moix

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  1. News aus Spanien

    Wenn man einige Tage nicht in diesem Forum ist und dann mal schaut was es so Neues gibt... Witze... Guten Morgen...Noch ein Neuer..., viel mehr hat sich in den letzten 5(!) Tagen anscheinend nicht ereignet. (mitlerweile sind es über 10 Tage) Lebt ihr nicht in Spanien, oder nehmt ihr so wenig Anteil, an den Dingen, die hier so geschehen? Ich fand so Einiges, was wert sein sollte, hier Gehör zu finden. Duisburg ist überall - oder el caso Madrid Arena: Nachden auch das 5. Opfer der Fiesta Halloween, seinen Verletzungen erlegen ist, wird Aufklärung gefordert und betrieben. Aber, genau wie bei der Loveparade in Duisburg, schieben sich die Verantwortlichen gegenseitig den schwarzen Peter zu. Angeblich waren nur 10.000 Teilnehmer zugelassen (es waren aber fast die doppelte Menge dort) -Angeblich war die Madrid Arena garnicht zugelassen, für Macrofiestas, da die Halle die nötigen Sicherheitsbestimmungen nicht erfüllt.(Zugang für Feuerwehr ect.) Erbaut wurde sie von der Madridter Regierung (PP...ach...), für Events wie Sport und Konzerte... ach... Da am Ende keine Genehmigung für Großveranstaltungen vergeben wurde, versuchte die Regierung, den Bau zu verkaufen, was wg. der fehlenden Genehmigungen in die Hose ging. So verblieb diese Halle unter der Hand der Regierung und wurde für Events vermietet... -Angeblich wußten die, für die öffendliche Sicherheit zuständigen Personen garnicht, das ein Event stattfand... (Schlicht gelogen) -Angeblich hatten sie auch am Ende nicht die Info, das soviele Personen dort waren(gelogen, es gab Telefonate..) -Angeblich war es ausreichend, 2 SAMUR-Krankenwagen vor Ort zu haben. Die Equipe wurde geleitet, von einem Arzt, über 70 Jahre alt und hatte nur ein Reanimationsgerät an Bord. Das Gerät wurde von einem zum anderen mädchen weiter gereicht (Hätte man mehrere gehabt, hätte man vielleicht die Menschen retten können...?) -Das Personal der, vom Veranstalter kontraktierten Sicherheitsfirma dem Zustrom der massen nicht Herr wurde und sogar Gänge geschlossen hielt, ist mitlerweile durch Kameraaufnahmen belegt. Das schon beim Bau ein wichtiges Utensil der PP regierenden zum Tragen kam, soll möglichst vertuscht werden: Wettbewerbsverzerrung, Korruption und Missbrauch von öffendlichen Mitteln (Geldern). Nun sind schon viele Tage vergangen und es kam ans Licht, das der anwesende Dr. Vinals garkeine Zulassung mehr hatte! Seit 2005. Die Retter der SAMU sagen sogar, das bei ihrem Eintreffen, Dr. Vinales keinem der Opfer zu diesem Zeitpunkt geholfen hätte. Die verantwortliche Bürgermeisterin, Frau Botella(Frau Aznar), schlängelt sich derweil durch die öffendlichen Auftritte, den Fragen der Presse, geschickt ausweichend. Soviel zum "Caso Madrid Arena" Zuletzt noch etwas über die Sanidad publica - jetzt darf man auch , gestaffelt nach Einkommen, für den Einsatz des Not- arztwagens zahlen. Dies betrifft besonders Ältere u. cronisch Kranke - doch echt klasse, die Reforma de sanidad! A la Huelga! Die Vorfälle, rund um die Huelga general, besonders über die Aktuationen der Polizei, werfen Fragen auf... Eine junge Frau verlor bei der Demonstration ihr Auge - durch ein Gummigeschoss der Polizei (ihre Aussage). Der Verantliche Philipe Puig, sagte aus, das es an dem Tag garkeine Gummigeschosse gegeben hätte... Verletzungen von anderen Demonstranten sprechen eine andere Sprache. -Und womit hat man denn geschossen? -Und wieso dauert es 2 Wochen, bis diese Geschichte ans Licht kommt? Und wieso erdreistet sich Puig, neben der Verneinung der Gummigeschosse, der Verletzten noch die Dchult zuzuschieben? (Sie sei angehalten worden , weil sie keinen Ausweis mitführte..) Auch andere Bilder, von prügelnden Polizeibeamten, die den einmal geschlagenen Menschen hinterher setzen, um nochmal draufzuhauen, machen die Runde. Anstelle vom Demonstrationsverbot, sollte man über ein Verbot der Anwesenheit der Polizei bei Demos nachdenken. Besonders sollte diese Gummigeschosse verboten werden, sie haben schon