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8 Ergebnisse gefunden

  1. Cala Millor auf Mallorca stellt die Bühne für eine mehr als traurig, dramatisches Schauspiel bei der Realaty-Sendung und Doku "Googbye Deutschland - Die Auswanderer". Jens Büchner und seine viel jüngere Verlobte Jenny (Jennifer Matthias), mit der er bereits ein Kind hatte, versuchten auf Mallorca mit der Boutique Store & More, sich ihren Traum zu erfüllen. Der Erfolg war eher mäßig und führte wohl am Ende auch zur Trennung des Paares. Ich habe die Sendung ein paar mal gesehen und diese Beziehung war irgendwie recht ungewöhnlich. Jens war alles andere ein Sympathieträger oder Schönling und man fragte sich ständig, was eine wie Jenny nur an dem finden konnte, aber wo nun einmal die Liebe hin fällt. Also die Bezeichnung Traumpaar, wie sie gerne in den Medien benutzt wurde, fand ich hier mehr als merkwürdig oder finden wirklich viele Frauen, dass dieser Jens so etwas wie Sexappeal hat? Über die Trennung wurde vor einiger Zeit in den Medien berichtet und so wollte man schon aufatmen, da nun das Thema ja wohl endlich auch für das Fernsehen gestorben war. Doch von wegen, genau dies wird nun aufgegriffen um weiter über die Beziehung und eine mögliche Konkurrenz oder Versöhnung zu zeigen. Das passt doch irgendwie viel zu gut ins Konzept, als man hier von einem Zufall ausgehen möchte. Nicht umsonst spricht man bei diesen Dokus auch gerne von Sendungen die mehr oder weniger nach einem dürftigen Drehbuch inszeniert werden. Nun denn, Jenny führt die Boutique weiterer, wogegen Jens unter einer Lungenerkrankung leiden soll. Er bekämpft unterdessen den Frust der Trennung von Jenny mit Alkohol. Dabei wird er Dauergast im "Bierkönig" an der Playa de Palma. Passt ja gut, dass der Beirkönig und Familie selbst schon öfters bei "Googbye Deutschland - Die Auswanderer" zugegen war. Also wer hier nun rein zufällig an einer Inszenierung denkt, der, naja, wir wohl recht haben Keine Ahnung wie dieser Jens es anstellt, aber in Frankfurt findet er wieder eine junges und wohl offenbar naives Mädchen, die Studentin Nadine Hildegard. Eine schnelle Verlobung mit anschließend großem Krach. Scheint so, als könnte man auch junge Frauen nicht über längere Zeit für dumm verkaufen So und nun will dieser so erfolgreiche Geschäftsmann erneut einen Boutique in Cala Millor, in unmittelbarer Nähre oder darüber von Jennys Boutique eröffnen. Alles in allem scheint mir dies ein für den Start der neuen Staffel, ein recht gut inszenierter Einstieg zu sein, der sicher wieder viele Fans vor die Mattscheibe locken wird Geht im übrigen in zwei Tagen um 21.15 Uhr auf VOX dann weiter, falls Interesse besteht
  2. Dort ging es unter anderem um ihr in Spanien eröffnetes Restaurant, ihren Ärger mit den Behören, all die anderen Pläne für ihre Auswanderung und ebenso die unseriösen Methoden des Fernsehsenders, bei der Produktion solcher Fake-Dokus. Damals lud sie mich für meinen nächsten Besuch in Spanien ein, sie wieder in ihrem Restaurant zu besuchen, was sie selbst noch einmal für alle Gerne wäre ich dem nachgekommen, aber die Realität schlägt oft härter und unvermittelter zu, als man denkt. Ein Besuch schlägt einfach aus dem Grunde fehl, weil das Restaurant als ich gestern dort vorbei schauen wollte, geschlossen und ausgeräumt war. