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8 Ergebnisse gefunden

  1. Die Billigfluglinie Ryanair hat halt so den ein oder anderen, nicht ganz so netten Ruf. Die folgende spanische Musikgruppe namens Sidonie, haben wohl ihrerseits ein paar nicht so ganz nette Erfahrungen mit den Flugbegleitern bzw. Stewardessen von Ryanair gemacht. Dies besingen sie nun in einem kurzem Lied, und singen dort mit einem nicht ganz überhörbaren, sarkastischen Ton, dass sie Ryanair lieben und deren freundliche Flugbegleiter. SIDONIE SE MARCA UNA CANCION PARA RYANAIR Persönlich habe ich bisher keine Probleme mit den Flugbegleitern von Ryanair gehabt, befand mich aber auch nicht in einer brenzligen Situation, als dass diese hier gefordert gewesen wären. Sie sind ja in der Tat oft eher, nur zum Verkaufen da und das den ganzen Flug über Ich kenne unterdessen ein wahre Geschichte, wo die Flugbegleiter, warum auch immer, die Toilettenbenutzung komplett untersagt hatten. Dies war dann einer Mutter mit ihrem weinendem Kind zu viel und sie sagte, entweder ihr Kind kann eine der Toiletten benutzen oder es verrichtet sein Geschäft mitten auf dem Flur. Wie zu erwarten, durfte dann das Kind die Toilette benutzen
  2. Manchmal ist es doch der Markt selbst, der sich von alleine reguliert. Da machte Spanair 2012 als spanische Fluggesellschaft dicht und schon 2013 gibt es eine neue spanische Fluggesellschaft. Evelop Airlines wurde 2013 von der spanischen Reise- und Hotelkonzern-Gruppe Barceló gegründet. Also irgendwie scheint hier doch ein gewisser Markt und Bedarf vorhanden zu sein, der nun von Evelop aufgegriffen wird. Deren Flugzeuge erkennt man am kurzem "op!" auf der Heckflosse, welche nicht für die letzten beiden Buchstaben des Namens stehen sollen, sondern für "Ozean und Paradies". Dies gibt dann auch die Marschrichtung der Flugzeugflotte an, denn es sollen Urlaubs- und Ferienflieger sein. Zur Zeit setzt man hierbei auf Flüge innerhalb von Spanien, als auch nach Skandinavien und in die Karibik. Das ganze geht man Stück für Stück an und so verfügt Evelop Airlines zur zeit über drei Flugzeuge. Zwei Airbus A320-214, für die Kurzstrecken und jeweils 180 Passagiere und einem Airbus A320-300, für Langstreckenflüge und 388 Passagiere. Die Besatzung besteht hierbei aus 39 Piloten und 117 Flugbegleitern. Wusste gar nicht, dass man so viel Personal und Piloten für drei Maaschinen benötigt. Der Heimatflughafen ist Palma de Malorca und von Lanzarote will Evelop die spanischen Städte Barcelona, Bilbao und Zaragoza aus anfliegen. Von Teneriffa Süd sollen die Städte Barcelona, Valencia und Zaragoza angeflogen werden. Von Gran Canaria sind es dann Mahón und Valencia. Bei den Langstrecken will man sich vorerst nur auf Skandinavien, Kuba und Mexico konzentrieren, Deutschland scheint hier ein nicht so attraktiver Markt zu sein. Ob dies an den deutschen Anbietern und Billigangeboten von Ryanair liegt? Ich bin gespannt, wie sich Evelop in Zukunft macht und ob sie hier gesund und vernünftig am Markt wachsen können.