Menschenleben gefordert. Was hat ein Großunternehmer, was wir nicht haben? Der Großunternehmer Diaz Ferran, ExBesitzer der Viages Marsans, der nach seiner Pleite (???) Reisende ohne ihren verdienten u. bezahlten Urlaub stehen ließ, muss sich nun wegen Steuerhinterziehung, Konkursverschleppung und Betrug verantworten. Der "werte Herr" ließ auch 2100 Mitarbeiter ohne Lohn im Regen stehen. Da nun angeblich mittellos, hatte er wohl vergessen, das in seiner Garage mehrere Luxusautos stehen, das er immernoch mehrere hochwertige Imobilien, eine fette Jacht und einen hohen Barbetrag, sowie Kiloweise Gold in seiner bescheidenen Hütte gehortet hat. Sogar seine Sekretärin (sekret-geheim) hatte eine Million € in ihrem Haus versteckt (...) Und dieser "ehrenwerte Mensch", ehemals Präsident der Unternehmervereinigung Spaniens, erdreistete sich, angesichts der Krise in ES zu sagen:" Die Lösung ist einfach, wir müssen mehr arbeiten und weniger verdienen"! Für seine ehemaligen Angestellten, ein Schlag in die Fresse - verdienen..., weniger als nichts??? Die Geschichte hat im übrigen noch einen netten Aspekt, denn er und ein anderer "ehrenwerter Herr" - Ruiz Mateo (Nueva Rumasa) haben ihre Pleite Unternehmen an Angel de Cabo verkauft(zum kleinen Preis). De Cabo, ehemals Fontanero hat so beiden den Rücken freigehalten, denn die Gläubiger bekommen von Ferran und Ruiz Mateo kein Geld, weil die ja "Nichts" mehr haben und Cabo, als neuer Eigner, will ja nichts mit den Altlasten zu tun haben - Und hat im Übrigen versucht, grade 50.000 Millionen Euro aus Spanien abzuziehen!!! Das wurde rechtzeitig vereitelt! Ha Ha Ha ! Und noch ein netter Spruch von einem Herrn von der OECD, der meint, Spanien müsse die MWST noch mehr erhöhen, die Kündigungen noch mehr vereinfachen und den Zugang zum Arbeitslosengeld erschweren... Von wo bezieht dieser Herr denn sein Gehalt, wer schuftet sich krumm, um so einen A... zu bezahlen? Die Arbeiter, die brav ihre Steuern zahlen! Könnte man den nicht kündigen, das spart bestimmt ne Menge Geld. Der Banker und der PPler... Auch spannend, die Briefumschlaggeschichte, der in der Mauer des Castillos in Pamplona steckte. Ein Banker bekam eine Mail, von Anonymos(ach?), das er in der Mauer einen Umschlag mit 25.000€ in die Mauerlücke stecken sollte, sonst würden böse Dinge über ihn berrichtet... Er rief die Polizei... Die observierte und verhaftete den "Empfänger"(PPler Cevera) einen nicht unbedeutenden PPler. Der sagte aus, das er eine Mail von Anonymos bekommen habe, das in der Mauer Infos zu einem bösen Bankmensch stecken. Und die Moral von der Geschicht: Traue Anonymos nicht - buuuuaahh hahaha- Orangen und Kartoffeln, nehmen ihren Lauf.. Nach Beschlagnahme von "überalterten" Lebensmitteln, stand ein Container bei der Polizei in Puerto Real so in der Gegend rum. Alle Beamten bedienten sich fleißig! Und wurden gefilmt, wie sie Säckeweise Zeugs wegschleppten, das eigendlich vernichtet(weil ungenießbar) oder zur Banco de alimentos(für Arme) vorgesehne war. Treffender Komentar der filmenden Zeugin : ...de puta madre, so sieht man mal, wo all das Zeug landet! Zum Schluss noch etwas Erbauliches, etwas Schönes: In einer Kirche im nördlichen Spanien bleibt die Krippe leer! Keine niedlichen Eselchen, Mohren und Jesuskind, denn Maria, hochschwanger, hat, weil sie ihre Hypotek nicht bezahlen kann, kein Dach überm Kopf...DESAHUSIOS!!! Und wer sich erinnert, genau so beginnt die Weihnachtsgeschichte... Der Priester hat die Krippe geschlossen, "STOP DESAUSIOS" - Schilder angebracht und Maria niet vor dem Stall und weint. In seiner Predigt sagte dieser gute Mann, man sollte Banker und Politiker exkomunizieren, da sie nicht menschlich handelten! Beifall!!! Auch erfreulich ist, das der "ehrenwerte" Strauss Kahn, nun ein paar Mille locker gemacht hat, für das Zimmermädchen, welches er angeblich nicht versucht hat zu vergewaltigen!!! En hora buena chica! So, nun habe ich mir alle Themen von der Seele geschrieben, falls angebracht kann man eigene Threads drausmachen , oder verschieben. Schönen Advent auch!
