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  1. Der Mensch ist in vielen Belangen halt doch noch ein Tier. Er scheut Mühe und bevorzugt das Kostenlose. Das ist ein Prinzip der Selbsterhaltung, um Kräfte und Ressourcen zu sparen. Doch Dienstleitungen kosten nun einmal Geld und die müssen bezahlt werden. Auf der anderen Seite ist man in der Regel aber auch so fair, dass man für ein ordentliches Produkt oder Dienstleistung auch gerne bereit ist, etwas zu bezahlen oder sogar etwas mehr zu bezahlen. Umgekehrt brennt sich ein unliebsames Erlebnis auch einem ins Gedächtnis ein und man streicht den jeweiligen Anbieter oder das Produkt aus seinen zukünftigen Einkäufen bzw. der Inanspruchnahme des Dienstleister. Besonders ärgerlich finde ich es, wenn man nach dem Produkt gefragt wird und es nur pro forma erfolgt. Ich bestellt zum Beispiel in einem Restaurant einen auf der Karte besonders angepriesenen Burger, der sich aber im Geschmack als recht fade heraus stellte. Als dann zum Abrechnen der Kellner kam und mir die Frage stellte, wie es denn geschmeckt hatte, antwortete ich ihm, dass es nicht besonders gut war und ein Burger bei McDoof oder BurgerQueen besser schmecken würde. Er war kurz erstaunt darüber und gab mir dann die Rechnung. Warum danach fragen, wenn mir kein Rabatt oder sonst was gewährt wird? Nur, falls es gut ist, um mehr Trinkgeld heraus zu schinden? In diesem Fall gab es weder Trinkgeld noch habe ich dort noch einmal gegessen. Zumal der Kellern auch sonst sehr träge war, was das Bedienen anging. Und wenn die Bedienung und das Essen top ist, dann gebe ich wirklich gerne und auch ein ordentliches Trinkgeld. Hätte man jetzt messen können, wie gut bzw. wie schlecht mir das Essen geschmeckt hat, dann hätte ich ja etwas schwarz auf weiß gehabt, aber so hat der Kellner nur mein Wort, kann es annehmen oder sein lassen. Das Problem hier also bestand darin, meinen Genuss für den Anbieter messbar zu machen. Und hier kommen wir nun nach Spanien, im speziellen zu einem Theater bzw. Comedyclub in Barcelona. Seit 2012/2013 hob die spanische Regierung die Steuern für Theater von 8 Prozent auf 21 Prozent an. Eine derartige Erhöhung lässt sich oft nicht ohne eine Erhöhung der Eintrittspreise realisieren. Dies in Zeiten der allgemeinen Krise, führt zu einem Schwund an Besuchern, womit eine Preisspirale eintritt und viele Theater in eine Existenzkrise. Aber wie soll ein Theater, eine Komödie, Comedyclub dann noch überlebensfähig sein? Wofür ist der Kunde bereit zu zahlen und wie viel? Wie oben erwähnt, will der Mensch am liebsten gar nichts bezahlen und wenn, dann doch nur für eine tatsächlich erbrachte Leistung. Dann wiederum ist er auch gerne bereit, einen anständigen Preis zu zahlen. Und genau dies hat das Teatreneu gemacht. Das wichtigste, damit alle Leute kommen, der Eintritt ist frei, bzw. kostenlos, anstatt den Preis von 15,50 Euro zu zahlen. Das zweite, man zahlt nur pro Lacher und zwar 30 Cent. Das dritte, man zahlt maximal nur für 80 Lacher, was dann 24 Euro betragen würde. Danke der heutigen Technik ist das auch alles kein Problem mehr. Vor jedem Sitz ist ein Tablet-Computer montiert, welcher das Gesicht des Zuschauers filmt. Erkennt die biometrische Software ein Lachen, wird der Zähler hoch gesetzt und es werden 30 Cent pro Lacher fällig, bis halt zu 80 Lachern pro Show und dann bis zu den maximal 24 Euro. Am Ende sieht der Kunde, wie oft er gelacht hat und was er zu zahlen hat. Nebenbei kann man das ganze dann noch im Netz teilen, sieht die eigenen Lacher usw. Also alles in allem ein recht durchdachtes und pfiffiges Modell. Die Frage die sich stellt ist nun aber, zieht das auch bei den Kunden und wie macht sich das finanziell für das Theater bemerkbar? So wie es ausschaut sehr gut. Der durchschnittliche Ticketpreis stieg um 6 Euro und teilweise bis zu 35 Prozent mehr an Zuschauern. Ein Leistungsbezogenes Theater, macht sich also bezahlt, wenn der Kunde für die tatsächlich erbrachte Leistung zur Kasse gebeten wird, es transparent gestaltet und umgesetzt wird. Eine wirklich hervorragende Idee! PAY PER LAUGH -The CYRANOS McCANN Woldgroup Europe Barcelona Cannes Lions 2014 Winner Mittlerweile hat die spanische Regierung wieder die Steuern für diesen Sektor von 21 Prozent auf 10 Prozent herab gesetzt.