  3. Die spanische Fluggesellschaft Iberia Líneas Aéreas de España steckt in der Krise und ist zudem noch in einem Heimatland gefangen, welches ebenso in der Krise steckt. Mit allen Mitteln versucht man sich aus den wirtschaftlichen Problemen zu retten. Da wären zum einen der Streckenabbau, bzw. dem ausdünnen des Streckennetzes und natürlich das klassische Mittel, der Abbau von Arbeitsplätzen. So sollen unter anderem Strecken nach Lateinamerika und in die Karibik abgebaut bzw. komplett aus dem Flugplan genommen werden. Würden man so Flüge nach und von Uruguay, Kuba oder die Dominikanische Republik aus dem Programm nehmen, hätte dies auch Folgen für den wirtschaftlichen Handel zwischen Spanien und Lateinamerika, denn hierzu müssten sowohl Privatpersonen, als auch Geschäftsleute solche Flüge über den Umweg London abwickeln. Dieser Umweg würde durchaus auch seinen höheren Preis haben. Immerhin hätte das schon seinen Grund, nach der Fusion von Iberia mit British Airways (BA). Dabei gilt Lateinamerika als der wichtigste Markt für Iberia und Analysten fragen sich schon, ob man hier nicht am falschem Ende spart? Auch Berlin selbst steht als Flugstrecke auf den Abschussplan, denn die Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten Berlin und Madrid, sei für Iberia unrentabel geworden. Selbst die spanische Regierung steht diesem Streckenabbau kritisch gegenüber und verlangt gegenüber der Fluggesellschaft garantierte Verbindungen nach Latein-Amerika. Man kann natürlich viel fordern, aber kann man dies als Land auch tatsächlich gegenüber einem Unternehmen einfordern, welches mit einer englischen Fluggesellschaft fusionierte? Insgesamt sollen zudem 4500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zwar protestieren hier die Mitarbeiter gegen die Stellenstreichung und gegen die Lohnkürzungen, aber angesichts der Krise im Heimatland scheint dies ein aussichtsloser Kampf zu sein. Viele fürchten sogar, dass durch die Fusion mit British Airways, eine kalkulierte Zerschlagung der Fluggesellschaft angestrebt wird. Von der Führung kommt dagegen die Aussage, dass die Gesellschaft jeden Tag 1,7 Millionen Euro verbrennen würde und es ums Überleben von Iberia geht.
  4. 2008 machte Spanair wegen eines Flugzeugunglücks beim Start, traurige Schlagzeilen. Damals vermutete man Pfusch, welcher seinen Ursprung bei Einsparungen und Kostendruck haben sollte. Nun hat die spanische Fluggesellschaft ihren Betrieb bis auf weiteres eingestellt. Spanair hat es in den letzten Jahren nicht geschafft, aus den roten Zahlen heraus zu kommen und so steht die spanische Fluggesellschaft nun kurz vor der Pleite. Als viertgrößte Fluggesellschaft Spaniens, hatte Spanair immer wieder unter den Druck von Billigfliegern und deren Angeboten zu leiden. Man rechnet damit, dass Spanair in den nächsten Tagen Insolvenz anmelden wird. Nun geht es darum den Schaden für die Passagiere zu begrenzen und so forderte das für den Luftverkehr zuständige Ministerium Spanair auf, hier die Ticketpreise zu erstatten und ebenso alternative Beförderungsmöglichkeiten für die Passagiere zur Verfügung zu stellen und somit ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Nette Worte, aber ob dies dann wirklich so kommt, ist fraglich. Denn ansonsten hätte es nicht so einen kurzfristigen und abrupten Betriebsstop gegeben. Zuvor hatte Spanair vergeblich versucht, sich mit der Fluggesellschaft Qatar Airways über eine finanzielle Partnerschaft zu einigen, war jedoch gescheitert. Diese wollten für 116 Millionen Euro, knapp 49 Prozent der Anteile übernehmen. Auch ließen sich keine weiteren Investoren auftun. Dies war dann wiederum der Grund für den wichtigsten Anteilseigener, der Region Katalonien, wegen der aktuellen Krise, keine weiteren Kredite zu geben. Somit fiel ein Notkredit in Höhe von 10,5 Millionen Euro aus. 2009 erst wurde Spanair in deine Aktiengesellschaft umgewandelt, wobei hier die Region Katalonien einen Großteil der Anteile hält, aber auch die skandinavische Fluggesellschaft SAS ist an Spanair beteiligt. Ausländische Touristen sind von diesem Betriebsausfall weniger betroffen, da Spanair hauptsächlich im Inland Spaniens fliegt. Dies dürfte die knapp 4000 direkt und indirekt davon betroffenen Mitarbeiter weniger trösten. Auf lange Sicht evtl. sogar eine gute Entscheidung, da sich die nun auftuende Lücke, jetzt wohl von anderen Fluggesellschaften gefüllt wird, welche hier ohne staatliche Hilfe diese Routen wirtschaftlich betreiben werden. Sollten gewisse Routen auch tatsächlich nicht rentabel für den Flugbetrieb sein, könnte hier dann sogar der Bahnbetrieb gestärkt werden. Mal schauen inwieweit sich hier der Markt, ohne staatliche Subventionen reguliert.
