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  1. Wenn ich die Presse jetzt richtig verfolgt habe, sind in den letzten Tagen gleich zwei Männer bei einem Stierlauf ums Leben gekommen. Sie filmten die Tiere mit ihren Smartphones und achteten dabei nicht mehr auf ihre Umgebung, was ihnen zum Verhängnis wurde. Mag jeder dazu stehen wie man will, aber Stiere sind keine Kuscheltiere und daher sollte man diese Tiere, vor allem bei solchen Veranstaltungen, nicht unterschätzen. Das heißt auch, man sollte die jeweilige Veranstaltung kennen, deren Ablauf und vor allem auch schauen, was dort für Tiere laufen und wie sich sich dort verhalten. Die Stiere können bis zu einer halben Tonne wiegen, und je nach Veranstaltung, laufen dort noch mehr davon herum und kommen unverhofft aus anderen Richtungen. Dann gibt es da noch all die anderen Läufer die stolpern und selbst zum Hindernis werden oder Zuschauer die vor lauter Gafferei, die Fluchtwege nicht frei machen und verstopfen. Es ist schon ohne "mittendrin" Fotos oder Video gefährlich genug, als das man sich noch mit einer derartigen Tätigkeit ablenken lässt. Man stellt sich ja auch nicht beim Grand Prix, mitten auf eine Formel 1 Strecke, um dort dann besonders tolle Bilder von den auf einem zu rasenden Formel 1 Autos, machen zu können
  2. Heute hat das spanische Parlament der Region Katalonien in Nordspanien, um die Großstadt Barcelona, den Stierkampfverbot in Katalonien selbst beschlossen. Insgesamt stimmten 68 der Abgeordneten für ein Stierkampfverbot und 55 dagegen. Damit tritt das Verbot ab dem 1. Januar 2012 für ganz Katalonien. Dabei stand dieses Thema erst gar nicht zur Debatte. Erst als die Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!), 180.000 Unterschriften (weit mehr als die erforderlichen 50.000 Unterschriften) für ein Verbot gesammelt hatte, beschlossen im vergangenen Jahr die Abgeordneten mit knapper Mehrheit sich mit diesem Thema im Parlament auseinander zu setzen. Katalonien ist damit aber nicht die erste Provinz welche ein Stierkampfverbot erteilt, denn schon seit 1991 gilt das Stierkampfverbot auf den Kanarischen Inseln. Für Beobachter ist diese Entscheidung aber nicht bloß eine reine Entscheidung der Tierliebe, sondern für viele auch eine politische Entscheidung um sich bewusst gegen die Zentralregierung in Madrid abzugrenzen, wo das Madrider Verfassungsgericht wesentliche Teile des neuen katalanischen Autonomiestatuts für ungültig erklärt hat. Zum Thema Stierkampf hatte sich dann in Madrid auch der König Juan Carlos selbst für den Stierkampf ausgesprochen "Der Stierkampf hat eine fruchtbare Kunst- und Kulturwelt hervorgebracht". Verweisen tut er hierbei auf den Maler Pablo Picasso oder den Dichter Federico García Lorca, welche zahlreiche ihrer Werke und Inspirationen aus demSpektakel in der Arena bezogen. Zudem versucht man dort, dass der Stierkampf als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wird. Wenn der Stierkampf damit offiziell zum geschützten Kulturgut erklärt würde, könnte man ihn dann nicht so einfach verbieten, so die Strategie dort. Obwohl der Stierkampf ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Millionenhöhe für Spanien ist, kann es sich die wirtschaftsstarke Region Katalonien wohl auch in diesen schweren Zeiten Leisten, auf diese Einnahmen zu verzichten und Schadensersatzklagen von Züchtern und Stierkampfveranstaltern in Kauf zu nehmen. Der Stierkampf selbst ist dabei schon seit Jahren auf dem absteigendem Ast in Spanien und gerade viele junge Spanier, können sich kaum für den Stierkampf begeistern. Was sich viele Beobachter aus dem Ausland jedoch nicht erschließt oder gar nicht wirklich wahrnehmen, ist dass die Spanier den Stierkampf bzw. die eigentliche Corrida zwar immer mehr ablehnen, doch das Stiertreiben (correbous usw.) eben nicht. Dazu gehören auch die Stierläufe/Stierhatz bzw. der Encierro, wie man ihn aus Pamplona kennt.
