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17 Ergebnisse gefunden

  1. Einige sagen, ich wäre eine gute deutsche Hausfrau, mache Marmelade und Kompott ein, kenne mich mit den üblichen Gepflogenheiten des einkochen aus.... und nun habe ich doch glatt vom einem spanischen Witwer 71 Jahre alt, gelernt, wie die Spanier hier seit langer Zeit traditionell ihre Tomaten einkochen....!! Vorgeschichte, dieser Witwer hat eine Campo mit Gemüse und seit einigen Jahren bekommen die Nachbarn und Freunde kistenweise Gemüse ab. letztest Jahr, war es soviel, das ich nach meiner Manier Tomaten und Gemüse eingekocht habe.... dieses Jahr ist alles anders, der Freund brachte mir 3 große Kisten mit Tomaten, die aus sehen wie Birnen, oder Eier, von seinem Campo. ok...was macht man mit so einer Übermenge von 50 bis 60 kg wirklich wohlschmeckenden Tomaten... essen....essen... upps... und beim dritten Salat... hat mein Mann gestreikt . Dann zeige ich super stolz meine letzten 3 Gläser vom letzten Jahr, der Witwer schaut mich nur an und grinst... und fragt......was ist das...???? Naja... die Konserven vom letzten Jahr, mit Deinen Tomaten......! soll ich Dir mal zeigen, wie man das macht... ohhhhh ... meine Hausfrauen Ehre .... ein spanischer Witwer... und nun sowas... Klar, ich lerne gerne dazu, wir haben uns dann für den nächsten Tag verabredet, um die drei Kisten irgendwie in Gläser zu bekommen..... Es wird gebraucht..... eine lieben Freund..... Kisten reifer Tomaten.... kg ist egal... große Eimer oder Kübel Gläser mit Schraubverschluss..... ich hebe immer die von den Bohnen,Kirschen und Kichererbsen usw. auf. Große Töpfe mit kochendem Wasser, ein kleines Messer Küchentücher und Olivenöl.... und 2 bis 4 Std. Zeit... je nach Menge der Tomaten. ..................weiter Bericht folgt....! ok... und vergessen habe ich dicke und stabile Bauhandschuhe !
  2. Wenn ich in Spanien bin und ich bin es in der Regel in den wärmeren Jahreszeiten, dann bestelle ich mir im Restaurant oder einer Bar, gerne eine Coca Cola. In 99 Prozent der Fälle bekomme ich diese, so wie es sich gehört, dann auch mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe serviert. Das hält die Cola angenehm kühl, die Kohlensäure und der Geschmack bleiben länger im Getränk und die Zitronenscheibe gibt dem ganzen dann noch ein gewisses Extra an Genuss. So lieb ich es und so erwarte ich das auch, denn ich mag keine warme Coca Cola. Ich mag auch keine Coke, wo die Kohlensäure nebst Geschmack sich in den Äther verabschiedet hat und die Zitronenscheibe ist wie bei gewissen Schwarztees, einfach das geschmackliche i-Tüpfelchen. In Deutschland dagegen kann ich schon froh sein, wenn ich überhaupt mal Eiswürfel dazu bekomme. Und auch ohne, kann es gut sein, dass man eine warme Cola hingestellt bekommt, aus der sich die Kohlensäure schon seit Dekaden verabschiedet hat. Warme, abgestandene Coca Cola, ist ähnlich wie das Servieren einer kalten Suppe. Geht nicht, schmeckt nicht! Aber