Es ist schon lange kein Geheimnis, die spanischen Fußballclubs gehören zu den höchstverschuldesten Clubs der Welt. So beläuft sich der Schuldenberg der Erstligavereine in der Saison 2010/2011 auf geschätzte 3,5 Milliarden Euro.
Von einem Sparkurs kann man beim spanischen Fußball auch nicht wirklich reden. Gab es vor vier Jahren bei der gewonnenen Fußball-EM für jeden Spieler 86.000,- Euro, waren es diesmal 300.000,- Euro. Eine Prämie, welche die Spanier sicherlich im Siegestaumel ihren Spielern von Herzen gönnen, trotz Finanzkrise.
Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass viele spanische Fußball-Vereine nicht einmal in der Lage sind, ihre Verpflichtungen gegenüber den Finanzämtern nachzugehen. Und dies wo das Geld doch wirklich dringend in den öffentlichen Kassen benötigt wird. So waren die Finanzschulden der Profi-Vereine in Spanien bis zum 1. Januar 2012, innerhalb von vier Jahren von vormals etwa 150 Millionen Euro, auf 752 Millionen Euro gestiegen. Hierzu summieren sich dann auch noch knapp 11 Millionen Euro, welche die Vereine den Sozialversicherungskassen schulden. Der Großteil dieser Schulden fällt im übrigen auf die Vereine der Primera División.
Mit einem Abbau der Schulden ist zur Zeit auch nicht zu rechnen, obwohl ein Weg dahin schon gegangen wird. Ende Juni hat der Ligaverband mit dem Ministerium für Kultur und Sport ein Abkommen zum Schuldenabbau unterzeichnet, wobei Sanktionen aber erst ab der Saison 2014/2015 vorgesehen sind. Ab diesem Zeitpunkt sollen Steuerschuldner 35 Prozent der Fernseheinnahmen erst dann ausgezahlt werden, wenn sie ihre Steuern bezahlt haben. Eine darübergehende Einigung, wonach die Steuerschulden bis zum Jahre 2020 abgezahlt sein sollen, wird aber von Experten bezweifelt. Immerhin wurden die Schulden in wirtschaftlich straken Zeit aufgebaut und da glaubt niemand daran, dass diese Schuld nun in der Krise abgebaut werden kann. Einige Vereine haben ja sogar Problem die Gehälter ihrer Spieler auszuzahlen, weshalb es am Anfang der vergangenen Spielsaison zu Streiks in der Profiliga kam. Es gibt sogar Drittligaclubs, welche nun zwangsweise in die vierte Liga absteigen, da sie die Gehälter ihrer Spieler immer noch nicht zahlen können.
Dabei dreht sich die Schuldenspirale weiter, wovon auch ordentlich wirtschaftende Vereine betroffen sind.
Denn auch mit der Vermarktung der Fernsehrechte haben sich einige Firmen enorm verkalkuliert. Mediapro hat Millionenschulden bei den vier Erstliga-Vereinen angehäuft. So schuldet Mediapro dem baskischen Fußballklub Athletic Bilbao rund sieben Millionen Euro. Ein Fußball-Verein, welcher zu den wenigen gehört, die keine Steuerschulden haben. Dagegen schuldet Atletico Madrid als einer der höchstverschuldedsten Vereine, dem Finanzamt etwa 200 Millionen Euro. Atletico Madrid kaufte aber trotz dieser Schulden für 40 Millionen Euro den Spieler Radamel Falcao ein. Dieser schoss zwei der drei Siegertore gegen Bilbao im Europacup, mit denen Atletico Madird dann als Sieger gegen Athletic Bilbao hervorging.
In der Kritik stehen die spanischen Fußballclubs schon lange, vor allem da sie staatlich protegiert und hofiert werden. Kritik kommt daher auch von der Gewerkschaft der Steuerprüfer, welche hier von einer Fußballblase sprechen, die ählich wie die Immobilienblase zu platzen droht.
Auch Ökonomen kritisieren hier den spanischen Fußball und sprechen von einem globalen Bankrott des spanischen Fußballs als Konsequenz eines völlig unhaltbaren Geschäftsmodells. Dies hat auch Konsequenzen für den Staat und die Banken, denn mit den Milliardenschulden, welche die Vereine über die Jahre bei den Banken angehäuft haben, werden auch die Milliardenlöcher der Banken selbst immer größer.
