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16 Ergebnisse gefunden

  1. Die baskische Terrororganisation ETA, hat es auf nicht weniger als 800 Todesopfer durch ihre Terrorattentate gebracht. Doch laut einem Kommuniqué des "Kollektivs der Baskischen Politischen Gefangenen", scheint sich bei diesen ein Sinneswandel ergeben zu haben. Dort ließen sie verlauten, dass sie viel Leid und vielseitigen Schaden verursacht haben. Ebenso gaben sie an, die volle Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen und mit den Behörden zusammen zu arbeiten. Man möchte dabei auch darüber sprechen, wie entlassene Aktivisten wieder in die Gesellschaft integriert werden können. Klingt es zu abgedroschen, wenn Terroristen in Haft Reue bekunden? Sicher, der erste Gedanke ist, die wollen irgendwie früher entlassen werden. Aber urteilen wir bei so etwas nicht viel zu sehr emotional und dann doch einen Tick zu voreilig? Ist es nicht gerade das Ziel solcher zivilisierten Rechtssysteme, Täter zu reuigen und produktiven Bürgern einer Gesellschaft zu machen, anstatt nur an Rache zu denken? Ich denke schon, auch wenn man es als direktes Opfer naturgemäß, nicht so empfindet. Aber wer glaubt heute noch, dass die freien, Ex-Gefangenen der RAF (Rote Armee Fraktion), noch eine Gefahr in Deutschland darstellen?
  2. Am 29. Juli 2009 sprengten ETA-Terroristen vor dem Kasernengebäude der Guardia Civil im nordspanischen Burgos, eine in einem Lieferwagen versteckte Bombe. Hierbei wurden160 Menschen verletzt, darunter auch zahlreiche Kinder. Nun wurde drei ETA-Terroristen der Prozess gemacht und dabei der Urteil verkündet. Den zwei Männern und der einen Frau, wurde dieser Anschlag als 160-facher Mordversuch angerechnet. Da in Spanien eine Summierung der Strafen möglich ist, wurde somit jeder Mordversuch zu einer Gefängnisstrafe von 3860 Jahren aufsummiert, wodurch die Haftstrafe um so viel höher ausfällt. Dies ist damit die höchste Strafe, die jemals für ein Eta-Anschlag verhängt wurde. Rein Theoretisch würden also die Gefangenen erst im Jahr 5873 das Gefängnis verlassen dürfen, was so gesehen, natürlich unmöglich ist. Aber in Spanien beträgt die real zu verbüßende Haftstrafe 40 Jahre, wodurch sich das Strafmaß für die Verurteilten doch erheblich ändert.
  3. Galicien neben der ETA

    Terror in Spanien: ETA tot, jetzt kommen die Galicier! Man sollte denken, ohne die ETA sei Spanien sicherer. Weit gefehlt. Die spanische Polizei hat in der nordwestlichen Region Galicien sechs mutmaßliche Terroristen festgenommen. Sie hätten für den kommenden Dienstag, den «Tag der Verfassung» in Spanien, Anschläge geplant, berichteten spanische Medien am Samstag unter Berufung auf die Ermittler. Bei einer Razzia seien knapp zehn Kilo hochexplosive Stoffe beschlagnahmt worden. Vier der mutmaßlichen jugendlichen Terroristen waren am Mittwoch dingfest gemacht worden, zwei weitere in der Nacht von Freitag auf Samstag. Ihnen werden der Besitz von Sprengstoffen und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation zur Last gelegt. Sie sollen als Mitglieder der Untergrundorganisation «Galicischer Widerstand» in mehrere in den vergangenen Jahren verübte Anschläge verwickelt sein. Die extrem linke Gruppe war 2005 erstmals in Erscheinung getreten. In einem Manifest hatte sie damals den bewaffneten Kampf für ein unabhängiges Galicien ausgerufen. Die zahlreichen seitdem verübten Bombenanschläge in der Region richteten sich vor allem gegen Bankfilialen und Parteibüros. Menschen sind dabei bislang nicht getötet worden.