das gilt auch für alle anderen, derartigen Limonaden. Sei es Pepsi, Fanta und selbst Mineralwasser oder Sprudel, so etwas serviert man nur warm, wenn es der Kunde ausdrücklich wünscht, ansonsten gehört das gekühlt und in der Regel mit Eiswürfeln im Glas und einer Zitronenscheibe. Klar, Deutschland ist viel kälter als Spanien, aber selbst bei einem Rekordsommer wie dieses Jahr, bekommt man in der deutschen Gastronomie nicht selten nur abgestandene Plörre serviert. Und wenn man dann nachfragt, ob man das Getränk evtl. gekühlt oder mit Eiswürfel bekommen darf, dann wird man noch von der Bedienung angeschaut, als solle man sich angesichts solcher Wünsche auch noch was schämen sollte. Sorry, die Limonade bitte warm und das Schnitzel dann gerne kalt, passt schon... Ausgerechnet als ich gestern in Deutschland, in einem chinesischen Restaurant war, bekam ich Sprudelwasser in einem Glas mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe. Schau an wie weit da jemand herkommen muss, um ein Getränk in Deutschland ordentlich zu servieren Es gibt Heißgetränke wie Kaffee oder Tee, die sollten heiß serviert werden und dann gibt es Kaltgetränke, die in der Regel auch so auf der Karte ausgewiesen sind und die sollten dann auch gefälligst kalt serviert werden. In Spanien in der Regel kein Problem, in Deutschland in der Regel schon ein Problem. Woran mag das liegen? Ich habe das Gefühl, dass ähnlich wie beim Kaffee, in Deutschland Getränke zwar auch in großen Massen konsumiert werden, aber lange Zeit eher lieblos und oft genug ohne Geschmack und Qualität. Beim Bier Top und dann rechts und links davon, geht alles flöten. Evtl. noch den ein oder anderen Wein, wenn man sich in einem guten Lokal befindet, aber ansonsten ist das alles doch sehr flach. Der Spanier legt da meines Erachtens mehr Wert bei der Nahrungsaufnahme. Das fängt schon an mit den kleinen Knappereien, die man ungefragt vor und neben dem Essen hingestellt bekommt, dann mehrere Gänge, den Nachtisch und natürlich der Kaffee danach. Da wird irgendwie das Ganze mehr zelebriert und man nimmt sich auch viel mehr Zeit dafür, auch für das Reden miteinander. Bei meiner Coka Cola, da mag ich es wenn die Eiswürfel die Cola über den längeren Plausch in der Bar angenehm kühl halten und mit der Kohlensäure auch der Geschmack bleibt. Es trägt einfach zur angenehmen Stimmung bei und diese sollte nie durch ein mangelhaftes Essen oder Getränk gestört, sondern im positiven Sinne betont und gefördert werden.
  3. Es ist kein Geheimnis, dass die Spanier nicht so gut bewandert sind, mit anderen Sprachen. Vor allem, da sie ja selbst genug eigene Sprachen und gängige Dialekte in ihrem eigenem Land haben. Es wird zwar besser, aber es gibt definitiv noch Nachholbedarf. Dies fällt mir vor allem immer dann auf, wen ich eine spanische Speisekarte in Spanien sehe, auf der deutsche Gerichte aufgeführt sind. Hier mal ein Beispiel: Wer findet die Fehler?
  4. Spanische Speisekarte mit deutschen Gerichten

