gruß Manfred
  8. Hallo MichaelausVS, Grundsätzlich darf auch in Spanien eine Rechtsberatung nur ein hier zugelassener Rechtsanwalt vornehmen und ich empfehle Dir in Spanien einen Anwalt mit Schwerpunkt Sozialrecht mit Deinem Anliegen zu kontaktieren. Meine Antwort ist daher eher hypothetischer Natur und nicht auf Deinen Einzelfall zugeschnitten: Generell gilt auch in Spanien, dass nicht nur Eltern für ihre Kinder aufkommen müssen sondern auch umgekehrt. Andere Personen, wie Schwiegersohn, -tochter, Enkel et al fallen nicht darunter. Es gelten die folgenden Unterhaltsverpflichtungen der Kinder gegenüber den Eltern, wenn diese aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage sind sich selbst zu versorgen: a) Die Pflicht sie zu verpflegen b) Respektvoller Umgang c) Beteiligung an den Familienverpflichtungen Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Punkt a): "Verpflegung" ist in Art. 142 des Codigo Civil (Bürgerliches Gesetzbuch in Spanien) eindeutig geregelt: "Se entiende por alimentos todo lo que es indispensable para el sustento, habitación, vestido y asistencia médica. Los alimentos comprenden también la educación e instrucción del alimentista mientras sea menor de edad y aun después cuando no haya terminado su formación por causa que no le sea imputable. Entre los alimentos se incluirán los gastos de embarazo y parto, en cuanto no estén cubiertos de otro modo." Der erste Satz dieses Artikels ist im Falle einer Pflegebedürftigkeit von Bedeutung, denn übersetzt lautet er "Unter Verpflegung ist alles zu verstehen was unverzichtbar ist für Lebensunterhalt, die Wohnung, die Kleidung und medizinische Versorgung". Ergo sind alle Kosten durch Kinder zu tragen, wenn die Eltern oder nur ein Elternteil wirtschaftlich ihren/seine Lebensunterhalt im weitesten Sinne überfordert ist. Bei der Aufteilung der Kosten wird darauf geachtet, dass die Kinder nach ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten herangezogen werden, ohne Beachtung eines Mindesteinkommens. Grundlage ist hier Art. 145 Codigo Civil der bei mehr als einem unterhaltspflichtigen Kind herangezogen wird. Verfahren: Wer für als Eltern oder Elternteil für seinen Unterhalt nicht aufkommen kann muss sein Recht gegenüber den Kindern aktiv einfordern, und im Falle der Verweigerung sogar einklagen. Berechnung: Es werden die Einkommen wie Rente, Zinserträge, Ersparnisse et al der fordernden Person herangezogen und die verbleibenden Kosten auf den oder die Unterhaltsanteile des Kindes oder der Kinder durch das Gericht festgelegt. Mehr und auf den geschilderten Einzelfall bezogen darf in der Öffentlichkeit aus Gründen des hiesigen Rechtsberatungsverbotes nicht gesagt werden. Von daher nochmals mein sehr ernst gemeinter Rat, wende Dich unbedingt mit diesem Fall an einen Anwalt, der konkret beraten darf. Gruß Manfred
  9. Nein sicherlich nicht, nur sagt die Zahl 90 % leider rein gar nichts aus. Wenn ich für mein Grundstück die Unabhängigkeit ausrufen will, führe ich den "Spielregeln" der Separatisten ein Referendum durch, klaue öffentliche Gelder, Stimme ab und habe anschließend sogar 100% Zustimmung zu diesem Vorhaben - verlange dann die Loslösung von Spanien mit der Begründung "wegen - trotzdem". Diese "Nachricht ist doch nun wirklich jenseits jeglicher Seriosität und damit auf irgendein einen nationalistischen und sozialistischen Stumpfsinn zu beharren ist doch nun absolut daneben. Aber schauen wir uns die Zahl an. An dieser verbotenen Wahl haben nur die teilgenommen, die sich aus einem verqueren Nationalismus heraus verpflichtet sahen. Der Rest hatte für diesen Unsinn keine Zeit und mit Sicherheit etwas besseres vor. Von den 5,3 Millionen für diese Wahl vorgesehenen "Wähler" haben sich angeblich