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  1. Liebe Spanien-Freunde, ich habe ein verzwicktes Problem mit meinem Rentenantrag hier in Spanien. Obwohl ich seit 23 Jahren in Spanien lebe, brauche ich den Ratschlag Gleichgesinnter. Ich habe in Deutschland insgesamt 24 Jahre und 10 Monate (1975-1996, 2010-2012) in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt. Hiervon waren 8 Jahre Anrechnungszeiten für ein Hochschulstudium, welches ich 1992 erfolgreich abschloss. In Spanien habe ich insgesamt 20 Jahre (1997-2009, 2013- 2020) ins INSS eingezahlt. In Summe sind das 44 Jahre und 10 Monate. Mit dieser Anzahl an Beitragsjahren könnte ich in beiden Ländern mit 63 - genau gesagt am 19.03.2020 - in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Ich habe deshalb im November in beiden Ländern meinen Rentenantrag mit Wirkung zum 01.04.2020 gestellt. Bei der Deutschen Rentenversicherung ging alles reibungslos. Mein Antrag wurde genehmigt, die Spanischen Beitragszeiten wurden anerkannt und ich erhalte seit April 2020 meine Rente mittels Überweisung auf mein Spanisches Konto. Auf der Spanischen Seite gab es mehr Schwierigkeiten. Zunächst wurde die Annahme meines Antrages bis zu meinem 63. Geburtstag (19.03.2020) verweigert. (Ist leider gesetzlich so geregelt!) Ich fragte mich natürlich, wie die das hinkriegen wollen, wenn ich bereits 10 Tage später in Rente gehen will. Aber ich erhielt die Antwort, dass die Rente später nachgezahlt wird. So verließ ich mein letztes Unternehmen hier in Spanien am 31.03.2020 in der Gewissheit, dass noch alles klappen würde. Am 15.06.2020 erhielt ich von der Seguridad Social den Bescheid, dass mein Rentenantrag abgelehnt wurde. Ich könne frühestens in zwei Jahren in Rente gehen. Knackpunkt für deren Entscheidung ist, dass meine Studienzeit in Deutschland (acht Jahre) keine rentenrechtliche Anerkennung in Spanien findet. Hiermit bin ich nicht einverstanden und werde Widerspruch einlegen. Ich habe bereits einen Spanischen Anwalt kontaktiert. Die Gesetzeslage in Spanien ist tatsächlich so, dass Studienzeiten nicht auf Zeiten für die vorzeitige Pensionierung angerechnet werden. Aber ich bin der Ansicht, dass entsprechend den internationalen Abkommen die von Deutschland gemeldeten Zeiten so akzeptieren müssen, wie sie gemeldet werden. M.E. darf die Seguridad Social keine Zeiten aus dem Deutschen Rentenverlauf herausnehmen und sie rentenrechtlich für ungültig erklären. Anrechnungszeiten sind in Deutschland Pflichtbeitragszeiten gleichgestellt. Gibt es jemand unter Euch, der sich hier ein wenig auskennt? Für mich wird es ein wenig eng, weil ich durch diese Situation seit April kein ausreichendes Einkommen habe. Un cordial saludo, Arandanito
  2. Liebe Spanien-Freunde, Ich möchte mich mit diesem Beitrag weder beschweren, noch um Rat bitten, da das Problem inzwischen gelöst wurde. Dennoch möchte ich gern berichten, wie es einem ergehen kann, wenn Widersprüche im Internationalen Recht durch eine Person ausgenutzt werden. Wie ich in einem anderen Beitrag geschrieben habe, bin ich 1997 von Berlin nach Tarragona gezogen, weil ich meinen Kindern, die mit meiner geschiedenen Ehefrau in Alicante wohnten, näher sein wollte. Als die Kinder volljährig wurden und alle eigene Einkünfte hatten, kamen wir zu der Einigung, keine Unterhaltszahlungen mehr zu zahlen. Mein Fehler war, das nicht schriftlich festzuhalten, da ich meinte, mit den Einkommensnachweisen aller Beteiligten ausreichend abgesichert zu sein. Fünf Jahre später war