    Vom Album Essen + Trinken

    Speisekarte mit ein paar deutschen Spezialitäten. Man beachte hier den Franckfurt und die Bratswurt. Gut das man die Hamburguesa nicht im Original benutzt hat, wer weiß was da bei der Übersetzung dann gestanden hätte

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  5. In der Regel erkläre ich den Leuten, was es so typisch spanisches gibt in der kulinarischen Vielfalt Spaniens, doch dieses Wochenende, war es genau umgekehrt. Besuch aus Spanien forderte mich nun heraus, dass typisch Deutsche beim Essen und trinken, einem Spanier näher zu bringen. Hierbei muss man natürlich wissen, was beide Länder anzubieten haben, wo die großen und die kleinen Unterschiede liegen. Denn gewisse Sachen gebt es zwar in beiden Ländern, aber halt doch nicht so wie in dem jeweils anderem Gar nicht so leicht und dann in der kürze der Zeit, auch noch das passende zu finden. Das ein oder andere mag es sicherlich auch in Spanien geben, aber zum Glück kannte mein Gast dies nicht, so dass ich es als neue, deutsche Erfahrung verkaufen konnte Bei den Getränken ist es es leicht, da kann man sich unbesorgt auf alles was mit Bier zu tun hat schmeißen. Hier kann man natürlich mit sehr viel aufwarten. Hefeweizen ist etwas, dass kennt man in Spanien in der Regel nicht. Und bei den Mixgetränken, kann es auch nicht schaden diese so zu servieren, wobei ich denke, dass je nach Region es diese auch in Spanien gibt, also Diesel (Bier mit Cola) oder Radler/Alster (Bier mit Limonade). Sehr gut kam hier die Altbierbowle an, denn Altbier mit Fruchtsaft und den Früchten, die man mit einem langen Löffel aus dem Bier holt, dass ist schon etwas besonderes und kam geschmacklich auch richtig gut an. Bei solchen Dingen, wie auch bei vielen anderen wurde erst einmal ungläubig geschaut, ob man hier nicht auf den Arm genommen werden sollte, denn Früchte in Bier, dass klingt für einen Spanier erst einmal ziemlich verrückt Beim Essen wurden unterschiedliche Würste serviert und dann an einem Imbiss, zeigt ich die kulinarische Spezialität einer Currywurst mit Pommes Rot-Weiß. Kam auch sehr gut an und patatas fritas con rojo y blanco, war dann wieder für ein erstauntes Lachen gut Das typisch kleine Baguette der Deutschen gab es dann zum Frühstück, die Brötchen. Und auch so gab es die ein oder andere Scheibe Schwarzbrot um sie zu belegen. Bei der großen Auswahl an Brot und der geliebten Brotvielfalt, tauchte dann aber auch die Frage auf, ob man in Deutschland denn nicht zu Mittagessen Brot serviere. Ich weiß, dass es das je nach Ort und Speise auch gibt, musste es aber für die Regel, verneinen. Bestellt man ein Schnitzel usw. in einem Restaurant, wird hier nicht extra noch Brot serviert. Was ganz exklusives und sicher nicht für jeden Ausländer immer etwas, war das deutsche Sushi, Mettbrötchen mit Zwiebeln. Da muss man natürlich auch als Ausländer bereit sein, sich auf diese deutsche Spezialität mit dem rohen Fleisch, einzulassen. Auch muss man hier ein wenig Überzeugungsarbeit leisten, denn so ein Spanier fragt sich dann schon, was denn das für unzivilisierte Wilde in Deutschland sind, die rohes Fleisch essen Klöße gab es in Anbetracht der kurzen Zeit nicht, aber Schnitzel mit Raumsauce und Spätzle, sind ja auch lecker. Auch ein einfacher Flammkuchen wurde serviert Da neben dem vielen Regen, es dann auch noch etwas Sonne gab, serviert ich eine nicht ganz typisch, deutsche Speise. Da aber mein Gast bisher keine Spaghettis in Eisform kannte, gab es auch noch beim Italiener Spaghetti-Eis mit Erdbeeren Ich denke, ich habe hier alles in der Kürze aufgeführt, wovon ich dachte, dass es typisch(er) Deutsch ist und was man in Spanien weniger kennt. War auch ein recht anstrengendes Wochenende und ernährungstechnisch, habe ich ordentliche zugelegt