  5. Beste Fluggesellschaft

    Hallo, ich möchte diesem Sommer mal wieder nach Spanien. Ich war schon öfter dort, doch der Flug war meist eine Tortour und das würde ich diesmal gerne ändern. Ich bin sehr groß und die Beinfreiheit war immer so gering, dass ich mich wirklich gequält habe. Kennt ihr eine Fluggesellschaft, wo die Beinfreiheit sehr gut ist und auch der Service?
  6. Wer denkt schon daran, dass er aufgrund einer Erkrankung, schwerwiegender Verletzung oder eines Zwischenfalls in der Familie eine Reise nicht mehr antreten kann? Vorsorge ist hier besser als später das Nachsehen zu haben und für diesen Zweck gibt es die Reiserücktrittversicherungen, denn wer diese nicht vorab abschließt, bleibt auf den gesamten Kosten einer Reise hängen. Finanztest hat hierzu neben den reinen Versicherungen auch Policen von Fluggesellschaften untersucht. In der Regel ist es so, je kürzer der Ausfall vom Urlaub bekannt wird, desto höher fallen die Stornokosten aus. Hat man hier keine Reiserücktrittsversicherung, trägt man diese Kosten selbst. Im anderen Fall, kann die Versicherung für einen Großteil der Kosten aufkommen. Auch ärgerlich, wenn der Reiserücktritt aufgrund einer Krankheit oder Unfalls, erst verspätet oder vorzeitig angetreten werden muss. Auch hier können Versicherungen einspringen, jedoch nur wenn ein so genannter Vollschutz im Versicherungstarif enthalten ist. Für den Test wurden durch diesen Komplettschutz, derartige Policen besser bewertet. Wie ich finde, auch zu recht. Als beste Tarife mit Vollschutz im Test, wurden jene von ERV und HanseMerkur bewertet. Der Unterschied in beiden Versicherung liegt darin, dass HanseMerkur zwar presigünstiger ist, dafür aber bei ambulanten Behandlungen von Erkrankungen, ein Selbstbehalt anfällt, wogegen beim Tarif der ERV, auf diesen verzichtet wird. Auch Rücktrittspolicen von Billigfluggesellschaften wurden bei Finanztest getestet. Die einzige Police mit einer guten Absicherung fand man hier nur bei Condor. Sie bat sogar als einige neben einer Police für Einzelpersonen auch eine komplette Police für die Familie an (Familienpolice). Der Billigflieger Ryanair fällt hier wie gewohnt aus dem Rahmen, da hier nur das komplette Reiseschutzpaket einer irischen Versicherung angeboten wird. Da aber das irische Recht und deren Bedingungen so viele Einschränkungen enthält, war diese Versicherung mit den anderen getesteten Tarifen nicht vergleichbar und daher hat sich Finanztest zu keine Urteil über diese Versicherung überwunden. Dies jedoch spricht wohl für sich, wie ich denke Für den Verbraucher, Reisenden und Versicherten jedoch gilt, dass sobald ein Versicherungsfall auftritt, wie zum Beispiel ein schwere Erkrankung bei der man die Reise nicht antreten kann, sollte man sich umgehend ein Attest vom Arzt besorgen und dies der Versicherung unter Vorlegung des Attestes, auch melden. Bemerkenswert ist auch, dass viele Versicherer in ihren Versicherungen und Bedingungen, ein Haftung für alle Ereignisse ausschließen, mit denen zur Zeit der Buchung zu rechnen war. Dies schließt kurioserweise dann auch Krankheiten mit ein. Hier kann es dann