Ach ja, hallo und holà..!

Hella

Spanien Junior
Ach ja, hallo und holà..!

ich hatte am Anfang ganz übersehen, dass es hier ja eine Vorstellungsecke gibt und war gleich in die Thematiken gesprungen. Lilac hat mich dann dort abgefangen und begrüßt ;-)

ich hab noch nicht alles Technische hier rausgetüftelt. Vermutlich kann man die paar Angaben einsehen, die ich inzwischen über mich gemacht habe.

Lebe leider nicht in Spanien, wobei mir das "leider" heute besonders leicht über die Lippen geht. Es ist 14.20 und draußen regnerisch und schon fast dunkel!!

Man kommt nicht daran vorbei: das Wetter ist für Menschen, die eine gewisse Neigung zu saisonaler Depression haben und außerdem gern im Freien sind ein wichtiger Faktor der Lebensqualität, auch wenn angeblich die wahre Freude von innen kommt...wenn hier in Köln die Sonne scheint, was gelegentlich vorkommt und nach langer Abstinenz schnell zu Volksfeststimmung führen kann, sieht mir alles Schwierige im Leben (außer echten Katastrophen) weniger tragisch aus, ich fühle mich einfach trotzdem gut. Wenn es aber nur ums Wetter ginge, würde ich mich gleichermaßen für die ebenfalls sonnigen, schönen und reizvollen Länder Italien und Griechenland oder die Türkei interessieren, was so nicht der Fall ist. Mit Spanien hat es also mehr auf sich.

Als Touristin bin ich ein paarmal dort gewesen (wie auch in den o.g. Ländern), was mir aber zu kurz und zu wenig intensiv war. Da ich auch ein Naturfreak bin und einigermaßen abenteuerlustig, habe ich vor das Land auf den verschiedenen spanischen Jacobswegen möglichst per Fahrrad auf eigene Faust zu erkunden und bin da gerade in der Planungs- und Informationsphase.

Ein keines "Ferienhäuschen", wenn auch nicht in Spanien, habe ich auch: einen kleinen, vom Vorbesitzer lilafarbenen Wohnwagenanhänger der Marke Qeg, der in der ehemaligen DDR mal an einem Wartburg hing. Nachdem er, angehängt an den Hanomag-Oldtimer eines Freundes, mich mehrfach in Deutschland und einmal hin- und zurück durch ganz Italien einschl. Sizilien, transportiert hat, ist er jetzt "pensioniert" und steht am Mittelrhein zwischen Bingen und Bacherach auf Privatgelände oben an einem ehemaligen Weinhang im Grünen mit Blick auf die Weinberge gegenüber. Bei Sommerwetter ist es ein Paradies mit vielen Burgen, Wald, Wein, Wanderwegen Museumsstädtchen und sogar schönen Sandbadestränden unten am Rhein. Und vielen japanischen Touristen, ist ja Weltkulturerbe.

- Das wars jetzt erstmal über mich. Bis demnächst irgendwo hier auf den Seiten.

;-) Hella

 
Hallo, Hella!

Schön, dass Du doch noch ein wenig über Dich und Deine Beziehung zu Spanien geschrieben hast.

Schade finde ich nur, dass Du mit 220px-117_Qek.jpg ihm durch die Gegend reisen kannst. Bis auf ein Bad hat der kleine Kerl doch alles, was man braucht: Sitzecke, umbaubar zum Bett und eine Küche. Leider sind die Preise für einen Campingplatz jedoch inzwischen so hoch, dass man sich dafür schon fast ein Hotelzimmer nehmen kann.

Obwohl Du ja schon mitten drin bist, wünsche ich Dir viel Vergnügen im Spanien-Treff und begrüße Dich herzlich an Bord:winken:

 
Hallo Hella

es freut mich auch, dass du dich nun etwas näher vorgestellt hast. Ich hoffe, dass du dich bei uns wohl fühlst.

Willkommen und viel Spaß am weiteren Austausch ...

 
Oh hallo, das war ja noch einmal eine richtige Begrüßungsrunde!

- ja, der kleine lila Qeggi, an dem ich natürlich noch sehr hänge, fungiert jetzt bis auf weiteres "nur" als Sommerferienhäuschen am allerdings sehr schönen Mittelrhein. Die über 4000km Italienreise (hin und zurück) als Anhänger am Hanomag hatten dem alten Gefährt doch etwas zu schaffen gemacht. Er war sogar auf oben auf dem Ätna, der (die Etna, la Mamma, eigentlich!) gerade netterweise (obwohl, naja ein bisschen hätte er ja ruhig.......) nicht aktiv war.

Aber nicht das hat ihm die meisten Blessuren beigebracht, sondern eine von verschiedenen originellen Kapriolen unseres Navi-Systems, die uns auf einem winzigen Dorfplatz in der Toscana direkt vor dem Eingang in eine Küche festsitzen ließ. Die Hausfrau kam mit Kind auf dem Arm erschrocken auf die Straße gerannt, die anderen Dorfbewohner folgten uns starrten unser orange (Hanomag)- lila (Qeg) farbenes Gespann an, als ob wir ein Ufo wären. Wir konnten weder vor noch zurück ,-). Dabei hatten wir doch nur die Autobahnmaut sparen wollen .... dann erschienen die Carabinieri, die es erfreulich südländisch gelassen nahmen. Mit ihrer Hilfe it bekamen wir die Fahrzeuge dann schließlich wieder frei und auf die Straße zurück, aber nicht ohne verschiedene Blessuren, die relativ aufwändig und teuer repariert werden müssten.