  2. Für alle, die sich über Stierkampf informieren wollen, aktuelle Meldungen , deutschsprachig, suchen : www.vamosalostoros.com Ein Blog, der regelmäßig in deutscher Sprache über aktuelle Nachichten aus der Welt der fiesta brava berichtet. Reportagen, Fotos und Buchtipps.
  3. Netter Artikel von 2007, in einer schweizer Zeitung. Aus der Schweiz kommt auch das Geld, mit dem in Spanien die Propaganda gegen den Stierkampf finanziert wird. Das sich das Interesse für die Corridas hauptsächlich bei älteren Menschen findet ist falsch. Adrian ist acht Jahre alt, hat Krebs und will Torero werden. Für ihn wurde in Valencia ein Festival veranstaltet. Die Initiative ging von jungen Aficionados aus, die das Ganze besonders in den sozialen Netzwerken bekannt machten. Es gibt ganze 'Clubs' von jungen Menschen, die sich für Stierkampf interessieren. Natürlich ist das Interesse an Stierkämpfen verloren gegangen, denn heute jagt man lieber Pokémons, oder spielt mit seinem I-Pad.
  4. In ganz Spanien dürfte es ein Ungleichgewicht zwischen Anhängern und Gegnern geben. Die Masse derer, die nicht dafür und nicht dagegen ist dürfte letztendlich die Größte sein. Aber ein Vergleich der Zahlen wurde in diesem Jahr gegeben. Die größte Demonstration der 'Tierschützerpartei' PACMA, mit all ihren finanziellen Mitteln, brachte 4000 Antis in Madrid auf die Straße. In Valencia waren es gut 40.000 Menschen die für den Erhalt auf die Straße gingen. 4000 vs. 40.000! Madrid, die größte Feria mit ihren 31 Tagen wo Stierkampf in Las Ventas statt findet, konnte man von einer Teilnehmerzahl von 600.000 ausgehen. Selbst wenn an jedem dieser Tage die 4000 Gegner auch dort gewesen wären, käme man nicht auf diese Zahl. Die Berichterstattung in der Presse allerdings war und ist aber mehr interessiert an der Verbreitung der Nachrichten über Antitaurinos, als an den Befürwortern. Manipulierte Berichterstattung ist an der Tagesordnung. Waffen und Amerika - Ich fände es schön, wenn man keine Waffen bräuchte, um sich zu Schützen. Eine Waffe im Haus zu haben, für welchen Zweck auch immer, fällt für mich nicht unter den Begriff LIBERTAD - Freiheit. Und so nebenbei, auch hier geht es gar nicht darum, sondern ums Geld, was mit Waffen gemacht wird...
  5. An dem schwindenden Interesse wurde schon zu Zeiten Pujols gearbeitet. Keine TV Sendungen in katalan, wo über die Corridas berichtet wurde. Die Stierkampfmagazine verschwanden aus den Kiosken, Bücher über das Thema gibt es in keiner Biblothek. Werbung für die Corridas, wie früher, in den Hotels und auf den Straßen, verschwanden langsam. Und die Kids, die heute 6-10 Jahre alt sind, wissen gar nicht das es so was gibt. Aus den Augen aus dem Sinn. Und wagten sich die Aficionados, in einem Park das Toreo de Salon zu praktizieren kam gleich die Polizei! Sogar die typischen Turiandenken,, wie eine Tasse mit Stier und Torero, möglichst mit spanischer Flagge.. - Die Läden bekamen einen dezenten Hinweis, das man so was in Katalunyen nicht verscherbelt. Nicht wegen dem Toro, sondern weil es ein spanisches Symbol ist. Siehe Osborne Stier. das Wahrzeichen wirst Du in dieser Region garantiert nicht finden. Es ist keine Frage der Zahlen. Wie viele Menschen sich einen Stierkampf ansehen möchten, sondern das es ihnen verboten wird. Und das ist Diktatur.Es geht um die Freiheit, eine Kultur erleben zu dürfen, einen Beruf ausüben zu wollen, denn auch das war ja verboten. (WAR, nicht ist!) Stell Dir vor Du willst Klavierspiel lernen, darfst aber nicht, weil dem Regierenden das Klavier verhasst ist und er alles was damit zu tun hat, vernichtet. Die Partituren, die Platten, die Konzerte. Das ist genau das Gleiche. LIBERTAD! SomLluire!
