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7 Ergebnisse gefunden

  1. Stierkampf: Arenen und Sonstiges

    Arenen - placa de toros Die Stierkampfarena heisst auf spanisch plaza de toros (Stierplatz), manchmal hört man auch coso taurino. Das Wort arena heisst Sand und wird wirklich nur in Zusammenhang mit diesem gebraucht (nur in Frankreich wird der Ausdruck "arène" für Stierkampfarena benutzt). Das eigentliche Sandrund nennt man ruedo. Geht ein Spanier zum Stierkampf sagt er vamos a los toros - wir gehen zu den Stieren. Fast jede grössere Stadt in Spanien hat eine Stierkampfarena. Manche sind schon über hundert Jahre alt. Es werden heute noch öfters Arenen gebaut, meist als sogenannte multiuso, die man auch für andere Veranstaltungen wie Konzerte, Boxkämpfe und sogar Theater benutzen kann. Neue Arenen - vor allem im Norden Spaniens - werden heute überdacht oder mit ausfahrbarem Dach gebaut, so kann man die plazas auch im Winter und wetterunabhängig nutzen. Die Arenen sind in Kategorien eingeteilt, wenige Arenen - z.B. Sevilla, Madrid, Barcelona - sind Kategorie 1, alle anderen grösseren Arenen Kategorie 2 und kleine Dorfplazas Kategorie 3. Manchmal veranstalten auch Orte ohne plaza de toros eine corrida, sie mieten dann eine transportable plaza (plaza portátil), die extra aufgestellt wird. In einer plaza Kat.1 kämpfen - zumindest an Festtagen - hauptsächlich die grossen Stars, die Plätze sind teuer, die Stiere gross und es ist für die matadores schwer, Trophäen zu bekommen, man könnte sagen, die "Messlatte" ist sehr hoch. In Kategorie 2 sind die Plätze etwas preiswerter, es werden öfters Trophäen verteilt, die matadores verdienen nicht ganz soviel. Bei Kategorie 3 sind die Stiere etwas jünger, sprich kleiner, die plazas sind relativ klein. Oft kämpfen junge toreros oder "Lokalmatadore", es ist aber absolut möglich, in so einer plaza auch einen der Stars zu sehen, sei es weil er mit dem Organisator befreundet ist, weil er aus diesem Ort stammt oder weil er einfach diese kleine corrida zum Training nutzt. Ausser in Spanien gibt es Stierkämpfe in Frankreich, Ecuador, Peru, Kolumbien, Venezuela und Mexico. In Mexico-City findet man die grösse plaza de toros der Welt, mit rund 41'000 Sitzplätzen. Auch in Portugal gibt es Stierkämpfe, es ist jedoch verboten den Stier in der plaza zu töten, er wird erst später unter Ausschluss der Öffentlichkeit getötet. Da er jedoch wärend dem Kampf verletzt wird lässt bis dann der Adrenalistoss nach und er empfindet Schmerzen. Daher lehnen es die meisten spanischen toreros ab in Portugal zu kämpfen. In der Regel hat eine grössere Arena corrales für die Stiere, Ställe für die Pferde und eine kleine Metzgerei, in der die Stiere gleich zerlegt werden. In kleineren plazas werden die toten Stiere ins nächste Schlachthaus gefahren. Für die toreros gibt es eine Kapelle, um vor Beginn noch ein Gebet zu sprechen. El presidente In den allerhäufigsten Fällen ist el presidente de la corrida de toros die meist gehasste Person in einer Stierkampfarena, aber dazu später mehr. Da alles was mit der corrida de toros zusammenhängt dem spanischen Innenministerium untersteht, bzw. von dort kontrolliert (genehmigt) wird, muss auch immer eine amtliche Autoritätsperson "vor Ort" sein, der presidente de la corrida de toros. Nach dem reglamento taurino soll dieses Amt entweder der Bürgermeister oder der Polizeipräsident übernehmen. Meistens wird diese Aufgabe in der Hierarchie immer weiter nach unten delegiert, so dass fast immer ein kleiner (überforderter) Verwaltungsangestellter in der Präsidentenloge sitzt. Zu seinem Glück erfordert das Reglement zwei