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7123-ausgeräumtes-el-paso-restaurant/ Schon damals standen die Zeichen nicht gerade gut. Denn selbst das große Einkaufszentrum „Centro Azahar“, direkt neben dem Restaurant stand vor einer großen Teil-Schließung. Dort kündigte sich an, dass das dortige Eroski schließen würde und so ist es nun auch gekommen. Ein paar kleine Geschäfte, das Großraumkino und die Tankstelle sind zwar geblieben, aber ohne das große Einkaufshaus Eroski, fehlt einfach der große Menschenmagnet. Selbst das in unmittelbarer Nähe stehende Burger King, hat dort seine Pforten geschlossen. Ich persönlich hielt die Idee eines Country-Restaurantes in Spanien und in dieser Gegend, nicht für wirklich optimal. Die Wirtschaftskrise und der falsche Standort, waren dann hier einfach zu viele ungünstige Umstände, welche zumindest diesen Traum der Familie Kaufert, zum Platzen gebracht haben. Eine Selbstständigkeit ist nicht selten problematisch und gerade als Auswanderer, ohne die nötigen Kontakte, Kenntnis der Kultur und Gewohnheiten des Landes um so viel schwieriger. Nicht nur die Familie Kaufer hat dies erleben dürfen, sondern auch die mit ihrem und das obwohl hier die Frau eine gebürtige Spanierin war.
  3. Eingang El-Paso Restaurant

    Vom Album Geschäfte

    Verlassenes Country-, Steakhous- und Event-Restaurant El-Paso, der Familie Kaufer aus „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  4. Verlassenes El-Paso Restaurant

    Vom Album Geschäfte

    Verlassenes Country-, Steakhous- und Event-Restaurant El-Paso, der Familie Kaufer aus „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  5. Ausgeräumtes El-Paso Restaurant

    Vom Album Geschäfte

    Verlassenes Country-, Steakhous- und Event-Restaurant El-Paso, der Familie Kaufer aus „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  6. Café Katzenberger

    Dieser Artikel zu Café Katzenberger wird in der SpanienWiki weitergeführt: SpanienWiki: Café Katzenberger
  7. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an unser Mitglied m Forum der Familie Höveler. Sie waren aus Deutschland ausgewandert um in Spanien/Andalusien ihr Glück in der Selbstständigkeit mit einem Tapetengeschäft zu versuchen. Gestern beim rumzappen sah ich dann den Trailer für die heutige "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" Sendung um 21.15 Uhr bei VOX und war erstaunt dort zu erfahren, dass die Familie Höveler nun ihre Rückwanderung nach Deutschland antritt. Wenn die Sendung nun ausgestrahlt wird, dann dürfte dieser Schritt wohl auch vollständig abgeschlossen sein. Ihre Homepage auf denen sie für ihr Tapetengeschäft in Spanien geworben haben, ist zumindest nicht mehr zu erreichen und wohl ein Indiz dafür, dass sie in Spanien nun all ihre Zelte abgebaut haben. Hier der Infotext von VOX zur Sendung der Familie Höveler:
  8. Das Treffen mit Frau Kaufer aus „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ im Event-Restaurant El-Paso Bei „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ werden ja auch immer wieder Menschen und Familien gezeigt, welche nach Spanien auswandern um dort ihr Glück zu versuchen. Eine weitere Familie war dann auch die Familie Kaufer. Zu der damals ausgestrahlten Sendung auf VOX nahm ich dann auch Bezug und äußerte, wie auch andere hier im Forum, meine Kritik an ihrem dort gezeigten Vorhaben und Vorgehen. Aber ich wollte mich nun gerne persönlich davon überzeugen, was nun genau an dieser Geschichte um und mit der Familie Kaufer, tatsächlich dran ist. Immerhin hatte ich ja bisher nur die Möglichkeit die Geschichte durch das Fernsehen zu beurteilen und wie ja wohl alle mittlerweile wissen sollten, sind diese Arten von „Dokumentationen“ alles andere als penibel recherchiert, bzw. wahrheitsgetreu nachgestellt und oft nur billig inszeniert. Zuerst versuchte ich das Lokal der Kaufers in Benicarló ausfindig zu machen und recherchierte ein wenig im Internet über die Kaufers. Nicht all zu schwer, denn auf ihrer Homepage verheimlichen sie nicht, dass sie bei „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ mitgemacht haben und so kommt man mit den entsprechenden Suchbegriffen bei den Suchmaschinen, dann auch schnell auf ihre Homepage. Beim großen Einkaufszentrum „Centro Azahar“ an der Landstraße N340, machte ich mich bei einem Einkauf im Eroski auf die Suche nach dem Event-Restaurant „El Paso“ und fand es dann dort auch tatsächlich. Machte von außen einen richtig guten Eindruck. Nachdem ich nun lokaltechnisch zumindest festgestellt hatte, dass die ganze Geschichte kein reiner Fake war, schrieb ich die Familie Kaufer per Email an, ob sie nicht Interesse an einem Treffen mit mir hätte, um über ihren Auftritt bei „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ und ebenso ihrem Neuanfang in Spanien zu plaudern. Dabei verwies ich auch auf meinen hier im Forum verfassten Artikel, damit sie eine ungefähre Vorstellung von dem bekommen konnte, wie ich bisher über sie gedacht habe und was da insgesamt wegen ihres Auftritts in der Sendung, so an Meinungen hier im Forum erschienen waren. Nun denn, die Email wurde höflich beantwortet und ich wurde zu einem Treffen in das Restaurant eingeladen. Damit stand einem Treffen mit echten „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“-Stars, nichts mehr im Wege Im Folgenden werde ich versuchen den Inhalt des recht ausführlichen und langen Gespräches, so weit wie möglich aus meinen Gedächtnis zu rekonstruieren und so wahrheitsgetreu wie möglich wieder zu geben. Ich und meine Begleitung wurden von Frau Kaufer höflich empfangen und so nahmen wir uns ausreichend Zeit, um die wahren Hintergründe zu dieser Geschichte zu erfahren und ihren Wertegang in Spanien. Das Restaurant El Paso selbst, macht schon von außen einen guten Eindruck, welcher sich ebenso im Inneren fortsetzt. Es ist angelehnt an einen Saloon, aber ohne zu sehr amerikanisch zu wirken. Zahlreiche Details und eine liebevolle Umsetzung sorgen dafür, dass man sich hier beim Essen wohl fühlen kann, wozu auch das nette, spanische Personal seinen Teil beiträgt. Also eine gute Atmosphäre, auch um ein solches Gespräch zu führen. Die Wahrheit um „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ bei VOX und der Blick hinter die Kulissen Zu „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ sind die Kaufers durch eine Immobilienanzeige o.ä. gekommen, welche sie im Internet bzw. in einem Forum aufgegeben und angekündigt hatten. Auf diese Internetanzeige meldete sich dann eine Produktionsfirma bei den Kaufers um mal nachzufragen, ob man da nicht einfach und so locker nebenbei, mitfilmen dürfe. Wie ich ebenfalls dieses Jahr erfahren habe, scheint dies im übrigen eine gängige Masche und Trick der Produktionsfirmen zu sein, hier passende Opfer zu finden. Man nimmt nicht irgendwelche Bewerber für derartige Produktionen, sondern sucht sich gezielt im Internet derartige Auswanderer aus und schreibt sie dann direkt an. So trifft man die Opfer oft unvorbereitet bei ihren schon laufenden Vorbereitungen und kann sie damit schnell und einfach überrumpeln. Genau so passierte es dann auch bei den Kaufers. Zwar hatte sich die Produktionsfirma schon früh gemeldet und gefragt, ob man da nicht einfach mal