  6. Ob Nachfrage herrscht wird sich zeigen, wenn man in Barcelona einen Stierkampf veranstaltet. Viele Aficionados aus Katalunya sind in den letzten Jahren zu Corridas nach Frankreich gefahren. Dort sind sie legal und gut besucht. Ohnehin wird man in Barcelona daran arbeiten Gesetzeslücken oder Auflagen zu erfinden, um den Vorgang zu erschweren. Man wird sehen.
  7. Der Stierkampf in Catalunya ist nun nicht mehr verboten. Das spanische Gesetz, welches den Stierkampf zum Kulturerbe erklärt gilt in ganz Spanien, auch in Catalunya. Hier der Artikel in der Tageszeitung ABC: http://www.abc.es/cultura/toros/
  8. Hola, bienvenido. Bin kein Experte auf diesen Gebieten, aber in Küstennähe dürftest Du kaum auf 'Chlorfrei' stoßen. Ich habe öfters im Inland gelebt, auf Fincas mit eigenem Brunnen, bzw Quellen, das Wasser schmeckte super und hatte hervorragende Werte, wie mir damals Experten bestätigten. Ob man so was heute noch auf den Kanaren findet, weiß ich allerdings nicht.
  9. Generalwahlen 2016

    Mich erinnert das an die Kindergartenzeit. Da war auch so ein Brüllaffe, der mit aller Gewalt der 'Chef' sein wollte. Hier haben wir gleich 3 davon, einer davon ein Kommunist von Gottes Gnaden. Wie kann man denn einen Menschen wählen, der den Fall der Mauer für sich als schlechte Nachricht verbucht. Der sich vom armen Venezuela finanzieren lässt und dem Diktator dort huldigt. Unbegreiflich. Wie kann man einen korrupten Sauhaufen wählen, unbegreiflich. Wie kann man einen anderen korrupten Sauhaufen wählen, nur weil er sich 'sozial' nennt? Unbegreiflich. Resumen: Die spinnen die Spanier, haben nichts gelernt aus der Vergangenheit. Gute Nacht Spanien.
  10. Stierkampf Einen Stierkampf muss man gesehen haben, um sich eine Meinung bilden zu können. Und mit Gesehen, meine ich nicht den Ausschnitt bei YouTube. Und man sollte auch etwas darüber wissen, z. B. was so alles dranhängt am Stierkampf. Die Subvencionen aus Brüssel, gehen an den Züchter, der nichts anderes ist, als Euer Bauer um die Ecke. Mit dem Unterschied, das die Kälbchen nicht kurz nach der Geburt, auf engstem Raum gemästet werden. Das die Kuh nicht ihr Dasein angebunden auf 1,5qm fristet, fast ständig künstlichem Licht ausgesetzt ist (erhöht die laktation) . Das Der Bulle heutzutage nur noch zur Samenspende herhält, da Künstliche Befruchtung effektiver ist. Wenige dieser Zuchtrinder, Lieferanten für Fleisch u. Milch, sehen je eine saftige Weide und Tageslicht. (Natürlich gibt es Ausnahmen) Diese Tier e sind nur noch Nummern, gezüchtet auf Effektivität. Viel Fleisch und viel Milchleistung. Der spanische Kampfstier, Toro de lidia, genießt hohes Ansehen, bei Züchtern, Aficionados und Toreros.. Er wird frei geboren, zieht mit dem Familienverband über riesige Weideflächen (da greift die Subvencion). Das junge Kuhkalb wird nach dem Absetzen (Trennung), vom Züchter und div. Fachleuten geprüft. Kriterien sind neben Gebäude(hübsch oder nicht), die Tapferkeit. Diese Tapferkeit wird seit Jahrhunderten gezüchtet. Schon ein 3 Tage altes, tapferes Stierchen, geht auf alles los, was sich bewegt. In der Prüfung wird es je nach dem, einmal vom Pferd aus, mit einenem langen Holzstab zu Fall gebracht - rennt es feige weg, wars das. Geht es tapfer wieder auf die Pferde los, wird es selektiert und in einer kleinen Arena mit Capa und Muleta (die roten Lappen) "gereizt". Erweist sich das Kuhkalb hier als tapfer, hat es sich ein tolles Leben verdient, als Zuchtkuh. Der kleine Stier hat 3-5 Jahre Lebenserwartung, auf der riesigen Weide, bei bestem Futter, tierärztlicher Versorgung und täglicher in Augenscheinnahme. Die Tiere bekommen neben der Zuchtnummer auch einen Namen. Ihre Eltern sind bis ins letzte Glied bekannt, alle stammen von den tapfersten und besten Stieren ab, die es je gab. Der Vater nämlich ist ein "Indulto", ein Stier, der in der Arena gekämpft hat und wegen seiner Tapferkeit begnadigt wurde. Nach dem Kampf, der für den Ganadero (Züchter), eine große Ehre darstellt, wird er tierärztlich versorgt und reist zurück, nach