  6. Auch bei der ein oder anderen spanischen Woche, werden die Discounter und andere Supermärkte in Deutschland, mit ihren Angeboten immer besser. Aber dann so ein Fehler.... Bei ALDI gibt es jetzt die spanische Woche, mit original spanischen "Turrone". Also wirklich, das Zeug heißt auf Spanisch Turrón und daraus macht man keine veritalienischierung, indem man hinten ein "e" dran hängt. Und wenn italienisch, dann bitte richtig, denn dann würde man es Torrone schreiben. Aber ich kenne so einige Deutsche, welche bei gewissen Wörtern und beim Improvisieren, Wörter nehmen und ein "e" hinten dran hängen, in der Hoffnung, daraus würde ein spanisches Wort oder es würde spanisch klingen. Dabei ist dies doch eher typisch für die italienische Sprache und weder Spanier noch Italiener, wollen in einen Topf geworfen werden Kenne ihre auche solche Menschene?
  7. Ich weiß nicht die genauen Umstände, aber als ich noch ein Kind war und meinen Urlaub in Spanien verbrachte, durfte ich einen Nachmittag auf einen Fischkutter verbringen. Keines dieser großen oder gar größeren Fangbote, sondern eher etwas, was man so als Nussschale bezeichnen würde, mit nur zwei Männern als Besatzung, falls man das so nennen darf. Anstatt mit einem Motor, hätte man es genauso gut auch mit den Rudern, fortbewegen können. Dieses Boot hatte seinen Heimathafen in Peñiscola und von dort liefen wir dann auch aus. Das Bot fuhr im offenen Meer verschiedenste Bojen an, um dort den Fang einzusammeln. Unterdessen, bekam ich eine Schnur in die Hand gedrückt, mit einem Haken und Fisch als Köder daran. Diese ließ ich während der Fahrt hinter dem Boot ziehen. Ich beobachtete ich, wie die Männer auf dem Kutter nach und nach, eine Boje nach der anderen anfuhren. Dabei ließen sie einige Bojen links liegen. Wie ich auf Nachfrage erfuhr, waren die Bojen unterschiedlich gekennzeichnet, so dass jedes Fischerbote seine eigenen Bojen hatte und auslegte. Bojen von anderen Fischern, rührte man nicht an, man wollte ja auch nicht, dass die eigenen Bojen von den anderen Fischern angerührt, bzw. deren Fang geplündert wird. Man überprüfte dabei, ob die Bojen einen Fang hatten und bestückte den dortigen Haken dann mit einem neuen Köder. Genau so einen Fischköder, wie man ihn mir gegeben hatte. Die Fangquote war recht mager. Viele Haken an den Bojen waren leer und nur bei den wenigsten waren wirklich Fische dran. Damals verstand ich sowieso nicht so ganz, nach welchen Fischen die dort überhaupt suchten, war ich doch selbst mit meiner Leine beschäftigt, denn schließlich wollte ich ja auch etwas fangen. Dann irgendwann war es auch tatsächlich für mich so weit. Da war etwas an der Leine und am Ende schaffte ich es sogar, mit Hilfe der Männer, einen Fisch aus dem Wasser zu holen, der fast so groß war wie ich. Ich durfte sogar am Ende der Bootsfahrt, diesen Fang behalten. In meiner Erinnerung war das ein Riesenfisch und mit diesem lief ich dann durch die Straßen in Benicarló, wo mich oft genug Leute fragen, was ich denn mit diesen Fisch machte und woher ich den hatte. Irgendwie wollte mir keiner so richtig glauben, dass ich den alleine gefangen hatte Wenn ich heute das Foto davon sehe, wo ich mit dem Fisch abgelichtet bin, dann erscheint mit dieser Fisch, neben dem Drei-Käse-Hoch, auch nicht mehr sooooo groß. Ganz nett, aber dann doch sehr viel kleiner, als in meiner Erinnerung Als mich meine Mutter dann stolz wie Bolle mit diesem Fisch nach Hause kommen sah, wusste sie wohl auch nicht so recht, was sie davon halten sollte. Sie sagte so etwas wie, kann man den überhaupt essen und wie bereitet man den überhaupt zu? Sie versuchte ihr bestes, aber in meiner Erinnerung, hat mir der Fisch nicht wirklich gut geschmeckt. Aber was auf den Tisch kommt und vor allem, wenn man es als Fang selbst nach Hause gebracht hat, naja, muss halt gegessen werden Für mich war dies damals ein sehr aufregendes Erlebnis, auch wenn ich etwas schmunzeln muss, wenn ich mir heutzutage das Bild von damals ansehe, mit dem Fisch, der fast ganz so groß war wie ich
