Bougainvillea

Julchen

Spanien Profi
4b3d9d8657.jpg Bougainvillea

Was wäre der Mittelmeerraum ohne diese farbenprächtige Pflanze?

Besonders an weißen Mauern fällt sie einem doch auch sofort in das Auge.

Die Bougainvillea wird auch Drillingsblume genannt, wegen ihrer drei weißen kleine Blüten. Fälschlicherweiße werden oft die dreieckförmigen Blätter, welche feurig rot und hell- bis dunkelviolet , die die kleinen Blüten umfangen als Blüte angesehen, was so aber nicht stimmt! Bei genauem Hinsehen erkennt man auch die eher unscheinbaren Blüten.

Nach und nach werden diese Blätter dünn und trocknen, bis sie dann der Frucht (Samen) als Fallschirm dienen (welche sich im Mittelmeeraum aber kaum oder gar nicht ausbilden) und durch den Wind verweht werden. Somit bleibt dann oft die Mühe die zahlreich umherfliegenden, nun eher farblosen Blätter, aufzukehren.

Die ursprünglich aus Brasilien stammende Bougainvillea kann bis zu 10 mtr Höhe erreichen und ihre Farbenpracht das ganze Jahr über entfalten.

 
Eine echte Hassliebe! Wir haben mehrere ca 35-40 Jahre alte Teile:

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Anfangs liebte ich sie, dann kam doch öfters ein wenig HASS! Als wir das Haus kauften war es komplett mit Bouganvilla zugewuchert,

selbst das Dach und 3 Terrassen! Es kostete mich Monate an Arbeit das in Form zu bringen. Blut, Schweiss und Tränen, hauptsächlich viel Blut

das ich an deren langen, spitzen Dornen lassen musste. Eine ekelhafte Arbeit!!! Unsere haben oberschenkeldicke Stämme, Kettensäge war angesagt!

Voller Freude habe ich sie im Winter im Kamin gesehen. Eine echte Plage mit richtig viel Arbeit. Die Spanier meinten ich solle sie komplett abholzen.

Das habe ich aber nicht übers Herz gebracht - wunderschön sind sie, habe sie nur gestutzt. Wir haben 3 Arten, alle sehr mächtig.

Auch wenn sie viel Arbeit machen und man sich dauernd schneidet, richtig VIEL blutet - sie sind wunderschön.

Ich liebe sie!

 
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Die Bouganvilla gehört zum Mittelmeer wie die Pinie und nicht zu vergessen der Oleander. Ihre leuchtende Farbe beeindruckt mich immer aufs Neue.

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Das Problem kenne ich Pepe /emoticons/default_ohmy.png

Man glaubt nicht welche Kraft diese vom Ansehen her so zarte Pflanze entwickeln kann. Unsere Bougainvillea war ca 40 Jahre alt mit einem Stammdurchmesser von ca 15cm , welche sich direkt an der Hauswand befand. Ihre dicken Nebenäste wuchsen über das Dach und hoben die Ziegel, wuchsen ausserdem in das Fenstergitter und drohen es herauszusprengen. Kaum hatte man die Äste zurück gestutzt, waren sie beim nächsten Aufenthalt auch schon gleich wieder so hoch. Wenn man nicht höllisch aufpasst kann man sich von den oft 3-4cm langen Stacheln an den Ästen, tiefe Kratzer beifügen. Auch ich habe bei den Rückschnitten immer viel Blut verloren !!

Sie wurde letztendlich dann von dieser Stelle ganz entfernt und wir haben dafür zwei neue, etwas weiter weg an einer Aussenmauer gepflanzt. Nun können diese Beiden wachsen wie es ihnen gefällt und machen ausser dem jährlichen starken Rückschnitt auch keine Mühe mehr.

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Julchen, genauso isses, die kann viele Schäden anrichten. Und die Teile treiben unheimlich. Trotz absolutem Giessverbot hatte ich es schon, dass sie speziell Mai/Juni in einem Monat 3,5 - 5m lange neue Triebe hatten. Die hängen wie riesige Peitschen rum und man muss achtgeben das man sich nicht weh tut.

 
Ich finde die Bougainvillea ist einfach nur eine Augenweide, dass sie so eine Kraft haben alles zu überwuchern und solche Stämme entwickeln können darüber hab ich mir nie Gedanken gemacht.

Man lernt hier immer wieder was dazu./emoticons/default_smile.png

 
... und man hat auch immer wieder etwas wegzuräumen /emoticons/default_tongue.png

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... ob vor oder hinter dem Eingangstor /emoticons/default_biggrin.png

 
Wie Recht du hast, Rita. Das hält fit.
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Man soll ja im Urlaub nicht nur auf der faulen Haut liegen.:pfeiffen:

 
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Urlaub? /emoticons/default_tongue.png/emoticons/default_biggrin.png:pfeiffen:

...und welche Esel denn? /emoticons/default_biggrin.png

 
Giftpflanzen für Esel:


Goldregen, Buchsbaum, Herbstzeitlose, Eibe, Tollkirsche, Robinie, Roter Fingerhut, Gelber Fingerhut, Maiglöckchen, Bilsenkraut, Frühlings-



Adonisröschen, Schöllkraut, Gift-Wasserschierling, Gefleckter Schierling, Conifaeren Taxus, Tabak und Oleander sind für Esel toxisch.






Ich schreibe das deshalb, weil ich immer wieder Leute auf der Ranch hatte die mit Gartenabfällen ankamen und dann beleidigt waren dass ich sie auf die Deponie geschickt habe!!! Was ist wenn das in meiner Abwesenheit passiert wäre???? Esel tot!!!

 
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Stimmt Gerardo!!!!

Und was mich doch sehr wunderte, ist die Tatsache das Agaven zur Fütterung her genommen werden :eek: Alleine die Stacheln können doch schon verletzen (oder werden die vorher entfernt?). Aber auch der Saft kann starke Hautreizungen hervor rufen! Sind Esel dagegen immun??

 
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