Hause, wo er seine eigene Herde bekommt, die er dann "beglücken" darf. Noch Tage nach dem Kampf ziert er die Titelblätter der Fachpresse, sein Pedrigee wird durchgehechelt, er ist Sohn von, Enkel von... Wenn ein Stier seiner Bestimmung, dem Tod in der Plaza de torors zugeführt wird, gelten auch hier strenge Regeln. Zuerst kontrolliert der Vetrenär, ob er auch im Stande ist zu kämpfen. Ist dieser dann beim Kampf aus irgendeinem Grunde lahm, oder krank, wird er wieder hinausgelassen. Beim Stierkampf gibt es drei Kategorien: Novilladas sin cavallos , Novilladas con cavallos und die Corrida deToros Novilladas werden von "Stierkampflehrlingen" bestritten, die Corridas von fertigen Maestros. Die Novillos (Jungstier) haben ein Gewicht um die 4ooKg und sind zwischen 3 - 4 jahre alt. Die Toros sind zwischen 500 u. 600Kg schwer und ca 5 Jahre alt. Jeder Stier wirdauf einem Cartel angekündigt, mit Gewicht und Namen.Ja, sogar seine Farbe wird beschrieben, und seine Ahnen. Der Kampf unterliegt dem Reglamento taurino, indem genau festgelegt ist was, wann, wie, gemacht wird. Im ersten Tercio läuft der Stier von einem Mann zum andern, der ihn mit der Capa reizt, anzugreifen. Dann wird er auf ein gut gepanzertes Pferd gelenkt, von wo aus der Picador ihm einen Lanzenstoß verabreicht. Viele denken jetzt beginnt das Gemetzel, aber gute Toreros, ebenso wie das Publikum lehnen das ab, so das meisst nur ein kurzer Stoß ausgeführt wird. Die Lanze hat eine kleine, dicke Spitze, die grade mal durch die Haut dringt. Danach folgt der Part der Banderillos und zum Schluss kämpft der Torero mit dem Toro. Ist es ein "guter Stier", der immerwieder angreift und dem Torero ermöglicht, mit seiner Muleta (roter Lappen), bestimmte Drehungen und Figuren zu zeigen. Dabei soll der Stier möglichst nah, den Mann passieren. Ein Hornstoß und der Mann hat verloren. In diesem Part wird Flamencomusik gespielt, einige sind eigens für den Torero geschrieben worden. Um Torero zu werden, fangen die meisten mit 6(!) Jahren an, in den Escuelas taurinas. Dort lernen sie nicht nur den Umgang mit Capa u. Muleta, das Setzen der banderillas, sondern vor allem Disziplin und Benehmen. Bis sie das erstemal, wenn überhaupt in der Arena stehen, vergehen Jahre des Trainings. Wenn die Lehrlinge einen guten Manager haben, bekommen sie die Chance, bei den "Kuhtests" der Züchter, die Capa zu schwingen, was die Zahl der Aspiranten dezimiert, viele landen im Krankenhaus, lebensgefährlich verletzt. Haben sie sich dort als begabt gezeigt, bekommen sie den ersten Kampf bei einer Novillada - es wird ernst. Auch das bringt viele Debütanten mit schweren Hornverletzungen in die Chirugie, die übrigens auch ganz speziell ist. Hat es der Lehrling über die Alternativa zur Confirmation in Madrid geschafft, hat das Geld, Hunger, Blut und Tränen gekostet. Ob er dann so ein erfolgreicher Torero wie z.B. "El Cordobes" wird, steht in den Sternen, denn das Publikum ist so launisch wie die Stiere. Und so riskieren im Sommer jeden Tag, irgendwo in Spanien, Portugal, Frankreich und Südamerika hunderte Stiere und Männer ihr Leben. Stierkampfverbot - ein Wirtschaftszweig soll eleminiert werden. Zum Kampf von Jose Thomas, in Nimes, bewegten sich auch viele Catalanen nach Francia und die Stadt hatte 100% Hotel u. Gaststättenbesetzung ... ne Menge Kohle! Mit der IVA-Erhöhung zahlt nun auch der Zuschauer in ES 21%, was die Eintrittskarten verteuern wird, besonders bei den Novilladas. Die Corrida wird übrigends nicht von der EU subvencioniert (soweit ich weiss), sondern die Stierzucht. Matadores wie El Juli, haben mit ihrem Geld verbilligte Eintrittskarten für Rentner, Arbeitslose u. Behinderte gesponsert. Geben Benefitzkämpfe, für Kranke ect. Und riskieren Spott, Verachtung und obendrein ihr Leben. In den letzten 2 Wochen landeten mindestens 15 junge Männer, mit z.T. lebensgefährlichen Verletzungen in der Enfemeria.! 4 Kampfstiere wurden begnadigt - Indulto! Ich möchte hier nun keine Diskusion auslösen, sondern nur zum besseren Verständnis beitragen.