  4. "Reporter ohne Grenzen" (ROG) ist eine 1985 in Montpellier (Frankreich) gegründete Organisation, welche sich auf sich auf den Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beruft. Diese international tätige Nichtregierungsorganisation, informiert über die Pressefreiheit auf der ganzen Welt und versucht damit gegen Zensur zu kämpfen als auch öffentlichen Druck für in Haft geratene Journalisten zu erzeugen. Sie hat erst kürzlich wieder ihre Liste "Feinde der Pressefreiheit" vorgestellt, wo auch Spanien darin vor kommt. In diesem Fall ist es jedoch nicht das Land Spanien selbst, welches die Reporter ohne Grenzen anprangern, sondern die separatistische baskisch-nationalistische und terroristisch agierende Untergrundorganisation ETA, denn sie zwinge dutzende Reporter und Medienvertreter mit Todesdrohungen dazu, sich Leibwächter zu nehmen.
  5. Montag, 10. August 2009 Kaum war das Bekennerschreiben der baskischen Untergrundorganisation ETA zu den letzten Anschlägen veröffentlicht, legte die ETA gleich mit weiteren Anschlägen in Palma de Mallorca nach. Trotz der bisherigen Bemühungen durch die Sicherheitskräfte gelang es der ETA gleich drei Anschläge auf der deutschen Lieblingsferieninsel Palma de Mallorca zu legen. Glücklicherweise wurde bei diesen Anschlägen niemand verletzt, wohl auch weil diesmal vorher telefonisch vor den Anschlägen bei zwei Taxi-Unternehmen in Palma de Mallorcage, warnt wurde. Der erste SPrengsatz detonierte in dem etwas gehobenerem Lokal "La Rigoletta" an der bei Touristen beliebten Strandpromenade Can Pere Antoni. #hier reihen sich Bars und Cafés aneinander und es hätte bei ausreichender Sprengkraft zu zahlreichen Verletzten kommen können, doch die Bombe hatte nur eine geringe Sprengkraft gehabt und sei in den Toilettenräumen deponiert gewesen. Dabei hatte die ETA schon angekündigt, dass an diesem Tag noch zwei weitere Anschläge verübt werden würden. Als nächstes traf es das Lokal "Enco" und die letze und dritte Bombe explodierte in einem unterirdischem Einkaufszentrum des Platzes der Plaza Mayor. Diesmal hatt es die ETA gezielt auf die Tourismusbranche Spaniens abgesehen. War bei den vorherigen Anschlägen eindeutig die Guardia Civil das Hauptaugenmerk und auch der eingeplante Tod Bestandteil der Anschläge, so ist es nun der Terror. Die ETA versucht nun gezielt den Tourismus des Landes zu schädigen, der eine wichtige Einnahmequelle für Spanien darstellt. Mit den Anschlägen auf Palma de Mallorca, einem der beliebtesten Ferienziehle und Hochburg des Tourismus, sticht die ETA genau dort zu, wo es wirtschaftlich am meisten weh tut und wo sie sich auch die nötige Publicitiy im Ausland erhofft. Das Auswärtige Amt rät nun Reisenden die sich auf der Ferieninsel Mallorca aufhalten, Menschenansammlungen zu vermeiden, sich umsichtig zu verhalten und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu befolgen. Quer durch die politischen Lager wurden die Anschläge in Spanien aufs schärfste kritisiert und verurteilt. Der König Juan Carlso hat unterdessen die Separatisten eine Bande von Mördern und Verbrechern genannt, der es nicht gelingen werde, das demokratische Leben in Spanien zu beeinträchtigen.