  3. Pamplona und seine traditionelle Corrida de Toros, verdankt ihre Popularität zu einem wesentlichem Teil, dem Schriftsteller Ernest Hemingway. Er selbst erlebt die Stierkämpfe dort 1925 und wurde da zu einem Liebhaber und Aficionado des Stierkampfes. Diese Passion zum Stierkampf hatte er maßgeblich in seinen Romanen Fiesta und Tod am Nachmittag – (Essay über den Stierkampf und seine Geschichte) verewigt und somit die alljährlich stattfindende Fiesta in Pamplona, die damit verbundenen Stierkämpfe und vor allem die Stierläufe, weltweit berühmt gemacht. Nun gibt es viele, welche die Bilder im Fernsehen sehen und sich denken, dass macht Spaß, dass kann ich auch. Nun, ich kann eines sagen, die halbe Tonne Lebensgewicht und die Kraft dieser immensen Nackenmuskulatur, schaut im Fernsehen um ein vielfaches harmloser aus, als sie es tatsächlich sind. Dabei müssen es noch nicht einmal die Hörner sein, die einem treffen und für Verletzungen sorgen. Gerade in Pamplona gibt es die berüchtigte Kurve mit dem extrem rutschigen Untergrund, bei dem die Stiere ausrutschen und fallen. Wenn eine derartige Masse mit ausreichender Geschwindigkeit gegen eine prallt und gegen die dortige Wand drückt, kann sich jeder wohl ausmahlen, wie das ausgeht. Aber noch gefährlicher, sind die Hufe. Da verteilt sich auf einer extrem kleinen Fläche, ein gutes Teil des Körpergewichtes des Stieres. Ein einfacher Tritt des Tieres, beim aufstehen oder beim überlaufen, reicht hier schon aus um größte Verletzungen hervorzurufen. Es sind gerade bei diesem Stierlauf in Pamplona, gar nicht die direkten Konfrontationen zwischen Stier und Mensch, die zu den Verletzungen führen, sondern einfach die einfachen Unfälle bei denen der Mensch immer den Kürzeren zieht. Und gerade Touristen, unterschätzen diese Gefahr bei weiten. Nicht selten, gehen sie dort noch mit Restalkohol vom Vortag an den Start oder mit unzureichenden Strandschuhen. Sie überschätzen sich und unterschätzen den Stier, weshalb zu den meisten Opfern dieser Corrida von Pamplona, immer wieder die Touristen zählen. Zum anderen werden hier die Stiere getrieben und sind in Panik und unter enormen Stress und einem Tiere in Panik, sollte man immer mit höchster Vorsicht begegnen. Das andere Fatale bei diesen Stierläufen und darunter leidet insbesondere Pamplona durch seine Bekanntheit, ist die große Anzahl an Teilnehmern. Hier behindert man sich gegenseitig, kann nicht dahin fliehen, wo man gerne möchte und läuft Gefahr über andere Teilnehmer zu stolpern und so unter die Hufe der Stiere zu kommen. Es gibt auch Stierläufe, die mit kleinen, schwarzen Kühen gemacht werden. Diese sind weder vom Gewicht, noch von ihrer Natur aus so gefährlich wie ein Stier. Aber auch diese sollte man nicht unterschätzen. Ein Stier dagegen, ist aber ein echter Bulle. Das heißt, er ist im Gegensatz zum Ochsen nicht kastriert und somit liegt sein naturgegebenes Interesse darin, sich als Mann zu behaupten und mit Konkurrenten und Eindringlingen zu kämpfen. Dafür hat ihn die Natur über die Evolution hin mit zahlreichen Eigenschaften ausgestattet, die er bei Bedrohung auch zu nutzen weiß. Wer also ein paar Stierläufe mit den kleinen, schwarzen Kühen gemacht hat und meint er könne dies nun auch bei den Stieren machen, macht hier einen gewaltigen Fehler, der diesen nicht selten mit schweren Verletzungen oder gar den Tot bezahlt. Ein weiteres Problem bei diesem Stierlauf ist, dass man es hier nicht mit einem, sondern mit zahlreichen Stieren zu tun hat, was die Gefahr nicht wirklich mindert. Wenn jemand also bei derlei Veranstaltungen ernstahft mitmachen möchte, dem kann ich ihm nur raten, sich das Ganze öfters in Natura anzuschauen. Und mit öfters, meine ich wirklich oft. Er sollte schauen, wie die Stiere so reagieren und vor allem, wie dumm die Menschen in so einer Situation reagieren. Wenn er sich das dann weiterhin zutraut, einen solchen Lauf mit zu machen und bestehen zu können, soll er mehrere Läufe mit den Kühen mitmachen. Falls er dann jedoch unbedingt einmal mit den Stieren den Lauf machen möchte, dann soll er schauen, dass er sich fernab von Menschanhäufungen befindet, ausreichend Abstand zu den Stieren hat und mehrere, freie Ausweichmöglichkeiten weiß und im Blickfeld hat. Ich habe mehrfach live miterlebt, wozu ein Stier imstande ist und gerade auf so engem Parkkur, mit so vielen Menschen usw. kann man leicht zum Spielball der Stiere werden. Man sollte genau um seine eigenen Fähigkeiten in dem meist beschränktem Umfeld wissen und nie den Respekt vor dem Stier verlieren, denn wenn einmal der Stier dabei ist einem seinen Respekt zu erweisen, hat man nicht mehr viel von dieser gelernten Weisheit.