durchaus dazu kommen, dass man als Versicherter selbst einen Gutachter beauftragen muss und eine endgültige Entscheidung erst vor Gericht geklärt wird, ob eine Krankheit tatsächlich unerwartet oder vorhersehbar war. Daher sind für solche Vertragsabschlüsse klare Versicherungsbedienungen wichtig, welche zwar einen späteren Streit mit der Versicherung nicht unbedingt ausschließen, aber doch erheblich mehr Klarheit ins Spiel bringt. Eine Reise und Urlaub muss aber nicht nur verfrüht Enden, wenn man selbst durch einen Unfall oder Krankheit davon betroffen ist. Dies kann durchaus auch der Fall sein, wenn ein Familienmitglied, nächster Verwandter oder guter Bekannter zu Hause davon betroffen ist. Ein guter Tarif weitet dies sogar auf den erweiterten Bekanntnkreis auch auf entfernte Verwandte und betreuende Personen von Pflegebedürftigen, welche hier nicht mitreisen. Nun stellt sich die Frage, wann sich eine Vollschutzversicherung überhaupt Lohnt? In der Regel ist dies bei teuren Reisen oder dem Urlaub mit Kindern der Fall. Beim einen sind es die hohen Kosten, beim anderen das erhöhte Risiko, welches eine solche Versicherung wieder wett macht. Die Tabelle zu den Reiserücktrittversicherungen findet man hier: Reiserücktrittsversicherungen - Reiserücktrittskostenversicherungen 12/2010 - Test - Stiftung Warentest
  7. Aus der Erinnerung heraus meine ich war es Anfang September 2008. Unsere Tochter war damals 1 Jahr alt. Meine Freundin (die Mutter), glühender Schalke-Fan, hatte die Idee, nach Madrid zu düsen, weil dort ihr Club bei Atlético antreten musste. Ich war von der Idee angetan, denn wir hatten auch damals schon feste Verbindungen nach Valladolid und ich freute mich darauf, Freunde dort zu besuchen. Kurzum: Ein kurzer Trip über 2-3 Tage, von Deutschland über Valladolid nach Madrid und zurück. Unter Berücksichtigung des Zeitfensters, suchten wir günstige Verbindungen. Schliesslich entschieden wir uns für: - mit Air Berlin von Berlin-Tegel nach London-Stansted - mit Ryan Air von London-Stansted nach Valladolid - in Valladolid bei Freunden nächtigen und nächsten Tag weiter mit der Bahn nach Madrid - während meine Freundin abends ihr Spiel in Madrid sehen würde, würde ich mit unserer Tochter mit EasyJet noch am selben Abend direkt von Madrid nach Berlin-Schönefeld zurückfliegen. Wir kamen nur bis London-Stansted. Ryan Air war pünktlich und ohne uns abgeflogen. Der Grund dafür war, dass AirBerlin mit 35 Minuten Verspätung in die Luft ging. Die Maschine holte natürlich nichts auf, sondern die Landung verzögerte sich sogar noch, weil das Flugzeug wegen der Verspätung sich natürlich hinten anstellen musste. Es war ein wunderbarer Spätsommertag. Es gab keinerlei Beeinträchtigungen, keinen Nebel, keine Vulkanasche, kein Schneefall, keine vereiste Maschine ... nichts! Die Air Berlin-Maschine, die wir gebucht hatten, war die 1.Maschine am superfrühen Berliner Morgen, die abheben sollte. (Ich glaube, 06.35 Uhr oder so ...) In London-Stansted hätten wir 80 Minuten Übergang gehabt. Nach Abzug der üblichen (und auch von Ryan Air eingehaltenen) 40 Minuten eben dann netto 40 Minuten. Bei