Beisitzer. Einer, der sich in den Regeln auskennt, meist ein ehemaliger torero, sowie einen Tierarzt. Des Präsidenten unmittelbarer "Untergebener" ist eine Art Zeremonienmeister, der alguacil. Er ist das ausführende Organ für die Anordnungen des Präsidenten im ruedo, dem runden Sandplatz. Er ist gleichzeitig der Vermittler der Anliegen oder Bitten der toreros zum Präsidenten. Da der Präsident durch die Entfernung zum Geschehen keine akkustischen Anordnungen geben kann, signalisiert er diese durch verschiedenfarbige Tücher (in der Form von etwas grössere Taschentüchern): Weiss = als Signal zum Beginn der corrida, Einlass des Stieres, Wechsel der einzelnen Drittel des Kampfes, Erinnerung an den matador, dass die Kampfzeit abläuft und zur Signalisierung wieviel Trophäen der Matador erhält. Grün = der Stier wird ausgewechselt (meistens aus Kampfunfähigkeit auf Grund einer Verletzung im Stall oder wenn er in den ersten Minuten jeglichen Angriff unterlässt). Rot = es wird angeordnet, dass der Stier banderillas negras gesetzt bekommen soll (banderillas negras haben etwas grössere Widerhaken und sollen den Stier etwas reizen, wenn er überhaupt nicht angreift - gibt es nur in 1.Kl.-plazas und sind sehr selten). Blau = der Stier war so gut in seinem Kampfverhalten, dass er nach seinem Tod von den Maultieren nicht sofort ins Schlachthaus gezogen wird, sondern eine vom Publikum applaudierte Ehrenrunde bekommt. Orange = der Stier hatte eine so grosse Angriffslust, die über die gesamte Dauer des Kampfes anhielt, dass er begnadigt wird und lebend den ruedo verlässt. Er ist der Stolz jeden Züchters und wird anschliessend Vater von vielen kleinen Stieren sein. Alle diese verschiedenfarbigen optischen Signale des Präsidenten werden von zwei "Signalhörnern" (clarines) hörbar begleitet. Wie bei einem Fussballschiedsrichter wird der Präsident nie zur Zufriedenheit des Publikums handeln. Meistens wird der Präsident zur Zielscheibe des Unmuts bei der Auffassung wie kampffähig ein Stier ist. Das Publikum sieht eine Invalidität des Stiers, der Präsident nicht. Desgleichen wird der Präsident sehr oft bei der Vergabe der Trophäen ausgepfiffen. Für das Publikum sind die genehmigten Trophäen meistens zu wenig. Dass der presidente de la corrida am nächsten Tag mit guten Kritiken in der Zeitung steht, ist beinahe unmöglich. Übrigens, mehr und mehr übernehmen wirklich kompetente Frauen dieses Amt - und bekommen sehr gute Kritiken. Seltsame Trophäen Je nachdem wie der Kampf war bekommt der matador seinen Applaus - oder eben nicht! War die faena schlecht, der matador konnte mit dem Stier nichts anfangen oder hat sehr schlecht getötet ertönen nun Pfiffe (pitos) oder - noch schlimmer - er wird ausgebuht (bronca). Konnte er mit dem Tier einfach nichts anfangen weil der Stier zuwenig angriff geht man mit Schweigen (silencio) über die Sache weg. War die Sache etwas besser hört er aplausos, man könnte sage "müden Applaus", machte er seine Sache aber recht gut, es reicht aber immer noch nicht für eine Trophäe hört er ovaciónes. Man kann in der Zeitung auch schon mal in der Kritik lesen división de opiniones - die Sonnenseite hat eine andere Meinung wie die Schattenseite. Mit einer Ovation darf er meist auch eine Ehrenrunde (vuelta) machen, wobei das Publikum sehr sensibel reagiert, oft bekommt ein matador seine ovación, will er aber auf die vuelta wird ihm mit Pfiffen klargemacht, soweit wollen wir nicht gehen! War das Publikum mit der Arbeit zufrieden zücken sie weisse Taschentücher und winken als Zeichen für den Präsidenten, dass der matador ein Ohr (oreja) des Stieres bekommen soll, als weitere Steigerung gibt es zwei Ohren und die máximos trofeos sind zwei Ohren und der Schwanz (rabo). Früher gab es noch als Steigerung einen Fuss, dies wurde aber Mitte des letzten Jahrhunderts verboten. Bei zwei Ohren und mehr hat der matador das Recht nach Beendigung der corrida auf den Schultern aus der plaza getragen zu werden (salida a hombros). Wie kommt es nun so solch archaisch anmutenden Trophäen? In früheren Zeiten wurde der matador anteilig mit Fleisch des Stieres entlohnt, die Menge der Ohren zeigte an wieviel ihm zusteht. In 3.