  4. Für viele scheint es nicht verständlich zu sein, wie Menschen durch das Mitmachen bei einem Stierlauf das eigene Leben in Gefahr bringen. Einige dagegen hoffen sogar, dass durch vermehrte Unfälle bei derartigen Stierläufen, die Attraktivität für derartige Veranstaltungen sinkt. Nun muss man sich aber ernsthaft vor Augen halten, dass die Gefahr, die darin besteht durch einen Stier verletzt oder gar getötet zu werden, hier den Reiz eines Stierlaufes ausmacht. Dabei ist dies kein selbstmörderisches Vorhaben, auch wenn es für einige und insbesondere für zahlreiche Stiergegner auf den ersten Blick so ergeben mag. Hier ist es auch wie bei den zahlreichen Extremsportarten so, dass man versucht an das so genannte “Limit” zu gehen. An jenen Grenzbereich, dem einen die Natur oder das eigene Können gibt, bzw. beschränkt. Man möchte über sich hinaus wachsen und Grenzerfahrungen erleben. Hier heißt es neue Belastbarkeiten für Körper und Geist auszuprobieren, auszuloten und zu erfahren. Schon Kinder versuchen sich zu beweißen und loten ihre Belastungsgrenzen aus. Dies tun sie oft in so genannten Mutproben, wo es nicht nur um die körperlichen Grenzen geht, sondern auch um die geistigen Grenzen. Es geht darum sich etwas zu trauen, auch um gegenüber den anderen Kindern bestehen zu können, Ansehen in der Gruppe zu erlangen und den eigenen Status zu erhalten oder zu verbessern. Schon als Kinder versuchen wir nicht nur uns alleine immer wieder zu übertreffen sondern auch in der Gruppe zu bestehen. In zahlreichen Kulturen gibt es so genannte Initiationsriten, wo der Junge und das Mädchen durch ein Ritual zu Mann und Frau werden. Im alten Griechenland auf der Insel Rhodos bestand der Initiationsritus darin, dass junge Männer, nackt einen Salto über einen ausgewachsenen Stier machen musste. War dieser Initiationsritus geschafft, wurden sie nun als erwachsene Männer angesehen und auch als solche in der Gesellschaft aufgenommen. Die Kindheit war für sie nun vorbei und ein neuer Lebensabschnitt begann für sie. Initiationsriten sind in unserer heutigen Zeit weitergehend verschwunden, aber der Drang sich zu beweißen, neu Grenzerfahrungen zu sammeln und die eigenen Grenzen zu erfahren sind immer och ein Bestandteil der menschlichen Natur. Dabei ist es ganz egal ob es sich um den Stierlauf handelt, Rennen, Klettern usw. es gibt zahlreiche Was den Stierlauf natürlich zu etwas besonderem macht, ist der so genannte Gegner. Der Stier ist wie ich schon oben ausgeführt habe, in mehreren Kulturen ein Symbol für Kraft und Männlichkeit. Sich mit ihm zu messen ist eine noch größere Mutprobe als mit einem Menschen. Knapp eine halbe Tonne Lebendgewicht und eine Nackenmuskulatur die jeden Menschen wie ein Spielzeug umherzuwirbeln vermag. Dazu kommen noch die Hörner die ohne weiteres in den Körper eines Menschen eindringen und ihn somit tödlich verletzen können. Dann ist da die Natur eines Stieres, der wenn einmal gereizt, erbarmungslos seinen Gegner angreift. Dies ist eine Mutprobe, ein extremer Wettkampf, der vergleichbares sucht, aber nicht findet. Tragisch dabei ist, dass zwar am Ende die Verletzungen oder gar der Tod, wenn er denn bei einem Stierlauf und Encierro passiert, zwar von einem Stier zugeführt werden, aber in den seltensten Fällen sie die Ursache sind. Selbst als erfahrener Läufer ist man inmitten von zahlreichen anderen Läufern unterwegs und gerade diese bergen die Gefahr. Nicht nur durch die unerfahrenen Läufern wird hier der Lauf zum Risiko, sondern auch durch die Menge der Läufer entwickelt sich oft eine Eigendynamik, welcher man als einzelner nicht mehr entgehen kann. Stolpert ein Läufer im dichtem Gedränge, stolpern unweigerlich auch dahinter laufende Läufer und wenn dann ein Stier im Lauf ebenfalls nicht mehr abbremsen kann, dann hat schon so oft ein einzelner Huftritt auf den Kopf das Leben eines Läufers