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  1. Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat. Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne. Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland. Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen. Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren? Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt. Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen. Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen. Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
  2. Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass die katalonische Regierung sich aus Spanien lösen und ein unabhängiges Katalonien haben möchte. Rein formell wäre dazu ein Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Katalonien nötig. Diese kann aber die Regierung in Barcelona rein rechtlich nicht selbst initiieren, sondern sie benötigt dazu erst die Zustimmung des spanischen Parlamentes. Ebenso wie der Austritt Kataloniens aus Spanien bekannt ist, war auch bekannt, dass die Mehrheit im spanischen Parlament ein solches Referendum ablehnen würde und so ist es dann auch gekommen. Die Abgeordneten in der spanischen Hauptstadt haben mit großer Mehrheit das Unabhängigkeitsreferendum der katalanischen Regionalregierung abgelehnt. Hierbei waren sich sowohl die konservativen Volkspartei (PP) des Ministerpräsidenten Rajoy als auch auch die Opposition der Sozialisten (PSOE) einig. Nach der siebenstündigen Debatte, stimmten 299 Abgeordnete gegen den Antrag und nur 47 dafür, wobei es eine Enthaltung gab. Nun ist aber das Vorhaben für die Katalonien noch lange nicht gestoppt und sie werden versuchen per Gesetz ein eigenes Referendum auf den Weg zu bringen. In wie weit dies dann als gesetzeskonform angenommen wird, bleibt noch abzuwarten. Auf jeden Fall ist dieses Thema noch lange nicht vom Tisch und wird auch die Regierung in Madrid, für längere Zeit beschäftigen.
  3. http://www.tv3.cat/3alacarta/#/directes/TV3 Ich lebe hier in BCN seit April 1988, hab in den ganzen Jahren sowas noch nicht gesehen....La diada wird schon seit Franco gefeiert, aber das hier heute ist was ganz Anderes, hier geht es um Unabhaengigkeit vom spanischen Staat.
  4. Neben den Basken begehren auch die Katalanen ihre Unabhängigkeit von Spanien. Diesmal wurde in 166 Städten und Gemeinden eine Volksabstimmung in Katalonien abgehalten, bei der sich knapp 700.000 Einwohner von insgesamt der nordspanischen Region ab 16 Jahren daran beteiligen konnten. Dabei ging es um die Frage, ob sie Katalonien als einen "sozialen demokratischen und unabhängigen Staat" verstehen, der eigenständig Mitglied der Europäischen Union sein sollte. Vor Augen sollte man sich aber auch halten, dass Katalonien insgesammt rund 7,5 Millionen Einwohnern zählt und nicht alle zur Stimmabgabe einbezogen wurden, wie zum Beispiel die katalanische Provinzhauptstadt Barcelona. In letzterer soll jedoch eine ähnliche Abstimmung noch folgen. Dabei hat diese Volksbefragung jedoch nur symbolischen Charakter, denn wie der spanische Justizminister Francisco Caamano Dominguez darlegt, ist eine derartige Volksbefragung weder legal, noch hat sie irgendeine juristische Bedeutung. Denn eine Volksbefragung könne nur die Zentralregierung in Madrid veranlassen. Vergessen sollte man jedoch nicht, dass die sozialistische Regierung in Madrid auch Katalonien und den Katalanen immer mehr Autonomierechte zugestanden hat. Aber ebenfalls darf man nicht vergessen, das Katalonien die wohl reichste Region Spaniens ist und gerade in Zeiten der Spanien hart treffenden Wirtschaftskrise, die Katalenen fürchten, mit ihren reichen Einnahmen, die anderen Regionen finanziell unterstützen zu müssen. Neben nationalen Gefühlen geht es hier also auch um knallharte finanzielle Interessen.