so nebenbei mitfilmen dürfte. Dann eines Tages, mitten in den größten Vorbereitungen und beim Umzug, meldete sich die Produktionsfirma plötzlich und teilte den Kaufers mit, das Ganze musste sofort innerhalb von zwei Tagen fertig gedreht werden. Also das, was in der Sendung dann nach mehreren Wochen ausschaut, wurde in nur zwei Tagen abgedreht. Klar das hier, vieles für das Produktionsteam gestellt werden musste/sollte, um diesen Eindruck zu erwecken. Das dann fertig gedrehte und vor allem zusammen geschnittene Material, bekam die Familie Kaufer natürlich erst im Fernsehen selbst zu sehen. Von dem was sie dann aber im Fernsehen sahen und vor allem wie sie dort dargestellt wurden, darüber waren sie dann doch mehr als überrascht bzw. entsetzt. Ein wenig wurde beim Dreh inszeniert um Spannung zu erzeugen, so wie der gestellte Streit zwischen Mutter und Tochter. Andere Dinge wurden komplett falsch dargestellt, wie der Eingang ihres Hauses, welcher angeblich nur durch die Garage möglich wäre und was so angeblich in Spanien üblich wäre. Auch wies mich Frau Kaufer darauf hin, dass immer wenn ein O-Ton ohne den jeweils sprechenden Akteur gezeigt wird, man hier davon ausgehen kann, dass dies nicht im jeweils gezeigten Zusammenhang steht und eine mehr oder weniger grobe Manipulation der gezeigten Darstellung durch den Regisseur ist. Da die Film-Crew selbst unter Zeitdruck stand und wie schon berichtet, alles in zwei Tagen im Kasten sein sollte, setzte man die in derartigen Dingen unerfahrene Familie einem weitaus größerem Druck und Streß aus. So wurde Familie Kaufer dann auch mit mobilen Sendern und Mikrofonen bestückt. Was sie dabei eben nicht wussten war, dass sie dabei ununterbrochen On-Air waren, also alles was sie sagten ununterbrochen aufgezeichnet wurde. So nahm sich die Produktionsfirma dann später gerne die Freiheit heraus, das hier oder dort Gesagte, halt nach Belieben frei an die ein oder andere Stelle in der „Reportage“ und natürlich gerne aus dem Zusammenhang gerissen zu platzieren und somit ein vollkommen falsches Bild der Szene und der Familie zu erschaffen. Finanziell ist es da schon eine richtige Frechheit bzw. Unverschämtheit, was der Familie Kaufer angeboten wurde. Hier hat man pro Person und Tag jeder Person 100,- Euro angeboten, von denen sie die Produktionsfirma aber zusätzlich mit durchfüttern mussten Gewundert hatte mich und andere Zuschauer im übrigen, dass die Folge mit den Kaufers bei „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“, so plötzlich endete und man im Fernsehen überhaupt nicht weiter erfuhr, wie es nun mit der Familie weiter ging. Dies hing natürlich damit zusammen, dass zu der Zeit die Familie Kaufer das Resultat der Ausstrahlung selbst im Fernsehen bewundern konnte und sie davon mehr oder weniger die Schnauze voll hatten. Familie Kaufer sagten zwar, dass sie generell gerne für dieses Format weiterhin zur Verfügung stünden, aber nur wenn ein anderer Regisseur hier die Leitung übernimmt und sie nur bei ihrer tatsächlich Arbeit im Restaurant usw. gefilmt würden. Also ohne das Szenen nachgestellt oder gar inszeniert würden. Erstaunlicherweise willigte man hier ein und es wurde dann auch tatsächlich weiter für „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ mit der Familie Kaufer gedreht. Ausgestrahlt wurde dieses Material dann jedoch nie. Es war dem Sender VOX dann wohl nicht spektakulär genug, wenn alles normal und ohne irgendwelche gestellten, dramatischen Szenen abläuft. Also lieber Sender VOX, mich würde da