  6. Sonntag, 9. August 2009 Fehlte bisher das typische Bekennerschreiben der ETA für die zuletzt in Spanien verübten Attentate, bei denen drei Polizisten ums Leben kamen, hat nun die baskische Terrororganisation ETA in einem übermittelten Bekennerschreiben an die baskische Zeitung "Gara" doch noch offiziell die Verantwortung für die im Juni und Juli verübten Anschlägen in Vizcaya und Mallorca übernommen. In ihrem schreiben gibt die ETA an, dass diese Anschläge die Antwort auf die Regierungsinitiative sei, die ETA-Organisation nachhaltiger und aggressiver zu bekämpfen. Neben dem Anschlag auf Mallorca wo die zwei Polizisten Carlos Sáenz de Tejada und Diego Salvadurch durch eine Autobombe ermordet wurden und dem Anschlag auf ein Gebäude der Guardia Civil in Burgos wo 64 Menschen verletzt wurden, hat sich die ETA auch zu zwei weiteren Anschlägen im Juni und Juli bekannt, bei denen der Polizeiinspektor Eduardo Puelles getötet wurde, den die ETA als Folterer bezeichneten, der gegen die linken Aktivisten und junge Unabhängigkeitskämpfer vorgegangen sei. Dass das Bekennerschreiben nun so lange gebraucht hat um der Öffentlichkeit übergeben zu werden, könnte ein Zeichen dafür sein, dass hier kleine und unabhängige Zellen am Werk sind und nicht mehr wie früher ein zusammenhängendes Terrornetzwerk. Dies kann zwar auf der einen Seite als Erfolg der bisherigen ETA-Bekämpfung gezählt werden, erschwert aber im Gegenzug auch das Aufspüren und Zerschlagen solch unabhängig, arbeitender Terror-Zellen.
  7. Montag, 3. August 2009 Die Königsfamilie zeigt Flagge und setzt ein eindeutiges Zeichen. Nach den Terroranschlag der ETA auf Mallorca zu ihren 50ten Jahrestag, wo zwei Polizisten der Guardia Civil bei einem Bombenanschlag ermordet wurden, tritt die Königsfamilie trotzt bestehender Gefahr weiterer Anschläge ihren geplanten und traditionellen Sommerurlaub und Familienurlaub auf der Ferieninsel Mallorca an. Dabei für der spanische König Juan Carlos höchst persönlich das Auto vom Flughafen zum Marivent-Palast, welches nur knapp acht Kilometer vom Badeort Palmanova entfernt, an dem der Anschlag auf die zwei Polizisten verübt wurde. Der König bezieht zur ETA eine klare Stellung und sagt: „Ich fühle mich auf Mallorca völlig sicher.“ „Man muss die ETA bekämpfen, bis sie besiegt ist.“ So hat er nicht nur klare Worte sondern unterstützt mit seinem Urlaub auf Mallorca auch die dortige Touristikwirtschaft. Nur so kann er die Befürchtungen der Touristen und Urlauber zerstreuen ein Urlaub auf Mallorca wäre zur Zeit unsicher und ein Risiko. Ein Fernblieben wäre hier zum einen ein Eingeständnis an die ETA und der Macht gewesen und hätte zum anderen ein negatives Zeichen für die propagierte Sicherheit der Insel abgegeben.