der Buchung hatte ich mir natürlich über das eher schmale Zeitfenster Gedanken gemacht. Aber es gab keine bezahlbare Alternative und ich "tröstete" mich damit, dass wir Sommer hatten und das Flugzeug quasi als 1.Maschine vom Flughafen Berlin-Tegel abheben sollte. Darüber hinaus waren unsere Erfahrungen mit Flügen nach London-Stansted durchweg positiv in Hinblick auf die tatsächlichen Flugzeiten. Sie wurden eher unterschritten. Was war also an dem betreffenden Morgen passiert? Eine Air Berlin Mitarbeiterin verkündete so etwa 10 Minuten vor der eigentlichen Abflugszeit, dass die Maschine noch aufgetankt werden müsste! Daher würde sich das Einsteigen etwa 10 Minuten verzögern. Aus 10 Minuten wurden schnell 20 Minuten und dann standen wir noch weitere 15 Minuten unbewegt auf dem Flugfeld rum. Bis heute bin ich mir 100%ig sicher, dass die Auftankgeschichte frei erfunden war. Mein Bruder war Flugzeugmechaniker bei der Lufthansa. Er hat seinerzeit ausschliesslich nachts gearbeitet. Das Auftanken der Flugzeuge gehörte auch zu seinem Job. Das Air Berlin-Flugzeug war nicht um 05.30 Uhr morgens in Berlin gelandet (jedenfalls nicht mit Fluggästen). Wenige Wochen vorher war die Spanair-Maschine kurz nach dem Start abgeschmiert. Ich weiss, dass die Fluggäste auf solche Vorkommnisse sensibel reagieren. Air Berlin weiss das auch. Es würde mich nicht wirklich wundern, wenn es eine zumindest direkt nach diesem Unglück eine interne Dienstanweisung gegeben hätte, einen kurz vor dem Start festgestellten technischen Defekt an einer Maschine nicht "herauszuposaunen". In London-Stansted waren wir dann gestrandet. Einen Weiterflug nach Valladolid gab es nicht. (Provinzflughafen, der seinerzeit von Ryan Air einmal täglich angesteuert wurde.) Und das mit einem 1jährigen Kind (in der Kinderkarre). Ein Alptraum. Also, zurück nach Berlin. Die einzige Fluggesellschaft, die einen Rückflug vor dem Sonnenuntergang(selbstverständlich zu einem königlichen Preis!) anbot, war ... Air Berlin! Das Ende vom Lied war, dass ich den unverschämten Flugpreis an Air Berlin für den Rückflug zahlte und meine Freundin auf dem Flughafen London-Stansted verblieb, um am nächsten Tag nach Valladolid zu fliegen (um dann letztendlich nach Madrid zu kommen). Zurück in der Heimat setzte ich Air Berlin schriftlich von der Horrortour in Kenntnis. Ich verlangte von Air Berlin k e i n e n Schadensersatz. Ich bat lediglich darum, mir im Wege einer kulanten Handhabung beim Flugpreis für den Rückflug nach Berlin-Tegel entgegenzukommen. Air Berlin lehnte ab. (Sie hatten sich ja n i c h t s vorzuwerfen ...). Da das Schreiben natürlich von der Beschwerdestelle abserviert worden war, richtete ich dieses Schreiben (und die Antwort dazu) direkt an die Geschäftsführung von Air Berlin. Nach etlichen Monaten erhielt ich ein Schreiben der Geschäftsführung. Man "bedauerte" meine Erschwernisse und wollte sich mit einem 10,- EUR-Gutschein (anzurechnen auf die nächste Air Berlin-Reise) aus der Affäre ziehen. Ich unternahm keine weiteren Schritte, weil nach Rücksprache mit einem Anwalt keinerlei Aussichten bestehen, eine Fluggesellschaft zu