  11. Das nicht jeder ein Freund des Stierkampfes ist, finde ich O.K. Schlimm finde ich allerdings, das er von Politik, Vegetariern und 'Tierschützern', als Aufhänger benutzt wird. Die Zustände, welche Kleckerchen anprangert finde ich allerdings um vieles Schlimmer, als einen Stierkampf oder den 'Toro de la Vega'. Politiker, besonders in Spanien benutzen ihn um Stimmen der Veganer und Tierfreunde zu gewinnen und aus Hass gegen alles was Spanien ausmacht (z.B.Catalunya). Die Veganer sind keine Tierfreunde, sondern verfolgen ganz andere Ziele für die Zukunft der Menschheit. Wahlsterben, schmelzende Eisberge, aussterbende Tiere, ect. interessiert sie nicht im geringsten. Auch Legebatterien oder die Schweinebuchten interessieren sie letztendlich nicht, sie interessiert künstliche Nahrungsmittel, das ist eine ganze Industrie, die am Verdienst interessiert ist. Ich liebe Tiere, arbeitete im Tierschutz habe gegen Tiertransporte demonstriert, Tiere vermittelt, gepflegt ect. Und bin für den Stierkampf und den STIER. Wer einmal in den Zuchtstätten dieser Tiere war, weites Land, freies Leben, bis das Tier, der Stier, seiner Bestimmung zugeführt wird, kann sich den Argumenten zum Erhalt der Toros nicht entziehen. Diese riesigen Güter sind dermaßen reich an Pflanzen und Tieren, die dort im Einklang mit der Natur leben, das es ein Verbrechen wäre, den Toro 'abzuschaffen'. Ein ganzes Ökosystem wäre dem Untergang geweiht. Besonders abartig finde ich wenn die angeblichen Tierschützer nach der Demo essen gehen. Nicht nur der Hamburger schmeckt ihnen, nein, auch eine Languste schmeckte einer der führenden 'Tierschützerin'. Das dieses arme Tier bei lebendigem Leib in kochendes Wasser geworfen wird, hat sie nicht berührt. Und irgend so ein Vollpfosten von diesen 'Tierschützern' behauptet noch obendrein, das Insekten keine Tiere wären. Was sind sie denn? Hätten wir das Insekt, die Biene nicht, wäre es schlecht um unser Überleben bestellt. In den Zuchstätten der Stiere haben Biene einen bedeutenden Posten in ökologischem Sinne. Werden Corridas verboten, wegen der paar tausend Rindviehcher, die dabei im Kampf ihr Leben lassen, züchtet keiner mehr diese Tiere und die riesigen Ländereien machen keinen Sinn mehr. 'Beton ick hör dir trapsen'. Dank der Toros wurde zum Beispiel der iberische Luchs nicht ausgerottet, sondern erfreut sich einer 'Wiedergeburt' in den Ganaderias. Also bevor man, wegen hässlichen Bildern vom Stierkampf, blutender Stiere, gleich dagegen ist, sollte man sich erstmal informieren, was alles dahinter steckt.