  8. Freitag, 31. Juli 2009 50 Jahre ETA, das bedeutet in der Bilanz rund 830 Tote, wovon 483 Polizisten und Militärs waren. Die ETA, welche am 31. Juli 1959 gegründet wurde, will die aktive Hand des baskischen Volkes sein und fordert einen eigenen baskischen Staat der sowohl in Spanien als auch in Frankreich angesiedelt sein soll und als vollständig unabhängiger sozialistischer Staat fungiert. Was als Widerstandsbewegung gegen die Diktatur Francos begann ist heutzutage purer Terror den die meisten Spanier verurteilen, jedoch beim baskischen Volk sollen laut Schätzungen noch 100.000 Menschen mit der ETA sympathisieren. Dies ist durchaus eine Basis mit der man immer wieder aufs neue Leute für den Terror rekrutieren kann. Die Abkürzung ETA steht für „Euskadi Ta Askatasuna”, was soviel bedeutet wie Baskenland und Freiheit. Nur muss man sagen und das Wissen darum ist auch vorhanden, dass das Baskenland seit Einführung der Demokratie in Spanien, so frei ist wie alle anderen Regionen Spaniens. Traditionen und die eigene Sprache die zu Francos Zeiten verboten waren sind nun überall in Spanien erlaubt. Hier ist das Baskenland genauso Unfrei als auch Frei wie alle anderen Regionen Spaniens. Waren die Terroraktionen zu Zeiten von Franco noch für viele tolerierbar, sind sie nach dem Tod des Diktators und den zahlreichen zugebilligten Autonomierechten an das Baskenland kaum noch verständlich. Hauptziel der ETA waren hier Staatsapparat Ziele wie Polizeistationen und Kasernen ebenso wie Politiker. Besonders baskische Politiker die öffentlich Kritik an der ETA äußerten wurden hier Zielscheibe und Opfer. Touristisch Zentren wurden ebenso gesucht um bewusst das Ausland auf sich aufmerksam zu machen und die wirtschaftliche Infrastruktur des Landes zu schwächen. Zu ihrem 50ten Jahrestag will nun die Untergrundorganisation ETA erneut mit aller Kraft und mehren Anschlägen auf sich aufmerksam machen. So galt der erste Bombenanschlag, welcher zwei Tage vor dem 50ten Geburtstag der ETA detonierte, einer Kaserne der Polizei-Einheit Guardia Civil in Burgos. Dort riss die Bombe in den frühen Morgenstunden große Teile des mehrstöckigen Gebäudes ab. Die meisten Oper waren hier Angehörige der Guardia Civil und deren Angehörige. Dabie erlitten die meisten Schnittwunden und Prellungen. Auffallend war, das diesmal kein vorheriger Warnruf kam, den sonst üblicherweise die ETA bei derartigen Anschlägen tätigt. Auch fehlt ein Bekennerschreiben, aber das Muster wird hier eindeutig der ETA zugeschrieben. Los terroristas cargaron con casi 300 kilos de explosivos la furgoneta bomba http://www.rtve.es/swf/v2/RTVEPlayer.swf?assetID=553216_es_videos&location=embed Dann, einen Tag vor dem Jahrestag der ETA folgte eine weitere Autobombe an einem Fahrzeug der Guardia Civil, welche die zwei im Wagen befindlichen Beamten sofort tötete und 60 weitere Menschen verletzt. Für diesen Anschlag hatte sich die ETA einen Vorort von Mallorca, Palmanova ausgesucht. Mit der Haftbombe wollte man wohl ursprünglich mehr Beamte der Guardia Civil treffen, denn das Fahrzeug nähert sich einer Kaserne der Guardia Civil. Glücklicherweise konnte die Polizei unter einem Militärfahrzeug eine weitere Bombe finden und entschärfen. Immerhin fand dieser Anschlag auch nur Tage bevor die Königsfalmilie sich auf Mallorca versammelt hatte statt. Bisher galt ein derartiger Attentat auf die Ferieninsel als eher unwahrscheinlich, da die bevorzugten Fluchtmittel wie Fähren und Flugzeuge als leicht zu überwachen gelten. Im Gegensatz zum Festland sitzt man auf einer Insel quasi wie in einem Käfig wo es keinen wirklich Fluchtweg gibt, sondern eher das Versteck. Dos guardias civiles muertos en un atentado en Mallorca http://www.rtve.es/swf/v2/RTVEPlayer.swf?assetID=553823_es_videos&location=embed Fast schon dachte man nach den spektakulären Verhaftung des Führungszirkel der ETA, die ETA würde nicht mehr existieren. Aber hier hatte man sich wohl sehr verkalkuliert. Nun sind junge und ETA-Mitglieder an deren Position nachgerückt. Ihre Unerfahrenheit wollen sie nun mit einer umso höheren Entschlusskraft wett machen, was ihnen bis Dato auch recht gut gelingt. Für den heutigen Tag ist nun das ganze Land in Alarmbereitschaft versetzt worden. Jeder rechnet überall gleich mit mehreren Anschlägen der ETA zu ihrem Jahrestag, ebenso auch die Touristen und die Tourismusbranche auf der Ferieninsel Mallorca. Und somit hat schon jetzt die ETA ihr Ziel für ihren 50 Jahrestag erreicht.