rund 2,3 Millionen Menschen an der "Wahl" beteiligt. Das sind 43,4 % Beteiligung, davon stimmten nach Verlautbarungen der Extremisten 90% im Sinne der Abspaltung. Das sind dann 39,06 % aller möglichen Wähler, die für eine Abspaltung stimmten. Da hier keine reguläre, rechtssichere und den demokratischen Regeln entsprechende Wahl durchgeführt wurde, nahmen an dieser Wahl keine oder nur sehr wenige Demokraten teil, der Sumpf des Extremisten blieb unter sich und ja da sind solche veröffentlichte Zahlen der Extremisten absolut ohne Aussagekraft. Was mich aber erschreckt an diesen Zahlen ist, dass in Katalonien ca. 39,06 % der Einwohner diesen Extremisten folgt. Was ich aber schlimmer finde, dass sich gerade aus den "zivilisierten Ländern Europas" wie Deutschland Stimmen wohlwollend zu solch einem nationalistischem/sozialistischem Müll äußern - als ob nicht gerade Europa in der Vergangenheit bittere Erfahrungen mit extremistischem Nationalismus und gelebten Sozialismus machen durfte. Gruß Manfred
  10. Nein auch das ist nicht so, es sieht nur eine politische Minderheit so. Die Mehrheit hat die Separatistenbewegung / -parteien bei der Bevölkerung nicht. Doch, nur haben die keine Demokratie, so wie in Spanien mit festgelegten Spielregeln. Nur hat in einer Demokratie nicht unbedingt derjenige Recht, der am lautesten schreit, sondern am Schluß derjenige, der in seinen Argumenten im politischen Diskurs überzeugt. Doch davor scheuen sich ja die Separatisten in Katalonien, denn die Mehrheit in der Bevölkerung haben sie nicht. Zeigt deutlich wie weit weg von Demokratie diese Bewegung ist. Nicht explizit, sondern wie auch in Spanien implizit - der Weg der Verfassungsänderung ist auch in der spanischen Verfassung klar definiert. Natürlich nicht immer. Und wenn sich ein ganzer Staat in all seinen Regionen auf gemeinsame Regeln festgelegt hat bedarf es noch nicht einmal juristische Grundkenntnisse. Falsch, der Faschismus hat mit dem Franko Regime nichts zu tun und auch in der Franko Zeit nicht die vorherrschende Staatsdoktrin. Der Faschismus hat ausschließlich etwas mit Italien zu tun. Wohl kaum, sieht man an der schon sehr lange dauernden Diskussion um den Nato-Einsatz im Kosovo. Gruß Manfred
  11. Kenne ich, musste ich vor vielen Jahren einmal lernen. Nur sollten Zitate auch in seinem Zusammenhang gebracht und im Falle des Autonomiegebietes Kataloniens nachgefragt werden. Gibt es eine Diskriminierung ? Nein, da auch in Katalonien die gleichen Rechte wie für alle anderen spanischen Autonomiegebiete gelten. Gibt es ein Volk der "Katalanen" ? Nein, da die Bevölkerung Kataloniens sich nicht auf "Ethnie" oder unterschiedliche kulturelle Eigenheiten berufen kann. Zu groß die Verflechtung der katalonischen Bevölkerung mit dem Rest Spaniens. Ist Katalonien ein Träger von völkerrechtlichen Rechten und Pflichten ? Nein, da sie genau das auf den Staat Spanien mit dem demokratisch und frei abgehaltenem Referendum 1978 übertragen haben. Wie schon angemerkt, Katalonien kann austreten, wenn alle Spanier das so in einer Verfassungsänderung wollen. Der Weg ist lang, aber in einer Demokratie der einzig begehbare Weg. Doch davor scheuen anscheinend die Nationalisten in Katalonien, müssten sie ja mit Argumenten im politischen Diskurs überzeugen. Eine Fähigkeit, die aber anscheinend nicht vorhanden ist. Deine Meinung mag es sein, aber als Feststellung so sachlich schlicht falsch. hat mit dem Völkerrecht nichts zu tun, eher wie eine Demokratie sich gegen einen Staatsstreich wehrt. Gruß Manfred
