Community durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'encierro'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Kategorien

  • Land + Leute
  • Kunst + Kultur
  • Essen + Trinken
  • Urlaub + Reisen
  • Politik + Wirtschaft
  • Flora + Fauna
  • Freizeit + Sport
  • Unterhaltung + Medien
  • Lifestyle + Mode
  • Wissenschaft + Technik
  • Leben + Arbeiten

Forum

  • Spanien-Kleinanzeigen: Dienstleistungen + Marktplatz
    • Häuser- + Wohnungsanzeigen in Spanien
    • Stellenanzeigen zu Spanien
    • Spanien-Kleinanzeigen Allgemein
  • Auswandern + Leben in Spanien
    • Auswandern nach Spanien
    • Arbeiten, Ausbildung + Studieren in Spanien
    • Behörden, Dokumente + Rechtliches in Spanien
    • Wohnen, Immobilien + Grundstücke in Spanien
    • Gesundheit + Medizin in Spanien
  • Allgemeines zu Spanien
    • Regionen + Städte in Spanien
    • Unterhaltung, Kunst + Kultur in Spanien
    • Essen + Trinken in Spanien
    • Flora, Fauna + Haustiere in Spanien
    • Sport + Spanien
    • Politik + Wirtschaft zu Spanien
    • Internet, Handy + Telefonie in Spanien
    • Spanien Allgemein
    • Spanien-Podcast
  • Urlaub + Reisen - Spanien
    • Urlaub + Reisen in Spanien
    • Übernachtungen + Ferienunterkünfte in Spanien
    • Sehenswürdigkeiten in Spanien
    • Reiseberichte zu Spanien
  • Die spanische Sprache - La lengua española
    • Spanischkurs - Spanisch lernen
    • Spanische Sprache Allgemein
    • Spanisch: Grammatik, Orthographie + Rechtschreibung
    • Spanisch: Wortschatz + Wörterbuch
    • Übersetzungen - Spanisch-Deutsch + Deutsch-Spanisch
    • Spanische Literatur + Texte
    • Se habla español
  • Sonstiges
    • Neu hier? - Vorstellungen
    • Lateinamerika
    • Plauderecke
    • Forenspiele
    • Informationen + Support

Kalender

  • Spanien-Treff Kalender
  • Spanische Feiertage - Festivos españoles

5 Ergebnisse gefunden

  1. Hier ein Stierlauf in der Kleinstadt Benicarló. Man wird feststellen, dass dieser Stierlauf bei weitem ungefährlicher ist, als bei Sanfermines in Pamplona. Ein wesentlicher Unterschied zu Pamplona ist, dass hier die Straßen breiter sind, sehr viel weniger Leute mitlaufen, kaum bis keine, angetrunkene Ausländer mitlaufen und auch weniger Stiere. Das entschärft die Gefahr ganz erheblich, wobei man trotzdem einen gebührenden Respekt vor den Tieren haben sollte. Auch findet dann am Abend mit den Stieren, kein Stierkampf wie in Pamplona statt, welcher mit deren Tot endet. Hier ein paar Bilder und am Ende ein Film dazu, wie ein solcher Stierlauf in einer kleinen Stadt wie Benicarló ausschaut. Diese Männer nutzten den Umstand aus, dass die Straße für den Stierlauf gesperrt ist. Von der Sperrung, bis dann endlich die Stiere laufen, gönnen sie sich ein bequemes Frühstück auf der Straße. https://www.spanien-treff.de/gallery/image/7089-frühstücken-auf-der-straße/ Dieses Fahrzeug hat Glück im Unglück. Es wird im abgesperrten Bereich abgeschleppt. Die Strafe für das Abschleppen, dürfte angemessen sein, im Verhältnis zu den Schäden die durch die Stiere und Läufer beim Stierlauf passieren können. In diesen Transportern werden die Stiere zum Ausgangspunkt des Stierlaufes gefahren. Von der rechten Straße kommen hier die Stiere gelaufen, dann geht es hier geradeaus weiter, links runter in den Hafen, wo dann am Ende auch der Platz der Stierveranstaltung ist. Sichtbar wie hier an den Palmen, finden sich an allen betroffenen Straßen die Warnhinweise. Nicht nur für ausländische Touristen gemein, sondern