  9. Montag, 20. April 2009 Nur weniger Stunden nachdem die Polizei die Festnahme des mutmaßlichen Militärchefs der ETA bekannt gab, kann die Polizei einen weiteren Erfolg gegen den Terrorismus in Spanien vermelden. Im Baskenland hatte die Polizei eine Terrorzelle der baskischen Untergrundorganisation zerschlagen können, bei denen sechs Verdächtige in Nordspanien gefasst wurden. Zusammen mit den französischen Kollegen hatten die spanischen Polizeikräfte den als Nummer eins geltenden ETA-Chef Jurdan Martitegi und zwei Komplizen festgenommen. Damit erhöht sich die Zahl der festgenommenen Terroristen auf neun.
  10. Donnerstag, 16. April 2009 Wie nun das spanische Innenministerium erläuterte, plante die baskische Terror- und Untergrundorganisation ETA den spanischen König Juan Carlos zu töten. Den Attentat plante die ETA auf den Hubschrauber oder das Flugzeug des Königs zu verüben. Dies sollte mit einer Luft-Boden-Rakete erfolgen wie man aus den beschlagnahmten Unterlagen der ETA entnommen hat. 2004 wurde dieser Komplott in Frankreich aufgedeckt wie der Innenminister Alfredo Prez Rubalcaba erklärte. Dabei habe es damals noch keine detaillierte Anschlagsplanung auf den König gegeben. Die spanische Zeitung „El Correo“ berichtete nun über die vereitelten Pläne. Bei dem damaligen Zugriff, beschlagnahmte man laut der Zeitung mehrere CDs mit Überlegungen zum Anschlag. Ebenso wurde die Patronenhülse einer gebrauchten Boden-Luft-Rakete sichergestellt, welche darauf schließen lässt, dass wenigstens ein Test mit einer Boden-Luft-Rakete durchgeführt wurde. Schon 1995 konnten die Behörden einen Anschlag auf den König Juan Carlos verhindern, bei dem ihn Extremisten während eines Urlaubs mit einem Gewehr auf der Insel Palma de Mallorca erschießen wollten.