  12. Widerspricht nicht meinen Ausführungen, das Volk ganz Spanien entscheidet und nicht eine auch in der Region Kataloniens beheimatete politische Minderheit. Ja das geht, da Schottland, England und andere Länder des Vereinigten Königreiches keine gemeinsam kodifizierte Verfassung haben (im Gegensatz zu Spanien). Falsch, da nicht jedes Volk auch gleich ein völkerrechtliches Subjekt ist. Das völkerrechtliche Subjekt ist im Falle des Autonomiegebietes Katalonien der Staat Spanien und Katalonien selbst, beziehungsweise seine Bevölkerung hat das so im Referendum von 1978 frei festgelegt. Was in Spanien so nie der Fall war. Nein ist es nicht, denn die Menschen in allen Regionen Spanien haben frei entschieden, dass mit der spanischen Verfassung sie dieses Recht und die Verantwortung zur Wahrung auf ganz Spanien übertragen. Nennt sich im übrigen Demokratie. Diejenigen, die eine solche Abspaltung aktiv und mit Steuermitteln finanziert betreiben. Eine Abspaltung Bayerns oder anderer Bundesstaaten Deutschland sind seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtshofes von 2016 schlicht unmöglich. Wer sie dennoch betreibt oder herbeiführen will handelt gegen die verfassungsmäßige Ordnung und Sicherheit Deutschlands (so der Wortlaut des Urteils) und wird ähnlich wie im Fall der Separatisten Kataloniens bestraft werden. Sollte er sich an einer Abspaltung aktiv beteiligen kann das ein mögliches Urteil sein. In Spanien war nicht die "Obrigkeit", die "mit Gewalt" agierte, es waren fanatische katalonische Nationalisten die mit Gewalt auf die Urteile reagierten. Gruß Manfred
  13. Stimmt, sie wollen es, aber ein Leben ohne eine wie auch immer geartete Bevormundung wird es in einem demokratischen System nie geben. Es fehlt der Zusatz, wenn die Menschen in ganz Spaniens es wollen. Denn der einzige Weg, dass eine Region sich von einem Staat abtrennt ist nur derjenige den die Verfassung bestimmt und in Spanien kann dieser Weg nur über eine Verfassungsänderung beschritten werden. Vergessen wir hier auch nicht, dass gerade die Bevölkerung Kataloniens 1978 sich mit überwältigender Mehrheit - 90,5 % - im Referendum für die spanische Verfassung und somit für den Staat Spanien entschieden und damit auch sich auf Artikel 2 der spanischen Verfassung verpflichtet hat. "La Constitución se fundamenta en la indisoluble unidad de la Nación española, patria común e indivisible de todos los españoles, y reconoce y garantiza el derecho a la autonomía de las nacionalidades y regiones que la integran y la solidaridad entre todas ellas" heisst es dort. Bestrebungen nach einer unilateralen Entscheidung nur der Bevölkerung Kataloniens sind von daher komplett zum scheitern verurteilt, es bleibt nur der lange Weg über eine Verfassungsänderung. Na ja, Geschichtsverfälschung scheint doch eher das Tagesgeschäft der nationalistischen und extrem sozialistischen Separatisten Bewegung in Katalonien zu sein, um Argumente für ihre Bestrebungen zu konstruieren. Wie auch immer, es hat mit Katalonien nichts zu tun. Gruß Manfred
  14. und beneidenswert um seine Form der Demokratie. Gruß Manfred
  15. Nein, da ich das alles selber kenne. Was die deutsche Justiz mit ihrer Rechtsprechung in ihrer Historie und in ihrem aktuellen Zustand angeht widerspreche ich auch gar nicht. Von einer Aufarbeitung der deutschen Justiz Geschichte einmal ganz zu schweigen. Ich empfehle hier das Buch "Furchtbare Juristen" von Ingo Müller aus dem Jahr 1987. Aber so ist es halt in einer Demokratie, die auf "Repräsentanten" die politische Hoheit übergibt. Sie hat massive Schwächen, da der einzelne immer korrumpierbar ist. Die wenigsten Politiker agieren da zum Gemeinwohl. Doch vor einer direkten Demokratie haben leider alle Parteien Angst und wollen auch ihre liebgewonnen Pfründe und Machtstellungen nicht wieder hergeben. In dem Sinne muss man wohl das Übel einer durch Parteien dominierten (und zum Teil auch missbrauchten) Demokratie leben. Gruß Manfred