gekostet. Dies ist alles andere als ein heldenhafter Tod und hat so rein gar nichts von einem Zweikampf in dem man sich beweißt. In der Masse mit zu laufen hat zwar den Vorteil auch gedeckt zu sein und untertauchen zu können, aber ebenso in dieser Gruppendynamik die Fehler zu teilen und dann auch zu bezahlen. Und doch gibt es dann jene, die nach dem Encierro in der Arena oder in den Dörfern und Städten Spaniens in den abgeschlossenen Bereichen, sich alleine einem Stier stellen. Die einen versuchen verstohlen, wenn der Stier vorbeiläuft das Hinterteil zu berühren. Die anderen gehen dies offensiv an und ädern sich hierbei dem Stier von hinten um ihn dann hinten zu berühren und bevor der Stier die Drehung schafft, sich in Sicherheit zu bringen. Andere wiederum machen selbiges jedoch von vorne um den Stier bei den Hörnern, bzw. bei einem Horn zu packen. Andere gar machen es den alten Griechen gleich und springen von vorne über den Stier sobald er zum Angriff über geht und seinen Nacken senkt um den Gegner mit seinen Hörnern aufzuspießen. Hier macht man sich ebenso wie beim traditionellem Stierkampf die eingeschränkte Sichtweise des Stieres zunutze und ebenso seine Trägheit, sich um die eigenen Achse drehen zu können. Aber selbst mit diesem Wissen, sollte man vorsichtig sein, denn jeder Stier reagiert anders und wer hier einen Fehler macht, kann schnell den letzten Fehler seines Lebens begangen haben. Ich kann jeden nur davon abraten einen derartigen Stierlauf ohne jegliche Kenntnis und Erfahrung mitzumachen. Zuerst einmal heißt es beobachten und lernen und dass bitt auf Distanz. Spanier die den Stierlauf mitmachen kennen dieses schon von Klein auf, sehen ihn schon als Kinder Jahr für Jahr und wissen worauf es ankommt. Wer als Tourist meint da schnell mal mitlaufen zu können ist selbst an dem schuld was ihm später widerfährt oder was er durch sein Unwissen später anderen antut. Dann gibt es in zahlreichen Städten und Dörfern eine abgeschwächte Form des Stierlaufes mit Kühen. Diese sind weniger gefährlich, da sie weniger wiegen und auch nicht den Tötungs- Kampfinstinkt der Stiere haben. Mann sollte wirklich erst einmal Läufe mit Kühen machen, bevor man sich an die mit den Stieren heranwagt. So kann man langsam und mit Bedacht Erfahrung sammeln und vor allem auch den nötigen Respekt den ein solches Tier gebührt, zumindest was das Gefahrenpotential angeht. Denn viele unterschätzen die Gefahr eines ausgewachsenen Stieres und gerade ein Fernsehbild verbirgt oft die tatsächlichen Relationen eines Kampfstieres. Bedenken sollte man vor allem auch, dass bei einer derartigem Stierhatz nicht nur ein Stier zugange ist, sondern gleich ein Rudel dieser gefährlichen Tiere. Das man dabei nüchtern sein sollte und die passende Kleidung wie auch das passende Schuhwerk sollte ich von alleine verstehen. Leider wächst bei vielen der Mut nur mit dem Alkohol was Reflexe wie auch Vorsicht in gefährliche, fast fahrlässige Regionen bringt. Unter derartigen Gesichtspunkten trauen sich derartige Leute dann auch mit Sandaletten oder langen, unter Schweiz klebenden Jeans vor die Stiere. So begegnet man einer mit zwei tödlichen Hörnern ausgestatteten, lebendigen 500 Kilogramm schweren Muskelmasse aber nicht. Und schon gar nicht wenn diese im Rudel auftauchen. Der Steirlauf ist in seiner Art einzigartig, aber gerade deshalb sollte man sich auf ihn ebenso vorbereiten wie auf andere, derartige Dinge. Niemand besteigt ohne vorher ein paar Jahre intensiv trainiert zu haben einen Berg oder geht gleich eine steile Wand beim Freeclimbing an. Niemand der bei Verstand ist setzt sich ohne richtig fahren zu können auf ein 100 PS Motorrad und versucht damit ein Rennen zu fahren. Es ist ratsam beim Stierlauf die gleiche Vorsicht und Stück für Stück Herangehensweise walten zu lassen. Alles andere hat wenig mit Mut zu tun als vielmehr mit Dummheit!