Von einem Sparkurs kann man beim spanischen Fußball auch nicht wirklich reden. Gab es vor vier Jahren bei der gewonnenen Fußball-EM für jeden Spieler 86.000,- Euro, waren es diesmal 300.000,- Euro. Eine Prämie, welche die Spanier sicherlich im Siegestaumel ihren Spielern von Herzen gönnen, trotz Finanzkrise.
Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass viele spanische Fußball-Vereine nicht einmal in der Lage sind, ihre Verpflichtungen gegenüber den Finanzämtern nachzugehen. Und dies wo das Geld doch wirklich dringend in den öffentlichen Kassen benötigt wird. So waren die Finanzschulden der Profi-Vereine in Spanien bis zum 1. Januar 2012, innerhalb von vier Jahren von vormals etwa 150 Millionen Euro, auf 752 Millionen Euro gestiegen. Hierzu summieren sich dann auch noch knapp 11 Millionen Euro, welche die Vereine den Sozialversicherungskassen schulden. Der Großteil dieser Schulden fällt im übrigen auf die Vereine der Primera División.
Mit einem Abbau der Schulden ist zur Zeit auch nicht zu rechnen, obwohl ein Weg dahin schon gegangen wird. Ende Juni hat der Ligaverband mit dem Ministerium für Kultur und Sport ein Abkommen zum Schuldenabbau unterzeichnet, wobei Sanktionen aber erst ab der Saison 2014/2015 vorgesehen sind. Ab diesem Zeitpunkt sollen Steuerschuldner 35 Prozent der Fernseheinnahmen erst dann ausgezahlt werden, wenn sie ihre Steuern bezahlt haben. Eine darübergehende Einigung, wonach die Steuerschulden bis zum Jahre 2020 abgezahlt sein sollen, wird aber von Experten bezweifelt. Immerhin wurden die Schulden in wirtschaftlich straken Zeit aufgebaut und da glaubt niemand daran, dass diese Schuld nun in der Krise abgebaut werden kann. Einige Vereine haben ja sogar Problem die Gehälter ihrer Spieler auszuzahlen, weshalb es am Anfang der vergangenen Spielsaison zu Streiks in der Profiliga kam. Es gibt sogar Drittligaclubs, welche nun zwangsweise in die vierte Liga absteigen, da sie die Gehälter ihrer Spieler immer noch nicht zahlen können.
Dabei dreht sich die Schuldenspirale weiter, wovon auch ordentlich wirtschaftende Vereine betroffen sind.
Denn auch mit der Vermarktung der Fernsehrechte haben sich einige Firmen enorm verkalkuliert. Mediapro hat Millionenschulden bei den vier Erstliga-Vereinen angehäuft. So schuldet Mediapro dem baskischen Fußballklub Athletic Bilbao rund sieben Millionen Euro. Ein Fußball-Verein, welcher zu den wenigen gehört, die keine Steuerschulden haben. Dagegen schuldet Atletico Madrid als einer der höchstverschuldedsten Vereine, dem Finanzamt etwa 200 Millionen Euro. Atletico Madrid kaufte aber trotz dieser Schulden für 40 Millionen Euro den Spieler Radamel Falcao ein. Dieser schoss zwei der drei Siegertore gegen Bilbao im Europacup, mit denen Atletico Madird dann als Sieger gegen Athletic Bilbao hervorging.
In der Kritik stehen die spanischen Fußballclubs schon lange, vor allem da sie staatlich protegiert und hofiert werden. Kritik kommt daher auch von der Gewerkschaft der Steuerprüfer, welche hier von einer Fußballblase sprechen, die ählich wie die Immobilienblase zu platzen droht.
Auch Ökonomen kritisieren hier den spanischen Fußball und sprechen von einem globalen Bankrott des spanischen Fußballs als Konsequenz eines völlig unhaltbaren Geschäftsmodells. Dies hat auch Konsequenzen für den Staat und die Banken, denn mit den Milliardenschulden, welche die Vereine über die Jahre bei den Banken angehäuft haben, werden auch die Milliardenlöcher der Banken selbst immer größer.