  8. Wenn es etwas gibt, das was Deutsche im Ausland am meisten vermissen, dann ist er ihr gutes, deutsches Brot. Gleichzeitig kann ich als Spanier zwar sagen, dass ich in Deutschland auch mehr oder weniger gutes Weißbrot wie in Spanien, bzw. Baguette bekomme, aber zu einem zehnfachen Preis und daher für den Alltag nicht zu gebrauchen. Welches Brot nun besser ist oder schmeckt, lasse ich hier mal außen vor, denn dies liegt vor allem an den Essgewohnheiten. Nichtsdestotrotz, sehe ich auch ein Spanien seit Jahren, wie sich das Angebot an Brot immer weiter entfaltet. Zwar mehr in verschiedenen Richtungen Baguette und ein paar Experimenten links und rechts davon, aber immerhin, da bekommt man doch tatsächlich immer mehr etwas dunkleres angeboten. Freilich, mit dem deutschen Schwarzbrot hat dies so rein gar nichts zu tun, aber immerhin konnte meine deutsche Bekannt doch tatsächlich mal in einem Mercadona eines ihrer heißt geliebten Kürbiskernbrötchen erstehen und es soll sogar gar nicht mal schlecht geschmeckt haben. Aber ich denke es wird noch ein sehr langer weg sein für den Deutschen in Spanien, dort sein gutes Schwarzbrot zu bekommen, wenn der dies nicht gerade irgendwo bei einem Ableger eines deutschen Discounter findet. Ebenso werde ich wohl noch lange darauf warten können, in Deutschland eine ordentliche Stange Baguette, im Centbereich zu bekommen. Mit einem leichten Schmunzeln nahm ich auch die Frage meiner deutschen Begleitung auf, warum denn die Spanier zum Baguette, pan (Brot) sagen und nicht Baguette Ich erwiderte, dass das Baguette hier das Brot sei und man deshalb nur pan (Brot) dazu sagt, ebenso wie man in Deutschland zum Schwarzbrot in der Regel nicht Schwarzbrot sagt, sondern es einfach nur Brot nennt. Sie erwiderte, dass die Franzosen aber auch zu ihrem Baguette, Baguette sagen und nicht einfach Brot, also könnten die Spanier doch auch dazu Baguette sagen. Ich erwiderte, dass Baguette aber ein französisches Wort sei und die Spanier daher pan (Brot) zu ihrem Brot sagen... usw. Wie man sieht, gibt es in Sachen Brot zwischen Deutschland und Spanien bzw. Deutschen und Spaniern, noch viel Nachholbedarf, in vielerlei Hinsicht
  9. In Spanien sah meine Bekannte zum ersten mal den Haselnussbrotaufstrich Nutella in den Regalen von Mercadona. Nach der ersten erstaunten Aussage, dass es hier ja auch Nutella gibt, stellte die fest, dass Nutella in Spanien heller sei als in Deutschland. Ich schaute mir das Nutella-Glas genauer an und ja, dass sah wirklich viel heller aus. Nun habe ich selbst kein Nutella in Spanien gegessen, weiß aber, dass Hersteller ihre Genussmittelprodukte, für andere Länder und Regionen, gerne mal mit einer veränderten Rezeptur anbieten. Gut, zuerst sollte man wissen, dass Nutella zu Ferrero gehört, einer Firma die aus Italien kommt und ihre operativen Sitz dort immer noch hat. Der rechtliche Sitz liegt in Luxemburg und wir wissen sicher alle warum Wenn man sich nun genauer umschaut, dann stellt man fest, dass Nutella nicht nur in Spanien, sondern auch in Frankreich, Italien, den Niederlande,Belgien und in Teilen der Schweiz, einen geringeren Kakaoanteil hat, glänzender und weicher ist, süßer und nussiger. In Deutschland ist die Konsistenz mattglänzend und streichfest, der Geschmack dagegen weniger süß und weniger nussig und der Kakaogehalt ist höher, was dann wohl auch die dunklere Farbe erklärt. Also stellt das deutsche Nutella hier nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme dar. Und die Konsistenz des Nutella ist etwas, was entscheidend ist. Einem typisch deutschen Konsumenten würde die südländische Nutella-Ausgabe nichts machen und hätte keine Probleme mit dem bestreichen seines Schwarzbrotes. Ein Südländer dagegen hätte mit dem harten Nutella auf dem weicheren Weißbrot im Süden, erheblichere Probleme es dort aufzustreichen. Und somit ist ein weiteres Geheimnis gelüftet
  10. Als ich das folgende Bild einer Fabada Asturiana ist mir spontan das Wasser im Munde zusammen gelaufen. Hat zufällig jemand ein Rezept zu einer solchen Fabada zur Hand?
  11. Große Paella

