Das sind die Lichtblicke in den Euro-Sorgenländern

Lilac

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Griechenland, Irland, Portugal, Italien und Spanien ächzen nach wie vor unter der Schuldenkrise. Doch wer genauer sucht, findet auch erste kleine Lichtblicke.

Die Schuldenkrise geht 2013 in ihr viertes Jahr. Was in Griechenland begann, hat sich in Irland, Portugal, Italien, Spanien fortgesetzt. Die Länder ächzen unter Rezession, Massenarbeitslosigkeit, Rekordschulden. Doch wer genauer sucht, findet auch erste kleine Lichtblicke. Sie signalisieren noch lange nicht das Ende der Krise, lassen aber zumindest auf ein Ende der Abwärtsspirale hoffen. Im Folgenden ein Überblick:

SPANIEN

Der Export behauptet sich erstaunlich gut. Im Frühjahr legten die Ausfuhren um 1,7 Prozent zum Vorquartal zu, im Sommer sogar um 4,8 Prozent. Das federt die Folgen der extrem schwachen Binnennachfrage ab, die ihre Ursache in Rekordarbeitslosigkeit und massiven Steuererhöhungen hat. Dabei hilft, dass die Lohnstückkosten seit 2008 um 4,4 Prozent gesunken sind - nur in Irland sind sie einer Studie des Instituts Conference Board zufolge noch stärker zurückgegangen. Die Unternehmen können damit billiger produzieren und werden wettbewerbsfähiger. Spanien liefert vor allem Maschinen, Fahrzeuge, chemische Erzeugnisse und Agrarprodukte ins Ausland.

http://www.boerse-online.de/maerkte/nachrichten/meldungen/:Schuldenkrise--Das-sind-die-Lichtblicke-in-den-Euro-Sorgenlaendern/644404.html#nv=rss

 
Wie heisst es gleich nochmal: Trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Und so geht es mir bei Börsenberichten - ich glaube kein Wort.

 
Monate werden nicht reichen, dreamsailor.

Solange der Filz nicht ausgemerzt ist, werden sie immer so weiter wurschteln. Und warum auch nicht? Geld kommt ja. Zwar nicht in die Hände der kleinen Leute, aber die Bonzen haben zu essen. Die geistigen Vorturner dieser Pleiteländer werden von Brüssel wohl genährt und am Leben gehalten.

Man kann immer eine Statistik aus dem Hut zaubern, die dem Volk vormacht: Nur weiter kräftig in die Riemen legen, bald haben wir das Schlimmste überstanden.

 
Den leider häufig gebrachten Satz "Die Hoffnung stirbt zuletzt" mag ich gar nicht so gern.

Bin nicht bibelfest, aber ich weiß, dass dort schon geschrieben steht "Lasset alle Hoffnung fahren!"

Doch weder das eine, noch das andere Extrem ist richtig.

Hoffen? Ja. Aber nicht blauäugig. Dann bin ich schon lieber dafür, die Ärmel aufzukrempeln und die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

 
Der Spruch stammt erstens nicht von mir, und zweitens ist er wahr.

Wir werden kaum Chancen haben auf die politischen Entscheidungen Einfluss zu nehmen und wie gesagt, es geht hier lediglich darum, die Rosskur zu finden, welche die geringsten Schmerzen verursacht und hoffentlich den Kern der Krise löst. Und Ärmel hochkrempeln, was meinst Du konkret? Stundenlohn 50 cent in den Schuldenländern?

BTW, Du hast den Thread gestern gestartet, und wenige Stunden später kam die Hiobsbotschaft der Bankia....

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn ich hier ein neues Thema ins Forum stelle, dreamsailor, hat das in den seltensten Fällen etwas mit meiner Meinung zu tun.

Ich mache mich jeden Morgen daran, die Presse zu durchforsten, um etwas Neues über Spanien zu finden. Wenn ein positiver Artikel dabei ist, freut es mich, da das sehr selten ist.

Ich versuche mit meiner Arbeit eine Diskussionsgrundlage anzubieten. Es wäre allerdings schöner, wenn da etwas mehr von den Usern käme.

 
@ Lilac - siehe Thread "News aus Spanien".

Und Rajoy hat in seiner Neujahrsrede (bla bla...) gesagt, das das nächste Jahr sehr schwirig würde (ach...), aber ab der 2. Hälfte ginge es aufwärts...

Das kann man so stehen lassen, denn dann kommt die Tourisaison und somit wieder etwas Geld in die Kasse, bis Ende August, dann gehts wieder rund.

Tatsache ist, das Rajoy alle seine Wahlversprechen gebrochen und somit seine neusten Ergüsse nicht wirklich glaubhaft sind.

Gute Nachricht aus Spanien - heute scheint die Sonne!!!

 
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