auch für Spanien die nicht den valencianischen Dialekt beherrschen, denn der Warnhnweis ist auf Valencianisch verfasst: "Berill - Bous - Focs". Auf Spanisch würde da stehen: "Peligro - Toros - Fuego". Wie man erkennt, ähneln sich die Worte nicht unbedingt. Also kein Wunder also, dass dort auch spanische Fahrzeughalter ihre Fahrzeuge nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Ochsen dienen dazu die Stiere zu beruhigen und in ihre Ställe zu bringen. Eine dreier Gruppe von Stieren, die noch nicht so recht den Weg gefunden haben. Die Stiere auf dem improvisierten Stierplatz im Hafen. Stierlauf - Encierro de Toros
  2. Spanien-Wissen: Stierlauf + Stierrennen

    Dieser Artikel zum Stierlauf + Stierrennen wird in der SpanienWiki weitergeführt: SpanienWiki: Stierlauf Stierlauf - Encierro de Toros
  3. In Spanien gibt es nach wie vor die Tradition mit den Stieren. So werden in den Dörfern und kleineren Städten weiterhin die so genannten Stierläufe (encierro) und Stiere auf der Straße (toros en la calle) veranstaltet, bei welchem die Tiere durch einen vorgegebenen Straßenabschnitt zum jeweiligen Veranstaltungsort mit den Stieren getrieben werden. Pamplona ist dafür in der Welt bekannt, doch in den meisten, kleineren Dörfern und Städten, schaut dies ein wenig anders aus. Dort ist das ganze oft viel kleiner gehalten und neben Stieren, laufen dort auch Kühe. Das ganze endet dann nicht in einer Stierkampfarena, wo dann die Stiere sich im Stierkampf beweisen müssen und am Ende getötet werden, sondern an einem Ort, wo man mehr oder weniger Fangen und Kriegen mit den Tieren "spielt". Dabei hat in der Regel immer das Tier die Rolle des Fängers und der Mensch ist jener der gekriegt werden kann. Auch dies werden Tierschützer als Tierquälerei bezeichnen, hat aber doch ein ganz anderes Format und Rahmen, als ein echter Stierkampf. Hier laufen die Tiere in einem abgesperrten Bereich frei herum und können den ein oder anderen Teilnehmer auf die Hörner nehmen. In Städten, welche am Meer liegen, werden solche Veranstaltungen, welche man dort einfach "toros" (Stiere) nennt, oft am Hafen abgehalten, wo eine Seite zum Wasser hin offen ist. Hier können sich die Teilnehmer vor dem Tier, mit einem beherztem Sprung ins Wasser des Hafenbeckens retten. Anders als in Pamplona, laufen hier auch junge Kühe und nicht nur Stiere. Das reduziert das Risiko der Teilnehmer erheblich. So gibt es dort auch speziell für sie Frauen eine Veranstaltung, wo nur junge Kühe laufen. An dieser Veranstaltung dürfen dann auch offiziell nur die Frauen teilnehmen, was so manchen Männer gehörig gegen den Strich geht. Sie haben sich daher aus Protest als Frauen verkleidet und haben trotzdem dort teilgenommen. Als der offizielle Sprecher diese Männer darauf ansprach, dass diese Veranstaltung nur für die Frauen sei, drehten sich einige der Männer um, hoben ihre Röcke und zeigten dem Redner ihren blanken Hintern. Leider habe ich da nicht schnell genug reagieren können um dies auf Film oder Foto fest zu halten Aber ich habe ein paar andere Bilder gemacht und ebenso ein wenig gefilmt. Stierlauf: Kühe statt Stiere, für die Frauen - Exhibición becerros a la mar Man achte bei den Bilder vor allem auf die verkleideten Männer. Diese sind es auch, welche versuchen das Tier zum Laufen zu animieren, wogegen die Frauen ein wenig zurückhaltender sind, was ja auch nicht verkehrt ist http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6989-mann-in-frauenkleidung-bei-den-stierläufen/ http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6984-männer-in-frauenkleidung-bei-den-stierläufen/ http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6985-kuh-bei-den-stierläufen/ Hier sieht man einen Teil des Paltzes, nebst Tribünen und den Unterschlüpfen. anhand der vielen Menschen auf dem Platz auch zu erkennen, dass dort im Moment noch kein Tier am laufen ist. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6990-bühnen-und-unterschlupf-am-hafen-und-stierlaufplatz/ Auch wenn der ein oder andere es als Hohn empfinden mag, offiziell gibt es Regeln, welche auch das Tier schützen sollen. Auf dem Schild steht: Personen unter 16 Jahren oder jenen, denen es an physischer Ausdauer fehlt, ist die Teilnahme untersagt. Die körperliche Unversehrtheit der Tiere, muss respektiert werden. http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6991-schild-mit-hinweisen-zu-den-stierläufen/
  4. Heute hat das spanische Parlament der Region Katalonien in Nordspanien, um die Großstadt Barcelona, den Stierkampfverbot in Katalonien selbst beschlossen. Insgesamt stimmten 68 der Abgeordneten für ein Stierkampfverbot und 55 dagegen. Damit tritt das Verbot ab dem 1. Januar 2012 für ganz Katalonien. Dabei stand dieses Thema erst gar nicht zur Debatte. Erst als die Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!), 180.000 Unterschriften (weit mehr als die erforderlichen 50.000 Unterschriften) für ein Verbot gesammelt hatte, beschlossen im vergangenen Jahr die Abgeordneten mit knapper Mehrheit sich mit diesem Thema im Parlament auseinander zu setzen. Katalonien ist damit aber nicht die erste Provinz welche ein Stierkampfverbot erteilt, denn schon seit 1991 gilt das Stierkampfverbot auf den Kanarischen Inseln. Für Beobachter ist diese Entscheidung aber nicht bloß eine reine Entscheidung der Tierliebe, sondern für viele auch eine politische Entscheidung um sich bewusst gegen die Zentralregierung in Madrid abzugrenzen, wo das Madrider Verfassungsgericht wesentliche Teile des neuen katalanischen Autonomiestatuts für ungültig erklärt hat. Zum Thema Stierkampf hatte sich dann in Madrid auch der König Juan Carlos selbst für den Stierkampf ausgesprochen "Der Stierkampf hat eine fruchtbare Kunst- und Kulturwelt hervorgebracht". Verweisen tut er hierbei auf den Maler Pablo Picasso oder den Dichter Federico García Lorca, welche zahlreiche ihrer Werke und Inspirationen aus demSpektakel in der Arena bezogen. Zudem versucht man dort, dass der Stierkampf als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wird. Wenn der Stierkampf damit offiziell zum geschützten Kulturgut erklärt würde, könnte man ihn dann nicht so einfach verbieten, so die Strategie dort. Obwohl der Stierkampf ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Millionenhöhe für Spanien ist, kann es sich die wirtschaftsstarke Region Katalonien wohl auch in diesen schweren Zeiten Leisten, auf diese Einnahmen zu verzichten und Schadensersatzklagen von Züchtern und Stierkampfveranstaltern in Kauf zu nehmen. Der Stierkampf selbst ist dabei schon seit Jahren auf dem absteigendem Ast in Spanien und gerade viele junge Spanier, können sich kaum für den Stierkampf begeistern. Was sich viele Beobachter aus dem Ausland jedoch nicht erschließt oder gar nicht wirklich wahrnehmen, ist dass die Spanier den Stierkampf bzw. die eigentliche Corrida zwar immer mehr ablehnen, doch das Stiertreiben (correbous usw.) eben nicht. Dazu gehören auch die Stierläufe/Stierhatz bzw. der Encierro, wie man ihn aus Pamplona kennt.
