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16 Ergebnisse gefunden

  1. Der VW-Abgasskandal hat nicht nur Auswirkungen auf den Mutterkonzern, sondern auch auf all die Tocherunternehmen. Insbesondere jene, die genau auf deren Konzepte, Unterbauten und Technologien aufbauen und dazu gehört unter anderem SEAT. Da SEAT als größter Personenwagenhersteller in Spanien gilt und somit auch wirtschaftlich durchaus eine relevante Nummer darstellt, bleibt auch SEAT von den Tricksereien an den VW-Motoren nicht v verschont, mit all den Konsequenzen, wie Rückrufe und die Personellen Entscheidungen im Betrieb. Zur Zeit läuft eine Rückrufaktion für den Seat Exeo. Dieser wurde zwar nur bis 2013 und auch nicht in Spanien produziert, aber es ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass sich der Skandal nun langsam aber sicher auch auf die anderen Fahrzeugmarken des VW-Konzernes ausweitet. In Sachen SEAT damit auch in Richtung Spanien und dies ist sicherlich erst die Spitze des Eisberges. Besonders wenn es darum geht die finanziellen Verluste durch den Abgsasskandal wieder rein zu holen wird am Ende auch bei SEAT die Kostenschraube angesetzt werden. Vor allem da sich zur Zeit überhaupt noch nicht das gesamte Spektrum absehen lässt, was da in Zukunft noch an Schadensersatzforderungen auf den VW zukommen wird und was da einige Prognostizieren, dass könnte den Konzern so richtig in die Knie zwingen.
  2. Im Sommer diesen Jahres, war die Arbeitslosenzahl in Spanien, so niedrig wie noch nie seit 2011. Dies zumindest laut der Statistikbehörde INE, welche gestern ihre neuen Zahlen darlegte. Auch wenn sich dies so erst einmal ganz nett anhört, wird beim Blick auf die Zahlen klar, dass Spanien mit 21,2 Prozent immer noch nach Griechenland, die zweithöchste Arbeitslosenquote in der EU hat, nach Griechenland. Aber mit Zahlen lässt sich ja so vortrefflich spielen. Zum Beispiel hatte Deutschland im Februar eine Arbeitslosenquote von rund 6,9 Prozent. dort nicht mitgezählt werden jene, welche zum Beispiel anderweitig durch Beschäftigungsmaßnahmen geparkt werden wie zum Beispiel durch Häkel-Gruppen, Sporttherapie, Bewerbungstraining usw., dann da sie ja hier tätig sind, stehen sie dem Arbeitsmarkt somit nicht zur Verfügung. Denn wer dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, kann demnach ja auch nicht der Arbeitslosenquote hinzugerechnet werden, auch wenn sie damit tatsächlich keiner echten Arbeit nachgehen. Es kommt halt immer auf den Standpunkt des Betrachters an Alte Menschen, welche in den Augen der Arbeitsagentur für Arbeit zu alt sind um noch vermittelt werden zu können, aber selbst noch keine Rente beziehen, gehören in die Rubrik "Sonderregelungen für Ältere" und kommen auch nicht in der Arbeitslosenquote vor. Natürlich sind auch kranke Arbeitslose nicht wirklich Arbeitslos, denn sie stehen ja aufgrund ihrer Krankheit dem Arbeitsmarkt auch nicht zur Verfügung. Wird ein Arbeitsloser über private Arbeitsvermittler betreut, zählt er ebenfalls nicht als Arbeitslos, obwohl er weiterhin Geld vom Amt bekommt. Für die Statistik ist dies kein Arbeitssuchender und nun wird es echt schwierig hier das mit dem Standpunkten und dem Betrachter ganz objektiv zu sehen , denn so langsam wird doch klar, dass es nur darum geht, Statistiken zu schönen. Somit werden aus den 6,9 Prozent dann schnell mal 8,72 Prozent. Nun ist diese Praxis aus Deutschland schon länger bekannt, aber meine Frage geht er dahin, ob es derartige Tricks (und da bin ich mir sicher) auch in Spanien gibt? Wie hoch liegt dort die tatsächliche Arbeitslosenquote?
