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5 Ergebnisse gefunden

  1. Recycling ist in Spanien lange etwas gewesen, was nur extrem ökologisch Angehauchte betrieben haben. Doch dann kam das ganze so langsam in Schwung und die Spanier wurden zusehends pfiffiger was das Thema anging. Natürlich wie immer mal zum Guten aber auch mal zum Bösen hin. Vor ein paar Jahren dann, sah ich plötzlich wie die Kunststoff-Verschlussdeckel von Flaschen im Haushalt gesammelt wurden. Nun hieß es nicht mehr, schmeiß die Flasche weg, sondern, pass ja blos auf, dass du den Flaschendeckel nicht mit weg wirfst. Aber wieso das ganze? Und dann wurde ich ein wenig darüber aufgeklärt, was ich nun lose aus meinem Gedächtnis zu rekonstruieren versuche. Die Kunststoff-Schraubverschlüsse von Trinkflaschen bestehen aus höherwertigen Kunstoffanteil oder sind aufgrund ihrer kompakteren Zusammensetzung bessere für das Recycling von Kunststoff geeignet, als der komplette der Rest einer Kunststoffflasche. Diese seien daher bei Recyclinghöfen sehr begehrt und dem entsprechend wertvoll. Um dieses Kapital nicht einfach beim normalen Recycling verpuffen zu lassen, kam man nun auf die Idee, diese gezielt Recyclinghöfen zukommen zu lassen und das dafür erhaltene Geld dann zielgerichtet in wohltätige Projekte zu stecken. Um hier eine Hausmarke anzugeben, pro Tonne PET-Deckel, würde man in etwa 200 Euro bekommen. Eine Tonne sammelt natürlich kein Mensch und daher sollte man als Kollektiv zusammen sammeln, dies dann an eine bestimmte Sammelstelle abgeben, welche dann wiederum die Flaschendeckel zur Recyvlinganlage weiterleiten. Eine tolle Idee, welche sich aber dann wohl im nächsten Jahr wieder zerschlagen hatte, weil irgendwo in der Kette wieder mal jemand dachte, dass man bei dem Geld was da so rum kommt, man selber doch viel bedürftiger ist, als irgendwelche krebskranken Kinder oder so. Auf jeden Fall würde dann plötzlich keine Flaschendeckel mehr gesammelt, als dieser kleine Skandal wohl heraus kam. Da die Idee mit der Wertstoffverwertung für Bedürftige eine gute Idee ist, wurde dann später wieder Aluminium oder so gesammelt. Hoffen wir nur, dass bei dieser Idee nicht wieder eine Geldgierige Person dazwischen hängt und die Wohltätige-Aktion damit zunichte macht.
  2. Ich meine mal in den Nachrichten gelesen zu haben, dass es in Spanien eine neue Vorschrift gibt, wonach in Restaurants und Bars, das Olivenöl und das Essig, nur noch in abgepackten Einwegbehältern serviert werden darf. Dies sollte der Hygiene diesen und sei bei Produkten wie Ketschup, Mayonnaise und Marmelade usw. schon lange üblich. Gegner dieser Vorschrift meinen, dass dies nur eine reine Absatzstrategie sei, da hier viel ungenutztes Öl/Essig dann weggeschmissen wird. Zudem würden diese Einwegverpackungen, nur mehr Müll produzieren. Egal wie, dieses Jahr macht ich tatsächlich meine erste Bekanntschaft mit diesen Einwegverpackungen. Hier sah ich die folgende Verpackungsvariante in Form von kleinen Schalen, habe es aber auch schon in flachen Tüten gesehen, wie man sie vom Ketschup her kennt. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer Halter http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7159-olivenöl-essig-salz-und-pfeffer-halter/ http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7160-olivenöl-essig-salz-und-pfeffer-im-restaurant/ Interessanterweise habe ich aber einige Tage später in einer Bar, noch die alten Glasbehälter zum spanischem Salat serviert bekommen. Ich fragte dann die anwesenden Spanier, ob es da nicht ein Gesetzt gebe, welches dieses doch verhindert hätte? Sie hatten wohl irgendetwas davon gehört aber sich auch nicht weiter darum gekümmert. Eine meinte jedoch, wenn das Gesetz so schon in Kraft getreten wäre, dann würde man hier auch die Einwegverpackung servieren, denn die entsprechenden Kontrolleure würden da hart vorgehen, wenn es in Spanien Strafen zu verteilen und Geld zu kassieren gäbe Durchaus ein Argument, aber ich bin mir nicht ganz sicher. Gibt es dazu evtl. eine Übergangszeit oder ist das in verscheidenden Regionen Spaniens unterschiedlich geregelt?
  3. Früher legte man in Spanien täglich den Müllbeutel unten auf die Straße. Dann kam ein Müllwagen und die Müllmänner luden all die Müllsäcke in das Fahrzeug. Müll ist gerade in warmen Ländern wie Spanien ein Problem, da durch die Wärme und Hitze, schnell unangenehme Gerüche auftreten können. Auch in Bezug auf die Hygiene, ist ein täglicher Abtransport des Mülls in den heißen Regionen notwendig. Heutzutage wird auch in Spanien Wert auf die Mülltrennung gelegt und so finden sich in den Straßen zahlreiche verschiedene Müllcontainer. Dies ist eine der Folge für die ökologische ich Mülltrennung, sowie das Recycling. So gibt es die üblichen Müllkontainer für Papier, Glas, Bio und sonstigen Müll. Im folgenden Video wollte ich eigentlich festhalten wie diese Mülltonnen von einem speziellen Fahrzeug gereinigt werden, habe es aber leider nur geschafft, eine normale Müllentleerung zu filmen. Bei dieser neuen Methode wurden zusätzliche Arbeiter im Bereich der Müllentsorgung weg rationalisiert und die Müllentleerung findet sozusagen nur noch halb automatisch statt. Das Fahrzeug fährt dabei seitlich an die Mülltonnen heran und die Greifarme fahren automatisch aus und eben die Tonne an, über das Fahrzeug, so dass dessen Inhalt dort entleert wird. Wo früher also mehrere Männer zur Müllbeseitigung beschäftigt waren ist jetzt nur noch ein Fahrer notwendig. Müllwagen leert Mülltonne in Spanien
  4. Madrid versinkt im Müll

    Seit Dienstag befinden sich die 6.000 Beschäftigten, von denen jeder sechste gekündigt werden sollte, im Streik. Schaut Euch die Fotos an – da kann einem Angst und Bange werden. http://derstandard.at/1381371075422/Kampfgesten-der-Strassenreiniger-Madrid-versinkt-im-Muell
  5. Manchmal muss es gar nicht mal ein Museum oder ähnliches sein um die Schönheit Spaniens bewundern zu können. Gerade in Spanien sind es die alltäglichen Dinge die einen beim genauerer Betrachtung so faszinieren. So findet man Kunst in Spanien in der ganzen spanischen Architektur von alt bis neu. Dabei sollte man aber Architektur nicht nur einfach auf Gebäude wie Häuser, Schlösser und Burgen anwenden, sondern ruhig dabei auch die kleineren Dinge im spanischen Alltag betrachten. Insbesondere wenn man auf den Straßen spazieren geht, sieht man dort so banale Dinge wie Bänke und Mülleimer. Diese sind aber in Spanien alles andere als in einer Einheitsfarbe und Einheitsdesign gehalten sondern schon in kleinen Orten findet man dort eine schiere Vielfalt dieser Gegenstände und kleinen Kunstwerke.