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3 Ergebnisse gefunden

  1. Extra natives Olivenöl gehört zu dem Besten was es gibt und das kommt nicht von ungefähr. Schon die alten Griechen wussten um die heilende Wirkung des Olivenöls. Auch heute wird Olivenöl nicht nur gegessen, sondern auch zur äußere Anwendung verwendet. Spanien gilt als größter Produzent von Olivenöl und dass kann jetzt schnell mal ganz schlimme Folgen haben. Denn das schlechte Wetter und die Larven einer Fliege namens Bactrocera oleae, haben zu erheblichen Ernteeinbusen bei der Olivenernte in Italien geführt. Die Larve ernährt sich vom Fruchtfleisch der Olive und hat dort, zusammen mit dem Wetter, zu einem Ernteverlußt von 35 Prozent geführt. In einigen Regionen Italiens ist die Olivenernte komplett ausgefallen. In Spanien, so schätzt der Internationalen Olivenöl-Rats IOOC, dass es nur die Hälfte der Ernte vom Vorjahr gibt. Da Italien nicht nur der zweitgrößte Olivenölproduzent der Welt nach Spanien ist, sondern auch erhebliche Mengen Olivenöl importiert und nun durch die magere Ernte die gesamte Nachfrage an Olivenöl gestiegen ist, fürchte man sich nun vor kriminellen Anbietern und Streckern. Von gepanschtem Olivenöl, Etikettenschwindel und auch von Oliven- und Olivenöl-Diebstahl ist nun die Rede. Relativieren sollte man hier aber den Ernteertrag aus diesem Jahr in Spanien. Zwar liegt die Ernte hier bei der Hälfte des Vorjahres, aber da man im Vorjahr eine Rekordernte hingelegt hat, muss man die Zahlen auch unter diesem Aspekt richtig interpretieren. Diese Ernte fällt etwas besser als die Saison 2012/2013 aber durch das letzte Rekordjahr, etwas unter dem Durchschnitt, der letzten fünf Jahre. In Spanien und dort insbesondere in Andalusien, haben zuerst der zu heiße Mai und dann Hagel im Junil, den Olivenbauern die Ernte vermiest. Dadurch ist auch der Preis des Olivenöles gestiegen. Wenn dieser dann über alle Ketten hinweg, gerecht weiter gegeben wird, dürfte sich der Ernteausfall nicht so dramatisch auf die Bauern auswirken. Nun kommen wir aber zum drittgrößten Olivenöl Hersteller, nämlich Griechenland. Hier scheint man in der diesjährigen Saison richtig Glück gehabt zu haben. Hier liegt der Ertrag bei mehr als das doppelte der vorherigen Saison. Alles in allem wird sich zeigen, wie die Italiener mit der schlechten Olivenernte zurecht kommen und dass dies keine all zu großen, negativen Auswirkungen auf den spanischen Markt und die Qualität durch Gauner hat, ebenso wie für die Abnehmer im Ausland. Auf gepanschtes und gestrecktes Olivenöl habe ich nämlich auch keine Lust
  2. Öl ist kostbar und einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, kein wunder also, dass die spanische Regierung nun trotz der zahlreichen Proteste, grünes List für eine Probebohrung bei den Kanarischen Inseln gegeben hat. 60 Kilometer vor der Küste Fuerteventuras und Lanzarote soll nach Öl gesucht werden. Dazu sollen von einem Schiff aus Probebohrungen gemacht werden. Öl selbst soll dabei nicht zu Tage gefördert werden, sondern nur Proben vom Meeresgrund entnommen werden, welche auf ein mögliches Erdölvorkommen hin untersucht werden sollen. Ebenso sollen Vorkehrungen unternommen werden um die Umwelt dabei nicht zu schädigen. Die örtliche Regierung der Kanaren ist besorgt um ihre Tourismusbranche und daher auch strikt gegen solche Bohrungen. aus diesem Grund hatte die Inselverwaltung von Fuerteventura vor dem Obersten Gerichtshof gegen das Vorhaben geklagt. Ein Urteil hierzu, erwartet man allerdings erst in den kommenden Wochen. Wenn es jedoch um derartige Wirtschaftsinteressen für das gesamte Land geht, glaube ich kaum, dass sich das Gericht dagegen stellen wird
  3. Ich meine mal in den Nachrichten gelesen zu haben, dass es in Spanien eine neue Vorschrift gibt, wonach in Restaurants und Bars, das Olivenöl und das Essig, nur noch in abgepackten Einwegbehältern serviert werden darf. Dies sollte der Hygiene diesen und sei bei Produkten wie Ketschup, Mayonnaise und Marmelade usw. schon lange üblich. Gegner dieser Vorschrift meinen, dass dies nur eine reine Absatzstrategie sei, da hier viel ungenutztes Öl/Essig dann weggeschmissen wird. Zudem würden diese Einwegverpackungen, nur mehr Müll produzieren. Egal wie, dieses Jahr macht ich tatsächlich meine erste Bekanntschaft mit diesen Einwegverpackungen. Hier sah ich die folgende Verpackungsvariante in Form von kleinen Schalen, habe es aber auch schon in flachen Tüten gesehen, wie man sie vom Ketschup her kennt. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer Halter http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7159-olivenöl-essig-salz-und-pfeffer-halter/ http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7160-olivenöl-essig-salz-und-pfeffer-im-restaurant/ Interessanterweise habe ich aber einige Tage später in einer Bar, noch die alten Glasbehälter zum spanischem Salat serviert bekommen. Ich fragte dann die anwesenden Spanier, ob es da nicht ein Gesetzt gebe, welches dieses doch verhindert hätte? Sie hatten wohl irgendetwas davon gehört aber sich auch nicht weiter darum gekümmert. Eine meinte jedoch, wenn das Gesetz so schon in Kraft getreten wäre, dann würde man hier auch die Einwegverpackung servieren, denn die entsprechenden Kontrolleure würden da hart vorgehen, wenn es in Spanien Strafen zu verteilen und Geld zu kassieren gäbe Durchaus ein Argument, aber ich bin mir nicht ganz sicher. Gibt es dazu evtl. eine Übergangszeit oder ist das in verscheidenden Regionen Spaniens unterschiedlich geregelt?