-Klassplazas bekommt man schnell Trophäen, oft hat man das Gefühl nur schon aus Dankbarkeit dass der matador sich ins Örtchen begibt, während ein Ohr in Sevilla oder Madrid schon harte Arbeit bedeutet. Der letzte rabo in Las Ventas Madrid bekam Sebastián Palomo Linares 1972! Natürlich ist die Arbeit nicht messbar und so ist die Ohrenvergabe sehr subjektiv und gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Und endlich begreift man den Sinn des Ausdrucks Lokalmatador... Wann spiet eigentlich die Musik? Die traditionelle Musik bei der corrida de toros ist der pasodoble. Es gibt wohl tausende, bekannte und weniger bekannte. Fast jeder einigermassen gute matador hat einen pasodoble, der ihm zu Ehren geschrieben wurde. In der plaza de toros werden sie von einer banda de música unterschiedlichster Güte gespielt. Zum ersten mal hört man die Musikkapelle beim paseíllo, dem Einzug. Einige der grösseren plazas beginnen ihre corridas traditionell mit dem gleichen pasodoble, so z.B. ertönt in Valencia "Pan y Toros" oder in El Puerto de Sta. María "Toros en El Puerto". Im französischen Nimes huldigt man dem Landsmann Georges Bizet, die toreros schreiten zur Musik von Carmen durch den Sand. Hat die corrida begonnen ertönt die Musik beim Part der banderillas, wenn der matador selbst setzt. Und schliesslich wärend der faena, der Hauptarbeit mit der muleta, wenn diese Arbeit sehr gut ist. Und natürlich begleitet die Musik auch den matador auf seiner Ehrenrunde, der vuelta al ruedo. Eine Ausnahme gibt es jedoch - in Madrid spielt die Musik nie wärend einer faena! Encierros von San Fermín und andere Stierspiele Als es noch keine Lastwagen gab wurden die Stiere über die Strassen zu den Arenen getrieben. Daraus entstanden die encierros. Durch Hemingway wurde Pamplona berühmt, es gibt aber auch andere Orte, die encierros veranstalten. Dabei werden die Stiere, die am Nachmittag in die plaza kommen von einem Corral durch die Stadt getrieben, wobei die mozos (Burschen) vor den Stieren her rennen. Begleitet werden die Stiere von Leitochsen (cabestros). Das Tempo der Tiere kann man nicht mithalten so dass es nur kurz möglich ist vor ihnen herzulaufen. Heute machen dabei auch viele Ausländer mit, man sollte den toro bravo und seine Reaktionen aber schon kennen. So kann es tödlich sein wenn man fällt und sofort wieder aufsteht, man muss liegen bleiben bis die Stiere vorbei sind - ein paar Huftritte sind in der Regel nicht so schlimm wie ein Hornstoss. Man stellt immer wieder fest, dass die toros, die morgens am encierro waren, nachmittags an der corrida munterer sind und weniger einbrechen. Das Laufen scheint ihnen nach der Fahrt auf dem Lastwagen zu bekommen. Vor allem in Andalusien gibt es einige Volksbelustigungen auf den Strassen mit toros bravos. Vor einigen Jahren wurden sie aus Tierschutzgründen verboten, ausser sie konnten auf lange Tradition zurückblicken. DIESE - ZUM TEIL GRAUSAMEN - "SPIELE" HABEN NICHTS MIT DER TRADITIONELLEN CORRIDA DE TOROS ZU TUN! Auch viele toreros lehnen sie ab. In den letzten Jahren sehr in Mode gekommen sind die recortadores. Man könnte sie als Artisten bezeichnen, sie