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28 Ergebnisse gefunden

  1. Ferdinand der Stier, der Blumen liebt und so gar kein Kampfstier sein will, kannte ich bisher nur als den Klassiker aus dem Jahr 1938 von Walt Disney. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein Kinderbuch aus dem Jahr 1936. Doch dieser Klassiker scheint es den Machern von Ice Age wohl angetan zu haben und bringen es zu nun Weihnachten als animierten Spielfilm auf die Leinwand. Da kann man doch echt gespannt sein FERDINAND Trailer German Deutsch Der alten Zeiten wegen aber hier doch noch einmal der Kurzfilm von Walt Disney Ferdinand, der Stier
  2. Das Wort Kampfstier ist ja ungefähr so umstritten wie der des Kampfhundes und suggeriert eine beständige Aggressivität und Angriffslust. Es verrät zwar, zu was die Tiere fähig sind, aber nicht ihr wahres Wesen. Denn notorische Kampftiere scheint es wohl nur unter ständiger Anleitung und Missbrauch durch den Menschen zu geben. Wenn man sich das folgende Video anschaut, dann scheint sich das auch bei einem Kampfstier zu bewahrheiten. El video que le está dando la vuelta al mundo
  3. Wenn ich die Presse jetzt richtig verfolgt habe, sind in den letzten Tagen gleich zwei Männer bei einem Stierlauf ums Leben gekommen. Sie filmten die Tiere mit ihren Smartphones und achteten dabei nicht mehr auf ihre Umgebung, was ihnen zum Verhängnis wurde. Mag jeder dazu stehen wie man will, aber Stiere sind keine Kuscheltiere und daher sollte man diese Tiere, vor allem bei solchen Veranstaltungen, nicht unterschätzen. Das heißt auch, man sollte die jeweilige Veranstaltung kennen, deren Ablauf und vor allem auch schauen, was dort für Tiere laufen und wie sich sich dort verhalten. Die Stiere können bis zu einer halben Tonne wiegen, und je nach Veranstaltung, laufen dort noch mehr davon herum und kommen unverhofft aus anderen Richtungen. Dann gibt es da noch all die anderen Läufer die stolpern und selbst zum Hindernis werden oder Zuschauer die vor lauter Gafferei, die Fluchtwege nicht frei machen und verstopfen. Es ist schon ohne "mittendrin" Fotos oder Video gefährlich genug, als das man sich noch mit einer derartigen Tätigkeit ablenken lässt. Man stellt sich ja auch nicht beim Grand Prix, mitten auf eine Formel 1 Strecke, um dort dann besonders tolle Bilder von den auf einem zu rasenden Formel 1 Autos, machen zu können
  4. rejoneo 2 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer beim rejoneo mit einem Stier in der Stierkampfarena, dem Berittener Stierkampf. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros

    © taurosidona

  5. muleta 4 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner muleta, dem Degen und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros

    © taurosidona

  6. muleta 2 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner muleta und dem Stier in der Stierkampfarena. Manzanares - Morón Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros

    © taurosidona

  7. capote 2 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner capa und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros

    © taurosidona

  8. banderillas 1 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Banderillero mit banderillas und Stier, beim Stierkampf in einer Stierkampfarena. Fandi - Vejer Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros

    © taurosidona

  9. picador - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein picador zu Pferd und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros

    © taurosidona

  10. muleta 3 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner muleta und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Arenen und Sonstiges

    © taurosidona

  11. capote 1 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner capa und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Torero

    © taurosidona

  12. muleta 5 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner muleta und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Der Torero

    © taurosidona

  13. rejoneo 1 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer beim rejoneo mit einem Stier in der Stierkampfarena, dem Berittener Stierkampf. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkampf: Stierkampf: Der Stier

    © taurosidona

  14. muleta 6 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner muleta, dem Degen und dem Stier in der Stierkampfarena. Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkamp: Tauromaquia