schon die originalgetreue Fortsetzung der Familie Kaufer interessieren. Evtl. überlegt ihr euch das ja doch nochmal und zeigt mal das eh schon gedrehte Material Die Geschichte vom Auswandern nach Spanien und der Weg in die dortige Selbstständigkeit Nun will ich mich dem Thema der Auswanderung widmen. Vorweg die Schlussfolgerung zu der die Familie Kaufer gekommen ist. Sie würde vieles, wenn nicht sogar alles, anders machen. Der bisherige Weg war für sie hart und steinig und ist es immer noch. Zwar ist Spanien ein Land Europas und gehört zur EU, aber wenn es darum geht sich dort selbstständig zu machen, dann gibt es doch erheblich mehr Unterschiede zu Deutschland, als wenn man nur in den Urlaub fährt oder dort als Rentner seinen Lebensabend verbringen will. Vor allem hatten damals die Kaufers kaum die Wirtschaftskrise wahrgenommen und erst Recht nicht mit den Folgen dieser Krise für Spanien und damit letztendlich für sie, gerechnet. So haben die Kaufers einen langen Leidensweg hinter sich gebracht, auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit in Spanien und dem Auswandern in dieses Land. Hierbei haben sie zahlreiche Rückschläge, persönliche Schicksalsschläge und Enttäuschungen verbuchen müssen und man scheint hier immer noch nicht wirklich über dem Berg zu sein. Eine Sache welche sie so nie wieder machen würden, wäre es alle Zelte in Deutschland vollständig abzubrechen und sich Hals über Kopf ins Wasser zu stürzen. Ihr Rat ist es, auch wenn es nur eine kleine Mietwohnung in Deutschland ist, diese zumindest so lange in Deutschland zu behalten, bis wirklich zu 100 Prozent fest steht, dass der Schritt nach und in Spanien gelungen und felsenfest untermauert ist. Das die eigene Existenz in Spanien durch die neue Selbstständigkeit einen solchen soliden Untergrund hat, dass man dort wirklich auf eigenen Füßen für die Zukunft stehen kann. Erst dann kann und sollte man auch die letzten Zelte in Deutschland abbrechen, aber nicht eine Sekunde früher. Sicher für die Meisten ein sehr wichtiger Ratschlag. Auf den Schritt der Auswanderung versuchte man sich aus Deutschland heraus, so weit wie möglich vorzubereiten. Jedoch auch in Spanien ändern sich Gesetze mit der Zeit und was noch vor ein paar Jahren galt, als man sich aus dem Ausland über die Gesetzeslage informierte, muss beim Auswandern noch lange keine Gültigkeit mehr haben. Dann gibt es natürlich auch noch die Diskrepanz zwischen der Theorie und der Praxis. Das was laut dem Papier sein sollte, muss noch lange nicht auch so im Alltag gehandhabt werden. Dann muss man einfach anerkennen, dass es halt doch ein paar kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede gibt, welche sich durch zahlreiche Gebiete des spanischen Lebens ziehen. Insbesondere als Selbstständiger im Gastronomiebereich, wo man auch für und mit den Spaniern zusammen arbeiten will und muss, darf und kann man diese nicht so ohne weiteres außen vor lassen. Wenn man jedoch zuvor hier wenig Kontakt mit Spaniern und zudem noch auf diesen Arbeitsgebiet hatte, dann muss man mit dem seit Jahren aufgebauten Wissen aus Deutschland brechen und sich schnellstmöglich auf die neue Situation einstellen. In der Selbstständigkeit bezahlt man in der Regel Unkenntnis und mangelhafte oder falsche Vorbereitung mit finanziellen Rückschlägen. Hier zählt nicht nur wie schnell man aus den gemachten Fehlern lernt, sondern auch wie schnell man sich der erforderlichen Situation anpassen kann und wie gut das finanzielle Polster ist, welches einem solche