machen sich die Reaktionen der Stiere zu nutzen, springen über sie, machen Saltos etc. Sie tragen die traje de luces der toreros, der Stier wird dabei nicht getötet. Langsam in Vergessenheit gerät der comico taurino, manchmal auch nach Charly Chaplin (in Spanien Charlot) charlotada genannt. Clowngruppen unterschiedlichster Güte, die zum Teil verblüffende Dinge machten und sich - wie heute die recortadores - die Reaktionen der Stiere zu nutzen machten. Allerdings wurde beim comico taurino der Stier meist auch getötet. Da die Clowns das Verhalten der Stiere durch und durch kennen mussten genossen sie unter den ernsthaften toreros meist grosses Ansehen. Viele Figuren die wir heute als "klassisch" ansehen kommen eigentlich aus dem comico und mancher matador machte seine ersten Erfahrungen in so einer Gruppe. So z.B. José Ortega Cano, der heute noch sagt er habe in der Gruppe sehr viel über Stiere gelernt. Aus Portugal kommen die Fourcados. Bei den Fourcados stellt sich eine Reihe Männer in portugiesischer Tracht in eine Reihe auf, zitiert den Stier, fängt ihn ab und stellt sich ihm entgegen. Mich erinnert das ganze immer an eine Footballmannschaft mit Stier als Gegner. Der tiefer Sinn des Ganzes ist mir bisher leider verborgen geblieben. (Mit freundlicher Genehmigung von taurosidona) Bisher erschienen in dieser Artikelserie: Stierkampf: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps Stierkampf: Vokabular PS: Unsachliche und irrelevante Kommentare werden entfernt.
  2. http://www.elmundo.es/elmundo/2013/08/15/madrid/1376579916.html Und dann auch noch mit dem Drecksgeschmiere den Stierkampf ohne Probleme durchzufuehren, dazu braucht man schon ein paar "de cojones"...
  3. Nicht jeder Stierkampf ist gleich und vor allem ist nicht jeder Stierkampf ein Stierkampf. Bei dem folgendem Unglück vom Mittwoch entschied sich ein Stier seinen eigenen Weg zu gehen und die Spieß dabei umzukehren. Dabei handelte es sich bei der Veranstaltung gar nicht um einen richtigen Stierkampf (corrida), sondern um die Recortadores (concurso de recortes). Der Stier wusste wohl davon nichts und wollte hier lieber auf Nummer sicher gehen und trat die direkte Konfrontation mit dem Publikum an. Es ist dabei erstaunlich, wie hoch ein solch 500 kg schwerer Stier springen kann und dabei die Barriere zu den Zuschauern überwindet. Bei diesem Sprung in die Zuschauertribüne und inmitten der Zuschauermenge verletzte der Stier rund 40 Menschen. Erst das eingreifen des Sicherheitspersonal der Stierkampfarena schaffte es dann den Stier nach 15 Minuten mit einem Seil unter Kontrolle zu bringen und mit Hilfe eines Krans abzutransportieren. Das Unglück passierte in der Stadt Tafalla in der Region Navarr wobei ein 47-jähriger Mann vom dem Tier auf die Hörner genommen wurde und ein zehnjähriger Junge von dem Bullen niedergetrampelt wurde. abgesehen von diesen zwei Schwerverletzen, kamen die anderen Verletzten mit harmlosen Wunden und Knochenbrüchen davon. Toro salta al tendido en Tafalla Ähnliches passierte schon vor einigen Jahren in einer Stierkampfarena in Mexiko, wo man den Stier aufgrund seiner Flugartistik dann pajarito (Vögelchen) nannte. Pajarito, el toro volador