    © taurosidona

  15. muleta 1 - Stierkampf - Tauromaquia - corrida de toros

    Vom Album Stierkampf

    Ein Stierkämpfer mit seiner muleta und dem Stier in der Stierkampfarena. Manzanares - Morón Bild zur Dokumentationsreihe: Stierkamp: Tauromaquia

    © © taurosidona

  16. In Spanien gibt es die unterschiedlichsten Formen des Stierlaufes. Der Toro de la Vega, bzw. Torneo del toro de la Vega, gehort wohl zu der selbst in Spanien, als umstrittenste Form des Stierlaufes. Dies äußerst sich nicht zuletzt auch durch die kritische Berichterstattung in den spanischen Medien über dieses Ereignis, wie auch die dabei ständig statt findenden Proteste. Dieses so genannte Turnier findet bei Tordesillas statt und hat den Kampf, die Jagd, das zur Strecke bringen des Stieres als Ziel. Selbst bin ich noch nicht so bewandert mit dieser Veranstaltung, daher stelle ich stellvertretend hier ein paar Videos ein. Toro de la Vega 2014 - Torneo en Exclusiva Las mañanas RTVE1. Debate sobre el Toro de la Vega. 17 sept. 2013 Toro de la Vega --España Directo- TVE
  17. Dieser Artikel zu Stiere auf der Straße - Toros en la calle wird in der SpanienWiki weitergeführt: SpanienWiki: Stiere auf der Straße Stierlauf: Kühe statt Stiere, für die Frauen - Exhibición becerros a la mar
  18. Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado

    Dieser Artikel zum Feuerstier - Toro embolado wird in der SpanienWiki weitergeführt: SpanienWiki: Feuerstier Feuerstier (Stierlauf) - Toro embolado - Bou embolat
  19. Hier geht es nicht um den Stierlauf, dem so genannten encierro. Es geht um die Veranstaltung danach, wo in einem dafür ausgerichteten Platz, man sich von den Stieren oder jungen Kühen, jagen lassen kann oder wenn man gut ist, sie ohne Hilfsmittel zu torear, wie bei den recortes. Mir fällt aber keine deutsche Übersetzung dazu ein, denn wenn ich in Spanien war, wurde dazu einfach nur "los toros" gesagt. Vamos a los toros. Hancen los toros. Da stellt sich mir auch die Frage, ob es in Spanien nicht dazu eine andere Bezeichnung gibt als einfach nur "Die Stiere"
  20. Stier am Hafen

    Vom Album Stiere

    Ein Stier auf dem improvisierten Stierplatz im Hafen. Stierlauf bei den fiestas patronales von Benicarló.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  21. Stier am Hafen

    Vom Album Stiere

    Ein Stier auf dem improvisierten Stierplatz im Hafen. Stierlauf bei den fiestas patronales von Benicarló.