  11. Samstag, 27. September 2008 In Spanien scheint dieses Jahre der Konflikt mit und um die baskische Untergrundorganisation ETA weiter zu eskalieren. Innerhalb von 24 Stunden, verübte die ETA gleich drei Anschläge, deren blutige Bilanz ein toter Soldat und 18 Verletzte sind. Unter den Opfern sind Polizisten, Militärs und Straßenpassanten. Bei allen drei Anschlägen am Montag, wurden Autobomben benutzt. Zwei Autobomben wurden im Baskenland selbst gezündet, bei denen insgesamt elf Menschen verletzt wurden. Bereits in der Nacht zum Sonntag hatte die ETA die erst Bombe vor dem Hauptsitz einer Sparkasse in der baskischen Regionalhauptstadt Vitoria detonieren lassen, wodurch schwere Sachschäden entstanden. Wenige Stunden danach wurde in der baskischen Ortschaft Ondarroa eine Autobombe vor einem Polizeikommissariat gezündet, wo elf Menschen verletzt wurden. Bei einer weiteren Explosion einer Autobombe in der nordspanischen Küstenstadt Santoña, wurde ein Soldat getötet. Sechs weitere Menschen wurden bei diesem Anschlag verletzt. Die Autobombe in der Kleinstadt Santoña, detonierte vor einer Militärakademie. Diese diente den Streitkräften auch als Feriendomizil. Nach Angaben der Ermittler, enthielt die dort verwendete Autobombe rund 80 bis 100 Kilogramm Sprengstoff, deren Wucht dann auch schwere Schäden an Gebäuden im Umkreis von 400 Metern anrichtete. Zwar warnte wenige Minuten vor der Explosion, ein anonymer Anrufer im Namen der ETA vor der Bombe, jedoch reichte die Zeit nicht aus um das Militärgebäude räumen zu lassen. Während der Evakuierung der Akademie explodierte die Autobombe und verletzte dabei einen 46-jährigen Feldwebel tötlich, der beim verlassen des Gebäudes von der Detonation überrascht wurde. Der Soldat ist ist in diesem Jahr schon das dritte Terror-Opfer der ETA. Seit 1986 wurden bei Anschlägen der ETA somit schon mehr als 800 Menschen getötet. Der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba teilte mit, dass zwei der bei den Anschlägen verwendeten Fahrzeuge in Frankreich gestohlen wurden. Auch gingen die Ermittler davon aus, dass alle drei Autobomben der ETA in Frankreich präpariert worden seien. Er sagte auch, dass sich „in diesen wahnsinnigen Attentaten nur die Schwäche der ETA widerspiegelt“. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero sagte in Madrid unterdessen dem Terror der ETA den Kampf an: „Die spanische Regierung wird alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, damit die Attentäter rasch festgenommen und weitere Anschläge verhindert werden.“ Man geht aus Kreisen der Befürworter der baskischen Linie davon aus, dass diese Reaktion der ETA auf die jüngsten Aktionen der spanischen Regierung zurückzuführen sind. Diese habe innerhalb der drei Tagen vom 16.-19. September, durch die spanische Justiz zwei baskische Parteien und eine baskische Bürgerrechtsorganisation verboten und 21 Bürgerrechtsaktivisten zu insgesamt mehr als 200 Jahre Haft verurteilt. So so heißt es laut Info Nordirland/Baskenland: Alle drei Organisationen haben bislang ihre politische oder Bürgerrechtsarbeit friedlich, mit demokratischen Mitteln umgesetzt. Unter einer Rechtsprechung, die rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichtet ist und die nach geltendem Demokratieverständnis in Europa selbstverständlich sein sollte, wäre es nicht einmal zu einer Anklage gekommen, auch nicht in Spanien. Alle drei Organisationen wurden jedoch von Sondergerichten unter Anwendung spezieller Sondergesetze abgeurteilt. Diese gelten immer dann, wenn das Zauberwort "Terrorismusverdacht" ins Spiel kommt. Als Begründung erklärten die Richter die Organisationen zu Bestandteilen der bewaffneten baskischen Organisation ETA (Euskadi Ta Askatasuna, Baskenland und Freiheit) und damit zu "Terroristen ohne Waffen". In Spanien hat man seit 2002 die Parteiengesetze angepasst, was Gegner als Sondergesetz unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung gegen alle basischen Parteien ansehen. Das Gesetzt verlangt dabei eine explizite Distanzierung