  4. Sanfermines, dass ist das weltbekannte Fest in Pamplona, welches jedes Jahr vom 6. Juli bis zum 14. Juli statt findet. Dabei ist vielen nicht wirklich bekannt ob und um was für ein Fest es sich dort handelt. Bekannt ist vielen eigentlich nur die Stadt Pamplona im Zusammenhang mit dem Stierlauf und dessen Unfällen. Dies verdankt sie dem US-amerikanischen Schriftsteller, Pulitzer-Preisträger und Literaturnobelpreisträger Ernest Hemmingway, welcher durch sein 1962 erschienenem Roman „Fiesta“, den Stierlauf in Pamplona weltberühmt machte. Es ist fast schon paradox, dass dieses mehrtägige Fest auf die paar Minuten Stierlauf reduziert wird. Dabei hat das Fest, welches zu Ehren des Schutzheiligen San Fermin wie in die meisten Feste in Spanien welche in Dörfern und Städten für ihre Schutzheiligen ausgerichtet werden viel facettenreicher. Die Peñas sind jene Vereinigungen, welche die Fiestas in den Städten und Dörfern ausrichten, organisieren und an allen Ecken immer kräftig für Stimmung sorgen. Ein Fest wie das von Pamplona bzw. Sanfermines, wird in der Regel am Rathaus mit einer Rakete begonnen. Dort drängen sich dann alle Zuschauer vor dem Rathausplatz und der Bürgermeister hält eine Rede. Dabei sollten dann auch die jeweiligen Damen und gewählte Reina (Königin) sein, nebst Gefolge. Da es bei diesen Festen um die Schutzheiligen geht, hat natürlich auch das Religiöse eine Bedeutung und so gibt es dann auch Prozessionen wo Figuren der Schutzheiligen und / oder anderen durch die Straßen getragen werden. Die Programme solcher von den Peñas organisierten Festen sind wirklich vielfältig und sowohl für die kleinen Kinder bis hin zu den alten Rentnern gibt es zahlreiche Programmpunkte, so dass alle auf ihre Kosten kommen. Wer bei solchen Festen die Programmhefte mal durchblättert, wird schnell einsehen, dass der Stierlauf den kleinsten Anteil des Festes einnimmt. Wobei man sagen muss, dass in Pamplona der Stierlauf und Encierro nur der Auftakt ist, für den am Abend in der Stierkampfarena von Pamplona stattfindenden Stierkampf. Auch wenn der drei minütige Stierlauf in Pamplona das weltweite Medienereignis ist, sind es eben nur drei Minuten am Tag eines umso viel größeren und umfangreicheren Festes. Journal Reporter | Stierrennen im spanischen Pamplona
  5. Unter der zunehmenden Kritik des Stierkampfs, scheinen sich die Stierkampfarena-Besitzer nach Alternativen umzusehen und dann aber auch wirklich für nichts zu schade zu sein. Besonders kreativ scheint man hier in Valencia, wo man sich gleich das populärste und größte Volksfest Deutschlands in die Stierkampfarena holte, das Oktoberfest. Oktoberfest Valencia http://www.youtube.com/watch?v=eeKRyidp86M Und wenn schon Deutsch, dann aber richtig und zwar mit dem passenden Wetter, bzw. viel Regen Oktoberfest - Valencia 2009 http://www.youtube.com/watch?v=6hLMQKMSpXA Aber beim Oktoberfest allein ist ja nicht Schluss, denn es gibt ja auch noch andere Länder mit der ein oder anderen Tradition, so wie die USA mit ihrem Rodeo. Da werden Tierschützer aber auch nicht richtig froh werden, wenn die spanische Art mit Tieren umzugehen, durch die US-Amerikanische ausgetauscht wird :pfeiffen: First Rodeo in Valencia, Spain http://www.youtube.com/watch?v=JQ_dyIlBnGM
  6. Und wieder ist es einmal passiert, dass bei einem Stierkampf ein Stierkämpfer verletzt wurde. Der Stierkämpfer Israel Lancho wurde genau in dem Moment auf die Hörner genommen, als er dem Stier mit dem Degen den Todesstoß ins Herz versetzt. Das ist schon irgenwie zynisch. Im Video kann man den kompletten Stierkampf mit allen Stierkämpfern und Stieren als Zusammenstellung sehen. Der Unfall ereignet sich so gegen Minute 2:30. Unfall beim Stierkampf - Madrid Feria San Isidro 2009 Lidia
  7. Valencia

    Wunderschöne Stadt allein schon aufgrund ihrer Baukunst(en). Einfach zum Verlieben. Ein unbedingtes Muss für jeden der Spanien besucht. Valencia ist im Übrigen die drittgrößte Stadt Spaniens. Und das wissen natürlich auch die Fussballkenner;)... Von der Stierkampfarena bis hin zum wohl eines der größten Ozeanien Europas - einfach nur toll!