    © Joaquin Enriquez Beltran

  22. Stierkampf: Vokabular

    Wörter und Ausdrücke alguaciles - Vertreter des Präsidenten im ruedo alternativa - Zeremonie, bei der ein novillero in den Stand des matador erhoben wird. banderillas - mit buntem Papier umwickelte Stäbe mit einem kleinen Widerhaken, der unter die Haut des Stieres gesteckt wird, um einseitiges Stossen des Stieres auszugleichen banderillero - Helfer des matador, er setzt auch die banderillas, ausser der matador macht dies selbst barrera - Plätze in der ersten Reihe brindis - Widmung burladero - Schutzwand für die toreros callejón - Gang um das Sandrund, das man durch die burladeros betritt. Im callejón halten sich alle Aktiven auf. Ganz alte plazas haben keinen callejón. capa, auch capote - pinkfarbenes Tuch in Form eines Umhangs (capa), es wird von den banderilleros benutzt, sowie von den matadores in den ersten beiden Drittel des Kampfes cartel - das Plakat un buen cartel - wörtlich ein gutes Plakat = es treten gute matadores auf, ein gutes Programm coleta - das Zöpfchen (Zunftabzeichen) der toreros cortar la coleta - den Zopf abschneiden, im Sinne von er hört auf, hängt seinen Job an den Nagel. cornada - Verletzung durch das Horn corrida de toros - der Stierkampf cuadrilla - die Mannschaft des matador, bestehend aus zwei picadores, drei banderilleros und einem mozo de espada descabello - ähnlich einer espada, für den Gnadenstoss diestro - Ausdruck für einen guten matador divisa - Farben und Brandzeichen der Zucht enfermería - Unfallstation espada, auch estoque - der Degen (auch für den matador wird der Ausdruck espada gebraucht) faena - die Hauptarbeit, die der matador im letzten Teil des Kampfes mit der muleta ausführt festival - corrida zu Ehren von jemanden oder auch als Benefizcorrida. Die toreros tragen nicht die traje de luces sondern andalusische Tracht ganadería - Zucht lleno hasta la bandera - wörtlich: voll bis zur Fahne. In grossen plazas sind die obersten Ränge überdacht und meistens wehen da Fahnen. Ist die plaza ausverkauft sitzen oft noch ein paar Mutige beim Fahnenmast, daher dieser Ausdruck für eine ausverkaufte corrida matador - von matar - töten. Er ist der Chef, der den Stier mit der faena "bearbeitet" und tötet mayoral - Verwalter der Zucht. Er begleitet die Stiere von der Zucht zur plaza und ist für die korrekte Übergabe verantwortlich. mozo de espadas - wörtlich Degenjunge, er hilft dem matador beim Ankleiden und reicht ihm während des Kampfes die benötigten Utensilien. Er ist auch zuständig dafür, dass bis zum nächsten Kampf alles wieder sauber und in Ordnung ist. muleta - das rote Tuch, das der matador bei der faena benutzt. Es ist aussen rot und innen gelb, nach der spanischen Flagge. Da der Stier farbenblind ist, ist die Farbe egal, früher waren die muletas weiss. novillada - corrida mit Jungmatadoren (novilleros) und jungen Stieren (novillos) novillero - Jungmatador novillo - Jungstier, ca. 4 Jahre alt, wird von novilleros bekämpft oreja - Ohr - wird nach einem guten Kampf als Trophäe dem matador verliehen (ein oder zwei Ohren) paseíllo - der Einzug zu Beginn der corrida peto - Matratzenartiger Schutz des Pferdes des picador pica oder puya - Lanze des picador picador - Reiter, der den Stier mit einer Lanze (pica oder puya) empfängt. Sein Pferd wird mit einem peto - einer Art Matratze - geschützt plaza portátil - kleine Stierkampfarena, die man wir ein Zirkuszelt aufbauen kann - wird oft in kleineren Orten ohne eigene Arena benutzt plaza de toros - Die Arena (arena heisst auf spanisch Sand, dieses Wort wird nicht für den Bau benutzt) rabo - Schwanz - wird als Trophäe nach zwei Ohren dem matador verliehen rejoneador - Stierkämpfer zu Pferd (nicht zu verwechseln mit dem picador!). Der rejoneador macht die gleiche Arbeit wie der matador, jedoch vom Pferd. Gekleidet ist er