Zuhause habe ich keinen dauerhaften Stellplatz für den Qeg, selbst kein Auto und wenn ich mit dem erwähnten Freund reise, reicht uns zu zweit der Hanomag, der ja auch ein Wohnmobil ist. Mit mehr Leuten, die sich zu unterschiedliches von einer längeren Reise erwarten, möchte ich so etwas nicht mehr machen! Und der Hanomag ist im Verbrauch für lange Reisen auch einfach zu teuer - sonst wäre ich liebend gern mit ihm kreuz und quer durch Spanien unterwegs! Aber Billigflüge und Überlandbusse sind preiswerter, vor allem mit Minizelt dabei. Auf den Jacobswegen darf man sein Zelt oft neben den Pilgerherbergen aufbauen und wildes Zelten ist zwar, der Müllhinterlassenschaften mancher Reisenden wegen verständlicherweise, ungern gesehen, aber mit Einschränkungen in bestimmten Gebieten, noch grundsätzlich erlaubt (in Deutschland nicht, trotzdem...im Wald würde einen auch kaum einer finden), so dass ich in den Herbergen nur gelegentlich übernachten will. - Ich hab den Qeg also abgemeldet, vielleicht melde ich ihn irgendwann mal wieder an...oder auch nicht. Ja, innen ist er gemütlich-urig und einige wollten ihn schon haben, aber nein...!!

- Das Navi-System sorgte überhaupt immer wieder für Überraschungen, so dass es nicht langweilig wurde. Einmal fanden wir uns ungeplant vor dem Turm von Pisa wieder, und sahen ihn nun auch einmal schön beleuchtet bei Nacht, dann verbrachten wir die letzte Nacht kurz vor dem Ziel notgedrungen in einem Kornfeld.... Motoraussetzer unseres Oldtimers auf dem Rückweg taten das ihre dazu und fanden netterweise an ausgesuchten Orten statt, die wir, wegen der Eile eines unserer Mitreisenden garnicht mehr haten besuchen wollen: In Giardini Naxos bei Taormina - Badepause! Und im Cilento-Nationalpark, einer wunderschönen Waldregion. Naja, einmal auch auf der Autobahn....

Gruß Hella

- - - Aktualisiert - - -

Du hast also auch einen Qeg, Lilac,das erlebt am aber selten, oder ist es nicht deiner? Sieht ganz gut in Schuss aus. Eine Heizung hat meiner nicht (anders als der Hanomag), heizt du ihn irgendwie, da er keinen Abzug hat, ist das ja etwas problematisch, daher kommt er für Schneeferien nicht infrage. Fließendes Wasser habe ich auch nicht, obwohl ein braunes Spülbecken eingebaut ist. Ich hole das Wasser aus einem Brunnen etwa 100 m entfernt, was aber ganz gut geht. Und da Gas mir nicht geheuer ist, benutze ich einen größeren Spirituskocher. ;-)

Hella

 
Moin, Hella!

Nein, einen Qeg haben wir nicht. Wir hatten einen Hobby ADX 530Gardinen 001.jpg, mit dem wir von Austria an die Costa Blanca und wieder zurück gereist sind. Dafür haben wir uns zwei Monate Zeit gelassen. Durch die sehr schlechten Straßenverhältnisse in Frankreich, Italien und auch z.B. in Austria, hat unser Schneckenhaus nicht nur die hinteren Stoßdämpfer des Zugwagens (Oldtimer DB 500 SE) ruiniert, sondern selbst auch so viele Federn gelassen, dass er anschließend verkauft wurde und nun sein Gnadenbrot als Waldhäuschen im wunderschönen Oberösterreich bekommt. Es war eine interessante Erfahrung für ca. ein halbes ausschließlich in einem WW zu leben. Gewöhnungsbedürftig, minimalistisch, frei. Doch eine kleine Wohnung ist mir dann doch lieber - besonders im Winter. Wir hatten im WW zwar ein Mini-Bad mit Porta-Potti, aber zum Duschen ging es immer über den Campingplatz in die sanitären Anlagen. Im Sommer witzig, im Winter unzumutbar.

Vor 40 Jahren hätte ich da auch sicherlich noch anders gedacht.

 
Wohnwagen schoen und gut, wir hatten auch einen Tabbert stehen auf einem wunderschoenen Campingplatz in Tarragona, 10 Jahre lang, jedes Wochenende, im Urlaub - als Dauercamper macht man sich natuerlich den Platz so zurecht, dass man fast schon eine 2. Wohnung hat - grosses Vorzelt mit festem Fussboden, Kuechenzelt mit allem Drum und Dran - auch mit Heizung fuer den Winter, aber dasselbe wie eine kleine Wohnung ist es trotzdem nicht, grade im Winter, wie Lilac schon sagt.

Mein Sohn vermisst die Zeit manchmal noch, er ist da fast aufgewachsen auf dem Platz.

 
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