das Verhältnis zu meiner Ex allerdings nicht mehr so gut, doch es überraschte mich trotzdem, als sie die Nachzahlung von Unterhalt für die letzten fünf Jahre verlangte, natürlich mit Zinsen und allen anrechenbaren Kosten. Als Beweis legte sie das Deutsche Scheidungsurteil vor, welches in Deutschland inzwischen nicht mehr einklagbar war, aber mit den unterschiedlichen Verjährungszeiten in Spanien plötzlich wieder lebendig wurde. Ohne mich anzuhören, verurteilte die erste Instanz mich zu einer Zahlung von rund 50.000 Euro. Zu dieser Verurteilung führten folgende irreführende Faktoren: - Ansprüche aus dem Deutschen Scheidungsurteil waren nach Deutschem Recht verjährt, in Spanien aber nicht, - Da wir beide nun unseren Wohnsitz in Spanien hatten, war der Gerichtsstand nicht mehr Berlin, sondern Alicante, mit der Konsequenz der Beurteilung eines Deutschen Scheidungsurteils mit Spanischen Gesetzen (absurd!) - Ex forderte Unterhaltsnachzahlungen im Namen der inzwischen volljährigen Kinder, ohne deren Vollmacht zu haben. Wurde von der ersten Instanz aber nicht überprüft - Die Spanischen Behörden haben sich nicht mit den Deutschen Behörden in Verbindung gesetzt, um die Höhe der Nachzahlung festzulegen, wie es das Europäische Recht verlangt. Dann hätte sich schnell herausgestellt, dass es hier nichts mehr zu holen gibt. Außer der Verurteilung zur Zahlung dieses Betrages wurde mein Gehalt und meine Wohnung provisorisch gepfändet. Es blieb mir ein Existenzminimum, mit dem ich gerade meine Hypothek zahlen konnte, was aber zum Leben nicht reichte. Provisorisch pfänden heißt, es wird erst einmal alles eingezogen und dann schaun wir mal, wer Recht hat. (Erst schießen und dann fragen.) Ihr werdet verstehen, dass ich mich im ersten Moment wie in einer ausweglosen Falle gefühlte habe. Aber dann wurde mir klar, ich muss hier kämpfen oder ich komme hier wirklich nicht mehr heraus. So habe ich mich fast einen ganzen Sommer lang mit Europäischem Recht beschäftigt und meinem Anwalt, der hier überfordert war, entscheidende Tipps gegeben. Und tatsächlich, wir haben den Prozess gewonnen. Hätte ich das Feld allein meinem Anwalt überlassen, würde ich heute vielleicht unter einer Brücke wohnen. Ach ja, damit war das ganze Theater aber noch nicht zu Ende: - ich wurde erst drei Monate später über den gewonnenen Prozess informiert, bis dahin wurde mein Gehalt weiter gepfändet; - ich hatte Probleme, mein gepfändetes Geld wieder zurückzuerhalten. Es war so einfach, ein Teil meines Gehaltes direkt vom Arbeitgeber abzuzweigen. Da man jedoch nicht gewohnt war, dass auch Männer Unterhaltsprozesse gewinnen können, wussten die Behörden nicht, wohin damit. Also wieder kämpfen und am Ende konnte ich auch das hinkriegen. Auf meinen Anwaltskosten bin ich jedoch sitzengeblieben weil meine Ex sich als nicht zahlfähig erklärte. Dieses Spiel hat meine Ex insgesamt drei Mal mit mir gespielt; habe alle drei Prozesse gewonnen. Bis der Richter im dritten Urteil meine Ex als absolut bösgläubig („absoluta mala fé“) betitelte. Seit dem ist Ruhe. Meine Botschaft für Euch ist nur, in schwierigen Situationen nicht gleich das Handtuch zu werfen. Wenn Ihr einen Fall habt, der absolut ungerecht erscheint, es gibt einen Ausweg. Man muss sich nur erst auf den Hodenboden setzen und selbst analysieren Für diejenigen, die erst noch nach Spanien kommen wollen: Man kann hier wirklich relax leben, solange alles glatt läuft. Aber im Leben läuft halt nicht alles glatt. Damit muss man aber rechnen. Viele Grüße Arandanito