belangen. Ich ärgere mich bis heute, dass ich den 10,- EUR-Gutschein n i c h t zusammen mit weiteren 10,- EUR in bar an die Geschäftsführung zurückgeschickt habe. Das ist das Einzige was ich mir vorwerfe! Seit Sommer 2008 ist Air Berlin für mich "die" NO GO - Fluggesellschaft. Niemals in meinem Leben werde ich ein weiteres Mal eine Air Berlin-Maschine betreten. Wenn ein anderer Flug 50,- EUR mehr kostet (und alternativlos ist), dann zahle ich milde lächelnd die 50,- EUR mehr. Solange ich es beeinflussen kann, wird meine Tochter ebenfalls keine Air Berlin-Maschine betreten. Ich wünsche dieser Fluggesellschaft die baldige Insolvenz - wenn es soweit ist, feiere ich diesen besonderen Moment mit meinen Freeunden ausgiebig (dafür nehme ich mir Urlaub!).
  8. Die englische Fluggesellschaft British Airways (BA) und die spanische Fluggesellschaft Iberia haben schon lange an einer gearbeitet. Nun haben beide Unternehmen ihre Fusion besiegelt und müssen sich nun nur noch die Erlaubnis der Aktionäre und der Europäische Kommission holen. Die britischen und spanischen Behörden haben derweil schon ihre Zustimmung gegeben und die nationalen Fluglizenzen bestätigt. Wenn diese Fusion klappt, dann wird daraus die weltweit fünftgrößte Fluggesellschaft der Welt. Den Vertrag für diesen Zusammenschluss haben Iberia und British Airways bereits jetzt schon unterzeichnet und soll dann Ende des Jahres 2010 komplett abgewickelt sein. Bei dieser Fusion zwischen Iberia und BA wird es aber keinen neuen Markennamen oder derartige Namens-Verschmelzung geben. Man wird weiterhin unter den eigenem Namen fliegen, sich aber die Strukturen beider Unternehmen gemeinsam zunutze machen um sich für die Zukunft zu wappnen, denn immerhin schreiben beide Unternehmen rote Zahlen und man sucht in dieser Fusion nun die Chance, sich daraus lösen zu können. Auch wenn BA und Iberia unter ihren eigenen Namen fliegen bekommt die aus der Fusion entstehenden Gruppe den Namen "International Airlines Group". Dabei wird Iberia 44% und BA 56% am zukünfitgen Unternehmen halten. Dabei ist der größte Aktionär von IAG die Bank von Madrid (Caja Madrid) mit 12%. 2009 kam der Schock für Iberia, denn erstmals seit 13 Jahren war man in die Verlust lag bei 273 Millionen Euro. British Airways hatte im vergangenen Jahr nach früheren Angaben einen Verlust von rund 400 Millionen Pfund (460 Mio Euro) gemacht. Die anvisierte europäische Konkurrenz gegen die man sich behaupten muss, heißt hier Air France-KLM und Lufthansa. Zwar hofft man in fünf Jahren den Synergie-Effekt durch die Fusion in Form von 400 Millionen Euro jährlich zu spüren, aber ob dies dann wirklich so eintrifft bleibt erst einmal abzuwarten. Denn auch in den USA hofften Ende 2008 Delta Air Lines und Northwest Airlines sich durch einen Zusammenschluss vor Verlusten zu schützen, was bisher jedoch nicht wirklich fruchtete. "International Airlines Group" möchte durch den Zusammenschluss seine Kunden ein größeres, kombiniertes Netzwerk bieten. Iberia und British Airways wollen nach der Fusion mit 408 Maschinen rund 200 Ziele anfliegen und dann pro Jahr 58 Millionen Passagiere befördern.