von der Gewalt. Einige Organisationen, wie die baskische, linke Unabhängigkeitsbewegung der Izquierda Abertzale, sehen jedoch als Ursache für die ETA ,als Folge des politischen Konfliktes und der Gewalt auf beiden Seiten, aber primär jedoch die Gewalt des spanischen Staates. Sie lehnen eine Distanzierung daher ab und fordern damit einen Prozess der gemeinsamen Konfliktlösung. Damit gibt man jedoch der spanischen Regierung jenen Handlungsspielraum, den sie hierfür gerne ausnutzt. So war die baskische Partei Batasuna (Eiheit), die erste Partei, welche aufgrund des geänderten Parteiengesetzes im dJahr 2003 verboten wurde. Diese klagte jedoch gegen das Verbot durch den spanischen Staat, vor dem Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR), welcher im Dezember 2007 ihre Klage annahm. Hier kommen deutschen Beobachtern Erinnerungen an den Versuch der deutschen Bundesregierung auf, wie man in Deutschland ohne Erfolg, die NPD als Partei verbieten lassen wollte. Der Verbot wurde allerdings nicht vor dem Europäischem Gerichtshof entschieden, sondern wurde vom Bundesverfassungsgericht der BRD selber, als ungültig erklärt. Hier jubeln nun Gegner der spanischen Regierung und werfen ihr undemokratisches Verhalten vor, da sie versuche 200.000 Wählern ihr Recht auf freie Wahlen vorzuenthalten. Dabei sollte man aber auch nicht vergessen, dass auch diese Regierung ein Werkzeug der Demokratie ist und von der Mehrheit der Spanier in das Amt gewählt wurde, denn die Mehrheit der Spanier distanziert sich vom Terror, dessen Anschlägen und der ETA. Sie ist den ewigen Terror leid und hat wenig Sinn und Verständnis für deren Motivation. Mann muss schon genau hinschauen um zu sehen, wer hier wann welches demokratische Instrument vermeintlich zum Gutem oder Schlechtem missbraucht. Nicht immer sind die gewählten Mittel gerechtfertigt oder rechtfertigen gar den Zweck. Aber abgesehen davon, rechtfertigt heutzutage nichts, den Terror der ETA. Denn auch für diese Aussage, ist die überwiegende Mehrzahl der Spanien oft genug, demonstrativ auf die Straße gegangen.
  12. Donnerstag, 28. August 2008 Nach dem Bombenanschlag in Ferienort Torremolinos, gab es am 17. August zwei weitere Anschläge der ETA in Málaga, ebenfalls an der Costa del Sol. Die baskische Untergrundorganisation ETA will mit diesen zielgerichteten Anschlägen auf die Badeorte die Wirtschaft Spaniens angreifen und damit die Regierung. Laut Angaben der Polizei wurde dabei niemand verletzt. Nennenswerte Sachschäden entstanden dabei auch keine. Am Sonntag detonierte am Badestrand von Guadalmar in der Nähe des Flughafens der Hafenmetropole Málaga eine Bombe. Wenige Stunden später detonierte ein zweiter Sprengsatz im Jachthafen des nahegelegenen Badeortes Benalmádena. Etwa 4000 Urlauber und Touristen folgten den Anweisungen der Polizei und räumten den Strand und den Jachthafen, welche aufgrund von telefonischen Warnung durch Sicherheitskräfte geräumt wurden. Im Namen der ETA hatte ein Anrufer vor insgesamt drei Sprengsätzen gewarnt. Nach Angaben des Rundfunks der Polizei, wurde die dritte Bombe erst nach einer mehrstündigen Suche unter einer Autobahnbrücke in Málaga gefunden und neutralisiert. Die Schnellstraße zwischen Málaga und der Touristenhochburg Torremolinos, ebenso wie die Autobahn zum Flughafen der Metropole, war zeitweilig während der Suchaktion gesperrt worden, was ein Verkehrschaos auslöste. Die drei Bomben war mit Sprengsätzen geringer Wirkung ausgestattet gewesen. Seit Beginn, hatte man kein Zweifel daran, dass die ETA hinter diesen Anschlägen stand. Die Terror-Organisation hatte bereits im Juli eine Bombe in Torremolinos gezündet und vier weitere Anschläge in Nordspanien auf touristische Einrichtungen an der Atlantikküste verübt und bei denen ebenfalls niemand verletzt worden war. Ziel dieser seit 30 Jahre andauernden Anschläge ist es für die Separatisten der Versuch, die spanische Regierung zu destabilisieren indem sie durch die Anschläge auf Ferienorte in Spanien, den Tourismus in Spanien schaden.