  3. José María Gay de Liébana ist ein Mann Wirtschaftswissenschaftler, der so einiges auf diesem Gebiet aufzuweisen hat: Mehr dazu kann man hier lesen: ¿Quién es el economista José María Gay de Liébana? Und das was er zu sagen hat, ist durchaus hörenswert. Hier erst mal zum Reinschnuppern ein kurzer Ausschnitt: JOSÉ MARÍA GAY, el economista indignado Hier ein wenig mehr: XIX JORNADAS José María Gay
  4. Um die maroden Banken im eigenen Land, infolge der Immobilienkrise zu sanieren, gewährte die EU, Spanien Hilfen in Form von Krediten. Für diese Bankensanierung standen 2012, 100 Milliarden Euro zur Verfügung, von denen Spanien 40 Milliarden in Anspruch nahm. Mit deren Rückzahlung, hätte Spanien eigentlich erst im nächsten Jahrzehnt beginnen müssen, aber nun teilte Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría am Freitag in Madrid mit, dass man schon dieses Jahr 1,3 Milliarden Euro an die Partner in der Europäischen Union zurückzahlen würde. Mit dieser vorzeitigen Rückzahlung der EU-Kredite und Schuldentilgung, möchte Spanien vor allem zeigen, wie gut es seiner Wirtschaft nun schon geht und damit Vertrauen in die eigene Wirtschaft und das Land stärken. Im Grunde dürfte es nur darum gehen, Investoren zu zeigen, dass ihr Geld jetzt auch in Spanien wieder gut und sicher angelegt ist. Man will im Rating aufsteigen um dann selbst anderswo günstiger an Kredite herankommen zu können, usw. Mal schauen, ob diese Rechnung dann auch so wirklich aufgeht.
  5. Es wandern immer weniger Deutsche aus. Die Krise in Europa und die wirtschaftliche Situation in Deutschland, sind ein Grund dafür, warum Deutsche immer weniger auswandern. Die deutsche Wirtschaft wächst und benötigt zunehmend Fachkräfte. Auch der demografische Wandel macht sich selbst auf dem Arbeitsmarkt so langsam bemerkbar. Die beliebtesten Auswanderungsländer sind hierbei die Schweiz, gefolgt von der USA, Österreich, Großbritannien und der Türkei. Während bei den ersten ich durchaus davon ausgehe, dass es hierbei um auswandernde Arbeitnehmer oder Existenzgründer geht, frage ich mich beim letzten Land, wie viel Rentner dies sind, ebenso wie viele türkisch-stämmige Türken, welche wieder zurück in ihre Heimat ziehen? Ich gehe davon aus, dass die Gründe in die Türkei auszuwandern, überwiegend andere sind, als jene nach USA, Großbritannien, Schweiz und Österreich. Aus Polen, wie auch Spanien, kamen jedoch mehr Deutsche zurück, als diese dort eingewandert sind.
  6. In letzter Zeit gibt es ja fast nur positive Nachrichten zu Spaniens Wirtschaft. Die Ratingagentur Fitch stuft Spanien rauf auf ein BBB+. Dies bedeutet wiederum, dass sich Spanien wieder leichter Geld leihen kann und kommt so nun an günstiger an Krediten bei den Finanzmärken. Das wiederum steigert das Vertrauen von Anlegern, es wird mehr in Spanien investiert, die Wirtschaft wächst wieder. Die Binnennachfrage wächst und Unternehmen investieren auch selbst erneut. Die Konjunktur in Spanien wächst so stark, wie zuletzt erst vor der Krise. Also alles bestens oder was? Das Problem ist zum einen, dass bis so etwas an das letzte Geld in der Kette durch gereicht wird, nämlich den Menschen selbst, dies noch recht lange dauern kann. Zum anderen wurde dieses Wirtschaftswachstum auch zu einem erheblichen teil auf Kosten eben dieser Menschen erwirtschaftet. Die Löhne wurden gedrückt und Rechte der Arbeitnehmer beschnitten. Nebenbei ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor auf einem erschreckend hohem Niveau. Die Wirtschaft mag rein bilanztechnisch auf dem Niveau vor der Krise sein, die Menschen in Spanien jedoch, haben dieses Niveau noch lange nicht erreicht.