    Vom Album Essen + Trinken

    Die große Paella bei den fiestas patronales von Benicarló,

    © Joaquin Enriquez Beltran

  12. Paella-Saft mit Eimer auffangen

    Vom Album Essen + Trinken

    Beim Kochen der großen Paella für die fiestas patronales von Benicarló, läuft diese aufgrund einer geringfügigen Schieflage über. Dies wird hier nun versucht, mit einem Eimer aufzufangen.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  13. Große Paella läuft über

    Vom Album Essen + Trinken

    Beim Kochen der großen Paella für die fiestas patronales von Benicarló, läuft diese aufgrund einer geringfügigen Schieflage über.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  14. Wenn es ausschaut wie ein Milchgetränk, in der Regel kalt serviert wird, dann doch irgendwie so gar nicht wie Milch schmeckt und man es in Spanien serviert bekommt, konnte es sein, dass man eine Horchata probiert hat. Um sie beim vollem Namen zu nennen, eine Horchata de Chufa. Wer das Getränk nicht gewöhnt ist, der findet den Geschmack oft etwas befremdlich. Auch ich mochte ihn eine lange Zeit nicht und kam erst relativ spät auf den Geschmack. Aber wie man weiß, verändert sich ja auch im laufe des Lebens der eigene Geschmack und auch das Geschmacksempfinden. Irgendwie schmeckte das Getränk für mich früher komisch. Zu eigen und so gar nicht mit irgendetwas anderem vergleichbar. Schaut aus wie Milch, schmeckt aber so gar nicht danach. Heutzutage mag ich das gerne trinken, wenn auch nicht oft. Horchata de Chufa mit Eis-Granulat Warm, bzw. in Zimmertemperatur mag ich die Horchata sowieso nicht trinken, aber am liebsten mit granizado, also im zerstoßenem Eis. Es ist dann auch so ein typisch spanisches Getränk, welches einfach im Urlaub sein muss, wobei man in Spanien die Horchata, doch öfters als Erfrischungsgetränk und Durstlöscher trinkt. Ich kenne vor allem diese laufenden Eis-Händler mit ihren Wägelchen, die man dort bei Veranstaltungen findet und wo die Horchata mit granizado, in Bechern mit Strohhalmen zum trinken verkauf werden. Aber ebenso bei den heladerias (Eiscafes).
  15. Der Spanische Schinken gehört neben der Paella einfach zur Esskultur der Spanier. Kaum ein spanisches Cafe, in dem nicht mindestens eines dieser luftgetrockneten Schinken anschneide bereit steht. Deutsche kennen diese Art von Schinken oft unter der Bezeichnung Serrano-Schinken. Hauchdünn geschnitten, kann man ihn vielfältig servieren, zergeht leicht im Mund, lässt sich ebenso leicht abbeisen und hat ein reiches, würziges Aroma. So kann man ihn auch einfach ein spanisches Weißbrot belegen, welches man zuvor mit einer Fleischtomate eingerieben hat. Wer nicht weiß, wie man diese einfache Speise zubereitet, wird sicher in zahlreichen Geschäften sich ein Bocadillo con Jamón bestellen und servieren lassen können Die Bedeutung dieser Speise wird einem aber auch an anderer Stelle bewusst, nämlich wenn man in Spanien im Supermarkt einkaufen geht. Dort werden die luftgetrockneten Hinterschinken in doch etwas größerer Anzahl angeboten und verkauft. Jamón Ibérico im Supermarkt http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6718-jamón-ibérico-im-supermarkt/ Auch wenn die mittlerweile in deutschen Supermärkten, die abgetüteten Serrano-Schinken in ihrer Qualität