in der andalusischen Tracht, als Portugiese in alter höfischer Tracht mit Dreispitz. ruedo - das Sandrund sol - Sonnenplätze sombra - Schattenplätze sol y sombra - in manchen Arenen gibt es sol y sombra Plätze, da sitzt man die erste Hälfte in der Sonne und die zweite Hälfte der Zeit im Schatten. taquilla - Kartenverkaufsschalter tendido - Sitzplätze auf Rängen torero - Stierkämpfer, schliesst alle ein, die mit Stierkampf zu tun haben (Vorsicht: auf deutsch oft falsch als "Torrero" mit zwei r geschrieben, ein Torrero ist aber ein Turmwächter!) toril - Stall mit Einzelboxen für die Stiere toro - ausgewachsener Stier, wird nur von matadores bekämpft traje de luces - "Lichttracht", die Tracht der toreros ¡vamos a los toros! - wörtlich lasst uns zu den Stieren gehen! - wir gehen zur corrida voltereta - Überschlag, Unfall eines torero ohne Verletzung vuelta al ruedo - Ehrenrunde des matadors oder auch des Stieres (Mit freundlicher Genehmigung von taurosidona) Bisher erschienen in dieser Artikelserie: Stierkampf: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps Stierkampf: Vokabular Stierkamp: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps... Weiterlesen auf: https://www.spanien-treff.de/magazin/kunst-kultur/stierkampf-tipps-r42/ Stierkamp: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps... Weiterlesen auf: https://www.spanien-treff.de/magazin/kunst-kultur/stierkampf-tipps-r42/ PS: Unsachliche und irrelevante Kommentare werden entfernt.
  23. Dénia – ab. Ein 400 Kilogramm schwerer Stier ist vergangenen Montag bei den traditionellen Bous a la Mar in Dénia ums Leben gekommen. Der Koloss sprang einem der Halbstarken ins Hafenbecken hinterher. Augenzeugen berichteten, dabei sei aufgefallen, dass der Toro offenbar wegen seiner Körpermasse vom ersten Moment an Probleme damit hatte, seinen Kopf über Wasser zu halten. Nur mit größter Anstrengung konnte das geschwächte Tier geborgen werden. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der Stier starb kurz darauf im Verschlag. Es ist nicht das erste Mal, dass bei Dénias Kuhtreiben ins Meer, die als „Fest von touristischem Interesse“ deklariert sind, ein Tier verendet. Zuletzt ließ 2005 ein ebenfalls 400 Kilogramm schwerer Toro im Hafenbecken sein Leben. José Luis Sánchez von der Partei Pacma, eine Tierpartei, die sich gegen Tierquälerei einsetzt, verurteilt die Bous a la Mar harsch. „Die Tiere werden bei diesem Spektakel großem Stress ausgesetzt“, sagt Sánchez. „Auch wenn der Stier oder die Kuh bei diesen Veranstaltungen nicht stirbt, so gerät das Tier doch in Panik, weil es nicht weiß, was mit ihm geschieht und es nicht weglaufen kann.“ Es gebe andere Möglichkeiten, sich bei einer Feier zu vergnügen, ohne dazu Tiere zu missbrauchen. Sánchez Appell an die Stadt Dénia: „Warum kann man die Bous a la Mar nicht durch eine Veranstaltung ersetzen, bei der keine Tiere missbraucht werden und die einer zivilisierten Gesellschaft angemessen ist?“ Das Traurige an dem Vergnügen mit den Stieren ist nach Auffassung des Tierschützers, „dass diese Tiere von Ort zu Ort gekarrt werden. Während sie in Dénia unfreiwillig ins Wasser springen, müssen sie in einem anderen Ort brennende Fackeln auf den Hörnern ertragen oder sich mit Bierdosen bewerfen lassen.“ Die nationale Tierschutzvereinigung Anpba will bei der Madrider Regierung durchsetzen, dass Dénias Bous a la Mar der Titel „Fest von touristischem Interesse“ entzogen wird. Costa Nachrichten Media - Tod am Nachmittag Ich wüsste schon welche Auflagen ich den Spaniern machen würde für deutsche Hilfsgelder.