  12. Einen Stierkampf zu Gunsten Krebserkrankter Kinder kann man am 8 Oktober in Valencia sehen. Die Initiative ging von Menschen aus die ein Video sahen, in dem ein Krebskrankes Kind im Krankenhaus Torero spielte. Adrian. Hier ein Interview mit Beteiligten, einer Engländerin und einem Spanier. In Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch http://torosytoreros.weebly.com/news/-interview-in-deutsch-und-english-festivalparaadrian-ein-traum-wird-wahr-a-dream-comes-true http://torosytoreros.weebly.com/news/fetivalparaadrian-un-sueno-hace-realidad-entrevista-con-aficionados-en-espanol-y-frances
  13. Generalwahlen 2016

    Die beste Version der Situation in Spanien, reduziert auf zwei SommerHits. Unbedingt ansehen, anhören :
  14. @ Pablo33, Jaja, die lieben Tierschutzorganisationen. Die sollten sich mal lieber um wirkliche Probleme kümmern, wie Walsterben, Überfischung, Aussterben von Eisbären wegen des Klimawandels, Massentierhandlungen und 'Tata' - Um die Millionen bestialisch geschlachteten Schafe und Rinder für den muslimischen Kult, jedes Jahr. Aber da kommt kein Piep. Ich weiß ja nicht wie es um Dein spanisch bestellt ist, aber das solltest Du Dir mal durchlesen. http://www.mundotoro.com/noticia/todos-somos-el-toro/1302015 Hier geht es nicht nur um den Stierkampf sondern um die Elimination des Mundo rual, des Landlebens. Die Industrie der Mascotas, der Haustiere hat uns schon bis 2040 analysiert und lenkt den Menschen bewusst in eine Richtung. Die Abschaffung des Stierkampfes ist nur ein Teil der Strategie. Und von wegen agressiv, wenn ich etwas ironisch bin, mag es manchem agressiv vorkommen, man hat mich noch nicht wirklich sauer erlebt, Pablo. Ach ja, die Tierschutzpartei PACMA, gesponsert von dieser Industrie, ließ sich in allen TV Sendern, international feiern. Für eine 'MegaDemonstration' in Madrid. Lächerliche angebliche 4000 'Tierschützer' protestierten gegen etwas, was sie nur vom Hörensagen kennen. Am 13 März dieses Jahres waren in Valencia 40.000 Menschen auf der Straße um für den Toro zu demonstrieren. Interessant nicht? Foto der Pancarta des internationalen Club taurino aus London, die Franzosen waren auch da, und wie man sieht auch Deutsche. Ach ja, bei der Demonstration der Jäger, Fischer und Taurinos in Madrid im Juni waren es 200.000 Menschen. In den Medien: Kein Piep!
  15. Wen es interessiert zu sehen wie eine wirkliche Becerrada aussieht, sollte sich dieses Video ansehen. Marco Perez, 7 Jahre alt, will Torero werden. Er ist in einer Stierkampfschule, Escuela taurino, wo er das lernt. Bitte mal ansehen, wie das aussieht, vor Publikum:
  16. @ Pablo 33 - Stierkampf gehört zur Kultur Spaniens und total legal. Verboten ist er nur in Catalunya, wo man aber Stierläufe weiterhin zu sehen bekommt. (Illegal, aber Catalunya is not Spain) Bevor wir nun hier die Diskussion eröffnen, rate ich Dir, einmal eine Ganaderia, eine Zuchtstätte der Stiere zu besuchen. 1000de Ha Land, wo die Tiere in Freiheit, im Einklang mit der Natur aufwachsen, in der das Wort Ecologie seine Realität hat. Wird der Stierkampf wirklich einmal verboten, wandern Tausende von Stieren, Kühen und die niedlichen Kälber zum Schlachter. Wem diese Idee gefällt, sollte der Hamburger im Halse stecken bleiben.
  17. Generalwahlen 2016

    Ich hätte diesen Clowns in Nadelstreifen, mit und ohne Zopf schon seit der letzten Wahl kein Gehalt mehr gezahlt. Und auch keine Gelder für ihre unsäglichen Propagandasessions. Null, Cero! Wenn sie sich aus eigener Tasche bezahlen müssten, die 3-5000.-€ und mehr im Monat, die sie fürs Labern und Rumsitzen bekommen, müssten sie Taxis und Flüge für noch mehr BlaBla selbst berappen - Wie schnell hätte man sich geeinigt. In Rekordzeit.
  18. Das PACMA sehr interessiert ist, wann immer sie gegen den Stierkampf wettern kann, ist bekannt, das sie gerne gefälschte, manipulierte oder aus jedem Zusammenhang gerissene Fotos und Videos benutzt auch. Im Falle dieser Beccerada, haben sich die Aficionados, geschlossen gegen diese Veranstaltung gestellt und sie verurteilt. So was will kein Liebhaber der Stiere oder der Kultur des Stierkampfes sehen. Anzeigen gegen die Akteure kamen aus den eigenen Reihen der Aficionados.