  7. Bisher galt Spanien auch als Vorbild was die erneuerbaren Energien anging, aber mit der derzeitigen Regierung hat sich da einiges geändert. Ursprünglich sollten die Atomkraftwerke dieses Jahr abgeschaltet werden, aber nun erwägt man ernsthaft eine Laufzeitverlängerung um weitere 20 Jahren oder gar noch länger. Da kommt mir irgendwie ein Déjà-vu zu der damaligen Situation in Deutschland, nur das seit Fukushima dann Frau Merkel doch ihr Gewissen oder was auch immer gepackt hat. Die Energieindustrie derweil will da gleich auf Nummer sicher gehen und eine Schadensersatzklausel für eine langfristige Sicherheit haben. Ist die Verlängerung der nuklearen Kernenergie hier wirklich klug und notwendig? Aufgrund der Wirtschaftskrise war der Energiebedarf Spaniens rückläufig. Zur Zeit scheint es so, als würde sich Spanien langsam wieder erholen, wodurch ein größerer Energiebedarf nötig werden könnte. Die geographische Lage Spaniens ist etwas suboptimal um sich Strom aus dem Europäischen Markt besorgen zu können, wobei mit der direkten Verbindung nach Frankreich ein guter Stromlieferant an der Hand ist der seinen Energiebedarf, hauptsächlich aus Atomstrom gewinnt. In Spanien deckt der Atomstrom rund 20 Prozent des Inlandsbedarfes ab. Die Atomkraft könnte also durchaus nötig sein für die weitere, wirtschaftliche Entwicklung in Spanien, wenn man nicht dabei außer acht lassen würde, wie die derzeitige Regierung den erneuerbaren Energien und deren Ausbau, das Leben schwer machen. Man könnte fast annehmen, sie blockieren die erneuerbaren Energien, zugunsten der Atomkraft. Und wer denkt dabei nicht, dass hier die alten Atommeiler der Energiekonzerne, weiter vergoldet werden sollen?
  8. Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy, musste mehr als zwei Jahre darauf warten, bis ihn der US-Präsident Barack Obama empfing. Überhaupt sind es damit erst vier Jahre, als das letzte mal ein spanischer Regierungschef im Oval Office empfangen wurde. Dadurch, dass Spanien am Ende es Monates, den EU-Rettungsschirm verlassen will, möchte man nun auf diese positive Tendenz hinweisen und vor allem das durch die NSA-Geheimdienst-Affäre gebremste Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa, wieder in Gang bringen. Denn anders als viele andere Europäische Ländern, hat Spanien ein großes Interesse an der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft. Spanien rechnet durch dieses Abkommen mit über 140.000 neuen Arbeitsplätzen im eigenem Land. Das es bei dem Besuch nicht um Diplomatie geht, zeigt schon das Protokoll. Der spanische Regierungschef Rajoy wird an einer Konferenz der US-Handelskammer in Washington, teilnehmen. Hierbei werden den spanischen Regierungschef 15 der wichtigsten spanischen Firmenchefs begleitet und auf US-Amerikanischer Seite, 150 Spitzenmanager amerikanischer Konzerne. Hierbei werden auch für die USA, die guten, wirtschaftlichen Beziehungen Spaniens, zu den anderen Lateinamerikanischen Ländern eine Rolle spielen. Denn insbesondere Mexiko sieht hier Spanien als Tor zur Europäischen Union und investiert stark in Spanien, bzw. kauft dort kräftig Firmen ein, wie zum Beispiel die spanische Bank, Banco Popular, eine Schiffswerft und auch den führenden spanischen Fleischwarenhersteller Campofrío, will eine mexikanische Gruppe aufkaufen.
  9. In Spanien hat sich der konjunkturelle Sinkflug im zweiten Quartal spürbar verlangsamt. Wie das nationale Statistikamt am Donnerstag in Madrid mitteilte, lag die Wirtschaftsleistung nur noch 0,1 Prozent niedriger als im Vorquartal. Eine erste Schätzung von Ende Juli wurde damit bestätigt. http://www.cash.ch/news/boersenticker/rss/spanische_wirtschaft_schrumpft_nur_noch_leicht-3117849-450
  10. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im Zeitraum Januar bis März um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurückgegangen, teilte das nationale Statistik-Institut INE am Donnerstag in Madrid laut einer zweiten Erhebung mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Im Schlussquartal 2012 war das BIP mit 0,8 Prozent noch stärker zurückgegangen. http://www.aktiencheck.de/news/Artikel-Spanien_Wirtschaft_schrumpft_zum_siebten_Mal_Folge-5051192
  11. Bei so viel Krise kommen wir auch hier nicht umher, ein eigenes Forum für Politik und Wirtschaft einzurichten. Dort gehören dann laut Beschreibung die folgenden Themen hinein: Nachrichten, News, Ereignisse, Aktuelles und brandneue Informationen aus und zu Spanien. (Regionale Themen bitte in die passenden Unter-Foren von "Regionen + Städte" einstellen) Da regionale Themen sowohl für Politik und Wirtschaft oft einen anderen Charakter haben, sollten diese eben in die jeweiligen regionalen Foren eingestellt werden. Für EU-Themen, ebenso für politische und wirtschaftliche Themen anderer Staaten, wie auch Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche eben nicht direkt etwas mit Spanien zu tun haben, wird demnächst noch ein weiteres Forum in der Plauderecke eingerichtet. Eine Sortierung der Themen erfolgt dann zeitnah.