  5. Für viele scheint es nicht verständlich zu sein, wie Menschen durch das Mitmachen bei einem Stierlauf das eigene Leben in Gefahr bringen. Einige dagegen hoffen sogar, dass durch vermehrte Unfälle bei derartigen Stierläufen, die Attraktivität für derartige Veranstaltungen sinkt. Nun muss man sich aber ernsthaft vor Augen halten, dass die Gefahr, die darin besteht durch einen Stier verletzt oder gar getötet zu werden, hier den Reiz eines Stierlaufes ausmacht. Dabei ist dies kein selbstmörderisches Vorhaben, auch wenn es für einige und insbesondere für zahlreiche Stiergegner auf den ersten Blick so ergeben mag. Hier ist es auch wie bei den zahlreichen Extremsportarten so, dass man versucht an das so genannte “Limit” zu gehen. An jenen Grenzbereich, dem einen die Natur oder das eigene Können gibt, bzw. beschränkt. Man möchte über sich hinaus wachsen und Grenzerfahrungen erleben. Hier heißt es neue Belastbarkeiten für Körper und Geist auszuprobieren, auszuloten und zu erfahren. Schon Kinder versuchen sich zu beweißen und loten ihre Belastungsgrenzen aus. Dies tun sie oft in so genannten Mutproben, wo es nicht nur um die körperlichen Grenzen geht, sondern auch um die geistigen Grenzen. Es geht darum sich etwas zu trauen, auch um gegenüber den anderen Kindern bestehen zu können, Ansehen in der Gruppe zu erlangen und den eigenen Status zu erhalten oder zu verbessern. Schon als Kinder versuchen wir nicht nur uns alleine immer wieder zu übertreffen sondern auch in der Gruppe zu bestehen. In zahlreichen Kulturen gibt es so genannte Initiationsriten, wo der Junge und das Mädchen durch ein Ritual zu Mann und Frau werden. Im alten Griechenland auf der Insel Rhodos bestand der Initiationsritus darin, dass junge Männer, nackt einen Salto über einen ausgewachsenen Stier machen musste. War dieser Initiationsritus geschafft, wurden sie nun als erwachsene Männer angesehen und auch als solche in der Gesellschaft aufgenommen. Die Kindheit war für sie nun vorbei und ein neuer Lebensabschnitt begann für sie. Initiationsriten sind in unserer heutigen Zeit weitergehend verschwunden, aber der Drang sich zu beweißen, neu Grenzerfahrungen zu sammeln und die eigenen Grenzen zu erfahren sind immer och ein Bestandteil der menschlichen Natur. Dabei ist es ganz egal ob es sich um den Stierlauf handelt, Rennen, Klettern usw. es gibt zahlreiche Was den Stierlauf natürlich zu etwas besonderem macht, ist der so genannte Gegner. Der Stier ist wie ich schon oben ausgeführt habe, in mehreren Kulturen ein Symbol für Kraft und Männlichkeit. Sich mit ihm zu messen ist eine noch größere Mutprobe als mit einem Menschen. Knapp eine halbe Tonne Lebendgewicht und eine Nackenmuskulatur die jeden Menschen wie ein Spielzeug umherzuwirbeln vermag. Dazu kommen noch die Hörner die ohne weiteres in den Körper eines Menschen eindringen und ihn somit tödlich verletzen können. Dann ist da die Natur eines Stieres, der wenn einmal gereizt, erbarmungslos seinen Gegner angreift. Dies ist eine Mutprobe, ein extremer Wettkampf, der vergleichbares sucht, aber nicht findet. Tragisch dabei ist, dass zwar am Ende die Verletzungen oder gar der Tod, wenn er denn bei einem Stierlauf und Encierro passiert, zwar von einem Stier zugeführt werden, aber in den seltensten Fällen sie die Ursache sind. Selbst als erfahrener Läufer ist man inmitten von zahlreichen anderen Läufern unterwegs und gerade diese bergen die Gefahr. Nicht nur durch die unerfahrenen Läufern wird hier der Lauf zum Risiko, sondern auch durch die Menge der Läufer entwickelt sich oft eine Eigendynamik, welcher man als einzelner nicht mehr entgehen kann. Stolpert ein Läufer im dichtem Gedränge, stolpern unweigerlich auch dahinter laufende Läufer und wenn dann ein Stier im Lauf ebenfalls nicht mehr abbremsen kann, dann hat schon so oft ein einzelner Huftritt auf den Kopf das Leben eines Läufers