  19. Hat sich Spanien verändert?... Erfahrungsberichte !

    Als ich vor fast 20 jahren auf Menorca landete, war diese Insel recht teuer. Ich hatte Glück das mein erster Arbeitgeber die Wohnung stellte, denn Mietwohnungen gab es hier fast keine. zeitweise lebte ich auf einem Boot, dessen Miete bezahlbar war und Jahre verbrachte ich in einer ‘Casita de campo’, einem kleinen Häusschen, ohne Strom und fließend Wasser, ohne Heizung. Man richtete sich darauf ein, Mietwohnungen waren rar und megateuer. Man vermietete lieber an Turisten, zum 4 fachen Preis. Dann kam der Imobilienboom, fast jedes 2. Haus wurde für dickes Geld verkauft, um es mit noch mehr Gewin zu verkaufen. Aber das hatte ein Ende. Die Preise sanken ins Bodenlose. Wer vorher für ein kleines Apartment 170.000€ bezahlt hatte konnte es nun nicht einmal für 90.000 loswerden. Plötzlich gab es Wohnungen zu mieten, zu ‘normalen Preisen, in bester Wohnlage, denn durch die Kriese blieben die Turisten aus, die Apartments und Häuser wurden nicht mehr mit Gewinn vermietet. Ich hatte das Glück, eine gute Zeit direkt am Meer zu leben, bis die Kriese auch meinen Geldbeutel betraf. Die Häuser, schlecht soliert fressen im Winter jeden Versuch zu heizen. Die Stromrechnung war enorm. Ich wurde, dank der Kriese schlechter bezahlt, nur noch halbtags beschäftigt, so stand ein erneuter Umzug an. Jeder Cent zählte, besonders in den letzten 4 Jahren. Steuern und Preise rauf, Löhne und Arbeit runter. In diesem Jahr stieg weder mein Lohn, noch stellte mein Chef mehr Leute ein, aber die Arbeit hat sich verdoppelt, dank des Turistenbooms. Leider steigen die Mieten wieder, falls man etwas findet, bezahlbar, auf der Insel. Alle Kosten, bis auf Gas und Spritpreise sind gestiegen, mein Lohn nicht. was hat sich verändert? Auf Menorca, wenig. Die Politiker hetzen gegen einander und machen sich die Taschen voll, der kleine Mann, bleibt ein kleiner Mann. Beraubt der Ruhe an den schönen Stränden, die von Turisten überfüllt sind, die sich aufführen als seien sie die Herren der Welt, mit ihrem ‘All-Incusiv-Armband’ und en 3 Kreuzern in der Tasche. der in Spanien angekommene Billigturismus, vorher in Türkei, Tunis, Marocco angesiedelt, macht nur die All In Hotels reich, die Menschen die hier arbeiten, bleiben auf der Strecke, Ich beklage mich nicht, denn ich lebe an einem der schönsten Plätze der Welt, und all das hätte mir in Deutschland, als Arbeiter, auch passieren können.
  20. Gemütliches Appartment, 30 Sekunden bis zum Meer auf Menorca hat Termine im Sommer frei. Ist für 2-4 Personen, Terasse mit Meerblick für Seblstversorger. Näheres über PN
  21. Interessiert? Pn senden...
  22. Wer Lust hat den Stierläufen von Pamplona zu folgen kan dies hier in deutscher Sprache tun, mit Fotos und Videos rund um die wohl bekannteste Fiesta der Welt: San Fermin.http://torosytoreros.weebly.com/news/gora-san-fermin-fuente-ymbro Und wer auf Mallorca urlaubt kann sich in Alcudia Toros und Toreros ansehen
  23. Noch immer gibt es Stierkämpfe auf Mallorca, und es noch nicht verboten. Wer auf der Ferieninsel urlaubt und Interesse hat kann an diesem Wochenende eine Corrida in Muro sehen.(19.Juni 18:30) Und am 26. Juli findet noch eine in Alcudia statt.Wer sich über aktuelles und Geschichten um und über Stierkampf informieren möchte kann dies in dem Blog von Colin tun: http://torosytoreros.weebly.com/news
  24. Champions League

    Sergio Ramos , Aficionado de Toros. Champion! OLE!
  25. So weit so gut Joaquin, was mich stört, das solche Videos von den Antitaurinos missbraucht werden, um ein völlig falsches Bild von den Stieren und der Tauromaquia zu zeichnen.