  24. Nicht jeder Stierkampf ist gleich und vor allem ist nicht jeder Stierkampf ein Stierkampf. Bei dem folgendem Unglück vom Mittwoch entschied sich ein Stier seinen eigenen Weg zu gehen und die Spieß dabei umzukehren. Dabei handelte es sich bei der Veranstaltung gar nicht um einen richtigen Stierkampf (corrida), sondern um die Recortadores (concurso de recortes). Der Stier wusste wohl davon nichts und wollte hier lieber auf Nummer sicher gehen und trat die direkte Konfrontation mit dem Publikum an. Es ist dabei erstaunlich, wie hoch ein solch 500 kg schwerer Stier springen kann und dabei die Barriere zu den Zuschauern überwindet. Bei diesem Sprung in die Zuschauertribüne und inmitten der Zuschauermenge verletzte der Stier rund 40 Menschen. Erst das eingreifen des Sicherheitspersonal der Stierkampfarena schaffte es dann den Stier nach 15 Minuten mit einem Seil unter Kontrolle zu bringen und mit Hilfe eines Krans abzutransportieren. Das Unglück passierte in der Stadt Tafalla in der Region Navarr wobei ein 47-jähriger Mann vom dem Tier auf die Hörner genommen wurde und ein zehnjähriger Junge von dem Bullen niedergetrampelt wurde. abgesehen von diesen zwei Schwerverletzen, kamen die anderen Verletzten mit harmlosen Wunden und Knochenbrüchen davon. Toro salta al tendido en Tafalla Ähnliches passierte schon vor einigen Jahren in einer Stierkampfarena in Mexiko, wo man den Stier aufgrund seiner Flugartistik dann pajarito (Vögelchen) nannte. Pajarito, el toro volador
  25. Heute hat das spanische Parlament der Region Katalonien in Nordspanien, um die Großstadt Barcelona, den Stierkampfverbot in Katalonien selbst beschlossen. Insgesamt stimmten 68 der Abgeordneten für ein Stierkampfverbot und 55 dagegen. Damit tritt das Verbot ab dem 1. Januar 2012 für ganz Katalonien. Dabei stand dieses Thema erst gar nicht zur Debatte. Erst als die Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!), 180.000 Unterschriften (weit mehr als die erforderlichen 50.000 Unterschriften) für ein Verbot gesammelt hatte, beschlossen im vergangenen Jahr die Abgeordneten mit knapper Mehrheit sich mit diesem Thema im Parlament auseinander zu setzen. Katalonien ist damit aber nicht die erste Provinz welche ein Stierkampfverbot erteilt, denn schon seit 1991 gilt das Stierkampfverbot auf den Kanarischen Inseln. Für Beobachter ist diese Entscheidung aber nicht bloß eine reine Entscheidung der Tierliebe, sondern für viele auch eine politische Entscheidung um sich bewusst gegen die Zentralregierung in Madrid abzugrenzen, wo das Madrider Verfassungsgericht wesentliche Teile des neuen katalanischen Autonomiestatuts für ungültig erklärt hat. Zum Thema Stierkampf hatte sich dann in Madrid auch der König Juan Carlos selbst für den Stierkampf ausgesprochen "Der Stierkampf hat eine fruchtbare Kunst- und Kulturwelt hervorgebracht". Verweisen tut er hierbei auf den Maler Pablo Picasso oder den Dichter Federico García Lorca, welche zahlreiche ihrer Werke und Inspirationen aus demSpektakel in der Arena bezogen. Zudem versucht man dort, dass der Stierkampf als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wird. Wenn der Stierkampf damit offiziell zum geschützten Kulturgut erklärt würde, könnte man ihn dann nicht so einfach verbieten, so die Strategie dort. Obwohl der Stierkampf ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Millionenhöhe für Spanien ist, kann es sich die wirtschaftsstarke Region Katalonien wohl auch in diesen schweren Zeiten Leisten, auf diese Einnahmen zu verzichten und Schadensersatzklagen von Züchtern und Stierkampfveranstaltern in Kauf zu nehmen. Der Stierkampf selbst ist dabei schon seit Jahren auf dem absteigendem Ast in Spanien und gerade viele junge Spanier, können sich kaum für den Stierkampf begeistern. Was sich viele Beobachter aus dem Ausland jedoch nicht erschließt oder gar nicht wirklich wahrnehmen, ist dass die Spanier den Stierkampf bzw. die eigentliche Corrida zwar immer mehr ablehnen, doch das Stiertreiben (correbous usw.) eben nicht. Dazu gehören auch die Stierläufe/Stierhatz bzw. der Encierro, wie man ihn aus Pamplona kennt.