  12. Die Krise und wirtschaftliche Lage in Spanien scheint auch für die ein oder andere deutsche Firma von Bedeutung zu sein, so auch für die Bijou Brigitte modische Accessoires AG, kurz als Bijou Brigitte bekannt. Das vor 48 Jahren gegründete Hamburger Modeschmuckunternehmen, konnte sich bisher immer wieder über einen Rekordumsatz nach dem anderen Freuen. Doch dieses Hoch scheint nur durch die gebremste Kauflust in Portugal und Spanien, getrübt worden zu sein. Denn die Krise lässt nun auch die Kundinnen in Spanien und Portugal beim Modeschmuck sparen, was sich im vergangenem Geschäftsjahr in einem Rückgang um 3,1 Prozent auf 377,9 Millionen Euro bemerkbar gemacht hat. Dies sei ein Rückgang von 6,8% beim flächenbereinigten Umsatz, Spanien und Portugal würden hier zusammen einen Gesamtvolumen von immerhin 25 Prozent ausmachen. Kein Grund zur Besorgnis für Bijou Brigitte, denn das Unternehmen hat sich zeitig einen guten finanzielles Polster zugelegt. Aber es zeigt doch deutlich, dass es Unternehmen gibt, welche wirtschaftlich enger mit Spanien verknüpft sind als man denkt und eine Pleite von Spanien, auch seine Auswirkungen auf Deutschland haben wird.
  13. In Spanien wurde mit dem heutigem Tage die Mehrwertsteuer erhöht. Dabei wurde der Normalsteuersatz von derzeit 16 Prozent um 2 Prozentpunkte auf 18 Prozent erhöht. Der ermäßigte Steuersatz wurde nur um einen Prozentpukt von 7 auf 8 Prozent erhöht. Bei dem so wichtigen Steuersatz für die Grundnahrungsmittel wurde nichts verändert, dieser bleibt nach wie vor bei 4 Prozent. Für den Konsumenten kommen aber weitere Kosten hinzu, da die Spanische Regierung den Energieversorgern ebenfalls zum 1. Juli eine Preiserhöhung für Gas genehmigte. Wenigstens eine Preiserhöhung der Strompreise wurde von der Regierung abgeblockt. Zwar ist dies die erste Mehrwertsteuererhöhung in Spanien seit 15 Jahren, doch unumstritten ist sie nicht, da dadurch Konsum- und Verbrauchsgüter teurer werden und damit geschätzte jährliche Mehrkosten für Haushalte von 300,- bis 600,- Euro erwartet werden. Ein Betrag der in Zeiten des wirtschaftlich ohnehin angeschlagenen Landes für viele Familien eine erheblich Belastung darstellen. Dieses Geld müssen die Verbraucher auch erst einmal einsparen, wodurch die Kaufkraft geschwächt und der Mittelstand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wird. Auf der anderen Seite ist dies Geld, man rechnte mit knapp fünf Milliarden Euro Mehreinnahmen im Jahr, welches der Staat dringend benötigt um seinen Haushalt zu sanieren. Jedoch wird sich zeigen ob die Mehreinnahmen durch die Mehrwertsteuer nicht durch den Kaufrückgang der Bevölkerung aufgefressen werden. Schon jetzt vermutet man eine Zunahme der Schwarzarbeit und damit entgehen dem Staat auch wieder Einnahmen.