gekostet. Dies ist alles andere als ein heldenhafter Tod und hat so rein gar nichts von einem Zweikampf in dem man sich beweißt. In der Masse mit zu laufen hat zwar den Vorteil auch gedeckt zu sein und untertauchen zu können, aber ebenso in dieser Gruppendynamik die Fehler zu teilen und dann auch zu bezahlen. Und doch gibt es dann jene, die nach dem Encierro in der Arena oder in den Dörfern und Städten Spaniens in den abgeschlossenen Bereichen, sich alleine einem Stier stellen. Die einen versuchen verstohlen, wenn der Stier vorbeiläuft das Hinterteil zu berühren. Die anderen gehen dies offensiv an und ädern sich hierbei dem Stier von hinten um ihn dann hinten zu berühren und bevor der Stier die Drehung schafft, sich in Sicherheit zu bringen. Andere wiederum machen selbiges jedoch von vorne um den Stier bei den Hörnern, bzw. bei einem Horn zu packen. Andere gar machen es den alten Griechen gleich und springen von vorne über den Stier sobald er zum Angriff über geht und seinen Nacken senkt um den Gegner mit seinen Hörnern aufzuspießen. Hier macht man sich ebenso wie beim traditionellem Stierkampf die eingeschränkte Sichtweise des Stieres zunutze und ebenso seine Trägheit, sich um die eigenen Achse drehen zu können. Aber selbst mit diesem Wissen, sollte man vorsichtig sein, denn jeder Stier reagiert anders und wer hier einen Fehler macht, kann schnell den letzten Fehler seines Lebens begangen haben. Ich kann jeden nur davon abraten einen derartigen Stierlauf ohne jegliche Kenntnis und Erfahrung mitzumachen. Zuerst einmal heißt es beobachten und lernen und dass bitt auf Distanz. Spanier die den Stierlauf mitmachen kennen dieses schon von Klein auf, sehen ihn schon als Kinder Jahr für Jahr und wissen worauf es ankommt. Wer als Tourist meint da schnell mal mitlaufen zu können ist selbst an dem schuld was ihm später widerfährt oder was er durch sein Unwissen später anderen antut. Dann gibt es in zahlreichen Städten und Dörfern eine abgeschwächte Form des Stierlaufes mit Kühen. Diese sind weniger gefährlich, da sie weniger wiegen und auch nicht den Tötungs- Kampfinstinkt der Stiere haben. Mann sollte wirklich erst einmal Läufe mit Kühen machen, bevor man sich an die mit den Stieren heranwagt. So kann man langsam und mit Bedacht Erfahrung sammeln und vor allem auch den nötigen Respekt den ein solches Tier gebührt, zumindest was das Gefahrenpotential angeht. Denn viele unterschätzen die Gefahr eines ausgewachsenen Stieres und gerade ein Fernsehbild verbirgt oft die tatsächlichen Relationen eines Kampfstieres. Bedenken sollte man vor allem auch, dass bei einer derartigem Stierhatz nicht nur ein Stier zugange ist, sondern gleich ein Rudel dieser gefährlichen Tiere. Das man dabei nüchtern sein sollte und die passende Kleidung wie auch das passende Schuhwerk sollte ich von alleine verstehen. Leider wächst bei vielen der Mut nur mit dem Alkohol was Reflexe wie auch Vorsicht in gefährliche, fast fahrlässige Regionen bringt. Unter derartigen Gesichtspunkten trauen sich derartige Leute dann auch mit Sandaletten oder langen, unter Schweiz klebenden Jeans vor die Stiere. So begegnet man einer mit zwei tödlichen Hörnern ausgestatteten, lebendigen 500 Kilogramm schweren Muskelmasse aber nicht. Und schon gar nicht wenn diese im Rudel auftauchen. Der Steirlauf ist in seiner Art einzigartig, aber gerade deshalb sollte man sich auf ihn ebenso vorbereiten wie auf andere, derartige Dinge. Niemand besteigt ohne vorher ein paar Jahre intensiv trainiert zu haben einen Berg oder geht gleich eine steile Wand beim Freeclimbing an. Niemand der bei Verstand ist setzt sich ohne richtig fahren zu können auf ein 100 PS Motorrad und versucht damit ein Rennen zu fahren. Es ist ratsam beim Stierlauf die gleiche Vorsicht und Stück für Stück Herangehensweise walten zu lassen. Alles andere hat wenig mit Mut zu tun als vielmehr mit Dummheit!