gestiegen sind, kommen sie bei weitem nicht an ein original geschnittenen Schinken vor Ort in Spanien heran. Solche Scheiben haben oft wenig Geschmack und sind in ihrer Konsistenz so gummiartig, dass man Mühe hat, diese in einzelnen Bissen zu verzehren. Oft sind sie quasi so zäh, dass man eine komplette Scheibe an sich herunter schlucken muss. Wie erwähnt, die Qualität der in Deutschland als solche gelieferten und angebotenen Schinken ist zum Teil erheblich gestiegen, wenn auch für meinen Geschmack, noch weit vom Original entfernt. Ich selbst hatte mal eine Gast bei mir in Deutschland und bot diesem mehrere, von mir hauch dünn geschnittene Scheiben eines solchen Schinkens an. Erstens konnte sich mein Gast nicht vorstellen, warum man so etwas nun einfach mal so, ohne etwas zu sich nehmen, sollte, das es ja doch nicht schmeckt. Mein Gast war sehr über diese zarten Geschmack überrascht und verlangte gleich nach mehr Wer noch nie ein original spanischen Schinken probiert hat und evtl. nur die zähe, gummiähnlichen Kopien bzw. die eher minderwertigen Importe aus dem deutschen Supermärkten kennt, sollte sich nicht die Chance entgehen lassen und vor Ort einen geschmacklichen und sensorischen Vergleich machen. Denn in der Regel trennen diese oft Welten.
  16. Jedes Land hat so seine Eigenheiten, wenn es um das Essen geht und auch die Spanier sind da recht eigen. Es fällt einem schon dann auf, wenn man einen ganz gewöhnlichen, spanischen Supermarkt betritt und mal in Richtung der Milchprodukte und deren süßen Ableger geht. Wirft man einen Blick auf die Joghurtabteilung, welcher sich kaum vermeiden lässt angesichts seiner Größe, tut sich einem eine schier unfassbare Vielfalt auf. Bisher waren alle deutschen Besucher denen ich dies bei Mercadona zeigte, total erstaunt darüber und ebenso auch recht begeistert von dieser Vielfalt. Joghurts bei Mercadona Mir fällt vor allem auf, dass hier zahlreiche Joghurtprodukte welche es in Spanien schon seit Jahren gibt, erst sehr viel später auf den Deutschen Markt erscheinen. Könnte es daran liegen, dass man derartige Produkte erst auf dem spanischen Markt testet? Oder sind Spanien hier so gesehen, einfach halt Vorreiter? Egal wie, in Sachen Joghurts und deren Vielfalt hat man sehr viel zum Probieren, wenn man dort unten Urlaub macht Das die Spanier aber nicht nur in Sachen Joghurt Leckermäuler sind, erkennt man auch in zahlreichen anderen Bereichen. Aber auch hier lohnt sich ein Blick im gut sortiertem, spanischen Supermarkt und den dortigen Eiskühlfächern. Da findet man sehr verführerische Torten und Törtchen in massen. So viel sündiges Zeug auf einem Blick Tiefgekühlte Torten und Törtchen im Gefrierfach http://www.spanien-treff.de/gallery/image/6719-tiefgekühlte-torten-und-törtchen-im-gefrierfach/ Hier ist nur noch die Frage, wer gewinnt? Das schlechte Gewissen um die Körperpfunde, der drohende Zahnarztbesuch, die möglichen Bauchschmerzen oder die wohlige Vorahnung des Geschmackes im Mund, zu Sahne und Cremefüllungen... Merke: Im spanischen Supermarktketten, sollte man daher immer mit gefülltem Magen und einem eisernem Willen einkaufen gehen
  17. Spanien-Wissen: Spanische Küche

    Dieser Artikel zur spanischen Küche wird in der SpanienWiki weitergeführt: SpanienWiki: Spanische Küche