  13. Donnerstag, 31. Juli 2008 Nach der kürzlichen Bombendetonation in an der Costa del Sol im Ferienort Torremolinos, versichert das Auswärtige Amt von Spanien, dass Spanien nach wie vor ein sicheres Land sei. So wiegelt man ab, dass es sich nur um eine kleine Bombe gehandelt hat, bei der auch niemand verletzt worden war. Somit würde sich an der Sicherheitslage für Spanien nichts ändern und das Land sei weiterhin sicher für Bewohner, Urlauber und Touristen. Auf generelle Gefahren weißt das spanische, Auswärtige Amt jedoch trotztem, auf seiner Webseite zur baskischen Untergrundorganisation ETA und islamischen Terroristen in Spanien hin: "Die baskische Terrororganisation ETA hat in den letzten Monaten weitere Anschläge und Anschlagsversuche verübt. In ganz Spanien, auch in Tourismusregionen, ist mit weiteren terroristischen Aktivitäten der ETA zu rechnen. Das spanische Innenministerium hat daher verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an belebten Plätzen und wichtigen Infrastruktureinrichtungen ergriffen. Vor der Durchführung von Anschlägen auf touristische Ziele hat die ETA in der Regel die Sicherheitsbehörden gewarnt. Vor Anschlägen auf Repräsentanten des Staates oder der Sicherheitsbehörden wird hingegen in der Regel auch dann nicht gewarnt, wenn die Gefahr besteht, dass unbeteiligte Dritte zu Schaden kommen. Der ETA nahestehende Jugendliche zetteln vor allem im Baskenland immer wieder Straßenkrawalle an, bei denen auch Fahrzeuge Unbeteiligter zu Schaden kommen. Am 11. März 2004 wurden islamistische Bombenattentate auf Vorortzüge in Madrid verübt, die 191 Menschen das Leben kosteten. Trotz erhöhter Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden können weitere islamistisch motivierte Anschläge nicht ausgeschlossen werden."
  14. 02.01.2008 Für die jüngsten Terroranschläge und Bombenanschläge, übernahm die baskische Untergrundorganisation Eta die Verantwortung. Gleichzeitig kündigte sie weitere Terroranschläge an. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums (Ministerio del Interior) wurden bei Anschlägen zwischen 1960 und 2003 insgesamt 817 Menschen von der ETA getötet, darunter 339 Zivilisten.
  15. In den Nachrichten lief ja, dass der ETA-Chef verhaftet wurde. Ist damit die ETA zerschlagen oder organisieren sich die Terroristen da so, dass automatisch ein anderer nachrückt? Ich kenne mich da leider nicht so gut aus, aber ich wünsche es den Spaniern schon, dass sie nicht mehr so von der ETA terrorisiert werden.:spanien2:
  16. Nach den gestrigen Bombenanschlag auf den Ferienort Torremilinos an der Costa del Sol gibt heute das Auswärtige Amt in Spanien Entwarnung und versichert, dass Spanien weiterhin ein sicheres Land ist. Die Bombe sei klein gewesen und es wurde keiner verletzt. Genau betrachtet kann man sagen, dass dieser Anschlag durchaus auch anders hätte ausgehen können, aber die ETA ist nach wie vor im Land aktiv und auch islamische Terroristen dürfte es weiterhin in Spanien geben. Jedoch nüchtern betrachtet, gibt es diese Gefahr der ETA-Anschläge schon seit langem in Spanien, nur die Komponente der islamischen Terroristen ist neu hinzugekommen. Letzte Komponente betrifft aber fast im gleichen Maße auch andere europäische Urlaubsländer. So gesehen ist die Gefahr in Spanien weder größer noch kleiner geworden.