Fehlschläge und das Umsetzen des neu Gelernten, bis zum Erfolg ermöglicht. Einer von vielen Rückschläge, waren unter anderem ein Kabelbrand an der Außenseite ihres Restaurants. Eigentlich Glück, denn somit war das Feuer nur an der Außenwand und nicht im Restaurant selbst. Auch Glück, dass dieser von den Nachbarn rechtzeitig bemerkt wurde und somit auch schnell die Feuerwehr anrückte. Pech für die Kaufers, dass die Feuerwehr ihre Arbeit bei Feuer in der Regel ohne große Rücksicht auf Verluste erledigt und bei den Löscharbeiten das Restaurant komplett unter Wasser setzten. Weiteres Pech war, dass dies ausgerechnet in der Nacht vor der geplanten Eröffnung passierte und somit nicht nur das Restaurant unter Wasser stand, sondern auch jegliche zuvor erledigte Arbeiten für die Eröffnung zerstört waren. Mit viel Engagement, Hilfe und ohne in dieser Nacht wirklich ein Auge zuzumachen, schaffte man es dann doch noch, das Restaurant trocken zu legen, die Tische wieder zu dekorieren und eine erfolgreiche Eröffnung hinzulegen. Die Kaufers hatten ja eigentlich vorgehabt ein Finca zu bauen, was mehr eine Ferienanlage werden sollte, um dort Wohnungen bzw. das Haus an Gäste zu vermieten. Aber auch hier kam alles anders als erwartet. Denn ohne es zu wissen, erwarben sie Land auf welchem es zuvor gebrannt hatte. Nach spanischem Gesetz heißt dies dann, dass dieses Land in den nächsten 30 Jahren nur als Forstgebiet genutzt werden darf und kein Bauland ist. Man versuchte und versucht zwar nun gemeinsam mit den Behörden eine Lösung zu finden, aber dieses Vorhaben war damit vorerst gescheitert und auch dieses Geld, zumindest vorerst in den Sand gesetzt. Aber auch so haben die Kaufers immer wieder mal ihre lieben Probleme mit den spanischen Behörden. In Spanien ticken die Uhren nun einmal etwas anders, aber so langsam haben auch sie den ein oder anderen Kniff raus und wissen wie man in Spanien damit umzugehen hat. Nun versucht man mit den lokalen Geschäften zusammen zu arbeiten und mit Events und anderen Dingen, kräftig die Werbetrommel für das Restaurant zu rühren. Hier zählt vor allem Vertrauen in ein funktionierendes und bestehendes Lokal, welches nicht von Anfang an da ist, sondern sich erst mit der Zeit aufbaut. Denn gerade die privaten Familienfeiern usw. sind es, welche einem Lokal hier die Zukunft sichern können. Derartige Feste werden aber nur gebucht, wenn sich die Spanier vor Ort auch sicher sind, bzw. sich sein können, dass das Lokal auch noch am jeweils gebuchten Datum in der Zukunft, zur Verfügung steht und nicht Pleite bzw, Konkurs gegangen ist. Es ist also sehr viel Vorlauf und Arbeit nötig um sich hier Vertrauen aufzubauen und sich ebenso dieses zu verdienen. Schlusswort Auch in Deutschland habe ich zahlreiche Lokale und Restaurants ihre Zelte auf- und abbauen sehen. So wird gesagt wenn man es schafft einen solchen Betrieb fünf Jahre aufrecht zu erhalten und damit zu überleben, dann hat man es etabliert und somit geschafft. Wie lange es dauert bis man ein Restaurant in Spanien und zu Zeiten der Krise halten muss um es bei den Einheimischen und in der Gegen bekannt zu machen, sich einen guten Ruf zu erarbeiten usw. kann man gerade in der heutigen Zeit schlecht vorhersagen. Da aber alles Orakeln hier nichts hilft, wünsche ich der Familie Kaufer alles Gute auf ihren Weg in eine gesicherte Zukunft in Spanien. Immerhin bin ich mit Frau Kaufer so verblieben, dass dann alles doch gut werden wird und wir uns im kommenden Jahr dann erneut in ihrem Restaurant El-Paso treffen