Den Post # 2 von Bruny kann ich nur bestätigen und ergänzen.
Hier fahren junge Leute morgens mit einem SUV - obwohl nicht weit weg wohnend - zur Schule und anschließend sitzen sie eine Stunde und mehr im gegenüberliegenden Kaffee.
Nach meinem Empfinden ist der Fahrzeugstand (Fahrzeuggröße, -alter, -marke) hier zumindest gleichwertig wenn nicht noch besser als in Deutschland.
Schaue ich im Supermarkt (Carrefour, Mercadona, Simply, Konsum etc.), dann wird gekauft was das Zeug hält. Die Einkaufswägen sind voll bis oben hin.
Arbeitslose Spanier kann man nicht immer erkennen, nur wer ganz unten ist, den findet man dann gelegentlich als Bettler oder als Konkurenz für einige Osteuropäer, die verwertbares aus Containern sammeln. Ich kenne aber einige junge Arbeitslose, die sich (neue Mode?) klein Mopeds bzw. Kleinquads zugelegt haben und damit hier in der Gegend herumdüsen.
Andererseits habe ich beobachtet, dass immer mehr ehemals brach liegendes Land kultiviert und bewirtschaftet wird.
Es passt hier vieles nicht zusammen. Bankenkrise -> und immer noch werden Häuser gebaut, von Banken finanziert und dann leerstehend.
Osteuropäer, die mit alten Fahrzeugen (
Dacia = ehemals R 12 von Renault) nach Spanien kommen und nach einem halben Jahr mit BMW, Audi etc. herumfahren (finden die immer sofort gut bezahlte Arbeit?) und keiner macht sich Gedanken wie das funktioniert.
Nordafrikaner, die laufend im Centro de Salud sind und dann in Pharmacias massenweise Arzneien kaufen, die nach meinen Infomationen (von einer befreundeten Ärztin im Centro de Salud -Teruel) dann nach Nordafrika geschickt werden.
Man muss nicht alles begreifen aber gerne hätte man manchmal eine richtige Antwort.