  14. Es ist ja nicht so, als würde sich die Spanische Regierung nicht darum kümmern die wirtschaftlichen Probleme Spaniens in den Griff zu bekommen, aber leicht macht man es ihr wirklich nicht. Erst kürzlich hat die sozialistische Regierung unter Ministerpräsident José Luis Rodrígues Zapatero ein weiteres Millionen-Sparpaket mit nur einer Stimme Mehrheit durchgepaukt und konnte dafür sogar den Lob des Generaldirektors vom Internationalen Währungsfonds einheimsen und schon wird Spanien wegen eben dieser Sparaktion durch die Ratingagentur Fitch von einem vorbildlichen AAA auf die nächst tiefere Stufe AA+ abgestraft. Da will man das Land vorbildlich sanieren und bekommt dafür auch noch eins auf den Deckel. Wenn das mal nicht ungerecht ist. Aber die ökonomischen Verhältnisse sind auch alles andere als leicht. Wie spart man viel und richtig ohne das wirtschaftliche Wachstum im eigenem Land zu hemmen und sich in eine hausgemachte Rezension zu sparen? Einen solchen Königsweg lehrt man zwar gerne an den Universitäten, aber in der realen Wirtschaft eines Landes sind die Dinge komplexer und vielschichtiger verknüpft, als dass man sie mit einfachen Formeln lösen könnte. Spanien muss gleich drei große Probleme im Land Land lösen, deren Mittel zur Lösung in den wenigsten Fällen bei der Bevölkerung auf Gegenliebe und Verständnis stoßen. Da ist zum einen das gewaltige Haushaltsdefizit, welches für eine gute Kreditwürdigkeit des Landes unbedingt zurückgeführt werden muss. Dazu kommt der Arbeitsmarkt mit einen hohen Anzahl an Arbeitslosen. Hinzu kommen die marroden Sparkassen welche durch die Immobilienkrise aufgedeckten lauen Immobilienkredite in arge Bedrängnis geraden sind und immerhin die Hälfte des spanischen Bankenmarktes ausmachen. Schon die zahlreichen Einsparungen stoßen viele Spanier sauer aus, aber die von der Wirtschaft und Teilen der Politik geforderte flexiblere Arbeitsmarkt, ist aber traditionell Wasser auf den Mühlen der Gewerkschaften. Hier ist jetzt schon die Rede vom Generalstreik. Wie absurd im übrigen die Ratingagenturen handeln, zeigt sich in der Aussage von Fitch, dass Rating für Spanien in den kommenden 12 Monaten nicht erneut bewerten. Also entweder hat das Rating hat etwas mit der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung eines Landes zu tun, dann sollte es auch eine kontinuierliche Anpassung des Ratings geben. So aber ist es nur ein Zeitfenster in die Zeit, als das Rating erstellt wurde. Aber auch so muss Spanien nun aufpassen, dass dem Land durch ein unverhältnismäßige Einsparungen nicht die Steuereinnahmen weg brechen. Und so blieben nach wie vor die Fragen.Wie Sparen und weiterhin das Land aufbauen? Wie das Land finanziell retten ohne es finanziell zu erwürgen? Selbst Deutschland schafft es seit Jahrzehnten nicht, den Schuldenberg abzubauen und immerhin haben die Spanier weniger Schulden als das international in wirtschaftlichen Dingen so hoch angesehene Deutschland. Aber immerhin hat Deutschland ein gut funktionierende Wirtschaft und dadurch einen bei weitem besseren Haushalt. Wie auch immer, Spanien steht am Anfang der sprichwörtlichen Sisyphusarbeit um sich wirtschaftlich zu sanieren. Ein kurzer hystorischer Hintergrund aus dem alten Griechenland: Sisyphos hatte neben vielen anderen Dingen sich vor allem darin versündigt, dass er sich über die Götter im Olymp lustig gemacht hatte, worauf ihm eine Strafe mit einer unlößbaren Aufgabe auferlegt wurde. „Und weiter sah ich den Sisyphos in gewaltigen Schmerzen: wie er mit beiden Armen einen Felsblock, einen ungeheuren, fortschaffen wollte. Ja, und mit Händen und Füßen stemmend, stieß er den Block hinauf auf einen Hügel. Doch wenn er ihn über die Kuppe werfen wollte, so drehte ihn das Übergewicht zurück: von neuem rollte dann der Block, der schamlose, ins Feld hinunter. Er aber stieß ihn immer wieder zurück, sich anspannend, und es rann der Schweiß ihm von den Gliedern, und der Staub erhob sich über sein Haupt hinaus.“ – Homer: Odyssee 11. Gesang, 593–600. Übersetzung Wolfgang Schadewaldt Heutzutage bezeichnet man daher eine Aufgabe, welche trotz größer Mühe und Anstrengungen kaum oder so gut wie nie erledigt werden kann als Sisyphosarbeit bzw. Sisiphusarbeit.
  15. Erst war es Griechenland, dann Portugal und nun wurde auch Spanien von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) herabgestuft. Damit fällt Spaniens offizielle durch S&P eingestufte Bonität und Kreditwürdigkeit von AA+ auf AA. Dabei bedeutet ein AA, dass man ein guter Schuldner ist und somit ein etwas höheres Risiko als AAA abgibt, wobei letzteres die Bestnote im Rating abgibt. Dann werden noch kleine Feinheiten mit "+" und "-" versehen. Was für den Laien auf den ersten Blick so harmlos klingt, hat aber für ein Land fatale Folgen, den eine Herabstufung in der Kreditwürdigkeit des Landes wirkt sich gleich in Milliardenbeträgen aus. Hier wären zum Beisiel die Staatsanleihen genannt, mit denen sich Griechenland ja versucht etwas aus dem Wasser zu ziehen und die mit dieser Ratingabstufung plötzlich enorm an Wert verloren haben. Ein paar Prozentpukte in der Kategorie eines Landes hat halt doch enorme Auswirkungen. Standard & Poor's begründet ihre Entscheidung zu Spanien, dass man dort ein schleppendes Wachstum beobachtet, welches zu einer längeren Periode des Wachstums führen wird. Auch bleibe der Ausblick für das Land an sich negativ so S&P. Die Phase in Spanien eines kreditfinanzierten Wachstums sei vorbei. Sie münde jetzt in einer Periode mit einer schwachen Konjunkturentwicklung. Auch wenn die Herabstufung alles andere als ein Zuckerschlecken ist, hat Spanien gegenüber Portugal und Griechenland den Vorteil, dass es ein großes Land ist. Als solches ist es besser in der Lage dies abzufangen. Zudem ist Spaniens Rating besser als das von Portugal (A-) und Griechenland (BB+). Sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Spanien nicht gefährdet, was aber auch als Flagge zeigen gedeutet werden kann, um nicht durch negative Spekulationen Spanien und damit Europa weiter in Gefahr zu bringen. Vergessen sollte man dabei aber nicht, dass es sich bei Standard & Poor's um eine Ratingagentur handelt, welche noch kurz vor dem Weltweiten Bankrott der Investmentbank Lehman Brothers, diese mit der Bestnote AAA bewertet hatte. Also auch S&P machen offensichtlich nicht immer ihre Hausaufgaben korrekt. Zudem ist S&P nur eine der Drei Großen Ratingagenturen, neben Moody’s und Fitch Ratings und eben diese beiden bewerten Spanien weiterhin mit der Bestnote AAA. Hier bleibt es abzuwarten ob und falls ja, inwieweit Moody’s und Fitch Ratings ihr Rating zur Bonität und Kreditwürdigkeit Spaniens verändern werden. Im übrigen werden im Rating der Drei Großen, neben Griechenland und Portugal auch Irland, Italien und zum Teil auch Belgien schlechter bewertet. Weiterhin an der Spitze der europäischen Länder liegen Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und Holland.
  16. Mittwoch, 21. Mai 2008 Das erste Quartal für Spaniens Wirtschaft verhält sich wie zuvor berechnet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei zum Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen und somit sei auch das Spaniens Wirtschaft gewachsen. Wenn man jedoch die Zahlen aus den vorherigen Jahren zum Vergleich heranzieht, dann sieht es nicht mehr ganz so rosig aus, denn so wuchs im vorangegangenem Jahr im entsprechenden Vorjahreszeitraum das BIP um 2,7 Prozent, welches schon eine erhebliche Diskrepanz aufzeigt. Die Zahlen der spanischen Statistikbehörde Instituto Nacional de Estadistica vom Mittwoch in Madrid, bestätigen die Behörde in ihrer vorläufigen Berechnung. So verzeichneten die Statistiker im vierten Quartal 2007 noch einen Wachstum von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Somit scheinen sich die Befürchtungen um Spaniens Wirtschaft zu verhärten, denn das Wachstum im ersten Quartal ist das niedrigste seit dem Jahr 1993.